Viele Ärzte - kein wirklicher Befund

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Hallo an alle die den vermutlich langen text von mir lesen werden.

Ich bin selbständig und arbeite von haus aus; sitze am pc den ganzen tag. Zudem hab ich mein leben lang schon asthma. Als kind war ich viel zu häufig in kliniken. Seit der jugend hilft mir das medikament symbicort über die runden. Das symbicort hat sowohl cortison als auch ein ß-2- sympathomymoticum (hoffentlich richtig geschrieben) enthalten und ist nur in pulverform. Meist hab ich zur vollblüte von baum und strauch starkes asthma und muss mich zusätzlich mit tabletten versorgen. Als kind war ich häufiger krank, also wurden mit mit 9 jahren die mandeln und polypen entfernt. Direkt danach hab ich riesige furunkel am rücken gehabt, die nach einem monat weg sind. Seitdem auch nie wieder.
Zum asthma hatte ich auch neurodermitis, die schlußendlich mit einer von der apotheke angemischten hochdosierten urea pura salbe weg gegangen ist.Ebenfalls hatte ich starkes akne im gesicht. Heute noch hab ich für mein alter viele (mal 3-4, aber ständig) pickelchen im gesicht, die mal kommen und gehen, wann sie lustig sind.
Als kind wurde mir attestiert dass ich ganz viele lebensmittel wie haselnuss, karotte, kirsche und apfel allergisch bin. Genauso gegen diverser pollen und tierepitelien.
Was meine allergien und mein asthma betrifft, geht es mir besser, als in meiner kindheit.

Nun zum eigentlichen problem (eigentlich sinds mehrere):

Im August war ich für eine woche in den usa, es war mitten im sommer und das flugzeug war auf dem hinflug wie ein kühlschrank. Beim hinflug hatte ich mir mein linkes knie verrenkt und die schultern. Ich vermute es lag an der unterkühlung. Bin also durch nyc gehumpelt und konnte nix wirklich geniessen.

Als ich zurück kam, habe ich mich derbe erkältet. Das war dieser infekt, der zu der zeit bei allen meinen bekannten (auch holland) kursierte. Es dauerte ewig bis die weg war.

Kurz danach stoß ich mir den zweiten linken fußzeh am bett an und brach ihn mir. Das war mein erster bruch in meinem leben.

Dann am 19.10. - das war der letzte sommertag bei uns - saß ich im park und mir flug unbeachtet eine wespe in das hosenbein. Als ich aufstand bemerkte ich ein ziepen vorne an dem fußrücken am gelenk und dachte, das ist mal wieder meine socke. Als ich zwei schritte ging, stach es unerträglich und ich schaute nach, da flog sie weg, die wespe. Sie hatte mich mehr als 2 mal gestochen. Bin dann nach hause und mein fuß schwoll an und rundherum war es gelb und grün und blau um das gelenk. Die tage dadrauf ging die schwellung nicht weg, mein gelenk tat weh und nachts juchte es unerträglich. Also nahm, ich antihistamine und eine cortisonsalbe. Die salbe unterband das jucken.

Freitag dann, der 24.10., bekam ich kopfschmerzen, die den ganzen tag anhielten. Normalerweise habe ich sehr selten kopfschmerzen. Samstag hatte ich wieder kopfschmerzen und sonntag so stark dass ich dachte, mir explodiert die birne.
Montag war dann schlimm. Der kopfschmerz war weg. Dafür jedoch hatte ich starken druck auf der stirn, mir war sehr schwindelig und ich war wie in watte eingepackt. Ich dachte zunächst, dass ich eine stirnhöhlenentzündung habe oder vielleicht es von meiner menstruation kommen könnte, die die nächste woche kommen sollte. Machmal fühle ich mich krank, kurz bevor sie kommt. Dann hab ich gliederschmerzen und fühle mich, als wenn ich eine grippe hätte.
Ich wartete dann also ab. Während der woche war das gefühl mit der watte im kopf zu laufen anders geworden: ich war regelrecht benommen, blöd wie brot und keine normale kommunikation betrieben.

Am 3.11. bin ich also zu einem hausarzt in meine nähe, da der schwindel mich abhielt nach ffm zu meinem eigentlich hausarzt zu fahren. Er verschrieb mir locabiosol. Localantibiotikum mit kampfer und eukalyptus und minzöl - wenn ich mich noch recht entsinne. Davon musste ich niesen wie verrückt.

Nach einer woche war es nicht wieder gut. Am 11.11. bin ich dann zu einem HNO hier in die stadt, der mich untersuchte und eine CT veranschlagte. Am tag der CT ging es mir etwas besser, was den schwindel und die benommenheit anbelangt. Abends kam es wieder - so wie häufig es abends schlimmer wurde. Der befund kam drei tage später und ich hatte eine entzündung der siebbeinzellen in der nase. Deswegen ploppte, knackte und slurpte meine nase, seit paar tagen und ich empfand diesen druck auf der stirn. Er verschrieb mir ein einfaches cortison-nasenspray. Das nahm ich dann brav jeden tag, allerdings half es gar nicht.

Am 15.11. war ich dann in einem sportzubehörladen unterwegs. Plötzlich ist mir schwindelig geworden, hab mich flau gefühlt, mein puls hatte sich merklich beschleunigt und ich musste schneller atmen. Fühlte mich, als wenn ich gleich umfalle. Mein freund meinte, ich wäre kreideweiß im gesicht gewesen und hätte ganz dunkle augenringe gehabt. Nachdem ich mich auf einer sitzbank stabilisiert hatte, ging es mir besser.

Also ging ich am 17.11. nochmalig zum hausarzt nebenann. Er weiste auf die türe und meinte, er könnte nun nix für mich mehr tun, ausserdem die anderen ärzte hätten jetzt vor jahresende keine termine mehr frei. Wenn es schlimmer werden sollte, dann sollte ich doch bitte zum hintereingang der notaufnahme des kh gehen. Draussen angekommen, fing ich aus verzweiflung an zu weinen. Bin trotzdem noch am gleichen tag zu meinem eigentlichen hausarzt nach frankfurt gefahren. Er hörte sich das alles an, grübelte, sagte kaum etwas und machte ein bluttest.

19.11. kam der befund, ich hätte eine IgE wert über 1000, also hat er mir eine überweisung geschrieben mit den worten: dann kann sich ja der allergologe mit mir befassen. Ohne worte. Noch am gleichen tag scuhte ich mir sowohl einen neuen hausarzt in meiner nähe und machte einen termin bei einer allergologin.

Am 20. hatte ich keine benommenheit mehr. Abends nur leichten schwindel. Dies war jedoch schon in einem 3-4 tages turnus. 3 tage schwindel, 1 tag gut. Ständig war mir kalt.

In der zwischenzeit ging ich also zu einer allergologin, die meinen hausarzt auslachte und meinte, den wert hat jeder asthmatiker, der ein bisschen auf lebensmittel allergisch ist. Also keine wirkliche hilfe.

Bin dann also noch vor weihnachten zu einem neuen hausarzt, der nur ab und an in die praxis kommt um zu praktizieren, denn beim eigentlichen arzt, wo ich anrief, hatte ich keinen termin bekommen. Er meinte ich sollte doch mal halblang machen und verschrieb mir olynth nasenspray und amocixillin 1000. Noch am gleichen tag ging es mir besser. Das antibiotikum sollte ich eine woche lang nehmen.
Da es mir durch das olynth besser ging, wollte ich nur einmal vor weihnachten auf den weihnachtsmarkt. Mir war sehr kalt, ich trank keinen alkohol. Auf alkohol und süßkrams verzichtete ich eh schon seit dem ersten tag an, wo mir schwindelig war. Samstag abend merkte ich dann rückenschmerzen. Vielleicht waren es auch muskelschmerzen.
Die tage drauf waren wirklich merkwürdig. Ich sah immer wieder große schwarze flecken vor den augen, meine finger und füße kribbelten und meine ohren piepten. Ebenfalls beim hinlegen ins bett bekam ich extrasystolen - eine nach der anderen. Meine wirbel knackten.

