Verschlechterung nach Unterkiefer-Op/Ostitis

wundermittel
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29.10.08
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Hallo Matti!

Herzlich Willkommen im Forum!!!
Schön, dass Du nach 2 Jahren Lesen nun aktiv dabei bist!

Leider kann ich Dir kaum etwas hilfreiches schreiben - zumindest ist Dein Thread aber nun wieder weiter oben und es besteht die Hoffung, dass doch noch jemand schreibt u./o. Dein Röntgenbild befundet.

Ich kann Dich gut verstehen, auch ich quäle mich mit Zahn- und vielfältigen anderen körperlichen Symptomen rum und bin dabei, langsam und Schritt für Schritt meinen Kiefer sanieren zu lassen. Bisher hatte ich allerdings im Gegensatz zu Dir das "Glück" (oder wie soll ich es nennen?), dass nach den Eingriffen wenig Komplikationen aufgetreten sind - zumindest bisher.... Tja, und da schließt sich nun die Frage an, woran liegt es, wenn es bei einigen Menschen nicht so gut läuft???? Ich kann Dir leider keine Antwort darauf geben - wichtig ist m.M.n. nicht so schnell vorzugehen und eine sehr saubere/sterile Arbeitsweise des Operateures. Aber das sind natürlich nur zwei Aspekte unter vielen vielen anderen. Eine Vergiftungsproblematik macht es halt besonders schwierig. Ich frage mich, ob Dein Beitrag im Amalgamforum auch gut aufgehoben wäre, vielleicht kannst Du ihn ja dort nochmal einstellen?!

Alles Gute für Dich! Liebe Grüße von hanah
 
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Themenstarter
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Liebe Hanah
Vielen Dank für Deine Antwort. Ich glaube mittlerweile auch, das ein zu schnelles Vorgehen eher schadet,...wahrscheinlich liegts daran. Man möchte anhand der übermächtigen Fülle an Beschwerden sofort handeln und vergißt oft, dem Körper Zeit zur Regulation zu geben. Leider sind bei mir auch einige OPs nicht mit der nötigen Sorgfalt durchgeführt worden,
was dann immer neue Eingriffe nach sich zieht. die der Körper erst einmal verarbeiten muss.
Die Idee, meinen Beitrag noch mal ins Amalgam Forum zu stellen ist super,...werd ich machen.
Einen schönen Tag für Dich und alles Gute.
Matti
 
regulat-pro-immune

macpilzi

...und eine sehr saubere/sterile Arbeitsweise des Operateures.

da scheitert es meiner Meinung nach leider schon bei deinem behandelten Arzt. sofern wir vom gleichen sprechen.

bei mir wurde eine Stelle an der er herumbohrte offen gelassen und nach 2 Tagen wurde die Wunde nekrotisch und es stank fürchterlich. zum Glück konnte es ein Zahnarzt in meiner Nähe wieder geradebiegen.

weiß mittlerweile auch nicht was ich von der ganzen Sache mit der Fräserei halten soll. bei mir hat es im Nachhinein keinerlei Verbesserung gebracht. eher das Gegenteil. früher hat sich auch kein Mensch den Kiefer ausfräsen lassen. muss sich jeder selbst sein Bild machen. ich kann jedem nur raten, sich ausgiebig darüber zu informieren und zu einem richtigen Arzt zu gehen. lieber etwas mehr Kohle investieren.

in diesem Sinne dir gute Besserung
 
Themenstarter
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08.04.10
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...da kommen wahrscheinlich auch einige Faktoren zusammen. Meine Immunabwehr ist momentan durch den ganzen Müll sowieso im Keller und dann gehts auch schneller mit den Infekten. Wenn dann noch etwas übereilt gearbeitet wird und man beim selbst austamponieren niemals sterile Verhältnisse erreichen kann, hat man schwuppsdiwupps den Salat, evtl. noch in Verbindung mit dem falschen AB. Wenn zu heftig gefräst wird, kann es auch schon mal passieren, das der Knochen beleidigt mit Nekrose reagiert..Wie dem auch sei...Ich musste jetzt den Kiefer nochmal nachbehandeln lassen und hab auch schon den histologischen Befund der Knochenprobe, der die Nekrose komplett bestätigte. Ich bin mit Dr. K. eigentlich bisher sehr zufrieden, ärgerlich dann nur, wenn auch der zweite Anlauf zur Nachbehandlung nicht greift, weil mann einige hundert Km gefahren ist...
ich wünsch Dir jedenfalls Alles Jute!
Beste Grüße von Steini
 

