Wo liegt die Wahrheit? Erfahrungen, Medienkritik und persönliche Sichtweisen

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Wer Kinder bekommen möchte, dem rate ich, diesen Artikel zu lesen – es gibt zu viele Beweise dafür, dass es für das Neugeborene schädlich sein kann. Die Wahrheit kommt früher oder später ans Licht.
Ich befürchte, dass die Wahrheit es sehr schwer hat, ans Licht zu kommen. Wie der Contergan-Skandal zeigte, wehrte sich die Pharmaindustrie lange erfolgreich, die Schäden zuzugeben. Sie hat bis heute die Betroffenen nicht angemessen entschädigt. Es steht unermesslich viel Geld für Propaganda und für Abwehr von unliebsamen Studien zur Verfügung. Die Gläubigkeit an die Allmacht der Medizin tut ein Übriges.
„Wenn das wahr wäre, müsste das doch längst bekannt sein. Also sind das Verschwörungstheorien.“
 
Der große Unterschied zu Contergan ist aber, daß die Schädlichkeit von SSRIs lange schon bekannt ist und Artikel sogar schon in den großen Zeitungen standen:

Eigentlich könnte es inzwischen jeder wissen .... und das war bei den Contergan-Müttern ganz anders.
 
Ein GABA - Mangel kann auch zu Depressionen und Angstzuständen führen - das würde ich testen lassen.

Das wird leider zu stark unterschätzt - übrigens kann ein GABA- Mangel auch Muskelkrämpfe und PNP verursachen.
 
Eigentlich könnte es inzwischen jeder wissen .... und das war bei den Contergan-Müttern ganz anders.
Ja, das steht auch in den Zeitungen. Aber schwangere Frauen hören meistens ohnehin auf das, was der Arzt sagt. Diese Anhörungen bei der Regierung /USA/ zeigen genau diese enorme Macht der Mainstream-Elite, die alles daransetzt, warnende Stimmen im Keim zu ersticken und kritische Forscher zu diskreditieren.


Millionen nehmen Antidepressiva – und wie gesagt, ich wurde regelrecht herausgemobbt, als ich anderswo versucht habe, darüber zu schreiben.


Die Mehrheit der Menschen stellt keine Fragen. Der Anstieg der Verschreibungen, durch immer neue Diagnosen, die bald jedes Lebensproblem abdecken, reißt nicht ab.


Ich bin leider ohne rosarote Brille.
 
Ich konnte nicht schlafen, dann dachte ich mir: Warum solche weltbekannten Forscher wie
Irving Kirsch, David Healy oder Peter Breggin – oder der Journalist, der so viele Jahre über Antidepressiva recherchiert hat, ich meine Robert Whitaker, der Autor von Anatomy of an Epidemic – alle nur auf Englisch?

Na ja, aber was ist, wenn nicht jeder Englisch kann? Peter Breggin wurde hierzulande praktisch nicht übersetzt.

Keine Seiten von ihm mehr vorhanden, praktisch, sogar auf Englisch.

Bin ich paranoid geworden?

Ok, dann habe ich auf einige Fußnoten von David Healy in Wikipedia geklickt. Da steht, dass das Material entfernt wurde, weil es gegen irgendwelche Regeln verstoßen habe.

Und das ist Wahnsinn! Denn dieser Psychiater ist auch der Autor von enorm vielen Büchern.

In den USA ist die Werbung für Psychopharmaka im Fernsehen in Ordnung. Da sieht man glückliche Mütter, die ihre Kinder wiedergewonnen haben – dank Ritalin – und so quicklebendige Männer, die das Glück über das ganze Gesicht ausstrahlen.
Dank! Antidepressiva … ha ha ha … niemand sieht, was danach passieren kann.

Und all diese Leute gehen zum Arzt, erzählen von dieser Werbung und bekommen die Pillen verschrieben.

Kann es sein, dass sie glücklicher werden?

Nein, eher nicht!

