Darmpilz behandeln bei gleichzeitiger Amalgam- u. Pyrethroid-Belastung?

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Ich kann mir nicht vorstellen das es die Permithinvergiftung sein kann.
Das haben wir schon geklärt. Bei Permithin sabberst du und hast schlaffen Muskeltonus.
Dein Wort in Gottes Ohr! Ich wäre froh wenn es nicht das Permethrin wäre, denn dagegen kann man kaum etwas machen. Aber meine ersten Symptome gingen am Tag des Versprühens los. Zuerst „nur“ permanente Muskelzuckungen (40-60 pro Stunde) - welche bis heute anhalten, Hautausschläge, starker Gewichtsverlust. Das ging ja alles noch. Ab dann gab es von Monat zu Monat mehr Symptome. Nach ca. 2-3 Monaten konnte ich plötzlich nicht mehr joggen, weil mein eigenes Gewicht mir zuviel war. Zuvor ging ich 3x die Woche um die 10 km joggen - ohne Probleme. Heute kann ich nicht mal mehr eine volle Kiste Wasser tragen. Ich nahm innerhalb 12 Monaten 15 kg (=20 % meines Körpergewichts) ab, obwohl ich unverändert viel gegessen habe und trotzdessen das ich keinen Sport mehr machen konnte. Ich wurde immer müder und schwächer, hab jeden Urlaub nur noch im Bett verbracht. 12 Monate nach dem Versprühen ging es dann steil bergab, mit Lähmungserscheinungen in Fingern, Händen, Beinen und Gesicht, ständigem Muskelzittern, Muskelschmerzen, steifem Nacken, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Wahrnehmungsstörungen, rechts/links/oben/unten konnte nicht mehr zugeordnet werden, Sehstörungen, steife u. knackende Gelenke, ich konnte nicht mehr richtig sprechen,... Soll ich weiter erzählen? Es ist eine endlose Liste. Mittlerweile habe ich leider einige andere Permethrin-Betroffene kennengelernt, alle haben ähnliche Symptome.
Wenn man wirklich gesund werden will, muss man zu den richtigen Arzt gehen und das was man im Kopf hat prüfen lassen. Dann bestätigt es sich oder eben nicht. Irgendwas wird man immer finden...

Ich war in den letzten 11 Monaten bei ca. 40 Ärzten (Allgemeinärzte, Rheumatologe, Dermatologe, Neurologen, Endokrinologen, Kardiologe, usw usw), in der umweltmedizinischen Ambulanz Uniklinik Augsburg, gastroenterologische Ambulanz Uniklinik München, 4 Tage Neurologie des örtlichen Krankenhauses, 3 Wochen Spezialklinik Neukirchen sowie beim Heilpraktiker. Darüberhinaus wurde mein Fall beim Zentrum für seltene Erkrankungen der Uniklinik Ulm vorgestellt. Das Ergebnis? ALLE sagen ich bin kerngesund. Warum ich kaum noch laufen kann, zeitweise nichtmal mehr sprechen konnte, immer schlechter sehe, schlagartig 20% meines Körpergewichts verliere,... konnte bzw. wollte sich keiner erklären. ALLEN habe ich von meinem Kontakt zu dem Nervengift erzählt, fast alle sagten das kann nicht sein, Permethrin ist ungefährlich, das wird sogar in Medikamenten verwendet. Ein paar kannten Permethrin nicht mal. Einer der Neurologen sagte "wenn es sowas geben würde, müsste er als Neurologe ja schonmal davon gehört haben". ALLE haben mich zurück in die vergiftete Wohnung geschickt. Ich selbst war es, die dann die Notbremse zog. Ich bin zu meinen Eltern gezogen, seither ging es um einiges bergauf, ich konnte den Gewichtsverlust stoppen, kann wieder alleine aufstehen, sprechen. Viele Symptome sind aber eben geblieben, hauptsächlich die Muskelthemen und Sehstörungen. Also das zum Thema man muß zum Arzt und wird immer was finden. Nein, das einzige das bei mir offiziell gefunden wurde ist eben Candida.

Das Problem ist, dass von der Schulmedizin geleugnet wird, das Permethrin diese Symptome auslösen kann. Es existiert offiziell keine chronische Permethrin-Vergiftung, nur relativ harmlose akute Vergiftungen mit Übelkeit usw. Der Versuch eines Permethrin-Nachweises über die Metaboliten im Urin (wie ihn die Uniklinik Augsburg bei mir machte) ist bei chronischen Vergiftungen sinnlos, da ist es nur nachweisbar, wenn es frisch versprüht wurde. Wenn man es aber wie ich über 15 Monate über den Raumluft bzw. den Hausstaub aufnimmt, sitzt es im Fett-/Nervengewebe und dort ist es nicht nachweisbar! Es gibt nicht wenige dieser Permethrin-Opfer! Aber sie werden alle als psychisch krank abgestempelt. Prof. Müller-Mohnssen war einer der wenigen Sachkundigen in diesem Bereich und warnte schon vor vielen Jahren vor Permethrin und seinen vernichtenden gesundheitlichen Folgen, war als Sachverständiger von der Bundesregierung diesbzgl. engagiert. Es gab Anfang der 90er einen Gesetzentwurf für ein Verbot - dies wurde aufgrund der "katastrophalen finanziellen Auswirkungen für die Chemiekonzerne" gekippt.

Ich habe jetzt weit ausgeholt, aber es ist wichtig und vielleicht auch interessant die ganze Geschichte zu kennen.
Es ist unfassbar wie viele Kranke ich in der Spezialklinik Neukirchen getroffen habe, alle sind sie auf die eine oder andere Art vergiftet, seien es Umweltgifte oder Schwermetalle. Und fast alle haben jahrelange Ärztemarathons hinter sich und allen wurde gesagt sie seien gesund und es ist alles nur psychisch. Also das zum Thema "man findet immer was".

Der einzige der "was" gefunden hat, war der Baubiologe den ich beauftragt habe. Der hat in meiner Wohnung 15 Monate (!!) nach dem Versprühen eine Giftkonzentration von 47mg pro kg Hausstaub gemessen. Das ist ein extremer Wert. Das zum Thema Permethrin hat eine Halbwertzeit von 3 Monaten!

Insofern ist vielleicht verständlich dass ich nicht mehr daran glaube, dass es nicht das Permethrin war das mich völlig aus dem Leben geschossen hat. Ich glaube NICHT dass die Antibiotika, die Impfung oder das Amalgam mich halbtot gemacht haben, denke aber das ein kleiner Teil deren Anteil ist. Ein sehr kleiner Teil. Der Tag als ich das Permethrin versprühte hat mich ins Aus geschossen.

Ich freue mich natürlich wenn ich andere "Ideen" dazu höre, andere Theorien was meinen furchtbaren körperlichen Zustand erklären könnte. Krankheiten die vielleicht dann offiziell und schulmedizinische existieren und vorallem behandelt werden können. Also versteh mich nicht falsch knuddz - ich freue mich über Deine Meinungen und Einschätzungen und diese sind mir auch wichtig, sonst würde ich mich ja nicht in einem Forum austauschen - aber meine Hoffnung das es nicht das Permethrin ist, ist leider gleich 0.

Also probiere ich eben den Körper zumindest ein wenig zu entlasten wo ich kann. Da Candida das einzige ist, das offiziell nachgewiesen ist, war meine Idee zumindest hier mal ansetzen zu können und vielleicht das eine oder andere noch so kleine Symptom wegzubekommen. Einfach damit man auch emotional mal wieder etwas Hoffnung schöpfen kann.
 
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Hi,
schau mal hier:

Hast du mal einen LTT Test gemacht auf Permethin bei IMD Berlin? Vielleicht bist du dagegen allergisch?
Wenn ja, kann es schon sein das eine akute Überdosis dich sensibel gemacht hat.

Das Problem bei Fachärzten, auch Ambulanzen und Kliniken ist, das die fast nur Schulmedizinisch diagnostizieren, aber nicht Alternativmedizinisch. Ein Arzt/Heilpraktiker der das komplette Kontingent von IMD oder Ganzimmun ausschöpfen kann, wäre hier eine Anlaufstelle. Noch besser, wenn er sogar nach Klinghardt arbeitet. Der hatte eigentlich bei so gut wie allem eine Lösung. Ist aber schwer zu finden.

