Vom Arzt erst richtig krank geworden...

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Hallo,
heute will ich mal meine Geschichte erzählen.
Das wird etwas länger dauern da es schon jahrelang geht.

Angefangen hat alles mit Angst und Panikattacken. Eine Freundin hat mich dann (leider) zum Psychiater geschleppt. Heute weiss ich dass das genau verkehrt war. Aber damals war ich für jeden Tip dankbar.

Der Arzt hat ca. 10 Minuten mit mir geredet und meinte dann : "Sie brauchen was zur Beruhigung. Ich gebe Ihnen da mal ein Beruhigungsmittel, dann geht es ihnen wieder besser"........ Ich habe ihm das geglaubt und er gab mir eine Spritze. Da es aber nicht besser wurde mit den Panik- und Angstattacken sondern eher schlimmer bin ich die Woche darauf nochmals hin und er gab mir wieder eine "Beruhigungsspritze"..........:mad:

Mein Zustand verschlechterte sich rapide.... 2 bis 3 Mal ging ich zu diesem Arzt und er gab mir jedes Mal eine Spritze..... Irgendwann keimte in mir der Verdacht auf dass ich jetzt erst richtig durch diese Spritzen krank wurde....da es mir immer schlechter ging und ich nun überhaupt nicht mehr schlafen konnte. Als ich mal wieder dort beim Arzt war und er kein Beruhigungsmittel mehr hatte, schickte er mich in die Apotheke neues zu holen. Da fragte ich in der Apotheke nach, was das denn für ein Beruhigungsmittel eigentlich sei. Die Apothekerin schaute mich entsetzt an und meinte : Das ist kein Beruhigungsmittel. Das ist ein hochpotentes Psychopharmaka Haldol. Lassen sie sich unbedingt von ihrem Arzt aufklären, was das genau ist.......

Zu dem Arzt bin ich nie wieder. Ich bin in eine Klinik in der Hoffnung dass man mir dort helfen würde......erst mal von dem Zeug entgiften und dann sehen wie es mir geht..... Aber weit gefehlt. In der Klinik meinte man : Aha, sie vertragen Haldol nicht... Dann wollen wir mal sehen was sie vertragen... Und dann fing es an mit einer Reihe aller möglichen Psychopharmaka, die man an mir ausprobierte. Es ging soweit dass ich Zeiten hatte da sass ich nur noch zitternd auf dem Bett und konnte gar nichts mehr machen. Es war ein einziger Alptraum. In diesem Zustand hatte man dann auch gleich eine Fehl-Diagnose zur Hand "Pschose"....die ich nicht hatte. Denn ich hatte eine Haldol-Vergiftung da der Psychiater mir mehrere Depotspritzen (gut für 6 Wochen) jede Woche gespritzt hatte......das geht aus den Blutuntersuchungen hervor....

In der Klinik schaute ich irgendwann in den Spiegel und erkannte mich kaum wieder. Ich hatte in kürzester Zeit über 25 Kilo zugenommen und sah sehr aufgeschwommen aus. Furchtbar.

Um es kurz zu machen...einmal auf Psychopharmaka eingestellt.....kommt man kaum mehr davon weg. Ich habe ein paar Mal versucht das Medikament auszuschleichen woraufhin ich dann wirklich eine Psychose bekam....... Mein Körper ist schon zu sehr an die Chemie gewöhnt und kommt ohne jetzt anscheinend nicht mehr klar. Irgendwann fing es dann auch noch an mit schweren Deppressionen die ich phasenweise habe. Mein Übergewicht habe ich bis heute nicht mehr losbekommen. Ich habe Tage an denen esse ich kaum irgendwas, aber ich nehme trotzdem nicht ab.
Vorher war ich immer schlank und hatte eine gute Fettverbrennung - aber das ist jetzt aufgrund der Medikamente Vergangenheit :schock:

Momentan geht es mir ganz gut körperlich. Jedoch bin ich fast immer total müde und erschöpft. Und ich bin trotzdem sehr traurig darüber dass mich die Ärzte systematisch in eine Erkrankung mit den Chemiekeulen getrieben haben.

Ich hoffe dass ich eines Tages doch noch einen Weg finde, halbwegs wieder gesund zu werden. Dafür habe ich schon einiges getan. Habe mir alle Amalgamzähne ziehen lassen und danach mit DMSA entgiftet. Ich war auch schon in einer Orthomolukelaren Behandlung - hat aber leider nichts gebracht. Weiss derzeit nicht was ich noch machen soll. Nehme derzeit OPC und Salvestrol (hatte ein Blasenkarzinom) zusätzlich zu meiner verschriebenen Arznei.