Denn sehr viele können keinen Sex mehr haben … das ist wirklich nicht zum Lachen. Kann man das in Wikipedia finden?

Der Versuch war es wert. Sie können sofort impotent werden – nach nur einer einzigen Tablette.

Das schert aber keine Sau.

Sehen wir hier:

Serotonin-Wiederaufnahme inhibierende Medikamente, einschließlich der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmer (SNRIs) und der Serotonin-Wiederaufnahme, die trizyklische Antidepressiva inhibiert, wie in ihren Datenblättern beschrieben, beeinflussen fast immer die sexuelle Funktion und tun dies nach einer ersten Dosis.
Ha ha ha… man liest weiter – in der Rubrik „Diskussion“ schon!
Die Fähigkeit von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, die Genitalempfindung zu reduzieren, ist bekannt. Fast jeder, der eine nimmt, wird ein gewisses Maß an Genitalbetäubung erleben, oft innerhalb von 30 Minuten nach der Einnahme der ersten Dosis.
Wieder sofort nach der ersten Dosierung???

Wer liest eigentlich all diese wissenschaftlichen Arbeiten?
Dazu braucht man doch Zeit, oder?

Warum zieht der Psychiater sofort den Rezeptblock und verschreibt ein Medikament, das die Sexualität sofort zerstört?

Wer weiß das überhaupt? Es steht kaum etwas darüber.
Der Patient geht zum Arzt und sagt: „Da unten funktioniert etwas nicht mehr.“
Und was passiert dann?
Der Arzt sagt nur: „Ach, bitte, Sie sind doch depressiv“ – und erhöht die Dosis.

Der Patient kommt wieder. Ihm geht es sehr schlecht, er kann nicht mehr schlafen, er hat schon Halluzinationen oder Ängste entwickelt.
Und was sagt der Arzt?
Immer neue Tabletten.

Ein Kind, das nur elf Jahre alt war, bekam schon sechs 6!!! verschiedene Psychopharmaka.
Das lese ich in einem Buch von Hans-Reinhard Schmidt über ADHS – darin steht auch ein langer Befundbericht von Peter Breggin, mit Genehmigung des Autors, auf Deutsch.

Aber wer liest so etwas?

Und was ist das für eine Medizin, die so kleine Kinder mit solchen Stoffen kaputt macht?
Das ist doch ein Verbrechen, ein kriminelles Geschäft.

Es macht mich sprachlos.

Das sind die Quellen – aber bitte: ein wenig lesen kann sich wirklich lohnen.
Wer das nicht tut, bekommt vielleicht – wie ich – den ganzen Cocktail, der alles im Körper kaputtmacht. Irreversibel oder --irreprabel-- und kann sein , auf immer! Kein Scherz!

Und wer ist dann schuldig?

Kein Arzt, bitte.
Nur wir selbst.


https://web.archive.org/web/20200326233506/https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-14130-1
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Frühere Studien haben gezeigt, dass das Reduzieren oder Absetzen von Psychopharmaka, darunter Antidepressiva , Antipsychotika und Benzodiazepine , häufig zu lebensverändernden Entzugserscheinungen führt. Diese Symptome können mitunter jahrelang nach dem Absetzen der Medikamente anhalten. Entzugserscheinungen werden häufig fälschlicherweise als „psychische Erkrankung“ diagnostiziert , was die Ergebnisse von Studien und Tests mit Psychopharmaka verfälscht .

Obwohl das schrittweise Reduzieren der Medikamente der sicherste Weg ist, die Einnahme zu beenden und die schlimmsten Entzugserscheinungen zu vermeiden , hat die Forschung ergeben, dass Fachkräfte im Bereich der psychischen Gesundheit zögern, Patienten beim Reduzieren der Dosis zu unterstützen .

