Wie gesund ist Tahin?

Da setzt sich kein Fett ab, das ist ein richtig harter Block.
Ich habe Kokosmus im Glas und da setzt sich eindeutig das Fett oben ab. Und das sieht man auch:

IMG-20250104-WA0000.jpg

Das weiße ist das Öl und das beige das Mus. Ich hatte es aus Versehen auch im Kühlschrank, das ist natürlich nichts, da wird es bockelhart.

Hier reines Kokosöl:

IMG-20250104-WA0001.jpg

Im Winter ist das Öl fester und im Sommer ganz klar, flüssig und transparent.

Ich hatte das Kokosmus von Alnatura in Deutschland in einer sehr warmen Wohnung und da hatte es eine festere aber doch cremige Konsistenz, sodass man es gut mit dem Löffel entnehmen konnte.
 
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@Laurianna612
Hmmm. Bei mir ist kein Fett drauf. Komisch. Ich habe ein Glas von Borchers und irgend ein thailändisches. Nur reines Mus. Vll entölt? Muss ich nachher mal gucken.
 
Kann aber auch sein, wenn das Glas noch nicht lange gestanden hat und dann bei Temperaturen unter 25 Grad aufbewahrt (wo es dann fest bleibt), dass sich (noch) nichts absetzt(en konnte).
 
Danke für das Einstellen des Fotos. Mein Kokosmus von Alnatura sieht genauso "scheckig" aus. Ich dachte schon, ich hatte noch ein wenig Kakaopulver am Löffel.
25 Grad Raumtemperatur habe ich zu Hause nicht, meines ist bei Raumtemperatur um die 18 - 20 Grad halt auch bockelhart und kann nur schwerlich herausgekratzt werden und nur Kokosmus genießen mit Aufwärmen und so . . . darauf habe ich morgens noch keine Lust. Aber wer es dann mag . . .
 
25 Grad Raumtemperatur habe ich zu Hause nicht, meines ist bei Raumtemperatur um die 18 - 20 Grad
Ich nehme doch an, dass das nicht das ganze Jahr so ist. Es sei denn, du hast im Hochsommer Klimaanlage. Wer es nicht rauskratzen oder erwärmen mag, kann es ja dann saisonal genießen 🙂
 
Letzten Sommer haben wir hier ganz selten die 25 Grad Grenze erreicht. Und falls es doch einmal so sein sollte, dann erwärmt sich die Wohnung nicht adhoc. Ich werde aber mal fönen, damit ich ungefähr mal abschätzen kann, wie es im weichen Zustand mundet.
 
Mir ist erst vor kurzem aufgefallen, dass Tahin aus geschälten Sesamsamen deutlich weniger Calcium hat, als aus ungeschältem. Ich bevorzugte das mild schmeckende, aber mit Blick auf das Etikett und dem niedrigen Calcium-Gehalt (172 mg/100 gr) kann es sich ja nur um geschältes handeln.

Und glücklicherweise dann aber einen Laden entdeckt, der Tahin selbst frisch herstellt - und natürlich ungeschält, wie die Besitzerin mir gleich versicherte, mit wesentlich mehr Vorteilen. Es schmeckt auch so wirklich gut.

Nur mit dem Calciumgehalt scheint das nicht so eindeutig zu sein? Viele Quellen geben 426 mg/100 gr an, dann gibt es sogar welche, die bis zu 900 mg angeben. Hier in der Türkei finde ich meistens online so Werte um die 600 mg (auf dem Etikett bisher nichts entdeckt, mit Ausnahme von obigen). Kann das wirklich so voneinander abweichen?

Welchen Wert würdet ihr da so abwägen?
 
ungeschälter Tahin hat mehr Calcium als geschälter. Ich wechsele ab und nehme ausschließlich Bio-Tahin,
z.B.


schmeckte mir aber nicht so (ist aber individuell und Geschmackssache),

nun habe ich dies: https://www.amazon.de/dp/B01M8IYSHE?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title&th=1

schmeckt mir besser. Ich liebe aber auch Tahin von geschältem Sesam und kauf mir den auch ab und zu,

bei allen ungeschälten bio-Tahin-Produkten ist mit ca. 400 - 700 mg Calcium pro 100 g Tahin zu rechnen.
 