Ich habe ein ähnlichen Ärztemarathon durch und habe rund 45K€ in den letzten Jahren gelassen.
Wenn ich du wäre, würde ich diagnostisch aktuell bei Neurostress anfangen. Die sagen es ist psychisch, dann beweise das denen mit einen kompletten Neurostressprofil. Wenn es auffällig ist, gut, hast du einen Ansatz den du nachgehen kannst. Mit Glück, sind viele deiner Symptome weg wenn das Neurostressprofil regelrecht ist und da was verrutscht war.

Wenn nicht, bist du mit Darmsanierung schon auf der sicheren Seite, auch Amalgamsanierung ist gut. Vielleicht ist von dem Permethin ja noch was im Körper. Aber er kann damit umgehen wenn der restliche Dreck drausen ist.
Aber so eine Darmsanierung ist auch nicht ganz einfach und eine Schwermetallausleitung noch schwieriger. Leakygutdiagnostik ist auf jeden Fall bei Schwermetallausleitung Pflicht.

Ich werde vermutlich zum Heilpraktiker Bales nach Köln fahren. Ich stehe nicht auf solche Leute, aber der ist einer der wenigen der wirklich kompetent erscheint. Zumindest in Sachen Diagnostik. Mehr weiß ich wenn ich da war.
Vielleicht ist er für dich ja erreichbar und kann helfen.

Denn es könnte ja sein. Du verspühst das Zeug in der Bude, wirst krank, der Körper regeneriert sich nach 1-2 Wochen aber du bleibst gedanklich drauf hängen und der Neurostress schlägt zu. Nach wie vor. Muss aber nicht. Wäre aber eine Erklärung.

Das Gift ist Fettlöslich, muss also über die Galle ausgeschieden werden. Mariendiestel hilft dabei. Über die Körpereigene Entgiftung könnte man vielleicht das Zeug los werden. Dauert aber. Ob die Körpereigene Entgiftung aber eine gute Affinität zu diesen Gift hat weiß wohl kaum jemand. Aber ein Versuch wert. Man kann nicht alles heilen, aber das meiste schon. Mit normalen Fachärzten kommt man aber selten weit genug ohne Mitarbeit.
 
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Hast du mal einen LTT Test gemacht auf Permethin bei IMD Berlin? Vielleicht bist du dagegen allergisch?
Wenn ja, kann es schon sein das eine akute Überdosis dich sensibel gemacht hat.
Nein, leider nicht. Ich hätte das in Neukirchen machen können, da war ich bis vor 2 Wochen. Leider hat mir das dort aber niemand gesagt und ich bin erst am vorletzten Tag selbst darauf gekommen, das sie dort die Möglichkeit haben. Da war es leider zu spät. Ich hoffe aber Ende des Jahres nochmal hin zu dürfen um Apheresen zu machen, dann werde ich auch so einen LTT-Test machen lassen.

Das Problem bei Fachärzten, auch Ambulanzen und Kliniken ist, das die fast nur Schulmedizinisch diagnostizieren, aber nicht Alternativmedizinisch. Ein Arzt/Heilpraktiker der das komplette Kontingent von IMD oder Ganzimmun ausschöpfen kann, wäre hier eine Anlaufstelle. Noch besser, wenn er sogar nach Klinghardt arbeitet. Der hatte eigentlich bei so gut wie allem eine Lösung. Ist aber schwer zu finden.
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Ich werde vermutlich zum Heilpraktiker Bales nach Köln fahren. Ich stehe nicht auf solche Leute, aber der ist einer der wenigen der wirklich kompetent erscheint. Zumindest in Sachen Diagnostik. Mehr weiß ich wenn ich da war.
Vielleicht ist er für dich ja erreichbar und kann helfen.
Ja, es ist leider schwer da einen guten Heilpraktiker zu finden. Auf die Fahnen schreiben sie sich ja meistens so Themen wie Entgiftung usw. In der Praxis haben die meisten aber leider nur relativ allgemeines und/oder oberflächliches Wissen. Mein HP hat wenigstens klipp und klar gesagt dass er nicht weiter weiß. Das würde auch nicht jeder zugeben.

Danke für die Empfehlung des HP Bales. Leider ist Köln schon sehr weit für mich. Ich komme aus dem Ostallgäu. Einen nach Klinghardt arbeitenden habe ich in der Nähe gefunden, er sagt aber er hat keine Erfahrung mit Permethrin. Eher spezialisiert auf Borreliose.

Wenn nicht, bist du mit Darmsanierung schon auf der sicheren Seite, auch Amalgamsanierung ist gut. Vielleicht ist von dem Permethin ja noch was im Körper. Aber er kann damit umgehen wenn der restliche Dreck drausen ist.
Aber so eine Darmsanierung ist auch nicht ganz einfach und eine Schwermetallausleitung noch schwieriger. Leakygutdiagnostik ist auf jeden Fall bei Schwermetallausleitung Pflicht.
Ich denke auch das die Amalgamsanierung grundsätzlich gut ist. Es sollte halt in meinem jetzigen Zustand nichts dabei schief gehen. Ich habe eine Zahnarzt-Empfehlung von einer Mitpatientin in der Spezialklinik Neukirchen bekommen, bei diesem ZA habe ich Ende Juni einen Termin. Sie arbeiten mit Mehrfachschutz und es klang am Tel. zumindest schonmal alles vernünftig. Sie begleiten auch die Ausleitung in gewissen Umfang. Die restliche Ausleitung möchte ich dann ebenfalls bei meinem nächsten Aufenthalt in Neukirchen angehen, die haben ja ne Menge Schwermetallvergiftete dort. In Summe glaube ich dass die Amalgamsache im Moment die größte Chance ist, die ich überhaupt habe.
Darmsanierung ist dann auf jeden Fall auch angesagt, genau. Das schadet glaube ich generell nicht, ist aber auch nicht einfach, wie Du ja auch schon schreibst. Ich lese immer so viele gegensätzliche Sachen, es ist zum verrückt werden. Das es sich lohnt am Darm zu arbeiten, hat sich meiner Meinung nach aber schon durch den Rückgang meiner Schuppen bestätigt. Auch wenn es im Verhältnis zum Gesamtzustand nur eine Kleinigkeit ist, aber es ist zumindest ein Zeichen das hier irgendwas nicht passt und meine Maßnahmen fruchten.
Denn es könnte ja sein. Du verspühst das Zeug in der Bude, wirst krank, der Körper regeneriert sich nach 1-2 Wochen aber du bleibst gedanklich drauf hängen und der Neurostress schlägt zu. Nach wie vor. Muss aber nicht. Wäre aber eine Erklärung.
Eher nicht. Ich hab ja das erste Jahr nach versprühen gar nicht mehr daran gedacht. Ich wusste ja nicht wie gefährlich das Zeug ist, sonst hätte ich es ja gar nicht erst gekauft. Ich hab es versprüht und dann war es für mich erledigt. Meine Muskelzuckungen usw. hab ich damit nicht in Zusammenhang gebracht. Ich dachte eher an einen B12-Mangel oder sowas. Hab mich dann aber auch nicht weiter um die Symptome gekümmert, weil ich das erste Jahr nicht richtig krank war. Der starke Gewichtsverlust war erstmal auch gar nicht so unwillkommen, mir hat meine neue Figur ganz gut gefallen. Das das Mottengift was mit meiner Gesundheit zu tun hat, habe ich erst 12 Monate später das erste mal in Betracht gezogen. Eben dann als es plötzlich steil bergab ging und alle Untersuchungen unauffällig waren.
Ich habe ein ähnlichen Ärztemarathon durch und habe rund 45K€ in den letzten Jahren gelassen.
Ja Mist! Das tut mir leid! Es ist zum verzweifeln.
Das Gift ist Fettlöslich, muss also über die Galle ausgeschieden werden. Mariendiestel hilft dabei. Über die Körpereigene Entgiftung könnte man vielleicht das Zeug los werden. Dauert aber. Ob die Körpereigene Entgiftung aber eine gute Affinität zu diesen Gift hat weiß wohl kaum jemand. Aber ein Versuch wert. Man kann nicht alles heilen, aber das meiste schon. Mit normalen Fachärzten kommt man aber selten weit genug ohne Mitarbeit.
Das macht mir ein bisschen Mut, danke. Die Schwierigkeit ist herauszufinden an welchen Schrauben man drehen muß. Grundsätzlich hat ja mal alles funktioniert, also muß man es doch irgendwie wieder in den Zustand zurückbringen. Das Problem mit den (Fach-)Ärzten ist leider auch mangelndes Interesse. Ich dachte immer - ok, keiner kennt zwar dieses Krankheitsbild, aber ich sitze ja jetzt vor ihnen, ich existiere, also muß man sich doch auch damit beschäftigen. Jemand der Medizin studiert - dachte ich - hat gewisse Ideale und Interessen, möchte helfen, forschen, heilen. So einen Beruf ergreift man doch nicht einfach nur weil man einen Job braucht um Geld zu verdienen. Also bin ich doch eigentlich interessant für jeden Mediziner, endlich mal kein 0815-Fall alá Erkältung, Migräne oder kaputtes Knie. Aber nein, keiner hatte Bock darauf sich näher damit zu beschäftigen.

