Asthma! Und nun?

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Hallo,
seit einigen Jahren merke ich dass ich öfter mal Lufthunger habe. Lungentechnisch bin ich auch schneller aus der Puste.
Hr-CT = Lungenemphysem
was theoretisch so nicht zur Verantwortung gezogen werden kann weil es zu klein ist. In der Tat laut Lungenfunktion leicht unter der Range. Erörterung scheint plausibel. Insbesondere durch das Tracking der letzten 2,5 Jahre blieb das Lungenemphysem laut Lungenfunktionstest stabil. Einziger Problematischer Wert ist MEF 50 / MEF 25 was zu niedrig ist nebst der Reihe an auffälligen Markern nach Provokation. Vor Allem jedoch MEF 25 was nachweist das die kleineren Atemwege, also Alveolen entzündet sind. Für mich als Raucher plausibel insbesondere mit den Stäuben denen ich berufsbedingt vor Allem in der Ausbildung ausgesetzt war.

Hauptdiagnose Asthma. Ich hatte jedoch nie einen Asthmaanfall und wenn ich das Notfallspray nehme kann ich zwar leichter ein und ausatmen, allerdings bin ich genauso schnell aus der puste wie vorher. Das Asthmaspray gibt mir auch kaum mehr Lungenvolumen. Nur ca. 100-200ml je nach Messung. Also im Grunde brauch ich das Notfallspray (noch) gar nicht. Der Arzt verordnete mir ein Puder zum Inhalieren wo ich Herzrythmusstörungen bekam. Dann Umstellung auf Viani Diskus mit den Nebenwirkungen Heiserkeit, kratzen im Hals und auch Schmerzen im Hals. Nach 2x 3 Wochen abgesetzt und gestern ein drittes Medikament bekommen was keine Heiserkeit und Schmerzen verursachen soll -> Alvesco. Versuch folgt.

Wenn das keine Herzrythmusstörungen macht und es sich im Hals normal anfühlt, wäre das für mich eine riesen Erleichterung
ABER
Ist es denn überhaupt nötig Asthma zu behandeln? Denn ich meine außer einfacher atmen bringt mir das ja nix. Und wer sagt ob ich den Emissionen in der freien Natur ausgesetzt bin, wie das Testgas welches im Lungenfunktionstest verwendet wurde. Soweit ich nachlesen konnte wird als Testgas Methacholin verwendet. Ich bezweifel stark das dieser Stoff in der Umwelt freigesetzt wird was eine entsprechende Therapie obsolet machen würde.

Nun ist es auch so das potentiell allergene Gase beim Lungenfunktionstest zur Provokation verwendet werden könnten. Ob dies gemacht wurde weiß ich nicht. Was jedoch in der selben Praxis 2x gemacht wurde sind diverse Hautallergietests wo die Schwester in die Haut reinpiekst sodass das Allergen aufgenommen werden kann. Alle Tests negativ. Selbiges hatte ich beim HNO auch mal machen lassen und vor 10 Jahren wurde mir von einen Hautarzt der ganze Rücken vollgeklebt mit Allergeben. Weitgehend unauffällig außer der Test mit den Pads auf den Rücken. Perubalsam, Methyldibromo Glutaronitrile Dibromdicyanobuton, Cocamidopropyl Betaine Cocamidoprophylbetain, Duftstoffmix 2, Cobald. Auf alle dieser Substanzen reagiere ich nur leicht außer Duftstoffmix 2. Da reagiere ich mittel.

Nun kenne ich mich mit Allergien und Lunge nicht so gut aus ob Hautkontakt von Allergenen zu Atemproblemen führen kann was die Therapie dann doch wieder in den Vordergrund rücken würde. Grundsätzlich versuche ich allen chemischen Verbindungen fern zu bleiben, kann aber nicht ausschließen ob mein Duschgeld oder Zahncreme potentielle Allergene beinhaltet...
Macht ein Hautkontakt mit einen Allergen Atemprobleme? Ja oder nein?