Kann das wirklich so voneinander abweichen?

Welchen Wert würdet ihr da so abwägen?
Ja, kann es wohl. Klima, Anbaubedingungen usw. spielen eine Rolle. Ich würde wohl einen Mittelwert von 600-700 mg/100 g für überschlägige Berechnungen der Tageszufuhr nutzen (bei Tahin aus ungeschälten Samen). Mehr als überschlägig sind solche Berechnungen sowieso nicht. Und eine Vielfalt aufrecht erhalten, in der auch andere calciumhaltige Lebensmittel vorkommen wie bspw. Grünzeug.
 
Bei 100 g Tahin nebst sonstigen Fetten würde meine Gallenblase oder auch Leber mir einen Vogel zeigen. So lecker wie es ist, dass wäre für mich leider als Calciumlieferant nicht der Bringer.
 
Bei 100 g Tahin nebst sonstigen Fetten würde meine Gallenblase oder auch Leber mir einen Vogel zeigen.
Davon schrieb @Laurianna612 aber glaub' ich auch nirgendwo. Ich vertrage so Samen-Muse insgesamt sehr schlecht (Darmkrämpfe), auch wenn ich den Samen selbst vertrage, und habe heute von perplexity.ai eine interessante Antwort dazu bekommen, woran das liegen kann. Ist aber hier OT.
 
Bei 100 g Tahin nebst sonstigen Fetten würde meine Gallenblase oder auch Leber mir einen Vogel zeigen.

Davon schrieb @Laurianna612 aber glaub' ich auch nirgendwo
Ja, da ging es rein um den Calciumgehalt auf 100 gr. - nicht um diese Menge auf einmal zu verputzen.

Gestern hatte ich 40 gr verdrückt und das kam mir relativ wenig vor, so über den Tag - also ich wog nach - sind 2 EL.

Aber ich hatte wieder Nervenbrennen - zum einen hatte ich seit 2 Wochen wieder jeden 2. Tag begonnen B-Komplex zu nehmen, aber nur die halbe Kapsel (mit nur 2 mg B6). Ich dachte, ich sollte es mal wieder zuführen und merkte auch am Anfang nichts.

Claude.ai - auch keine schlechte KI - meinte dann, womöglich sei aber auch dieses Mal die Kombi mit Tahin Schuld, da die Menge von 40 gr nicht wenig sei und Sesamsamen auch bei HIT problematisch ab einer bestimmten Menge sein können.

Wahrscheinlich werd ich so ne Mischung mit Tahin und Mohnsamen anstreben. Weder zuviel vom einen, noch vom anderen.

Was Darmkrämpfe in dem Zusammenhang angeht, gehört eigentlich auch schon mit hierher.

Die Frage, wie gesund ist Tahin, sollte auch für Menschen mit Einschränkungen gelten. So mancher Erkenntnisgewinn könnte für den einen oder anderen auch erleuchtend sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Chat GPT schreibt:

... Gut verträglich ist Tahin meist für Menschen ohne Allergie, wenn man:
  • kleine Mengen verwendet
  • es mit Zitronensaft, Joghurt oder Wasser verdünnt
  • es nicht auf nüchternen Magen isst
    • 1 Teelöffel (ca. 5 g) → sehr gut verträglich für die meisten
    • 1 Esslöffel (ca. 10–15 g) → für viele noch okay
    • ab 2 Esslöffeln → kann bei empfindlichen Menschen schon zu schwer, fettig oder blähend werden

📌 Für empfindliche Gruppen konkret:

  • Reizdarm / empfindlicher Magen:
    👉 eher ½–1 Teelöffel, am besten verdünnt (z. B. in Soße oder Dressing)
  • Gallenprobleme:
    👉 maximal 1 Teelöffel, nicht täglich
  • Zum Testen, ob man es verträgt:
    👉 mit ½ Teelöffel starten und schauen, wie der Körper reagiert ...
Grüsse,
Oregano
 
