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Candida-Pilze - Zusammenfassung

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Im folgenden ein toller und umfangreicher Beitrag von Aqua, den sie im Forum von candida-info.de geschrieben hat und welcher einen Überblick über die Candida-Therapie geben soll.
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Candida albicans ist ein Hefepilz. Ist die Bakterienflora des Menschen gestört, so kann der Pilz überwuchern. In diesem Fall spricht man von Soor (bei Betroffenheit der Mundschleimhaut) oder einer Candidose. Krankhaftes Überwuchern von Candida kann u.a. im Darm und am Darmausgang, in den Atmungsorganen, an den Schleimhäuten der Augen, an den Zähnen, im Harntrackt, im Genitalbereich, im Mund, an der Haut und im Nagelbereich auftreten.
Ein Candidabefall außerhalb des Darms hängt oft mit einer Darmcandidose zusammen. So ist es z.B. bei chronischem Scheidenpilz empfehlenswert, auch die Darmflora zu untersuchen.

Soll die Candida-Behandlung erfolgreich sein, ist normalerweise die Suche nach den individuellen Ursachen unerlässlich. Candida albicans ist nur ein Symptom, das uns etwas mitteilen möchte.

Folgende mögliche Ursachen sind mir bekannt:

Vergiftungen durch Umweltgifte (z.B. Formaldehyd) und/oder Schwermetalle (z.B. Quecksilber aus Amalgam)

ungesunde Ernährung (Fabrikzucker, Auszugsmehl, viel tierisches Eiweiß, künstliche Zusatzstoffe)

Behandlungen mit Antibiotika, Cortision & Co

Übersäuerung des Säure-Basen-Haushalts des Menschen

Stress/Psychosomatik

Geopathische Störungen

Schimmelpilzbelastung (z.B. der Wohnung)

Störfelder (z.B. Narbenstörfelder, Zahnherde)

Drüsenbeschwerden (z.B. Schilddrüsenbelastung, Lymphsystembelastung)

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Ursachen für Candida können von Person zu Person unterschiedlich sein. Candida albicans kann bei einem "Candidianer" durchaus auch mehrere Ursachen gleichzeitig haben, von denen eine dominieren kann. Einige der oben genannten Ursachen können wiederum Ursachen haben (z.B. Übersäuerung wird auf Stress und ungesunde Ernährung zurückgeführt; Krankheiten, die mit Antibiotika behandelt worden sind, haben ihrerseits ja auch Ursachen).

Zur Diagnose von Candida und ihren Ursachen gibt es diverse schulmedizinische und vor allem alternativmedizinische Möglichkeiten (die jeweils Vor- und Nachteile aufweisen können).
Hier werden eine Reihe von Untersuchungsmöglichkeiten aufgelistet.

Es gibt verschiedene Ansätze der Candidatherapie. Das “Standardkonzept” steht auf drei Pfeilern:

Einnahme eines Anti-Pilz-Mittels (z.B. Nystatin oder Grapefruitkernextrakt)

Anti-Pilz-Diät

Darmfloraaufbau/Symbioselenkung

Oft wird berichtet, dass eine Anti-Pilz-Diät ohne Einnahme eines Anti-Pilz-Mittels schwerwiegende Folgen haben könne. Es bestünde dann die Gefahr, dass die Pilze ausgehungert werden könnten und sie sich auf der Suche nach Nahrung in den Blutkreislauf begeben könnten.
Andererseits wurde auch schon die Meinung vertreten, dass die Einnahme eines Anti-Pilz-Mittels negative Folgen haben könne. Dabei handelt es sich um eine im Forum nicht mehrheitsfähige Meinung.