Danke für den Tipp mit der Galle. Das Thema wollte ich auch schonmal näher betrachten, scheitere aber wie immer an den vielen gegensätzlichen Informationen. Das macht es mir als strukturierten Menschen schwer. Ich persönlich hatte schonmal den Eindruck dass die Galle vielleicht ein Problem hat, zumal mir letztes Jahr Nachts (in der Phase in der es mir extrem schlecht ging, die Hochphase meiner Krankheit sozusagen) 2x die Galle hochkam. Hatte ich davor mein Leben lang nicht, danach auch nie wieder.
Ich habe seit letztem Jahr auch ständig Schmerzen an der unteren rechten Rippe. Wenn man drauf drückt, tut es weh, manchmal fühle ich darunter auch eine schwammige Schwellung. Mein Hausarzt sagt ich hab mich halt verlegen (aha - seit 9 Monaten lieg ich falsch? Da müsste ja vielleicht auch mal was anderes weh tun als immer nur die rechte untere Rippe...). Beim Ultraschall in der Uniklinik München sagen sie alle Bauchorgane sind unauffällig.
 
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Ach so, was neben Candida auch noch festgestellt wurde (in Neukirchen), ist eine frühere Epstein Barr- sowie Herpes-Infektion. "Ist vorbei, braucht man nix machen" - sagte der Arzt.... :unsure:
 
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Du kannst den LTT Test auch Privat machen lassen. Oder als Privatpatient bei jeden Arzt der sich dazu bereit erklärt. IMD Berlin hat Kuriere in ganz Deutschland. Du müsstest nur den Anforderungsschein ausdrucken, dein Arzt geben und einen Kurier zur Abholung buchen. Naja, und halt irgendwo Blut abnehmen lassen lol.
Ich mache das so auch immer.

Amalgamsanierung:
Kofferdamm, Cleanupsauger, ausfräsen als Block mit viel Wasserkühlen und wenig Umdrehungen und neuen Fräser. Sauerstoff musst du recherchieren. Sauerstoff öffnet die Bluthirnschranke. Da soll das Metall auf gar keinen Fall hin. Sauerstoff macht eine Azidose was die Körpereigene Entgiftung stört. So geil ist Sauerstoff also nicht. Der Optimalfall wäre Fremdluft, kein reiner Sauerstoff!!!

Wurzelgefüllte Zähne einfach entfernen. Wenn der Wurzeltoter Zahn erst ein oder zwei Jahre drin ist kann man, muss man aber nicht die Wunde mit Tetrazyklinstreifen entgiften. Ab 5 Jahre muss man es machen. Die Giftkonzentration steigt um Faktor 10000 fach und mehr an. Das ist die beste Chance den Kiefer zu entgiften. Eine Schwermetallausleitung mit DMPS und Co kommt nicht an den Knochen heran weil er nicht durchblutet ist. Das geht nur mit Tetrazyklinstreifen. Ist der Knochen verfärbt, Kiefer ausfräsen. Test auf Il10 und Mercaptane und Thioether würde ich gar nicht erst machen lassen. Il 10 kannst du 6 Monate nach dem alle Wurzeltoten Zähne drausen sind machen lassen als Kontrolle ob da alles ok ist.

DVT machen lassen + Rantes zur Begutachtung des Kiefers. OPG lohnt nicht. Man sieht ohne hin alles im DVT und die Hirngifte sind eh da. Mit und ohne OPG.

Wenn bei der Schwermetallausleitung eier gleich mit Chlorella anfängt oder Alphaliponsäure, da wäre ich vorsichtig. Habe schon die dollsten Sachen gehört. Alles quatsch. Wer damit rumpanscht muss wissen was er tut. Viele Therapeuten sind weg von Chlorella weils nichts taugt. Nerven schützen mit Vitamin B12 ( Befundkontrolle, ein normaler Spiegel mit B12 reicht. Er brauch nicht am Anschlag sein. Wenn B12, dann bevorzugt Adenosylcobalamin da Methylcobalamin Schwermetalle die Methylgruppen spenden kann und es dann in das hochtoxische Me-Hg umgewandelt wird was direkt ins Hirn geht) und Omega 3 ( ~1500mg/Tag). Selen sollte man auch so nehmen wie B12. Solider Spiegel reicht. Sollte man auch vor der Ausleitung abnehmen um abschätzen zu können wie hoch die Belastung ist. Quecksilber ist Selenfresser. Viel Quecksilber = wenig Selen. Als Selen nur Natriumselenit einnehmen. Keine organischen Selene wie Selenmethionine. Vitamin C hochdosiert hilft als Radikalfänger. So 2-4gr/Tag über den Tag verteilt. Mariendiestel für die Phase 2 Entgiftung.

Wenn du wissen willst ob Schermetalle etwas in deinen Körper machen, Lipidstoffwechsel checken, speziell APO E2/E4 sowie ein Porphyrinprofil. Kann man beides im Labor Beyer machen lassen. Man kann es teilweise auch im Haar erkennen an den Mineralien. Dazu muss man aber wissen wie man die Auswertung liest. Siehe Cutlerprotokoll. Microtrace Minerals macht sowas noch. IMD Berlin leider nicht mehr.

Genetischer Test der GST T und und GST P damit du weist wie gut deine Entgiftungsenzyme sind. Mineralien sollten engmaschig untersucht werden. Wobei ich damit nie Probleme hatte. Das DMPS und andere Chelate Zink ausscheidet ist nur die halbe Wahrheit. Bei einer Infusion pro Monat macht das dem Zink und Kupfer gar nichts. Wenn du aber 2-3 Infusionen pro Woche bekommst musst du früher oder später was tun. Ist aber unwahrscheinlich. Gluthation intrazellulär bestimmen lassen. Wenn schwach, Glutathion einnehmen, aber nur in Maßen. Hirngängige Substanzen wie Alphaliponsäure oder Gluthation hochdosiert erst 6 Monate nach dem die letzte Füllung raus ist und 80% der Gifte ausgeleitet wurden. Wenn du Symptome nach dem ausbohren von amalgam hast, kannst du auch niedrigdosiert DMPS oder DMSA oral einnehmen. Cutler schreibt 50-300mg alle 4 Stunden. Leakygutdiagnose mit I-FABP UND Zunolin. Leakygut therapieren mit guter Kost, Glutamin und Salutosil.

Von Darmsanierung habe ich noch kein großen Durchblick. Salutosil und Glutamin schaden auf jeden Fall aber nicht.

Das ist mal so ein kurzes Roundup was passieren sollte. Paar weitere Supplements sind noch interessant, bietet aber normalerweise jeder Therapeut an.

Was ist passiert vom Zeitpunkt des versprühens 1 Jahr danach? Was ist in diesen Zeitraum alles schlechtes, oder belastendes passiert? Pathologisches Muskelzucken sieht man im EMG und ENG. Ob man weiterführend untersuchen kann weiß ich nicht da es halt 3 Orte gibt wo Signale ausgesendet werden das der Muskel was zu tun hat. Gehirn, Rückenmark, Muskel. Ob man mit den EMG und ENG auch Rückenmark und Gehirn testet weiß ich nicht. Das weis aber jeder Neurologe. Wenn das EMG und ENG negativ ist, liegts sicher nicht am Muskel selbst ( also an den Nerven dort). Ist das MRT unauffällig liegts auch nicht am Gehirn. Man müsste Läsionen oder Plaques sehen. Rückenmark, kann man mittels Lumbalpunktion herausfinden. Wenn man da nix findet, liegt es in der Regel an Vitalstoffe und oder Neurotransmitter ( Neurostress). Wie gesagt geht das mit den Muskeln mit GABAagonisten ganz gut. Geht es davon weg, bzw. wird es deutlich besser, lohnt es sich da mal näher nachzuhaken. Deine Symptome die du aufführst findet man so gut wie alle auch bei Stress.

