Ich lese hier staunend von den offensichtlich schier unendlichen Möglichkeiten zu „Shifts“, Gruppenarbeiten per Zoommeetings, 100%iger Erfolgsquote. Phantastisch !
Ja, ist es!

(100% Erfolgsquote bezog sich auf "alle in der Gruppe können es nun recht stabil". Das heißt aber nicht, dass jeder Wunsch, jede Intention sofort 1:1 perfekt in 3D ankommt. Das bitte differenziert betrachten. Siehe auch mein unteres Beispiel mit dem "um die Zeit ist immer Stau").
Was ich mir wünschte: daß sich solche 100%ige Erfolge nicht nur auf persönlicher Ich-bezogener Ebene ergeben sondern auch auf universaler, politischer Ebene. Wie sieht es da aus?
Ich hab es noch nicht ganz durchschaut, ob und wenn ja, was da überhaupt "kollektiv" ist. (wenn wir an ein Onlinespiel denken: da gibt es div. vorgefertigte Elemente, die aber jeder für sich anpassen kann. Nach kurzer Spielzeit unterscheiden sich alle Kopien/alle Instanzen von dem Spiel).
Momentan bin ich noch sehr mit "engstem Umfeld" beschäftigt. Die Mini-Versuchsballons, die ich gestartet habe, stimmen mich aber fröhlich:
- meine Stadt ist nicht mehr überfüllt, stinkend, voll mit genervten Menschen, Müll etc. - sondern recht leer (ganz leer war zu komisch), sauber, ruhig, kaum Autos, "unser Parkplatz" - nur 1 einziger im Bezirk, der für uns geht - ist IMMER frei usw.. Im Sommer höre ich überall Vogelgezwitscher, rieche die Blumen etc.
Ich hab die Stadt zwischendurch (nachdem ich dachte, dass ich es schon stabil kann) aber auch wieder als "Horrorszenario" erlebt - massiver Stau und einfach Stress pur. Da war ich mit jemandem unterwegs, der schon 30 Min vor der Abfahrt über nix anderes reden wollte, als den gruseligen Stau in den wir kommen werden, weil "um die Uhrzeit stauts immer" (und laute Gedanken an wie man dem ausweichen könnte). Den konnte ich zB gar nicht dauerhaft shiften. Immer nur kurz mental rausbringen, dann ging es weiter in der gleichen Tour - verstärkt durch seine Frau. Dann bei der Fahrt das selbe Spiel - kaum hatte ich einen Stau aufgelöst, kamen wir in den nächsten (weil auch gleich die Meldung kam: um die Ecke staut es sicher gleich wieder). Da wir zu einem Termin pünktlich sein wollten, hab ich es dann so gelöst, dass ich mich nur mehr drauf fokussiert habe, dass wir pünktlich sind und bin dann (schon selbst ziemlich genervt und erschöpft von der ganzen Jammerei der anderen) dazu übergegangen uns einfach nur entspannt am Tisch sitzen zu sehen.
Und ein kurzer Moment in dem sie wegen was anderem stritten reichte um aus komplett überfüllter Straße eine leere zu machen (das war aber dann schon in der 2 Hälfte der Fahrt). Und aus der prognostizierten 40-50 minütigen Verspätung wurden dann nur ein paar Minuten "zu spät" (war eh harmlos - da gings nur drum, dass ein reservierter Tisch in einem Restaurant nicht weggegeben wurde, weil "man da so schwer Platz bekommt und Monate im Voraus reservieren muss"). Ich vermute, weil das Thema der letzen 20 Minuten (nachdem der Stau vobei war und man wieder schnell fahren konnte) war: wir kommen zu spät, wir kommen zu spät, wir wurden so lang aufgehalten, wir kommen zu spät..." hatten wir dann zumindest eine Mini Verspätung von ein paar Minuten. Und keinem ist aufgefallen, dass wir die mind. 40 Minuten Verstpätung rein "technisch" gar nicht hätten aufholen können - von der Distanz her, als der Stau endlich vorbei war.
Aber: das Lokal war fast leer und blieb es auch (das war auch eine meiner Intentionen und Bilder, die hat auch gehalten hat, weil eben keiner dagegengearbeitet hat).
Den Abend selbst hatte ich davor schon gescriptet, also war das Essen selbst sehr entspannt und alle haben sich wohlgefühlt.
