Wie weitermachen nach Kuklinski Termin?

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Ich hatte vor zwei Monaten einen Termin bei Dr. Kuklinski in Rostock. Der Termin kam eher zufällig auf Empfehlung zustande. Grund dafür war ein KPU Urin Test mir erhöhtem Wert. Ich würde mich nicht zu den klassischen KPU Patienten zählen, trotzdem ergeben sich einige Übereinstimmungen. Eigentlich bin ich nur auf den KPU Test gestoßen, weil ich auf der Suche nach Gründen für meine Neurodermitis, Seborrhoisches Ekzem und leichten Akneprobleme war. Auch in anderen Punkten gab es Übereinstimmungen wie z.B. blasses Gesicht, Augenringe (leicht), Bindegewebsstreifen, schwache Muskulatur, Magen- und Darmbeschwerden (allerdings würden vermutlich 20% der Bevölkerung in dieses Schema passen).

Kuklinski meinte, dass sich die ersten Besserungen schon nach ein paar Wochen ergeben werden und das ich die Logi Diät einhalten solle. Ich ernähre mich fast 100% vegan und wenn ich dann noch die Kohlenhydrate reduziere bleibt nicht viel (wobei ich schon kaum Brot und nie Kuchen esse, mir geht es um Reis, Hafer, Dinkel, Kamut oder Buchweizen). Die ersten Logi Versuche haben mich in tiefe Verzweifelung gestürzt, weil ich kaum noch etwas essen konnte. Vom Körpergefühl habe ich mich in den ersten Wochen besser gefühlt, aber da hatte ich auch Urlaub. Ich weiß einfach nicht was ich von der ganzen Therapie halten soll? Ich habe mir auch das Buch "Das HWS Trauma" von Kuklinski gekauft, wurde aber auch nicht wirklich schlau daraus. In seinen Beschreibungen der Symptome finde ich mich auch kaum wieder, weder habe ich Probleme mit grellem Licht, noch Taubheitsgefühle, Migräne, Durchschlafstörungen, Schwindel, Augenprobleme, Sonnenlichtunverträglichkeit oder Reflux. Meine Probleme sind: Neurodermitis + leichte Akne (symptomfrei durch Probasan Complete, Mutaflor und Zinkcreme), Seborrhoisches Ekzem im Gesicht, Ohren und auf dem Kopf, Untergewicht, Fructoseintoleranz (leicht) und Magen- Darmprobleme (sofortige Blähungen bei bio Süßigkeiten). Ich habe die Therapie ausgesetzt und Kohlenhydrat-Versuche gemacht, denn ich habe eigentlich noch nie Müdigkeit nach Kohlenhydraten gefühlt eher bei Mahlzeiten mit Tiereiweiß, z.B. geht es prima nach einem Shake aus Haferflocken, Kamutflocken, Erdnussmus und 2 Bananen - keine Probleme! Ich bin verwirrt, denn anscheinend sind die Tests eindeutig, aber ich weiß nicht ob ich die Therapie weitermachen soll?

Es wurde ein Atemtest und ein Urintest gemacht. Hier die Ergebnisse:


Atemtest

Trichlorethylen: 27,10 ppb (Anm. => Lösemittel)

NO: 481,82 ppb (Anm. => 598µg/m3, <100)

NH3: 2,82 ppb (Anm. => OK)

Methanol: 16,42 ppb (Anm. => Folsäure Mangel)

Ethanol: 62,44 ppb (Anm. => Vitamin B1 Mangel)


Urintest

Urin, Morgenurin, Serum

Kreatinin: 1,94 g/l Vorwert: 1,77 (0,8 -2,0)

Methylmalonsäure im Urin: 0,83 mg/g (<2,6)

Energiestoffwechsel

Zitronensäure: 150,48 mg/g Kreatinin (19,7 - 435,2)

Cis-Aconitsäure: 7,98 mg/g Kreatinin (10,9 - 104,4)

Alpha-Ketoglutarsäure: 2,65 mg/g Kreatinin (<8,4)

Bernsteinsäure: 0,38 mg/g Kreatinin (1,2 - 16,1)

Fumarsäure: 0,11 mg/g Kreatinin (<1,5)

Äpfelsäure: 0,27 mg/g Kreatinin (<1,0)

Laktat im Urin: 11,96 mg/g Kreatinin (6,3 - 40,7)

Pyruvat im Urin: 5,91 mg/g Kreatinin (0,9 - 6,6)

Laktat-Pyruvat-Ratio im Urin: 2,02 Ratio (2,0 - 17,8)


Therapie-Plan von Kuklinski

2x Vitamin B12 als Adenosylcobalamin 500 µg

1x Biotin 5 mg

1x Folsäure 1mg

2x Vitamin B1 als Benfotiamin (Milgamma 150 Mono)

1x Zinkgluconat 50 mg

1x Vigantol Öl 5 Tropfen (Winter 10 Tropfen)
 

Windpferd

Guten Morgen, GAIA,

(Vorbemerkung: Bin weder HP noch Arzt; schreibe nur von persönlichen Erfahrungen, auch mit Bekannten und von Gelesenem. Gebe keinen "Rat".)


ich hatte vor zwei Monaten einen Termin bei Dr. Kuklinski in Rostock.
Du kannst bei Dr. K. jederzeit wieder um einen Telefontermin bitten.

Grund dafür war ein KPU Urin Test mir erhöhtem Wert.
Wie hoch war der Wert denn? Hast Du Zahnamalgam?
Ich würde mich nicht zu den klassischen KPU Patienten zählen,
Man muß nicht "alle" Symptome haben.

Zu Deinen Symptomen fällt mir die Vermutung ein, daß Du Dich nicht gut ernährst und Dich körperlich zu wenig anstrengst.

Ich ernähre mich fast 100% vegan.
Das ist m.W. nicht notwendig. Roher Eidotter, kleine Seefische und vielfach auch Sauermilchprodukte (Schaf, Ziege) sind durchaus empfohlen.

Die ersten Logi Versuche haben mich in tiefe Verzweifelung gestürzt, weil ich kaum noch etwas essen konnte.
Diese Panik hab ich auch erlebt. Sie ist unbegründet.

Ich weiß einfach nicht was ich von der ganzen Therapie halten soll?
Ich halte Dr. K. für einen der besten Ärzte auf seinem Gebiet. (Nicht für DEN besten.)
dagegen Bitterstoffe, bittere Tees, angenehme Gesellschaft beim Essen, ruhig mal einen Aperitif.
Fructoseintoleranz
Ich würde Obst weglassen

Magen- Darmprobleme (sofortige Blähungen bei bio Süßigkeiten)
Die würde ich auch weglassen. Damit füttert man nur die Candida - ob bio oder nicht.
Ich habe die Therapie ausgesetzt und Kohlenhydrat-Versuche gemacht, denn ich habe eigentlich noch nie Müdigkeit nach Kohlenhydraten gefühlt.
Die Müdigkeit nach den Mahlzeiten (früher Verdauungsleukozytose genannt) kommt vermutlich eher vom Kochen; dabei entstehen viele synthetische Stoffe, für die unser Organismus seit grauer Vorzeit einfach nicht ausgelegt ist.

z.B. geht es prima nach einem Shake aus Haferflocken, Kamutflocken, Erdnussmus und 2 Bananen - keine Probleme!
Klar, da hast Du schnell verfügbare Kohlenhydrate. (Im Erdnußmus ist vielfach auch Zucker.) Aber die die beabsichtigte Umstellung findet nicht statt.

Ich bin verwirrt, denn anscheinend sind die Tests eindeutig, aber ich weiß nicht ob ich die Therapie weitermachen soll?
Würde ich Dir schon empfehlen. Wenn Du magst, lies doch mal von Joachim Mutter: "Grün essen!" 2012. Der ist übrigens kein Asket und seine PatientInnen (von denen ich viele kenne) sterben nicht Hungers. (Er ist der persönliche Arzt von Sabine Spitz, der mehrfachen Olympiasiegerin / Weltmeisterin im Mountainbiking. Und er selber hält sich natürlich an seine Ernährungsempfehlungen - und läuft Halbmarathons, nimmt an Triathlons teil usw.

