Bauchkrämpfe, Fieber

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24.02.13
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163
Meine Frau, (die sonst nie krank ist) hat seit Sonntag starke Bauchkrämpfe, eher Oberbauch in der Mitte.

Sie hat aber Appetit, kann auch essen ohne Veränderung. Kein Durchfall oder Erbrechen.

Jetzt ist auch Fieber dazugekommen. (38 grad)

Grundsätzlich weiß ich kann es alles sein, Blinddarm, Galle, aber auch eine Infektion, Darmgrippe.

Es stellt sich für mich die Frage, abwarten oder abklären lassen? Ambulanz oder nicht?

Ich war schon auf der Ambulanz mit akuten Erscheinungen wurde nach Hause geschickt und es war dann doch ein Gallenstein (der nicht gesehen wurde) ebenso Arzterfahrungen wo dann auch wirklich nichts war.

Man ist immer etwas in Panik, gleichzeitig ist die Frage was der Stress mit dem Abklären bringt?

Was meint ihr, Ambulanz JA/NEIN? Hausarzt wäre erst Freitag Nachmittag wieder da.
 
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Deine Wegweiser:
Hallo koerpersprache,

wie habt Ihr Euch nun entschieden? Arzt oder Nichtarzt?
Wie geht es Deiner Frau?

Grüsse,
Oregano
 
Ich wollte es abgeklärt haben.

Harnwegsinfektion, CRP 50, Antiobiotika, Mexalen :(

Ist aber kein Weltuntergang
 
Gut, daß das geklärt ist.

Dann wünsche ich
gute_be.gif
!

Grüsse,
Oregano
 
Bei Bauchschmerzen, Fieber und Harnwegsinfektion denke ich auch an Nierenbeckenentzündung.

Wenn jetzt nicht alles schnell zurückgeht, einschließlich CRP, Urinbefund, würde ich auf Nierenbeckenentzündung abgeklärt haben wollen und vor allem auf einem Antibiogramm bestehen, falls erneute AB- Gabe ansteht.

Wenn Wahlmöglichkeiten bestehen (im Antibiogramm herauszufinden) , bitte keine Gyrasehemmer, die haben ein extrem hohes Nebenwirkungspotential, das kommt nur als Reserve infrage.

Grüße von Datura
 
Antiobiotika sind nur gegen Harnwegsinfektionen.

5 Tage, 2 pro Tag. Gestern Abend das erste und heute in der Früh das 2.

@Datura wann sollte sich eine Besserung einstellen, wann würdest du die Nierenbeckenentzündung abklären? Nach den 5 Tagen?
 
Hallo koerpersprache,

ich bin zwar nicht datura, aber ich sehe das so:

Im Moment nimmt Deine Frau sowieso Antibiotika. Insofern könnte das auch bei einer Nierenbeckenentzündung helfen.
Was aber auf jeden Fall getan werden sollte, ist eine Untersuchung des Urins und evtl. weitere Untersuchungen nach Beendigung der Antibiotika. Und falls dann ein zweites nötig wäre, würde ich auf einem Antibiogramm bestehen.

...
Im akuten Entzündungsschub muss der Patient über 10-14 Tage ein Antibiotikum einnehmen. Wichtig ist aber vor allen Dingen die Ausschaltung und Behandlung der Faktoren, die eine chronische Pyelonephritis begünstigen (siehe oben). Das heisst zum Beispiel die Entfernung von Steinen und Beseitigung anderer Abflussstörungen. Die Einnahme nierenschädlicher Medikamente - vor allem von Schmerzmitteln - sollte eingestellt werden.
...
Chronische Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung): Symptome, Diagnose, Therapie - eesom
 

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