Urtikaria nach Moderna Booster

Themenstarter
Beitritt
18.02.22
Beiträge
2
Hallo zusammen,

meine Leidensgeschichte ist noch nicht sehr lang (2 Monate), trotzdem bitte ich um Eure Hilfe.

Ich habe im Dezember 12 Tage nach meiner Booster-Impfung ziemlich heftige Nesselsucht entwickelt.

Meine Blutwerte sind super, nur der Histaminwert ist erhöht, weswegen meine Ärztin mir riet, eine salicylatarme Ernährung auszuprobieren und zusätzlich ein Antihistaminikum zu nehmen. Dies hat leider nur geholfen, bis ich das Antihistaminikum absetzte.

Es wurde dann ein Blut-Allergietest vorgenommen, welcher 3 Pollen- und Gräserallergien anzeigte. Zur Sicherheit wurde noch ein Pricktest durchgeführt. Hier bildeten sich bei allen Allergenen Nesseln und rote Flecken. Bisher hatte ich zur Pollenzeit noch nie mit Allergiesymptomen zu kämpfen. Meine Ärztin sagt, mein Immunsystem würde überreagieren.

Zusätzlich habe kurz nach der Einnahme von dem Antihistaminikum Probleme mit meinem Hals bekommen (enorme Schluckstörungen, vermehrte Schleimbildung), sodass ich die Tabletten wieder abgesetzt habe. Ich habe bereits 3 verschiedene Allergietabletten ausprobiert. Leider habe ich mit allen Tabletten die gleichen Probleme.

Hat jemand vielleicht einen Tipp, wie man die Urtikaria behandeln kann, ohne auf Antihistaminikum zurückzugreifen oder hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Der Juckreiz macht mich noch verrückt.

Danke für Eure Hilfe und einen schönen Abend
Alalea89
 
wundermittel
Beitritt
12.10.18
Beiträge
7.036
eine salicylatarme Ernährung auszuprobieren

die kann zusätzlich zur hi-diät helfen, weil es dabei machmal auch zu einer sal-uv kommt, aber erst mal ist es wichtig, histamin beim essen und trinken soweit möglich zu meiden.
und auch die kreuzallergien zu beachten, die bei den frühblühern etliche nahrungsmittel betreffen, die man während der allergiezeit auch besser meiden sollte.

https://www.tk.de/techniker/magazin/themen/spezial/allergie/kreuzallergie-2013150?tkcm=ab

da gibt es gute infos, die auch helfen, wenn man kein mcas, sondern eine hit hat.



außerdem ist es auch erst mal wichtig ein ernährungstagebuch zu führen, um rauszufinden, was beim essen und trinken beschwerden verursacht bzw. was mehr und was nur sehr wenig um vor allem die heftig störenden erst mal zu meiden.

ich hatte auch mal das problem und hab mit der diät plus homöop. mitteln die allergien und kreuzallergien fast alle ganz wegbekommen und den rest so weit gebessert, daß ich fast nichts mehr davon gemerkt hab und erst seit ich von einer ärztin ein falsches medikament bekommen hab, trat es wieder auf, aber nicht so heftig wie vorher und es hat sich auch schon wieder etwas gebessert.

wenn du hom. mittel nehmen möchtest (bei richtiger anwendung sind sie bei jedem gut verträglich und ohne nebenwirkungen), gehst du am besten zu einem hom. arzt, der sich damit gut auskennt (manche haben zwar homöopathie auf dem schild stehen, aber leider nicht viel ahnung).
es gibt einige hom. mittel, die bei allergien sehr gut helfen (z.b. allergin, galphimia glauca d6, arundo d6 , cardiospermum d6 usw.) , aber halt nur wenn es das passende ist.

wenn du dann eins hast, schaust du am besten auch noch im internet nach, durch welche sachen die wirkung gestört werden kann (z.b.kaffee) und man die entweder meidet bis die allergie weg ist oder sie immer erst dann zu sich nimmt, wenn die wirkung des hom. mittels schón ausreichend da ist.