****

Boland, M., Higgins, A., Kwak, S. & Cadogan, C. (2025). „Ich wünschte, man würde den Menschen öfter sagen, bevor ihnen diese Medikamente verschrieben werden, wie schwer es ist, sie wieder abzusetzen“: Eine qualitative deskriptive Analyse von Freitextantworten auf eine Umfrage zur Reduzierung und zum Absetzen psychiatrischer Medikamente. Health Expectations , 28 (4). ( Link▹ )

Der Artikel ist nicht frei zugänglich, sondern nur für Abonnenten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der große Unterschied zu Contergan ist aber, daß die Schädlichkeit von SSRIs lange schon bekannt ist und Artikel sogar schon in den großen Zeitungen standen:

Da frage ich mich, wer das alles liest. Der Mensch geht einfach zum Arzt und vertraut ihm meistens.


Die Berichte häufen sich, dass sehr starke Entzug-s-erscheinungen sogar lebenslang anhalten können, weil das ganze System verrückt spielt.


Außerdem scheint es mir, als käme noch bestimmt ein Schaden auf der Ebene der Mitochondrien hinzu – das sind ja die Kraftwerke der Zellen.


Auch viele erfahrene Ärzte werden selbst zu Opfern.


Und nach den neusten Daten trifft es auch die schwängere Frauen.
Das war schon viel Trubel darüber in amer. Presse.
 
Ein frischer Artikel.

Manchmal wird die ganze Wahrheit erst sehr spät aufgedeckt, denn es ist nicht mehr möglich, das verlorene Leben so vieler Kinder wieder gutzumachen.

Ich hatte den Stoff nicht vertragen; mir war einfach übel, und ich fühlte mich gleichzeitig wie unter Strom und doch müde. Bis heute weiß niemand, was diese Stoffe tatsächlich bewirken.

Der Skandal um Studie 329 ist kein Einzelfall – er gibt Einblick, wie die Psychiatrie und weite Teile der modernen Medizin durch die Kontrolle der Industrie korrumpiert wurden.


Die gleichen Taktiken – von Ghostwritern verfasste Manuskripte, selektive Berichterstattung, Verschweigen von Suiziddaten – prägten die gesamte Evidenzbasis für Antidepressiva.


Sogar JAACAP Das Unternehmen selbst wiederholte dieses Muster und veröffentlichte zwei Studien zu Fluoxetin (Prozac), die zur FDA-Zulassung für die Behandlung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen führten. Reanalyse Auch diese Studien verschleierten Selbstmordversuche und übertrieben den Nutzen.
Also, ich habe keine große Lust – sehr mild ausgedrückt –, das alles zu lesen.

Wenn ich mich recht erinnere, hat das andere Unternehmen alles Mögliche unternommen, um den Suizid der absolut gesunden und jungen Frau während der Studien mit Zoloft zu vertuschen.

Überall sieht man die gleiche Handschrift des hemmungslosen Profits, bei dem die Wörter Moral, Ethik oder der Hippokrates-Eid nur auf dem Papier bestehen oder im Duden bleiben.

„Alles daran war schlecht, und die Tatsache, dass es letztendlich Kinderleben kostete, war einfach unerträglich“, sagte Murgatroyd. „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das Pharmaunternehmen seine Ergebnisse korrekt darstellt.“

Für die Familien, die Kinder verloren haben, und für eine Generation, die von korrupter Wissenschaft irregeführt wurde, ist diese Abrechnung längst überfällig.

Gibt es in der modernen Psychiatrie dann, frage ich mich, überhaupt sogenannte korrekte Darstellungen?
Gute Frage.

Studie 329: Der große Betrug wird endlich untersucht

https://de.brownstone.org/Artikel/Studie-329:-Der-große-Betrug-wird-endlich-überprüft/
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich verlinke hier auch einen sehr interessanten Podcast. Sehr empfehlenswert.

Podcast für Kritische PsychiatrieUnser Podcast "Patientin Psychiatrie" hat mittlerweile 15 Folgen. Bei Interesse gerne mal reinhören:https://lnkd.in/eteWBvca

 
Ich verlinke hier auch einen sehr interessanten Podcast.

Zitat aus den zweiten Link.