Es wurde ein Atemtest und ein Urintest gemacht. Hier die Ergebnisse:
Die schauen ja gar nicht so schlimm aus. Allerdings versteh ich von manchen Parametern nichts.

Wie steht es denn bei Dir mit Elektrosmog (Schnurlostelefonen, WLAN, Handys)? Das scheint Dr. K. nicht ausreichend ernst zu nehmen.

Ich wünsch Dir Lebensmut und Lebensfreude.

Gruß
Windpferd


---

Hallo Windpferd, bitte benutze in Zukunft die Zitatfunktion. Sie ist dazu gedacht und sinnvoll (Übersichtlichkeit). Und vielleicht im Gegenzug etwas weniger Farbe ;) Danke :)

Kate


(Da Du "mein" Moderatorengrün schon belegt hast, musste ich nun Rot nehmen)
 
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Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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Kate

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(EDIT: Habe zeitgleich mit Windpferd geantwortet, von daher nehme ich keinen Bezug auf seinen Beitrag.)

Hallo GAIA23,

es hat ein bisschen gedauert mit meiner Antwort, weil ich hier nichts aus dem Ärmel schütteln konnte, und dann war meine DSL-Leitung für zwei Tage tot ("verschaltet" im Rahmen einer Baustelle). Nun habe ich erstmal Deinen Vorstellungsbeitrag (http://www.symptome.ch/vbboard/neurodermitis/94204-neurodermitis-fast-weg.html#post701232) gelesen und werde mich an einer Antwort versuchen. Du hast schon eine Menge gemacht und auch erreicht, finde ich, dazu erstmal meine Anerkennung (scheinst auch recht hartnäckig zu sein) :)

Ich würde mich nicht zu den klassischen KPU Patienten zählen, trotzdem ergeben sich einige Übereinstimmungen.
Bei mir war/ist das ähnlich (sowohl die zeitliche Abfolge, ich habe auch mit der KPU-Behandlung angefangen, als auch die Testergebnisse, und auch, dass ich mich nicht ganz als typisch sehe).

Kuklinski meinte, dass (...) ich die Logi Diät einhalten solle. Ich ernähre mich fast 100% vegan und wenn ich dann noch die Kohlenhydrate reduziere bleibt nicht viel...
Im Grunde bleibt da schon eine Menge, weil Du ja Gemüse und Grünzeug in beliebiger Menge essen darfst, in Kombination mit Pflanzenölen und Nüssen/Mandeln kann man da schon gut satt werden, finde ich. (Schau auch mal in unsere Ernährungs- und Rezepte-Threads, findest Du oben über das Inhaltsverzeichnis). In Deinem Einführungsbeitrag schreibst Du allerdings von einer Fructoseintoleranz und das schränkt Dich dann ja leider wieder etwas ein (Grünzeug macht vermutlich keine Probleme, aber einige Gemüsesorten schon...).

...(wobei ich schon kaum Brot und nie Kuchen esse, mir geht es um Reis, Hafer, Dinkel, Kamut oder Buchweizen).
Eine gewisse Menge davon "erlaubt" K. ja, bei mir waren es anfänglich 2 Scheiben Buchweizenbrot pro Tag (weil ich Roggen nicht vertrage, dies war zunächst die Empfehlung) und wenige Kartoffeln. Ich habe später die Kohlenhydratmenge erhöht, indem ich durchaus mehr Kartoffeln esse und morgens ein Müsli mit Buchweizenflocken und Amaranthpopcorn (und Beerenobst, das aber im Vergleich zu anderen Obstsorten wenig Fructose enthält). Dafür (so gut wie) garkein Brot mehr. Es ging mir damit besser und er fand es ok (den Amaranth hat er, ebenso wie Quinoa, das ich aber derzeit wieder weglasse, gelobt wegen der enthaltenen Aminosäuren). So denke ich, dass es auch bei Dir auf ein Ausprobieren ankommt und Du es nicht zu starr sehen solltest.

Im Gegensatz zu Dir esse ich übrigens (wenig Bio-)Fleisch (Huhn, Lamm) und (wenig) Fisch sowie Eier. Eben habe ich z.B. einen (Wild-)Kräuter-(u.a.)-Salat mit Ei gegessen und ein paar Mandeln, damit halte ich meist den ganzen Nachmittag durch (auch ohne Ei, schmeckt aber nett und wurde mir wegen des Lecithins ans Herz gelegt). Dafür vertrage ich aber viele Gemüsesorten nicht wegen Allergien.

Die ersten Logi Versuche haben mich in tiefe Verzweifelung gestürzt, weil ich kaum noch etwas essen konnte.
Siehe oben. Vermutlich würde es nach einer Umgewöhnungsphase und "Rezeptfindungsphase" (es geht auch sehr einfach, siehe o.g. Threads) besser gehen.

Ich weiß einfach nicht was ich von der ganzen Therapie halten soll? Ich habe mir auch das Buch "Das HWS Trauma" von Kuklinski gekauft, wurde aber auch nicht wirklich schlau daraus.
Ich finde das Buch schon recht aufschlussreich, nur den Titel nicht so glücklich gewählt (weil nitrosativer Stress - auch nach K.'s Ansicht, soweit ich es verstanden habe - nicht nur durch HWS-Instabilitäten ausgelöst werden kann, und das Buch eigentlich diesen zum Thema hat)
In seinen Beschreibungen der Symptome finde ich mich auch kaum wieder, weder habe ich Probleme mit grellem Licht, noch Taubheitsgefühle, Migräne, Durchschlafstörungen, Schwindel, Augenprobleme, Sonnenlichtunverträglichkeit oder Reflux.
Da hast Du tatsächlich eine Menge Beschwerden nicht, die viele User hier haben. Du schreibst auch nichts von Erschöpfung, damit wärst Du vergleichsweise sehr gut dran. Allerdings habe ich es so verstanden, dass die Symptomatik durchaus sehr unterschiedlich sein kann. Es finden sich - in meiner Erinnerung - in den beiden Dokumenten "Praxisrelevanz des nitrosativen Stresses" (siehe oben festgepinnte Threads) auch sehr unterschiedliche und "untypische" Fallgeschichten. Es trifft wohl oft die persönlichen Schwachstellen, bei Dir könnte es die Haut sein.

Meine Probleme sind: Neurodermitis + leichte Akne (symptomfrei durch Probasan Complete, Mutaflor und Zinkcreme), Seborrhoisches Ekzem im Gesicht, Ohren und auf dem Kopf, Untergewicht, Fructoseintoleranz (leicht) und Magen- Darmprobleme (sofortige Blähungen bei bio Süßigkeiten).
Darmprobleme nach Süßigkeiten, auch wenn Bio, halte ich nicht für ungewöhnlich ;) Zumal Dir ja wohl(?) in Neukirchen ein Candidabefall bescheinigt wurde. Womöglich kann der immer wieder aufflammen, auch wenn er mal gebessert war (sicher weiß ich das nicht). Wenn Du die von K. als typisch für nitrosativen Stress betrachtete Kohlenhydratverwertungsstörung haben solltest, wäre das eine weitere Erklärung für Probleme mit Süßem.

Ich habe die Therapie ausgesetzt und Kohlenhydrat-Versuche gemacht, denn ich habe eigentlich noch nie Müdigkeit nach Kohlenhydraten gefühlt eher bei Mahlzeiten mit Tiereiweiß, z.B. geht es prima nach einem Shake aus Haferflocken, Kamutflocken, Erdnussmus und 2 Bananen - keine Probleme! Ich bin verwirrt, denn anscheinend sind die Tests eindeutig, aber ich weiß nicht ob ich die Therapie weitermachen soll?
Müdigkeit ist bei mir auch nicht das Problem, sondern Blutzuckerprobleme (schnell wieder Heißhunger bis zur Schwäche/Übelkeit, geringe Nahrungskarenz) und Darmprobleme (Blähungen). Wie sieht es da bei Dir aus?