Was Darmkrämpfe in dem Zusammenhang angeht, gehört eigentlich auch schon mit hierher.
Also nochmal gefragt @perplexity.ai (Eine Person verträgt Mandeln problemlos, Mandelmus - ohne weitere Zutaten außer Salz, Bio-zertifiziert löst jedoch Darmkrämpfe aus. Wie kann das sein?) - Hervorhebung von mir:

Die Situation lässt sich gut erklären, auch wenn es auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt: Mandeln und Mandelmus sind zwar „das gleiche“ Lebensmittel, verhalten sich im Verdauungstrakt aber unterschiedlich.

1. Konzentrierte Menge auf einmal

  • Mandelmus ist sehr konzentriert: In 1–2 EL Mandelmus steckt schnell die Menge von deutlich mehr ganzen Mandeln, als man in der gleichen Zeit kauen würde.
  • Große Fett‑ und Ballaststoffmengen auf einen Schlag können den Darm bei empfindlichen Personen reizen und krampfartige Schmerzen auslösen, vor allem bei Reizdarm oder generell sensibler Verdauung.

2. Verdauungsgeschwindigkeit und „Verteilung“

  • Ganze Mandeln müssen gekaut werden; oft bleiben Stückchen übrig, die langsamer verdaut werden. Das führt zu einer gleichmäßigeren, langsameren Freisetzung von Fetten und Ballaststoffen.
  • Mandelmus ist schon fein zerkleinert, die Nährstoffe liegen viel „verfügbarer“ vor und gelangen schneller in Magen und Dünndarm – das kann zu Blähungen und Krämpfen führen, wenn der Darm auf schnelle, konzentrierte Belastungen empfindlich reagiert.

3. FODMAPs, Reizdarm und Histamin

  • Mandeln enthalten relevante Mengen an FODMAPs; bei empfindlichen Menschen (Reizdarm) kann schon ein Unterschied in der Portionsgröße Beschwerden auslösen, während kleine Mengen gut gehen.
  • Zudem können Mandeln als Histamin‑Liberatoren wirken: Sie enthalten zwar nicht extrem viel Histamin, können aber bei Histaminempfindlichkeit Symptome im Magen‑Darm‑Trakt triggern, insbesondere wenn die verzehrte Menge auf einmal höher ist (wie bei Mandelmus).

4. Leichte Sensitivität statt „klassischer“ Allergie

  • Gastrointestinale Krämpfe ohne Hautsymptome oder Atemnot sprechen eher für eine Unverträglichkeit/Sensitivität als für eine sofortige, klassische Allergie – aber beides ist möglich.
  • Es gibt Beschreibungen von „Mandelsensitivität“, bei der das Immunsystem (z. B. IgG‑Antikörper) und/oder der Verdauungstrakt stärker reagiert und Blähungen sowie Krämpfe auslöst, obwohl keine schwere Allergie vorliegt.

5. Praktisches Vorgehen

  • Menge testen: z. B. mit 1 TL Mandelmus beginnen, über mehrere Tage langsam steigern und beobachten, ab welcher Menge Krämpfe auftreten.
  • Immer zusammen mit anderem Essen (Hafer, Obst, ausreichend Flüssigkeit) essen, nicht pur vom Löffel – so wird die Konzentration „abgefedert“.
  • Wenn schon kleine Mengen Mandelmus sicher Krämpfe auslösen, während ganze Mandeln gut gehen, ist es vernünftig, Mandelmus zu meiden und stattdessen bei ganzen Mandeln zu bleiben.

