3 Jahre krank

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08.04.09
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3 Jahre krank..

Auserdem habe ich manchmal so ein Gefühl im Kopf was ich schlecht beschreiben kann. Als würde mein Kopf "Dämpfe" auslassen. Teilweise riecht das dann so wie ein Verbranntes Feuer. Hört sich verrückt an , aber so ein Geruch ist das. Wenn ich mir die nase geputz habe etc, wird es teilw. davon ausgelöst oder kommt häufiger vor. schlecht zu beschreiben , aber sehr sehr unangenehm. weis da jemand was darüber? die anderen symptome sind auch nach wie vor da. in einer woche ist meine neue ärztinwieder da. mal sehen was dann kommt:mad:
 
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01.12.08
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3 Jahre krank..

Geruchsstörungen können bei borre auftreten....aber auch bei anderen Infektionen....insbesondere deine Herzprobleme lassen mich auch an Chlamydia pneumoniae denken. gibt ein gleichnamiges forum....einfach bei google eingeben..... wenn infektionen chronisch werden, kann es durchaus sein, dass schulmedizinische tests nichts ergeben, da sich die erreger in den körperzellen verstecken, bzw. teilweise haben sie keine zellwand (bei Chlamydia z. Bsp), deshalb erkennt der körper sie nicht und bildet keine aks.

schwermetall kann auch mit eine rolle spielen, es schwächt den körper und macht ihn so wehrloser gegen infektionen, und verursacht auch viele deiner symptome.

das einzige, was mir diagnostisch einfällt, ist mora oder scio (bioresonanzgeräte, die durchaus erfolgreich eingesetzt werden).

antibiotika würde ich nicht so blind nehmen ehrlich gesagt, nicht wenn dein organismus so geschwächt ist, wie du beschreibst.

wenn du chlamydien ausschliessen willst, dann hole dir bei einem akuten schub NAC in der apotheke (600 mg ist mindestdosis) bzw. lass dir das von deinem arzt verschreiben (je nachdem wie du versichert bist). das ist eine aminosäure, die interessanterweise gegen diesen erreger wirkt, auch ziemlich schnell.

wegen gelenkschmerzen, das kann schilddrüse und hashimoto sein, auf erregerseite fallen mir yersinien ein. machen darmprobleme und fiese knieschmerzen, da sie den knorpel auffressen. hier kannst du mit olivenblattextrakt arbeiten....

usw.

das thema geruch beim naseputzen kann auch von einer schimmelpilzbelastung kommen, hast du das schon mal austesten lassen?

lg

cheyenne
 
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08.10.06
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3 Jahre krank..

Hast Du noch die Gallensteine? Muß man die operieren?

Also bei Firbomyalgie und Schilddrüsenentzündung wird viel zu schnell Entwarnung gegeben. Es wäre besser, du hättest die genauen Werte. Ist z.B. dein TSH über 2,0 dann spricht das tendenziell für ein Problem mit der SChilddrüse auf jeden Fall über 3,0. Diese Problem kann natürlich auch autoimmunsein (Hashimoto). Fibro das selbe. Es ist einfach ein viel zu dubioses Krankheitsbild, als daß man da ein Antikörper testest oder so, und es reicht.

Die Tatsache, daß dein Entzündungsmarken ab und zu nach oben schnellt. und die ganzen Symtpome, Ohrrauschen etc. Die Schübe, sprechen fast sicher für eine chronische Immunreaktion.

Lupus, CIDP, etc.

Ob es nun GBS oder CIDP ist oder eine ähnliche Autoimmunkrankheit ist eigentlich egal. Es sind Antikörper gegen Nerven da. Zusammen mit den Symptomem ist das ein sicheres Indiz, daß es eine unerwünschte Immunreaktion gibt.

Ausgelöst werden solche Krankheit meistens durch Erreger, wie schon erwähnt wurde. Eine bloße Grippe reicht. Es muß nicht Borreliose oder EBV oder CHlamydia sein. Kann aber!!!!

Natürlich muß der Erreger auch abgetötet werden, falls noch vorhanden, um die Erkrankung überhaupt heilen zu können.