Dem
stehe ich in punkto NO etwas skeptisch gegenüber, schau dazu mal in den entsprechenden Thread. Er wurde zumindest als ich da war, anders durchgeführt, als dies bei Asthma-Untersuchungen üblich ist (wo verhindert wird, dass Luft aus der Nase mit in den Ballon gerät, den man aufbläst). Lies lieber den Thread, ich hab's nicht mehr ganz genau in Erinnerung.

Methylmalonsäure im Urin: 0,83 mg/g (<2,6)
Hier liegst Du aber gut im Referenzbereich und sogar in Kuklinskis Optimalbereich (Laboruntersuchungen Stress A-Z). Das spricht evtl. eher gegen nitrosativen Stress(?) oder hast Du vorher schon B12 (z.B. im Rahmen eines B-Komplexes) genommen?

Energiestoffwechsel

Zitronensäure: 150,48 mg/g Kreatinin (19,7 - 435,2)

Cis-Aconitsäure: 7,98 mg/g Kreatinin (10,9 - 104,4)

Alpha-Ketoglutarsäure: 2,65 mg/g Kreatinin (<8,4)

Bernsteinsäure: 0,38 mg/g Kreatinin (1,2 - 16,1)

Fumarsäure: 0,11 mg/g Kreatinin (<1,5)

Äpfelsäure: 0,27 mg/g Kreatinin (<1,0)
Hier hilft das Balkendiagramm (was zumindest bei GANZIMMUN immer dabei ist) gut bei der Interpretation. Da die Stoffe dort in der Reihenfolge gelistet sind, in der sie im Citratzyklus ineinander umgewandelt werden, kann man "Blockaden" bzw. blockierte Enzyme gut erkennen.

Laktat im Urin: 11,96 mg/g Kreatinin (6,3 - 40,7)

Pyruvat im Urin: 5,91 mg/g Kreatinin (0,9 - 6,6)

Laktat-Pyruvat-Ratio im Urin: 2,02 Ratio (2,0 - 17,8)
Hier sehe ich nichts auffälliges. Bei mir waren diese Werte übrigens ganz anders als im Blut, auch das Verhältnis.

Therapie-Plan von Kuklinski

2x Vitamin B12 als Adenosylcobalamin 500 µg

1x Biotin 5 mg

1x Folsäure 1mg

2x Vitamin B1 als Benfotiamin (Milgamma 150 Mono)

1x Zinkgluconat 50 mg
Hier denke ich, dass absichtlich nicht so ganz viel B12 (und auch nicht als Injektionen) verordnet wurde, weil Dein Laborwert recht gut war. Biotin wird vergleichsweise hoch angesetzt (bei einigen von uns nur noch 3 x pro Woche 5 mg), ich vermute wegen der Hautprobleme (hattest Du das vorher schonmal probiert?). Auch Zink finde ich vergleichsweise hoch dosiert, evtl. aus dem gleichen Grund. Bei Menschen mit Erschöpfung/Übererregtheitszuständen ist er da viel vorsichtiger (ich vertrage inzwischen gerade mal ca. 5 mg/Tag). Wenn Du eine Histaminproblematik hast, könnte B1 kritisch sein, auch dazu gibt es hier einen Thread. Ebenso evtl. die Folsäure.

1x Vigantol Öl 5 Tropfen (Winter 10 Tropfen)
Das tat vielen von uns gut und Du hast ja auch einen Mangel.

Alles in allem habe ich schon den Eindruck, dass K. versucht hat, das Programm sehr genau auf Dich zuzuschneiden. Bei vielen von uns wurde es im Laufe der Zeit noch öfters angepasst, ich denke, das lässt sich kaum vermeiden. Vielleicht magst Du dem Behandlungsversuch ja noch eine gewisse Zeit geben, mindestens die von K. genannten "paar Wochen", wenn nicht länger. Auch einige telefonische Folgetermine zur Anpassung des Plans würden sich evtl. lohnen.

Gruß
Kate
 
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Kate

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GAIA23 schrieb:
Energiestoffwechsel

Zitronensäure: 150,48 mg/g Kreatinin (19,7 - 435,2)

Cis-Aconitsäure: 7,98 mg/g Kreatinin (10,9 - 104,4)

Alpha-Ketoglutarsäure: 2,65 mg/g Kreatinin (<8,4)

Bernsteinsäure: 0,38 mg/g Kreatinin (1,2 - 16,1)

Fumarsäure: 0,11 mg/g Kreatinin (<1,5)

Äpfelsäure: 0,27 mg/g Kreatinin (<1,0)
Hier hilft das Balkendiagramm (was zumindest bei GANZIMMUN immer dabei ist) gut bei der Interpretation. Da die Stoffe dort in der Reihenfolge gelistet sind, in der sie im Citratzyklus ineinander umgewandelt werden, kann man "Blockaden" bzw. blockierte Enzyme gut erkennen.
Ich habe eben mal versucht, das mit meinen Ergebnis abzugleichen, stelle aber u.a. fest, dass es ganz andere Referenzbereiche hat. Wo hast Du das machen lassen und hast Du auch ein Balkendiagramm dabei?

Mir scheint, dass sich alle Werte bei Dir auf einem recht niedrigen Niveau abspielen (gemessen an den angegebenen Referenzwerten). Zwischen den ersten beiden Stoffen ist ein "Knick" (Abfall) drin, das war bei mir auch so und wurde von K. als typisch bezeichnet. Das relevante Enzym ist wohl die Aconitase (http://de.wikipedia.org/wiki/Citratzyklus - sowas merke ich mir nicht, muss also nachschlagen). Dass die Alpha-Ketoglutarsäure trotzdem wieder relativ hoch ist, kann - nach meiner Erinnerung von K.'s Aussage dazu - damit zusammen hängen, dass diese sich auch aus anderen Quellen speist. Alles, was danach kommt, ist dann wieder sehr/zu niedrig. Da könnten dann wieder andere Enzyme eine Rolle spielen (bitte selbst mal im Web suchen bei Interesse). Bei mir war das ähnlich.

Ich kann Dir hier aber keine Sicherheit bieten, dass meine Interpretation so stimmt.

Auch hierzu haben wir Thread, wo Du mehr Informationen findest.

Gruß
Kate
 
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Hallo Windpferd, vielen Dank für deine Antwort!

Das ist sehr nett, dass du dir die Zeit genommen hast so ausführlich auf meine Fragen einzugehen.


Wie hoch war der Wert denn? Hast Du Zahnamalgam?
Der Wert lag bei 30, allerdings habe ich die Einheit vergessen. Ich habe keine einzige Füllung.

Zu Deinen Symptomen fällt mir die Vermutung ein, daß Du Dich nicht gut ernährst und Dich körperlich zu wenig anstrengst.
Fast 100% Vegan + komplett bio (nicht aus Supermarktketten) sind doch eine gute Ernährung. Körperlich anstrengen tue ich mich aber wirklich nicht extrem (2x 1 Stunde Kraftsport pro Woche, ansonsten nur sitzende Tätigkeit).

Das ist m.W. nicht notwendig. Roher Eidotter, kleine Seefische und vielfach auch Sauermilchprodukte (Schaf, Ziege) sind durchaus empfohlen.
Diese Produkte verstopfen alle die Gefäße und legen die Verdauung lahm. Außerdem besagen doch Studien wie z.B. die China Study, dass man alles Tierische einfach nur meiden sollte. Außerdem sind doch jegliche Fische durch Schwermetalle und Gifte belastet. Ich kann einfach nicht verstehen, wie Kuklinski sowas komplexes wie Mitchondriopathie über tierische Fette verhindern will und viele Patienten fühlen sich vielleicht durch die Logi Kost besser, aber haben am anderen Ende verstopfte Gefäße und einen eiweißverklebten Verdauungstrakt. Ich kann tierische Produkte nicht mehr ohne Angst zu mir zu nehmen, mich nachhaltig durch Sie zu schädigen. Es gibt leider zu viele Beweise dafür.

dagegen Bitterstoffe, bittere Tees, angenehme Gesellschaft beim Essen, ruhig mal einen Aperitif.
Ist das nicht eher um den Appetit anzuregen? Appetit habe ich viel, nur kommt nichts an. Somit frage ich mich, ob es mit Hormonen oder z.B. einer Resorptionsstörung des Darms zu tun haben könnte? Ich esse sehr viel größere Portionen als die meisten Menschen und bin trotzdem viel dünner und fühle mich nicht wohl damit.