Weil ich die faxen dicke hatte, ging ich die woche drauf direkt wieder in die praxis. Diesmal war der eigentliche arzt da, der die praxis leitete. Er untersuchte mich nochmal und trug mir auf, meinen blutdruck dreimal am tag zu messen und 20-20(morgens und abends je 20mg) mg kortisontabletten zu nehmen. Falls es mir nicht besser gehen würde, sollte ich am mittwoch vor weihnachten anrufen. Ich rief an. Das kortison half nicht wirklich. er meinte ich sollte zu einem befreundeten hno in der nähe einen termin machen.

Inzwischen hatte ich eine starke verspannung des kiefers, was bis hoch über die ohren reichte.

Noch am freitag vor weihnachten bekam ich einen kurzfristigen termin. Die ärztin meinte ich sollte mal in das wirbelsäulenzentrum gehen, denn der schwindel kommt nicht von den nnh, meinen ohren würde es glänzend gehen. Das kortisonspray des vorgängers sollte ich weiter nehmen und in einem monat noch einmal vorbeischauen.

Nun ist es 2015 und ich war bei besagtem orthopäden und ließ bislang eine ct der nnh machen, 2-schicht röntgen und mrt der hws, röntgen des kiefers. Der Neurologe wollte mich nicht untersuchen, denn die wahrscheinlichkeit etwas an den nerven zu haben sei gering. Der orthopäde meinte ich hätte ein leichtes hws syndrom zwischen dem 6/7 halswirbel, da dort eine beginnenge osteochondrose vorliegt (bandscheibe ist nicht so hoch wie die restlichen). Jedoch käme der schwindel und das kribbeln etc. pp nicht vom nacken.
Ich war ebenfalls bei einem heilpraktiker, der mir sagte dass 10 wirbel total verrenkt wären. Er richtete sie mir. 2 tage später waren der schwindel, die extrasystolen und das ohrpiepsen weg (note: der hoch geschätzte orthopäde und spezialist im wirbelzentrum meinte, dass der schwindel nicht vom nacken kommt!!)
Einen termin beim kardiologen habe ich erst im märz bekommen.

Inzwischen bin ich ratlos. Könnte schwören, dass es an den wespenstichen liegt. Jeder schickt mich von der einen wand zur nächsten. Ich verstehe das alles nicht. Zum zeitpunkt der krankheit hatte ich urlaub.
Kann stress sowas verursachen?
Sollte ich vielleicht noch einmal zu einem anderen neurologen gehen?

Am montag hab ich den zweiten termin beim heilpraktiker. Werde versuchen aus ihm herauszubekommen, ob er der meinung ist, dass mein schwindel doch mit dem nacken zusammen hängt und was er dazu meint.

Was meint ihr dazu? Oder kennt jemand/ hat jemand eine ähnliche geschichte erlebt?
Danke, dass du diesen langen text gelesen hast!
 

Piratin

Also ich finde es auf jeden Fall schon mal gut, dass du dich an einen Heilpraktiker gewandt hast. Das Problem bei den Ärzten ist, dass sie immer nur ein bestimmtes Gebiet haben und nicht das große Ganze ansehen.
Eine Frage: die Lebensmittel auf welche du allergisch bist, isst du die und wie ernährst du dich sonst so? Wenn du Asthmatikerin bist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dies durch diverse Allergien ausgelöst wurde. Das ist der normale Kreislauf. Erst ist da die Allergie, wenn diese nicht richtig behandelt beziehungsweise ignoriert wird oder gar nicht erkannt, kommt irgendwann das Asthma. Durch die jahrzehntelange Einnahme von Cortison hast du deine Symptome unterdrückt, aber nicht geheilt,zusätzlich ist dies eine große Belastung für den Organismus. Möglicherweise kommt nun zu dem allem auch noch eine allergische Reaktion auf den Wespenstich. Mehr fällt mir dazu jetzt erstmal nicht ein, außer dass ich versuchen würde schnellstmöglich von Cortison wegzukommen. Und nochmal genauestens mögliche Unverträglichkeiten ( Milch, Gluten usw.) durchzuchecken. Unverträglichkeiten Schwächen auf dauer das gesamte System, da sie zum Beispiel auch den Darm kaputt machen. Der Darm ist verantwortlich für das Immunsystem. So könnte sich deine allgemeine Anfälligkeit erklären.

Gruß
Piratin
 
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Huhu Piratin und dankeschön! :wave:

Hatte wohl, so wie ich es von meinen eltern verstanden habe, eine schlimme bronchitis als baby. Seitdem hab ich asthma. das symbicort hatte mich damals als jugendliche als einziges medikament stabilisieren können. davor musste ich theopilin morgens und abends nehmen, weil es mir so schlecht ging. Das aktuelle symbicort habe ich seit juli letzten jahres. Das ist für mich schon ein riesen fortschritt, zumal ich jeden monat eins verbraucht hatte.

Ich versuche mich so gut wie es geht gesund und ausgewogen zu ernähren. Esse wenig weizen, eher mehr kartoffeln und reis oder quinoa. Soweit ich mich zurück erninnere, bin ich nicht gegen milch allergisch. Trotzdem versuche ich die tage mal auf ziegenmilch umzusteigen, da mir das der heilpraktiker empfiehl :)confused:). Trinke auch eher wenig alkohohl. Mit süssigkeiten übertriebe ich es auch nicht. manchmal kommt ein tag, da braucht man einfach ein stück kuchen oder ein stück schoki. Normal aber esse ich das nicht.

Was mich einfach wundert, ist dass es so plötzlich auftrat und die symptome wechselten. Am anfang fühlte ich mich regelrecht wie vergiftet. Träumte ich sollte sencha trinken und es wären parasiten (frag mich nicht wie ich auf sowas kam). Dann bin ich von dem einen Arzt zum nächsten gerannt. Fühle mich schon schlecht, weil ich mittwoch mal mit meinem hausarzt über den hws befund sprechen will.
Vor paar jahren hatte ich zuletzt eine bronchitis und musste antibiotika nehmen. Aber das war nichts besonderes. Normal gehe ich auch nur zum arzt, wenn ich mein rezept brauche, oder echt am eingehen bin (wie bei einer bronchitis).

Hab mir inzwischen auch den ein oder anderen beitrag hier im forum durchgelesen. Einigen von euch ist es wohl ähnlich ergangen... mit den ärzten und den befunden. Irgendwie schade. Gefühlt kommt man als privat versicherter viel weiter, als jemand, der gesetzlich krankenversichert ist. Damals, als ich die wahl hatte, da dachte ich noch: ach komm, bleib bei deiner alten kks, die kennen dich ja schon....
 
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Hallo dasSams,

bist Du denn schon auf eine Wespen- bzw. Insektenstich-Allergie getestet worden? Das sollte meiner Meinung bei Dir unbedingt gemacht werden. Normalerweise wird das in einer Klinik gemacht, weil die Reaktionen sehr stark ausfallen können.

Piratin hat ja schon nach Deiner Ernährung in Bezug auf mögliche Allergien und Intoleranzen gefragt. Dem schließe ich mich an.
"Gesunde" Ernährung heißt für Allergiker und Intolerante nicht unbedingt, daß sie bekömmlich ist. Da sollte man in etwa schon wissen, was zu meiden ist und was nicht.
Und man muß wissen: Allergietestungen sagen nichts aus über Intoleranzen. Intoleranz-Tests sagen nichts aus über Allergien . Beiden gemeinsam ist die Histaminausschüttung. Wenn also ein Problem beim Histaminabbau besteht, sind beide Unverträglichkeiten kritisch. Erst recht kritisch ist dann eine Insektenstich-Allergie.

