Starke Magen-Darm Beschwerden

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Hallo zusammen,

seit ca. September 2014 leide ich unter starken Magen-Darm Beschwerden, für die bisher noch keine Ursache gefunden wurde. Ich fange am besten erstmal mit meinem "Werdegang" an:

Im April 2014 wurden bei mir im Enddarmbereich während einer Darmspiegelung ein tubulo-villöses low-grade und ein tubulo-villöses high-grade Adenom gefunden (Spiegelungsgrund: erhöhter Calprotectin Wert, Blut im Stuhl, breiiger Stuhlgang). Beide waren Gott sei Dank noch nicht entartet und wurden Mitte des Jahres operiert. Nach der OP ging es mir sehr gut und ich hatte keinerlei Beschwerden mehr.
Ca. 2 Monate später bekam ich jedoch Probleme. Der Stuhlgang wurde erneut breiig und ich hatte teilweise sehr großen Mengen an Stuhl (min. einmal die Woche) während einer Sitzung. Meist (normal-)dunkel aber eher fettig. Teilweise auch Bauchdruck im Bereich des Colon Transversum oder oberen Dünndarms.

Seitdem habe ich zig Untersuchungen hinter mir, die keinerlei Ergebnisse brachten. Mehrmalige Untersuchung der Bauchspeicheldrüse (Ultraschall, Lypase, Amylase, Pankreas-Elastaste), welche jedes Mal völlig unauffälig war. Alle Werte immer im Normalbereich und auch keine Auffälligkeiten während Bildgebenderverfahren
Stuhlüberprüfungen ergaben jeweils kein erhöhtes Calprotectin jedoch Probleme mit der Darmflora:
- Im Februar 2015 sehr niedrige Esch.Coli, stark erhöhte Clostridium Species und erhöhten Candida Albicans. Dazu zu viel Fett im Stuhl (4,1g/100g) und zu wenig Stärke (8,6g/100g). Auch das sekretorische IgA war stark erniedrigt.

Nach unterschiedlichen Behandlungsarten bei einem alternativen Mediziner ergaben die Werte im Oktober desselben Jahres ein nur geringfügiges anderes Bild:
- Esch.Coli immer noch stark erniedrigt, Lactobacillus stark erniedrigt,Clos. Species wieder normal (stark erniedrigt). Dazu jedoch noch mehr Fett im Stuhl (6,8g/100g), zu wenig Wassergehalt (69g/100g), zu viel Eiweiß (1,4g/100g) und erneut zu wenig Stärke (7,0g/100g).

Die letzte Untersuchung im April ergab dann folgendes Bild:
- pH-Wert zu hoch (7,5) Esch. Coli normal, Klebsiella Species stark ehöht, Clostridium species wieder erhöht und gerade noch innerhalb des Normbereichs. Fett weiterhin erhöht (5,3g/100g), Wassergehalt immer noch erniedrigt (74g/100g), Eiweiß weiterhin erhöht (1,1g/100g) und Stärke immer noch zu wenig (8,9g/100g). Dazu ist mein sekretorisches IgA immer noch toal im Keller. Alle anderen Werte im Normbereich, keine Entzündungen (angeblich).

Dazu kamen in diesem Jahr erneut eine Magenspiegelung und Darmspiegelung. OP-Narben völlig verheilt, wieder zwei kleine Adenome entfernt, kein Karzinom, unspezifische Entzündung im Dünndarm, unspezifische Entzündung im aufsteigenden Dickdarm. Ansonsten keine Auffälligkeiten. Verschiedene Ärzte geben keinerlei Behandlungsempfehlung, alles anscheinend halb so wild.