Ich würde Obst weglassen
Da ich keine Pfirsiche oder Nektarinen esse, merke ich von dem Problem kaum was. Bananen gehen gut, ein Apfel ist ok und sogar eine Mango geht, ohne das ich sofort auf's Klo rennen muss.

Die würde ich auch weglassen. Damit füttert man nur die Candida - ob bio oder nicht.
Ich fürchte damit hast du Recht, allerdings fehlen mir süße Sachen. Ich bin schon lange von perverser Nutella, billigem Weizenkuchen und anderen Grausamkeiten weg, aber eine richtig dunkle Schokolade oder glutenfreie Kekse ohne Zucker sind schon schön. Wie machst du das? Gibt es irgendwas Süßes, was nicht Candida nährt? Oder könnte man die gleichzeitig mit dem Verzehr der Süßigkeit etwas pilztötendes wie Oregano-Öl oder Kokosöl einnehmen?

Die Müdigkeit nach den Mahlzeiten (früher Verdauungsleukozytose genannt) kommt vermutlich eher vom Kochen; dabei entstehen viele synthetische Stoffe, für die unser Organismus seit grauer Vorzeit einfach nicht ausgelegt ist.
Warum hatten die Römer dann Töpfe zum Kochen? Komplett rohe Gerichte sättigen nicht und schmecken leider auch nur begrenzt, obwohl ich sehr kreativ mit den Zutaten bin und jeden Tag koche.

Klar, da hast Du schnell verfügbare Kohlenhydrate. (Im Erdnußmus ist vielfach auch Zucker.) Aber die die beabsichtigte Umstellung findet nicht statt.
Ich würde gerne einen echten stichhaltigen Beweis für eine Kohlenhydratverwertungsstörung haben. Nur weil Kuklinski das bei vielen Patienten sieht, muss es noch lange nicht bei mir so sein (ich leide auch nicht an Erschöpfung oder Müdigkeit nach Kohlenhydrat Mahlzeiten). Ich habe den Eindruck, dass sich bei ihm eine gewisse "Betriebsblindheit" eingestellt hat. Was wäre denn der klassische Test um rauszubekommen ob dieser Sachverhalt auf mich zutrifft?

Würde ich Dir schon empfehlen. Wenn Du magst, lies doch mal von Joachim Mutter: "Grün essen!" 2012. Der ist übrigens kein Asket und seine PatientInnen (von denen ich viele kenne) sterben nicht Hungers. (Er ist der persönliche Arzt von Sabine Spitz, der mehrfachen Olympiasiegerin / Weltmeisterin im Mountainbiking. Und er selber hält sich natürlich an seine Ernährungsempfehlungen - und läuft Halbmarathons, nimmt an Triathlons teil usw.
Danke für den Tip, das Buch werde ich mir auf jeden Fall kaufen!

Wie steht es denn bei Dir mit Elektrosmog (Schnurlostelefonen, WLAN, Handys)? Das scheint Dr. K. nicht ausreichend ernst zu nehmen.
Ich telefoniere selten mit dem Handy und wenn dann meistens auf Lautsprecher und Abstand. Nachts schalte ich die Sicherung vom Schlafzimmer aus und auch sonst lasse ich keine elektronischen Geräte über Nacht laufen, auch das Handy nicht. Leider habe ich keine 600€ für einen Baldachin, den Klinghardt empfiehlt und auch keine 400€ für einen Baubiologen.

Hallo GAIA, auch Dich möchte ich bitten, die Zitatfunktion zu benutzen (s.o.). Danke.

Kate
 
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Also Du solltest noch Hirse in Deinen Speiseplan aufnehmen. Gluten macht in der Regel so oder so Probleme und Du hast noch Dinkel und Kamut dabei.

Dein Gewicht:
Bei Fructoseproblemen, wenn man die nicht akribisch angeht, kann man nicht zulegen unter Umständen. Süssigkeiten gehen gar nicht, weil der Haushaltszucker oder Sirup etc, in der Regel nicht vertragen werden ,Mandeln auch nicht leider. Erdnüsse sind im übrigen, egal ob bio oder nicht, schädlich für den Darm.

Ich habe auch ne Fructoseproblematik, bevor mir das klar wurde, später wurde es auch nachgewiesen war ich fast am Verhungern. Ich ass normal und nahm immer mehr ab, es war wirklich schlimm. Als ich dann zu anfing mit der fructosearmen Diät und das am Anfang sehr streng, nahm ich in rasendem Tempo wieder zu und habe jetzt ein super Gewicht wieder.

Untergewicht kann auch durch eine Zöliakie entstehen.

Vegan, vegetarisch oder nicht halte ich persönlich für eine Glaubenssache. Nicht jeder der Fleisch und oder Fisch ist, hat verstopfte Gefässe und viele fühlen sich mit etwas Fisch oder Fleisch super und jedenfalls reagiert man nicht mit Unverträglichkeiten, ganz wenige Ausnahmen gibt es allerdings auch hier.Ich selbst war mal 5 Jahre Vegetarier, gesünder wurde ich dadurch nicht ein bisschen, mein gesundheitliches Bergab ging munter weiter..Aber so wie ich es bei Dir so lese, wirst Du auch Biofleisch um keinen Preis der Welt anrühren. Nicht jeder Fisch ist eine Schwermetallbombe, es kommt auf die Art an.
Meiner Ansicht nach ist das Essen für und das beste, an das wir genetisch angepasst sind und das schliesst Getreide aus, glutenhaltiges ist das schlimmste, Milchprodukte gehen nicht....Fleisch hat der Mensch schon sehr, sehr lange auf dem Speiseplan. Seit der Steinzeit mindestens.
Möglicherweise tritt die Arteriosklerose durch Fleisch nur im Verbund mit Getreide auf, war so mal ein Gedanke von mir. Wäre mal interessant das zu untersuchen.

Ich ernähre mich histaminarm, fructosearm, glutenfrei, milcheiweissfrei , muss auf wenig Kalium , wenig Phosphor und wenig Trinken achten.
Das geht auch , wenn ich auch Phasen habe, wo es mich sehr nervt.
Aber durch die Diät geht es mir sooo viel besser.

Alles Gute.
Claudia.
 
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Hey Kate, danke für die ausführliche Antwort! Hatte leider erst jetzt Zeit dir zu antworten.

Du hast schon eine Menge gemacht und auch erreicht, finde ich, dazu erstmal meine Anerkennung (scheinst auch recht hartnäckig zu sein) :)
Danke!
Im Grunde bleibt da schon eine Menge, weil Du ja Gemüse und Grünzeug in beliebiger Menge essen darfst, in Kombination mit Pflanzenölen und Nüssen/Mandeln kann man da schon gut satt werden, finde ich. (Schau auch mal in unsere Ernährungs- und Rezepte-Threads, findest Du oben über das Inhaltsverzeichnis). In Deinem Einführungsbeitrag schreibst Du allerdings von einer Fructoseintoleranz und das schränkt Dich dann ja leider wieder etwas ein (Grünzeug macht vermutlich keine Probleme, aber einige Gemüsesorten schon...).
Klar, irgendwie kann man sich immer arrangieren, nur dass die Logi Kost als Veganer jegliches Zunehmen unmöglich macht (Ich wiege jetzt 71kg bei 1,94m). Ich will einen stichhaltigen Beweis dafür, dass ich Kohlenhydrate nicht vertrage. Ich werde weder müde von Ihnen noch bereiten sie mir sonst irgendwelche Schwierigkeiten (außer Süßigkeiten, aber Getreide, Reis, Quinoa, Amaranth war immer super). Gibt es einen allgemeinen Test für die Kohlenhydratverwertungsstörung?

