unnötige Schilddrüsen-OP (D)

wundermittel

darleen

Hallo James

Die Thematik kann man nicht einfach mal so salopp beurteilen , denn Vergleiche zum Gesundheitsystem zum Beipiel in Amerika , sind die Nicht -OP Ergebnisse ,der Nicht-Genügend-Versicherten und hohe Kosten die auf die Betroffene zu kommende geschuldet , und hat Nichts mit anderen Behandlungs-Methoden zu tun, wäre das anders dort mit der Krankenversicherung , würden sich die Zahlen angleichen

das allgemein zu viel operiert wird, das liegt auf der Hand, aber nicht gerade im SD-Bereich , erstmal ist die OP nicht so beliebt und nicht so groß finanziel erträglich als so eine Rücken- OP , und dazu ist sie eher eine der kompliziertesten ihrer Art , und auch die Indikationen liegen weit unter den Möglichkeiten

liebe grüße darleen:wave:
 
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Hallo zusammen,

ich gebe James Recht. Meine Schilddrüse sollte aufgrund von Knoten auf beiden
Seiten auch entfernt werden. So die Diagnose nach einer radiologischen Untersuchung im KH.

Mein Internist schickte mich dann aber noch zu einem Endokrinologen.
Übrigens, ein ganz liebenswürdiger Amerikaner. Seine Diagnose,
KEINE OP. Lediglich jährliche Kontrolle.

Und vor kurzem im TV die gleiche These, zu häufig OP's. Dazu gehörte
auch die Schilddrüsen-OP!

VG Destination
 
regulat-pro-immune

James

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Ich selbst habe bei einer OP eine gesunde Niere und einen Unterschenkel durch eine Verkettung mehrerer Fehlentscheidungen verloren. Ich war lange im künstlichen Koma und schon von den Ärzten aufgegeben...Die nachträgliche Auswertung der Aufnahmen besagten, dass die OP nicht (wie mir mitgeteilt wurde) "lebensbedrohend" sondern "nur" behandlungsbedürftig (mitTabletten) war. Im Ergebnis bin ich erwerbsunfähig und zu 90% schwerbehindert geworden, mich noch mit MRSA infiziert. Letztlich habe ich den juristischen Weg bis zum (na-ja..positiven) Ende durchlebt
Toll! Erfahrungen, auf die man ohne Zweifel verzichten kann aber weiter geben sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:

darleen

Hallo James

das ist bitter was dir widerfahren ist, und ein Unding

Deswegen kan man nur Jedem raten mindestens eine Zweitmeinung einzuholen, ohne dem Arzt zu berichten , was vorher diagnostiziert wurde

sieht man hier auch in Destinations Fall

Nur

es gibt Berechtigungen für SD-OPs , die lässt sich nun mal nicht wegbehandeln mit Unterlassen von Zustandregulierung , wo der Patient ein Leben lang leidet

jetzt so pauschal zu sagen , ich hatte Knoten und die sollten vorschnell operiert werden und fertig

denn

es gibt mehrere Arten von Knoten , nicht nur eine Sorte ;)
und es gibt eben auch Knoten die entfernt werden müssen , und ich rede hier nicht von den 5 % bösartigen Knotne unter den Knoten

so jetzt zum eigentlichen Thema

wer sich Illusionen hingibt, das in Amerika kein Geld verdient werden möchte bei Ärzten und Kliniken , durch unötige OPs , ja der glaubt dann noch an dem Weihnachtsmann

Nur

die Patienten die zu einer OP gedrängt werden , können sie schlichtweg nicht bezahlen ;) nix Krankenkasseübernahme

Zwar gibt es mehr Forschungsarbeit in Amerika aber auch die will finanziert werden ;)

und im Amerikansichen Raum wird auch nicht anders behandelt bei SD-Dingen wie hier , nur die Ärzte sind dort nicht ganz so d.... in der Diagnsotik wie hier ;) und mehr gewillt gegen Cash wohlbemerkt ,umfangreichere Teste zu machen, die hier nicht erfolgen, weil es die Kasse hierzulande nicht tragen möchten ;)

liebe grüße darleen:wave:
 
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Hallo, liebe Darleen!