Meine Probleme stellen sich seit ca. 10 Monaten verstärkt jedoch wie folgt dar:
Nach großen Mahlzeiten ca. 4 bis 6 Stunden später starke Probleme entweder im Colon Transversum oder Dünndarm (tippe auf letzteres). Schwer zu beschreiben, starker Druck, manchmal schmerzhaft, sehr unangenhme Gefühle. Der Darm ist immer sehr laut am Grummeln, hört sich nicht normal an. Oft stark aufgeblähter Bauch, dadurch teilweise starke Extrasystolen. Wenn es ganz schlimm kommt (Gott sei Dank sehr selten) bekomme ich starke Darmkrämpfe, sodass mir der Schweiß ausbricht, die auch nach dem Stuhlgang nicht besser werden. Fangen meistens morgens nach dem Aufstehen an, werden im Laufe des Tages immer schwächer und sind abends dann weg. Jedoch fühlt sich auch der Darm am nächsten Tag noch gereizt an, sodass ich kaum etwas essen kann.
Stuhl ist nahezu immer breiig und riecht manchmal sehr seltsam (nicht scharf, wie bei einem Fettstuhl, was jedoch auch mal vorkommen kann). Kann den Geruch gar nicht beschreiben, nicht sehr unangenehm, einfach merkwürdig.

Ich habe keine Ahnung, was die starken Beschwerden auslöst. Ich konnte bisher noch kein Nahrungsmittel 100% ausschließen oder aber dingfest machen. Manchmal vertrage ich z.B. ein halbes Hähnchen, manchmal macht es Probleme. Genau dasselbe mit anderen Speisen. Ich trinke seit den Problemen weder Alkohol, noch Kaffee, noch nehme ich sonstwie irgendwas Prikäres zu mir. Süssigkeiten lasse ich auch nahezu ganz weg. Anfang 2015 habe ich zudem eine Diät gemacht und viele Nahrungsmittel nicht genommen, hat jedoch nichts gebracht (z.B. Milch, Käse, bestimmte Nüsse usw). Es wurde bei den Untersuchungen weder eine Laktose-, noch Glukose- oder gar Glutenintoleranz festgestellt.

Ich bin mit meinem Latein völlig am Ende und die Ärzte helfen mir absolut nicht weiter. Meistens werden die Beschwerden auf einen Reizdarm geschoben und ich werde gefragt, was man denn noch untersuchen soll, wäre ja alles ohne gravierenden Befund. Auch die Einnahme von Pankreas-Enzymen (Werte waren ja eh top) oder zur Magenunterstützung brachten keine Besserung.

Mich wundern diese 4-6 Stunden nach dem essen stark. Auch wenn diese zeitweise mal nicht so stark vorkommen. Gestern habe ich z.B. puren Kalbeljau mit Reis gegessen und zack, Probleme wieder da, Darm auch heute noch gereizt.

Dazu kommen immer täglich immer so Müdigkeitseinbrüche, oft auch schon morgens, meist jedoch nachmittags. Da kann ich mich einfach mal platt ne Stunde schlafenlegen.

Mitte 2015 habe zudem ein riesiges Blutbild anfertigen lassen mit 6 Seiten an Werten. Bis auf Kleinigkeiten kam da auch nichts bei raus. So hatte ich kleinere Mängel (z.B. Magnesium) und meine "akt. T.-Lympho HLA-DR+ relativ" und "akt. T-Lympho HLA-DR+ absolut" Werte waren im Keller. Der Arzt meinte keine Ahnung warum, das hätte keine Aussagekraft. Nachgewiesen wurden Chlamydia pneumonia und Yersinia. Dem wurde aber keine Beachtung geschenkt, da es wohl alte Infektionen seien.

Ich würde mich freuen, wenn hier vielleicht irgendjemand noch irgendeine Idee hat. Ich habe keine Ahnung mehr, was ich noch machen soll. Die Dinge, die ich bis dato eingenommen habe (keine typischen Medikamente) habe ich weggelassen. Das würde wohl den Rahmen sprengen. Derzeit nehme ich nur Myrrhinil.

Vielen Dank im Voraus!
 
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wundermittel
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Hat denn niemand mal ähnliche Darmbeschwerden gehabt und die irgendwie in den Griff bekommen? :(
Habe derweil den Eindruck, dass es manchmal mit Eiweiß zu tun hat....wobei ich keinerlei Allergiesymptome habe, sondern eben wie oben beschrieben. Alles sehr seltsam.
 