Zur Frage der Übertragbarkeit auf Sesam:

Vieles davon ließe sich auf Sesam bzw. Sesammus (Tahin) übertragen, die o.g. Abschnitte 1 und 5 werden fast wörtlich wiederholt mit Sesam statt Mandeln. Es gäbe aber ein paar Spezifika von Sesam/Sesammus:
  • Sesam ist noch etwas fett‑ und mineralstoffreicher (v. a. Calcium) als viele Nüsse; die hohe Fettlast pro Löffel kann Magenentleerung verzögern und bei manchen Menschen Übelkeit, Völlegefühl oder Krämpfe verstärken.
  • Sesam gehört zu den typischen Allergen‑Gruppen. Manche reagieren auf Sesam oder Sesamprodukte (inkl. Mus) deutlich stärker als auf andere Nüsse/Kerne, die sie „in der Theorie“ vertragen. Leichte Ausprägungen können sich primär über den Darm äußern.
  • Schwarzer vs. heller/geschälter Sesam: Die Schale bringt mehr Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe mit – manche vertragen die geschälte Variante als Mus etwas besser, andere genau umgekehrt.
 
ich esse Tahin ins Porridge eingerührt oder in pürierte Linsensuppe oder Tomatensuppe oder im Curry mittags - es ist sehr gut verträglich.
 
Möchte gerne berichten von schwarzem Tahin.
Ich habe mir den Bio schwarzen Tahin von Koro gekauft.
Er schmeckt super lecker, mild, nussig, cremige Konsitenz, köstlich. Lecker aufs Brot, zu Obst, ins Porridge, pur, einfach schmackhaft für Leute, die Sesam Mus schätzen.

Aber, er sieht nicht so lecker aus, das Auge isst ja mit, wie schwarze Teermasse würde ich sagen und fürs verfeinern meiner Gerichte ist er lecker, aber durch die schwarze Farbe, sieht das Essen dann unansehnlich aus, finde ich. Für meine Gerichte nutze ich daher lieber weiterhin hellen oder braunen Tahin zum Verfeinern, zumindest wenn ich Gäste habe.

Wer hat schon probiert oder Erfahrung, wie er / sie schwarzen Tahin nutzt?

Viele Grüße
Mara
 
Ich habe kürzlich wg. Purinen gegooglet und da ist mir aufgefallen, dass viele Saaten darunter sind. Ich weiss zwar nicht mehr wie hoch bei Sesam. Bei Mohn war der extrem hoch.
Allerdings isst man von Saaten in der Regel nicht so viel.
Wer hohe Harnsäurespiegel (Gicht) hat sollte das beachten.
 
das ist nicht richtig @Wolfwoman , ich war schon im ersten Moment erschrocken, da ich oft Nussmuse und Tahin esse.
Nüsse sind sehr geeignet für eine purinarme Ernährung.

Fleisch, Innereien, manche Fische usw. enthalten viele Purine, hier zur Info für dich:

Nüsse enthalten sehr wenig Purine, sie gelten als purinarm.

Tahin (Sesammus) gehört zu den purinarmen Lebensmitteln. Der Purinwert von Sesam liegt bei ca. 26 mg Purine pro 100 g . Das ist ein niedriger Wert und damit gut verträglich, auch wenn man auf Harnsäure achten muss.

🌿 Einordnung des Purinwerts

  • Unter 50 mg/100 g gilt als purinarm
  • 50–150 mg/100 g gilt als mittel
  • Über 150 mg/100 g gilt als hoch
Tahin liegt also klar im unteren Bereich.

Purinwerte im Vergleich (Nüsse & Samen)​

Die Werte beziehen sich jeweils auf mg Purine pro 100 g:

  • Walnüsse — 10 mg (sehr niedrig)
  • Paranüsse — 9 mg (sehr niedrig)
  • Mandeln — 17 mg (niedrig)
  • Haselnüsse — 17 mg (niedrig)
  • Sonnenblumenkerne — 25 mg (niedrig)
  • Sesamsamen (Tahin) — 34 mg (niedrig)
  • Macadamia — 29 mg (niedrig)
  • Erdnüsse — 33 mg (niedrig)

Quelle: Copilot

Man bedenke, mehr als 2 Esslöffel Nussmus oder Tahin isst man kaum bzw. nicht regelmäßig, auch bei Nüssen wird das der Fall sein, außer jemand übertreibt es und isst über das Sättigungsgefühl hinaus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt dazu auch andere Bewertungen (hier wird allerdings die gebildete Harnsäure angegeben):


Weitere Tabellen siehe:
 

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