Ich vermute, wenn ich nicht im selben Auto gesessen hätte, oder mir Kopfhörer aufgesetzt hätte/mich komplett aus den neg. Prognosen hätte ausklinken können, hätten wir freie Fahrt gehabt.
Ich schreibe das deshalb so ausführlich, weil ich glaube dieses Muster kann man auf alle Belange anwenden.
Ein weiterer Testballon ist das Wetter. "Meine Realität" war, dass überall um mich über den Klimawandel geredet, geschrieben wurde. Mir ging das soooo auf die Nerven. Und ich hab es über viele Jahre selbst verstärkt durch Jammerei über heiße Nächte, Tropennächte im Sommer.
Neue Realität: keiner redet drüber (verstärkt es), alle bestätigen nur das was ich beschlossen habe: das Klima ist wie früher. Mal im Kleinen: wir hatten einen Sommer "wie früher" (noch die Luxusversion - Regen nur in der Nacht, somit musste ich meine Blumen kaum gießen und die Regentonne war immer voll. Also 0 Leitungswasser für meine Pflanzen.
Wir habe immer gut geschlafen.
"Modifikationen on the go" - zB Zeitungsmeldung: Grundwasserspiegel so niedrig wie nie - aufgefüllt auf Optimalniveau usw.
Wir haben einen Winter "wie früher", Kind kann am Haushügel Skifahren oder Bobfahren so oft er will (das ging in den Jahren davor 0-3 Tage/Saison. Weiße Weihnachten, weißen Silvester. Klarer Himmel zu Silvester - somit tolle Feuerwerke.
Ich hatte immer Schwimmwetter, wenn ich es wollte - das war fast täglich über den ganzen Sommer (und wenn ums Bad rum dunkle Gewitterwolken hingen - das Bad selbst lag immer im Sonnenschein). Später fiel mir auf, dass die Headlines sich geändert haben. Die Rede war von "untypischem Sommer" ("ein Sommer wie früher"). usw...
Ich schaue so gut wie nie in Zeitungen. Wenn, dann sehe ich nun: Herbst wie Früher, Winter wie Früher als Überschriften. (also könnte ich meine Intention ändern: das "wie früher" zur "neuen Normalität" erklären. Dann brauchts keine Headlines mehr.)
Und ja, andere "registrieren das" - weil ich es so will (meine Intention). zB Feedback von Schwimmern im Stil von "wenn ich dein Auto sehe, weiß ich: das Wetter wird halten". "Immer wenn du da bist, haben wir perfektes Badewetter" usw...
Und dann andere Schwimmende, die sich einklinken und das bestätigen. Das hab ich "installiert", weil mir eine Bekannte so auf die Nerven ging, die dauernd im Modus war: "im Wetterbericht steht Gewitter, da sind dunkle Wolken, die kommen, wir müssen sich gleich raus..." - das "Programm" hatten wir gefühlt wochenlang, bis ich auch die "Konversation um mich rum" geändert habe.
Ein Friedensprojekt habe ich auch. Das läuft auch gut, soweit ich an den Headlines sehen kann. Ist aber noch nicht stabil. Daher rede ich nicht drüber.
Ich glaube nicht (meine Annahme, somit wahr?), dass ich "global" etwas ändere. Denn egal wie oft ich die Stadt als leer und angenehm erlebe, für andere trifft das nicht zu, außer sie sind mit mir unterwegs. (zB Kindi mit mir oder Kindi mit Hr. Togi - jeweils ganz andere Stadt - in einem Fall endlose Weiten und nur nette Menschen. Im anderen Fall immer volle Öffis, kein Platz, alle mühsam... Herr Togi mit mir - da schaffe ich es mittlerweile das Bild der angenehmen Stadt stabil zu halten. Aber auch das "war Arbeit" für mich).
Ev. muss ich nur meine Intention ändern - dass es für alle gilt? Aber dann bekomme ich ja ohnehin nur wieder eine Bestätigung, dass es funktioniert, weil ich die immer bekomme. Somit: ich sehe nicht, ob man eine globale Änderung durchführen kann, die dann auch alle so erleben. (momentan glaube ich das nicht - eben weil da so viele Parameter sind. Allein wie sich die andere Person in "hier ist immer Stau" verbissen hat. Wenn die das erleben will (und ich davon ausgehe, dass es auch andere Realitäten geben kann...)
Gibt es andere "Personen" - oder ist alles eins? Wenn alles eins ist, wessen "Teil des Ganzen" gewinnt dann? usw...