Eine gewisse Menge davon "erlaubt" K. ja, bei mir waren es anfänglich 2 Scheiben Buchweizenbrot pro Tag (weil ich Roggen nicht vertrage, dies war zunächst die Empfehlung) und wenige Kartoffeln. Ich habe später die Kohlenhydratmenge erhöht, indem ich durchaus mehr Kartoffeln esse und morgens ein Müsli mit Buchweizenflocken und Amaranthpopcorn (und Beerenobst, das aber im Vergleich zu anderen Obstsorten wenig Fructose enthält). Dafür (so gut wie) garkein Brot mehr. Es ging mir damit besser und er fand es ok (den Amaranth hat er, ebenso wie Quinoa, das ich aber derzeit wieder weglasse, gelobt wegen der enthaltenen Aminosäuren). So denke ich, dass es auch bei Dir auf ein Ausprobieren ankommt und Du es nicht zu starr sehen solltest.
Brot esse ich schon lange nicht mehr, aber es würde mir definitv schwer fallen auf die oben genannten Kohlenhydrate zu verzichten, ohne das ich einen Unterschied bemerke.

Im Gegensatz zu Dir esse ich übrigens (wenig Bio-)Fleisch (Huhn, Lamm) und (wenig) Fisch sowie Eier. Eben habe ich z.B. einen (Wild-)Kräuter-(u.a.)-Salat mit Ei gegessen und ein paar Mandeln, damit halte ich meist den ganzen Nachmittag durch (auch ohne Ei, schmeckt aber nett und wurde mir wegen des Lecithins ans Herz gelegt). Dafür vertrage ich aber viele Gemüsesorten nicht wegen Allergien.
Klar wenn du viele Gemüsesorten nicht so gut verträgst, dann ist das bestimmt die beste Variante für dich. Nur leider habe ich bestimmte Fakten über tierische Eiweiße gelesen, die ich nicht mehr löschen kann. Z.B. im Buch "Es geht um Ihren Darm" von Jeann Claude Alix. Die tierischen Eiweiße brauchen ganz lange um abgebaut zu werden und verstopfen und verkleben den Darm. Erwachsene Menschen tragen 2 - 8kg verklebten Kot mit sich herum, der gammelt, Gase absondert und nicht wirklich gut für die Gesundheit ist. Zum anderen verkleben tierische Eiweiße die Gefäße.

Ich finde das Buch schon recht aufschlussreich, nur den Titel nicht so glücklich gewählt (weil nitrosativer Stress - auch nach K.'s Ansicht, soweit ich es verstanden habe - nicht nur durch HWS-Instabilitäten ausgelöst werden kann, und das Buch eigentlich diesen zum Thema hat)
Da hast Du tatsächlich eine Menge Beschwerden nicht, die viele User hier haben. Du schreibst auch nichts von Erschöpfung, damit wärst Du vergleichsweise sehr gut dran. Allerdings habe ich es so verstanden, dass die Symptomatik durchaus sehr unterschiedlich sein kann. Es finden sich - in meiner Erinnerung - in den beiden Dokumenten "Praxisrelevanz des nitrosativen Stresses" (siehe oben festgepinnte Threads) auch sehr unterschiedliche und "untypische" Fallgeschichten. Es trifft wohl oft die persönlichen Schwachstellen, bei Dir könnte es die Haut sein.
Dann wundert es mich, dass es meiner Haut gut geht wenn ich Probasan Complete von Tisso und Mutaflor regelmäßig nehme ohne auf jegliche Regeln der Logi Kost zu achten oder die NEM's von Kuklisnki zu nehmen. Es wirkt doch eher so, als wenn das Problem im Darm sitzt, sonst wäre doch meine Haut nicht komplett symptomfrei (nicht mal eine kleine Stelle!).

Darmprobleme nach Süßigkeiten, auch wenn Bio, halte ich nicht für ungewöhnlich ;) Zumal Dir ja wohl(?) in Neukirchen ein Candidabefall bescheinigt wurde. Womöglich kann der immer wieder aufflammen, auch wenn er mal gebessert war (sicher weiß ich das nicht). Wenn Du die von K. als typisch für nitrosativen Stress betrachtete Kohlenhydratverwertungsstörung haben solltest, wäre das eine weitere Erklärung für Probleme mit Süßem.
Ja, da hast du Recht. Ich fände es blos besser den Körper wieder robust zu bekommen und dann wieder "normal" zu essen. Diese 100 Einschränkungen über, Logi, Histaminarm, Fructose, tierisches Eiweiß richten auch etwas mit der Psyche an. Man verliert Vertrauen und das sollte man wieder gewinnen. Durch die Einschränkungen kann man das nicht.

Müdigkeit ist bei mir auch nicht das Problem, sondern Blutzuckerprobleme (schnell wieder Heißhunger bis zur Schwäche/Übelkeit, geringe Nahrungskarenz) und Darmprobleme (Blähungen). Wie sieht es da bei Dir aus?
Heißhunger, Schwäche/Übelkeit machen mir keine Probleme und Blähungen halt nur bei Sachen mit Zucker. Ich kann über lange Perioden nichts essen und es ist ganz ok, vielleicht bekomme ich dann kalte Hände und der Darm knurrt, aber es geht.

Dem stehe ich in punkto NO etwas skeptisch gegenüber, schau dazu mal in den entsprechenden Thread. Er wurde zumindest als ich da war, anders durchgeführt, als dies bei Asthma-Untersuchungen üblich ist (wo verhindert wird, dass Luft aus der Nase mit in den Ballon gerät, den man aufbläst). Lies lieber den Thread, ich hab's nicht mehr ganz genau in Erinnerung.
Danke für den Hinweis, ich werde mir den Thread durchlesen. Das bedeutet, du zweifelst ob ich dieses NO Problem wirklich habe?

Hier liegst Du aber gut im Referenzbereich und sogar in Kuklinskis Optimalbereich (Laboruntersuchungen Stress A-Z). Das spricht evtl. eher gegen nitrosativen Stress(?) oder hast Du vorher schon B12 (z.B. im Rahmen eines B-Komplexes) genommen?
Ich habe Probasan Complete genommen, aber ca. 2 Wochen vor dem Termin bei Kulinski aufgehört, damit es die Ergenisse nicht verfälscht.

Hier hilft das Balkendiagramm (was zumindest bei GANZIMMUN immer dabei ist) gut bei der Interpretation. Da die Stoffe dort in der Reihenfolge gelistet sind, in der sie im Citratzyklus ineinander umgewandelt werden, kann man "Blockaden" bzw. blockierte Enzyme gut erkennen.

Hier sehe ich nichts auffälliges. Bei mir waren diese Werte übrigens ganz anders als im Blut, auch das Verhältnis.
Hier denke ich, dass absichtlich nicht so ganz viel B12 (und auch nicht als Injektionen) verordnet wurde, weil Dein Laborwert recht gut war. Biotin wird vergleichsweise hoch angesetzt (bei einigen von uns nur noch 3 x pro Woche 5 mg), ich vermute wegen der Hautprobleme (hattest Du das vorher schonmal probiert?). Auch Zink finde ich vergleichsweise hoch dosiert, evtl. aus dem gleichen Grund. Bei Menschen mit Erschöpfung/Übererregtheitszuständen ist er da viel vorsichtiger (ich vertrage inzwischen gerade mal ca. 5 mg/Tag). Wenn Du eine Histaminproblematik hast, könnte B1 kritisch sein, auch dazu gibt es hier einen Thread. Ebenso evtl. die Folsäure.
Hab's alles gut vertragen aber in den ersten 1 - 2 Monaten auch keine extremen Verbesserungen festgestellt. Z.B. hatte ich trotzdem Seborrhoisches Ekzem im Gesicht und das hat mich schon nachdenklich gestimmt. Als ich dann keinen Zucker mehr gegessen habe + Terzolin und Meersalz+Oregano im Gesicht wurde es besser.

