Wo liegt die Wahrheit? Erfahrungen, Medienkritik und persönliche Sichtweisen

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Ich wollte über den sehr hohen Preis des „freien Denkens“ nachdenken – oder zumindest ein wenig darüber reflektieren.
An anderer Stelle hatte ich ausführlich über die Risiken moderner Psychopharmaka geschrieben, weil ich kaum ertragen konnte, was sie in meinem eigenen Leben angerichtet haben.

Ich hatte viele Quellen, viele Fachlinks. Trotzdem wurde ich angefeindet und praktisch gemobbt – ständig mit dem Vorwurf, ich würde „Verschwörungstheorien“ unterstützen.
Am Ende wurde ich rausgeworfen. Nicht überraschend, aber dennoch bitter.

Mir geht es aber gerade deshalb darum, offen über die Wahrheit zu schreiben – weil ich nur so verstehe, wie die Dinge wirklich zusammenhängen.
Interessant ist, dass ich irgendwann selbst angefangen habe zu zweifeln. Ich habe tagelang Fachliteratur gewälzt und dann gedacht: Doch – das stimmt alles.

Und trotzdem weiß ich am Ende nicht mehr, was wahr ist und was nicht. Perspektive? Blickwinkel? Oder beides?

Neulich habe ich zufällig meine alten Beiträge hier im Forum wiedergefunden.
Und ich glaube, hier kann ich wieder anknüpfen.

Denn was ist Wahrheit? Wer bestimmt sie?
Diese ganzen DSM-Kriterien – wer als krank gilt und wer nicht – wirken wie ein Geschäftsmodell.
Und die Geschichte der modernen Psychopharmaka fühlt sich für mich wie eine Lüge an.
Warum glauben so viele Menschen diese Narrative? Wer hat recht?

Wahrscheinlich derjenige, der die Macht hat, Wahrheit zu definieren.

Ich hoffe, ich kann hier weiter schreiben.
 
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Bevor ich die Kiste ausschalte, noch ein anderer Gedanke:


Angenommen, jemand bekommt eine sehr schlimme Diagnose, etwa Krebs im Endstadium – dann wird er wahrscheinlich depressiv. Ein anderer erlebt eine Scheidung, wieder ein anderer verliert den Job …


Das alles gehört zum Leben.


Für rein psychische Erkrankungen gibt es jedoch keine klaren biologischen Marker oder eindeutigen Gene, wie etwa bei Diabetes oder Tuberkulose.


Und wer bestimmt in unserer Gesellschaft eigentlich, was „normal“ ist?


Darum geht es mir im Kern. Eigen-t-lich.


Wenn in Deutschland bald überall die AfD regiert – ist das dann normal?


Die Grenze zwischen „normal“ und „krank“ ist eher fließend, oder?
Na ja, bis bald. Hoffe ich .
 
Ja, es passt auch, also im Sinne , wer etikettiert uns alle? Und das hängt mit meiner eigenen Geschichte zusammen:

Die Experten meinten es ja gut. Als sie mit der Arbeit anfingen, gab es gerade den Zeitgeist, dass Psychiatrie viel mit Biologie und einem chemischen Ungleichgewicht im Gehirn zu tun hat. Man hoffte auf neurowissenschaftliche Durchbrüche, und es gab auch in anderen Bereichen der Medizin die Hoffnung, Krankheiten vorbeugen oder früh erkennen zu können mit Tests.


Das hat sich alles nicht bewahrheitet: Es gibt bisher keine Früherkennungstests für psychische Krankheiten, und man hat keine einzelnen Gene als Auslöser gefunden. Die APA hätte dies erkennen müssen, aber die Experten waren betriebsblind. Ich plädiere, dass solche Diagnosekriterien nicht von den Psychiatern selbst, sondern von unabhängigen Gesundheitsexperten erstellt werden, die den Stand der Forschung überprüfen.
US-Psychiater über Diagnosehandbuch
 
Die modernen Antidepressiva heilen Depressionen nicht, sondern machen sie chronisch –

Ja, das sehe ich auch so und es ist besser sich in den alternativen Angeboten umzusehen um echte Hilfe zu bekommen.