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Hallo Qurik,

Nahrungsmittelintoleranzen können sich mit bis zu 72 stündiger Verspätung zeigen.

Wie wurde bei Dir denn eine Glutenintoleranz ausgeschlossen?

Kannst Du bitte einmal ganz genau aufschreiben, wie Du Dich ernährst angefangen vom Frühstück über die Kaffeepause, Mittags, Nachmittags, Abends und natürlich auch, was und wieviel von was Du trinkst?

Was bist Du für ein Typus (Statur, Hautfarbe, Augenfarbe, Haarfarbe, schlank, sehnig, etwas kräftiger, wie ist Deine Beschaffenheit von Haut, Bindehaut und Muskelgewebe, Temperament, sportliche Aktivität, Bewegung etc.)?

Wie schläfst Du?

Hast Du noch andere Symptome?

Warst Du wenige Monate vor der Erkrankung im Ausland?

Liebe Grüße Tarajal :)
 
regulat-pro-immune
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Hallo Tarajal,

bei mir wurde eine Dünndarmbiopsie (Zwölffingerdarm) durchgeführt und das Ergebnis schließt laut Arzt eine Zöliakie aus. Wobei ich auch nicht den Eindruck habe, dass mir glutenhaltige Lebensmittel besonders Probleme bereiten.

Ernähren tue ich mich folgendermaßen:

- Frühstück: Derzeit meistens entweder Bioknäckebrot, Zwieback oder Müsli (mit Kuhmilch). Zum Knäckebrot Käse (oft Ziegenkäse), sehr selten Wurst, oft unterschiedliche Bioaufstriche (rein pflanzlich), manchmal auch Aufstriche aus Nüssen ohne Zuckerzusatz. Habe lange Zeit nur Sojamilch genutzt, bis mir diese plötzlich schwere Probleme gemacht hat.
Lange Zeit (mehrere Monate) habe ich auch nur besonderes Brot ohne Gluten, Hefe, Ei und Milch gegessen. Hatte jedoch keinen Einfluss.

- Mittagessen: Ca. zweimal die Woche Nudeln mit Tomatensauce, einmal Hähnchen, einmal Rind, einmal Fisch, ansonsten Kartoffeln mit Quark, Biorösti, Reis oder auch mal nur Gemüse. Als Beilage nehme ich zum Fleisch immer Gemüse. Meist Broccoli, Blumenkohl, Rosenkohl und gemischtes Gemüse (Erbsen, Möhren etc). Derzeit lasse ich Fleisch jedoch komplett weg.

- Abendessen: Im Grunde wie das Frühstück, nahezu nie etwas Warmes.

- Zwischendurch: Oft Pistazien, Studentenfutter, Kernemix, Möhren und mindestens eine Portion Obst pro Tag (Äpfel, Birnen, Orangen, Kirschen, alle möglichen Beeren).

Trinken tue ich nahezu ausschließlich Wasser, meistens ohne Kohlensäure, sehr selten mit. Mehrmals die Woche über den Tag verteilt zwei Tassen Kräutertee und ganz selten auch mal ein Glas Fruchtsaft (meist Bioorangensaft).

Von der Statur her bin ich ein ektomorpher Typus. Also sehr schlank und drahtig. Eher zu wenig Gewicht, nie zu viel. Helle Hautfarbe, blaue Augen, mittelbraune Haarfarbe (mittlerweile eher grau). Bindehaut ist eher schwächer, Temperament im Gegenteil zu früher sehr lethargisch und träge, Sport nach langer Unmöglichkeit sehr eingeschränkt, ein paar Mal die Woche ca. 20 Minuten Trimrad, früher (vor 6 Jahren) 3 mal die Woche 60 Minuten Krafttraining, das ist nicht mehr drin.

War vor Ausbruch der Darmbeschwerden nicht im Ausland.

