Bioresonanz/Kältekammer/Infrarot bei Rheuma - Erfahrungen?

  • Themenstarter Themenstarter Remy
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Hallo zusammen,

ist vielleicht ein etwas weiter Bogen, aber diese drei Therapien gehen mir gerade durch den Kopf: Bioresonanz, Kältekammer und Infrarotwärme.

Es geht um entzündliches Rheuma – und ich frage mich, ob sich mit solchen Methoden zumindest eine kleine oder mittlere Linderung erreichen lässt. Wenn ja, wäre es ja schon den Versuch wert.

Hat jemand von euch mit einer oder mehreren dieser Anwendungen gute Erfahrungen gemacht?
Was hat euch spürbar geholfen – und was eher nicht?

Danke und viele Grüße
Remy
 
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Hallo Remy,

du sprichst da drei ganz unterschiedliche, aber interessante Ansätze an. Ich kenne einige Rheumapatienten, die mit Kälte und Wärme abwechselnd gute Erfahrungen gemacht haben – die Kombination scheint oft mehr zu bringen als nur eines davon.

Kältekammer (–110 °C) wirkt bei vielen tatsächlich entzündungshemmend und schmerzlindernd. Das liegt daran, dass die extreme Kälte die Nervenreizweiterleitung kurz hemmt und entzündungsfördernde Botenstoffe gedämpft werden. Wichtig ist aber die Regelmäßigkeit – einzelne Sitzungen bringen meist nur kurzfristig Erleichterung. Ideal sind Serien über mehrere Wochen, möglichst in Bewegung danach, damit der Kreislauf wieder in Schwung kommt.

Infrarotwärme hilft eher in ruhigeren Phasen, wenn die Entzündung abgeklungen ist. Sie fördert die Durchblutung, lockert Muskeln und lindert Spannungsschmerzen, kann aber bei akuten Schüben zu viel sein. Ich würde also genau auf den Körper hören: Wenn es „brennt“ oder pocht, lieber Kälte; wenn es zieht oder versteift, Wärme.

Bioresonanz ist schwierig zu beurteilen – manche spüren deutliche Entlastung, andere gar nichts. Meist hängt der Nutzen stark von der Erfahrung des Therapeuten ab. Es gibt Therapeuten, die damit entzündliche Prozesse im Darm oder Immunsystem austesten und parallel mit sanften Reizen (z. B. Magnetfeld oder Mikrostrom) arbeiten. Das kann ergänzend sinnvoll sein, ersetzt aber keine solide Basistherapie.

Aus naturheilkundlicher Sicht lohnt sich zusätzlich:
– Bitterstoffe für Leber und Galle (Löwenzahn, Artischocke, Schafgarbe),
– milde Entgiftung über Basenbäder oder Schwitzen,
– entzündungshemmende Ernährung (viel Gemüse, Omega-3, wenig Zucker).

Wenn du die Kältekammer weiter nutzt, berichte gern, wie konstant der Effekt bleibt – das Thema interessiert viele hier.

Grüsse,
Oregano
 
Ich habe die Kältekammer ausprobiert: -110°!

Toll! Alles war besser - Entzündungen, Beweglichkeit, Stimmung...ein "Erwachen".

Man muss halt immer wieder hin, und sich überwinden....denn es ist kalt.

Ich war aber auch erst bei zwei Minuten - drei wären anzustreben.

Vielleicht gehe ich heute wieder hin.
 
Also ich habe eine "neue Serie" von fünf Behandlungen nun aufgenommen. Bisher waren halt von vier Behandlungen zwei "erfolgreich" - zwei nicht ganz so.
Man sagte mir, dass es bei Rheuma (Bechterew) wohl eigentlich eine tägliche (oder sogar 2 x tägliche) Behandlung bräuchte über 2 Monate. Ja das muss ich noch genauer anschauen. In F und D übernimmt die KK diese Kosten der Kältekammer (-110°), weil es eben gute Resultate gab und gibt bei entzündlichem Rheuma, und vielleicht noch anderen Krankheiten. In der Schweiz sind die KK zurückhaltender. Ich werde jetzt mal eben die vier noch bevorstehenden Behandlungen beobachten (Ich bin ja erst bei 2 Min. 30' - es wären eigentlich 3 Minuten anzustreben. Es gibt auch "Hartgesottene" die sogar fünf Minuten drin bleiben, aber ob das besser ist, sei dahingestellt)

Eben - man müsste eigentlich bei Rheuma 2 x täglich anwenden. Dafür eignet sich natürlich eher ein stationärer Aufenthalt in einer Klink. Grade habe ich gesehen, dass sie sogar in einer Burnout-Klinik mit Kyrotherapie, wie sie heisst, behandeln!
 

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