Alles in allem habe ich schon den Eindruck, dass K. versucht hat, das Programm sehr genau auf Dich zuzuschneiden. Bei vielen von uns wurde es im Laufe der Zeit noch öfters angepasst, ich denke, das lässt sich kaum vermeiden. Vielleicht magst Du dem Behandlungsversuch ja noch eine gewisse Zeit geben, mindestens die von K. genannten "paar Wochen", wenn nicht länger. Auch einige telefonische Folgetermine zur Anpassung des Plans würden sich evtl. lohnen.
Ich habe bald einen Telefontermin, bin aber nicht sicher ob sich das alles in 10 Minuten klären lässt. Wenn du noch andere Ärzte in Deutschland kennst, die sich damit beschäftigen, dann würde ich denen auch einen Besuch abstatten. Kenne nur noch Dr. Schrader in Hamburg, aber das kostet gleich wieder 400€. Oder vielleicht kennst du einen offziellen Kohlenhydratverwertungsstörung-Test?
 
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Hey Claudia, danke für deine Antwort!

Hirse benutze ich auch manchmal, noch nicht so oft. Werde ich aber auf jeden Fall integrieren, ist ja auch das einzige basische Getreide.

Zur Fructose...
Ist es nicht wichtig, wie man sich fühlt? Bei Nektarinen oder Pfirsichen merke ich etwas, aber der Rest ist echt in Ordnung für mich. Früchte die ich esse sind z.B. viele Bananen, Holderbeeren, Mangos (eine ganze Mango fühlt sich manchmal komisch an, aber Null Blähungen oder Durchfall) und selten Äpfel.

Bei mir ist es so, dass ich konstant ein Gewicht von 71kg bei 1,94m halte. Was genau führt denn zu den Problemen, dass man bei Fructoseintolranz nicht zunehmen kann?

Leider bleibt mir am Ende dann wohl nur noch Sand als Grundnahrungsmittel, denn ich soll ja Logi befolgen, Froctose meiden, will kein Tiereiweiß essen (kann die negativen Fakten darüber nicht einfach löschen) und Zucker sollte ich ganz weglassen. Ich bin mega diszipliniert und ziehe Dinge wirklich durch, aber bei der Einschränkung bekommt man psychisch eine Macke. Das bleibt meines Achtens nicht ohne Folgen. Wie ich schon geschrieben habe, sollte es doch eher das Ziel sein wieder "robust" zu werden und nicht 1000 Sachen wegzulassen.

Getreide gibt's doch nun auch schon eine Weile und das man kein Kunstweizen beim 0815 Bäcker essen sollte ist klar, aber Demeter Getreide im Müsli ist doch eine gute Sache. Urteilst du nicht vielleicht etwas hart, nur weil du es persönlich nicht verträgst. Mir geht es ja selbst so, dass ich den Menschen mit perfekter Haut es nicht gönne, dass sie so viel vertragen (wie gemein z.B. die Sache mit dem Zucker ist, irgendwelche Menschen, die sich noch nie Gedanken über ihre Ernährung gemacht haben, können das essen und ich soll für immer verzichten???)

Die Sache mit den tierischen Eiweißen ist für mich eindeutig und ich weiß nicht genau wie ihr die Fakten aus euren Gedanken verbannt? Tierische Eiweiße sind Benzin für jegliche Entzündungsprozesse im Körper, sie verstopfen die Gefäße und sie lagern sich im Darm ab und verkleben alles so dass Erwachsene mit 2 - 8 kg alten Kot durch die Gegend laufen. Diese Fakten kann ich gedanklich leider nicht schwärzen. Ich wünschte ich könnte es, dann wären viele Dinge leichter.

Ich ziehe den Hut vor deiner Disziplin, aber wäre es nicht besser, wenn man den Mensch zurück auf ein robustes Niveau bringt? Deine Ernährungsregeln machen Sinn und würden vielen Menschen helfen, aber es sollte doch Ziel sein wieder "ganz" zu werden?
 

Kate

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Hallo GAIA,

zu Deiner Antwort an Windpferd nur ganz kurz einige Punkte:

Ich kann einfach nicht verstehen, wie Kuklinski sowas komplexes wie Mitchondriopathie über tierische Fette verhindern will und viele Patienten fühlen sich vielleicht durch die Logi Kost besser, aber haben am anderen Ende verstopfte Gefäße und einen eiweißverklebten Verdauungstrakt.
Die Formulierung stimmt so nicht. Zum einem hat er ein komplexes Behandlungskonzept mit mehreren Standbeinen. Zum anderen ist die von ihm empfohlene Ernährung keine Eiweißmast (das sagt er auch ganz deutlich, ich meine, in einem Vortrag) und auch tierische Fette werden nicht im Übermaß empfohlen. Du denkst vielleicht an Atkins...? Über Kuklinskis Ernährungskonzept steht auch ein Abschnitt im Wiki.

Ich fürchte damit hast du Recht, allerdings fehlen mir süße Sachen. Ich bin schon lange von perverser Nutella, billigem Weizenkuchen und anderen Grausamkeiten weg, aber eine richtig dunkle Schokolade...
Die letztere ist ja keine richtig "Süß-"igkeit ;) Ich esse auch ab und zu ein paar Stücke und Kuklinski erlaubt einige Stücke pro Tag ausdrücklich. Sind ja auch wertvolle Stoffe im Kakao (den man allerdings auch als Pulver pur genießen könnte, z.B. mit Mandel- oder Reismilch oder Sahne/Wasser).

Ich würde gerne einen echten stichhaltigen Beweis für eine Kohlenhydratverwertungsstörung haben. Nur weil Kuklinski das bei vielen Patienten sieht, muss es noch lange nicht bei mir so sein (ich leide auch nicht an Erschöpfung oder Müdigkeit nach Kohlenhydrat Mahlzeiten). Ich habe den Eindruck, dass sich bei ihm eine gewisse "Betriebsblindheit" eingestellt hat. Was wäre denn der klassische Test um rauszubekommen ob dieser Sachverhalt auf mich zutrifft?
Er macht es am Lactat und Pyruvat bzw. deren Verhältnis fest. Üblicherweise wird das allerdings im Blut gemacht (und ist dann präanalytisch sehr heikel). Die Urinwerte sind meine ich eine neue Art der Untersuchung, vielleicht sind auch die Referenzbereiche noch nicht so gut belegt. Dein Pyruvat ist demnach im Referenzbereich, aber doch recht hoch. Es könnte also ein "Pyruvatstau" (vor dem Citratzyklus, weil es nicht eingeschleust werden kann) vorliegen. Ich bin aber hier überhaupt kein Fachmann, das sind nur die Interpretationen, die ich mir angelesen habe und die mir jetzt so einfallen.

Gruß
Kate
 
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Hallo GAIA,

ich würde auf Deinen Körper hören. Der ist hier der Test.
Wenn bei Deiner jetzigen Ernährung keine Magen/Darmbeschwerden aufgetreten sind und Deine Kohlenhydrate, wie ich sehe, zu dem auch noch gute KH`s sind, warum dahingehend zwingend soviel ändern.
Dein Energiestoffwechsel Laktat/Pruvat könnte zwar ein bissl mehr mittig liegen, aber im Großen und Ganzen ganz gut.
Vielleicht sind Mängel aus früheren Zeiten noch nicht behoben, sprich Zink und B12, welche, bei Mangelerscheinungen, auch zu Hauterkrankungen führen können.
Weiterhin bei Neurodermitis an Vitamin D denken.
Bei positvem KPU/HPU sorgt B6 auch für eine bessere Verwertung.
B1 könnte allerdings bei Neurodermitis Probleme machen, da unter Umständen, vermehrt Histamin ausgeschüttet wird, das müsstest Du beobachten.