Heute weis man mehr über Depressionen und das die Ernährung eine zentrale Rolle spielt, da der Darm und das Gehirn miteinander kommunizieren, geht es dem Darm schlecht, durch schlechte Ernährung, geht es dem Denken und Empfinden auch schlecht.

Als erstes muss man sich gesund ernähren, dass heisst zu essen was der Körper wirklich benötigt und das ist erstmal viel weniger zu essen, dafür gesundes Nahrhaftes...

Die Wahrheit über die Körperfunktionen und das gesunde Leben, kann kein Arzt dir vermitteln, meist, weil sie es nicht wissen und auch weil sie ihre Patienten nicht verlieren wollen...
 
Das alles gehört zum Leben.

Ja, es gehört alles möglich zum Leben, es sind alles Herausforderungen an denen wir wachsen, im Normalfall...

Für rein psychische Erkrankungen gibt es jedoch keine klaren biologischen Marker oder eindeutigen Gene, wie etwa bei Diabetes oder Tuberkulose.

Glaub ich nicht, neuste Forschungen haben gezeigt, dass weniger die Vererbung prägt, als der konditionierte Lebensstil, jeder kann demzufolge jederzeit alles ändern ,sobald es ihm bewusst wird, dass er kein Opfer der Gene oder der Umstände ist.

Und wer bestimmt in unserer Gesellschaft eigentlich, was „normal“ ist?

Die kranke Mehrheit? 😁

Darum geht es mir im Kern. Eigen-t-lich.
Wenn in Deutschland bald überall die AfD regiert – ist das dann normal?

Ich kenne die afd nicht gut genug, da ich Schweizerin bin, hab wenig mitbekommen ausser, dass es danach aussieht, dass die anderen Politiker etwas dümmlich wirken und in der afd lauter Ärzte und recht intelligente Redner sind..

Die Grenze zwischen „normal“ und „krank“ ist eher fließend, oder?

Mit Sicherheit, aber es gibt schon auch ein "normal"..normal ist einer, der sich nicht von alldem Mist, der in der Welt als normal gilt, manipulieren lässt..😉 und sein Leben trotzdem auf die Reihe kriegt.
 
Die kranke Mehrheit? 😁
Ganz genau, siehe hier:

"Die Kranken, das sind die Gesunden. Und die Gesunden, das sind in Wirklichkeit die Kranken." Diese provozierende These formulierte Erich Fromm als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Erforschung der sogenannten Normalität. Seine Erkenntnisse haben ihn dazu geführt, eine neue "Wissenschaft vom Menschen" zu fordern und unter humanistischen Wertsetzungen selbst auch zu realisieren. Der schon heute legendäre Philosoph und Psychoanalytiker verdeutlicht in scharfen, weitsichtigen Analysen, wo die Krankheiten der modernen Gesellschaft und des einzelnen Menschen liegen, und er weist Wege auf, sie zu heilen.
Erich Fromm Die Pathologie der Normalität
 
Mit Sicherheit, aber es gibt schon auch ein "normal"..normal ist einer, der sich nicht von alldem Mist, der in der Welt als normal gilt, manipulieren lässt..😉 und sein Leben trotzdem auf die Reihe kriegt.
Nein, das ist nicht so einfach, scheint mir.


Denn:


Zuerst sollte der Mensch erkennen – also verstehen, ja sogar ver-innerlich-en –, dass er normal reagiert, aber nicht anders reagieren kann, als auf die ab-normen Zustände. Damit stellt sich wieder die Frage: Was ist überhaupt normal?


Was in China oder Russland als normal gilt, gilt in Deutschland vielleicht nicht. Und was früher als normal galt – etwa Opfer für bestimmte Götter darzubringen oder gar die eigene Frau dem Geist als Speise zu schenken –, das gilt heute nicht mehr.


Wenn ich über all das reflektiere, erinnert mich das an Hannah Arendts These von der Banalität des Bösen.