Liebe Grüße aus der Bananenrepublik
 
Hallo hab_keinen!

Soweit ich weiß, können viele Dinge Asthma verursachen so u.a. durch Ernährung, Pollen, Tierhaare, Chemie, Infekte oder Medikamente. Auch Stress kann kontraproduktiv sein. Was sagen denn die Ärzte? Es gibt doch sicherlich eine Prognose, wenn... dann...

Letztendlich musst Du selbst entscheiden, ob und wie Du mit der Diagnose Asthma leben möchtest. Wichtig ist, finde ich, dass Du das Spray bei Dir trägst und darauf achtest, dass das Asthma nicht schlimmer wird. Auch Stress kann kontraproduktiv sein.

Kröte65
 
Falls dein Asthma durch Pollen und/oder Staub ausgelöst wird, empfehle ich dir einen Nasenfilter. Die Luft in Innenräumen bekommt man auf einfache Weise mit Luftbefeuchtern und Anionengeneratoren staubfrei.

Aber das weißt du ja schon alles. ;)
 
Hallo,

ein Emphysem ist leider gleichbedeutend mit der Krankheit CODP. Das wußte ich bislang so (auch) nicht. Es gibt verschiedene Ausprägungsststufen des Emphysems (Grad 0 - 4). Wie sich die einzelnen Grade voneinander unterscheiden, weiß ich nicht. Eine Behandlung wird aus Sicht der Medizin offensichtlich erst ab Grad 2 von den Krankenkassen bezahlt (Aussage eines Hausarztes).

Kennst Du den Grad Deiner Erkrankung? Wenn Du den Stäuben jetzt nicht mehr ausgesetzt bist, ist das vermutlich ein Grund, weshalb das Volumen Deines Emphysems nicht oder nur langsam größer wird. Ist die Bezeichnung/Einschätzung "klein" im Zusammenhang mit Deinem Emphysem von Deinem Hausarzt/Lungenfacharzt oder von Dir?

Was bei der Bildung eines Emphysems geschieht, ist, dass die Lungenbläschen von Proteasen, Elastasten etc. aufgelöst werden und sich aus zwei, drei oder vielen Lungenbläschen schliesslich sowohl weniger, als auch größere Lungenbläschen (manchmal schon eher eine Art Lungensack) mit einer geringeren Oberfläche bilden.

Die Sauerstoffaufnahme ist natürlich wegen der großen Oberfläche vieler kleiner Lungenbläschen besser, als die von der kleineren Oberfläche eines einzelnen großen Lungenbläschen, was dann zur Atemnot führen kann. Ich nehme an, dass Dir das bekannt ist.

Meistens ist Rauchen der Auslöser. Aber auch Stäube natürlich. Bei 1 bis 2 % aller Betroffenen ist auch ein genetisch bedingter Antitrypsinmangel die Ursache. Weitere Ursachen sollen nitrosativer Stress (eNOS), mentaler Stress, ein hoher Cortisolwert z.B. morgens gemessen im Serum und laut u.a. Kuklinski eine Laktatazidose, gemessen als Pyruvat/Laktat Verhältnis, sein.

So wie ich das verstehe, werden die Enzyme, die die Lungenbläschen auflösen, immer dann aktiv, wenn eine Laktatazidose vorliegt bzw. wenn der pH-Wert relativ niedrig ist. Ich weiß nicht, ob diese Formulierung so korrekt ist, aber von meiner Vorstellung her müsste es so sein.

Nach B. Kuklinski (Mitochondrien, Symptome, Diagnose und Therapie) gilt es, die (gemessene) Laktatazidose zu vermeiden. Das geht laut Kuklinski, indem man die oxidative Phosphorylierung bzw. die Energiegewinnung in den Mitochondrien z.B. durch Supplementation fehlender Cofaktoren verbessert. Denn nur in den Mitos sollte die Energiegewinnung stattfinden.