Insektenstichallergie
Heuschnupfen Ratgeber - Allergie & Unverträglichkeit: Wo liegt der Unterschied?

Grüsse,
Oregano
 

Piratin

Möglicherweise sind es u.a. Parasiten.

"Es kam so plötzlich" sagen viele. Wenn man genauer hinsieht, ist es tatsächlich meist so, dass viele "kleine" Symptome übersehen wurden bzw. nur mit dem Dampfhammer (Antibiotika, Cortison) zugekleistert wurden, ohne nach den Ursachen zu schauen. Dass man Cortison nimmt, wenn man keine Luft mehr bekommt, ist absolut verständlich und natürlich. Hatte früher auch das Problem mit schlecht Luft bekommen und kann mir ansatzweise vorstellen, wie schrecklich es sein muss, gar keine mehr zu bekommen.

JEDE Krankheit, wie z.B. auch die Bronchitis hat m.M.n. einen komplexen Zusammenhang und man sollte immer hinschauen: Warum habe ich das? Warum ausgerechnet jetzt? Was hängt damit evtl. noch zusammen...usw..

Antibiotika geben der Darmflora meist den Rest. Du schriebst, du hattest als Baby schon Bronchitis. Sehr wahrscheinlich auch mit Antibiotika behandelt? Wenn ja, hat man damals wahrscheinlich schon die Darmflora zerschossen. Das erklärt auch die Allergien. Die gängigen Allergietests sind nicht zuverlässig. Die meisten testen negativ auf Milch und Gluten. Bringt aber nicht viel. Es gibt z.B. die Unverträglichkeit auf Milcheiweiß, welche gar nicht getestet wird oder die Glutensensitivität, welche ebenfalls nicht getestet wird aber verherende Auswirkungen haben kann. Wie ist dein allgmein Befinden sonst so bzw. wie ist es vorher gewesen? Hast du irgendwelche Verdauungsprobleme?
Kam diese Bronchitis möglicherweise nach einer Impfung (mögliche Schwermetallbelastung). Wie sieht es denn bei dir und deiner Mutter mit Amalgamfüllungen aus? Viele Babys mit Allergien etc. haben in der Schwangerschaft schon eine gute Packung an Schwermetalle von Mama übernommen.
Du hast bestimmt schon gelesen, dass sich die Schwermetall-Problematik durch das Forum zieht, wie ein roter Faden. Jetzt könnte man sagen: Man kann nicht alles darauf schieben. Manche Menschen behaupten jedoch sogar, dass nahezu alle Krankheiten und Symptome an der Wurzel auf Vergiftungen zurückzuführen sind. So weit mag ich (noch) nicht gehen. Ich bin jedoch felsenfest überzeugt, dass eine Schwermetallvergiftung/Belastung eine unzahl an Symptomen nach sich ziehen kann. Wäre also sicher nicht verkehrt, auch mal in die Richtung zu schauen.
 

Piratin

Was mir noch einfällt, bezüglich Knie und Schulter verrenkt: Möglicherweise hast du dir diese nicht verrenkt. Es kann gut sein, dass durch den Stress des Fluges und die Kälte dein Immunsystem geschwächt wurde. Wenn du irgendwelche Erreger, Parasiten, Infektionen in dir trägst, können diese dadurch die Oberhand gewinnen. Einige Infektionen und Parasiten können Gelenk und Muskelschmerzen auslösen.
 
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bist Du denn schon auf eine Wespen- bzw. Insektenstich-Allergie getestet worden?

Piratin hat ja schon nach Deiner Ernährung in Bezug auf mögliche Allergien und Intoleranzen gefragt. Dem schließe ich mich an.
"Gesunde" Ernährung heißt für Allergiker und Intolerante nicht unbedingt, daß sie bekömmlich ist. Da sollte man in etwa schon wissen, was zu meiden ist und was nicht.

Grüsse,
Oregano

Huhu Oregano :)

Mit sicherheit bin ich allergisch auf dieses mistvieh. Aber nein, getestet wurde es noch nicht. Mein Heilpraktiker meinte auch, es zu wissen hilft es zu meiden, aber er rät zwingend davon ab sich immunisieren zu lassen. Das ist eine zu große Belastung für den Körper.

Was die Intoleranzen anbelangt, ja ich denke ich habe so einige, doch bei Milch habe ich kaum eine Reaktion gehabt (siehe weiter unten). Bei bestimmten Paprikasorten hat es mich immer mit Durchfall ins Bad gescheucht. Ebenfalls habe ich im letzten Jahr bitter feststellen müssen, dass ich auf einen absolut intolerant gegen frische Feigen bin. Hatte an einem Abend eine leckere Soße aus Rotwein und Kakao und frischer Feige gemacht. Urplötzlich bekam ich unerträgliche Magenkrämpfe und Übelkeit. Erst als alles raus war, hatte sich mein Magen beruhigt. Meistens meide ich Paprika, allerdings ist mir aufgefallen, dass es an der Spritzmischung liegt und nicht an der Paprika selbst. Vom Hit und vom Real die vertrage ich nicht so gut. Ebenfalls auch die in Bonduelle Dosen. Die Ausnahme fand ich vor einer Woche heraus, als ich eine vom Lidl aß. Hatte keine Probleme.
Seit ich allerdings auf Kuhmilch und Kuhmilchprodukte verzichte, habe ich folgendes bemerkt: Habe keinen weichen Stuhlgang mehr. Ob es dadran liegt, oder an den ganzen Vitaminen und an der Umstellung allgemein, kann ich nicht sagen.
In einem weiteren Beitrag hier im Forum las ich etwas über Bananen. Die esse ich wenn möglich neuerdings jeden Tag zu Mittag (seit der Ernährungsumstellung seit ich krank bin), damit mein Blutzucker beim Arbeiten nicht so stark absackt. Gegen Bananen hatte ich nie etwas. :confused:
 
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Es kann gut sein, dass durch den Stress des Fluges und die Kälte dein Immunsystem geschwächt wurde.

Da hast du einen Aspekt aufgeführt, über den ich mir schon die ganze Zeit den Kopf zerbreche. Seit Juli habe ich die Medis noch. Das ist sehr ungewöhnlich für mich. Richtig krank werde ich seitdem nicht mehr. Viel Husten muss ich auch nicht. Reagiere kaum allergisch auf etwas. Naja ok, beim Rasieren bekomme ich noch Jucken an den Beinen, aber seit vorgestern weiß ich, das liegt am Rasiergel. Beim asthmatiker ist das doch so (imho): Dein Immunsystem arbeitet viel zu gut und regt sich über zuviel Krams auf, im Gegensatz zu einem gesunden Immunsystem. D.h. wenn du nicht mehr reagierst, kann es sein, dass Dein Immunsystem ziemlich runter ist. Oder man hat einen dieser Würmer in sich, die Asthma heilen können.
Da ich jetzt auf fast nichts mehr heftig reagiere, mache ich mir meine Gedanken...
 
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Hallo dasSams,
bist Du von einer Zecke oder einem anderen Insekt außer der Wespe gebissen worden?
Grüsse,
Oregano

Über Borreliose habe ich ebenfalls schon nachgedacht und nachgelesen. Habe das 4 Hausärzten gefragt. Alle haben mich ausgelacht. Kann mir nur vorstellen, das über einen Mückenstich oder Wespenstich bekommen zu haben. Habe mal geguckt, aber niergends ist ein Zeichen für eine Zecke.
 
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Möglicherweise sind es u.a. Parasiten.
"Es kam so plötzlich" sagen viele. Wenn man genauer hinsieht, ist es tatsächlich meist so, dass viele "kleine" Symptome übersehen wurden bzw. nur mit dem Dampfhammer (Antibiotika, Cortison) zugekleistert wurden, ohne nach den Ursachen zu schauen...

