Arm und Reich - gefährliche Entwicklung

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Ungerechte Vermögensverteilung in Deutschland
Die Vermögensverteilung ist in Deutschland nicht gerecht,
deshalb geht es vielen Bürgern wirtschaftlich äußerst schlecht.
Nur zehn Prozent der Deutschen können in vollen Zügen
über zwei Drittel des Gesamtvermögens verfügen,
ihr Leben genießen und nach teurem Luxus streben,
während neunzig Prozent an der Armutsgrenze leben.
Der Reiche immer mehr gewinnt, der Arme mehr verliert,
die Vermögensverteilung stetig ungerechter wird.

Für den Verteilungsmissstand mehrere Gründe stehen.
Schlimm ist die Gier der Reichen, die nur den Gewinn sehen.
Die Politik Nonsens, den keiner versteht, produziert,
gegen den der "kleine Mann" viel zu wenig protestiert.
Produktionsstätten man in Billiglohnländern legt
und zur Arbeitslosigkeit im eigenen Land beiträgt.
So manches Unternehmen sich unsozial verhält,
dicke Gewinne macht und trotzdem Arbeiter "freistellt."

Häufig kommen Globalisierungsvorteile nicht an.
Der normale Arbeiter in die Röhre schauen kann.
Satte Gewinne nur in die Chefetagen fließen
und den Erfolg jetzt einige wenige genießen,
die mit ihrer Gier sich nicht im Geringsten genieren,
auf Kosten fleißiger Mitarbeiter zu sanieren.
Dabei wäre doch eine gerechte Verteilung nicht schwer,
hätten die "Wenigen" weniger, hätten die "Meisten" mehr.
© Werner Siepler, 2012
gedichte.xbib.de/Siepler

„Immer weniger Menschen gelingt der Aufstieg aus den unteren Einkommen in die Mittelschicht“, lautet das Fazit einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). „Und selbst eine gute Ausbildung ist heute Garant mehr für ein Leben in gesichertem Wohlstand.“ Jeder Vierte in der Mittelschicht habe die latente Sorge, seinen Status zu verlieren.
Studie zur Gesellschaftsstruktur: Deutschlands Mittelschicht schrumpft dramatisch - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

DIW-Studie: Mittelschicht schrumpft - Ungleichheit nimmt zu - SPIEGEL ONLINE

Vermögensverteilung - SPIEGEL ONLINE

Gruß
Rübe
 
wundermittel
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Hallo,

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MfG
TomG
 
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regulat-pro-immune
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90% an der Armutsgrenze? Wie soll das bitte gehen? ^^

Für diese Schere bzw. Das Schrumpfen der Mittelschicht sind ja nicht die oberen 10% verantwortlich, sondern gewisse Ideologien wie Klimawandel und MultiKulti, die offensichtlich wider besseren Wissens zur Staatsdoktrin wurden.

Wenn ich mir hier außerdem die Einstiegsgehälter für Akademiker anschaue und mit denen eines Bandarbeiters vergleiche, kommt man sich als studierter schon etwas dumm vor. In Deutschland wird für vergleichsweise einfache Arbeit gut gezahlt.
 
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Automatische Umverteilung von Arm zu Reich

Moderner Feudalismus - Dr. Wozniewski:

Link

"Gehören Sie noch zur Mittelschicht? Wahrscheinlich nicht. Denn nach Untersuchungen über die zu versteuernden Bruttoeinkommen in Deutschland ist die sogenannte Mittelschicht so gut wie ausgestorben."
...
"Die Zeiten, in denen die Allgemeinheit mit ihrer Hände Arbeit noch nennenswert Geld verdienen konnte, neigen sich dem Ende. “Richtiges Geld” wird - in Deutschland (nach dem “Neuanfang” nach dem Zweiten Weltkrieg) wie in anderen Ländern - schon seit Jahrzehnten nicht mehr mit Arbeit, sondern mit Kapital “gemacht”. Wie unbedeutend Einkommen aus Arbeit (rot) im Vergleich zu Einkommen aus Kapital (blau) sind und wie ungleich die Einkommen und damit das Kapital verteilt sind, zeigt folgendes Diagramm."


