Basenmischung selbst herstellen

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Auf der Seite von Hermann Kaufmann (100% Naturheilkunde) wird auch ein Rezept für seine eigene Basenmischung angegeben:

...
Meine ganz persönliche Basenmischung

Ich besorge mir folglich in der Apotheke diese Zutaten:
Magnesium-Zitrat, Kalzium-Zitrat, Kalium-Zitrat, Schüssler-Salze Nr.8, 9 und 10 in D6. Daraus stelle ich mir eine Mischung nach folgendem Rezept her:


Natriumhydrogencarbonat: 865 g
Kalzium-Zitrat: 50 g
Kalium-Zitrat: 30 g
Magnesium-Zitrat: 25 g
Nr. 8 Natrium chloratum D6, 10 g
Nr. 9 Natrium phosphoricum D6, 10 g
Nr. 10 Natrium sulfuricum D6, 10 g

Die Pillen der Schüssler-Salze zerstoße ich in einem Mörser. Diese Salze sind an Milchzucker gebunden. Wer eine Laktose-Unverträglichkeit hat, erfährt gleich, was zu tun ist.

Diese verschiedenen Salze mische ich mit der Küchenmaschine gut durch, etwa 10 Minuten (aber langsam, sonst ist alles in der Luft!). Und fertig ist meine Basenmischung. Sie erfüllt zwei Aufgaben:

1. Sie neutralisiert die Säure im Organismus und
2. sie fördert die Remineralisierung im Körper.

Mit einem flach gestrichenen Teelöffel (4-5 Gramm) pro Tag erreichen wir die ungefähre Menge der benötigten Mineralsalze. Bei einer schweren Übersäuerung kann die Dosis jedoch bis zu 10 Gramm erhöht werden. Das ist, besonders bei einer Krebserkrankung sicher ratsam.

Die Herren Drs. Guido P. Lutz und Jean-Jacques Weidmann erklären in ihrem Buch »Unser Säure-Basen-Haushalt«, dass an Zitrate gebundene Mineralsalze vom Organismus besser aufgenommen werden können. Sie schreiben auch, dass Molke eine bessere Trägersubstanz sei als Natriumbicarbonat. Mag wohl sein, aber hier in Spanien habe ich kein Molkenpulver gefunden. Zudem erfordern besondere Situationen besondere Maßnahmen. Um den Organismus rigoros zu entsäuern, ist Natriumbicarbonat genau das Richtige. Beim Kontakt mit der Salzsäure des Magens wird allerdings Kohlensäure freigesetzt, was zu Aufstoßen führen kann. Na ja, dann rülpse ich halt zwei mal, was soll’s.
...
ÄNDERN SIE NICHTS - ÄNDERT SICH NICHTS: Übersäuerung – die Wurzel allen Übels

Bei Zitraten sollten Menschen mit einer Histaminproblematik vorsichtig sein. Sie sind dann oft nicht verträglich.

Grüsse,
Oregano
 
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copy&paste vom anderen Thread der offenbar tot ist:

Meine 5 Cents zu dem Thema Pulver y'all

Ich halte nicht viel davon mit zu viel künstlichen Pülverchen hier und da zu arbeiten. Und ich glaube auch, dass das in keinster Weise nötig ist wenn man sich generell nicht "sauer" ernährt. Wer natürlich Fertigpizza zum Abendessen und 4 Tassen Kaffee am Morgen in sich reinstopft,.....

Ich trinke jeden Tag minimum 2 Liter Zitronenwasser. Ja, Wasser mit *frischen* Zitronen ;-) Ich presse da morgens 4 bis 5 Stueck aus, pack die mein to-go Glas und dann geben das immer in mein Glas Wasser im Buero.

Dazu trinke ich morgens zum Fruehstueck ein Glas basische *mixed Greens* VOR dem Fruehstueck. Anfangs immer Weizengras und Brennnesselpulver, mittlerweile bin ich auf die Mischung umgestiegen mit Algen, Disteln, usw.

Ich mache das seit fast 2 Jahren und bin dadurch all die Probleme losgeworden die ich damals, offenbar zurecht, auf eine Übersäuerung zurückgeführt habe:

Kopfschmerzen
"Brain Fog"
Blähungen (jap, nicht appetitlich aber ist so)
Ständige Entzündungen in den Gelenken und im Mundraum

Alles weg und das OHNE basische Zauberpulver aus Natron und was nicht sonst - einfach nur REICHLICH Zitronenwasser tagsüber & morgens KONZENTRIERTER Mixed Green Shake. That's it.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo faraway,

das klingt gut, und ich bin ganz Deiner Meinung, daß ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt durch Ernährung am besten ist.
Wenn man aber z.B. Zitronen absolut nicht verträgt (HIT) und so einiges mehr auch nicht, dann kann evtl. eine Basenmischung doch für eine Weile nützlich sein.

Grüsse,
Oregano
 
Bin da 100% bei dir und in der glücklichen Lage, dass ich keine solchen Unverträglichkeiten habe. Von daher kann ich, mangels Erfahrung, nur eingeschränkt beurteilen mit welchen Limitierungen man in solchen Fällen zu kämpfen hat.

Ich bin sehr froh für mich da einen guten Ansatz gefunden zu haben und jeder der das liest sollte, auf welche Art auch immer, das Thema basische Lebensführung in Angriff nehmen. Allein um diesen "Brain Fog" losuzwerden, den ich schon gar nicht mehr bewusst wahrgenommen habe, ist es den Aufwand schon wert.
 

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