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- 16.02.18
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@Malvegil ,es freut mich, dass du nach ein paar Wochen Hausarrest wieder fröhlich in den Alltag spaziert bist. Nur weil dich etwas nicht getroffen hat, verschwinden die Erfahrungen derer nicht, die tatsächlich Schaden davongetragen haben.
Ich selbst hatte damals auch keine Probleme. Für mich war das eher ruhig und entschleunigt, zwei Jahre vor der Rente da musste ich als Ungeimpfte nichts befürchten. Meine Familie habe ich in der Zeit öfter gesehen als sonst im ganzen Jahr.
Aber die eigene Schmerzgrenze als Messlatte für alle anderen zu nehmen betrachte ich als einfältig, überheblich und bringt keinen weiter. Empathie funktioniert nicht nach dem Motto: "was mich nicht verletzt hat kann ja nicht so schlimm gewesen sein."
Nur weil wir gut durchgekommen sind heißt das nicht, dass alle anderen verpflichtet sind dieselbe Gefühlslage zu haben. Manche haben ihre berufliche Existenz verloren, ihre Zulassung, Approbation, ihren Job gekündigt bekommen, ihre Wohnung durchsucht, sind ins Ausland geflohen aus Angst oder sich aus purer Angst impfen lassen und bereuen es bis heute. Von den Impfgeschädigten ganz zu schweigen, die den Rest ihres Lebens leiden.
Aber klar, alles keine "menschenunwürdigen Zustände", nur ein bisschen "überzogen". Wenn mans sich bequem genug macht, wirkt vieles harmlos. Und der Vergleich mit Nordkorea, nur weil was nicht gleich ein Arbeitslager ist, wirds dadurch ein Wellnessprogramm.
Empörung ist übrigens nicht dasselbe wie Opferkult. Man kann Missstände benennen, ohne sich dafür gleich innerlich stillzulegen.
Ich selbst hatte damals auch keine Probleme. Für mich war das eher ruhig und entschleunigt, zwei Jahre vor der Rente da musste ich als Ungeimpfte nichts befürchten. Meine Familie habe ich in der Zeit öfter gesehen als sonst im ganzen Jahr.
Aber die eigene Schmerzgrenze als Messlatte für alle anderen zu nehmen betrachte ich als einfältig, überheblich und bringt keinen weiter. Empathie funktioniert nicht nach dem Motto: "was mich nicht verletzt hat kann ja nicht so schlimm gewesen sein."
Nur weil wir gut durchgekommen sind heißt das nicht, dass alle anderen verpflichtet sind dieselbe Gefühlslage zu haben. Manche haben ihre berufliche Existenz verloren, ihre Zulassung, Approbation, ihren Job gekündigt bekommen, ihre Wohnung durchsucht, sind ins Ausland geflohen aus Angst oder sich aus purer Angst impfen lassen und bereuen es bis heute. Von den Impfgeschädigten ganz zu schweigen, die den Rest ihres Lebens leiden.
Aber klar, alles keine "menschenunwürdigen Zustände", nur ein bisschen "überzogen". Wenn mans sich bequem genug macht, wirkt vieles harmlos. Und der Vergleich mit Nordkorea, nur weil was nicht gleich ein Arbeitslager ist, wirds dadurch ein Wellnessprogramm.
Empörung ist übrigens nicht dasselbe wie Opferkult. Man kann Missstände benennen, ohne sich dafür gleich innerlich stillzulegen.
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