Das Schüssler Salz Natrium chloratum

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Hallo
Da ich euch langsam kenne und inzwischen weiß, dass ihr sehr gute Spürnasen in Bezug auf medizinische Kenntnisse seid , will ich Folgendes zur Diskussion stellen:
Ich habe gegen meine Beschwerden (jetzt weiß ich, dass es eine Amalgambelastung und daraus resultierend eine Candidabesiedlung des Darmes ist, mit den dazugehörenden Nahrungsmittelintoleranzen) bei den Schüssler Salzen einige für mich herausgesucht, die mir auch sehr gut helfen. Ein Salz, dass ich ständig brauche, ist das Natrium chloratum. Über dieses finde ich in meinen diversen Büchern auch immer wieder den Hinweis auf eine Metallvergiftung.
Einmal heißt es :Natrium chloratum bindet metallische Gifte und führt sie aus.
Dann wieder : Natrium chloratum beseitigt metallische Arzneigifte,
Bei Amalgambelastung wird es empfohlen zusammen mit Natrium sulfuricum.
Das Beschwerdebild bei Natrium chloratum- Mangel entspricht dem bei Amalgamvergiftung.
Ich würde gerne wissen, ob sich von euch schon einmal jemand damit befasst hat. Wenn man mit den Salzen den Körper bei der Entgiftung unterstützen könnte, wäre es doch eine echte Hilfe, oder?!

Danke im voraus
liebe Grüße

Gaby
 
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Natrium - Chlor - Quecksilber... der Punkt geht an die CHLOR-ALKALI-INDUSTRIE. Dort wird mit einem mir nicht bekannten Elektrolyseverfahren das Chlor mit Hilfe scheinbar des Quecksilbers vom Natruim getrennt um es dann dem Gemeingut als Wasserbeimengung im Trinkwasser oder im Chlor-Schwimmbad oder der Chemieindustrie zugute kommen zu lassen. Das ganze "Essay" in dem die Chlor-Alkali-selbst-Beweihräucherung zu lesen ist findet sich unter: www.eurochlor.org/chlorine/publications/Final%20GE.pdf

und hier gilt wohl, wat hü, dat auch hot! Es müüste aber ein recht energetischer Prozess in Gange kommen im Körper. Chemiker an die Front...!

P.S. Ich habe noch nie mit Schüssler gearbeitet aber nach meinem Veständniss fängt man erstmal mit Chlorid an und shcaut was passiert. Wenn sich dann alles beruhigt hat, dann kann man mal einmalig das Sulfur probieren weil dadurch dann noch zusätzlich gelöst wird. Also Chlor zum bilden und erstmal das "lose Zeug" dann das Sulfur einmalig oder so und adnn weiter mit Chlor bis man den Rhytmus gefunden hat. Ist ein frei erfundener aber aus meinen Augen sinnvoller Vorgang. Bitte um fachmännische (frauliche) Ergänzung.


[geändert von Mike am 07-28-05 at 09:34 PM]
 

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14.05.05
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Hallo Mike
Entschuldige, aber verstehe nur "Bahnhof".
Die Ärzte, die sich mit den Schüssler Salzen beschäftigen, denke ich, werden sich schon auch etwas dabei denken. Da ich mit den Schüssler Salzen bei meinen diversen Beschwerden immer gute Erfolge verzeichnen konnte, würde mich schon interessieren, ob es nicht möglich ist, die Amalgamausleitung auf diese Weise zu unterstützen. ~z~
Verbleibe als völlig ratlose und verwirrte Amalgamgechädigte

~z~
liebe Grüße
eien sehr verunsicherte Gaby
 
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Also anders...

Anti-Verwirrungsbeitrag!

"Natrium chloratum" ist "Natrium-Chlorid" nur halt auf Latein. Chlor bindet sich an das Salz und Natrium Chloratum sollte nichts anderes als "gewöhnliches" Kochsalz (NaCl) sein. Wer das beim Schüssler bestellen muss, soll's halt machen. H20 (auch Wasser genannt) ist im "Rohzustand" oder auch Destilat nicht leitfähig. Die Jungs der Entsalzungsanlagen von EuroChlor benutzen (warum auch immer!?!) Quecksilber um die Leitfähigkeit zu erhöhen oder was weiss ich warum die das einsetzten. Es scheint aber irgendeine !Affinität! vorzuliegen sonst würden die ja was anderes benutzten um Ihr Chlor elektrochemisch zu extrahieren. Also gibt es wohl zwischen Chlor und Quecksilber einen Zusammenhang (ist Chemie, hab ich keinen Plan von!).
Natrium sulfuricum ist eine Schwefelverbundung die eine gute Bindefähigkeit an Schwermetalle haben sollte.