Aber letztlich ist es auch eine Frage der Definition, also abhängig vom jeweiligen möglichen Faktoren entstandenen Begriff.
( Zeit, Erziehung, Gesellschaft, usw..)
 
Die Wahrheit über die Körperfunktionen und das gesunde Leben, kann kein Arzt dir vermitteln, meist, weil sie es nicht wissen und auch weil sie ihre Patienten nicht verlieren wollen...
Ach ja, aber sie – also fast alle – sind so konditioniert, dass sie nur die Symptome unterdrücken können. Doch ich frage mich: Wo liegen die eigentlichen Ursachen?


In einer konsum- und leistungsorientierten Gesellschaft zählt nur das Funktionieren – koste es, was es wolle.


Der Mensch, also das, was uns im Innersten ausmacht, verliert dabei seine eigene Seele, sein Herz. Ich bin zwar Atheist, aber das ist eher als Allegorie zu verstehen.


Die Wahrheit ist zur Ware geworden, zu einem Produkt, das man vermarktet.


Und genau das macht krank. Wer nicht nach diesen Regeln mitspielen will oder spürt, dass er damit den Weg des inneren Verrats geht ("Ver-geh-en") – das ist mein Thema.


Der Verrat an der Menschlichkeit – aber was ist das überhaupt? Ha, ich weiß es nicht. Definitionen, was im Duden steht, das kenne ich gut.

Was ist das, was mich innerlich lebendig macht? Gute Frage, oder?
 
Ich habe zufällig erfahren, dass am Ende des Jahres endlich das Buch von Robert Whitaker auf Deutsch erscheinen wird.
Nach all der langen Recherche, also Made in America ,die Seite, die er betreibt , das ist wie ein kleines Geschenk.


Ich hänge auch die Datei mit dem Interview mit ihm an – einige Zitate darin habe ich markiert oder fett hervorgehoben.


Na ja, und genau deshalb wurde ich so stark angefeindet und regelrecht gemobbt.
Da frage ich mich wirklich: In was für einer Welt leben wir eigentlich?
Millionen von Menschen schlucken dieses legale Gift, das sie im Grunde genommen zerstört und tötet! – und wenn jemand die Dinge einmal anders betrachtet, wird er sofort zur persona non grata oder als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Ha?

Das Buch bereitet sehr umfangreich die Evidenz zur psychopharmakologischen Behandlung psychischer Störungen auf. Der preisgekrönte Autor Robert Whitaker geht der Frage nach, ob zwischen der extremen Zunahme psychischer Krankheiten in den USA in den letzten Jahrzehnten und der Ausbreitung der Psychopharmakotherapie im gleichen Zeitraum Zusammenhänge bestehen. Die englischsprachige Originalausgabe wurde mit dem IRE Book Award in der Kategorie "bester investigativer Journalismus" ausgezeichnet.
Detailliert werden die Geschichte der Pharmakotherapieentwicklung sowie die Anwendung innerhalb der psychiatrischen Versorgung aufgearbeitet. Der Autor stellt Störungsbilder, wie Schizophrenie, Bipolare Störungen, Angsterkrankungen, Depression und ADHS, dar und arbeitet differenziert heraus, dass für bislang keine der bei diesen Störungen verwendeten Substanzen der postulierte Wirkmechanismus nachgewiesen werden konnte.
Kritisch beleuchtet er Studienergebnisse und erläutert, dass Studien z. T. so ausgewertet bzw. Ergebnisse so präsentiert wurden, dass sie positive Effekte für die Substanzen belegen. Und dies obgleich bspw. Placeboeffekte ähnliche Wirkungen erzielen bzw. sich langfristig sogar aversive Wirkungen mit einem schlechteren Abschneiden der Gruppen, die dauerhaft pharmakologisch behandelt werden, zeigen im Vergleich zu denen, die nicht oder nur kurz pharmakologische Interventionen erhalten.
Die vorliegende Übersetzung ist im Rahmen eines universitären Projekts unter Federführung von Hanna Christiansen, Robert Kumsta, Jürgen Margraf und Silvia Schneider entstanden.