Grüsse von Kayen
 
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Hallo Kate, ich vermute mal, Du hast weder eine Fructoseintoleranz noch eine Malabsorption. Denn dann wüsstest Du, dass man von Schokolade in der Regel auch die Finger lassen muss. Vollmilchschokolade enthält 20,30% Zucker, Bitterschokolade noch mehr. Es gibt einige die vertragen Haushaltszucker, die überwiegende Mehrzahl jedoch nicht.....

Bitterschokolade enthält mehr Fruchtzucker als Milchschokolade.
Quelle: Fruktose-Unverträglichkeit/-Intoleranz

Alles Gute.
Claudia.
 

Kate

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Hallo Claudia,

meine Äußerung enthielt in voller Absicht einen ";)" und noch ein paar Anführungszeichen beim Wort "Süß". Ich meinte damit den Geschmack.

Dass bittere Schokolade mehr Haushaltszucker enthält als Milchschokolade war mir nicht so klar, hat aber wohl genau damit zu tun, dass sie so bitter ist (die mildernde Wirkung der Milch auf den bitteren Kakaogeschmack fällt weg). Ich wusste auch nicht, dass Haushaltszucker für Fructoseintolerante ein Problem ist.

GAIA schrieb allerdings von nur "leichter" FI und dass er mit dunkler Schokolade zurecht käme. Soweit ich weiß, muss da auch jeder seine Toleranzschwelle finden, ähnlich wie bei Histaminintoleranz. Sonst dürfe man ja auch kaum noch Gemüse (Wurzelgemüse z.B.) essen.

Ich selbst fahre am besten, wenn ich mit Kohlenhydraten generell vorsichtig bin, vor allem mit leicht aufnehmbaren. Eine heftigere FI habe ich wohl nicht, sonst würde ich Beerenobst nicht so gut vertragen (wenn dies auch nicht extrem fructosehaltig ist, aber dafür esse ich durchaus 'ne Handvoll davon).

---

Hallo GAIA,

ich weiß, dass noch eine Antwort von mir aussteht. Das schaffe ich aber jetzt nicht (und heute abend evtl. auch nicht mehr, da das Forum da ja zeitweise nicht erreichbar ist), zumal es eben nicht so ganz einfache Thematiken sind (und Deine Fragen gut). Aber Du "schuldest" mir ja auch noch die eine oder andere Antwort ;)

Gruß :)
Kate
 

Kate

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Hallo GAIA23,

nun meine noch ausstehende Antwort :)

Klar, irgendwie kann man sich immer arrangieren, nur dass die Logi Kost als Veganer jegliches Zunehmen unmöglich macht (Ich wiege jetzt 71kg bei 1,94m). Ich will einen stichhaltigen Beweis dafür, dass ich Kohlenhydrate nicht vertrage. Ich werde weder müde von Ihnen noch bereiten sie mir sonst irgendwelche Schwierigkeiten (außer Süßigkeiten, aber Getreide, Reis, Quinoa, Amaranth war immer super). Gibt es einen allgemeinen Test für die Kohlenhydratverwertungsstörung?
Ob der "allgemein" ist, bezweifle ich (wird wohl nicht so oft gemacht?). Aber von Kuklinski wird das Lactat-Pyruvat-Verhältnis (siehe auch oben ausführlich) dafür verwendet. Auch eine Fructose- oder Lactoseintoleranz ist in gewisser Weise eine Kohlenhydratverwertungstörung (jeweils gewisser Kohlenhydrate), da sind die Tests ja allgemein bekannt.

Brot esse ich schon lange nicht mehr, aber es würde mir definitv schwer fallen auf die oben genannten Kohlenhydrate zu verzichten, ohne das ich einen Unterschied bemerke.
Gerade Quinoa und Amaranth wurden mir gegenüber auch von Herrn Kuklinski durchaus positiv gesehen. Und Du wirst das ja nicht massenhaft essen, oder?

Nur leider habe ich bestimmte Fakten über tierische Eiweiße gelesen, die ich nicht mehr löschen kann. Z.B. im Buch "Es geht um Ihren Darm" von Jeann Claude Alix. Die tierischen Eiweiße brauchen ganz lange um abgebaut zu werden und verstopfen und verkleben den Darm. Erwachsene Menschen tragen 2 - 8kg verklebten Kot mit sich herum, der gammelt, Gase absondert und nicht wirklich gut für die Gesundheit ist. Zum anderen verkleben tierische Eiweiße die Gefäße.
Ich kann verstehen, dass Dich das beunruhigt. Andererseits bezweifle ich die Allgemeingültigkeit dieser Thesen (beweisen lassen sich solche Aussagen in der Allgemeinheit "alle fleischessenden Menschen tragen kiloweise Gammel-Kot mit sich herum, der auf tierische Eiweiße zurückzuführen ist" grundsätzlich nicht, da kann es allenfalls mehr oder minder stichhaltige Belege geben). Und auch mir scheint es relevant (wie weiter oben schon von jemandem geschrieben), dass Menschen schon sehr lange (wohl seit der Steinzeit?) Fleisch essen (allerdings je nach geografischer Lage verschieden viel, und oftmals nur "bei Gelegenheit", d.h. wenn z.B. eine Horde Wildpferde vorbeikam). Aber ich möchte Dich hier von nichts abbringen. Die verschiedenen Ernährungslehren und -thesen haben oftmals plausibel klingende Argumente, die aber schwierig zu belegen sind (z.B. ob wir uns an veränderte Ernährung optimal anpassen können und wie lange das dauert).

Dann wundert es mich, dass es meiner Haut gut geht wenn ich Probasan Complete von Tisso und Mutaflor regelmäßig nehme ohne auf jegliche Regeln der Logi Kost zu achten oder die NEM's von Kuklisnki zu nehmen. Es wirkt doch eher so, als wenn das Problem im Darm sitzt, sonst wäre doch meine Haut nicht komplett symptomfrei (nicht mal eine kleine Stelle!).
Hm, warum warst Du denn bei Herrn Kuklinski?

Was den Darm betrifft, sind übrigens einige seiner Patienten zusätzlich zu seiner Behandlung eigene Wege gegangen, weil sich die Beschwerden allein mit dieser nicht besserten. Nach meiner Erfahrung schätzt er Eigenengagement und fordert durchaus zum selbst Ausprobieren auf, akzeptiert auch, wenn jemand sagt "dies bekommt mir nicht" oder "das bekommt mir besser".

Ja, da hast du Recht. Ich fände es blos besser den Körper wieder robust zu bekommen und dann wieder "normal" zu essen.
Wenn Du "normal" statistisch meinst, finde ich das nicht unbedingt erstrebenswert ;)

Diese 100 Einschränkungen über, Logi, Histaminarm, Fructose, tierisches Eiweiß richten auch etwas mit der Psyche an. Man verliert Vertrauen und das sollte man wieder gewinnen. Durch die Einschränkungen kann man das nicht.
Das stimmt, man ist auch nicht mehr so "gesellschaftsfähig". Ich habe z.B. früher gern mit Freunden zusammen gekocht, das macht jetzt kaum noch Sinn. Allerdings bleibt einem manchmal nichts anderes übrig und dann ist es besser, damit seinen Frieden zu machen. Ab und zu gibt es das wohl, dass sich so etwas wieder bessert (hörte hier im Forum auch schon ab und zu von einer gebesserten FI), von daher besteht doch Hoffnung :)

Danke für den Hinweis, ich werde mir den Thread durchlesen. Das bedeutet, du zweifelst ob ich dieses NO Problem wirklich habe?
Nein, ich bezweifel, ob dieser Test - so wie er durchgeführt wird (inkl. der Referenzbereiche) - aussagekräftig dafür ist. Zumal Du auch noch einen normalen, sogar lt. K. "optimalen" B12-Spiegel hast. (B12 ist Gegenspieler von NO, das hast Du ja sicher gelesen.)

