Viele Symptome, keine Erklärung; Panikattacken, Bauchprobleme etc

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Hallo Leute,

Ich möchte euch einfach mal meine Geschichte/Symptome schildern, vielleicht habt ihr ja sogar ähnliches mal gehabt/gehört.

Es begann bei mir vor gut einem Jahr im Urlaub bin Florida. Aus heiterem Himmel hatte ich abends eine Art Panikattacke, bei der ich zwar keine Symptome vom Herz hatte, mir aber total schwummrig auf den Beinen wurde, ich keine Kraft mehr hatte, mir schwindelig wurde und ich dachte ich würde sterben. Der Zustand hielt etwa zwei Stunden an, bis es langsam etwas besser wurde. Am nächsten Tag war ich soweit wieder fit und dachte damals einfach, das wäre ein Unterzucker und zu viel Sonne oder ähnliches gewesen.

Etwa eine Woche später, nach Ankunft in Deutschland, bekam ich nach dem Abendessen (Nudeln mit Bolognese) direkt starke Schmerzen und mein Bauch blähte sich sehr auf. Der Zustand mit den starken Schmerzen hielt mehrere Wochen an, bis ich schließlich zu einer spezialisierten Magen Darm Praxis gegangen bin, die mich umfassend getestet haben (Blut- und Stuhlanalysen sowie diverse Unverträglichkeiten).

Das Ergebnis: Leichte Dysbiose der Darmflora, erhöhte Menge Candida Albicans und eine erniedrigte Diaminoxidase. Die restlichen Blut- und Stuhlwerte waren alle normale, was mich auch beruhigte. Daraufhin bekam ich Probiotika, ein Mittel gegen den Pilz und Diaminoxidase zum supplementieren.

Einen Monat später verschwanden die Schmerzen schließlich, jedoch kamen stattdessen dann zunehmend mehr Blähungen (welche bis heute anhalten). Zudem kam phasenweise Appetitlosigkeit und ein bis heute andauerndes, ständiges Aufstoßen von Luft hinzu, was beim Trinken von Kohlensäure umso stärker wird. Den Höhepunkt der damaligen Symptome war schließlich ein Wochenende in Madrid, bei der ich mehrere Panikattacken mit Herzrasen hatte.

Mit den zunehmend gestiegen Symptomen (Blähungen, Aufstoßen, Kältempfindlichkeit und Panik) kehrte ich schließlich zur Praxis zurück, wo alle Werte erneut erhoben worden. Der Dysbiose und der Candida waren verschwunden, lediglich die erniedrigte Diaminoxidase ist geblieben.

Daraufhin verzichtete ich eine Woche auf histaminhaltige Lebensmittel, ohne das eine Besserung geschah. Auch ein Provokationstest mit dem Essen von viel Histamin blieb effektlos, da ich danach keine Veränderung in der Symptomatik hatte. Die Diagnose Histamintoleranz hatte sich somit nicht bestätigt.

Das nächste halbe Jahr lief ich mit täglichen Blähungen, teilweise diffusen Schmerzen im ganzen Magen-Darm-Bereich und ständigen Luftaufstoßen herum. Die Panikattacken waren immerhin vollkommen verschwunden.

Als ich die einjahres Grenze mit täglichen Beschwerden erreicht hatte, entschloss ich mich, nochmal zu einem Gastroenterologen für eine Darmspiegelung zu gehen. Ergebnis: Alles gesund (Gott sei dank). Auch er konnte lediglich eine sehr geringe Diaminoxidase feststellen, sagte jedoch auch dass er nicht der typische Reizdarm Patient sei, da sich meine Symptome stetig ändern und unter Stress nicht schlimmer werden, was ich ihm vorher auch geschildert hatte.