Ich versuche mal so gut es geht dadrauf zu antworten.
Erinnerungstechnisch ist das mit der Vergiftung schwierig. So im Nachhinein, nach 32 Jahren wissen es meine Eltern auch nicht mehr. Denke mal, dass ich als Baby sicher mit irgend einem Medikament behandelt wurde. Meine Mama meinte damals, ich hatte Fieber und das ging nicht weg. Ich war sehr krank und nichts half richtig. Was mich dann schlußendlich wieder "gesund" machte, weiß ich nicht. Sie hatte vermutlich Amalgam Füllungen - so wie jeder zu der Zeit. Jedoch hatte sie mich nicht gestillt. Ich bekam, so wie ich das hörte, eher Milupa oder sowas. Das mit dem Asthma ging einher mit dem ständigen Krank sein damals. Hatte häufig fiese Grippe, starke Erkältungen und häufig Fieber. Zeitgleich wurde klar, dass ich keine Luft mehr bekam. Häufig war ich bei Ärzten, die mich wie ein Versuchtier behandelten. Häufiger als gewollt, befand ich mich für mehrere Wochen in Krankenhäusern. Immer wieder wurden Allergietests gemacht, Salben gegen Neuro wurden ausprobiert und Blut wurde abgenommen. Die Ärzte waren damals ratlos könnte man meinen.
Denke auch, dass die Ärzte heute, genauso wie die Homöopathen etc., ein anderes Wissen als früher haben.

Später in der Jugend bzw. schon so im Alter von 6 Jahren hatte ich nicht jeden Tag Stuhlgang. Man könnte sagen, ich hatte immer Verstopfung. Das ging manchmal sogar so weit, dass ich nur jede Woche mal aufs Klo konnte. Störte aber nicht weiter. Hatte keine Blähungen und auch keine Bauchschmerzen. Kam da vielleicht schon von den Medis. Irgendwann mal habe ich auch so ein Magenmittel bekommen, das die Darmflora oder Magenflora wieder herstellt. Später mit 20 Jahren hatte ich immer mal wieder Sodbrennen. Das war zu einer Zeit, wo ich mich rein vegetarisch ernährte. Erst seit 5 Jahren habe ich kaum mehr Sodbrennen. Mußte immer Talcid nehmen. Omeprazol war auch zweimal. Hatte eine Verbindung zu dem Asthmamittel herausgefunden. Je mehr ich es nahm, desto mehr bekam ich Sodbrennen. Je mehr Sodbrennen ich hatte, desto mehr Medis musste ich nehmen. Das war eine Abwärtsspirale. Letztlich habe ich meine Ernährung so umgestellt, dass das Sodbrennen weniger wurde.

Seit 3 Jahren habe ich immer mal wieder weichen Stuhl und kann öfters mal auf die Toilette gehen, als früher. Manchmal war das sogar so heftig, dass ich dachte, dass ich Krank bin. Aber danach ging es mir immer besser. Seit der Krankheit war es wieder anders. Ich konnte nun jeden Morgen einmal auf die Toilette. Konsistenz war weich. Seit einer Woche hat es sich wieder verändert. Erst hatte ich Verstopfung und nun hat es sich wieder etwas gelöst. Hatte voriges Woende versehentlich etwas mit Joghurt gegessen. Besteht eventuell ein Zusammenhang... weiß es leider nicht.

Da ich ja diese Entzündung in den Siebbeinzellen der Nase habe und es schlimmer wird, wenn mir kälter ist (vice versa), vermute ich einen Zusammenhang zwischen Halswirbel/Gelenke und meiner Nase. D.h. das was die Nase angreift, greift vielleicht auch meine Gelenke an. Das beunruhigt mich sehr. Ständig muss ich mir die Frage stellen, ob es sinnvoll oder sogar risikobehaftet ist, sich in die Sauna zu wagen. Saunen mag ich nicht so sehr, da ich da häufig keine Luft bekomme. Trotzdem denke ich darüber nach und stelle mir diese Fragen. Könnte ich wieder ohnmächtig werden? Könnte es helfen, die kleinen Monster in mir zu bekämpfen? Wenn mir eh die meiste Zeit über kalt ist und ich mich in der Sauna aufheize, könnte es meinen Gesamtzustand verbessern? Hält mich irgendwas in meinem Körper kalt? Könnten die Symptome schlimmer werden? Wenn die Flecken vor meinen Augen und das Ohrenpfeiffen, schwerwiegende Symptome sind und ich dennoch in die Sauna gehe, könnte ich einen Schlaganfall da bekommen? :schock:

Kurz noch einmal:
Gelenke schmerzen nicht. Sie knacken unentwegt bei Bewegung. Auf dem MRT und dem Röntgen wurde nur festgestellt, dass die Bandscheibe zwischen dem 6/7 Halswirbel kleiner ist. Was mit den restlichen Knorpeln ist, wurde nicht untersucht. Kein wirklicher Bluttest wurde gemacht, der irgend eine Aussage über Borreliose, TSH etc. zulässt. Was mich enttäuscht. Aber ich werde mal Mittwoch abwarten. Mal sehen, was mir der neue Hausarzt zu der Odyssee sagen kann und vielleicht entscheidet er doch mal meine Leberwerte, Schilddrüsenwerte und den Rest in meinem Blut testen zu lassen.
Achso: mein Blutdruck ist immer sehr niedrig. Morgens und Abends sogar unter 100 Systolisch. Der Puls scheint immer etwas höher zu sein - vermutlich als Ausgleich.
 

Piratin

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Die Schermetalle bekommen Ungeborene hauptsächlich in der Schwangerschaft ab. Durch das Stillen zwar auch, jedoch das meiste schon vorher. Stillen wäre wiederum sehr wichtig für das Immunsystem. Ich weiß jetzt nicht, was das kleinere Übel ist bzw. den größeren Nutzen bringt. Einerseits bekommt man die Schwermetalle über das Stillen, andererseits wird das Immunsystem dadurch gestärkt...

Der Aspekt "weniger Allergiesymptome=Immunsystem runter":
Das geht schon ziemlich weit rein in die Materie, aber ich denke du könntest ungefähr Recht haben mit der Theorie. Leider bin ich auch nur Laie. Aber es ist wohl so: Wenn man Allergien/Unverträglichkeiten längere Zeit ignoriert, stumpft der Körper soz. ab, er reagiert nicht mehr. Er muss ja irgendwie weiter funktionieren. Siehe bspw. Thema Milchunverträglichkeit: Milchprodukte werden fast täglich von den meisten seit Kindheit konsumiert. Symptome werden irgendwann kaum mehr wahrgenommen oder fehlgedeutet. Weicher Stuhl ist bspw. nicht normal. Das merkt man aber erst, wenn es mal anders wird. Daher laufen viele Unverträglichkeiten unbemerkt ab.
Die Unverträglichkeit/Allergie brodelt natürlich irgendwo weiter und verlagert sich, schwächt usw.. Wie das genau funktioniert, kann vielleicht jemand anderes erklären.

Bezüglich Borreliose: Die meisten Betroffenen wissen nichts über einen Zeckenbiss. Zeckenbisse gehen oft unbemerkt ab. Es gibt aber auch noch andere Ansteckungswege. Die chronische Verlaufsform (ich weiß jetzt nicht genau ab wann man von "chronisch" spricht) der Borreliose ist nicht so ganz einfach nachzuweisen. Viele Ärzte kennen sich null damit aus. Dass das noch nicht mal zur Debattegenommen wurde, kann ich jedoch absolut nicht nachvollziehen, auch nicht, was es da zu lachen gibt. :confused:
Es würde zumindest zu deinem angeschlagenen Immunsystem und den Gelenkschmerzen passen. Auch zu Schwindel, Kopfschmerzen, Grippegefühl. Oregano hat da einen interessanten Hinweis eingebracht.
Borrelien machen oft sehr schlechte Laune bishin zur Depression. Daher auch meine Frage nach deinem sonstigen Befinden.
Ich würde das auf jeden Fall bei dem neuen Arzt ansprechen. Am besten, du liest dich noch ein bisschen ein, damit du auch weißt, wovon du sprichst. Ist zwar nicht sonderlich beliebt bei Ärzten, aber dann ist man nicht so leicht abzuwimmeln. ;-)

Wenn du so Angst vor der Sauna hast, dann lass sie doch einfach sein!