Unabdingbar bei einer Pilzbehandlung ist der Darmfloraaufbau. Der Pilz kann nämlich nur wuchern, wenn die "guten" Darmbakterien in der Minderheit sind (mögliche Ursachen dafür s.o.). Darmaufbau bedeutet, dass dem Darm von außen “gute” Bakterien zugeführt werden. Bakterienreiche Produkte wie rohes Sauerkraut, Brottrunk oder Joghurt unterstützen die Behandlung, reichen aber jedoch nicht aus. Die Einahme von Bakterienpräparaten aus der Apotheke ist unerlässlich. Hier im Forum empfiehlt Kurt aufgrund des Kosten-/Nutzen-Verhältnisses die Symbioflor-Produkte.
Der Darmaufbau wird normalerweise gegen Ende der Einnahme des Anti-Pilz-Mittels begonnen. Wenn man früher damit anfängt, hat dies jedoch keine negativen Konsequenzen. Idealerweise wird der Darmaufbau über ein Jahr fortgeführt.

Wie die Candida-Diät genau aussehen soll, ist umstritten. Weitgehende Einigkeit besteht darin, dass raffinierter Zucker, geschälter Reis und Auszugsmehl vermieden werden müssen. Meistens wird ein konsequenter Verzicht von Zucker (also auch z.B. Fructose in Obst), Alkohol und Hefe empfohlen. Einige halten eine komplette Kohlenhydrat-Abstinenz vonnöten. Dieser Meinung schließen wir uns jedoch nicht an.

Normalerweise beinhaltet die Anti-Candida-Therapie die mindestens dreiwöchige Einnahme eines Anti-Pilz-Mittels. Manchmal muss das Anti-Pilz-Mittel auch länger eingenommen werden.
Das gängigste Anti-Pilz-Mittel ist derzeit Nystatin. Malbrecht ist jedoch der Meinung, dass Nystatinkuren zu erheblichen Nährstoffdefiziten führen können. Außerdem gibt es anscheinend schon vereinzelt Resistenzen gegen Nystatin.

Ich persönlich ziehe Grapefruitkernextrakt vor. Es wirkt gegen Pilze, Viren, Bakterien und Parasiten ohne (wie allopathische Antibiotika) die Darmbakterien groß zu beinträchtigen. Wie Nystatin ist es auch rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Jedes Pilzmittel sollte anfangs nur in niedriger Dosierung eingenommen werden (bei GKE 3 Tropfen täglich, in ein Glas Wasser tropfen und umrühren). Der Grund liegt darin, dass die Pilze beim Absterben Pilzgifte absondern, die die Symptomatik noch verstärken können (dieser Vorgang wird auch Herxheimer Reaktion genannt).
Die Pilzmittel können dann nach ein paar Tagen nach Befinden höher dosiert werden.

Auch Babys, Tiere, Pflanzen können mit GKE behandelt werden.

Neben diesem Grundmuster der Candida-Therapie (inklusive der unabdingbaren ursächlichen Therapie) können andere Bausteine ergänzend berücksichtigt werden.

Wichtig erscheint mir persönlich hierbei ein Test auf Nahrungemittelallergene. Da Candida die Darmschleimhaut für Nahrungsmittel durchlässig macht, wehrt der Körper sich mit Allergien gegen die entsprechenden Nahrungsmittel (keine Gewähr auf Richtigkeit dieser Erklärung ). Zudem ist die Grundvoraussetzung für Candida eine entgleiste Darmflora. Eine dezimierte Darmflora nun kann mit Nahrungsmitteln nicht so gut umgehen wie eine gesunde. Wenn Lactobazillen fehlen, hat dies z.B. oftmals eine Milchzuckerallergie zur Folge.
Um dem Immunsystem die Arbeit zu erleichtern, ist ein Verzicht auf Nahrungsmittelallergene empfehlenswert! Sind die Nahrungsmittelallergien durch Candida und die kaputte Darmflora verursacht, so werden sie nach der Candida-Behandlung wieder verschwinden.

