Themenstarter
- Beitritt
- 04.01.11
- Beiträge
- 585
Hi Oregano, ich verstehe nicht ganz – das ist doch völlig in Ordnung und passt gut zum Thema.
Mach dir bitte keinen Kopf.
Aber die ganze Angelegenheit ist weitaus komplizierter, als sie auf den ersten Blick er-schein-t.
Sogar sehr engagierte und harte Kritiker der biologischen Psychiatrie wie St. Schleim oder der von mir bereits erwähnte Felix Hasler geben zu, dass Antidepressiva in bestimmten Situationen durchaus helfen können. Dasselbe gilt auch für Antipsychotika.
Im kritischen Podcast „Patientin Psychiatrie“ sagen selbst erfahrene Kliniker manchmal offen, dass es in manchen Fällen einfach nicht anders geht.
Ein Beispiel:
Wenn ein Mensch unter starken Wahnvorstellungen leidet und suizidgefährdet ist – was soll man tun?
Natürlich wäre es besser, völlig--absolut!!!- ohne Medikamente auszukommen. Aber wer kann eine solche Person rund um die Uhr begleiten, bis die akute Phase (also der Schub) vorüber ist? Das ist eine gute Frage, oder?
Eine Frau – eine Anthropologin, die lange in Afrika gearbeitet hat – erzählte, wie ihr eigener Ehemann akut psychotisch wurde. Sie interpretierte es zunächst aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds, geprägt durch indigene Traditionen, als eine Art „Besessenheit“ und hat diese schwere Phase irgendwie durchgestanden. Alles ist gut, was gut endet. Ha…
Aber in anderen Fällen kann es völlig anders ausgehen. Manche Menschen können sich tatsächlich das Leben nehmen, wenn sie in einer solchen Situation nicht die notwendigen Medikamente erhalten.
Der entscheidende und fatale Fehler der modernen Psychiatrie besteht in der ersten Reihe darin,wie ich es sehe, dass sie diese Mittel nicht rechtzeitig wieder absetzt – so früh, wie es möglich wäre. Stattdessen werden sie oft jahrelang weitergegeben.Das Leben lang... Dadurch wird der Krankheitsverlauf chronisch, und das führt viele Betroffene direkt in den Abgrund.
Sehr gut für die ganze Branche, denn die Kasse klingelt – aber fatal für die "Patienten".
Ha ..Sie werden niemals mehr gesund – so wie der Ehemann dieser Anthropologin.
Mach dir bitte keinen Kopf.
Aber die ganze Angelegenheit ist weitaus komplizierter, als sie auf den ersten Blick er-schein-t.
Sogar sehr engagierte und harte Kritiker der biologischen Psychiatrie wie St. Schleim oder der von mir bereits erwähnte Felix Hasler geben zu, dass Antidepressiva in bestimmten Situationen durchaus helfen können. Dasselbe gilt auch für Antipsychotika.
Im kritischen Podcast „Patientin Psychiatrie“ sagen selbst erfahrene Kliniker manchmal offen, dass es in manchen Fällen einfach nicht anders geht.
Ein Beispiel:
Wenn ein Mensch unter starken Wahnvorstellungen leidet und suizidgefährdet ist – was soll man tun?
Natürlich wäre es besser, völlig--absolut!!!- ohne Medikamente auszukommen. Aber wer kann eine solche Person rund um die Uhr begleiten, bis die akute Phase (also der Schub) vorüber ist? Das ist eine gute Frage, oder?
Eine Frau – eine Anthropologin, die lange in Afrika gearbeitet hat – erzählte, wie ihr eigener Ehemann akut psychotisch wurde. Sie interpretierte es zunächst aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds, geprägt durch indigene Traditionen, als eine Art „Besessenheit“ und hat diese schwere Phase irgendwie durchgestanden. Alles ist gut, was gut endet. Ha…
Aber in anderen Fällen kann es völlig anders ausgehen. Manche Menschen können sich tatsächlich das Leben nehmen, wenn sie in einer solchen Situation nicht die notwendigen Medikamente erhalten.
Der entscheidende und fatale Fehler der modernen Psychiatrie besteht in der ersten Reihe darin,wie ich es sehe, dass sie diese Mittel nicht rechtzeitig wieder absetzt – so früh, wie es möglich wäre. Stattdessen werden sie oft jahrelang weitergegeben.Das Leben lang... Dadurch wird der Krankheitsverlauf chronisch, und das führt viele Betroffene direkt in den Abgrund.
Sehr gut für die ganze Branche, denn die Kasse klingelt – aber fatal für die "Patienten".
Ha ..Sie werden niemals mehr gesund – so wie der Ehemann dieser Anthropologin.