Die Psychiatrie befindet sich gegenwärtig in einer Krise.

gegenwärtig.? Ein Witz.! Es war noch nie anders.
In den Anfängen der Psychiatrie hat man geistig Behinderten ins Gehirn geschraubt, später kamen die Elektroschocks und was noch alles.

Nie wurde jemand in der Psychiatrie geheilt, nie haben Psychiater den Zusammenhang von Körper-Geist und Seele verstanden, nie die geistige Welt mit einbezogen bei Schizophrenie oder Wahnvorstellungen, alles wurde abgetan und abgewertet ohne zu verstehen.

Das medizinische Fachgebiet kann den an sie gestellten Erwartungen aber nicht mit den gewohnten Strategien, Paradigmen und Interventionen gerecht werden.

Fachgebiet..?. es wurde nie in irgendetwas gute Strategien gefunden.

Keine medizinische Fachdisziplin muss sich so intensiv mit der Wechselwirkung des menschlichen Individuums und seiner Umgebung, Widersprüchen zwischenmenschlichen Lebens und Life events auseinandersetzen.

Doch, dasselbe geschieht ja in der Schulmedizin, wo jeder nur mit Medikamenten versorgt wird, wo Operationen verkauft werden, damit das Gesundheitssystem am laufen bleibt und Geld fliesst, damit ein Spital nicht schliessen muss.

Das ist eine Wahrheit in dem ganzen Zirkus, aber wenn man das alles weis, dann weis man es und daran kann man nichts ändern und nur darauf schauen macht unruhig.

Wenn alles zusammengetragen ist an Ungerechtigkeit, dann weis man das alles..ja und dann.?
Was hilft es jetzt.?
Was ändert es jetzt.?
Was kann man selber tun um sich besser zu fühlen.?

Hilft es, weiter darauf zu schauen und nach noch mehr Ungerechtigkeiten suchen.? Hilft das.?

Oder könnte es helfen zu erkennen, dass man diese unangenehme Realität erkannt hat, sie nicht ändern kann und jetzt die Richtung des Weges zu ändern..

Wenn die Programmierung gesehen wird und man sie loslässt, woanders hinschaut und sieht, dass man viel weiter ist, als die Konditionierungen einem einreden und man sich mit Dingen befasst, die einem gut tun, die das alte Kopfkino ausschalten und ein neues Programm sich zeigt, was immer schon da war, aber verdeckt wurde von dunklen Gedanken.

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gegenwärtig.? Ein Witz.! Es war noch nie anders.
In den Anfängen der Psychiatrie hat man geistig Behinderten ins Gehirn geschraubt, später kamen die Elektroschocks und was noch alles.

Nie wurde jemand in der Psychiatrie geheilt, nie haben Psychiater den Zusammenhang von Körper-Geist und Seele verstanden, nie die geistige Welt mit einbezogen bei Schizophrenie oder Wahnvorstellungen, alles wurde abgetan und abgewertet ohne zu verstehen.
Sorry, dem allem würde ich nicht zustimmen.


Sowohl Neuroleptika als auch Antidepressiva können durchaus helfen – aber meist nur kurzfristig und sehr individuell.
Alles pauschal zu dämonisieren oder zu verteufeln ist nicht meine Sache.


@AufderSuche007:
Hör dir ein paar Episoden an, es lohnt sich.


Die goldene Mitte – der mittlere Weg.
Keine Extreme.

LG.
 
Fachgebiet..?. es wurde nie in irgendetwas gute Strategien gefunden.
Das ist zu pessimistisch gesehen. In der Notfallmedizin werden heute viele Leben gerettet, die früher keine Chance gehabt hätten. Wer es lebend ins Krankenhaus schafft, hat gute Chancen. Aber wenn der Patient lebend die Klinik verlässt, wird wenig Wert auf sein weiteres Ergehen gesetzt. Ich habe es letztes Jahr erlebt, als ich mit Covid-Lungenentzündung in bedrohlichen Zustand eingeliefert wurde. Ich wurde mit Cortison vollgepumpt, wodurch der Blutzucker durch die Decke ging. Dagegen wurde Insulin gespritzt. Nach 9 Tagen wurde ich ohne Insulin heim geschickt und hatte in der Nacht einen extrem hohen Blutzucker, den ich dann durch strikte Vermeidung von Kohlehydraten so weit senken konnte, dass Metformin genügte. Mit selbst verordneten NEMs ging es mir dann bald wieder so gut, wie man in meinem Alter und den Vorerkrankungen erwarten konnte.
 