Aber oftmals ist die Grippe schon längst ausgestanden, die GBS geht noch 2 bis 3 Jahre (Tendenz abzuflauen, nicht schubförmiges Auftreteten). Deshalb würde ich auch nicht auf GBS tippen.

Es kann natürlich noch andere Antikörper geben, die man nicht gemessen hat. Man kann unmöglich alle Antikörper testen, die es geben könnte. Das Immunsystem kann beginnen, gegen so alles loszuschlagen.

Das Kortison im Nervensystem nicht so gut hilft, habe ich auch schon gehört. Bei der MS wird es gelegentlich kurzzeitig extrem hochdosiert gegeben, um einen Schub zu stoppen. Das geht kurzzeitig. Von einem CIDP-Patienten, mit gesicherter Diagnose, habe ich erfahren, so sein Wortlaut "Kortison ist nicht meiner!" Also verträgt er nicht und hilft nicht.

Bei meinen Beschwerden die auch im Nervensystem (Hirnhaut) ablaufen, wirkt Kortison niedrig dosiert sogar als Verstärker der Symptome. Erst wenn ich 20 mg nehme wird das runtergedrückt bis sich der Körper nach einer Woche dran gewöhnt und die Wirkung abflaut und die Nebenwirkungen zunehmen.

Also ich bin grad selber dran an einer Therapie mit Hormonen, um mein Immunsystem zu regulieren. Mit gewissem Erfolg. Aber symptomfrei bin ich noch nicht. Muß selber noch abwarten. Die Ärzte konnten mir hier bisher nicht helfen.

Deine Symptome kenne ich ganz gut, nur daß ich diese Nervenprobleme nicht habe. Habe höchstwahrscheinlich andere Antikörper.

Vergiftungen könnten sowas auch auslösen. Meistens sind Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen die Auslöser.

Die Ursache sind verschieden: erblich (hyperaktives Immunsystem), das Geschlecht (w, Mangel an Androgenen, evt. Nebennierenschwäche), Nährstoffmängel, und einfach das Pech eine solche Kreuzreaktion entwickelt zu haben mit explosionsartiger Vermehrung der Antikörper (Verwechslung des Erregers mit dem körpereigenen Stoff- z.B. Zinkmangel und Stress, auch psychischer Stress, kann das begünstigen, Infektion mit heimtückischen Erreger, oftmals sind es die intrazellulären, die so schwer zu bekämpfen sind) und das Alter (ab 30 nimmt das Risiko deutlich zu, evt. Thymusschwund, Hormonmangel).

Ziel ist der Abbau der Auto-Antikörper. Sind die Antikörper einmal ganz weg und die Gedächtniszellen (Immunkomplexe) entsorgt, wäre man geheilt.

Mein Fazit: Solche Krankheiten sind meistens Autoimmunphänomene. Seit 10 Jahren immer das selbe Bild bei so vielen Patienten.
 
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08.04.09
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3 Jahre krank..

hallo Joh,
Ja die gallensteine bestehen immernoch , machen mir aber keine probleme.
soweit ich das sagen kann , bei meinem großen beschwerde bild woher soll ich da noch merken woher was noch kommt. aber in der regel müssen und können die drin bleiben vorerst.

also das mit meinen schilddrüsen werten weis ich nun leider nicht.
ich wurde auch nie so richtig mehr drauf getestet es wurde mir aber auch mal gesagt das oftmals der 2,0 wert garnicht gecheckt wird. kann mich aber irren. jedenfalls hab ich wohl nix mit der schilddrüse.

was die antikörper betrifft , die waren nun wohl zurück gegangen aber ich lasse das in den nächsten wochen nochmal testen. dafür hab ich chylamdien im blut , herpes zoster und weiteres wird bald noch untersucht.

es ist nur alles immer so kompliziert :(



achja an ein gullain barre syndrom glaub ich auch nicht so wirklich. borreliose wohl auch nicht , auch wenn alle symptome passen. tests immer negativ gewesen.
 