Wenn du Informationen selektierst, bevorzuge jene die mit Studien belegt sind. Möglichst mit Persönlichkeiten die man kennt. Es lohnt sich auch den Verfasser mal eine Mail zu schreiben., Von 10 Kontakten sind 1-2 Hilfsbereit. Ich selbst würde keiner Umweltklinik trauen die nicht selbst Forschung betreibt. Die besten sind meiner Meinung nach die Einzelgänger (Retzek, H.C. Fricke) und jene die selbst Forschung (Dauunderer, Cutler, Mutter) betreiben.
Viele gute Therapeuten haben auch ein Youtubekanal und oder eine gute Website zum selbst recherchieren.
HP Bales will zur Gesamtbeurteilung einiges machen. Da reichen 2000€ eher nicht. Nur für Urin, Blut und Stuhlprobe. Eigentlich nen Unding, aber in manchen Fällen nötig. Normalerweise findet man immer was. Wenn ich sogar als lumpiger Klempner immer was finde. lol. ... ok man muss auch wissen wo man suchen muss oder eine glückliche Hand haben. Lotto sollte ich aber noch nicht spielen. So gut bin ich noch nicht :)

Rechte untere Rippe hört sich nach Leber/Galle an. Kennst du das Sprichwort Gift und Galle spucken? Stress und Ärger geht auf diesen Bereich. Hinweis auf Neurostress.

Bei EBV brauch man in der Tat nichts machen da es keine EBV Reaktivierung mit Krankheitsbild gibt. EBV wird nur unterschwellig reaktiviert durch ein anderes aktives Virus. Aber auch nur wenn es das will. Hpersviren sind vielfälltig. EBV ist auch ein Herpesvirus. Ich glaube es gibt 7 verschiedene Herpesviren + Subtypen. Wenn du müde bist lohnt sich mal ein Test auf eine chronische virale Aktivierung. Kostet 240€ bei Lab4more. Ist das negativ brauchst du dir so gut wie keine Sorgen mehr um Viren machen. Es ist ziemlich unwahrscheinlich. Die 240€ sind gut investiert. Paar Virenblots veranlassen wird deutlich teurer. HHV6 bitte im Blut und Speichel messen. Die Viecher können beides.
 
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Amalgamsanierung:
Kofferdamm, Cleanupsauger, ausfräsen als Block mit viel Wasserkühlen und wenig Umdrehungen und neuen Fräser. Sauerstoff musst du recherchieren. Sauerstoff öffnet die Bluthirnschranke. Da soll das Metall auf gar keinen Fall hin. Sauerstoff macht eine Azidose was die Körpereigene Entgiftung stört. So geil ist Sauerstoff also nicht. Der Optimalfall wäre Fremdluft, kein reiner Sauerstoff!!!
Hm, schon wieder Verwirrung! Ich sags ja, man hat immer zwei, drei unterschiedliche Informationen und ich weiß nie wie ich es richtig oder falsch mache. Also bisher wurde mir immer gesagt dass das allerwichtigste eine Sauerstoffzufuhr sei. So wie Du es hier aber erklärst, würde es für mich auch Sinn machen das Sauerstoff evtl. doch nicht 100% richtig ist. Allerdings haben sie mir am Tel. schon gesagt dass sie nicht mit Sauerstoff arbeiten, sondern mit Lachgas und nocht etwas das ich leider wieder vergessen habe.

Ich habe - um wieder etwas auszuholen - vor 3 Monaten eine IHHT-Therapie (Sauerstoff- Intervall Hypoxie-Hyperoxie) beim Heilpraktiker begonnen und nach der 2 Anwendung abgebrochen, weil ich danach immer das Gefühl hatte es tut mir nicht gut, es geht mir schlechter. Unter dem Aspekt dass Sauerstoff die B-H-Schranke öffnet, würde ich das jetzt plötzlich auch verstehen. Vielleicht hab ich mir bei diesen Sitzungen immer meine Gifte schön ins Hirn geholt.
Wenn bei der Schwermetallausleitung eier gleich mit Chlorella anfängt oder Alphaliponsäure, da wäre ich vorsichtig.
Ja wenn ich Alphaliponsäue höre möchte ich am liebsten wegrennen. Da hab ich leider schon meine Erfahrung gemacht. Habe von einem Umweltmediziner ALA-Infusionen bekommen obwohl bekannt war dass ich noch Amalgam-Füllungen habe. Nach der ersten Infusion hatte ich die schlimmsten Kopfschmerzen meines Lebens, ich dachte mir fliegt der Kopf weg. Außerdem war mir total schwindelig und es fühlte sich an als hätte ich 1000 Mücken im Kopf. Dann habe ich ein Infoblatt bzgl. ALA gelesen und dort stand es - darf nicht bei Amalgamfüllungen verabreicht werden! Ich habe den Arzt darauf angesprochen, er sagt das ist kein Problem, macht nichts. Also habe ich eine zweite Infusion gemacht. Wieder Kopfschmerzen und total schwummrig (hielt für min. 4 Wochen an!!). Ich hab mich nach der zweiten Infusion geweigert weitere zu bekommen.
Was ist passiert vom Zeitpunkt des versprühens 1 Jahr danach? Was ist in diesen Zeitraum alles schlechtes, oder belastendes passiert?
In den ersten 12 Monaten nach Permethrin-Exposition ist nichts passiert. Also ich hatte halt die genannten Symptome. Als erstes die Muskelzuckungen, nach ca. 4 Wochen fiel das erste mal ein unerklärbarer Gewichtsverlust auf, die ersten Hautausschläge gingen langsam los und ich konnte eben keinen Sport mehr machen. Ansonsten war körperlich alles ok. In meinem Leben hat sich in dieser Zeit auch nichts besonderes ergeben, vorallem nichts schlechtes. Im Gegenteil ich fühlte mich in den letzten 4-5 Jahren soo wohl in meinem Leben, so angekommen. Alles passte einfach. Ich hatte vor 5 Jahren meine Traumwohnung gekauft, liebe meinen Job, mag mein Team, meinen Eltern geht es gut, ich hatte keine nennenswerten Sorgen. Ein im positiven Sinne unaufgeregtes Leben das ich genauso wieder haben will! Also es gab keine Stressfaktoren die eine so massive und plötzliche Erkrankung erklären könnten.
Pathologisches Muskelzucken sieht man im EMG und ENG. Ob man weiterführend untersuchen kann weiß ich nicht da es halt 3 Orte gibt wo Signale ausgesendet werden das der Muskel was zu tun hat. Gehirn, Rückenmark, Muskel. Ob man mit den EMG und ENG auch Rückenmark und Gehirn testet weiß ich nicht. Das weis aber jeder Neurologe. Wenn das EMG und ENG negativ ist, liegts sicher nicht am Muskel selbst ( also an den Nerven dort). Ist das MRT unauffällig liegts auch nicht am Gehirn. Man müsste Läsionen oder Plaques sehen. Rückenmark, kann man mittels Lumbalpunktion herausfinden. Wenn man da nix findet, liegt es in der Regel an Vitalstoffe und oder Neurotransmitter ( Neurostress). Wie gesagt geht das mit den Muskeln mit GABAagonisten ganz gut. Geht es davon weg, bzw. wird es deutlich besser, lohnt es sich da mal näher nachzuhaken. Deine Symptome die du aufführst findet man so gut wie alle auch bei Stress.
Also EMG (und ich meine auch ENG) wurde beim Neurologen gemacht - unauffällig. Generell sind alle neurologischen Untersuchungen - im Krankenhaus wie beim niedergelassenen Neurologen - unauffällig gewesen. Es wurde EMG, EEG, Nervenwasser, 2x MRT und 1x CT Kopf/Nacken gemacht. Einzige Auffälligkeit waren "sehr lebhafte Reflexe". Alle alle alle Blutbilder (und davon wurden in den letzten Monaten unzählige gemacht) waren ebenfalls immer unauffällig. Also keine Vitalstoffmängel. Lediglich ein minimaler Folsäure- und Glutathion-Mangel wurde beim HP festgestellt.