Das ist zu pessimistisch gesehen.
Schwarz-Weiß-Denken bringt mich persönlich nicht weiter.


Mein armer Vater wurde nur dank der modernen Medizin gerettet.
Und wer weiß – ohne diese Pillen wäre auch ich als Kind wahrscheinlich aufgeschmissen gewesen, ich hätte kaum eine Chance gehabt.


Die Lebenserwartung ist massiv angestiegen; vieles, was früher unmöglich war, ist heute möglich.


Das Kind mit dem Bade auszuschütten ist nicht mein Anliegen in diesem Faden.
Das wollte ich sehr klar ausdrücken.
 
Dazu passt:

Das zweite Kapitel in Whitakers Buch *

*zwingt dich dazu, die undurchsichtigen Gewässer der Diagnosen und Behandlungen im Bereich psychischer Gesundheit zu durchschiffen. Es betont, dass dieser Weg nicht schwarz-weiß ist, sondern ein komplexes Geflecht aus persönlicher Entscheidung, gesellschaftlichem Stigma und der Suche nach einem echten Heilungsprozess.
@Kate .
Hast du die Überschrift geändert?


Was ich sagen wollte: Es geht um meine persönliche Meinung, meine eigenen Erfahrungen, und all die Bücher oder die Materialien, die ich nur zitiere, um das zu veranschaulichen.


Wenn ich aber alles in einen Topf einwerfe, entsteht etwas, das am Ende nicht mehr „genießbar“ ist, scheint mir.
Kann sein, dass ich mich täusche.
LG.
 
Die Jagd nach chemischen Ungleichgewichten
Ein Paradigma zum Verständnis psychotroper Substanzen

Steve Hyman, Rektor der Harvard University, NIMH Direktor von 1996 2001: Antipsychotika,
Antidepressiva und andere Psychopharmaka stören die Neurotransmitterfunktionen

In Reaktion darauf versucht das Gehirn, diese Effekte aufzuheben, um den homöostatischen
Zustand wieder herzustellen (Equilibrium)

Nach einer Weile bricht dieser Kompensationsmechanismus zusammen und die Substanzen
führen zu substantiellen und langanhaltenden Veränderungen neuronaler Funktionen

Nach einigen Wochen sind die Gehirne behandelter Personen qualitativ und quantitativ
verschieden vom Normalzustand

Vor einer Behandlung mit Psychopharmaka leiden Patient:innen mit Schizophrenie, Depression
oder anderen psychischen Störungen nicht an einem „chemischen Ungleichgewicht“ aber wenn
die Pat. Psychopharmaka erhalten, wird der normale Mechanismus gestört und das Gehirn
funktioniert abnorm
Anatomy of an epidemic
Kapitel
5
Hanna Christiansen


Die Umkehr: Diese Stoffe bewirken den abnormalen Zustand. Dann stellt sich die Frage: Welcher Unterschied besteht zu Drogen von der Straße? Keiner. So Marc Rufer.


Es war die PowerPoint-Präsentation der Marburger Uni.



Dass die Medizin im Kapitalismus – wie alles andere – auf Profit orientiert ist, ist keine Offenbarung.
Der Arzt ist im System gefangen.
Aber er kann entweder gegen sein eigenes Gewissen und gegen den hippokratischen Eid handeln, oder er kann als Mensch weiterleben – mit dem Herzen am rechten Fleck und mit Mitgefühl.