Bin gespannt, was der Hausarzt so meint. Halt uns auf dem laufenden!

Lieben Gruß und alles Gute

Piratin
 
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Schneeweisschen

Huhu,

hab deinen Eingangsbeitrag kurz überflogen und es kam mir Folgendes in den Sinn (weiß nicht, ob das bereits von den Foris angesprochen wurden):

- Mutter in Schwangerschaft mit Giften belastet, die an dich über die Plazentaschranke weitergegeben wurden, daher frühkindliches Asthma Bronchiale, Allergieneigung und Co.
- zusätzlich belastetes Mutter-Kind-Verhältnis (meine Vermutung), da asthmatische Kinder häufig zu wenig Mutterliebe erfahren haben (geben mehr als dass sie kriegen)
- Mangel an guten Fettsäuren/Mineralstoffen/Spurenelementen, da durch Giftausscheidungsversuche *aufgebraucht*
- Hochsensible?

Lösungen:
1. Mängel beheben, Depots auffüllen
2. Gifte kontinuierlich und über Jahre ausleiten (gibt es hierzu sehr gute Vorschläge im Forum)
3. Dich selbst Lieben/Pflegen/Hegen
4. Entspannungstechniken (v. a. Meditation) erlernen. Zeit in der Natur verbringen.

Dies sind meine rein intiutiven Gedanken.

Alles Liebe
Schneeweissschen
 
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Hallo dasSams

Offenbar hat dein Immunsystem seit Kindheit mit mehreren Dingen gleichzeitig zu kämpfen. Z.B. die Allergien und allenfalls diverse weitere (bis anhin evt. unbekannte) Unverträglichkeiten solltest du unbedingt ernst nehmen. Aber: Auch ich denke, dass die Wespe dich mit irgendetwas infiziert hat. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass du möglicherweise bereits vorher Erreger in dir hattest, welche dein Immunsystem weiter lädierten, so dass dieses für allfällige „Angriffe“ erst recht nicht mehr bereit war…

Beispielsweise lassen mich die Stirnhöhlenentzündung sowie Bronchitis/Asthma zuerst an Chlamydia pneumoniae denken. Natürlich könnten auch diverse andere Symptome damit in Verbindung stehen. Dieser Erreger sollte übrigens ausschliesslich mittels Lymphozyten-Transformations-Test getestet werden (z.B. im Institut für medizinische Diagnostik in Berlin oder im Borreliose Centrum Augsburg).
Als ich zwei schritte ging, stach es unerträglich und ich schaute nach, da flog sie weg, die wespe. Sie hatte mich mehr als 2 mal gestochen. Bin dann nach hause und mein fuß schwoll an und rundherum war es gelb und grün und blau um das gelenk. Die tage dadrauf ging die schwellung nicht weg, mein gelenk tat weh und nachts juchte es unerträglich. Also nahm, ich antihistamine und eine cortisonsalbe. Die salbe unterband das jucken.
Da du generell zu Allergien neigst, könnte man meinen, du bist vielleicht auf Wespen auch einfach „nur“ allergisch. Aber: Dass deine Symptome nach dem Wespenstich anhielten bzw. gar immer schlimmer wurden, macht mich äusserst stutzig! Welche Erreger alles durch Wespen übertragen werden können, kann ich dir aber leider nicht sagen.
Ich möchte an diese Stelle auch darauf hinweisen, dass die meisten Betroffenen einen Zeckenstich nicht bemerken.
Für mich ist in deinem Fall leider sehr schwierig zu erraten, mit welchen Erregern du es zu tun haben könntest. Ausser den bereits erwähnten Chlamydia pneumoniae würde ich evt. bei dir mind. die folgenden Erreger noch in Betracht ziehen: Borrelien, Ehrlichen, Anaplasmen, irgendwelche Parasiten. Welche davon auch von Wespen übertragen werden können, weiss ich, wie gesagt, nicht. Wenn du solchen Erregern nachgehen möchtest, würde ich mich am ehesten an einen Arzt aus folgender Liste wenden:
Borreliose-Ärzte.
Aber Achtung! Auch diese Ärzte kennen sich oft nicht mit allem aus. Insbesondere kennen sie oft „nur“ Borrelien ein bisschen, nicht jedoch andere mögliche Co-Infekte (welche natürlich auch nur alleine auftreten könnten und mind. genauso ernst zu nehmen werden) sowie auch weitere Gesundheitsprobleme, welche auch ernst zu nehmen und zu behandeln wären (z.B. Schwermetall- und Umweltbelastungen, Hormonprobleme etc.). Aus den genannten Gründen, ist es zwingend erforderlich, dass sich die Betroffenen auch selbst informieren.
…oder vielleicht es von meiner menstruation kommen könnte, die die nächste woche kommen sollte. Machmal fühle ich mich krank, kurz bevor sie kommt. Dann hab ich gliederschmerzen und fühle mich, als wenn ich eine grippe hätte.
Ich weiss nicht, ob diese Beschwerden noch „normalen“ Menstruationsbeschwerden zuzuordnen sind. Der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle jedoch erwähnen, dass weibliche Borreliose-Betroffene GENERELL häufig um/während den Tagen starke Verschlimmerungen der Beschwerden erleben. Ob so was auf dich zutreffen könnte, kann ich dir leider nicht sagen.
Er untersuchte mich nochmal und trug mir auf, meinen blutdruck dreimal am tag zu messen und 20-20(morgens und abends je 20mg) mg kortisontabletten zu nehmen. Falls es mir nicht besser gehen würde, sollte ich am mittwoch vor weihnachten anrufen. Ich rief an. Das kortison half nicht wirklich.
Wie genau hatte sich das Cortison ausgewirkt? Hast du dadurch einfach „nichts“ gespürt oder aber evt. gar eine Symptom-Verschlimmerung?

Wie war dies jeweils, als du in der Vergangenheit Antibiotika gekriegt hast (z.B. gegen Bronchitis)? Haben sich dadurch auch andere Symptome gebessert/verstärkt?

Darf ich fragen, ob deine Eltern soweit „gesund“ sind oder ob sie auch einige unerklärliche Symptome wie du zeigen?
Was mir noch einfällt, bezüglich Knie und Schulter verrenkt: Möglicherweise hast du dir diese nicht verrenkt. Es kann gut sein, dass durch den Stress des Fluges und die Kälte dein Immunsystem geschwächt wurde. Wenn du irgendwelche Erreger, Parasiten, Infektionen in dir trägst, können diese dadurch die Oberhand gewinnen. Einige Infektionen und Parasiten können Gelenk und Muskelschmerzen auslösen.
Ganz genau! Auch dies könnten darauf hinweisen, dass du bereits vor dem kalten Flug irgendwelche „schlimmeren“ Erreger in dir getragen hast (z.B. Chlamydia pneumoniae).

Liebe Grüsse
 
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Dass Du, das Sams bei Verzicht auf Kuhmilch keinen weichen Stuhl mehr hast, deutet für mich eher darauf hin, dass Du per se eher harten Stuhl hast.
Die Milchprodukte reizen Deinen Darm, ohne sie, tritt dann eben zu Tage, dass du eher verstopft bist....Milchprodukte gelten eher als ungesund, schon gar solche aus Kuhmilch. Auslass entlastet den Körper und beschwert ihm auf gar keinen Fall Krankheit oder Mangel.