Ohne wirkliche Diagnose ging es dann weiter, bis schlagartig mehr Symptome dazu kamen, die sich nicht mehr nur auf den Magen Darm Trakt beschränkten. In den letzten drei Monate kamen Kribbeln am Körper, Zittern, Schwindel und ein dauerhaft erhöhter Puls sowie ständig kalte Hände und Füße hinzu. Nachts wache ich momentan teilweise schweißgetränkt und mit Pulsrasen auf, was der Gesamtsituation nicht unbedingt beiträgt. Ich war vor dieser Misere nie wirklich krank und bin sehr athletisch, was den erhöhten Puls für mich noch unerklärbarer macht.

Mir ist natürlich bewusst, dass alle meine Symptome mit dem vegetativem Nervensystem zusammenhängen. Da alle Untersuchungen und Bluttests keine Abnormitäten vorweisen (Insgesamt war ich mehrmals in der Praxis, beim Gastroentrologen und beim Neurologen), geht man schließlich von psychosomatischn Beschwerden aus.

Dazu passt, dass ich zum Zeitpunkt der ersten Beschwerden in einer sehr unglücklichen Beziehung steckte und ich auch allgemein sehr viel Stress hatte. Dies zog sich auch das letzte Jahr durch (Abschlussprüfungen, Thesis schreiben, neue Wohnung, erster Job). Mittlerweile hat sich mein Leben von äußerlichen Aspekten jedoch sehr zum Positiven gewandelt, was für mich den starken Anstieg und stetigen Wechsel von Symptomen aber irgendwie noch fragwürdiger macht.

Ich würde mich freuen, wenn jemand einen Idee oder einen Tipp für meine Situation hat!
 
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Viele Symptome, keine Erklärung

Hallo Notredame,
kannst du deine Bluttests mal (anonymisiert) hier hochladen oder verlinken?
 
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Hallo,

Die Praxis hat fast jegliche Parameter insgesamt getestet, bis auf die unten erwähnten war alles beim letzten Test im Normbereich, keine Entzündung oder Auffäligkeit. Es wurde auch ein Cortisolspiecheltest sowie ein Atemtest wegen Overgrowth gemacht, alles im Normbereich.

Blut:
- Diaminoxidase 2,0 (sollte >10)
- Serotonin 27 (sollte 60 - 260)
- Magnesium 29 (sollte >31)
- Zink auch leicht erniedrigt

Stuhl:
- PH wert 7,0 (sollte zwischen 5 und 6)
- etwas erhöhte Chlostridien
 
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Viele Symptome, keine Erklärung

Hallo Notredame,

bist Du mal auf Fructoseintoleranz getestet worden? Macht Darmbeschwerden und wenn die Fructose nicht aufgenommen wird, bindet sie an Tryptophan in der Nahrung, die dann fehlt, um Serotonin herzustellen. In dem Zusammenhang könnte man vielleicht auch mal ein Aminosäureprofil machen.

Viele Grüße
 
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Hallo damdam,

Ich wurde sowohl auf Laktose, Fructose und Gluten untersucht. Alles negativ. Der Arzt hat vermutet dass das niedrige serotonin auf Grund der Magen Darm Problematik so erniedrigt ist.
 
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Tja, welche Norm? Da gibt es sehr verschiedene Auffassungen.
 
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Viele Symptome, keine Erklärung

Das ist schon klar, es geht um die Höhe. In den meisten Laboren geht die Norm bis ca. 4, aber man vermutet inzwischen, daß schon ab ca. 2 oder 2,5 eine latente Unterfunktion vorliegt.
 

wege1

Viele Symptome, keine Erklärung

Es ist immer wieder das Gleiche. Malvegil hat Recht.

In zig Threads wurde das immer wieder angesprochen. TSH sollte
bei ca. max. 1,6 liegen. Dazu gehören auch mindestens die Bestimmung
ft3, ft4 und Antikörper. Wir haben bei meiner Frau jahrelang rumgerätselt,
warum sie zumindest ähnliche Symptome wie notredame hatte.

Dann sind wir in‘s nächste MVZ gefahren und haben genannte SD Werte auf eigene Kosten bestimmen
lassen. Der Arzt hatte sich vorher (aus Kostengründen) geweigert, das zu tun.
Siehe da, TSH lag bei 3,6, fast keine AK nachweisbar.