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01.12.08
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3 Jahre krank..

borreliose zeigt in stadium drei sehr oft nichts mehr, keine AKs, kein LTT schlägt an, man geht dann über die klinischen symptome und macht ggf. verdachtsantibiosen.

chlamydien würden die meisten schulmediziner als seronarbe sprich abgelaufene infektion bezeichnen, aber einige wissen mittlerweile, dass die chlamydien wie borrelien im chronischen stadium sich im körper so einnisten, dass das immunsystem nicht mehr in der lage ist die erreger zu erkennen und antikörper zu bilden. die aks gehen dann runter obwohl die infektion noch da ist.

das bei dir infektiologisch einiges los ist zeigt Igg allgemein. schau dich mal im chlamydien forum um, dann kannst du selbst besser einschätzen, ob die symptomatik auf dich passt oder nicht. die leute dort sind sehr unkompliziert.

lg
cheyenne
 
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23.01.07
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3 Jahre krank..

borreliose zeigt in stadium drei sehr oft nichts mehr, keine AKs, kein LTT schlägt an, man geht dann über die klinischen symptome und macht ggf. verdachtsantibiosen.
Es gibt keine klinischen Symptome die typisch für chronische Borreliose sind, daher kann man sich auch nicht nach ihnen richten, wenn es um die Behandlung geht.
Von Chlamydien mal ganz zu schweigen.

dass die chlamydien wie borrelien im chronischen stadium sich im körper so einnisten, dass das immunsystem nicht mehr in der lage ist die erreger zu erkennen und antikörper zu bilden. die aks gehen dann runter obwohl die infektion noch da ist.
Das ist vollkommen ausgeschlossen, es gibt schon per Definition keine Infektionen ohne Immunantwort.
 
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10.01.04
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3 Jahre krank..

Hallo Tobi,

kommt es nicht darauf an, wie man nach der Immunantwort sucht? Oder anders gefragt, welche Immunantwort kann man über Untersuchungen finden und welche Untersuchungen sind da gefragt?

Gruss,
Uta
 
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01.12.08
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3 Jahre krank..

Hallo Tobi,

es gibt unzählige klinische Symptome für Borreliose. Allerdings treten viele von diesen auch bei anderen Krankheiten auf. eines der wenigen, das glaube ich, in kombination mit anderen Symptomen nicht bei anderen krankheiten auftritt, ist das stechen der haut.

grundsätzlich sind die symptome die von einer borreliose verursacht werden können so vielfältig, dass eine eindeutige bestimmung schwer ist.... das dilemma der schulmedizin kennen viele der forumsteilnehmer. nichts destotrotz spricht sich auch in der schulmedizinischen szene herum, dass trotz fehlender antikörper eine borreliose (dann chronisch allerdings) vorliegen kann.

für chlamydien gilt dasselbe (auch sie "tarnen" sich, auch sie können sich im gehirn festsetzen), wenn du mehr dazu wissen möchtest lies dich im chlamydien forum ein, dort hast du gleich auch die namen der forschender ärzte.

wenn chronische erkrankungen das immunsystem über jahre hin gebeutelt haben, kann es sein, dass der körper keine antikörper mehr bildet (ein Wert der das dann zum Beispiel spiegelt ist CD 57) oder aber überschiessende, bzw. keine erregerspezifischen. das sind dann autoimmunerkrankungen.

was ich immer wieder erstaunlich finde, wie intolerant reaktionen hier im forum ausfallen können, nur weil jemand der meinung ist, was der andere schreibt, sei nicht richtig.

lg cheyenne
 
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08.04.09
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3 Jahre krank..

hab mal eine vielleicht doofe frage aber wo ist das chlyamdien forum? auch hier irgendwo? :schock:
 
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08.10.06
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3 Jahre krank..

"es gibt schon per Definition keine Infektionen ohne Immunantwort. "

hallo tobi, also rein gefühlsmäßig ist das die Regel. Aber warum per Definition? Ich meine, eine Infektion ist immer möglich. Dann ist die Frage, wie die Immunantwort ausfällt. Ein AIDS-Kranker hat eben keine mehr und stirbt an Banalitäten.