Schau dich mal hier um:

Die kritische Seite zur Milch - Einführung

Allerdings fehlt hier das Probelm mit der Unvertäglichkeit auf Milcheiweiss.

Ausserdem:
Ich , mein Onkel, ne Freundin..wir haben immer gedacht, wir vertrügen unser Essen und waren total im Irrtum.
Ich z.B . habe Probleme mit Lactose, Milcheiweiss, Gluten, Fructose und Histaminen. Wäre ich im Traum nicht drauf gekommen und fand es nur durch Zufall heraus, indem ich Auslassdiäten machte. Nun habe ich alles im Nachhinein ärztlich bescheinigt bekommen.....Das ist häufig so und man nennt es maskierte Allergien.
Sowohl Milcheiweiss als auch Gluten macht, dass man im Magen Morphine bildet und man wird also süchtig nach Lebensmitteln, die diese enthalten.
Und man fühlt sich wohl, wenn man sie isst.
Die die ich hier kenne und die sehr viel gesünder geworden sind bzw. sich geheilt haben, verzichten alle auf glutenhaltiges Getreide und Milchprodukte.
Beide gelten als der Gesundheit in hohem Masse abträglich und als nicht artgerecht für die Ernährung.
Die Glutenproblematik in ihrem ganzen Ausmass beschreibt das Buch " Weizenwampe" von Dr. Davis. Jeder ist davon betroffen, so erfährt man am Ende. Das ist genau das, was ich nach 5 Jahren ausgiebiger Recherche schon seit längerm weiss , was Davis schreibt ist sogar noch übler als ich dachte.

Ansonsten vermute ich auch klar ein Problem mit Toxinen , in erster Linie Schwermetalle. Denn diese hemmen Enzyme in ihrer Arbeit und bringen den Hormonhaushalt durcheinander, führen zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten grösseren Ausmasses mit ihren vielen unspezifischen Folgen und bewirken auch , dass Parasiten leichtes Spiel haben.
Wissen in Umweltmedizin und fundierte Kenntnisse in Sachen Nahrungsmittelunverträglichkeiten wirst Du bei den meisten Ärzten kaum finden.80% der Kranken sind chronisch krank, das passt dazu.
Ich bin Dialysepatientin seit 20 Jahren und seit 40 Jahren fast durchgängig in ärztlicher Betreuung und musste leider erkennen, dass es am besten ist, man kontrolliert jeder Schritt eines Arztes und behandelt sich in grossen Teilen am besten selbst. Umfangreiche Recherche ist hierzu das absolute Muss...

Alles Gute,
Claudia
 
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Huhu zusammen,

wollte mich noch mal kurz bei euch melden. Hab es einfach nicht geschafft noch was zu schreiben, da mir seit einer Woche übel ist, die Kopfschmerzen wieder da sind und ich Durchfall bekommen habe.
Durch Zufall hab ich bemerkt dass die Übelkeit nach der Einnahme von bisschen Xylit besser wird. Aber ob da was dran ist, weiss ich nicht.

Bin noch einmal zum Hausarzt, der mich fragte "Na Frau soundso, was kann ich heute für Sie tun". Meine Antwort: bitte einmal das gleiche wie vor Weihnachten. Er war verdutzt und fragte mich was los sei. Ich wollte grad spröde anfangen da wollte er wissen was so das Symptom ist was ich seit Anfang an habe und nicht weg geht, also das was bestehen bleibt wie ein roter Faden. Das war eben der Schwindel.
Hab nun einen Borrelien Test, eine MRT Kopf Überweisung und Leber/Nieren/Schilddrüsenwerte bekommen. Da grad Karneval ist, kenne ich die Ergebnisse noch nicht.
Hab mich mal auch wegen unseres Trinkwassers schlau gemacht. Die hatten jede Menge Arbeiten an unserem System und mussten die Temperatur erhöhen. Da wir nicht wissen wie der Wassertest ausging, haben wir bei der Hausverwaltung um Einsicht gebeten. Ich vermute, da ich immer Leitungswasser trinke, dass ich mir Streptokokken geholt habe. Nach Karneval gehe ich ebenfalls in eine unabhängige Praxis und lass da nen Test machen. Hab heute aufgehört das Wasser zu trinken.
Gestern hab ich mich tierisch über ein Projekt meiner Arbeit aufgeregt... und über eine Kollegin. Mein Puls war nicht unwesentlich hoch und war stinksauer. Danach und während dessen ging es mir nicht schlechter. Andere Faktoren hab ich ebenfalls abgecheckt. Kommen nicht in Frage.
Nunja, ich brauche grad mal einen Eimer. Melde mich wenn ich weitere Tests habe.
Wiwi
 
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@Kämpferin, Piratin, Bestnews

Fange mal mit dem Einfacherem an. Papa hat keine Symptome. Meine Mama hat hingegen Liegeschwindel, ausgelöst durch das im Alter abgelöste irgendwas im Innenohr, dass die ganze Zeit herumschwimmt. Ebenfalls hat sie eine Schleimbeutelenzündung an der linken Schulter. Mehr nicht.

Bin mal wieder total enttäuscht von dem "neuen" Hausarzt. Rief nach Fasching an, nur um mir sagen zu lassen dass der Test negativ war und die Werte in Ordnung sind. Ich darf es mal bei Zeiten abholen und muss, weil die MRT noch ne Weile hin ist, davor noch einen Bluttest machen. Der Frage nach, ob er es in Betracht ziehen könnte einen Test auf Streptokokken durchzuführen, meinte er, das wäre gar nicht nötig. Prächtig gelaufen.
Habe mir mal einen Termin bei einer anderen Arztpraxis gemacht, die eng mit einem sehr gutem Labor zusammen arbeitet. Hab meine Probleme der netten Dame am Telefon geschildert und einen Termin am kommenden Di bekommen.
Die Übelkeit ist wieder weg. Habe tagsüber nun leichte Kopfschmerzen. Abends starken Schwindel und kurze Aussetzer, weiss nicht genau wie ich sie beschreiben kann. Mehr so wie einen kurzen Schub von Orientierungslosigkeit, als wenn der Raum anders wahrgenommen werden würde. Nach einer Stunde geht es mir jeweils wieder etwas besser. Habe auch zu Abend gegessen und lege mich hin. Schone mich. Gestern abend haben meine Augen gebrannt. Vor dem Schlafengehen hab ich dann in den Spiegel geblickt und schwarze Augenringe bemerkt. Die habe ich in letzter Zeit häufig. Heute sind sie noch zum Teil da. Daher hab ich wieder eine Vitamintablette genommen. Hab gelesen, dass das unter Anderem von einem Eisenmangel oder einem Vitamin-C Mangel kommen könnte. Esse in der letzten Zeit Orangen für Vitamin-C. Daran sollte es nicht liegen. Fleisch esse ich ebenfalls ausreichend. Gemüse natürlich auch. Gestern habe ich sogar mehr als 3 Liter getrunken. Seit gestern hab ich auch meine Periode bekommen. Kein Grippegefühl derzeit, nur Durchfall wie immer in den ersten Tagen. Den Durchfall muss ich also beobachten.

