Ich konnte nicht schlafen, dann dachte ich mir: Warum solche weltbekannten Forscher wie
Irving Kirsch, David Healy oder Peter Breggin – oder der Journalist, der so viele Jahre über Antidepressiva recherchiert hat, ich meine Robert Whitaker, der Autor von
Anatomy of an Epidemic – alle nur auf Englisch?
Na ja, aber was ist, wenn nicht jeder Englisch kann? Peter Breggin wurde hierzulande praktisch nicht übersetzt.
Keine Seiten von ihm mehr vorhanden, praktisch, sogar auf Englisch.
Bin ich paranoid geworden?
Ok, dann habe ich auf einige Fußnoten von David Healy in Wikipedia geklickt. Da steht, dass das Material entfernt wurde, weil es gegen irgendwelche Regeln verstoßen habe.
Und das ist Wahnsinn! Denn dieser Psychiater ist auch der Autor von enorm vielen Büchern.
In den USA ist die Werbung für Psychopharmaka im Fernsehen in Ordnung. Da sieht man glückliche Mütter, die ihre Kinder wiedergewonnen haben – dank Ritalin – und so quicklebendige Männer, die das Glück über das ganze Gesicht ausstrahlen.
Dank! Antidepressiva … ha ha ha … niemand sieht, was danach passieren kann.
Und all diese Leute gehen zum Arzt, erzählen von dieser Werbung und bekommen die Pillen verschrieben.
Kann es sein, dass sie glücklicher werden?
Nein, eher nicht!
Denn sehr viele können keinen Sex mehr haben … das ist wirklich nicht zum Lachen. Kann man das in Wikipedia finden?
Der Versuch war es wert. Sie können sofort impotent werden – nach nur einer einzigen Tablette.
Das schert aber keine Sau.
Sehen wir hier:
Serotonin-Wiederaufnahme inhibierende Medikamente, einschließlich der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmer (SNRIs) und der Serotonin-Wiederaufnahme, die trizyklische Antidepressiva inhibiert, wie in ihren Datenblättern beschrieben, beeinflussen fast immer die sexuelle Funktion und tun dies nach einer ersten Dosis.
Ha ha ha… man liest weiter – in der Rubrik „Diskussion“ schon!
Die Fähigkeit von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, die Genitalempfindung zu reduzieren, ist bekannt. Fast jeder, der eine nimmt, wird ein gewisses Maß an Genitalbetäubung erleben, oft innerhalb von 30 Minuten nach der Einnahme der ersten Dosis.
Wieder sofort nach der ersten Dosierung???
Wer liest eigentlich all diese wissenschaftlichen Arbeiten?
Dazu braucht man doch Zeit, oder?
Warum zieht der Psychiater sofort den Rezeptblock und verschreibt ein Medikament, das die Sexualität sofort zerstört?
Wer weiß das überhaupt? Es steht kaum etwas darüber.
Der Patient geht zum Arzt und sagt: „Da unten funktioniert etwas nicht mehr.“
Und was passiert dann?
Der Arzt sagt nur: „Ach, bitte, Sie sind doch depressiv“ – und erhöht die Dosis.
Der Patient kommt wieder. Ihm geht es sehr schlecht, er kann nicht mehr schlafen, er hat schon Halluzinationen oder Ängste entwickelt.
Und was sagt der Arzt?
Immer neue Tabletten.
Ein Kind, das nur elf Jahre alt war, bekam schon sechs 6!!! verschiedene Psychopharmaka.
Das lese ich in einem Buch von Hans-Reinhard Schmidt über ADHS – darin steht auch ein langer Befundbericht von Peter Breggin, mit Genehmigung des Autors, auf Deutsch.
Aber wer liest so etwas?
Und was ist das für eine Medizin, die so kleine Kinder mit solchen Stoffen kaputt macht?
Das ist doch ein Verbrechen, ein kriminelles Geschäft.
Es macht mich sprachlos.
Das sind die Quellen – aber bitte: ein wenig lesen kann sich wirklich lohnen.
Wer das nicht tut, bekommt vielleicht – wie ich – den ganzen Cocktail, der alles im Körper kaputtmacht. Irreversibel oder --irreprabel-- und kann sein , auf immer! Kein Scherz!
Und wer ist dann schuldig?
Kein Arzt, bitte.
Nur wir selbst.
To investigate clinical reports of post-SSRI sexual dysfunction (PSSD), post-finasteride syndrome (PFS) and enduring sexual dysfunction following isotretinoin. Data from RxISK.org, a global adverse event reporting website, have been used to ...
pmc.ncbi.nlm.nih.gov
https://web.archive.org/web/20200326233506/https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-14130-1