Das Thema Stress - darauf lief es letztlich bei jedem Arzt mehr oder weniger raus. Aber ich hatte keinen Stress! Wie gesagt, ich war mega zufrieden in meiner Welt. Gut, gegen einen Lottogewinn und ewig gesunde Eltern hätte ich auch nix gehabt, aber alles was so im realistischen Bereich, im wahren Leben gut laufen kann, lief gut. Also wo der Stress herkommen soll ist mir ein Rätsel, zumal ich ja dann irgendwann mal was davon gemerkt haben müsste. JETZT fühle ich mich gestresst durch die Verzweiflung der letzten Monate, der Angst vor meinen Symptomen, der Arbeitsunfähigkeit und der Situation mit meiner Wohnungssanierung, der Hilflosigkeit. Aber ich glaube nicht dass es einen Menschen auf der Welt gibt, der das was ich die letzten Monate durchgemacht habe einfach so wegstecken würde. Das Laborergebnis Neurotransmitter / Katecholamine habe ich hier mal mit angehängt:
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Meine Hoffnung ist einfach so groß dass ein paar meiner Symptome vom Darmpilz kommen. Ich habe schon häufiger gelesen dass Sehstörungen, Muskelschmerzen und Halsschmerzen durchaus von Candida kommen können. Daher „wünsche“ ich mir dass das in meinem Fall so ist, denn an Candida kann ich arbeiten 🤓

Und so unwahrscheinlich ist es ja nicht, immerhin scheine ich ja schon einen beachtlichen Befall zu haben, wenn meine Zunge so stark belegt ist. Hier mal ein Foto von Morgens (nach Ölziehen und Zähne putzen). Abends ist es dann schon immer wesentlich weniger Belag.
 

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Wie das mit Lachgas ist weiß ich nicht. Die Nummer ist aber auch so.

Egal ob Sauerstoff, Naturluft oder Lachgas. Du brauchst eine Nasenmaske. Keine Sonde.

Ist die Maske dicht, atmet man nichts ein. Das Problem bei so einer Maske ist jedoch das sie nicht sehr gut abdichtet. Bei Nasensonde atmest du das Zeug trotzdem ein. Das bringt theoretisch nichts. Du kannst ja mal recherchieren ob Lachgas azidotisch macht. Wenn nein, könnte es ok sein. Von Lachgas habe ich perse keine Ahnung. Was sicherlich hilft ist es eine basische Stoffwechsellage beim Zahnarztbesuch zu haben. Was nicht ganz so einfach ist. Basenpulver ist gesundheitsschädlich. Vielleicht hilft da einfaches Natron. Da müsste man entsprechend mal das Rechercheprogramm anwerfen.



Von IHHT habe ich auch keine Ahnung. Ist eine Mitochondriotherapie richtig?

Ich weiß nicht in wie fern diese Therapie zur Entgiftung beiträgt. Auf jeden Fall hört es sich gut an. Ob das vor einer Schwermetallausleitung sinnvoll ist bei hoher Belastung weiß ich nicht. Da müsste man mal jemand fragen der davon Ahnung hat. Theoretisch müsste es aber auch entgiftend wirken. Und zwar intrazellulär, was keine gute Idee ist wenn man extrazellulär noch nicht fertig ist. Das aber nur meine Theorie. Könnte demnach schon sein das dir dadurch unwohl gewesen ist. Denn IHHT fördert theoretisch die intrazelluläre Entgiftung.



Theoretisch:

Kann man Ala, und Chelate jeglicher Art mit Amalgamfüllungen nehmen. Aus den einfachen Grund da beides oral, oder auch per Infusion ins Blut geht. Zähne sind nicht durchblutet und erreichen quasi weder Kiefer noch Zähne. Vorsorglich sollte man es dennoch unterlassen solange wie der Kiefer nicht saniert ist da ja auch Zysten im Kiefer am Zahnfleisch entstehen können die im kleinen Umfang dann doch erreicht werden können. Aber ja, man hört oft das Patienten mit ALA starke Kopfschmerzen bekommen. Ich vermute dass die Extrazelluläre Entgiftung bei denen noch nicht abgeschlossen ist.

Was ich noch vergessen habe zu erwähnen ist: Niemals DMSA einnehmen wenn man einen Eiterkiefer hat. Es kann zum plötzlichen Herztod kommen. Niemals EDTA nehmen wenn Quecksilber vorhanden ist.



Die Schadstoffmessung wäre zu Beginn des Threads schon hilfreich gewesen. 47mg/kg ist extrem viel. Wie läuft das jetzt? Bist du umgezogen, oder hast du die Wohnung dekontaminiert? Wichtig ist Expositionsstop. Dann können Körpereigene Entgiftung das Zeug rausdrängen ohne das sich die Körpereigene Entgiftung darauf fokussiert das neu zugeführte Gift platt zu machen.



Am Neurostress kanns schon mal nicht liegen. Das hätten die Ärzte akzeptieren müssen.

Was es jedoch auch noch gibt ist endokriner Stress. Um da Aufschluss zu haben hilft ein Cortisoltagesprofil. Viele dieser Symptome gibt es auch bei Hypo/Hypercortisolismus. Habe ich übrigens auch. Quasi Depression durch zu viel/ zu wenig Cortisol.

Mangelnde Hormone können auch vieles von deinen Beschwerden hervorrufen. Das müsstest aber mitbekommen wenn mit der Periode etwas nicht stimmt und oder Libidomangel.

Was sagt der Rheumatologe? Vielleicht Rheuma oder Borreliose.



Darüber hinaus: Das was vor 5 Jahren war, kann eine andere Nummer sein als das was heute ist. Vergleichslaborwerte von damals zu heute könnten helfen.



Die gesteigerten Reflexe deuten schon auf irgendetwas hin. Kann gutartig sein, muss aber nicht. Neurotoxine können das machen. Wie Beispielsweise Quecksilber. Es wirkt in den ersten Jahren/Jahrzehnten aktivierend. Später jedoch lähmend. Es ist zu vermuten das andere Neurotoxine auch so drauf sind.



ENG und EMG kann man eigentlich nichts falsch machen. Blut und Liquor schon. Auch MRT. Wurde das MRT mit Kontrastmittel gemacht? Würde helfen.

Ich war in meinen jungen Jahren mal so drauf:

Gibst Blut ab, die werden schon irgendwas finden. Aber nee. Die gucken nur da nach, wo es auch Kreuze auf dem Laborschein gibt. Sitzen ergo auf den Laborschein die Kreuze an der falschen Stelle, finden die natürlich nix. Das gilt auch für die Liquorunteruschung. Du kannst mal etwas exotischeres probieren. Gangliosid Antikörper sowie Neuronale Antikörper IFT im Labor Winfried Stöcker. Wenn man auf keiner Körperlichen Ebene etwas findet ist das wohl eines der letzten Strohhalme die man ziehen kann. Die Ärzte, sind sehr beschränkt was Stoffwechselstörungen angeht. Da deine Symptome überwiegend Zentral sind, lohnt es sich dort auch mal genauer hinzuschauen wenn einen die Optionen ausgehen.



Wie sieht es mit Viren Würmer oder Parasiten aus? BZgl. Viren kann eine chronische Antivirale Aktivierung Aufschluss geben. MxA, EBI2 mRNA, IFN beta, RIG-I mRNA.



Wenn auch da nichts gefunden wird, würde ich Immunologisch schauen. Immunstatus Plus + NK Zellaktivität + Hemmtest sowie einige Chemikine und Zytokine. Kann ja nicht sein das nichts gefunden wird. Wenn doch, vielleicht CFS.



Gluthationsmangel hilft nicht. Dadurch ist man geeignet um Toxine schlechter auszuscheiden.

Auf jeden Fall ist die Entgiftung und Zahnsanierung eine gute Option und der richtige Schritt. Ob es jedoch wesentlich etwas bringt hängt auch von der Belastung ab und wie das durchgeführt wird.



Dir soll aber auch klar sein das Candida mit einer Schwermetallbelastung nicht weggeht. Die kommt wieder. Vielleicht ist es auch normal dass der Belag nach dem Öl sichtbarer wird. Man sollte es wohl mal begutachten ohne öl. Wurde von der Zunge mal ein Abstrich gemacht?
 