Selbst wenn das ganze System teilweise oder stark korrumpiert ist, wie es neue Enthüllungen in Bezug auf die Covid-Epidemie zeigen, bedeutet das nicht automatisch, dass alles hoffnungslos ist und es keinen Ausweg gibt. Wir selbst gestalten und bestimmen das System – solange Demokratie vorhanden ist.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Noch ein Gedanke: Ich kann klar mich selbst anders „programmieren“, also im Sinne von meine neuronalen Verbindungen im Gehirn neu verdrahten. Aber wenn die ganze Gesellschaft weiterhin so verkehrt tickt, dass die Menschen nicht die ganze Wahrheit zu Gesicht bekommen – oder wenn sie dafür sogar verfolgt werden, ihre Arbeit verlieren oder sogar ihre Familien –, dann ist das ein Problem. Dafür gibt es mehr als genug Beispiele im Buch von Peter C. Gøtzsche über die tödlichen Psychopharmaka. Und er war Vorsitzender von Cochrane – und wurde gefeuert. Klar, warum.
Wenn nicht wir selbst darüber sprechen – wer dann? Wenn wir alles einfach so akzeptieren, wie es ist, wird es genauso weiterlaufen. Ganz einfach.

Toedliche-Psychopoharmaka.webp
 
... Die Arbeit von Horowitz et al. zeigt, dass Antidepressiva-Entzugserscheinungen häufiger und schwerwiegender sind, als bisher angenommen. Besonders die Langzeitanwendung erhöht das Risiko deutlich. Eine individualisierte, langsame Dosisreduktion und patientenzentrierte Aufklärung sind essenziell, um das Absetzen sicher zu gestalten. ...

Nur als Information ...

Grüsse,
Oregano
 
Nur als Information ...
In dieser Publikation sind zwei Fehleinschätzungen unterlaufen.

Neuere Metaanalysen und klinische Erfahrungsberichte legen jedoch nahe, dass das Risiko schwerer oder langanhaltender Symptome bislang unterschätzt wurde.
Das ist eine glatte Lüge, denn die Studien von Fava waren früher, und zwar sehr gründlich und auch langfristig.

Und:

  • Nach < 6 Monaten berichteten 64 % über Entzugssymptome,
  • nach 7–24 Monaten 86 %,
  • nach > 24 Monaten 96 %.
Das macht mich eher sprachlos. Denn die Mehrheit der Psychiater besteht darauf, die Antidepressiva weiter einzunehmen – am besten ein Leben lang – mit dem Hinweis auf den Serotonin-Mythos. Daher stellt sich die Frage, was die Patienten nach 20 Jahren sogenannter Therapie eigentlich erwartet. Ha ..


Und diese sogenannte „Ausschleichmethode“,( "Verjungung") also das schrittweise Reduzieren, bietet keinerlei Garantie. Es gibt außerdem genug Fälle, in denen ein plötzliches Absetzen erfolgreich war. Es hängt letztlich davon ab, welche HWZ der konkrete Wirkstoff hat.

Das ist wirklich nur die Spitze des Eisbergs. Wenn sogar die Gelbe Liste darüber schreibt, ist das ein weiterer Beweis für das Ausmaß dieser ganzen Epidemie.


Es wäre viel besser, alles bereits bei der ersten Visite abzuklären. Denn wie Peter Lehmann kürzlich sagte – und es gibt dazu bereits entsprechende Klauseln auf WHO-Ebene – sollte der Patient das Recht haben, den Arzt zu verklagen. Und zwar ganz real, hier in Deutschland. Ich bezweifle allerdings sehr, dass das irgendwann passieren wird.


Die aktuelle Studie unterstreicht die Notwendigkeit einer differenzierten Aufklärung über Absetzrisiken bereits vor Therapiebeginn.
Ach ja, davon kann man träumen, es ist nicht verboten. War ein Scherz?
 
Hallo Igor,

entschuldige, daß ich diese Information hier eingestellt habe. Es wird nicht wieder vorkommen.

Oregano
 

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