Symptome habe ich derzeit noch folgende: Kiefer- und Nackenverspannungen (nutze jetzt Bissschiene), Rückenschmerzen, Schmerzen in den Unterarmen und Unterbeinen, meist beiseitig, Rückenschmerzen, Schmerzen im oberen Epigastrium und im linken und rechten Unterbauch, teilweise starke Wortfindungsstörungen und nahezu immer Müdigkeit. Fühle mich nie frisch. Schlafe zwar meistens durch, wache aber oft früh auf und fühle mich auch nach 8 oder 9 Stunden irgendwie platt. Hautbild hat insgesamt in den letzten Monaten nachgelassen, eher blass und plötzlich viele Unreinheiten, hatte ich sonst nie Probleme mit. Nase ist ständig leicht zu, alle Allergietests jedoch negativ.

Irgendwas habe ich bestimmt noch vergessen, das Gedächtnis ist nämlich auch alles andere als prickelnd :)
 
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Hallo Quirk,

Kiefer- und Nackenverspannungen (nutze jetzt Bissschiene), Rückenschmerzen, Schmerzen in den Unterarmen und Unterbeinen, meist beiseitig, Rückenschmerzen, Schmerzen im oberen Epigastrium und im linken und rechten Unterbauch, teilweise starke Wortfindungsstörungen und nahezu immer Müdigkeit. Fühle mich nie frisch. Schlafe zwar meistens durch, wache aber oft früh auf und fühle mich auch nach 8 oder 9 Stunden irgendwie platt. Hautbild hat insgesamt in den letzten Monaten nachgelassen, eher blass und plötzlich viele Unreinheiten, hatte ich sonst nie Probleme mit. Nase ist ständig leicht zu, alle Allergietests jedoch negativ.
Dazu kommen noch die Verdauungsprobleme.

Wie sehen Deine Zähne aus? Gibt es irgendwelche Füllungen, Wurzelbehandlungen ...?

Hattest Du evtl. eine Impfung, bevor die Probleme anfingen? Hast Du oft Medikamente, u.a. Antibiotika genommen? Ist Deine Wohnung schimmelfrei und Dein Arbeitsplatz sauber?

Wenn Dir Sojamilch Probleme gemacht hat, könnte das ein Hinweis auf eine Histamin-Problematik sein. Dann wären Nüsse, Tomaten, Schweinefleisch, manche Obst- und Gemüsesorten problematisch. Hast Du Dich mit der HIT schon einmal beschäftigt?:

Histamin-Intoleranz – Symptome, Ursachen von Krankheiten

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano,

meine Zähne sind eigentlich völlig in Ordnung. Habe zwar ein paar (alte) Füllungen, aber ich glaube, die sind nicht aus Amalgam. Bin mir zwar recht sicher, werde ich aber nochmal erfragen. Wurzelbehandlung hatte ich bisher noch nie. Weißheitszähne hab ich auch noch alle.

Impfung hatte ich zuletzt vor ca. 16 Jahren, ist also auch schon etwas länger her. Wohnung, derzeit auch gleichzeitig der Arbeitsplatz, sollte sauber sein. Besteht kein Verdacht auf irgendwelche Schadstoffe. Habe aber auch keine Ahnung, wie man das 100% ausschließen kann, ohne gleich tief in die Tasche greifen zu müssen.

Mit einer Histamintoleranz habe ich mich auch schon mal beschäftigt. Jedoch gab es da keinen konkreten Hinweis. Wenn ich z.B. Nüsse esse, merke ich keinerlei Verschlechterung der Symptomatik. Die Sojaprobleme haben sich erst mit vermehrtem Konsum ganz plötzlich entwickelt.

Gibt es denn neben einer Auslassdiät andere Möglichkeiten eine HIT zu testen?

Da die Darmproblematik ca. 2 Monate nach meiner Darm-OP auftrat, und man bei diesen ja ein perioperatives Antibiotikum bekommt, hatte ich an einen vielleicht patogenen Keim gedacht. Wirklich nachgewiesen wurde jedoch keiner. Aber es gibt ja tausende davon....
 