Liege ich da falsch, daß ein Herpes-Virus ein Leben lang im Körper schlummern kann, in welcher Form auch immer (meinetwegen inaktiv im Keim-Stadium, keine Ahnung). UND VOR ALLEM: intrazellulär. Die Viecher verstecken sich, wo sie nur können.

Windpocken, Herpes, Gürtelrose, alles Varianten der selben Kacke. Evt. ist sogar das EBV nicht viel anderes. So gelesen, irgendwo.
 
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08.10.06
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Hallo Iwikiwi,

"chylamdien im blut , herpes zoster"

also dabei ist wichtig, ob das eine abgelaufene Infektion war oder eine akute, also frische Infektion. Gemessen werden hier nicht die Erreger, sondern die Antikörper gegen diese Erreger. Diese sind eben auch dann noch nachweisbar, wenn die Infektion nicht akut ist, also abgelaufen. Jeder Mensch hat solche Nachweise, irgendwelcher abgelaufener Infektionen, der eine mehr, der andere weniger.

Wenn Du bereits Kortison längerfristig genommen hast, und dies überlebt hast, wie man sieht, bzw. dies nicht zur erheblichen Verschlechterung geführt hat, ist eine Infektion nicht die Hauptursache deiner Beschwerden.

Kortison, einigermaßen hochdosiert, unterdrückt im Körper die Immunangriffslust. Eine akute Infektion würde sich sofort verschlimmern.

Das soll aber nicht heißen, daß Du nicht noch eine Vielzahl solcher Keime in dir trägst, wie wir alle.

Dafür spricht der Vaginalpilz. Die Zyste, eine Wucherung, die bestimmt durch Viren, vielleicht Rotoviren, etc. ausgelöst wird. Und eben die Nachweise der ganzen anderen Erreger, ob nun mehr oder weniger abgelaufen.

Aber die Symptomatik spricht sowieso inzwischen mehr für ein Autoimmungeschehen.

Keime desinfizierne hilft immer. Auch da, denn eine Entlastung des Immunsystems führt immer auch zu einer gewissen Symptomlinderung bei der Angriffslust im Autoimmungeschehen.

Alles was das Blut sauber zu halten hilft, unzählige Substanzen, natürlich oder künstlich, hilft auch das Autoimmungeschehen einzudämmen. Leider nicht wirklich zu heilen!!!!

Deshalb helfen auch Antibiotika bei Grippe immer, obwohl diese nicht gegen die Grippeviren selbst wirksam sind. Aber sie entlasten das Immunsystem an den obligatorischen Frontenkämpfen, sodaß die frische Grippeinfektion besser bewältigt werden kann.
 
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08.10.06
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"also das mit meinen schilddrüsen werten weis ich nun leider nicht. "

nenn uns einfach mal deinen aktuellen TSH-Wert oder die letzten beiden. Das wäre schon ein Anfang. Ist der ohne Schilddrüsenhormontabletten über 2. Ist da auch was im Argen.

Es wäre vielleicht ratsam, dir selber einen Ordner anzulegen, in dem Du alle Befunde sammelst. Die alles in Kopie geben läßt (Patientenrecht). Es ist auch bei einem Arztwechsel hilfreich, alles zusammen zu haben, und die Mappe dem neuen Arzt vorzulegen. Das spart auch unnötige Doppeluntersuchungen.


Du schreibst auch:

"was die antikörper betrifft , die waren nun wohl zurück gegangen"

das heißt nicht unbedingt viel. Denn Antikörper sind nur die "Geschosse", die das Immunsystem auf den "Feind" abschießt.

Die Lymphozyten (Gedächtniszellen, Immunkomplexe, T-Zell, egal wie man sie nun nennt) sind die eigentlichen "Offiziere". Sie entscheiden bei einer Autoimmunkrankheit, ob man krank ist oder nicht, befehlen also die Antikörperproduktion, wenn sie es für erforderlich halten.