Dann Arzt gewechselt, Medikation umgestellt, nach 10 Wochen nachkontrolliert,
TSh lag bei 1,2. Ihr gings gut!!!

Was mir im Eingangspost noch aufgefallen ist.....
Sollten unsere Vermutungen alle ins Leere laufen, besteht immer noch
ggf. die Möglichkeit sich in Florida was „eingefangen“ zu haben.
Ich denke da an Parasiten, Bakterien, etc. Für sowas rauszufinden sind Tropeninstitute
die Wahl.
Ist aber nur eine Option, bitte zuerst SD abklären.
 
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Viele Symptome, keine Erklärung

Hallo Notredame,

Hallo,
Blut:
- Diaminoxidase 2,0 (sollte >10)
- Serotonin 27 (sollte 60 - 260)
- Magnesium 29 (sollte >31)
- Zink auch leicht erniedrigt

ich würde auf jeden Fall mal Magnesium (300 mg als Citrat) , Zink und auch B-Komplex ergänzen.
Angststörungen, Panik und Schwindel können durch Magnesium- u.o. B-Vitamine-Mangel verursacht werden.
Magnesium u. B-Vitamine haben auch einen Einfluss auf die Serotonin-Bildung.
Durch Stress kann sich auch der Verbrauch von B12 und Magnesium erhöhen.
Auch ein Pilzbefall im Dünndarm kann mit B12-Mangel zu tun haben.

Falls Du Krafttraining machst, benötigst Du in der Regel ebenfalls mehr .
Magnesium und B-Vitamine.

Anti-Stress-Kombination nach Kuklinski:
- mehr Kalium : 300mg als Citrat
- Magnesium: 300mg als Citrat
- Vitamin C : 200mg früh u. abends

Kalium und Magnesium haben auch direkten Einfluss auf den Ruhepuls.
Kalium- u.o. Zink-Mangel, Stress, Unterzuckerung, Schilddrüsenerkrankung und auch Dein vegetatives Nervensystem können Einfluss auf das nächtliche Schwitzen haben.
Blutwerte sind bei Mikronährstoffen oft nur eingeschränkt aussagekräftig. Es werden keine Interzellularen-Defizite erkannt.

Alles Gute
 
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09.01.20
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Viele Symptome, keine Erklärung

Hallo,

Aber wie soll die Schilddrüse für diese unterschiedlichen Symptome verantwortlich sein?
 
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02.10.10
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@Malvegil: Mal eine Interessensfrage: Kann das auch ein Psychotherapeut diagnostizieren, ohne dass das alles vorher untersucht wurde, was da steht? Eigentlich wohl eher nicht?
 
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12.05.11
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Viele Symptome, keine Erklärung

@damdam: Kann ich dir nicht beantworten. Aber eigentlich hätte ich das jetzt eher auf der somatischen Seite gesehen.
 
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10.09.18
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Moin Notredame,

Deine Symptome gleichen den meinen mehr oder weniger haargenau - auch ging es bei mir seinerzeit im Zuge einer komplizierten Beziehungsgeschichte so richtig rund (Stichwort: Stress). Nach zahllosen Arztbesuchen ohne jeglichen Erfolg kam ich, so wie Du auch, ebenfalls auf das Thema Histamin. Meine Diaminoxidase (DAO) war allerdings normal aktiv, so dass das Thema dann wieder für mehrere Jahre verworfen wurde und ich weiterhin ohne irgendwelche Hilfe vor mich hin litt. Auch reagierte ich zwar irgendwie auf Histamin, konnte aber die ganze Symptomatik aber nicht wirklich reproduzieren - mal war es nach histaminreichen oder histaminfreisetzenden Lebensmitteln furchtbar, dann merkte ich auch mal (fast) gar nichts. (Reaktionen können zudem auch immer mit bis zu 48 Stunden Verzögerung auftreten - hast Du in deinen Urlauben, in denen es besonders schlimm war, evtl. Fisch oder Meeresfrüchte gegessen - die sind tatsächlich zumindest teilweise Gift für Leute mit Histaminproblemen - mich hat's vor Jahren mal nach einem Thunfischsteak fast umgehauen... Panik, Zittern, Drehschwindel, Herzrasen, schwarz vor Augen... )