Vor allem soll es wichtig sein, relativ wenig Kohlenhydrate zu sich zu nehmen (besonders schlecht sind natürlich die leicht verfügbaren), weil sonst ein bereits vorhandener Pyruvatstau noch größer wird. Pyruvat (Brenztraubensäure) ist ein Stoff, der beim Abbau von Zucker/Kohlenhydraten entsteht.

Der bereits vorhandene Pyruvatstau, also die Unfähigkeit, Kohlenhydrate und Zucker abzubauen, liegt oft an der verminderten Aktivität der PDH (Pyruvatdehydrogenase). Es ist ein sehr empfindliches Enzym, dass sehr schnell auf schlechte Umweltbedingungen wie z.B. Zigarettenqualm, Asbest und andere Schadstoffe reagiert.

Giftige Stäube und vor allem starkes Rauchen führen zu Asthma und ein Emphysem kann als Folge von chronischem Asthma entstehen, was bei Dir vermutlich der Fall ist.

Was bei Asthma und einem Emphysem meiner Meinung nach hilft:

Am meisten Einfluß hat ein Expositionsstopp aller schädlichen Luftschadstoffe (wie z.B. Rauchstopp, Vermeiden von Lärm/Gestank), sich möglichst häufig und lange/länger draußen im Freien aufzuhalten (weil die Konzentration an Schadstoffen in der Wohnung i.d.R. viel höher ist, als die draußen, selbst wenn es sich dabei um Straßen handelt, die von Autos befahren werden. Ausnahmen gibt es da aber wahrscheinlich schon..).

Außerdem sollten beim Braten auf dem Herd keine ungesättigten Fette verwendet werden und Grillen wegen der schädlichen Verbrennungsprodukte gemieden werden oder zumindest einen Gasgrill benutzt werden. Weißt Du wahrscheinlich.

Nach Kuki kann man, wie gesagt, die Energieproduktion in den Mitos ernährungsmässig mit einerseits einer Kohlenhydratreduktion und andererseits durch die Aufnahme gesunder Fette (z.B. auch in Form von Nüssen) und ausreichend Eiweiß verbessern. Als Folge wird die Pyruvatdehydrogenase entlastet und die Laktatazidose verringert.

Grüsse
 
MSM wirkt bei vielen chronisch entzündlichen Erkrankungen sehr gut, auch bei COPD. Es kann leicht zu einer Lungenentzündung als Komplikation kommen. Da wäre CDL das Mittel meiner Wahl. Atemübungen sind sehr empfehlenswert, auch um mehr Sauerstoff in den Körper zu bekommen. Das geht aber nur in sauberer Luft.

Wer mit COPD noch weiter raucht, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen. Ein Umstieg auf Nikotinpflaster oder Dampfen ist das Mindeste. Das Nikotinliquid kann man auch in winzigen Mengen unter der Zunge aufnehmen, um die Lunge weiter zu entlasten. Diese Methode eignet sich gut, um das Nikotin auszuschleichen (Dosis nach und nach verringern, Abstände vergrößern).
 
COPD und Emphysem sind 2 paar Schuhe. Ohne COPD gibt es auch ein Lungenemphysem. Auch das Emphysem gibt es ohne COPD. Gibt auch beides zusammen in der Kombination.

Definiertes COPD habe ich nicht. Es fehlt produktiver Husten, bzw generell der Husten. Außerdem deutet die Flusskurve der Lungenfunktion noch nicht darauf hin.



Angesichts der Daten vermute ich dass ich im Stadium 1 bin, wenn Stadium 1 das leichteste Stadium ist. DLCO, also Diffusionskapazität liegt bei um 76%. 80% müsste ich minimal haben als Gesunder. Die Aussage des kleinen Emphysems stammt vom Radiologe was man auch auf den Hr-Ct-Scan sehen kann. Das Emphysem wurde auch vom Lungenfacharzt erwähnt. Beide schenken der Nummer aber keiner großen Bedeutung was ich verstehen kann da die Therapie ob mit oder ohne Emphysem jeweils auf Antientzündliche Mittel bzw Bronchienerweiternde Medikamente abzielt. Also egal ob Asthma, COPD oder Emphysem. Die Wirkstoffe sind mehr oder weniger dieselben, genauso wie die Therapieziele und auch die physische Belastung nebst Noxenkarrenz.