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Guten Morgen ☀️
Egal ob Sauerstoff, Naturluft oder Lachgas. Du brauchst eine Nasenmaske. Keine Sonde.
Ok, danke. Ich frage bei dem Beratungsgespräch Ende Juni einfach mal nach. Bei diesem Termin passiert ja noch nichts.
Von IHHT habe ich auch keine Ahnung. Ist eine Mitochondriotherapie richtig?
Ja genau.
Was es jedoch auch noch gibt ist endokriner Stress. Um da Aufschluss zu haben hilft ein Cortisoltagesprofil. Viele dieser Symptome gibt es auch bei Hypo/Hypercortisolismus. Habe ich übrigens auch. Quasi Depression durch zu viel/ zu wenig Cortisol.

Mangelnde Hormone können auch vieles von deinen Beschwerden hervorrufen. Das müsstest aber mitbekommen wenn mit der Periode etwas nicht stimmt und oder Libidomangel.
Ich war auch schon 2x in München bei einer Endokrinologin. Die haben dort das volle Programm gemacht. Alles unauffällig, alle Werte im Normbereich.
Periode hat sich nur in den ersten 3 Monaten nach meinem Totalabsturz im Juni 2020 verändert, da kam sie jeweils eine gute Woche zu spät, was für mich eher ungewöhnlich ist. Hat sich dann aber wieder eingependelt. Was sich aber seit der ursprünglichen Vergiftung 06/2019 stark verändert hat, ist das kaum noch Blut kommt. Sehr wenig im Vergleich zu früher und es "tröpfelt" dafür viel länger vor sich hin. Früher gab es 2 Tage richtig viel Blut, dann 2 Tage ein bisschen was und nach insgesamt 4 Tagen war alles erledigt, jetzt dauert es 8-9 Tage.

Und nicht nur beim Blut ist es so das nicht mehr viel "Flüssigkeit" da ist, generell bei allen Körperflüssigkeiten sozusagen. Ich kann nicht mehr schwitzen (bis zur Vergiftung war ich ein Vielschwitzer, konnte nie farbige Shirts tragen, jetzt kommt nichtmal bei 30°C Schweiß), habe kaum noch Hautfett (die Haut ist so trocken dass sie dauernd schuppt; ich musste mich 37 Jahre lang noch nie eincremen, jetzt muß ich das teilweise 3x täglich), es kommen beim weinen kaum Tränen, selbst das Ohrenschmalz ist total trocken, die Nase ist so trocken dass sie sogar blutig wird. Das war vorher alles nicht so. Aber auch hier sagen mir die Ärzte das ist normal, liegt am Alter. Aha - gut mir ist klar dass sich der Körper im Laufe des Lebens verändert, aber doch nicht um 180° über Nacht!

Was sagt der Rheumatologe? Vielleicht Rheuma oder Borreliose.
Auch hier wieder - alles Ordnung. Umfangreiches Blutbild, Urinuntersuchung unauffällig. Lt. Arztbrief: "In meinem Fachbereich ergeben sich keine Anhaltspunkte für eine Erkrankung"

Darüber hinaus: Das was vor 5 Jahren war, kann eine andere Nummer sein als das was heute ist. Vergleichslaborwerte von damals zu heute könnten helfen.
Vor 5 Jahren war auch nichts, ich habe diese Zeitspanne nur genannt weil ich vor gut 5 Jahren meine Whg kaufte. Es war die letzten Jahre immer alles ok. Und es ging mir auch gesundheitlich immer gut. Daher gibt es auch keine Vergleichslaborwerte, ich musste ja nie zum Arzt.

Die gesteigerten Reflexe deuten schon auf irgendetwas hin. Kann gutartig sein, muss aber nicht. Neurotoxine können das machen. Wie Beispielsweise Quecksilber. Es wirkt in den ersten Jahren/Jahrzehnten aktivierend. Später jedoch lähmend. Es ist zu vermuten das andere Neurotoxine auch so drauf sind.
Auf die Feststellung der gesteigerten Reflexe ist keiner weiter eingegangen, weder im Krankenhaus noch beim niedergelassenen Neurologen. Ich soll Entspannungsübungen machen, viel spazieren gehen und nicht darüber nachdenken - O-Ton der Empfehlung!

ENG und EMG kann man eigentlich nichts falsch machen. Blut und Liquor schon. Auch MRT. Wurde das MRT mit Kontrastmittel gemacht? Würde helfen.
MRT wurde einmal mit und einmal ohne KM gemacht. Zusätzlich noch Gefäßdarstellung Kopf. Auch hier wieder alles unauffällig.

Wie sieht es mit Viren Würmer oder Parasiten aus? BZgl. Viren kann eine chronische Antivirale Aktivierung Aufschluss geben. MxA, EBI2 mRNA, IFN beta, RIG-I mRNA.
Das wurde soweit ich weiß nicht gemacht. Hätte man z.T. wohl auch in Neukirchen machen können, habe ich aber erst kurz vor Abreise mitbekommen, da war es zu spät.
Gluthationsmangel hilft nicht. Dadurch ist man geeignet um Toxine schlechter auszuscheiden.
Glutathionmangel hatte ich. Wurde 10/2020 vom HP festgestellt und mit Infusionen wieder aufgefüllt. Wert 12/2020 wieder im Normbereich. Keine Veränderung am Befinden festgestellt. Im Zuge der Infusionstherapie in Neukirchen 04/2021 wurde ebenfalls wieder Glutathion verabreicht, gehört dort zum Standardprogramm.

Dir soll aber auch klar sein das Candida mit einer Schwermetallbelastung nicht weggeht. Die kommt wieder. Vielleicht ist es auch normal dass der Belag nach dem Öl sichtbarer wird. Man sollte es wohl mal begutachten ohne öl. Wurde von der Zunge mal ein Abstrich gemacht?
Der Zungenbelag ist vor dem Ölziehen und Zähne putzen genauso, kein Unterschied. Erst im Laufe des Tages wird es weniger. Am nächsten Morgen ist alles wieder da. So ausgeprägt ist er aber tatsächlich erst seit ein paar Wochen.

Einen ersten leichten Belag habe ich 06/2020 (der Zeitpunkt des körperlichen Absturzes) bemerkt und meiner Hausärztin sowie der HNO-Ärztin gezeigt - beide sagten das ist normal. Aber auch hier wieder: ich hatte das 37 Jahre lang nicht, plötzlich kommt das zusammen mit all den anderen Symptomen und es soll normal sein? Ok, ich habe es so hingenommen und wusste es nicht einzuordnen. Einen Zusammenhang mit Candida habe ich nicht gesehen (von Candida weiß ich ja auch erst seit meinem Aufenthalt in Neukirchen vor ein paar Wochen). Zungenabstrich wurde nicht gemacht, weil der Belag ja "normal" ist.

Die Schadstoffmessung wäre zu Beginn des Threads schon hilfreich gewesen. 47mg/kg ist extrem viel. Wie läuft das jetzt? Bist du umgezogen, oder hast du die Wohnung dekontaminiert? Wichtig ist Expositionsstop. Dann können Körpereigene Entgiftung das Zeug rausdrängen ohne das sich die Körpereigene Entgiftung darauf fokussiert das neu zugeführte Gift platt zu machen.
Ja sorry, ich hatte das nicht mehr erwähnt weil ich schon so einen langen Beitrag hier im Forum zu dem Thema hatte.

Also: als ich mir von Ärzten und Freunden nicht mehr einreden lassen habe, dass zwischen meinem Zustand und dem Gift kein Zusammenhang bestehen kann, bin ich 09/2020 zu meinen Eltern ins Gästezimmer gezogen. Hier bin ich derzeit immer noch. Die ersten 2 Monate veränderte sich mein Zustand nicht, lediglich der Gewichtsverlust wurde gestoppt.

10/2020 habe ich die baubiologische Messung in meiner Whg. machen lassen, danach wurden alle kontaminierten Gegenstände entsorgt (großer Einbauwandschrank im Flur, die komplette Einbauküche, die Fußböden, Sockelleisten, der Großteil der sonstigen Möbel sowie der Staubsauger; es wurde in den betroffenen Zimmern neu tapeziert, die restliche Whg. mehrfach grundgereinigt und neu gestrichen). Derzeit warte ich auf das Ergebnis einer erneuten Hausstaubmessung.
 
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Was mir gerade noch einfällt: Es ist seit der Vergiftung so, dass ich zwei Probleme mit Ferritin habe, bei denen ich einen Candida-Zusammenhang vermuten könnte.