Letztendlich blieb ich aber doch immer wieder dabei hängen, dass es irgendwie mit Histamin zu tun haben musste und stolperte irgendwann über Mastzellerkrankungen und fand nach einigen Jahren dann auch einen Arzt, der sich ein bisschen damit auskannte und bereit war, mehr als nur die DAO zu testen. Und siehe da: extrem hoher Histaminwert im Stuhl; Methylhistamin im 24h Sammelurin ebenfalls drastisch erhöht. Außerdem deutliche Anzeichen bei einigen Markern für Mastzellmediatoren (Botenstoffe, die durch die Mastzellen ausgeschüttet werden - Tryptase, Heparin usw.) Zudem auch diverse Vitamine und Mineralien (B6, B12 D etc.) zu niedrig. Aber auch Candida etc. usw.

Letztendlich deutliche Anzeichen (aber keine Beweise - die abschließende Diagnostik ist sehr viel komplexer) für ein Mastzellaktivierungssyndrom bzw. ggf. auch eine Mastozytose. Mit einer entsprechenden Medikation (u.a. Antihistaminika - von einem Selbstversuch mit freiverkäuflichen Medikamenten rate ich dir ab!) ging es mir recht schnell besser - wenn auch nicht wirklich gut. Zumindest die ganz extremen Ausschläge der Symptomatik (Panikattacken, Anfälle nahe der Ohnmacht etc.) verschwanden aber fast komplett.

Vielleicht guckst Du mal in der Richtung - Histamin im Stuhl, Methylhistamin im 24h Sammelurin, Tryptase im Serum. (meinetwegen auch Histamin im Blut) Ggf. auch durchaus die DAO nochmal testen lassen (die baut ja Histamin im Körper ab - ist zu viel Histamin da, kann die DAO durch die hohe Beanspruchung wohl auch regelrecht auslaugen, was Deinen niedrigen Wert erklären könnte)

Je nach Ergebnis kannst Du dann weiter forschen oder Dich anderweitig orientieren. Gibt auch ein paar sehr gute Seiten zu der Thematik im Netz (Google hilft)

Bei Fragen: frag einfach! :)
 
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09.01.20
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Hallo Vertigo,

Den Verdacht mit Mastzellenaktivierungssyndrom hatte ich auch mal bereits, eben weil die Nahrung keinen Einfluss zu scheinen hat. Daraufhin hatte ich auch fast zwei Wochen Cromoglicinsäaure und Anhistaminika nach Empfehlung der Ärztin genommen, hatte aber keinen Unterschied in der Symptomatik gemacht.

Auch wenn die vegetative Dystonie ja eher eine Ausschlussdiagnose ist, ist das vermutlich momentan am wahrscheinlichsten. Dazu passend knacken fast alle meine Gelenke in letzter Zeit extrem, ohne Schmerzen Gott sei dank. Auch der Orthopäde war damals relativ ratlos, weil er die Geräusche ja hörte, die Gelenke aber völlig gesund waren. Er vermutete damals auch, dass eine Fehlspannung dafür verantwortlich ist.
 
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10.09.18
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Hallo Notredame,

