COMT - Depression

Themenstarter
Beitritt
24.02.18
Beiträge
1.102
Hallo,
den einen oder anderen ist der Gendefekt COMT schon geläufig. Er steht im Verdacht Depressionen, Schizophrenie und Burnout zu begünstigen.
Jetzt stelle ich mir die Frage warum?
Gibt es durch einen Gendefekt entsprechende Dysbalancen von Vitaminen, Mineralstoffen und Neurotransmitter?
Wenn ja, welche?

Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Marc
 
Beitritt
30.10.08
Beiträge
1.070
Hallo knuddz, was ich gefunden habe, es soll einen entspr. polymorphismus geben
 
Beitritt
12.05.11
Beiträge
781
Über das Warum steht hier einiges:

"[Das Gen] codiert das COMT Enzym ... Es spielt eine einzigartige Rolle in der präfrontalkorticalen Dopaninaktivierung."

Es beeinflußt also den Stoffwechsel der Neurotransmitter im Gehirn.
 
Themenstarter
Beitritt
24.02.18
Beiträge
1.102
Sehr gut. Also kann man davon ausgehen, wenn alle Neurotransmitter in Ordnung sind, sowie die Stresshormone, kann kein Gendefekt vorliegen?

Das ist im wesentlichen der Sinn des Threads.

Denn bis auf Noradrenalin ist diesbzgl. alles ok.
Dan wäre eine Genbestimmung überflüssig.
 
Beitritt
12.05.11
Beiträge
781
Sehr gut. Also kann man davon ausgehen, wenn alle Neurotransmitter in Ordnung sind, sowie die Stresshormone, kann kein Gendefekt vorliegen?
Nein, das kann man nicht. Aber wenn du keinen Anhaltspunkt hast für Störungen bei den Neurotransmittern, ist ein solcher Gentest erst recht sinnlos.

Oder ist das dieser Test, der beworben wird für die Personalisierung von bestimmten Antidepressiva?
 
Themenstarter
Beitritt
24.02.18
Beiträge
1.102
Bin nur auf Ursachensuche woher mein Leiden kommt.

Symptome:
Kribbeln an Arme und Beine welche speziell in Ruhephasen schlimmer werden ( gegen 3-4 Uhr aber etwas besser werden).
Muskelschmerzen die in Ruhe schlimmer werden (fühlt sich an wie überlastete Muskeln)
Muskelzucken so ziemlich überall. Unterschenkel, Oberschenkel, Bizeps, Latissimus, Augenbraue, Trapezius, mal hier, mal da... und wechselnd.
Erschöpfende Müdigkeit selbst nach dem Aufstehen( in der Regel schlafe ich 8-9h) ( habe auch schon das Bett gewechselt). Die Müdigkeit geht je nach Tätigkeit etwa 1-2h nach dem aufstehen zurück, ist aber nie weg.
Konzentrationsschwäche, schon am Morgen die aber manchmal etwas besser werden 1-2h nach dem aufstehen. Nach 4h Arbeit geht aber quasi nichts mehr ( bin entsprechend auch nur bedingt Arbeitsfähig)
Sehstörungen: Visual Snow würde am ehesten als Diagnose passen. Und angespannte Augenmuskeln, Akkumulationsstörung - bin kurzsichtig.
Starke Körperliche Anspannung mit entsprechenden Rückenschmerzen trotz 2x die Woche Massage. Die Schultern sind auch immer oben.
Muskelzittern, mal mehr (nach Beanspruchung) mal weniger ( ähnelt einer Unterzuckerung). In Ruhe relativ wenig.
Spasmen Gesicht beim Tv gucken
Gelegentliche Schlafstörungen
Starke Verspannungen im Schulter Nacken bereich nach dem aufstehen. Geht nach etwa 30-60min zurück.
Kopf und Augenbereich fühlen sich komisch an ( warm, Druckgefühl)
Erektionsstörung und Orgasmusstörung ( komme sehr sehr spät)