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12.05.13
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Die HIT würde ich wirklich auch mal näher ins Visier ziehen.

Wenn man Probleme mit der Verdauung hat ist es nie förderlich gebackenes Getreide, Salate, Fleisch oder Milch als Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.

Da spielt es auch keine Rolle, ob man irgendwelche Veränderungen sofort bemerkt oder nicht. ;)
Diese Nahrungsmittel sind alle schwerer zu verdauen und stressen einen angeschlagenen Darm noch mehr.

Sojaprodukte sind ohnehin für sehr sehr viele Menschen in unseren Breitengraden unverträglich.

Mit welchen Medikamenten hatte man bisher Deine Darmflora reguliert?

Welche Mineralstoffe oder Nahrungsergänzungsmittel nimmst Du heute ein?

Liebe Grüße Tarajal :)
 
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Ich habe so viele Mittel ausprobiert, die meisten fallen mir bestimmt nicht mehr ein. Größtenteils Naturprodukte, bis auf zwei unterschiedliche Protonenpumpenhemmer, Pantoprazol und Omeprazol, die ich jedoch jeweils nur für 7 bzw. 2 Tage genommen habe.
Mal sehen...derzeit nehme ich Myrrhinil, davor kamen zum Einsatz Pankreatin, Enzynorm, Hepar-SL, Gelum Tropfen, Carmenthin, Perenterol Forte, Solunat Nr.8, Ozovit, Gamma Rizol und Kijimea. Es war noch mehr, aber da komme ich jetzt nicht mehr drauf.
Habe durch keines der Medikamente bisher eine wirkliche Verbesserung spüren können. Das Ozovit hat jedoch die Clostridien stark in den Keller getrieben.

Nahrungsergänzungsmittel nehme ich im Moment keine. Habe bis vor Kurzem jedoch Vitamin D und Tromkardin genommen. Letztes Jahr noch Q10 und Vitamin B12.

Achja, dazu noch Kohle Hevert und Kieselerde von Luvox.

Ich glaube, das war es erstmal :D
 
regulat-pro-immune
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Hallo Quirk,

meine Zähne sind eigentlich völlig in Ordnung. Habe zwar ein paar (alte) Füllungen, aber ich glaube, die sind nicht aus Amalgam. Bin mir zwar recht sicher, werde ich aber nochmal erfragen.
Vorsichtshalber solltest Du Deine Zähne vom Zahnarzt anschauen lassen und fragen, aus welchem Material die alten Füllungen sind und ob sie in Ordnung sind.

Die Histaminintoleranz wurde ja schon angesprochen. Wie sieht es mit den anderen Intoleranzen aus?:
- Fruktose-/Sorbit-, Gluten-, Laktose-Intoleranz - ?
Wurden die Atemtests auf Fruktose-/Sorbit- und Laktose-Intoleranz durchgeführt? Wurden die entsprechenden Antikörper auf Glutenunverträglichkeit (nicht Zöliakie) bestimmt?
(z.B.: Gluten-Zöliakie-Test (Blood-Spot) – IFU - Institut für Functional Medicine und Umweltmedizin)

Wurden Prick- und Rast-Tests auf die üblichen Nahrungsmittelallergene gemacht?

seit ca. September 2014 leide ich unter starken Magen-Darm Beschwerden,
Was war anders als sonst ca. im August/September 2014? :
- Urlaub im AUsland, Impfung, Medikamente, Umzug, Renovierung, neuer Arbeitsplatz, neue Möbel, Zahnbehandlung .... - ?

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano,

war vor ca. 3 Monaten erst noch beim Zahnarzt, alles war tiptop. Amalgam habe ich auf jeden Fall nicht, das habe ich nochmal gecheckt. Welches Material es dann ist, wahrscheinlich Keramik, muss ich noch erfragen.