Was ein Emphysem ist, ist mir bekannt. Auch wie es sich entwickelt, begünstigen lässt und auch stoppen lässt. Die Nummer is nur die, das im Oktober/November 2019 alles noch einigermaßen ok war. Februar 2020 dann Hr-CT Scan nach dem ich etwa 8 Wochen lang bemerkt hatte dass die Luft auf einmal deutlich dünner wird. Diagnose Emphysem nebst Asthma. Seit dem wird es schlechter. Nicht dramatisch schlechter, aber man merkt etwas. Obwohl nach Lungenfunktionstest die Werte leicht besser geworden sind Aufgrund der Umstellung von normale Kippen auf Heets mit Ausnahme MEF 50/25. Das Lungenemphysem muss im Sommer 2019 auch schon da gewesen sein und die Probleme sind mir nicht aufgefallen. Es ist ergo etwas suspekt.



Mitochondrien / Pyvorat:

M2-PK Wert im Blut ist dauerhaft erhöht. Erste mal festgestellt 2018. Letzte Kontrolle 2021. -> Diagnose vom Umweltmediziner: Mitochondriopathie

2021 zum Heilpraktiker mit BHI Befund. Auffällig. Diagnose: Mitochondriopathie

Alle Schulmedizinischen Tests zu den Mitos außer den Davidtest habe ich machen lassen. Total unauffällig. Was beim Davidtest rausgekommen wär, wüsst ich schon -> bin nicht fit. Konsequenz: Machen Sie mehr Sport / weiß ich selbst)



Man sagt ja das neben NADH was sehr teuer ist Q10 den Mitos helfen soll Energie bereitzustellen. Also nahm ich wegen Q10 Mangel Q10. Aber es half 0. Und der Wert war deutlich erhöht nach 3 Monate Einnahme. Wenn wir uns die Atmungskette mal anschauen dann sehen wir hier einige B Vitamine sowie Vitamin C und auch Kupfer. Vitamin B6 und C nehme ich sowieso… Kupferunterversorgung gab es 2021 und auch vorher nicht. Ich gehe davon aus dass dies bisher auch weiterhin so ist.



Nährstoffe können ja einiges tun. Aber schlussendlich glaube ich eher daran dass man seinen Arsch hochkriegen muss und Sport machen muss. Das ist das beste für die Mitos. Denn ohne Sauerstoff läuft gar nichts. Auch mit Stoff in Form von Vitamine und Q 10 nicht. Wenn du das Auto nicht startest, dann bringt dir auchn voller Tank nichts ;-)



Die Sichtweise mit den Mitos und Asthma/Emphysem gefällt mir aber. Schlussendlich sind die Reparaturprozesse des eigenen Körpers aber das eigentliche Problem bzw. Prozess der zur Krankheit führt ausgelöst durch Schadstoffe. Schadstoff gelangt in die Lunge und verursacht Entzündungen. Die Entzündungen bekämpft der Körper mit den Reparaturprozesse was zu Vernarbungen und oder zur Veränderung der Lungenbläßschen führt. Die Nummer schiebt man einige Jahre dann hat man Spass mit. Solange die Schadstoffe in der Lunge sind, solange herrschen Entzündungen vor. Der Abbau der Schadstoffe kann viele Jahre, teilweise bis zu über 10 Jahre dauern soweit ich mich recht erinnere. Nur wenn du da 10 Jahre eine Entzündung drinne hast, ist das Lungengewebe entsprechend umgebaut -> Emphysem.