Hast Du diese Antikörper schon in einem physiologisch zweifelhaften hohen Maß gehabt, spricht dies für ein Autoimmungeschehen, daß noch nicht ausgeheilt sein wird, weil die selben Symptome noch da sind, bzw. wieder da sind, und die Antikörper evt. immer noch messbar sind. Sie schwanken erfahrungsgemäß immer ziemlich hin und her, sind vor allem im Schub hoch. Also am besten bei Symptomverschlechterung messen lassen. Außerdem werden nur die gemessen, die sich bei der Blutabnahme im Blut befinden. Gerade bei Nervenproblemen wäre aber hilfreich, die Menge an Antikörper zu kennen, die im Nervensystem sind. Doch da kann man eben nicht so einfach mal Nervenwasser oder Blut oder Gewebe abnehmen/entnehmen.

Außerdem gibt es auch T-Zell-vermittelte Immunreaktionen, die ohne Antikörper ablaufen, den T-Zellen können auch direkt gegen den Feind losgehen. Aber meistens tritt beides auf, mehr oder weniger.

Ich habe auch geschrieben, in einem zweifelhaft hohen Maß. Manchmal mag es für das IS berechtigte Gründe geben, gegen Körperzellen vorzugehen, gerade wenn sie entartet oder stark infiziert sind. Aber eine solche autoagressive Reaktion hält sich beim Gesunden in Grenzen und flaut nach einer Infektion auch wieder ab. Aber gerade wenn solche Antikörper gemessen an Erfahrungswerten all zu hoch ausfallen, um ein Vielfaches höher sind, als im schlimmsten "Normalzustand" zu erwarten wäre, dann ist das eine Autoimmunreaktion, also eine sinnloser Angriff gegen gesunde Zellen, der sich einfach nicht mehr richtig einkriegt, jedenfalls ohne zusätzliche Hilfe von außen.
 
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23.01.07
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3 Jahre krank..

wenn chronische erkrankungen das immunsystem über jahre hin gebeutelt haben, kann es sein, dass der körper keine antikörper mehr bildet (ein Wert der das dann zum Beispiel spiegelt ist CD 57) oder aber überschiessende, bzw. keine erregerspezifischen. das sind dann autoimmunerkrankungen.

was ich immer wieder erstaunlich finde, wie intolerant reaktionen hier im forum ausfallen können, nur weil jemand der meinung ist, was der andere schreibt, sei nicht richtig.
Das ist nicht meine Meinung. Es ist per Definition festgelegt, dass Infektionen eine Immunantwort beinhalten. Sonst sind es keine Infektionen sondern etwas anderes, was noch definiert werden muss. Pathogene Erreger im Körper haben ohne Immunantwort ist gleichbedeutend mit tot sein, daher wurde dieser Zustand deshalb wahrscheinlich vorher noch garnicht definiert, weil es ihn schlicht und einfach nicht gibt.
Ich gebe nur Tatsachen wieder, es ist nicht korrekt das als Meinung hinzustellen.
Alles andere sind abstruse Theorien, die sich Leute ausgedacht haben um auf einer bestimmten Schiene weiterfahren zu können weil sie nicht in der Lage sind umzudenken.
 
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08.10.06
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b) Serologien

Mithilfe der Serologien kann einerseits das Vorhandensein einer viralen Reaktivierung nachgewiesen werden. Andererseits kann das für eine bestimmte chronische infektiöse Pathologie verantwortliche Pathogen identifiziert werden. Eine virale Reaktivierung liegt dann vor, wenn sich ein Virus der Kontrolle durch das Immunsystem entzieht. Die Betrachtung konzentriert sich deshalb auf die virale Reaktivierung, weil sie einerseits ein Ausdruck für das Scheitern der Immunreaktion ist und da sie andererseits der Auslöser für eine Blockade des Immunsystems sein kann. Zu einer viralen Reaktivierung kann es kommen, wenn das Virus sein Genom in der menschlichen DNS einlagert (z.B. bei HIV, EBV) oder wenn sich das Virus in Form eines Episoms in den Zellen des Wirtes verbirgt (z.B. Herpesviren). Man sollte auf jeden Fall immer die Hypothese einer möglichen Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus (EBV) untersuchen (Siehe hierzu die wissenschaftliche Studie von Dr. Gilbert Glady und Dr. Lourdes Reig: Studie über die Wirkung der spezifischen Mikroimmuntherapie bei Patienten, die unter einer chronischen Erkrankung in Verbindung mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) leiden.