Ich hoffe hier im Forum vielleicht ein paar Hilfsmittel zu finden, die mir helfen könnten.
Liebe Gruesse
Help14
 
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01.06.10
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Hallo Help,

ich kann und möchte Dir nichts raten. Ich hatte Dir in dem Thread zu Deinem Mann geantwortet und Du schriebst da , Du wärest mit Deinen Medikamenten jetzt gesund.....
Für mich sind Deine Beiträge widersprüchlich....und man kann aus den wenigen Informationen nicht viel erahnen.
Du solltest also etwas zum Alter ( Hormone ? ) , zur Ernährung ( Unverträglichkeiten /Intoleranzen hängen oft mit Angst und Panik zusammen ) zu weiteren Befunden und Medikamenten schreiben ?

OPC ist sicher gut, aber reicht sicher nicht aus .
 

Bei Depressionen kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Eine Depression ist ein Symptom, welches eine Ursache hat. Das alleinige Wissen, warum man depressiv ist, hilft nur bedingt, weil dies ein bewusster Prozess ist und das Problem nicht löst. Aber die im Unterbewusstsein gespeicherten Emotionen und belastenden Ereignisse, die zur Depression geführt haben, können mittels der aufdeckenden Hypnosetherapie gelöst werden.

Die Hypnosetherapie ist ein natürlicher Weg zu mehr Eigenstärkung, zur Wiederherstellung der Balance und zur Lebensfreude.
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19.09.12
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Hallo,
heute will ich mal meine Geschichte erzählen.
Das wird etwas länger dauern da es schon jahrelang geht.

Ich hoffe dass ich eines Tages doch noch einen Weg finde, halbwegs wieder gesund zu werden.
Weiss derzeit nicht was ich noch machen soll. Nehme derzeit OPC und Salvestrol (hatte ein Blasenkarzinom) zusätzlich zu meiner verschriebenen Arznei.

Ich hoffe hier im Forum vielleicht ein paar Hilfsmittel zu finden, die mir helfen könnten.
Help14
Ohje, was hast Du durch gemacht.
ja, meine Geschichte wurde auch durch die Mediziner immer schlimmer. Ich denke schon, dass Du wieder gesund werden kannst, nicht aufgeben ist das wichtigste und sich über alles selber informieren, damit man nicht von der Schulmedizin abhängig wird oder bleibt.
Ich hab auch einen sehr langen Weg hinter mir und bin fast wieder gesund und das dank der Alternativmedizin, was mir am meisten geholfen hat ist die Homöopathie und Kinesiologie als Ergänzung, die beiden Therapien haben mich aus dem Loch herausgeholt, hat ein paar Jahre gedauert, aber es ging mir von Monat zu Monat besser, langsam aber sicher und das wünsche ich Dir auch. :)
Meine Panikataken waren in einer Sitzung mit der Kinesiologie weg, da ging es allerdings in ein früheres Leben, da musste was gelöst werden woran ich in diesem Leben fest hielt, nicht darüber hinweg kam und das ist nicht etwas für Jedermann, da nicht jeder an Reinkarnation galubt, aber ich war nur froh die Panikat. los zu sein.
 
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Hallo Kullerkugel,
mit "gesund" meinte ich dass ich derzeit nicht psychotisch bin....da ich ja meine Medis nehme.

Ich bin jetzt 52 Jahre alt. Ernähre mich recht gesund viel Gemüse und Obst, Fisch, esse auch Fleisch, trinke täglich viel Wasser und grünen Tee.....

Ich nehme Amisulprid 200 mg täglich. Was eigentlich nicht sehr viel ist. Ich hatte aber schon Zeiten da bin ich mit 50 mg ausgekommen.

Was meinst du mit widersprüchlich? Ich habe mir soweit ich das sehe in keiner Weise widersprochen.....

Seit ich OPC nehme habe ich wieder mehr Energie, bin konzentrierter und meine Nerven sind wesentlich besser. Ich vertrage also Stress etwas besser. Das OPC hilft mir wirklich sehr muss ich sagen. Das ist schon mal super !
 