Diagnosen:
Gastrologe: Reizdarmsyndrom, Darmfehlbesiedlung
Rheumatologe: oB
Kardiologe: o.B - aber bin nicht Fit
HNO: Zyste im rechten Kiefer aber ohne Beschwerdebild
Radiologe: verkrümmte Hypophyse ohne morphologischer Befund
Neurologe: Somatische Störung
Hautarzt: Chronische Pilzinfektion Kopf, diverse Allergien ( die ich weitgehend meide)
Augenarzt: leichter grauer Star, Verdacht auf Glaukom wurde aber nicht bestätigt. Sehnnervveränderung unklarer Herkunft
Endokrinologe: Testosteronmangel vermutlich durch die Hoden (kein Hodentraumabekannt und vor 5 Jahren ging noch alles super unten rum), chronischer Vitamin B6 Mangel, vergrößerte Schilddrüse, Noradrenalinmangel
Umweltmediziner: chronische multiple Schwermetallvergiftung v.A. Quecksilber (Amalgam) und Nickel (Arbeit)
Orthopäde: folgt nach dem MRT - BWS/HWS
Psychologe: Neurasthenie, Somatische Störung
Internist: o.B.
 
Beitritt
12.05.11
Beiträge
781
Gentests bringen dir da vermutlich wenig. Es gäbe Millionen von möglichen genetischen Ursachen, von denen sich die wenigsten testen lassen und deren Zusammenhänge noch viel zu wenig bekannt sind. Zweitens kann man gegen ein 'falsches' Gen dann meistens eh nichts machen. Sondern die Suche nach einer funktionierenden Therapie sähe exakt genauso aus wie ohne das Wissen über das 'falsche' Gen.
 
Themenstarter
Beitritt
24.02.18
Beiträge
1.102
Mir gehts nur darum was die folge dieses Gendefekts ist.
Wenn Neurotransmiterverschiebungen, oder Aminosaäuren oder Vitaminverschiebungen, dann muss ich den Test nicht machen. Weil ich fast alle Tests diesbzgl. schon gemacht habe.

Mir gehts nur darum obs Sinn macht diesen Test zu machen oder nicht.
Wenn es als Folge eines Gendefekts eine Neurotransmitterverschiebung gibt dann ist die Antwort nein. Es macht kein Sinn. Hat der Gendefekt andere Folgen, dann könnte es Sinn machen. Das muss ich dann entsprechend recherchieren.

Beispiel:
MTHFR - B12, Homcystein und Methionine sind in Ordnung. Dann ist dieser Genttest überflüssig.
 
Beitritt
11.04.10
Beiträge
1.065
Hallo knuddz,

es tut mir leid, das Du den "Finger nicht auf die Wunde" bekommst, aber ich glaube nicht, das ein Gentest die Lösung ist. Die Ursache kann auch an anderer Stell sein, vielleicht funktioniert ein Enzym nicht richtig oder die Zielzellen sind zu empfindlich oder oder oder...

Auch Depression hat viele "Gründe" und viele biochemische Folgen, da ist COMT nur eines davon. Und das Unterstützen von Enzymen auch ohne offentlichtlichen Gendefekt bewirkt oft schon einiges.

An dieser Stelle möchte ich Peter Spork zitieren:
Unsere komplexen Eigenschaften entstehen immer aus Erbe, Umwelt und Vergangenheit zugleich
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.138
Hallo Knuddz,

über diesen Polymorphismus gibt es im gesamten Forum schon viele Beiträge, hier z.B. diesen Thread:


Über Depression gibt es noch viel mehr, aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet. Eine individuelle Betrachtung macht sicher Sinn, und ich persönlich denke, auch Gen-Polymorphismen können - im Zusammenhang mit anderen Untersuchungen - wichtige Hinweise geben.

Gruß
Kate
 
Beitritt
05.10.17
Beiträge
835
Bin nur auf Ursachensuche woher mein Leiden kommt.

