Aus den Erfahrungen mit Corona lernen?

@Malvegil ,es freut mich, dass du nach ein paar Wochen Hausarrest wieder fröhlich in den Alltag spaziert bist. Nur weil dich etwas nicht getroffen hat, verschwinden die Erfahrungen derer nicht, die tatsächlich Schaden davongetragen haben.

Ich selbst hatte damals auch keine Probleme. Für mich war das eher ruhig und entschleunigt, zwei Jahre vor der Rente da musste ich als Ungeimpfte nichts befürchten. Meine Familie habe ich in der Zeit öfter gesehen als sonst im ganzen Jahr.

Aber die eigene Schmerzgrenze als Messlatte für alle anderen zu nehmen betrachte ich als einfältig, überheblich und bringt keinen weiter. Empathie funktioniert nicht nach dem Motto: "was mich nicht verletzt hat kann ja nicht so schlimm gewesen sein."

Nur weil wir gut durchgekommen sind heißt das nicht, dass alle anderen verpflichtet sind dieselbe Gefühlslage zu haben. Manche haben ihre berufliche Existenz verloren, ihre Zulassung, Approbation, ihren Job gekündigt bekommen, ihre Wohnung durchsucht, sind ins Ausland geflohen aus Angst oder sich aus purer Angst impfen lassen und bereuen es bis heute. Von den Impfgeschädigten ganz zu schweigen, die den Rest ihres Lebens leiden.

Aber klar, alles keine "menschenunwürdigen Zustände", nur ein bisschen "überzogen". Wenn mans sich bequem genug macht, wirkt vieles harmlos. Und der Vergleich mit Nordkorea, nur weil was nicht gleich ein Arbeitslager ist, wirds dadurch ein Wellnessprogramm.

Empörung ist übrigens nicht dasselbe wie Opferkult. Man kann Missstände benennen, ohne sich dafür gleich innerlich stillzulegen.
 
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Vor allem: ich bin darüber hinweggekommen, daß ich mal vor sechs Jahren für ein paar Wochen das Haus nicht verlassen durfte. Was denkst du, tut es der Gesundheit an, wenn man sich den Rest des Lebens als Opfer fühlt und immer wieder neu in die Empörung reinsteigert?
So banal kann man das natürlich auch sehen, wenn man ein sehr schlichtes Gemüt hat und vielleicht das allermeiste schon wieder vergessen hat!

Leider habe ich ein Elefantengedächtnis, wenn ich Unrecht in meinem näheren Umfeld (in meinem Land, was ich mal für eine Demokratie hielt) erlebt habe und vor allem, wenn dieses Unrecht bis heute weiter anhält und von den Medien und der Regierung weiterhin einfach unter den Teppich gekehrt wird, obwohl die RKI-Files und auch die Epstein-Files eigentlich genau aufzeigen, dass es bei dem ganzen insbesondere nur um den Profit einiger weniger ging und ganz bestimmt nicht um die Gesundheit der Bevölkerung! Natürlich haben auch einige Politiker und Ärzte und andere, die mit gemacht haben davon profitiert...

Ich habe leider genau mit erlebt, wie insbesondere auch alte und kranke Menschen hier behandelt werden und es erinnert mich an Zeiten, von denen ich noch in der Schule gelernt habe, dass wir das nie nie wieder zulassen dürfen, dass so etwas passiert!

Auch wie sie die Kinder ihrer Kindheit und Jugend beraubt haben, darüber redet heute auch niemand mehr. Aber ansonsten hat es Mara schon sehr treffend beschrieben. So empfinde ich das auch!

Unsere Gesellschaft wurde noch weiter zerstört. Die Menschen grüßen sich vielerorts nicht einmal mehr und die Jugend hat sowieso kein Benehmen mehr. Wie auch. Sie haben gesehen, wie die Erwachsenen größtenteils reagiert haben, die großartigen Vorbilder...
 
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@Mara1963 @Latschen-Kiefer @Kayen: Gegen das alles würde ich nie ein Wort sagen, das sind reflektierte Erfahrungsberichte. Aber sie klingen plötzlich schon anders als die pauschale und generelle Behauptung von menschenunwürdigen Zuständen. Und nur dagegen habe ich mich gewendet. Das hat Mara als Verteidigung von Habig gebracht, und da ging es zeitlich überhaupt nicht mehr um die Lockdowns (in denen es in Einzelfällen wirklich menschenunwürdige Behandlung gab), sondern das Jahr 2021/22 und die Impfvorschriften.
 
Das hat Mara als Verteidigung von Habig gebracht, und da ging es zeitlich überhaupt nicht mehr um die Lockdowns (in denen es in Einzelfällen wirklich menschenunwürdige Behandlung gab), sondern das Jahr 2021/22 und die Impfvorschriften.

eben, um die Impf-Vorschriften gings und alles drum herum ums Impf-Geschehen und deren Folgen, was erbarmungslos war, grausamer als die Lockdowns - es scheint, du hast es nicht verstanden.
 
Bei allen Erkenntnissen über die Fehler, die beim Umgang mit Corona gemacht worden sind und die sich sicher nicht wiederholen würden: was, wenn die Impfung doch einene gewissen Nutzen weltweit gebracht hätte?
Davon lese ich hier gar nichts.


Grüsse,
Oregano
 
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Wissenschaft, die nicht mehr hinterfragt werden darf ist keine Wissenschaft mehr, sondern eine Religion!

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Zum Film "Der Hype"

Im Herbst 2026 steht das Schweizer Parlament vor einer Entscheidung historischer Tragweite: die Revision des Epidemiengesetzes. Sie soll Massnahmen wie Lockdowns und Maskenpflicht festschreiben. Doch auf welcher Grundlage basieren diese weitreichenden Entscheide? Bis heute fehlt eine umfassende, evidenzbasierte Analyse dieser Massnahmen, ihrer Wirksamkeit und Verhältnismässigkeit. Angesichts der Milliardenkosten zu Lasten der Steuerzahler stellt sich die dringende Frage: war dieser Preis gerechtfertigt?Wahrend der Pandemie wurde die Bevölkerung mit widersprüchlichen Informationen überschwemmt; selbst die Wissenschaft schien den Überblick zu verlieren. Seither sind einige Jahre vergangen. Die Distanz ermöglicht heute einen nüchternen Blick auf die Fakten. Filmemacher Mike Wyniger geht in diesem Dokumentarfilm den entscheidenden Fragen auf den Grund: Welche Lehren lassen sich aus der Vergangenheit ziehen? Und wie verhindern wir, dass künftige Entscheidungen im Blindflug getroffen werden?Auf Basis verfügbarer Daten und vielfaltiger Stimmen zeichnet der Film ein differenziertes Bild der damaligen Krisenpolitik und ihrer Folgen. Er rückt dabei die zentrale Frage in den Fokus: Waren die Massnahmen gerechtfertigt – und haben sie ihr Ziel erreicht? Der Film versteht sich nicht als Anklage, sondern als längst fälliger Anstoss für eine sachliche Aufarbeitung und als Einladung, die Ereignisse der Coronazeit mit dem nötigen Abstand neu zu bewerten.
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