Psychopharmaka – ein Angriff auf die
Menschenwürde
Interview mit Robert Whitaker aus der
amerikanischen Zeitschrift Street Spirit
Interviewer: Terry Messman
übersetzt von Thomas Gotterbarm / Kalle Pehe
Originalartikel unter:




Betrachtet man die Ergebnisse der Untersuchungen, so findet man bei all diesen Medikamenten ein eindeutiges Muster von Befunden – bei den Neuroleptika, den Antidepressiva, den Anxiolytika (Tranquilizern) und den Stimulantien wie Ritalin zur Behandlung von ADHS. All diese Arzneien dämpfen für einen kurzen Zeitraum, vielleicht sechs Wochen, ein Zielsymptom ein klein wenig wirksamer als ein Placebo. Ein Antidepressivum lindert also die depressiven Symptome für kurze Zeit besser als ein Placebo.
Langfristig gesehen jedoch verschlimmert jede dieser Psychopharmaka-Kategorien im Vergleich zu Placebos Zielsymptome wie Depressionen, Psychosen und Angstzustände. Die Folge sind eine Chronifizierung und Verschlimmerung der Zielsymptome. Bei einem großen Prozentsatz der Patienten werden sogar neue und schwerere psychiatrische Symptome durch die Medikamente selbst hervorgerufen.
Na ja, also im Klartext bedeutet das, dass ich bei mir selbst diese Depressionen ausgelöst habe.


Und genau das ist passiert. Ha!


Nach dem Absetzen habe ich sehr schlimme Symptome. Nichts hilft mir mehr, und all diese Stoffe wirken paradox. Da ist nichts mehr zu machen. Bitte kein Mitleid – das brauche ich hier nicht. Es geht um Reflexionen, also darum, -Nachzudenken, was das alles bedeutet. Übel, oder?


Die Theorie besagte, Schizophrene hätten eine überaktives Dopamin-System, und diese Medikamente korrigierten das chemische Ungleichgewicht, indem sie das Dopamin im Gehirn blockieren. So entstand die Metapher, Neuroleptika seien wie Insulin bei Diabetes, sie korrigierten eine Anomalie. Bei Depressionen wiederum hieß es, Depressive hätten einen zu niedrigen Serotonin-Spiegel, und die Medikamente brächten die Hirnchemie wieder ins Gleichgewicht, indem sie das Serotonin im Gehirn vermehrten.
Bei diesen Theorien handelte es sich jedoch keinesfalls um Schlussfolgerungen aus Forschungsbefunden darüber, was mit den Betroffenen tatsächlich geschah.
Vielmehr hatte man herausgefunden, dass Neuroleptika das Dopamin blockieren, und daraus zog man dann den Schluss, die Patienten hätten ein überaktives Dopamin-System. Man hatte entdeckt, dass Antidepressiva den Serotonin-Spiegel anheben, und stellte nun die Theorie auf, Depressive müssten logischerweise zu wenig Serotonin im Gehirn haben.
Es gibt jedoch eine Tatsache, die jeder Amerikaner kennen und die die Psychiatrie endlich eingestehen sollte: Man hat bis heute nichts gefunden, was bestätigt, dass Schizophrene ein überaktives Dopamin- und Depressive ein zu wenig aktives Serotonin-System hätten. Man hat bis heute keine eindeutigen Beweise, dass diese Erkrankungen in
irgendeinem Zusammenhang mit einem chemischen Ungleichgewicht im Gehirn stehen. Die Behauptung, bei psychisch Kranke bestehe erwiesenermaßen ein chemisches Ungleichgewicht ist eine Lüge.

Man erzählt Millionen von Menschen dieselbe Lüge, und sie wird überall verbreitet. Die Ärzte versichern, dass alles stimmt.


Einmal habe ich mit meiner ehemaligen Psychiaterin darüber gesprochen.
Zuerst war sie stutzig, dann wurde sie richtig wütend und wollte mich hinausschmeißen. Eine andere Ärztin hat genauso reagiert. Ha--!


Jetzt sitze ich in einer Sackgasse und weiß nicht, wie sich diese ganze Symptomatik weiterentwickeln wird.