tajati

Zitat Kieferchirurg in Berlin, nach Hinweis auf aufgetretende Herzbeschwerden: " Nu kommse, das eine hat mit dem anderen nun wirklich nichts zu tun"...Viele winken anhand der OPTG-Aufnahme dankend ab und wollen nicht behandeln oder quatschen von Implantaten, die ich nicht haben will!

Hallo Steini,

schlimm, was Du schreibst. Was deine Herzbeschwerden betrifft, da kann man sicherlich nicht einfach sagen, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hätte.
Soviel ich weiß, und das kann ich auch aus eigenen Erfahrungen bestätigen, so kann Herzrasen/Herzstolpern eine Reaktion auf ein chronisches Enzündungsgeschehen sein. Von dem Stress und den schlaflosen Nächten mal ganz abgesehen. Ich hoffe, dass Du dem Kieferchirurgen was passendes auf sein blödes Gerede erwidert hast. Aber meist fehlen einem schlicht die Worte oder man hat keine Kraft sich zu wehren. Unglaublich was für einen Mist manche von sich geben :mad:

Leider kann ich dir zu deiner Röngtgenaufnahme und zu weiteren Behandlungen nichts sagen, da ich diesbezüglich zu wenig Ahnung habe.
Ich kann nur empfehlen, sich so viel Ruhe wie möglich zu nehmen. Vielleicht hast Du die Möglichkeit mit deinen Stunden bezüglich deiner Arbeit runter zu gehen? Ich stelle es mir extrem belastend und anstrengend vor unter diesen Umständen noch Vollzeit zu arbeiten.

Ich wünsche Dir, dass sich für dich alles zum Guten wendet.
 
Themenstarter
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08.04.10
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Hallo Tajati
Vielen Dank für Deine Antwort. Leider ist es wirklich so. Das Herzrasen und die belastenden Rhythmusstörungen kommen m.M.n. von der akuten Kiefergeschichte, die sich ja als chr. Entzündung entpuppte. Leider ist auch trotz Nachbehandlung keine Besserung eingetreten und ich tanze etwas auf der Stelle. Werde der Sache Geduld geben müssen und mich ggbf. noch mal auf die Suche nach einem gewissenhaften Arzt machen müssen.
Das Vollzeit arbeiten und die Überstunden sind leider Gift für die Gesundung,...habe aber im Moment leider keine andere Wahl und muss meinen Urlaub opfern für Arztbesuche und Genesung.
Ich wünsch Dir jedenfalls alles Gute
Liebe Grüße Steini
 

tajati

Hallo Steini,

ich kann deine Ratlosigkeit gut verstehen und auch die Tatsache, dass Du versuchst Arbeit und Arzttermine/Genesung unter einen Hut zu bringen. Dies ist ja schließlich deine finanzielle Existenz.

Man darf hierbei nur nicht den Punkt verpassen, wo man erkennen und einsehen muss, dass man zu Gunsten seiner Genesung kürzer treten muss bzw. im schlimmsten Fall über längere Zeit eine Arbeitsunfähigkeit in Kauf nehmen muss. Gesundheit geht eindeutig vor. Ich will nicht übergriffig sein, sondern nur darauf hinweisen wie extrem wichtig die körperliche und seelische Schonung in dieser Extremsituation ist. Ich habe da auch eigene leidvolle Erfahrungen machen müssen.

Nimmst Du Vitamin D und Calcium, da kann man eventuell die Knochenbildung auch noch unterstützen. Irgendjemand im Forum hatte auch über das homeöopathische Mittel Hekla Lava gegen Knochenschwund berichtet. Damit habe jedoch (noch) keine eigene Erfahrungen.

Viele Grüße
tajati
 
regulat-pro-immune
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