Die automatische Umverteilung von Arm zu Reich zeigt Helmut Creutz mit dieser Grafik:
Ausgaben, Zinslasten und Zinserträge der Haushalte PDF
 
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Für diese Schere bzw. Das Schrumpfen der Mittelschicht sind ja nicht die oberen 10% verantwortlich, sondern gewisse Ideologien wie Klimawandel und MultiKulti, die offensichtlich wider besseren Wissens zur Staatsdoktrin wurden.

was für ein Unfug!
Immer wieder erstaunlich, wie sich manche ihr Weltbild zusammenschustern.
 
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26.06.10
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Zählen Sie also einmal in Ihrem Haushalt zusammen: Ihr aktuelles Bargeld und Ihr aktuelles Guthaben (sofern vorhanden) auf Ihrem Giro- oder Tagesgeldkonto. Kein Sparkonto, kein Termingeld, keine Wertpapiere oder Ähnliches! Wenn Sie ein Unternehmen besitzen, dann zählen Sie auch das Geld dieses Unternehmens hinzu — bei Anteilen an einem Unternehmen nur den auf Sie entfallenden Anteil am Geld! Wenn Sie also zur Mittelschicht gehören, dann verfügt Ihr Haushalt in dieser Sekunde ungefähr über 24.086 € in Form von Bargeld, Girokontoguthaben und/oder Tagesgeld. Wenn Sie (wie etwa 95 % der Bevölkerung in Deutschland) weniger als diesen Betrag haben, dann gehören Sie zu den Verlierern in dieser Gesellschaft. Wenn Sie mehr haben, dann gehören Sie zu den Gewinnern.

Mir erschließt sich das nicht: Wenn nun ein Haushalt im Monat ca. 6000€ Nettogehalt zur Verfügung hat, aber ansonsten keine wesentlichen Geldmengen auf Giro- oder Tagesgeldkonten und das im wesentlichen wieder ausgibt, weil man sich so einiges leistet..... Dann soll man nicht mehr zur Mittelschicht gehören?

Immer wieder erstaunlich, wie sich manche ihr Weltbild zusammenschustern.

Wie oft ich mir das schon gedacht habe ^^ Aber hauptsache das Weltbild ist politisch korrekt.
 
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05.10.12
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Automatische Umverteilung von Arm zu Reich

Mir erschließt sich das nicht: Wenn nun ein Haushalt im Monat ca. 6000€ Nettogehalt zur Verfügung hat, aber ansonsten keine wesentlichen Geldmengen auf Giro- oder Tagesgeldkonten und das im wesentlichen wieder ausgibt, weil man sich so einiges leistet..... Dann soll man nicht mehr zur Mittelschicht gehören?


Meudalismus - Mittelschicht
"Statistisch gesehen verfügt also in dieser Sekunde (Stand: 29.10.2012) jeder Haushalt über [Geldmenge M1] 33.315,12 €.
...
Wenn Sie Termin- und Spargelder mitrechnen wollen, dann müssen wir nach der Geldmenge M3 schauen, der mittlere Betrag pro Haushalt liegt bei 64.132,20 € liegt."

Ganzer Artikel:
Breitgeschichtete Massenkaufkraft PDF
 
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regulat-pro-immune
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Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen sollt...

Sehr interessant!

 
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30.10.10
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Hallo und grüß Gott,
dieser Robert Stein ist nicht nur interessant sondern ein Visionär der ernst zu nehmen ist. Seine Vorträge greifen ein Phänomen auf, das er am Ende auch benennt "wir sind alle Schafe, die einem Leithammel folgen".Es freut mich wenn ich sehe was wir "Schafe" in die Wege leiten, um von dem Leithammel loszukommen. Danke für dieses Video
Mit freundlichen Grüßen Lolaloa
 
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