Das:
Ich habe Probasan Complete genommen, aber ca. 2 Wochen vor dem Termin bei Kulinski aufgehört, damit es die Ergenisse nicht verfälscht.
... allerdings könnte die Aussagekraft des B12-Wertes relativieren, obwohl Probasan Complete nur Cyanocobalamin enthält und oral genommen wird (aber evtl. auch länger unter der Zunge behalten wird, so dass ein Teil sublingual aufgenommen wird?). Soweit ich weiß, wird B12 sehr lange gespeichert. Andererseits - wenn Du mit der geringen Menge Cyanocobalamin oral auf so einen guten Wert kommst, kann vielleicht auch vorher kein so großer Mangel bestanden haben. Bei mir war der Wert schlechter, obwohl ich schon B12 gespritzt hatte vorher.

Ich habe bald einen Telefontermin, bin aber nicht sicher ob sich das alles in 10 Minuten klären lässt.
Das kann schonmal knapp werden - am besten sehr gut vorbereiten (Stichpunkte, nach Wichtigkeit geordnet) und ggf. gleich einen weiteren Termin abmachen.

Wenn du noch andere Ärzte in Deutschland kennst, die sich damit beschäftigen, dann würde ich denen auch einen Besuch abstatten. Kenne nur noch Dr. Schrader in Hamburg, aber das kostet gleich wieder 400€.
Mehr als die, die im Wiki stehen (samt verlinkter Listen), sind mir (sofern sie überhaupt "Werbung" per Web wünschen, das tut nicht jeder) nicht bekannt.

Grüße :)
Kate
 
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Hallo Kate,

vielen Dank für deine Antworten!

die Antwort kommt ziemlich spät, aber der Telefontermin bei Kuklinski ließ auf sich warten. Eigentlich hat es mir auch nicht wirklich etwas gebracht, ich bin genauso klug wie vorher. Die Therapeutenliste konnte ich übrigens nicht finden.

Nach wie vor beschäftigt mich die "Kohlenhydratverwertungsstörung". Ich versuche zuzunehmen und soll auf gesunde Sachen wie Bananen verzichten, dass ist absolut schwierig bis unmöglich. Wie kann ich mir Gewissheit verschaffen? Noch mal ein Zitronensäurezyklustest machen um dieser Sache mit dem Pyruvatstau auf den Grund zu gehen? Habe vor lauter Verzweifelung einen Glutentest machen lassen auf dessen Ergebnis ich noch warte, aber das hängt natürlich nicht zusammen. Wie lange müsste ich die Kuklinsiki Therapie mit B12, Biotin, Folsäure, B1 und Zink aussetzen, damit so ein Zitronensäurezyklustest aussagefähig ist? Gibt es noch andere Tests mit denen man das rausfinden kann?

Eine komische Sache ist mir noch aufgefallen. Ich habe kaum klassische Mitochondriopathiebeschwerden, aber ich habe mich oft beim Aufstehen sehr müde gefühlt und hatte außerdem das Gefühl, dass ich mich im Schlaf gar nicht erholt habe weil ich ziemlich fertig war. Die Augen waren angeschwollen und ich sah jeden Morgen nicht grade erholt aus. Durch die K. Therapie hatte sich daran auch nicht spürbar etwas geändert, vielleicht war es aber auch zu kurz (ca. 2 - 3 Monate). Ich schlafe nach Norden ausgerichtet dem Magnetfeld der Erde nachempfunden. Das Kopfende ist gegen eine Wand gerichtet und dahinter ist das Bad meiner Nachbarn. Ich kann leider nicht genau sagen ob an der Wand am Kopfende Wasser fliesst (Ich habe das Gefühl eher nicht, bin mir aber nicht sicher). Jedenfalls habe ich angefangen ein mittelgroßes Kissen zwischen die Wand und mein Kopfkissen zu tun und das hat mir echt geholfen. Zum ersten mal seit längerer Zeit hatte ich das Gefühl wieder in einem normalen Modus aufzuwachen. Das hat ein paar Wochen gut funktioniert, leider waren die letzten beiden Morgen wieder negativ und ich weiß nicht warum. Vielleicht müsste ich mich mal mit Geopathie auseinandersetzen, aber ich kann mir keinen Baubiologen für 200€ die Stunde leisten.

Ich hatte jetzt eine ziemlich lange Pause in der K. Therapie und tausende Unregelmäßigkeiten. Ich will mir alle Präparate noch mal besorgen und es auf einen zweiten Versuch drauf ankommen lassen. Wie lange muss ich die Therapie machen um etwas zu merken? Kennt jemand von euch ein gutes Vitamin D Präparat? Ich bin nicht so scharf auf Vigantol Öl. Gibt es natürliche Alternativen ohne Einbußen in der Dosis?

Grüße,

GAIA
 

Kate

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Hallo GAIA23
Wie kann ich mir Gewissheit verschaffen?
Letztliche Gewissheit lässt sich vielleicht durch Laboruntersuchungen nicht erreichen. Ich kann Dir jedenfalls keinen weiteren Rat geben. Ich selbst achte sehr auf meine Körpersignale. Und: ich esse neuerdings wieder eine halbe Banane pro Tag, im Smoothie als Geschmackverbesserer. Da macht sie mir auch nichts (Sodbrennen, Blutzuckerprobleme, Blähungen), vielleicht wegen der Kombination mit viel Grünzeug.

Noch mal ein Zitronensäurezyklustest machen um dieser Sache mit dem Pyruvatstau auf den Grund zu gehen? (...) Wie lange müsste ich die Kuklinsiki Therapie mit B12, Biotin, Folsäure, B1 und Zink aussetzen, damit so ein Zitronensäurezyklustest aussagefähig ist?
Ich habe - wenn ich es recht erinnere - drei Tage lang die NEMs weggelassen. Vom Labor GANZIMMUN gibt es eine Anleitung dazu.

Eine komische Sache ist mir noch aufgefallen. Ich habe kaum klassische Mitochondriopathiebeschwerden, ...
Wenn Du die hättest, würdest Du wohl nicht mehr leben (die meisten mit "schulmedizinisch" definierter Mitochondropathie werden soweit ich weiß nicht mal 30).

Vielleicht müsste ich mich mal mit Geopathie auseinandersetzen, aber ich kann mir keinen Baubiologen für 200€ die Stunde leisten.
Damit kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Ich weiß aber, dass nicht jeder Baubiologe so teuer ist. Prüfen solltest Du sicher vorher, wie gut er ist. Doch dazu findest Du sicherlich in anderen Rubriken mehr Infos.

Wie lange muss ich die Therapie machen um etwas zu merken?
Über dieses Thema wurde hier schon viel geschrieben, teilweise in eigenen Threads. Stöber' einfach mal :) Soviel kann ich sagen: Es werden unterschiedliche Erfahrungen berichtet.

Kuklinski hat nach diesem Behandlungskonzept bisher ca. 2000 Patienten behandelt. Als entscheidende Faktoren für die Zeitdauer bis zu den ersten Behandlungserfolgen und die erreichbare Verbesserung des Gesamtzustandes erwiesen sich dabei ein möglichst früher Therapiebeginn und die konsequente Durchführung aller Therapiemaßnahmen.
Kuklinskis Therapiekonzept bei nitrosativem Stress (es dürften mittlerweile deutlich mehr als 2000 sein...)

Kennt jemand von euch ein gutes Vitamin D Präparat? Ich bin nicht so scharf auf Vigantol Öl. Gibt es natürliche Alternativen ohne Einbußen in der Dosis?
Ich nehme schon immer Vitamin D (2000 IE) auf Basis von Fischöl, z.B. von Now. Ich konnte meinen Wert dadurch anheben. Ob das "gut" ist, kann ich aber letztlich nicht beurteilen. Es gibt im gesamten Forum (insb. auch in der Rubrik "Nahrungsergänzung") viele Threads über Vitamin D - vielleicht schaust Du da mal.

Grüße
Kate
 
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