Zuerst habe ich Amoxicilin 1000 und Olynth Nasenspray bekommen. Direkt nach dem ersten Sprühen von Olynth ging es mir und meiner Nase besser damals. Das Antibiotikum habe ich nur eine Woche lang genommen. Samstag, am Ende der Einnahme, war ich auf dem Weihnachtsmarkt. Mir war richtig bitterkalt, trotz Daunenjacke. Gefühlt hatte mir nur das Olynth was gebracht. Habe dann die Tage drauf noch auf eine Verbesserung gewartet, da ich in der Vergangenheit wusste, dass ich ab dem 4. Tag der Einnahme eine Verbesserung immer hatte (z.B. bei Bronchitis). Leider ist diese ausgeblieben. Jedoch hatte ich meine Muskeln so stark angespannt bei dem Besuch der Weihnachtsmarktes, dass mir die Tage danach der gesamte Rücken stark weh tat. Hatte auch bemerkt dass ich mich irgendwie verrenkt hatte. Daraufhin legte ich mich abends auf eine Wärmflasche. Dadurch ging es meinem Rücken besser; bemerkte auch eine Verbesserung der Nase dabei. Der Druck ließ etwas nach. Paar Tage später bin ich noch einmal zum Arzt. Der verschrieb mir dann das Cortison. 1 Woche lang dann 20mg morgens und 20mg abends. Gefühlt ging es nur meiner Lunge besser. Der Rücken hatte sich dann nach und nach zu meinem eigenen Folterinstrument entpuppt. Als sich keine Besserung zeigt, sollte ich beim Arzt anrufen (kurz bevor er Urlaub nahm). Der meinte dann, ich sollte zu einem anderen HNO Arzt gehen, den er wohl kennt. Also Termin gemacht und hingegangen. Der Arzt hatte keine Zeit, bin dann zu einer anderen Ärztin in die gleiche Praxis gegangen, die mir dann bescheinigte, dass die anderen Nebenhöhlen frei sind und es meinen Ohren gut ginge. Sie schickte mich zum Orthopäden.

Was mir so noch einfällt zum Thema Augenringe und Kopfschmerzen...
Vor über einem Jahr, fast zur selben Zeit, bekam ich eine Art von Panikattacke. Ich bekam eines Abends plötzlich Herzrasen. Das ging so 20 Minuten. Mein Freund hatte meinen Puls mit mir zusammen gemessen und wir stellten fest, dass ich einen Puls von 240 hatte. Er rief den Krankenwagen. Als die Hannebambels hier waren, war es schon fast vorbei. Hatte nur noch Zittern in den Beinen. Der eine Typ fragte mich wieviel ich trinken würde - 3L. Er meinte dass wäre zu wenig, ich sollte doch bitte 5 L trinken! Im KH angekommen wartete ich ne Weile bis ich dran kam. Das war ein Arzt, der sich nur mein EKG ansah und mich wiederum fragte wieviel ich denn trinken würde. Er meinte ich solle auch 5 L trinken! Was zum Geier dachte ich noch damals und versuchte mein Glück. Paar Tage später bin ich dann zu meinem Hausarzt gegangen, der ein kleines Blutbild veranlasste. Er meinte auch ich würde zu wenig trinken aber mit den Blutwerten würde ich noch 100 werden. Er schaute mich armselig an und meinte ich müsse zum Psychologen, da ich Burnout hätte. Ich lehnte ab. Ich verstand es nicht. Nahm mir jedoch 3 Monate Arbeitspause und schonte mich. Jedoch noch 3-4 Wochen nach der sog. Panikattacke befiel mich immer mal wieder eine Art von Angeschlagenheit. Diese zeigte sich so: Fahl im Gesicht, schwarze Augenringe und Kopfschmerzen. Druckgefühl im Brustkorb hatte ich ebenfalls noch lange. Ich deutete es als "Muskelkater" nach dem Rennen.

Vor zwei Tagen habe ich mich mit einem Freund unterhalten, denn er fragte mich warum ich ein kotzendes Smily im Skype hätte und ich über die Nase sprechen würde. Er fragte ob ich erkältet sei. Von ihm wusste ich, dass er ab und zu Migräne hatte. Mehr jedoch nicht. Da ich natürlich keine dumme Erkältung habe, sagte ich ihm was ich in den letzten 4 Monaten alles durchgemacht hatte. Er war erschrocken und meinte einiges davon gut zu kennen. Als er damals die erste Migräne hatte, wurde er ebenfalls komplett durchleuchtet und man fand nichts. Er hatte Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Pieksen in Körperteilen, Taubheitsgefühle etc. Damit habe ich also wieder einen Anhaltspunkt. Das Einzige was mich von seinem Krankheitsbild trennt: Ich bin nicht Lichtempfindlich oder Geräuschempfindlich und Kopfschmerzen sind nicht so stark ausgeprägt momentan.

Tja, die Welt ist wohl kleiner, als man denkt. Halte euch auf dem Laufenden. Nächster Termin ist Di.

Lieben Gruß, drück euch alle.
 
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Hallo das SAMs.....ich kenne die Geschichte mit den Ärzten zu gut, leider und eigentlich eine bodenlose Frechheit.

Ist es mal möglich alle Symptome detailiert nochmals aufzuschildern und die ganzen Blute (welche Blutwerte wurden bisher alle getestet und mit welchem Ergebnis?).
Es kann so dermassen viel dahinterstecken, das glaubt man ja gar nicht.

Vielleicht fällt mir dann mehr dazu ein, Symptomliste und Blutliste bitte, bis bald :wave:
 

Piratin

Meine Mama hat hingegen Liegeschwindel, ausgelöst durch das im Alter abgelöste irgendwas im Innenohr, dass die ganze Zeit herumschwimmt. Ebenfalls hat sie eine Schleimbeutelenzündung an der linken Schulter. Mehr nicht.

Das sind Symptome! Altern ist keine Krankheit. Hat sie Amalgam?

Habe tagsüber nun leichte Kopfschmerzen. Abends starken Schwindel und kurze Aussetzer, weiss nicht genau wie ich sie beschreiben kann. Mehr so wie einen kurzen Schub von Orientierungslosigkeit, als wenn der Raum anders wahrgenommen werden würde. Nach einer Stunde geht es mir jeweils wieder etwas besser. Habe auch zu Abend gegessen und lege mich hin. Schone mich. Gestern abend haben meine Augen gebrannt. Vor dem Schlafengehen hab ich dann in den Spiegel geblickt und schwarze Augenringe bemerkt. Die habe ich in letzter Zeit häufig. Heute sind sie noch zum Teil da. Daher hab ich wieder eine Vitamintablette genommen. Hab gelesen, dass das unter Anderem von einem Eisenmangel oder einem Vitamin-C Mangel kommen könnte. Esse in der letzten Zeit Orangen für Vitamin-C. Daran sollte es nicht liegen. Fleisch esse ich ebenfalls ausreichend. Gemüse natürlich auch. Gestern habe ich sogar mehr als 3 Liter getrunken. Seit gestern hab ich auch meine Periode bekommen. Kein Grippegefühl derzeit, nur Durchfall wie immer in den ersten Tagen. Den Durchfall muss ich also beobachten.

Es kann auch am Essen liegen. Wenn du z.B. Fructose nicht veträgst, sind Orangen total kontraproduktiv.

Samstag, am Ende der Einnahme, war ich auf dem Weihnachtsmarkt. Mir war richtig bitterkalt, trotz Daunenjacke. Gefühlt hatte mir nur das Olynth was gebracht. Habe dann die Tage drauf noch auf eine Verbesserung gewartet, da ich in der Vergangenheit wusste, dass ich ab dem 4. Tag der Einnahme eine Verbesserung immer hatte (z.B. bei Bronchitis). Leider ist diese ausgeblieben. Jedoch hatte ich meine Muskeln so stark angespannt bei dem Besuch der Weihnachtsmarktes, dass mir die Tage danach der gesamte Rücken stark weh tat. Hatte auch bemerkt dass ich mich irgendwie verrenkt hatte. Daraufhin legte ich mich abends auf eine Wärmflasche.

Da war doch schonmal was mit "verrenkt". Ich habe so das Gefühl, dass es sich nicht um "verrenkt" handelt. Es gibt wie gesagt einige Parasiten und Infektionen, die Rückenschmerz auslösen. Die werden bei Kälte aktiv, da Kälte das Immunsystem zu sehr fordert. Wärme mögen sie nicht. Es gibt z.B. die Thermotherapie, die allein mit Wärme arbeitet.

