Achtsamkeitsübungen

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23.04.06
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4.254
Die meisten Menschen leben nicht im Hier und Jetzt. Ihre Gedanken kreisen um die Zukunft oder die Vergangenheit. Das kennt sicher jeder, dieses einfach nicht abschalten können.:)
Hilfreich können da Achtsamkeitsübungen sein, denn man verpasst die kleinen schönen Momente im Leben, die man sonst nicht wahrnehmen würde.;)

Wir können hier Übungen sammeln und darüber diskutieren:

Hier einige Übungen aus dem Zenbuddhismus:
https://home.arcor.de/oekobuero/pdf/eb1s07f.PDF



Eine kleine Auszeit zwischendurch

Halte dir beide Hände vor das Gesicht, sodass sie fast dein Gesicht berühren.

Am besten kannst du dabei auch die Augen schließen.

Konzentriere dich ganz auf deine Hände und auf dein Gesicht.

Verweile einen kurzen Augenblick so.

Nun drückst du deine Hände ganze vorsichtig auf dein Gesicht.

Halte einen Moment inne und spüre wie deine Hände auf deinem Gesicht liegen.

Wirken deine Hände eher kühl und erfrischend?

Oder warm und beruhigend?

Nun nimmst du die Hände wieder ein paar Millimeter von deinem Gesicht weg.

Versuche versuche nachzuspüren wie der Druck deiner Hände von deinem Gesicht weicht.

Vielleicht fühlt es sich ein wenig befreiend an.

Gehe mit deiner Aufmerksamkeit wieder in deine Hände und versuche auch den Zwischeraum zwischen Händen und Gesicht zu erspüren.

Vielleicht beginnen deine Hände und dein Gesicht ein wenig zu kribbeln, aber das ist ganz in Ordnung.

Nun kannst du die Hände wieder ganz weg von deinem Gesicht nehmen und die Augen öffnen.

Grüsse von Juliette
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Übungen kenne ich aus dem QiGong :).

Da gibt es auch noch die Geh- und Sitz-Meditation:

Qi Gong Geh - Meditation
Sitzmeditation spricht den Geist an,
Standmeditation spricht Körper und Geist an und
Gehmeditation spricht Geist, Körper und Atmung an.

Meditation im Gehen kann ihnen sehr viel Freude schenken. Allein oder mit Gleichgesinnten, gehen sie sehr langsam. Am besten in einem grünen schönen Park. Gehmeditation bedeutet eigentlich nichts anderes, als sich voll und ganz auf das Gehen zu konzentrieren, sich Zeit dafür zu nehmen, um es so besser genießen zu können. Sie werden vielleicht sagen: >Aber ich gehe doch schon jeden Tag, wofür soll ich das noch üben<. Doch ihre Schritte sind noch zu hart und gefühllos. Eiliges Laufen hinterlässt Spuren des Kummers und der Angst auf der Erde.

Bei der Qi Gong Gehmeditation lernen sie in einer Weise zu laufen, die Spuren des Friedens hinterlässt. Das ist dann kein Gehen um anzukommen, sondern ein Gehen einfach um des Gehens willen. Dabei ist dann schon der Weg das Ziel selbst. Eine solche Art des Gehens führt uns in den gegenwärtigen Augenblick, an den gegebenen Ort unseres Daseins, in das Hier und Jetzt. Aufmerksam dafür entwickeln, um jeden Atemzug und jeden Schritt zu spüren. Nehmen sie dabei wahr, wie ihre Füße die Erde berühren.

Gehen sie so, als würden sie mit ihren Füßen die Erde küssen. Stellen sie sich die Erde als ihre geliebte Mutter vor, deren Rücken Schmerzen hat. Sie sind ihr Kind und sie können mit sanften, gefühlvollen Schritten ihren Rücken massieren. Jeder Schritt ist wie ein sanftes, liebevolles Streicheln. Schon viel zu lange wird Mutter Erde gequält und es jetzt allerhöchste Zeit, etwas Gutes für sie zu tun. Jeder ihrer Schritte bedeutet Liebe und Frieden. Ihre Füße küssen die Erde und unter ihnen erblüht Wohlgefühl.
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=7259165

Man kann auch einmal ausprobieren, wie es ist, rückwärts zu gehen. DAs ist ein ganz neues Gehgefühl :).

Gruss,
Uta
 
Danke Uta,:)

das ist toll. Das werde ich umsetzen, wo ich doch so gerne im Wald flaniere.:D

Grüsse von Juliette:)
 
Hallo Uta und Juliette :)

Was auch sehr meditativ ist, ist nur beobachten (mit allen Sinnen) und geniessen während dem Gehen, sei es das Innen, oder das Aussen, wenn die Umgebung danach ist, ist das genau so Heilsam, empfinde ich.

Hihi, das mit dem Küssen der Erde habe ich auch schon mal so ausgedrückt, allerdings in anderer Kontekst - wenn es geregnet hat, gibt es ja auch die dazu passende geräusche ;)

Liebe Grüsse und wünsche einen erfreulichen Tag!
Kim :)
 
Hallo KimS,:)

stimmt das ist eine feine Sache einfach mit allen Sinnen durchs Leben gehen.
Und was du über Regen schreibst, so habe ich das noch gar nicht betrachtet.:D

Ich hab mal an einem See gestanden, mitten im Wald und da fing es plötzlich an zu regnen. Ich fand das herrlich, ohne Schirm dazustehen und den Wassertropfen zuzuschauen, wie sie in den See fielen und immer weiter ziehende Kreise bildeten. Ich mag den Regen. :)

Sich einfach auf etwas einzulassen, das schärft die Sinne, denke ich.

Grüsse von Juliette
 
Hier noch eine schöne Übung die man schnell und überall durchführen kann: :)

**Egal** wo du bist, ob alleine oder unter Menschen: keiner bekommt was mit!

Zähle beim atmen:

einatmen:1,2.

ausatmen:1,2.

einatmen1,2,3.

ausatmen:1,2,3.

bis 5

und dann wieder zurück

einatmen:1,2,3,4,5.

ausatmen:1,2,3,4,5.

einatmen:1,2,3,4.

ausatmen:1,2,3,4.wieder bis 2 runter

dann wieder von vorn..

Und schon ist eine Konzentration da.


Grüsse von Juliette
 
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