Gut, ich bin alt – aber was ist mit denjenigen, die noch jung sind?
Sie können alles verlieren, so wie ich.
Absolut alles!

Aha:

All diese Medikamente, schrieb er, verursachen Störungen in der Funktion der Hirnbotenstoffe. Ihm zufolge reagiert das Gehirn auf die chemische Manipulation von außen, indem es seine normalen Funktionen verändert und sich an die Psychopharmakawirkung anpasst. Anders gesagt, das Gehirn passt sich an die Blockade der normalen Dopamin-Funktionen durch die Neuroleptika an. Im Falle der Antidepressiva wiederum versucht das Gehirn, die Blockade der normalen Serotonin-Wiederaufnahme auszugleichen. Es tut dies, indem es sich in umgekehrter Richtung verändert. Blockiert man also das Dopamin, versucht das Gehirn, den Dopamin-Spiegel wieder zu erhöhen und vermehrt dabei die Zahl der Dopamin-Rezeptoren. Dies bedeutet, dass jemand, der mit einem Neuroleptikum behandelt wird, schließlich eine anormal große Zahl von Dopamin-Rezeptoren im Gehirn hat.
Gibt man jemandem ein Antidepressivum, das den Serotonin-Spiegel künstlich erhöht, reagiert das Gehirn wiederum entgegengesetzt. Es verringert den Serotonin-Ausstoß und vermindert die Zahl der Serotonin-Rezeptoren. Wer ein Antidepressivum einnimmt, hat am Ende also eine anormal niedrige Zahl von Serotonin-Rezeptoren im Gehirn. Aus all dem zog Hyman den folgenden Schluss: Nach diesen Veränderungen funktioniere das Gehirn des Patienten in einer Weise, die sich „qualitativ wie quantitativ“ von seinem Normalzustand unterscheide.
Stephen Hyman, der frühere Leiter unserer Behörde für seelische Gesundheit, zeigte also, wie diese Arzneimittel einen krankhaften Zustand im Gehirn herbeiführen.

Na ja, das ist aber die ganze Essenz – oder besser gesagt, der Kern.


Das Gehirn reagiert sofort, weil es das Gleichgewicht aufrechterhalten will.


Der Mensch nimmt dann alles um sich herum ganz anders wahr – fast so, als stünde er unter Drogen.


Zwar kann das helfen, sehr tiefe Niedergeschlagenheit oder akute Wahnvorstellungen zu unterdrücken.
Aber zu welchem Preis, verdammt noch mal?


Das Absetzen kann Jahre dauern. Wer versucht, diese Stoffe plötzlich abzusetzen, erlebt etwas, das einem Aufprall von 120 km/h auf null gleicht. Wenn ich auf die Bremse drücke, ha--ha ha-! / Achtung-Ironie!/
Das Auto wäre kaputt – und der Körper auch.


Ich denke wenigstens, dass dadurch nicht alles sofort gelöscht wird.
Anderswo ist es ja schon passiert.


Viel Spaß beim Lesen – das nicht zu viel.

Das Buch würde ich aber bestimmt kaufen.
 

Anhänge

Taufrischer Artikel von Chris Masterjohn:


KI-Übersetzung:
https://chrismasterjohnphd-substack...de&_x_tr_hl=en&_x_tr_pto=wapp&_x_tr_hist=true