Fructose-, Glucose- und Laktose-Intoleranzen wurden via Atemtest getestet. Ergebnisse waren alle negativ. Ob Antikörpertests durchgeführt wurden, weiß ich nicht, jedoch meinte der behandelnde Gastroenterologe, dass ich keine Glutenunverträglichkeit habe.

Ca. Anfang 2015 hatte ich einen recht umfänglichen Nahrungsmittelallergenetest gemacht, bei dem auch einige Reaktionen, teilweise starke, rauskamen. Danach habe ich auch über Monate eine Diät durchgeführt. Hatte leider auch keinerlei Auswirkungen auf das Darmproblem. Im Grunde wurde es danach noch schlimmer, auch wenn das wahrscheinlich nur eine zeitliche Abhängigkeit war. Ob das Prick- und/oder Rast-Tests waren, weiß ich jedoch nicht. Ich finde die Unterlagen gerade nicht.

Bis auf die Darmoperation, die im Juli stattfand, war absolut nichts anders. Es gibt keinen Anhaltspunkt, der auf einen externen Faktor deutet.

Ich werde jetzt nochmal einen Test auf das Leaky-Gut-Syndrom machen lassen, da ich gerade einen Artikel über eine neue Studie gelesen habe. Ein erniedrigtes sIgA deutet auch schon darauf hin. Und das ist bei mir ja schon über ein Jahr komplett im Keller. Vielleicht liegt es ja daran...









Was war anders als sonst ca. im August/September 2014? :
- Urlaub im AUsland, Impfung, Medikamente, Umzug, Renovierung, neuer Arbeitsplatz, neue Möbel, Zahnbehandlung .... - ?

Grüsse,
Oregano[/QUOTE]
 
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12.05.13
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Hallo Quirk,

für mich klingen Deine Symptome sehr stark nach einer richtig kräftigen Leber- und Darmüberlastung.

Ganz ehrlich, ich denke, dass eine Heilfastenkur oder eine Reisschleimkur mit einem anschließenden vorsichtigen Nahrungsaufbau Dir sehr gut tun würde. :)

Damit könnten sich sowohl Dein Darm als auch Leber, Galle, Bauchspreicheldrüse und alles was noch dazu gehört wieder regenerieren.

Optimal wäre es in Verbindung mit regelmäßiger Colon-Hydro-Therapie während dieser Zeit.

Liebe Grüße Tarajal :)
 
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Hallo Tarajal,

einen Test werde ich jetzt noch machen. Und zwar den auf ein Leaky Gut Syndrom. Egal was dabei rauskommt, um eine Kur komme ich wohl nicht rum. Mein Problem ist nur, dass ich sehr schlank bin und ich nicht noch mehr KGs abnehmen will. Hab bisher durch die Probleme nicht unglaublich viel Gewicht verloren, aber bin dennoch ca. 3 bis 4kg vom Normalgewicht entfernt. Das stört mich schon und so eine Kur zerrt da bestimmt nochmal derbe....
 
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Dann geh doch auf Reisschleim über und mache den mindestens 10 Tage lang.
(1 Tasse weißen Reis, kein Vollkornreis!, 6-7 Tassen Wasser anderthalb Stunden köcheln lassen)

Reisschleim saugt Giftstoffe auf, beruhigt den Darm und die Darmbakterien können sich durch die "einseitige Ernährung" wieder normalisieren.

Dazu regelmäßig noch eine Bauchübung um die Muskulatur des Darmes wieder zu aktivieren und zu stärken, die kannst Du hier nachlesen:

https://www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-allgemein/117197-colon-hydro-therapie.html

Normalerweise nimmt man auch nicht mehr ab, als der Körper im Zuge einer Heilsanierung entbehren kann. ;)

Liebe Grüße Tarajal :)
 
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Vielen Dank für die Informationen!
Hört sich auf jeden Fall nach einer guten Methode an, den Darm mal zu entlasten. Ich warte noch die Testergebnisse ab, dann werde ich die Kur wohl mal angehen :)
 
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