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01.06.10
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Hallo Help,

Hallo Kullerkugel,
mit "gesund" meinte ich dass ich derzeit nicht psychotisch bin....da ich ja meine Medis nehme.
Und das steht Eingangs:

Angefangen hat alles mit Angst und Panikattacken. Eine Freundin hat mich dann (leider) zum Psychiater geschleppt. Heute weiss ich dass das genau verkehrt war.
Angst/Panick muss überhaupt nichts mit Psychose zu tun haben.....könnte ganz andere Gründe haben. Z.B. Unverträglichkeiten mit starken allergischen Reaktionen ( sehr häufig, besonders bei Frauen Deines Alters wegen vermutlich nachlassender Hormonproduktion, Progesteronmangel , Schilddrüsenfehlfunktionen u.v. a. ....sollen alles nur Beispiele sein ! )

Wie lange isst Du schon so "gesund" ? Isst Du Getreideprodukte, Milchprodukte ....hast Du bekannte Allergien ?
Gesundes Essen ist eben nicht für jeden gleich gesund ....

Das Dir das OPC so gut hilft, ist doch ein gutes Zeichen. Der Körper braucht vielleicht nur noch ein paar andere Nährstoffe dazu ?
 
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16.11.13
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Also das mit den Angst und Panikattacken ist schon lange her. Panik habe ich nicht mehr. Nur ab und zu habe ich heftige Zukunftsängste....das denke ich, ist aber in meiner Situation ziemlich normal.

Ich denke es war damals durch die Hormone bedingt ausgelöst. Leider hat das ja kein Arzt je bei mir in Betracht gezogen...sondern gleich mit der Chemiekeule drauf gehauen. Ich denke sowieso dass die Ärzte viel zu schnell irgendwas einfach verschreiben....ohne vorher gründlich erst mal nachzuforschen.... Mein Vertrauen in Ärzte ist aufgrund meiner Geschichte so ziemlich auf Null angelangt.

Was das Essen anbelangt, da habe ich schon Test machen lassen wegen Gluten usw. war aber alles negativ. Ich esse auch Vollkornbrot und Naturjogurth. Allergisch bin ich gegen Quecksilber und Silber....habe einen Allergiepass von Dr. Daunderer......

Bin jetzt am überlegen ob ich es mal mit Vitamin B12 versuche. Entgiftet habe ich ja und kein Amalgam mehr in den Zähnen, da würde es dann gehen.
Ich weiss nur nicht was da besser ist, die flüssig Ampullen oder Tabletten?
LG
Help14
 
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01.06.10
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Momentan geht es mir ganz gut körperlich. Jedoch bin ich fast immer total müde und erschöpft.
Stichwort Nebennierenschwäche.

Du hast eben noch den Text zum B12 ergänzt. Ich würde empfehlen, Dir Injektionen geben zu lassen , für den Anfang. Bei einem guten HP vielleicht ?
 
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Oh, danke für die Info. Nieren, ja da habe ich derzeit Probleme damit. Mir tut immer mal wieder die linke Niere weh. Ich trinke dann viel Tee, dadurch wird es dann besser. Habe auch Nieren- und Blasentee daheim, den ich ab und zu trinke. Was kann man sonst noch tun?
@Kandyra
Vielen Dank für deinen Beitrag. Ja, ich werde auf keinen Fall aufgeben und weiter um mein Gesundheit kämpfen. Es gibt Lösungswege man muss sie nur finden. Irgendwann werde ich sicherlich auch die Chemiebomben nicht mehr brauchen. Ich glaube daran.....
 
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sonneundregen

Oh, danke für die Info. Nieren, ja da habe ich derzeit Probleme damit. Mir tut immer mal wieder die linke Niere weh. Ich trinke dann viel Tee, dadurch wird es dann besser. Habe auch Nieren- und Blasentee daheim, den ich ab und zu trinke. Was kann man sonst noch tun?
..
Hallo Help14,

gegen Blasen und Nierenschmerzen hilft geriebenener Meerrettich! Reibe einfach mal eine Scheibe frischen Meerrettich in einen x-beliebigen Tee! Aber bitte nicht mit kochendem Wasser überbrühen.

Dein Karzinom hat ja eine Ursache und kommt bestimmt nicht von der Phsyche! Hast Du mal an Bakterien und Parasiten gedacht?