Daraus:
Es mag Sie überraschen, dass es für SSRIs keine randomisierten, kontrollierten Studien gibt, die ihre klinische Anwendung rechtfertigen würden. Und sie weisen in randomisierten, kontrollierten Studien nicht einmal bessere Ergebnisse auf als medikamentenfreie Ansätze!
Während es zu SSRIs 52 Studien mit insgesamt etwa 10.000 untersuchten Probanden gibt, gibt es zu Nahrungsergänzungsmitteln 192 Studien mit insgesamt knapp 17.000 untersuchten Probanden.
Zu psychotherapeutischen Ansätzen gab es vor über einem Jahrzehnt 198 Studien an Erwachsenen mit insgesamt über 15.000 untersuchten Probanden, und heute sind es noch weit mehr.
Zu Trainingsansätzen für Erwachsene gibt es über 218 Studien mit etwas mehr als 14.000 untersuchten Probanden.
Für nur drei Klassen medikamentenfreier Ansätze zur Behandlung von Depressionen gibt es insgesamt zwölfmal so viele klinische Studien an Erwachsenen wie für SSRIs, und insgesamt wurden fast fünfmal so viele Menschen untersucht.
Was Sie vielleicht noch mehr überrascht: Oft ist die Wirkung eines einzelnen Nahrungsergänzungsmittels besser als die eines SSRI, obwohl es fast sicher ist, dass eine depressive Person tatsächlich mehrere Korrekturen ihres Ernährungszustands benötigt.
Um Ihnen dabei zu helfen, dies für sich selbst oder, wenn Sie im Gesundheitswesen tätig sind, für Ihre Patienten zu tun, habe ich die Forschungsergebnisse analysiert und eine 17-seitige Anleitung mit dem Titel „ Wie man Depressionen ohne SSRIs oder andere Medikamente heilt“ erstellt.

Dies vereint das Beste aus dem wissenschaftlichen und mechanistischen Verständnis der Entstehung und Heilung von Depressionen mit einer evidenzbasierten Analyse von Hunderten randomisierten kontrollierten Studien, die eine Verbesserung der Depression bei Menschen zeigen.

Dies ist keine Überprüfung der Beweise. Ich werde die Beweise in einem separaten Artikel überprüfen. Dies ist ausschließlich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Es bietet drei Ansätze: einen fünfseitigen Leitfaden zum „Ausprobieren und Prüfen, ob es funktioniert“ für Leute, die schnelle Ergebnisse brauchen; einen dreiseitigen Leitfaden zum „Ausprobieren und Prüfen, ob es funktioniert“ für Leute, die einen Mittelweg zwischen schnellen und qualitativ hochwertigen Ergebnissen suchen; und einen neunseitigen Leitfaden zum „Optimieren“ für Leute, die Zeit und Geld in einen Ansatz investieren möchten, bei dem „langsam, aber stetig“ das Rennen gewinnt, um langfristig die qualitativ hochwertigsten Ergebnisse zu erzielen.
Er schlägt darin folgende Therapieansätze vor; es geht im Kern um die Mitochondrien:
- bestimmte Nahrungsergänzungsmittel
- täglich 30 Minuten Tageslicht im Freien am Morgen
- Sport
- simuliertes Höhentraining
 
Zuletzt bearbeitet:
Er schlägt darin folgende Therapieansätze vor; es geht im Kern um die Mitochondrien:
- bestimmte Nahrungsergänzungsmittel
- täglich 30 Minuten Tageslicht im Freien am Morgen
- Sport
- simuliertes Höhentraining
@Malvegil -

Danke, ich werde es aufmerksam lesen.


Aber ich habe schon vieles ausprobiert.
Nach etwa 20!!! Jahren/ SSRI, SSNRI../ habe ich keine Chance mehr.


Außerdem geht es hier nicht um meine eigene Person. Wenn ich hier etwas poste, dann deshalb, weil ich davon ausgehe, dass es vielleicht jemand liest – und bevor man etwas einfach „schluckt“, sollte man gründlich darüber nachdenken.


Das ist meine Motivation, und ich bitte um Entschuldigung, falls es anders wirkt.


Ich hoffe, ich kann das später noch vertiefen.
LG.
 
Wenn ich hier etwas poste, dann deshalb, weil ich davon ausgehe, dass es vielleicht jemand liest – und bevor man etwas einfach „schluckt“, sollte man gründlich darüber nachdenken.

diese Präparate werden täglich millionenfach verschrieben und deine Beiträge sind zu wichtig, um in diesem Thread unterzugehen. Er ist ja viel zu unspezifisch tituliert.
 
diese Präparate werden täglich millionenfach verschrieben und deine Beiträge sind zu wichtig, um in diesem Thread unterzugehen. Er ist ja viel zu unspezifisch tituliert.
Ach ja, das ist wirklich zum Kotzen – besonders, wenn es um Kinder geht. Es ist völlig verständlich, warum Robert Whitaker so emotional reagiert: hier geht es um ein echtes Verbrechen gegen die Menschlichkeit, nicht mehr und nicht weniger.