Auch ist davon auszugehen, dass Candidianer übersäuert sind. Zum einen wirkt Candida selbst sehr sauer, zum anderen kann Candida nur in einem sauren Milieu überleben (die “guten” Bakterien benötigen einen höheren pH-Wert). Entsäuern kann man z.B. mit Produkten wie Alkala N, den Basentabs von Pascoe oder Basica.

Da die Pilze Pilzgifte absondern, kann es sinnvoll sein, die Entgiftungsorgane (wie Leber, Niere, Lymphe) zu stärken (z.B. mit Mariendistelpräparaten für die Leber, Artischockenpräparaten o.ä.)

Nahrungsergänzungsmittel können auch helfen, das Immunsystem im Kampf gegen den Pilz zu stärken. Auch andere Produkte und Verfahren wie z.B. Einnahme oder Injektionen von Echinaceapräparaten, Mikroimmuntherapie, Aloe-Vera-Saft, Eigenblutbehandlung, Akupunktur, Urintherapie, Vitamin-C-Infusionen, UVB/HOT, Ozontherapie unterstützen das Immunsystem. Laut Krasny steigern besonders UVB/HOT und Ozontherapie die Erfolgsquote für eine Heilung erheblich.

Auch Verfahren der Darmreinigung, wie z.B. Einläufe und Colon-Hydro-Therapie sollen sehr effektiv sein, um die Pilzbehandlung zu unterstützen.

Folgende alternative Anti-Pilz-Mittel wurden u.a. im Forum angesprochen:

ThreeLac (ein Bakterienpräparat)

Kolloidales Silber

Sanum-Therapie

Rizol-Therapie

Colon-Hydro-Therapie und spagyrische Entgiftung

Das Leben nach der Pilztherapie:
Da Candida ja ein Symptom ist, das uns auf etwas hinweisen möchte, halte ich es für ratsam, den Hinweis der Candida nach der Therapie nicht gänzlich zu vergessen. Eine Pilzdiät sollte meiner Meinung nach in eine gesunde, vollwertige Ernährung münden. Zudem halte ich eine regelmäßige Entgiftung und Entsäuerung für ratsam. Dies kann z.B. durch Fasten oder auch durch entsprechende Präparate (z.B. Basentabs von Pascoe, Entgiftungsprogramm von Phönix) geschehen. Es ist heute fast unmöglich, nicht zu übersäuern. Zudem nehmen wir ständig Umweltgifte auf, derer wir uns am besten ein- oder zweimal im Jahr entledigen sollten. Eventuell können regelmäßige Darmkuren (Darmreinigung und Darmaufbau) und die Einnahme von Nahrungsergänzungemitteln empfehlenswert sein.

In diesem Sinne wünsche ich gute Besserung!

P.S. Kritik und Verbesserungsvorschläge zu diesem Thread bitte an mich per PN. Danke
_________________
Tschüss,

Aqua
 
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Was für eine Fleißarbeit! Mein Kompliment :) !. Jetzt bin ich endgültig froh,d aß meine Pilze sich von ganz allein verabschiedet haben, nachdem das Metall aus meinen Zähnen raus war... Vorher nützte weder Nystatin noch Ernährungsumstellung noch Grapefruitkernextrakt...

Überhaupt bleibt die Frage bestehen:
Was ist zuerst da: die Pilze oder das Quecksilber? Bzw. wo muß man bei der Therapie zuerst ansetzen: bei den Pilzen oder beim Quecksilber. Ich meine, es ist das Quecksilber und die Metalle, die zuerst raus müssen, weil die Pilze ja in Bezug auf Hg eine Aufgabe erfüllen: sie sammeln es bzw. schließen es ein. Wenn man dieser Theorie folgt, bedeutet eine Antipilz-Behandlung bei einer Schwermetallbelastung, daß jedes Mal, wenn Pilze absterben, auch Hg freigesetzt wird. Zusammen mit einer möglichen Herxheimer-Jarisch-Reaktion kann das eine ziemliche Belastung darstellen.