Was die Ärzte mit Dir angestellt haben, fällt in meinen Augen schon unter gefährlicher Körperverletzung!:eek:

Sei lieb gegrüßt
sonneundregen
 
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01.06.10
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Hallo Help,

unabhängig von Nierenbeschwerden, die Nebennieren sind die wichtigen Drüsen, wo Stresshormone , Geschlechtshormone usw. gebildet werden. Cortisol als bekanntes Hormon.....
 
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10.09.08
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Hallo Help14!

Sag mal, was wurde denn eigentlich schon an Untersuchungen beim Hausarzt gemacht? Und warst du mal bei einem Spezialisten für die Schilddrüse? Ist damit alles ok? Es gibt ja ungeheuer viele Möglichkeiten, warum du dich so schlecht fühlst. Und nicht immer muss die Seele die Ursache sein. Nicht umsonst ist manchmal etwas psychosomatisch und manchmal somatopsychisch.

Liebe Grüße :wave:
Sonora
 
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Hallo Sonora,
die Schilddrüse habe ich schon mal untersuchen lassen. Da war alles in Ordnung. Auch meine Blutwerte sind im Normbereich. Niere wurde untersucht (weil ich öfter Schmerzen hatte) war auch in Ordnung. Meine linke Brust hat sich schmerzhaft verändert - kein Arzt konnte mir sagen warum. Die wollen abwarten, wahrscheinlich bis sich Knoten bilden - dann kann man ja bestrahlen. Aber ohne mich! Die Brust tut zwar nicht mehr weh, aber sieht jetzt schlimm aus.

Letztes Jahr hatte ich Blut im Urin - man stellte ein Blasenkarzinom fest. Das wurde bei einer OP dann entfernt. Habe allerdings schon wieder Blut im Urin und die linke Niere tut mir weh. Nehme deshalb jetzt Salvestrole und trinke viel Tee.

Ich vermute schon länger dass bei mir körperliche Erkrankungen der Auslöser für meine Geschichte sind. Und ich deshalb immer erschöpft und müde bin, des Öfteren auch eine starke Migräne habe.

Zuerst war es wohl eine Amalgamvergiftung - da habe ich entgiftet. Die Panikattacken gingen dann weg......auch die Migräneanfälle sind jetzt seltener. Jetzt befürchte ich (wegen des Blutes im Urin) dass sich eventuell wieder ein Karzinom gebildet hat. Zum Urologen will ich nicht mehr. Auch eine OP kommt für mich nicht mehr in Frage.

Salvestrole soll ja angeblich Krebszellen zerstören - daher nehme ich es jetzt schon eine Weile täglich. Ist allerdings fast zu teuer für mich.......da ist ein 100er im Monat weg.....

Geld ist schon ein Problem wenn man sich alternativ heilen möchte - da ja leider die Kasse nichts übernimmt :mad:

Hab mir schon überlegt ob ich mal zu einem Heiler gehen soll? Aber ich bin da sehr skeptisch dass es was bringt......
 
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Vielen Dank für die Tips und die guten Wünsche
LG Help14
 
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06.02.13
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Hallo
Ich Klink mich hier mal ein, weils zum Thema passt.
Wie ist das denn wenn jemand über Jahre Psychopharmaka genommen und sich damit geschadet hat. Ist da überhaupt ein gesunden wieder möglich oder nur Schadensbegrenzung? Bleibt von dem Zeug auch noch was im Körper was ausgeleitet werden müsste, wenn ja wie würde man das machen? Mit welchen Substanzen? Oder bleibt nur das Schlachtfeld im Nervensystem? In einem anderen Thread stand gestern was von wegen evtl HIT durch AD mit gestörtem DAO etc? Kann so etwas sein? Ganz generell, an welchen Stellen und wie sollte man sich umssehen um herauszufinden welchen Anteil Psychopharmaka an gegenwärtigen gesundheitlichen Problemen haben?
Ja klar so generell und oberflächlich kann man das eh so nicht sagen und immer Einzelfall etc...aber wie wo anfangen zu denken?
GlG
 
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13.03.12
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Die Schulmedizin versucht uns krank und gefügig zu machen. Ich rate jedem nach Alternativen zu greifen.
Ich war früher permanent krank. Seitdem ich nicht mehr zum Arzt gehe und meine Symptome selbst behandel, geht es mir definitiv besser.

Voraussetzung ist natürlich etwas Zeit für Recherche im Internet.
 
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10.09.08
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Hallo Help14!!