Symptome:
Kribbeln an Arme und Beine welche speziell in Ruhephasen schlimmer werden ( gegen 3-4 Uhr aber etwas besser werden).
Muskelschmerzen die in Ruhe schlimmer werden (fühlt sich an wie überlastete Muskeln)
Muskelzucken so ziemlich überall. Unterschenkel, Oberschenkel, Bizeps, Latissimus, Augenbraue, Trapezius, mal hier, mal da... und wechselnd.
Erschöpfende Müdigkeit selbst nach dem Aufstehen( in der Regel schlafe ich 8-9h) ( habe auch schon das Bett gewechselt). Die Müdigkeit geht je nach Tätigkeit etwa 1-2h nach dem aufstehen zurück, ist aber nie weg.
Konzentrationsschwäche, schon am Morgen die aber manchmal etwas besser werden 1-2h nach dem aufstehen. Nach 4h Arbeit geht aber quasi nichts mehr ( bin entsprechend auch nur bedingt Arbeitsfähig)
Sehstörungen: Visual Snow würde am ehesten als Diagnose passen. Und angespannte Augenmuskeln, Akkumulationsstörung - bin kurzsichtig.
Starke Körperliche Anspannung mit entsprechenden Rückenschmerzen trotz 2x die Woche Massage. Die Schultern sind auch immer oben.
Muskelzittern, mal mehr (nach Beanspruchung) mal weniger ( ähnelt einer Unterzuckerung). In Ruhe relativ wenig.
Spasmen Gesicht beim Tv gucken
Gelegentliche Schlafstörungen
Starke Verspannungen im Schulter Nacken bereich nach dem aufstehen. Geht nach etwa 30-60min zurück.
Kopf und Augenbereich fühlen sich komisch an ( warm, Druckgefühl)
Erektionsstörung und Orgasmusstörung ( komme sehr sehr spät)

Diagnosen:
Gastrologe: Reizdarmsyndrom, Darmfehlbesiedlung
Rheumatologe: oB
Kardiologe: o.B - aber bin nicht Fit
HNO: Zyste im rechten Kiefer aber ohne Beschwerdebild
Radiologe: verkrümmte Hypophyse ohne morphologischer Befund
Neurologe: Somatische Störung
Hautarzt: Chronische Pilzinfektion Kopf, diverse Allergien ( die ich weitgehend meide)
Augenarzt: leichter grauer Star, Verdacht auf Glaukom wurde aber nicht bestätigt. Sehnnervveränderung unklarer Herkunft
Endokrinologe: Testosteronmangel vermutlich durch die Hoden (kein Hodentraumabekannt und vor 5 Jahren ging noch alles super unten rum), chronischer Vitamin B6 Mangel, vergrößerte Schilddrüse, Noradrenalinmangel
Umweltmediziner: chronische multiple Schwermetallvergiftung v.A. Quecksilber (Amalgam) und Nickel (Arbeit)
Orthopäde: folgt nach dem MRT - BWS/HWS
Psychologe: Neurasthenie, Somatische Störung
Internist: o.B.
Hallo knuddz,

ich würde als erstes bei der Schwermetallvergiftung ansetzen.

Quecksilber kann für Nitrosativern Stress, Darmentzündungen, chronische Schmerzerkrankung u.a. verantwortlich sein. Nitrosativer Stress wiederum kann Deinen Augen und anderen Organen schaden. Gleichzeitig braucht der Körper mehr Mikronährstoffe wie B12, B6 u.a.

Amalgam (Quecksilber) lässt sich u.a. mit MSM, Zink, Magnesium, OPC u.o. Glutathion ausleiten.
Wichtig! Beim Ausleiten würde ich zusätzliche schützenden Antioxidantien nehmen wie Bsp. Vitamin C, E, Selen, Zink & Beta-Carotin - Bsp. als Kombi "Anti-OX" "Tabletten".

Noch etwas zum Thema "Unsere Entgiftung":

Alles Gute
Wichtig beim Ausleiten
 
Oben