Um nun Deine Frage bezüglich der Unterstützung zu beantworten scheint das Anwenden dieser beiden Salze für sich schon ein Ausleitvorgang. Es gibt Stimmen hier im Forum (die gerade im Urlaub sind) die sagen, immer eins nach dem anderen. Also nicht alles zusammen schmeissen, damit man weiss was was macht und wenn was nicht so gut läuft man dann den Übeltäter sofort hat. An dieser Stelle möchte ich mich diesen Stimmen anschliessen damit nicht aufgrund von fehlenden Basisinformationen noch ungewollte Nebeneffekte auftauchen. Desweiteren bitte solche Maßnahmen mit dem betreuenden Arzt oder naturheilkundigen, der diese Empfehlung diese Salze zu verwenden ausgesprochen hat, absprechen. Es gilt vermutlich pauschal immer erst mit sehr kleinen Dosen anfangen und dann langsam steigern bis sich ungewollte Symptome oder Nebeneffekte zeigen. An dieser Stelle verbleiben und im Bedarfsfall Dosis reduzieren bis zu einem tollerablem Maß. Der Rest ist abwarten und viel Wasser trinken. Die Ausscheider sind Leber und Niere und sollten immer mit berücksichtigt (unterstützt) werden. Im Fall der Salze könnte man noch zusätzlich die Haut als Ausscheider stimmulieren (Sauna/Sport/etc.).

Natrium sulfuricum hat die Eigenschaft, das überschüssige mit Stoffwechselschlacken angereicherte Gewebswasser schnell aus dem Körper zu schaffen. Dieses Nährsalz erhöht die Nieren- und Blasentätigkeit, beeinflußt die Tätigkeit des Darmes, besonders des Dickdarmes, der Leber und Bauchspeicheldrüse. Es findet Verwendung bei Schnupfen, Grippe, Gallenstauung, Leberbeschwerden, Verstopfung, Durchfall, Rheuma, Unterschenkelgeschwüren, Nierengrieß und Nährschäden.
Quelle: www.biochemie-net.de/die_therapie_wirkung.htm
 
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Hallo Mike
Vielen Dank für deine Mühe. Es war gestern auch schon ein wenig zu spät für meine grauen Zellen %)
In der Mischung zur Amalgamausleitung ( Folisel ) von Adlerpharma sind sogar 8 verschiedene Salze enthalten, nebst Folsäure und Selen.
Wäre interessant von jemandem zu hören, wie es ihm mit dieser Mischung ergangen ist. Ohne nähere Informationen darüber, sollte man wohl eher vorsichtig damit umgehen.
liebe Grüße
Gaby
 
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21.05.06
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Interessant. Mirr hatte ein HP auch Natrium Muriaticum (ist glaube ich chloratum) als Globuli empfohlen. Ich hab sie nicht genommen, weil ich mit dem HP nicht zurecht gekommen bin. Eigtl. halte ich ja auch nicht viel von Homöopathie bei Amalgambelastung.
Hat hier jemand noch Erfahrungen damit gemacht?
 
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es geht bei den schüßler salzen ja wie in der homöopathie auch um die hochpotenz. dann hat es natürlich eine ganz andere wirkung als normales kochsalz, arbeitet aber auch auf einer ganz anderen ebene. körperlich kann man damit keine schwermetalle ausleiten, aber es kann einen vom kopf her in die richtige richtung schubsen, in dem es z.b. die irrationalen ängste vor einer ausleitung dämpft.
 

oli

Stimmt nicht ganz ;)
Schüsslersalze sind meist niedrig potenziert (D3, D6, D12).
Hochpotenzen beginnen erst bei D30.

Info:Homöopathie - Niedrigpotenzen - Hochpotenzen

Ich persönlich habe auch schon mal irgendwelche Mercurius-Hochpotenzen eingenommen. Da dürften - wenn überhaupt - lediglich ein paar Atome Substanz drin gewesen sein.