Aber eigentlich ist mein Thema bereits gut erfasst:
Warum erlauben wir denen, die Macht haben, uns zu manipulieren und unsere Gesundheit zu zerstören?


Das finde ich so grundlegend verkehrt, dass es mich manchmal sprachlos macht. Schon die Art, wie wir uns von den Medien berieseln lassen, zeigt, wie leicht sich Menschen etwas suggerieren lassen, das mit der Wahrheit nichts zu tun hat – und doch machen alle mit.


Genau deshalb habe ich diese provokative Frage aufgeworfen.


Ich denke, in Deutschland wird bald wieder eine faschistische Partei an die Macht kommen – und leider habe ich daran keinen Zweifel. Die Menschen stimmen selbst dafür, kein Gott, keinen Himmel, WIR SELBST! Warum???

❓❓❓
Eine kranke Gesellschaft macht die Individuen krank. Viele Menschen haben Familien, Kinder, sie wollen ihren Arbeitsplatz nicht verlieren, sie wollen Sicherheit – und genau das hält sie im System gefangen.


So kann man auch das Thema Psychopharmaka in einem weiteren Zusammenhang sehen: nicht nur als medizinisches, sondern als gesellschaftliches Problem – als Teil eines ganzen Mechanismus.


Ich verlinke dazu noch ein Buch, das diesen Zusammenhang gut beschreibt:

Wir neigen dazu zu glauben, dass Normalität mit Gesundheit gleichzusetzen ist. Doch was ist eigentlich die Norm in westlichen Gesellschaften?

Dieser Frage geht der renommierte Experte, Arzt und Spiegel- sowie New York Times Bestsellerautor Gabor Maté in seinem neuen Buch nach. Er hat eine umfassende Untersuchung der Ursachen von Krankheiten zusammengestellt, die vor allem zeigt, wie unsere Gesellschaft diese hervorbringt und begünstigt, und wie ein natürlicher Weg zu Gesundheit und Heilung aussehen kann.

Gabor Maté macht deutlich, dass unser Verständnis dessen, was als gesundheitlich »normal« gilt, falsch ist, denn es vernachlässigt die Rolle von Trauma, Stress und Alltagsdruck auf unseren Körper und Geist. Wir brauchen vielmehr eine neue Perspektive darauf, was Menschen krank macht und wie wir gängige körperliche, mentale und emotionale Beschwerden der Moderne lindern können.

In seinem lebensbejahenden Buch voller Fallgeschichten zeigt Maté wie wahre Gesundheit möglich wird.
 
Leider steht das hinter einer Bezahlschranke.
Ich habe es eigentlich heute gelesen, also eher früher.


Mein Bedenken war schon immer, dass diese Stoffe auf zellulärer Ebene sehr verheerend wirken können, und manchmal ist es einfach zu spät.


Der Körper, ebenso wie das Gehirn, ist kein Spielzeug, mit dem man einfach so herumbasteln kann. Tja..
 
wie ist es bei dir @Igor07 , nimmst du noch Psychopharmaka oder bist du davon weg?

Weshalb hast du damit begonnen.
Hi, Mara.

Ich habe alle Antidepressiva abgesetzt. Das ganze Absetzen war wirklich schlimm – eher wie ein Entzug von Heroin, wie es manche Leute beschreiben. Ich hatte gehofft, den Rest meines Lebens wenigstens von diesem Gift frei zu bleiben.


Etwa ein Jahr später bekam ich dann jedoch sehr starke Depressionen, kaum auszuhalten, dazu kam etwas, das sich wie eine Vergiftung anfühlte. Zuerst hielt ich es für ein rein spirituelles Phänomen, aber es war etwas anderes.