Ich gebe dir ganz recht. Man muss unbedingt eine Zweitmeinung (oder dritte, vierte) einholen, denn man weiß nie, wem man vertrauen kann. Leider kann ich die Quelle nicht wiedergeben, mir gehen diese Sachen zz. immer so schnell aus dem Kopf und ich finde das, was ich gelesen habe, nicht wieder. Aber vor wenigen Tagen habe ich einen Artikel gelesen, in dem stand, dass sich in Deutschland die SD-OPs vermehrfacht haben und dass man sich nicht zu schnell darauf einlassen sollte. Viele der OPs sollten der Quelle nach aus wirtschaftlichen Gründen veranlasst worden sein. Ich finde, das sollte man nicht in den Wind schlagen. Mehr wollte James bestimmt nicht damit sagen. Es geht ja nicht darum, dass man nicht bei jeder Person genau hinschauen sollte und die OP bei etlichen Leuten viel Hilfe bringen könnte. Aber das Gegenteil ist halt auch oft der Fall. Und davor muss man warnen (dürfen). Übrigens habe ich im Fernsehen aufgeschnappt, dass fast jedes Krankenhaus solche OPs machen darf, obwohl man sich unbedingt an eine/n ausgewiesenen Facharzt/Fachklinik wenden sollte (die gewisse Standards bestätigt bekommen haben). Es hat alles sein Für und Wider. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Nur wenn man alle Infos hat, kann man (hoffentlich) das für sich Richtige rausfinden. Ich bin auch seit vielen Jahren bei ht-mb.de registriert und habe lange fleißig mitgelesen. Was manche Leute geschrieben haben, für die die OP SCHLECHT war, ging mir ganz schön nah. Also immer kritisch-offensiv mit dem Thema umgehen, kann ich jedem nur raten.

Liebe Grüße :wave:
Sonora
 

darleen

Liebe Sonora

ich wollte ja eigentlich nur damit sagen, das es eben in Amerika nicht besser aussieht , wenn da Alle eine Krankenversicherung hätten

und ja es wird zuviel operiert in Deutschland, sehr auffällig auch im Orthopädischen Bereich

aber das schrieb ich ja schon in meinem ersten Antwort-Post , das ich auch der Meinung binn das zuviel operiert wird

und ja am besten Drittmeinungen , das ist das A und O , mich vor so Etwas möglichst zu schützen

und warum es Patienten nach SD-OP schelcht geht , liegt leider daran , an der ungenügenden Nachsorge, die keine Hand und Fuß hat, aber da du ja auch dort im HT-MB-Forum bist , ist das ja leider das Problem der SD-Patienten die im Regen stehen gelassen werden, und selber Zusehen müssen wo sie bleiben, oder in die Psychoschiene gedrückt werden

und so Manchesmal würde ich gerne dem Behandler der mich über Jahre falsch behandelt hat ,wegen extremer Unkenntnis ,gerne den Hals umdrehen , so das er Rückwärts aus seinem Rucksack essen könnte

nur Eins hat es mir gebracht , das ich mich selbst informiere, und kontrollieren kann , und das ich mit den SD-Dingen einigermaßen vertraut bin , wo ich jeden Tag noch etwas dazulerne, wovon ich bis zu meinem Krankheitzustand null Ahnung hatte , wusste noch nicht mal das es einen TSH gibt ;) weil mir ging es ja immer gut , in der guten Zeit hatte ich ja einen anderen Behandler , der ja Ahnung hatte, so wie es aussieht

denn wäre das nicht passiert, wäre ich heute noch vertrauensvoll den Ärzten ausgeliefert , und davon kann ich nur Jedem abraten

dir einen schönes Resttag wünsch

ist nun off topic geowrden

liebe grüße darleen:wave::)
 
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10.09.08
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3.070
Hallo, liebe Darleen!

Off-Toppic hin oder her: Es ist ja sooo gut, dass wir uns haben und uns gegenseitig raten und helfen. Sonst wären wir alle, die wir uns hier tummeln, ganz schön aufgeschmissen! :kiss:

Liebe Grüße :wave:
Sonora
 
regulat-pro-immune

darleen

Hallo, liebe Darleen!

Off-Toppic hin oder her: Es ist ja sooo gut, dass wir uns haben und uns gegenseitig raten und helfen. Sonst wären wir alle, die wir uns hier tummeln, ganz schön aufgeschmissen! :kiss:

Liebe Grüße :wave:
Sonora

Liebe Sonora :kiss:

das ist das Schöne, das man hier voneinander profitiert, und sich gegenseitig Informationen zuspielt , ohne Diese wäre wirklich Alles viel schwieriger

liebe grüße darleen:):wave:
 
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