Gruß,
Uta
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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@ uta

die frage wurde ja schon oft diskutiert: erst pilze oder erst quecksilber. ich denke, eine allgemeingültige antwort gibt es nicht. ich habe zuerst die pilze bekämpft und dann auch parallel ausgeleitet und für mich war es der richtige weg. die dezimierung der pilze war schon ein erster schritt in richtung gesundheit, bin dadurch fitter geworden. durch die pilzbekämpfung und den darmaufbau sind auch nahrungsmittelallergien verschwunden. ich denke auch, dass man mit einem total kaputten darm schlechter ausleitet als mit einem, dem es doch schon wieder etwas besser geht. insofern haben pilzbekämpfung und darmsanierung meine ausleitung unterstützt (nehme ich stark an). ich würde deshalb empfehlen, pilzbekämpfung und ausleitung parallel zu machen. aber bei anderen kann es auch anders sein.. muss jeder letztendlich selber wissen, experimentieren und auf seinen körper hören..
 

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Nebenbei:

Folgende Begriffe werden mit Candida in Verbindung gebracht (nicht revidiert):
Das ist nicht so aufschlussreich für Euch Leser ... aber eventuell für neue Besucher, die über Suchmaschinen zu uns gelangen. Willkommen!

Gruss, Marcel

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Hallo Uta

Wenn beides da ist, ist meistens zuerst Hg da, da der Pilz sich ja davon ernährt. Umgekehrt gäbe es aber auch eine Erklärung, nämlich das der Pilz den Darm durchlässig machte und so durch die nahrung etc Hg durch den Darm ins Blut gelangen könnte.

Ausleitung:
damit die orale Ausleitung effektiv ist, muss der Darm einigermassen normal (säurebasengehalt etc) ist.
Da der Pilz beim abstreben das gebundene Hg frei wird, sollte es auch gebunden werden, da es sonst den Körper belastet.

Auf dieser GRUNDLAGE EMPFEHLE ICH FOLGENDES:
Zuerst den Pilz bekämpfen (dosis Antipilzmittel langsam steigern), aber gleichzeitig soviel Chlorellaalgen einnehmen, damit das freiwerdende Hg gebunden wird, ohne zusätzliches Hg zu mobilisieren. Mit anderen Worten tiefere Dosen als bie der üblichen Ausleitung einnehmen
 
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25.03.04
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Erstellt von Beat
Auf dieser GRUNDLAGE EMPFEHLE ICH FOLGENDES:
Zuerst den Pilz bekämpfen (dosis Antipilzmittel langsam steigern), aber gleichzeitig soviel Chlorellaalgen einnehmen, damit das freiwerdende Hg gebunden wird, ohne zusätzliches Hg zu mobilisieren. Mit anderen Worten tiefere Dosen als bie der üblichen Ausleitung einnehmen

Hm?
Viel Chlorella einnehmen, damit das HG gebunden wird... aber tiefe Dosen als die Üblichen einnehmen?

Verstehe ich nicht.

VG :)
himmelsengel
 
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10.01.04
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ich auch nicht...
Ich stelle mir vor, daß in den Pilzen, die durch das Antipilzmittel ja absterben, eine ganze Menge Hg freigesetzt wird. Also müßte doch die Chlorella-Dosis auf jeden Fall fähig sein, dieses Hg aufzunehmen, zumal die Pilze ja auch noch direkt im Darm absterben ?
:?
:) Gruß,
Uta
 
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26.02.04
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Bullshit...man muß immer genug Algen nehmen, damit nicht mehr mobilisiert als ausgeschieden wird, ob Pilz oder nicht. Nimmt man weniger, hat man Probleme....hab ich am eigenen Leib gespürt, wenn nur eine Tab weniger! ;) Es wird ja schließlich nicht nur im Darm mobilisiert, sondern auch in anderen Geweben, von den Stoffen aus den Algen, die ins Blut gelangen....