Vor über einem Jahr, fast zur selben Zeit, bekam ich eine Art von Panikattacke. Ich bekam eines Abends plötzlich Herzrasen. Das ging so 20 Minuten. Mein Freund hatte meinen Puls mit mir zusammen gemessen und wir stellten fest, dass ich einen Puls von 240 hatte. Er rief den Krankenwagen. Als die Hannebambels hier waren, war es schon fast vorbei. Hatte nur noch Zittern in den Beinen. Der eine Typ fragte mich wieviel ich trinken würde - 3L. Er meinte dass wäre zu wenig, ich sollte doch bitte 5 L trinken! Im KH angekommen wartete ich ne Weile bis ich dran kam. Das war ein Arzt, der sich nur mein EKG ansah und mich wiederum fragte wieviel ich denn trinken würde. Er meinte ich solle auch 5 L trinken!

5 Liter am Tag? Wie soll man das schaffen? Kannst du dich noch erinnern, was da so war zu der Zeit? Was habt ihr z.B. gegessen an dem Tag?

Die Idee die Blutwerte hier einzustellen ist gut. Lass sie dir auf jeden Fall alle geben. Auch wenn Blutwerte nicht immer so aussagakräftig sind. Sie sagen z.B. nicht besonders viel über Mängel aus.

Lieben Gruß

Piratin
 
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Huhu an alle. Mir gings nicht besonders in der letzten Zeit. Erst war mir dauernd übel und seit so 5 Tagen hab ich wieder Schwindel.

Hier erstmal die Ergebnisse der Blutuntersuchung und des Abstrichs meiner Nase:
Nase neg neg neg, nix drin
Blut ab hier
Candida und andere Pilze neg
Streptokokken neg
Infekte neg
Parasiten im Blut nicht nachzuweisen
Borellien neg
Leber, Schild und Nieren Werte gut
Leuko 6,0 Zellen/nl
Erythro 4,38 /pl
RDW 13,4%
Hämo 13,1 g/dl
Hämatrokrit 40,1 V %
MCV 92 fl
MCH 30,0 pg
MCHC 32,8 g/dl Ery. << hatte ich schon immer so
Thrombo 287 /nl

Diese Werte hab ich auf Papier. Alle sind ok.

Weiter diese hier gemessen:
Zink (Hämatokrit-korreliert) -29 %
Selen (H.-korreliert) -4 %
25 (OH) Vit D (Calcidiol) 33 nmol/l

Zink zu wenig, Selen etwas zu wenig. Sollte auf +10% sein korreliert.
Vit D3 soll das sein. Ist mega-mäßig unterdurchschnittlich. Normal in unserem Breitengrad ist er bei 100-150 normal.

Die Ärztin sagte dazu, diese drei Werte (Zink, Selen und D3) stehen für unser Immunsystem. Sind diese sehr niedrig, ist unser Immunsystem im Argen. Ich muss umbedingt Präparate hierfür einnehmen.
Ihre Vermutung ist, dass durch Stress und die Reise in die USA mein Immunsystem schon angeschlagen war. Als mich die Wespe stach, hat es mein Immunsystem nicht mehr geschafft, das Gift abzubauen. Deswegen war mein Fuß so lange rot. Die farbigen Kringel, die typisch für einen Bienen- oder Wespenstich sind, kommen von der eigenen Immunabwehr. Also normal. Jedoch ist die Röte bei mir lange geblieben. Wie oben geschrieben, ist sie der Meinung, dass mein Immunsystem es nicht mehr geschafft hatte. Ferner meinte sie zu mir, dass bei einem kaputten Immunsystem und fehlender Micronährstoffe auch die Schleimhäute verrückt spielen. Daher meine Symptome in der Nase.

Ich habe nicht locker gelassen und habe noch nach einer Wurm-Untersuchung meines Stuhl gefragt, da ich so ca. 2 Wochen Juckreiz abends am after hatte. Hatte gedacht, das könnte vom Durchfall kommen.

Inzwischen hab ich mir auch den Post im Forum vom armen Stefan durchgelesen. Nun, ich muss wirklich sagen, das ist große Kacke alles.... und es macht mich agressiv und traurig zugleich.

Jemand hatte mich vor einiger Zeit gebeten noch einmal meine Symptome als Liste aufzuzählen. Ich werde jetzt aber nur die aktuellen aufzählen:

- Kopfschmerzen latent jeden Tag von Morgens bis Abends; mehrmals am Tag dröhnend und stechend, Ort wechselt
- dumpfer Druck am Hinterkopf
- Druck am Hinterkopf nimmt zu wenn die Nase drückt
- Nase innen zwischen den Augen, aber innen, zieht, drückt und "slurpt" und ploppt
- ploppen prägnant beim Wachwerden und beim Schlafen legen
- Druck in der Nase zusammen mit Zug quer durch den Schädel (in etwa über dem Gaumen/Kieferhöhle) zum Nacken hin ab und zu am Tag bis hin zu ständig
- Druck auf meinen Augen ab und zu wenn die Nase schlimm drückt, rechtes Auge wird trocken dann
- dauernd latentes Rauschen bis hin zum Ausfall der Geräuschwahrnehmung für kurze Zeit in den Ohren
- Schwindel inzwischen auch tagsüber, jedoch nicht so stark wie abends
- Abends starker Schwindel
- hin und wieder Schwächegefühl, Abgeschlagenheit, besonders Abends stark
- Durchfall von 2x Pürree bis hin zu 6 mal Pürree am Tag (teilweise unverdaut, hell; riecht häufig nach Pedigree)
- Augenringe (schlafe gut)
- ab und an noch Verspannung des Nackens, der Kiefermuskulatur (nicht mehr so stark wie vorher)
- schubweise Schwächeanfälle gepaart mit einem heissen Kopf und kalten Füßen und Hände, dabei auch fahl im Gesicht
- kein Fieber

Schwächeanfälle kommen wann sie lustig sind. Gestern bekam ich es beim Wischen des Kochfelds. Habe mich nicht geärgert, nichts gedacht, sogar gelacht in dem Moment, wegen eines Witzes meines Freundes. Nach 3 Stunden ging es wieder. Spät abends hatte ich einen Wattekopf, der gedröhnt hatte. Ähnlich wie ein Kater.
Heute bekam ich es nachdem ich meine Tabletten genommen hatte. Las dabei im Internet. Legte mich kurz ins Bett und duschte mich danach, bis ich wieder warm wurde. Ich versuche so häufig, wie ich kann raus zu gehen an die Luft und zu spatzieren.

Im Forum las ich noch ein paar Ansätze. Weiss nicht ob mir das helfen kann. Im April ist meine MRT. Logisch denkend, bin ich der Meinung, dass es ein Infekt oder sowas ist, aber kein Tumor. Die Frage ist nur was.
Eventuell sollte ich noch einmal zu der Ärztin gehen und mal konkret auf Intoleranzen testen lassen. HPL, Giardien, Bilharziose, Immundefekt las ich hier auch noch in dem Zusammenhang der Symptome. Und ich muss sie noch einmal fragen: wenn mein Immunsystem so down ist, kann es sein, dass man dann einfach keine Antikörper im Blut findet, obwohl man es hat eigentlich? Bedeutet das, ich muss erstmal mein Immunsystem auf Vordermann bringen und dann noch einmal testen? Nach 3 Tagen Micronährstoffen fühle ich mich nicht besser. Frage mich ob die aufgenommen werden zur Zeit. Denn als ich den Bluttest machte, hatte ich paar Wochen zuvor schon ein A-Z Komplex vom dm eingenommen. Jeden Tag eine. Vor dem Bluttest mal 3 Tage drauf verzichtet, damit ich ihn nicht verfälsche. Dass D3 so im Keller ist, hätte ich beileibe nicht erwartet.

Falls ich noch jemandes Frage vergessen habe, bitte noch einmal stellen :)
 
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