Mikroimmuntherapie
 
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23.01.07
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auf der Seite werden alternativmedizinische Behandlungen ohne Wirkungsnachweis beworben, das ist keine seriöse Quelle.
 
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08.10.06
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...die Erkenntnis das Viren ein "Schattendasein" haben können, ist aber schon lange bekannt und hat mit dieser alternativmedizinischen Seite nichts zu tun. Dann nenn es halt nicht Infektion sondern potentielle Infektion oder irgendwie anders. Wo ist das Problem? Eine schlummernde Infektion ist für mich Nicht-Mediziner einfach eine nicht akute Verlaufsform, wo Bakterien/Viren/Pilze/Blutparasiten entweder schlafen oder sich von ihrem Wachstum oder Polymorphismus in einem inaktiven, relativ unschädlichem Keimstadium befindet. Hängt wohl von der Keimart ab. Ich denke, die ist so vielfältig wie alles in der Natur. Bakterium muß nicht gleich Bakterium sein und, Virus ist nicht gleich Virus. Übergänge mögen fließend sein. Außerdem ist keineswegs gesagt, daß alle Keime schädlich sind. Wir leben wohl in Symbiose mit vielen Keimen. Damit meine ich nicht nur die Darmbakterien. Es gibt Anhaltspunkte, daß die Mitochondrien der Zellen, wachsen können, keimartige Objekte sind. Beim Krebs oder Verwesungsprozess entarten diese ohne Sauerstoffzufuhr, Enregiegewinnung durch Fermentation??? Genau weiß ich das auch nicht. Deshalb wird Krebs auch ganz erheblich eine Mileau-Krankheit sein, in der es zu Stoffwechselblockaden kommt (vorallem Sauerstoffmangel).
 
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08.04.09
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hier mal der auszug von den werten
ich hab mich übrigens vertan ich weis nicht ob meine antikörper schon wieder weg sind das wird noch vom anderen labor getestet und es kommt noch die woche mit der post. angeblich sollte auf diesem schein den ich hier gleich als beitrag mit einhänge auch das getestet worden sein , aber ich sehe da nix von antikörper wert das is doch nur ein blutbild oder nicht?? img9.imageshack.us/img9/6145/frforumblutwerte.jpg


img9.imageshack.us/img9/6145/frforumblutwerte.jpg
 
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08.10.06
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So eine Befunddarstellung hatte ich auch schon in meinem Befunden. Jetzt leben wir im Computerzeitalter, und haben immer noch keine vernünftige Darstellung mit Einheit und Referenzbereich!!!

Also es sieht so aus als wäre dein Eisen in Ordnund. Kein Eisenmangel!? Ferritin (FE) ist 104 und damit gut beinander. Das Hämoglobin (HB) ist bei 13.9 und damit kein Mangel. Das kann sich natürlich im Lauf der Zeit ändern, wenn Immunstress anhält. Aber im Moment ok.

TSH ist mit 1.7 tendenziell leicht erhöht, aber noch in Ordnung. Der ideale Wert bei Gesunden liegt bei 1.2. Man sollte ihn im Auge behalten. Ob Antikörper gegen die Schilddrüse bestehen, kann man daraus nicht ersehen.

Die anderen Werte sollte man wirklich im Licht der Referenz betrachten. Ich denke, es erscheint ein Plus oder Minus dahinter, wenn es aus dem Bereich ist, wie z.B. bei IgE P = 165 ??? Ist das das Gesamt-Immunglobulin E? Wenn dem so ist, dann ist das Immunsystem besonders aktiviert??? Wer weiß mehr. Ich müsste jetzt alles Nachschlagen.
 
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08.04.09
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Kenne mich damit auch nicht aus . Aber auf dem schein ist doch kein antikorper gegen gangliosid Wert mit drauf ich glaub mein Arzt will mich da verschaukeln
 
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