lg
sunny
 

ory

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
04.02.09
Beiträge
9.792
Hallo Alea, herzlich willkommen bei uns (y)

Eigene Erfahrung habe ich nicht wirklich damit, es scheint nicht ungewöhnlich zu sein, das eine Urtikaria häufiger nach dem Booster auftritt als etwa bei der Erstimpfung. Normalerweise sollten die Symptome aber nach einigen Tagen mit einem Antihistaminika überstanden sein, aber in seltenen Fällen "laut Info" kann die Dauer der Urtikaria auch ein paar Monate andauern.
Meine Ärztin sagt, mein Immunsystem würde überreagieren.
Interessant ist diese Info dazu:
Der ADE-Effekt wurde dem Bundesgesundheitsministerium zufolge beispielsweise bei Infektionen mit dem Dengue-Virus beobachtet. Bei SARS- und MERS-CoV gebe es Hinweise darauf, dass unerwünschte infektionsverstärkende Antikörper ADE nach einer Impfung oder einer durchgemachten Covid-19-Erkrankung bei einer weiteren Infektion im ungünstigen Fall zu einer verstärkten Infektion führen könnten, heißt es weiter. Die gute Nachricht: Bislang gibt es dem Paul-Ehrlich-Institut zufolge weder im Tierversuch einer Sars-CoV-2-Infektion, noch bei Covid-19-Genesenen oder SARS-CoV-2-Infizierten Hinweise auf das Vorkommen einer ADE-verursachten Infektionsverstärkung. Bei mRNA- und Vektor-Impfstoffkandidaten gegen andere Infektionskrankheiten wurde ein ADE bisher nicht beobachtet, heißt es weiter vonseiten des PEI. Das Institut betreibt Forschungsarbeit zu dieser Thematik und bezeichnet ADE als „theoretisches Risiko von Covid-19-Impfstoffen“, wie aus dem PEI-Internetauftritt hervorgeht. (jg)

Gruß Ory
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
18.02.22
Beiträge
2
Vielen Dank Euch für die schnellen Antworten. Ich werde mir jetzt erst einmal einen guten Homöpathen suchen und mich versuchen in Richtung ADE zu informieren.

Danke noch mal und einen schönen Abend noch.

LG
Alea
 
Beitritt
21.05.12
Beiträge
157
Hallo Alea,

Eine gute Freundin von mir bekam nach der J&J Impfung - sie ist keine
ausgesprochene Allergikerin, hat auch kein MCAS , aber verträgt ab und zu
LM mit zuviel Histamin nicht - für ca 6 Monate einen starken Juckreiz mit
Hautausschlag, das ging bis zur Schlaflosigkeit. Ihr half schließlich innerlich
AH und äußerlich Cortison. Ich habe e. diagnostoziertes MCAS außerdem eine SI und habe seit einigen Tagen eine merkwürdige Stelle an der Stirn, die sich über das Auge und Augenrand nach unten zieht, schmerzt und juckt
und eine Ärztin meinte, es könnte eine Urtikaria sein, es gibt übrigens Mischformen von Urtikaria und Allergie, hatte ich auch schon nach ungewöhlichen Belastungen - jetzt ist es eine SM-Ausleitung von Nickel, Kobalt
Vanadium mithilfe von EDTA -Kapseln und parallel dazu entstand diese merkwürdige
Stelle. Bei mir hat mein homöop. Konstitutionsmittel leider nicht geholfen
iund ich werde vorsichtig etwas Cortisonsalbe auftragen, da mich das angeschwollene Lid beim Sehen hindert und mit Bioresonanz versuchen die Metalle aus der haut auszuleiten.
Falls Du ein Homöop. Mittel findest, dass die Überreaktion stoppen kann, Teile es uns doch mit, da auch andere davon betroffen sind.
LG Zephir
 
Oben