Mein Lungendoktor meint es kann nicht vom rauchen kommen. Ich wäre zu jung und würde zu wenig gepafft haben. Dem stimme ich zu. Es muss mehr gewesen sein. Und es gab auch mehr. Aber die Nummer ist rum da ich nicht 20 Jahre zurückgehen kann…



Für mich wäre das optimalste alle Schadstoffe zu vermeiden. Antientzündliches Spray und täglich mindestens eine Stunde Lungensport. Besser 2-3h. Umso mehr die Lunge belastet wird, desto stärker der Reinigungseffekt der Lunge. Aber sind wir mal ehrlich. Wenn ich 2h/Woche milden Sport mache ist das schon viel… Ich habe hier viel Stress, der nicht abschaltbar ist und entsprechend bin ich auch permanent überlastet. Wenns nach mir geht könnte der Tag nur 18h haben. 8h schlafen und 10h wach sein…



Da aktuell wieder der Baum brennt hatte ich noch keine Zeit gefunden diesen Link durchzulesen. Aber es wurde zumindest einiges in die Wege geleitet das ich sofern alle aktuellen Baustellen gelöst sind, es deutlich stressärmer wird. Leider wird das noch mindestens 2 Jahre in Anspruch nehmen. Papier ist geduldig.
 
COPD und Emphysem sind 2 paar Schuhe. Ohne COPD gibt es auch ein Lungenemphysem.

Na ja, das stimmt höchstens zum Teil. Man kann ein Emphysem haben und (noch) keine COPD. Aber das Endstadium eines Emphysems bezeichnet man als CODP. Aber das sind alles nur Worte für ein- und dasselbe Problem - zu große Lungenbläschen und Atemnot - . Wenn die Symptome sehr schwerwiegend sind, nennt man es CODP, vorher nicht. So steht es jedenfalls in dem Link unten.

https://copdhilfe.de/copd-lungenemphysem/

Was ein Emphysem ist, ist mir bekannt. Auch wie es sich entwickelt, begünstigen lässt und auch stoppen lässt.

..stoppen ist aber nicht wirklich leicht zu bewerkstelligen, vermute ich mal. Oder hast Du da ein Patentrezept?


Hier ein Text von Kuki (aus seinem Buch s.o.), wo es u.a. um die Pyruvatdehydrogenase und NADH geht:

Der Pyruvatdehydrogenasekomplex ist ein Multienzymkomplex, der aus drei Untereinheiten besteht (E1, E2 und E3), die jeweils mehrfach im Komplex vorkommen. Darin befinden sich die Enzyme PDH-Kinase und PDH-Phosphatase.

Die Kinase lagert Phosphat an die Pyruvatdehydrogenase an. Damit wird das Enzym inaktiv. Die PDH-Phosphatase spaltet Phosphat wieder ab und aktiviert damit die Pyruvatdehydrogenase. Sie benötigt Magnesium als Co-Faktor. Acetyl-Co und NADH im Übermaß aktivieren die PDH-Kinase und hemmen damit den Abbau von Pyruvat, also die Zuckerverwertung.

Wäre demnach dann wohl doch nicht so gut, mit NADH die Aktivität der Pyruvatdehydrogenase steigern zu wollen, falls Du das vorhattest. Die Pyruvatdehydrogenase läßt sich aber laut Kuklinski mit den Co-Faktoren B1, alpha-Liponsäure, Vitamin B2 und Magnesium verbessern. Hast Du das schon ausprobiert? Ich frage, weil Du Dich ja mit Laborwerten schon sehr gut auskennst.

M2-PK Wert im Blut ist dauerhaft erhöht.

Wenn Du Dir Sorgen machst, möglicherweise einen Krebs zu entwickeln, wäre vielleicht das Intervallfasten was für Dich. Aber da Du eine Mitochondriopathie hast und Mitochonder Sport und Anstrengung oft nicht gut vertragen, könnte sich das mit dem Intervallfasten möglicherweise auch so verhalten. Kennst Du die Fernsehsendung "Die Natur-Docs"? Dort wird gezeigt, wie das gemacht/gehandhabt wird. Der Sinn ist ja eine Regeneration bzw. ein Neustart des Immunsystems.