Sasa


[geändert von Sasa am 09-04-04 at 02:38 PM]
 
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14.01.04
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Mit der normalen Ausleitung hat man schliesslich das Ziel, auch Hg ausserhelb des darmes zu buinden und auszuleiten. Wenn zu viel Algen genommen werden, dann wird zuviel Hg in den Darm gezogen, so dass sich der DARM NIE ERHOLEN KANN UND DIE GEFAHR BESTEHT SOGAR, DASS SICH NICHT ALLES Hg GEBUNDEN UND AUSGESCHIEDEN WIRD. Nur wenn der darm und der PH wer etc normalisiert witrd, können die Algen auch effektiv wirken und binden. Deshalb zuerst die Darmsanierung und dann die Ausleitung. Bei Darmsanierung einfach das Hg im Pilz binden, dazu braucht es ja sicher weniger algen, als wenn auch noch Hg im ganzen Körper gelöst, gebuiunden und ausgeleitet werden solle.

Gruss
beat
 
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10.01.04
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Hallo Beat,
was verstehst Du unter "normaler Ausleitung"?
Bei der Ausleitung nach Klinghardt haben die Algen die Aufgabe, Quecksilber und Schwermetalle, die im Darm landen, zu binden und dann ausgeschieden zu werden.
Wenn durch Bärlauch und Koriander viel mobilisiert wird, aber dafür wenig Algen genommen werden, kann es zu einer Rückvergiftung kommen, weil eben nicht genug Algen im Darm auf das Hg warten :( . Die Chlorellas haben ja keine magische Anziehungskraft auf Hg; sie können es dann binden, wenn es ankommt.
Wie soll bei der Darmsanierung das Hg im Pilz gebunden werden? Das geht doch erst, wenn das Hg aus den Pilzen freigesetzt wird ?
Du schreibst: "es braucht weniger Algen (um das Hg aus den Pilzen aufzunehmen) als wenn noch Hg im ganzen Körper gelöst, gebunden und ausgeleitet werden sollte":
das mag stimmen; nur wie sage ich meinem Körper, daß er bitte jetzt erst das im Körper gespeicherte Hg ausleitet und dann erst an die Pilze geht? Geht das nicht Hand in Hand?
Gruß,
Uta
 
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14.01.04
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Hallo Ute

Deine Begründung ist für mich einleuchtend und überzeugt mich.

Aber dem "nur wie sage ich meinem Körper, daß er bitte jetzt erst das im Körper gespeicherte Hg ausleitet und dann erst an die Pilze geht? Geht das nicht Hand in Hand?" hätte ich folgende Bemerkung.
Erstens wird eine heftige Pilzüberwucherung nicht alleine mit Hg Ausleitung bekämpft, dh eine reine Hg Ausleitung ist keine effektive Pilzbekämpfung. Nur weil Algen Hg binden werden noch lange nicht die Pilze effektiv bekämpft. Zweitens: Solange der Pilz besteht, ist auch das Umfeld im Darm nicht so ideal zum Binden von Hg. Drittens und das scheint mir seeeehr wichtig zu sein: Pilze können grosse teilweise kaum mehr korrigierbare Schäden insbesondere an der Darmwand anrichten. Ein hinauszögern der Pilzbehandlung ist deshalb abzulehnen. Nebst den toxischen Stoffwechselprodukten die ins Gehirn gelangen können, sind sonst auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten infolge des durchlässigen Darms möglich. Im weiteren ist die direkte und indirekte (Enzymproduktionshemmung) Vitalstoffabsorption vermindert, was weitere Folgen haben kann.
Quintessenz: Eine schnelle Pilzbekäpfung ist unbedingt geboten. Wenn gleichzeitig auch eine Ausleitung des Hg im Darm (ohne weiitere Aktivierung von Hg ausserhalb des darmes bis der Pilz bekämpft ist)gemäss Deinen Treat erfolgen kann, umso besser.