Keine Ahnung - an dem Punkt hänge ich noch.
Die Welt könnte zur Zeit viel Heilung brauchen, finde ich.
Was bedeutet Heilung für dich? Definiere das Zielbild und halte daran fest - egal was sich am Anfang zeigt. Bleib bei deinem: SO (Wunschbild) IST DIE WELT NUN. Und Punkt. Keine Zeitungen lesen (erst wieder, wenn die neue Realität stabil genug ist).
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Weil das von Remy und anderen erwähnt wurde: Gruppen als Verstärker. Wir sind bei Annahmen, daher meine Annahme muss nicht stimmen. Somit nur mal meine Erfahrung, wie ich das erlebt habe: über einen längeren Zeitraum war ich in etlichen Heilgruppen. Die Energie war toll und ich war enorm froh für jeden Tag so eine Heil-/Manifestiergruppe zu haben. Irgendwann sah ich: so gut die Stimmung ist, so "uplifted" ich danach bin - wo sind die Ergebnisse? vA wenn ich mir dann mit der Zeit angeschaut hab, wie viele da Monat für Monat im gleichen Thema drinnenhängen und nix weiterbringen.
Auch bei mir: in die Gruppe nahm ich Themen, die ich allein nicht shiften konnte. Die Themen blieben dennoch meist unerledigt.
"Gut" waren wir meist nur bei akuten Sachen. (heute verstehe ich das besser. Immer "das gleiche Muster" - 5 Min Heilung nutzt nix, wenn jemand dann rausgeht und wieder die alte Realität bestätigt und in der lebt. Ich vermute deshalb gehen akute Sachen immer viel schneller weg, als "chronische" (gut eingelebte).
Auch immer wieder mit "5 Min für die Welt" etc. - da fand ich schon damals: wie soll das funktionieren? (mein Denker, wieder Mal...)
Was ist "Weltheilung" oder "Frieden für die Welt" - auch "Piece Water" etc.- wie messen wir das? Woran machen wir fest, dass es geklappt hat?
Wir haben das dann mal in einer Gruppe diskutiert und da zeigte sich schnell: "das kann nicht funktionieren", weil die Ziele und die Geschichten so auseinandergelaufen sind.
Nur 1 Beispiel: Raubbau an der Natur, Umweltverschmutzung, immer mehr Menschen, immer mehr Ressourcenverbrauch etc... - wie soll sich die Welt da heilen?
die einen sehen neue Technologien als Heilsbringer, andere sagen: die Welt soll die Menschheit abschütteln (natürlich die eigene Familie etc. nicht - aber die anderen können verschwinden), dann kann sich die Welt wieder erholen. usw...
Oder "Frieden" durch so GEdanken "XY muss aus dem Weg geschafft werden, sonst wird das nix mit Frieden" usw.
Ums nicht uferlos zu machen: ich bin raus aus allen Gruppen, die mir nicht dienen. Meinen Kram manifestier ich mir selbst. Wenn ich mal wirklich steck, hab ich eine Handvoll, die es für mich super machen (die bleiben dann aber auch dran - tagelang, bis es "fertig" ist). ABER: nach meinen Erfahrungen würde ich nie mehr meine Intentionen in irgend eine Gruppe stellen, bei der es dann kreuz und quer läuft.
Mixversion die ganz gut gehen müsste: in die Gruppe, aber mit entweder sehr klaren eigenen Intentionen oder sehr klaren Gruppenintentionen - alle ziehen an 1 Strang, statt jeder zieht in andere Richtung) ("ich bin geheilt" oder "es fließt Heilenergie" ist imho auch isoliert unbrauchbar. Klares Zielbild - egal ob es um Gesundheit, Wohnraum, Umwelt etc. geht). Es also gar nicht als "kaputt" oder "heilenswert" sehen (außer man mag eine Realtiät erleben, in der man sich als "Heiler" erlebt - so wie die Gruppen, die die Matrix reparieren, oder zerstören oder weiß der Kuckuck...).
Man sieht - egal was - als so wie man es möchte. Punkt. Mehr ist es nicht.
(ich stell mir grad die Anleitung vor, bevor wir unsere "VR Brillen" bekommen (geboren werden): "einfach nur auf das fokussieren, was du möchtest. Das System ist simpel! Viel Spaß da auf der Erde!"- zack, kaum im Fötus, schon vergessen wir die Anleitung....)