es liegt natürlich an Dir, das Ganze so auf sich beruhen zu lassen. Aber letztendlich ist so eine Mastzellerkrankung ein recht komplexes Gebilde, das man nicht durch einen halbherzigen Versuch mit Medikamenten ausschließen kann. Du schreibst, dass Du zwei Wochen lang Antihistaminika und Cromoglicinsäure (als Mastzellenstabilisator) genommen hast. Cromoglicinsäure wirkt in der Regel (gibt Ausnahmen, die auch von einer schnelleren Wirkung berichten) nicht akut, sondern erst nach einer dauerhaften Einnahme (in ziemlich hohen Dosen) über einen Zeitraum von mindestens 4-6 (+) Wochen. Und auch mit Antihistaminika (welche hast Du bekommen?) ist das so eine Sache – da gibt es ja nun auch ganz verschiedene Wirkstoffe mit unterschiedlichen Wirkweisen, die sich auf ganz unterschiedliche Bereiche des Körpers auswirken bzw. ggf. auch in ihrer Wirkung ergänzen. Einige wirken, andere kann man essen wie Smarties, ohne dass man etwas merkt. Ich habe seinerzeit auch mal (allerdings im Selbstversuch) verschiedene freiverkäufliche AH probiert – eine Wirkung war nicht vorhanden. Die rezeptpflichtigen Mittel (H1 + H2-Blocker), die ich seit mittlerweile fast drei Jahren nehme, helfen hingegen in Kombination mit verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln recht gut. In dieser Hinsicht muss man Betroffene aber auch sehr individuell betrachten – nicht jedem helfen die gleichen Medikamente (wie auch nicht jeder identische Symptome hat – vieles ist ähnlich, verschiebt sich aber einfach immer ein wenig)

Die ganzen Prozesse hinsichtlich Diagnostik über Medikation dauern halt leider meistens recht lange und haben nicht selten auch mit der guten alten „Trial & Error Methode“ zu tun. Bei mir hat’s von 2012 bis 2017 (wobei ich mittlerweile weiß, dass ich schon mein ganzes Leben kleinere Symptome habe) gedauert, bis ich zumindest so halbwegs wusste, was mit mir los ist.

Mit schmerzlos knackenden Knochen, für die keine Ursache ersichtlich ist, kann ich z.B. auch schon seit meiner Jugend dienen. Das kann in Deinem Fall unter Umständen durchaus mittelbar mit Deinen anderen Problemen zu tun haben. Derartige Symptome (zusätzlich auch Bindegewebsschwäche, überbewegliche Gelenke und überdehnbare Bänder etc.) treten z.B. beim Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) auf. Das EDS wiederum haben verdammt viele Patienten, die auch Mastzellerkrankungen haben. Ähnlich ist es mit dem Posturalen orthostatischen Tachykardriesyndrom (POTS), einer Erkrankung, bei der Betroffene mit anhaltendem Herzrasen, Schwindel und Zuständen nahe der Ohnmacht zu kämpfen haben, wenn sie aus dem Liegen (oder auch der Hocke etc.) aufstehen. Sind auch alles Symptome, die Du ja offenbar kennst. Und das POTS tritt immer wieder im Zusammenhang mit Mastzellerkrankungen auf.

Ich würde es an Deiner Stelle nicht als erledigt vom Tisch wischen. Mit dem, was bei Dir bisher gemacht wurde, kann man eine Mastzellerkrankung mit Sicherheit nicht ausschließen.

Gruß!
 
Themenstarter
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Hallo Vertigo,

Das Mastzellenthema werde ich mal weiter verfolgen, vielleicht in Form eines Urintests zur Bestimmung des Histamingehalts im Körper. Falls dieser negativ ausfällt, ist Histamin als Verursacher sehr unwahrscheinlich denke ich.

Das mit den anderen Antihistaminka versuche ich auch mal, vielleicht merke ich da einen Unterschied zu meinem Aktuellen.

Dennoch glaube ich nicht, das Histamin bzw. Mastzellen unbedingt dafür verantwortlich sind, da ich vorher auch noch keine Anzeichen dafür gehabt hatte, und die Ärzte, die sich teilw. Sehr gut mit Histamin auskannten, auch das Thema Histaminintoleranz bzw. Mastzellen als „Beiprodukt“ der Symptomatik sahen, gerade weil keine Reaktion auf externes Histamin erfolgte.

Und das sich jetzt auf einmal drei Krankheiten auf einmal auftun halte ich auch für sehr unwahrscheinlich, denke eher, dass es dann wirklich dem Stress, meiner Hineinsteigung in die Symptome und der Veränderung der letzten Monate geschuldet ist.

Danke für die Tipps!
 
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