Ich kann nicht normal schlafen, leide unter starken Schmerzen, aber ich mache Yoga und versuche, jeden Tag so zu leben, als wäre er der letzte. Dann jede Stunde. Dann jeden einzelnen Augenblick – also immer im Hier und Jetzt verankert zu sein.


Benzodiazepine und sehr niedrige Dosierungen von Ritalin nehme ich noch – das schon fast mein ganzes Leben lang –, aber keine Antidepressiva und keine Neuroleptika mehr.


Doch eigentlich geht es hier nicht um mich persönlich.


Ich bin in einer geschlossenen WhatsApp-Gruppe, in der ich mit anderen Betroffenen kommuniziere.


Eines Tages erzählte mir ein junger Mann, dass er nach nur einer Tablette Zoloft sofort eine genitale Taubheit verspürte – und dass diese bis heute nicht verschwunden ist.


Ich dachte zuerst, er bilde sich das ein.
Aber nein – Dr. Healy schreibt genau darüber und beschreibt, was etwa 30 Minuten nach der Einnahme passieren kann.


Was sind das für Arzneimittel, die Menschen – manchmal für immer – kastrieren?

Ich weiß wirklich nicht weiter. Egal.
Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.


Ohne Sexualität kann man leben.
Aber wenn jeder Augenblick als der letzte erscheint – buchstäblich – was dann?


Je mehr ich erfahre, desto mehr wundere ich mich, in welcher Welt wir eigentlich leben.

Lg.
Igor.
 
Nein, das ist nicht so einfach, scheint mir.
Denn:
Zuerst sollte der Mensch erkennen – also verstehen, ja sogar ver-innerlich-en –, dass er normal reagiert,

Anja..?..dann weisst du ja was normal für dich ist.?

aber nicht anders reagieren kann, als auf die ab-normen Zustände

dieser Satz von dir, scheint mir wichtig zu sein, denn wenn du im "reagier-modus" bist, wie kannst du dann du selber sein und mal entspannt in die Welt schauen?

..abnormale Zustände zu sehen, ist eine berechtige Anklage, aber sie hilft dir nicht weiter, wenn du darin stecken bleibst,
ja, es ist so und du wirst daran nichts ändern können...

...gesehen und weiter gehen, sonst verlierst du dich darin, verlierst den Zugang zur "Normalität", die, die deine wäre oder ist.

Du wirst die Welt nicht verändern können, es zu wollen ist ermüdend, aber du kannst an deiner Sicht etwas ändern, ich meine nicht die Anpassung an eine kranke Gesellschaft, diese kennst du jetzt, hast darauf einen klaren Blick..

..was dir noch helfen könnte ist, der Blick auf dich, den Kontakt zu dir, wer bist du in dem ganzen Zirkus oder Theaterstück und gefällt dir deine Rolle, oder würdest du eine andere spielen wollen.?

Wenn du mit einem Fingerschnippen etwas sofort verändern könntest, was wäre das.?

Zitat von E.Tolle:"Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt."

Tolle meint damit die innere Stille, die Verbindung zu sich im Innern wo es nur um dich geht, nicht um die äusseren katastrophalen Zustände in der Umwelt.

Wenn du nur auf die Missstände in der Welt, also auf die Welt schaust und nichts anderes sehen kannst und in dieser Abwehrhaltung lebst, diese Gedankenaktivität halten dich in der Welt gefangen und verhindern, dass du dir deines Bewusstseins bewusst werden kannst, denn darin ist Stille und Frieden, den du in der Welt nicht finden kannst, in der Welt und den Gedanken darüber wirst du dich immer verloren fühlen.

. Damit stellt sich wieder die Frage: Was ist überhaupt normal?

normal ist es in dem Fall, sich nicht in der Welt zu verlieren und zu seiner inneren Ruhe zu finden, die in dir wohnt, nur besuchen musst sie ab und zu um dich nicht an ungerechten Umständen zu verlieren und aufzuregen ohne, dass es jemandem nützen kann.

Kennst du die Nebenwirkungen vom Ritalin..?.. und wer hat dir dieses Mittel angetan.?
 
Zuletzt bearbeitet:

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