1. Problem: Mein Ferritinwert macht mir Ärger sobald er unter ca. 60 fällt, obwohl das absolut im Normbereich und kein Mangel ist. Sobald der Wert darunter fällt, bekomme ich starken Haarausfall, Müdigkeit und insgesamt Schwäche/Unwohlsein. Tabletten werden nicht aufgenommen, ich habe 5 Monate Tardyferon genommen, der Spiegel erhöhte sich aber nicht. Es wurde dann von einer Hämatologin mit Eiseninfusionen versucht, das klappte wunderbar. Nach 3 Infusionen war der Wert bei über 100 und mein Haarausfall wurde wesentlich besser, die Übelkeit lies nach.

2. Problem: Der Spiegel wird nicht gehalten, geht in kürzester Zeit wieder runter. Nach 3 Eisen-Infusionen habe ich einen wunderbaren Wert, allerdings hält dies nur kurz an. Nach 4-5 Wochen ist der Ferriten-Wert - trotz zusätzlicher Einnahme von EisenVerla-Pulver - wieder bei um die 30 und ich brauche erneut Eiseninfusionen. So spiele ich dieses Spiel alle 4 Wochen: 3 Eiseninfusionen, 4 Wochen gut, wieder 3 Eisenfusionen...

Sowohl das Problem mit dem Wert der kein Mangelwert ist, mir aber trotzdem Ärger macht als auch dass der Spiegel so schnell wieder abrauscht, können sich die Ärzte nicht erklären.

Meine Vermutung zumindest hinsichtlich der Eisentabletten ist, dass mir die Tabletten vom Darmpilz "weggefressen" werden und ich daher nichts aufnehme. Diese Theorie wurde vom Umweltmediziner allerdings nicht bestätigt.
Es wäre natürlich keine Erklärung warum der Spiegel nach den Infusionen wieder so schnell absinkt, aber zumindest das Tabletten-Thema könnte hier begraben sein. Wenn dazu jemand Erfahrung im Zusammenhang mit Candida hat - gerne her damit.
 
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Cortisoltagesprofil?

Mein Morgen und Abendwert ist akzeptabel nur leicht erhöht. Dazwischen aber extrem hoch.



Ich weiß nicht wie alt du bist. Irgendwann stellt sich der Körper um. Durch die Sorgen die du aktuell hast, kann sich da an deiner Periode auch etwas ändern. Vielleicht haben auch Umweltschadstoffe deine Periode beeinflusst. Künstliche Hormone als Stichwort.



Haut kann ein Darmthema sein wo du jetzt dran bist. Allerdings kann es auch eine Kontaktallergie sein. So ist es bei mir. Wenn ich mich mit normalen Duschgel dusche, spannt und juckt die Haut und ist sehr trocken. Bei Hautcremes darauf achten das die die Haut langfristig nicht trocken macht ( diverse Alkohole) sowie ohne das mit Weichmachern gearbeitet wird. EDTA ist auch uncool da es die Haut auch zur Giftaufnahme nötigt. Naja, ansonsten halt die Basics PH Hautneutral, kein Microplastic ect. Pp.



Bzgl. nicht schwitzen gibt es auch ein Syndrom. Schau mal auf Symptoma.de

Gib da mal deine 3 Hauptbeschwerden ein und mache den sinnlosen Onlinetest. Am Ende zeigt er dir eine Reihe möglicher Erkrankungen auf. Du kannst dann jede einzelne Erkrankung selbst prüfen wie wahrscheinlich das ist. Anhand von bekanten Laborwerte, physikalischen Untersuchungen und Symptomen. Damit bin ich da ab und zu mal zum Arzt und hab mir das ausreden, oder ausschließen lassen. Ist eine Nadel im Heuhaufen…



Hast du das gemacht? Entspannungsübungen? Wenn ja, geh da doch noch mal hin und sag es taugt nichts.



Vielleicht wäre ein Test auf die 4 Parameter sinnvoll. Es sollten aber genau diese 4 Parameter sein da es die sensitivsten sind. Die springen noch vor Zytokine und CRP an. Auch der Immunstatus kann unauffällig sein.



Wenn du keine Verschlechterungen durch Gluthation gemerkt hast ist es gut. Hat man nach der Ursache des Gluthationsmangels gesucht? Aminogramm und Vitamine. Glutamin, Cystein, Glycin und Vitamin B6. Vielleicht gibt es auch Glycinantikörper.



Vielleicht kannst du deine Ärzte überreden mal einen Zungenabstrich zu machen. Schau mal im Netz welche Erreger es sein könnten und bitte den Doc dies mal zu testen. Weil normal ist das natürlich nicht. Ob es jetzt die Heilung ist wenn es weg ist steht aber auch auf einen anderen Blatt Papier.



Normalerweise ist es oft so, dass bei Expositionsstop die Beschwerden besser werden können.

Oftmals aber keine vollständige Heilung erfolgt. So ist es bei Quecksilber. Daher parallel dann auch die Schwermetallausleitung Allerdings ist es normalerweise so das einen so etwas nicht innerhalb von 1-2 Jahren total die Beine weg zieht. Es sei denn man hat einen Unfall. Das merkt man dann aber am selben Tag bis wenige Wochen später. Eher nicht Monate. Monate und Jahre deutet auf eine chronische Exposition hin.



Hast du den das Spray sachgemäß verwendet?
 
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Eisen:
Malabsorptionssyndrom im Darm

Flexicon ist eines meiner Hauptseiten wo ich recherchiere.
Da gibts fast alles. Ist ähnlich wie Amboss. Nur kompakter.

Eisen und Candida:

Wurde auch der korrekte Stamm von Candida identifiziert?
 
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Ich weiß nicht wie alt du bist. Irgendwann stellt sich der Körper um. Durch die Sorgen die du aktuell hast, kann sich da an deiner Periode auch etwas ändern. Vielleicht haben auch Umweltschadstoffe deine Periode beeinflusst. Künstliche Hormone als Stichwort.
Ich bin 39, als das alles losging war ich 37.
Als sich meine Periode veränderte, hatte ich noch keine Sorgen. Vermutlich hat das Permethrin hormonell was ausgelöst. Eine englischsprachige Seite hat Permethrin in Zusammenhang mit hormonellen Auswirkungen gebracht.

Hast du das gemacht? Entspannungsübungen? Wenn ja, geh da doch noch mal hin und sag es taugt nichts.
Ja, mache ich eh schon immer. Meditation, progressive Muskelentspannung, früher Yoga (das geht aber wg. den Muskeln nicht mehr). Ich war so oft bei den Ärzten, zuletzt hat mich die Neurologin gefragt "und was erwarten Sie jetzt von mir?"

Wenn du keine Verschlechterungen durch Gluthation gemerkt hast ist es gut. Hat man nach der Ursache des Gluthationsmangels gesucht? Aminogramm und Vitamine. Glutamin, Cystein, Glycin und Vitamin B6. Vielleicht gibt es auch Glycinantikörper.
Nein, danach hat man nicht gesucht. Es hieß dass die meisten Menschen mal bei der einen oder anderen Aminosäure nen Mangel haben. Wurde dann aufgefüllt und gut ist.
Hast du den das Spray sachgemäß verwendet?
Ja, so wie es in der Anleitung stand. Wobei dort alles sehr verharmlosend beschrieben ist. "Sprühen Sie Ihre Schränke einfach samt Inhalt ein, sie müssen ihn nicht ausräumen. Alle 3 Monate wiederholen Sie die Behandlung". Also ich habe schon alles ausgeräumt, die Schränke eingesprüht und am nächsten Tag wieder eingeräumt. Keine Wiederholung nach 3 Monaten, weil die Motten weg waren und ich auch einfach nicht mehr dran gedacht habe. Erst nach 12 Monaten - eben 06/2020 - habe ich einen der Schränke nochmal minimal eingesprüht. Dann ging das ganze gesundheitliche Drama los.
 
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Streng genommen spielen viele weitere Untersuchungen keine Rolle da die kein Therapeutischen nutzen haben.
Ursachenforschung kostet ergo oft viel Geld ohne das man davon was hat weil die Therapie eh gleich wäre. Wie im Falle von einen Glycerinmangel
ABER
Mein Beispiel. Ich habe Glutaminsäuremangel, dadurch zu wenig GABA. Warum könnte ich ein Glutaminsäuremangel haben. Erhöhter Ammoniak = Harnstoffzyklus defekt.
Wenn ich das weiß, kann ich am Harnstoffzyklus arbeiten, und ich muss keine Glutaminsäure mehr nehmen.
Aber es ist eben nicht immer so das ein Vitalstoff Krankheitsassoziiert ist.