Also für mich klingt das ganz so, als ob du Hormonstörungen hast. Wo wurde deine Schilddrüse denn untersucht? Warst du bei einem Facharzt? Fachärzte sind die Endokrinologen und Nuklearmediziner. Die NUKs sind u.a. auf die Schilddrüse als Organ ausgerichtet, die Endokrinologen eher auf das Hormongeschehen insgesamt, kennen sich aber auch ziemlich gut mit der Schildi als Organ aus (wenn du Glück hast). Ich selber habe es so gemacht, dass ich erst beim NUK war, der Hashimoto feststellte, danach war ich dann auch noch beim Endo, um die gesamte Hormonlage festzustellen. Sollte die Schildi nicht in Ordnung sein, geht alles bei dir durcheinander – von den verschiedensten Hormonen, die im Grunde alle von ihr abhängen, über Müdigkeit und Abgeschlagenheit bis hin zu Brustproblemen, Myomen o.Ä.

Darum solltest du dich nicht vom Hausarzt abspeisen lassen, sondern genau feststellen lassen, was alles verquer läuft. Erst dann kannst du versuchen, Grund in die Sache zu bringen und zu überlegen, was du mit dem Wissen anfängst. Vorher ist alles nur ein großes Raten. Vor allem lass dir immer und überall einen Befund mitgeben und sammele diese bei dir Zuhause, damit du immer einen Überblick hast und bei Bedarf den Ärzten manche Werte unter die Nase reiben kannst.

Für die Schildi ist es wichtig, dass nicht nur der TSH getestet wird, sondern auch FT 3 und FT 4 (wichtig, dass es FT-Werte sind, sie sind teurer und werden in Hausarztpraxen gerne vernachlässigt) sowie die verschiedenen Antikörper, UND dass ein professioneller Ultraschall gemacht wird. Bevor das alles geschehen ist, dürfte dir im Grunde niemand sagen, dass mit der Schildi alles ok ist.

Sollltest du z.B. Hashimoto haben, dann könnten die Wald-und Wiesen-Werte noch so schön sein und du wärst trotzdem krank. Die Schilddrüse sollte man nicht unterschätzen. Und bei den mittlerweile häufigen Schilddrüsen-Autoimmunerkrankungen spielt das Autoimmungeschehen auch noch eine zusätzliche Rolle neben der Funktionsfähigkeit des Organs. Auch das Autoimmune kann Symptome machen. Schau mal hier: http://www.symptome.ch/vbboard/schi...e-beschwerden-konnen-schilddruese-kommen.html

Sollte in dieser Richtung alles ok sein, weißt du wenigstens, dass du im Ausschlussverfahren (außer dem dir ja zz. nichts übrig bleibt) diese Punkte abhaken kannst.

Liebe Grüße :wave:
Sonora
 
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Hallo,

also die Schilddrüse habe ich von einem Umweltmediziner untersuchen lassen. Alle Werte waren im Normbereich. Die Brustveränderung führe ich auf meine Medikamente zurück, da diese den Prolaktinwert erhöhen (Nebenwirkung) und bei mir dieser seit Jahren haushoch ist. Ein Kopf-CT habe ich machen lassen um ein Prolaktinom ausschliessen zu können. Das CT war zum Glück negativ.

Man muss bedenken dass bei regelmässiger Medikamenteneinnahme häufig Nebenwirkungen erscheinen, welche man dann leicht versehentlich als Symptom einstuft.

Es ist sehr schwierig derzeit bei mir zu sagen, was genau jetzt ein Krankheitssymptom ist und was eine Nebenwirkung aufgrund meines Medikamentes. Ich nehme das Medikament schon seit Jahren, getestet ist es aber nur auf eine Langzeitwirkung von 1 Jahr d.h. dass kein Mensch eigentlich sagen kann was bei einer Einnahme über Jahre hinweg noch alles an Nebenwirkungen entstehen kann.

Mein Arzt hat mir schon empfohlen auf ein anderes Medikament umzusteigen, aber das will ich nicht. Ich will lieber versuchen, ob ich nicht langsam die Arznei herunterreduzieren kann, um sie dann ganz auszuschleichen. Das wird aber ein Prozess sein der über mehrere Monate bzw. Jahre geht..............

Mein Ziel ist es irgendwann ohne die Chemie auszukommen. Erst dann kann man genau sehen was noch an Krankheitssymptomen zu erkennen ist. Dann kann man gezielter vorgehen.........

Oder was meint ihr? LG Help14
 
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