Ich habe hier viel Stress, der nicht abschaltbar ist und entsprechend bin ich auch permanent überlastet. Wenns nach mir geht könnte der Tag nur 18h haben. 8h schlafen und 10h wach sein…

Dann brauchst Du wahrscheinlich Hilfe von außerhalb.

Grüsse
 
Hauptdiagnose Asthma. Ich hatte jedoch nie einen Asthmaanfall
Ist es denn überhaupt nötig Asthma zu behandeln?

Asthma wird durch einen Krampf der Bronchien hervorgerufen. Dadurch wird der Luftstrom zur Lunge und zurück eingeengt und man läuft blau an und hat das Gefühl, qualvoll zu ersticken. Wenn du solche Anfälle hättest, würde sich deine obige Frage "ob man Asthma behandeln muss" erübrigen. Du würdest froh sein, einen lebensrettenden Notfallspray zu haben.

Todesfälle durch Asthma (stat.Bundesamt):
1980: 6.287
1990: 6.441
2000: 3.475
2010: 1.224
2016: 967 (Minimum)
2019: 1.077
2020: 1.046
2021: 1.049

Es ist wirklich nicht angenehm, einen Asthmaanfall zu erleiden. Ich nehme daher an, dass du kein Asthma hast.
 
Ich habe kein Patentrezept wie man COPD oder ein Lungenemphyesem stoppen kann.
Es scheint aber logisch das Antientzündliche Mittel (keine Entzündung = kein remodelling) helfen genauso wie Sport da die Lunge durch Sport auch besser durchblutet wird. Auch die Lunge ist ein Entgiftungsorgan, nicht nur Haut Leber, Niere, Lymphe uvm. . ... das wichtigste ist aber keine Schadstoffe mehr einzuatmen. Ich bin in 6 Monaten wieder in Asien und werde erneut probieren von Heets loszukommen.

Am Pyruvat wollte ich eigentlich (noch) nicht ansetzen, auch wenn es interessant ist. Wäre ein völlig neues Thema wo ich tief einsteigen müsste was aktuell zeitlich nicht möglich ist. Brauch ja auch erstmal die Basics über Asthma und muss mich im Pfannenthread auch noch weiter austoben... Angst vor Krebs habe ich nicht. Ich gebe mich keiner Illusion hin und weiß das ich a entweder and Krebs sterben werden oder b an den Folgen einer Lungenkrankheit. Wenn ich bis 65Jahre noch selbst bestimmt leben kann mach ich 3 Kreuze und kann getrost abdanken.

Einen TV Anschluss habe ich leider seit 2015 nicht mehr.

Externe Hilfe hatte ich schon, hat alles schlimmer gemacht. Da hat man eine Person mehr die betreut werden muss und die generell den Weg des geringsten Widerstands geht. Auch von Anwälten habe ich mich inzwischen entsagt.

Die Diagnose Asthma ist gesichert. Beim Provokationstest mit Gas ziehen sich die Bronchien zusammen und die Werte werden schlechter. ECP Eosinophil. Cation. Protein ist leicht erhöht -> Asthma (möglich)
Gesamt IgE i.S. leicht erhöht -> Allergie möglich

Es gibt nicht nur Asthmaanfälle sondern auch chronisches Asthma. Laut meinen subjektiven Befinden müsste ich aber in der zweiten Jahreshälfte 2019 chronisches Asthma entwickelt haben müssen. Ich bin kein Experte, das Fortschreiten finde ich aber recht schnell. Die Lungenwerte sind wie erwähnt weitgehend stabil und das empfinden nicht besser geworden. Eher etwas schlechter, aber nicht viel. Ich will nicht rumjammern, ich habe keine Beeinträchtigung außer dass ich halt konditionell bei Belastung mehr Luft und Pausen brauche.
 
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