Gruss
Beat
 
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30.11.04
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Hallo,

bin neu hier, plage mich natürlich auch mit der obernervigen Candida rum und wollte einfach darauf hinweisen, dass leider viele Verweise, insbesondere im Eingangsbeitrag nicht mehr funktionieren. Könnte man dem nicht irgendwie Abhilfe schaffen? :)

Gruß
 

admin

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01.01.04
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Hallo Coriolan

Danke für den wichtigen Hinweis. Da gerade der Einstiegsbeitrag ja einen breiten Überblick geben soll, ist es wichtig, dass da nichts ins Nirvana zeigt, was tatsächlich der Fall war. Ich habe den überarbeiteten Beitrag von Aqua in den Einstiegsbeitrag reingestellt.
(Hoffe, Du bist damit zufrieden, Aqua)

Gruss, Marcel
 
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13.08.04
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Hi,

schließe mich der Meinung von Aqua an, leite gerade selbst auch aus und mache nebenher eine Anti-Pilz Diät.
Fazit : es geht mir zwar noch nicht super, aber besser als es in den letzte 15 Monaten je war.
 
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15.01.05
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Hi,wie lange nehmt ihr Nystatin Tbl? Ich hab jetzt meine dritte Packung plus Suspension genommen und immernoch massenweise Candidas..Hab jetzt Arzt gewechselt und soll auf Immunschwaeche getestet werden (naja)..mir gehts zwar besser aber habe trotzdem Hunger auf Suessem...kann sich der Candida waehrend Darmaufbau nochmals ausbreiten? So langsam nach einem halben Jahr weiss ich auch nicht mehr weiter..
ist jemand von euch auf Immundefekt gestestet worden? ich hab mittlerweile mehrere Pilzbaustellen..(oder seit langem..)
Freue mich auf jede Antwort=)
 
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28.04.04
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hi lydia!

als erstes ist es wichtig zu verstehen, dass ein darmpilz immer "nur" ein symptom ist und anderweitige ursachen hat. nur den pilz wegzuballern bring höchstens kurzfristige verbesserung.
ich kenne persönlich noch keinen, dem nystatin dauerhaft geholfen hat. am anfang geht es einem erst mal besser und dann haut es einen wieder um, weil die ursache nicht beseitigt wurde. wie lange hast du denn schon gesundheitliche probleme und welche?

es gibt sehr sehr viele dinge, die man tun kann. stell dich auf jeden fall darauf ein, dass es ein langer prozess voller höhen und tiefen sein wird, bei dem du aber (falls du am ball bleibst) mehr über dich und deine gesundheit lernen wirst, als du es sonst je getan hättest.

wenn du einen pilz hast, ist dein immunsystem auf jeden fall geschwächt - denn ansonsten könnte sich der pilz nicht einnisten. als nächstes solltest du schauen, woher diese immunschwäch kommt.
wie ernährst du dich, hast du amalgamplomben, starken psychischen stress, ausreichend körperliche betätigung usw?

ich picke jetzt einfach mal das beispiel brot heraus (war auch kürzlich ein sehr gut recherchierter artikel im stern dazu, der endlich mal einer breiten öffentlichkeit zeigt, was wirklich abgeht):
in dem brot, was wir normalerweise kaufen (egal ob becker oder supermarkt - beide greifen im endeffekt auf fertige, industrielle backmischungen zurück) befinden sich über 70 verschiedene chemische zusätze, die wir tag für tag in uns schaufeln ohne es zu wissen. dem teiggemisch werden schmierstoffe für die maschinen in denen der teig verarbeitet wird zugesetzt, außerdem stoffe, die die bläschengröße des brotes regulieren, geruchsstoffe, farbstoffe, konservierungsmittel usw. usw.