Hast du mehr gesprüht als auf der Dose stand? Vielleicht sollte man das Fenster beim sprühen öffnen. Also gibt es irgendwas, was du getan haben könntest das der Wert im Staub so hoch war?
Hast du dich mal an den Hersteller bzgl. Intoxikationen gewendet? Sicherheitsdatenblatt des Zeugs hast du dem Arzt auch vorgelegt?

Man darf vom Arzt erwarten das wenn er keine Ahnung hat, das er jemanden kennt der Ahnung haben könnte.
 
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Streng genommen spielen viele weitere Untersuchungen keine Rolle da die kein Therapeutischen nutzen haben.
Ursachenforschung kostet ergo oft viel Geld ohne das man davon was hat weil die Therapie eh gleich wäre. Wie im Falle von einen Glycerinmangel
ABER
Mein Beispiel. Ich habe Glutaminsäuremangel, dadurch zu wenig GABA. Warum könnte ich ein Glutaminsäuremangel haben. Erhöhter Ammoniak = Harnstoffzyklus defekt.
Wenn ich das weiß, kann ich am Harnstoffzyklus arbeiten, und ich muss keine Glutaminsäure mehr nehmen.
Aber es ist eben nicht immer so das ein Vitalstoff Krankheitsassoziiert ist.
Ich bin ja auch immer dafür die Ursache zu finden, statt nur wild loszutherapieren bzw. nur die Symptome zu bekämpfen. Aber einerseits meine ich ja zu wissen dass es das Permethrin ist, das zwar vielleicht nicht alle Symptome auslöst, aber vermutlich einiges in Gang gesetzt hat bzw. Funktionen einschränkt, was dann wiederum zu den Symptomen führt. Behandeln tut das ja aber keiner. Daher war mein Plan eigentlich zu keinem Arzt mehr zu gehen. Jedes mal wieder zu hören das es das entweder nicht sein kann oder das man damit keine Erfahrung hat, das bringt mich auch nicht weiter. Ich wollte gerade einen Termin beim HNO ausmachen, um einen Zungenabstrich zu machen. Aber nun frage ich mich wieder - was soll das bringen? Sie werden vermutlich einen Pilzbefall feststellen, nicht umsonst wurde ja auch schon ein Darmpilz diagnostiziert. In der Folge wird man mir wohl wieder Nystatin o.Ä. geben und dann ist es für den Arzt erledigt. Bringt mich das weiter? Eher nicht. Denn das Nystatin nehme ich ja für den Darm schon nicht, weil ich glaube das es mir mehr schadet als hilft.

Hast du mehr gesprüht als auf der Dose stand? Vielleicht sollte man das Fenster beim sprühen öffnen. Also gibt es irgendwas, was du getan haben könntest das der Wert im Staub so hoch war?
Hast du dich mal an den Hersteller bzgl. Intoxikationen gewendet? Sicherheitsdatenblatt des Zeugs hast du dem Arzt auch vorgelegt?

Ich hab so gesprüht wie auf der Anleitung stand. Es ist 2 Jahre her, aber ich weiß noch genau dass ich mir beim sprühen noch dachte dass das ganz schön viel ist, ziemlich naß die Schränke. Aber dann hab ich nicht weiter drüber nachgedacht, die Schränke über Nacht offen gelassen und am nächsten Tag wieder eingeräumt. Die Fenster waren offen, ja. Die sind bei mir eh immer Tag und Nacht offen.

Das der Wert so hoch war, liegt daran dass das Zeug sich nicht verflüchtigt, nie. Einmal versprüht haftet es für immer auf den Oberflächen und wird permanent an den Hausstaub abgegeben. Die offizielle Angabe der Halbwertzeit von 3 Monaten ist im Außenbereich auf glatten, nicht saugfähigen Oberflächen (wie Glas) richtig. In Innenräumen zersetzt sich das Zeug aber in 100 Jahren nicht. Deshalb sind ja auch min. 50-90% (!!) aller deutschen Haushalte mit diesem Teufelszeug belastet. Irgendwann schleppt sich fast jeder mal Pyrethroide ins Haus, sei es indirekt über einen Teppich, Kleidung, Möbel, Lebensmittel oder eben direkt in Form von Mottenspray. Und wenn man es nicht selbst einschleppt, dann vielleicht der vorige Bewohner. Man bekommt es nie nie nie mehr aus der Bude. Wegputzen geht nicht.

An den Hersteller hab ich mich nicht gewendet. Ich glaube nicht dass das was bringt. Sie sagen ja das Untersuchungen die Ungefährlichkeit des Mittels belegen und da man ja meine Vergiftung nicht beweisen kann (in Form von Blutwerten o.Ä.), hab ich da gar nichts in der Hand. Für chronische Vergiftungen gibt es erst gar keine Studien, die werden sich hüten sowas zu erforschen. Für die ist es dann sehr willkommen dass mir die Ärzte ja bescheinigen es sei psychisch. Und meine Ärzte sagen, es ist ja ein Mittel das für Innenräume zugelassen ist, also ist es ungefährlich. Wir drehen uns im Kreis - mir wird niemals jemand offiziell glauben, geschweige denn helfen.
 
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Ich bin fix und fertig, weiß nicht wie es weitergeht.

Ein bisschen Hoffnung hatte ich als sich jetzt die letzten Tage das mit den Schuppen besserte. Dieses "Symptom" ist natürlich Kindergarten im Vergleich zu meinen Lähmungserscheinungen, Muskelzittern usw., aber immerhin gab es endlich mal eine Verbesserung bei irgendwas. Daher scheint der Darmpilz ja schon das eine oder andere zu verursachen, in Folge wäre seine Bekämpfung evtl. der Schlüssel um weitere Symptome verbessern zu können. Ich nehme was ich kriegen kann, sozusagen. Daher bin ich zwischendurch immer wieder der Versuchung nahe doch das Nystatin zu probieren. Natürlich wissend dass das nur oberflächlich ist, aber es ist halt so verlockend zu sehen was alles besser werden würde. Nystatin würde ja vermutlich schnell wirken, anders als meine derzeitige Troja- und Oreganoöl-Methode sowie die zucker-/kohlenhydratarme Ernährung (die mich übrigens leider wieder abnehmen lässt).

Z.B. war ich heute spazieren, nicht viel und schnell, das geht leider nicht mehr. Aber danach hat mir sofort wieder die linke Hüfte und die Sehnen dort wehgetan. Bleibe ich jetzt 2 Tage im Bett, geht es wieder. Aber ich bin keine 80, ich möchte nicht nach jedem Spaziergang tagelang im Bett liegen müssen. Und da ich gelesen habe dass Candida auch Gelenk- und Muskelprobleme machen kann, wäre meine Hoffnung (oder Wunschdenken?) dass das Ende von Candida auch das Ende der Bewegungsunfähigkeit wäre.

Aber ich möchte mir mit Nystatin meinen Darm nicht noch kaputter machen als er scheinbar eh schon ist. Ich kann es aber nicht richtig einschätzen wie gravierend die Nystatin-Schäden wirklich sein könnten...
 
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Du kannst mal unverbindlich die Giftnotrufzentrale in deinen Bezirk anrufen. Vielleicht haben die eine Idee.
Nystatin hat mein Kopf weich gemacht. Habe es nach ein paar Tagen abgesetzt. Als Creme war das Zeug aber gut.
 
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Du kannst mal unverbindlich die Giftnotrufzentrale in deinen Bezirk anrufen. Vielleicht haben die eine Idee.
Danke knuddz. Aber die haben überhaupt keinen Plan von so etwas. Wie immer - Permethrin kann solche Symptome nicht auslösen. Gleiche Aussage vom Toxikologischen Institut der TU München. "Es gibt keine chronischen P-Vergiftungen, lediglich akute mit Übelkeit, Schwindel usw., das klingt nach 48 Std. von alleine wieder ab."

Nystatin hat mein Kopf weich gemacht. Habe es nach ein paar Tagen abgesetzt. Als Creme war das Zeug aber gut.
Oh je, dann lass ich es lieber. Danke für das Feedback.
 
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