Die Einnahme erfolge immer im Rahmen der klassischen Homöopathie, also der Konstitutionsbehandlung und nicht zum Entgiften.
Sowas würde ich allerdings nur mit sehr erfahrenen Therapeuten machen, Hochpotenzen sind komischerweise recht wirkungsvoll.
 
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oli: ich habe meine erfahrungen auch nicht von einem link, sondern von verschiedenen HP's, die sich seit jahren damit beschäftigen ;)
 

oli

Hi alanis.

Ich wollte lediglich verhindern, dass der Eindruck entsteht, ich würde Hochpotenzen zum "Ausleiten" empfehlen.
 
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Hi alanis.

Ich wollte lediglich verhindern, dass der Eindruck entsteht, ich würde Hochpotenzen zum "Ausleiten" empfehlen.
schon klar, oli. die orginal schüßler behandlung kennt ja eigentlich gar keine hochpotenzen, das kam erst später. schüßler selbst empfahl nur D6 oder D12, aber davon manchmal in rauhen mengen. so kann man auch leicht in das jeweilige beschwerdebild reinrutschen, aber das ist ein sehr komplexes thema, da müsste man vielleicht schon wieder einen extra-thread eröffenen :)
 
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10.09.09
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Hallo,

ich möchte euch meine Kurzerfahrung mit Natrium-chloratum mitteilen...die Erfahrung hält noch an.
Neben der Amalgamvergiftung hat sich bei mir anscheinend ein Magensäuremangel hinzugesellt.(Hatte vor 20 Jahren eine Gastritis, - mit Säureblockern 3 Jahre lang behandelt).
Das schliesse ich daraus, dass das Basenmittel Osiba – 3 Spritzer – meine gesamte Verdauung für 3 Tage lahmlegte. Das liegt ein Jahr zurück.
Nun hatte ich , nach einigen Rizinusanwendungen die letzten Monate , häufiger nach dem Essen einen Kloss im Magen, als wenn er trocken wäre, dazu ein Gefühl, das einem leichten Brennen ähnelte. Auf der Suche nach Stimulanz für die Magensäureproduktion bin ich auf Schüssler und seine Nr.8, Natriumchloratum, gestossen. Vorgestern 3 Tabletten eingeschmissen, gestern noch eine hinterher. Und abwarten..
Resultat: Positiv :Der Kloss ging erst mal weg, das „Brennen“ im Magen ebenfalls
Negativ. Alle Verdauungsregionen wurden lebendiger (klingt erst mal gut); es blubberte in Höhe der Nierengegend ringsrum. Anscheinend wurde auch die Herztätigkeit stärker, ohne zu sagen der Blutdruck hätte sich erhöht.Eine innere Unruhe über den ganzen Tag und auch nachts raubte mir den letzten Schlaf.- Hab sowieso Schlafstörungen, aber nicht mehr o schlimm wie vor 2-4 Jahren.
Ein ständies Pulsieren im Körper.
Wieder aufkommende Sehstörung am linken Auge (wirkt abgekapselt, darunter noch ein überfüllter wurzelbehandelter Zahn, 6er), und leichte Neuro-Symptome, „neurologische Unsicherheit“ möchte ich es mal nennen.Leichtes Schwanken...Ich fühle mich wieder irgenwie vergifteter.

Da nun von Affinität zu Quecksilber geredet wurde, meine Frage: was könnte Natriumchloratum in meinem Körper ausgelöst haben.Mir kommt es so vor, als wenn ich „versalzen“ wäre. Die innere Unruhe streifte schon mal leichte Panik (immer dann, wenn keine Erklärung vorhanden; )
Na-chloratum soll doch die Gifte binden, aber leider nicht ausleiten!??

Gruß
Alz
 
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03.01.06
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Ich hab auch nur sehr gute Erfahrung mit Natrium Chloratum gemacht. Schwermetallgeschädigte haben immer einen Mangel von diesem Mineral. Ich esse viel Salz und auch gutes und trotzdem hab ich ständig eher Natriummangel, was wohl auch mit Nebenniere zusammenhängen kann. Mir tut es jedenfalls gut und ich werde es regelmässig nehmen. Genauso ist es wohl auch mit Ferrum phosphoricum, da gilt wohl das gleiche bei einer Schwermetallbelastung.
 
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