leider befinden sich außerdem gerade im vollkornrot zusätzliche natürliche giftstoffe, da die (nährstoffreiche) schale mitverarbeitet wird: in den schalen aller getreidesorten (v.a. weizen) befinden sich neben den guten b-vitaminen und co. auch zellgiftstoffe, die die pflanzen produzieren, um sich gegen fressfeinde zur wehr zu setzen, sowie sog. fusarientoxine (https://www.biomess.de/biomess-Site/fusarientoxine.htm).
steigt man nun als konsequenz wieder auf weißbrot um, fehlen wiederum die nährstoffe (nicht zu sprechen von den künstlichen zusätzen).

das ist einer der vielen faktoren, die sich tag- täglich negativ auf unseren darm und unsere gesundheit auswirken.
hier kann man entweder völlig auf brot verzichten, oder (so mache ich es) biologisches sauerteigbrot essen, da durch den gärungsprozess viele gifstoffe abgebaut werden. außerdem benötigt sauerteigzubereitetes brot keine chemischen zusätze, da der sauerteig die arbeit übernimmt. hier ist das ganze sehr schön beschrieben: https://www.baecker.org/seiten/rohstoffe/sauerteig.htm

also mein tip für die ersten schritte wäre:
allmähliche ernährungsumstellung und
entgiftung (findest du hier im forum jede menge)
weiterforschen ;-)

so, muss weiter...

liebe grüße,
wikinger



[geändert von wikinger am 01-16-05 at 01:44 PM]
 
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26.01.05
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Hallo

Ich brauch eure Hilfe, ich suche in der Stadt Zürich einen Arzt der mir mit meinem Vaginal Pilz der warscheinlich durch den Candida Pilz ausgelöst wurde weiter helfen kann. Habe auch schon viele Varianten probiert von Medikamenten, Darmsanierung, Bioresonanz usw. Aber alle varianten nicht kombiniert oder so. Habe dieses Problem sicher schon 5 Jahre.
Jetzt suche ich einen Arzt der die richtige Kombination für mich findet und mir weiterhelfen kann.

Vielen Dank für eure Hilfe!

Melanie
 
Beitritt
10.01.04
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Hallo Melanie,
ganz oben in der großen Zusammenfassung wurde auch über die Ursachen von Candida berichtet:
Folgende mögliche Ursachen sind mir bekannt:

Vergiftungen durch Umweltgifte (z.B. Formaldehyd) und/oder Schwermetalle (z.B. Quecksilber aus Amalgam)

ungesunde Ernährung (Fabrikzucker, Auszugsmehl, viel tierisches Eiweiß, künstliche Zusatzstoffe)

Behandlungen mit Antibiotika, Cortision & Co

Übersäuerung des Säure-Basen-Haushalts des Menschen

Stress/Psychosomatik

Geopathische Störungen

Schimmelpilzbelastung (z.B. der Wohnung)

Störfelder (z.B. Narbenstörfelder, Zahnherde)

Drüsenbeschwerden (z.B. Schilddrüsenbelastung, Lymphsystembelastung)

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Trifft denn eine dieser möglichen Ursachen auf Dich zu? Dann könntest Du an den Ursachen etwas ändern - hoffentlich :) ...

Gruß,
Uta
 
Beitritt
03.08.06
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guten tag.....
meine frage bzw. idee. pilze im körper... nun heißt es, ich glaube auch hier, daß z.b. der candida albicans sich bei jedem im darm herumtreibt. für
eventuelle beschwerden ist der übermäßige befall verantwortlich. wenn er also
ohnehin immer da ist, müßte es doch ausreichen ihn in schach zu halten bzw.
auf ein gesundes maß zu reduzieren?
da müßte dann doch tatsächlich eine ernährungsumstellung bzw. anpassung
ausreichen? ich bin mir einfach nicht sicher welches medikament ich wenn,
zusätzlich nehmen sollte und ob dies überhaupt nötig ist bzw. langfristig sinn macht? man hört doch allzu
oft, daß nach beendigung der therapieen die beschwerden meist bald wieder
zurückkehren?
 
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