Ständiges Einschlafen beim Lesen und Lernen

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Hallo Leute,

ich habe momentan das Gefühl so gut wie alles getan und ausprobiert zu haben, um die Ursache für mein Problem zu finden und doch weiß ich immer noch nicht, woran es liegt.
Mein Problem ist, dass ich praktisch immer einschlafe, soblad ich 10 Min etwas lese oder lerne. Dabei ist es total egal, ob es etwas Kompliziertes oder seichte Litaratur ist. Häufig auch bei Vorlesungen (ich bin 22 und studiere), manchmal auch bei Filmen,...
Auffällig dabei ist, dass ich bei all diesen Tätigkeiten sitze.
Wenn ich mich körperlich betätige, habe ich keine Probleme und eigentlich auch keine Leistungsschwierigkeiten (wie es z.B. bei CFS sein müsste).

Ich ernähre mich sehr gesund, schlafe praktisch jeden Tag 8 Stunden (ist die Zeit in der ich von alleine wach werde) und habe keinen "berufsbedingten" Stress. Trotzdem tritt diese Müdigkeit unverändert seit 2,5-3 Jahren auf.
Das einzige, was in der Regel wirklich hilft, ist eine Tasse Kaffee. Dann fühle ich mich so wie früher oder sogar noch einwenig stärker aufgeputscht (bin zur Zeit noch Gelegenheitstrinker;)).

Ich habe auch noch 2 weitere Beschwerden, die aber erst 1 Jahr nach der Müdigkeit aufgetaucht sind. Diese sind eher psychischer Natur und haben die Müdigkeit eigentlich nicht beeinflusst - sie ist genau so stark wie früher.

Hier eine Liste, was ich bisher alles abgeklärt habe:
1. Schilddrüse (TSH, fT3, fT4, Tg, TgAK, TPO AK, TSH-R AK, Ultraschall-Untersuchung)
2. Habe kein Amalgam (nie gehabt)
3. Keine Borrelien-AK (weder IgM, noch IgG)
4. Eisen und Ferritin
5. Cortisol (Speicheltest: Tagesprofil (3 Proben), habe ich 2 Mal gemacht, einmal war der Morgenwert niedrig, stimmt am ehesten mit meinem Müdigkeitsempfinden überein. 2. Mal waren alle Werte gut.)
6. Schlaflabor (keine Auffälligkeiten, angäblich guter Schlaf)
7. Augenärztin (keine Mängel feststellbar)
8. Vitamin D
9. Leberwerte
10. Normales Blutbild und Hämoglobin
11. Mineralstoffe in Vollblut
12. Blutdruck (Durchschnitt: 110:60)
13. Blutzucker
14. Diaminoxidase (DAO)
15. Keine Reaktionen auf Laktose, Fruktose, Gluten,...
16. Lebensmittelallergien nicht bekannt: Auch Auslassdiäten machen keinen Unterschied
17. Allergietest: Birke (IgE: 5), Hausstaubmilbe (IgE: 5), Katze (IgE: 3) (bis auf ab und zu niesen bemerke ich die Allergie nicht)
18. Darmflora (2 Test, nie könnte Candida nachgewiesen werden, habe auch kein Bedürfnis nach Süßem, noch Verdauungsprobleme)
19. LTT: kein EBV,
positiv: Chlamydien pneumoniae, Chlamydien trachomatis, Varizella-Zoster, Herpes Simplex 1 und 2, Candida albicans (keine Veränderung durch verschiedene Behandlungen)
20. Antistreptolysin O (ASLO) erhöht (keine Veränderung durch Antibiotika)
21. Neurostressprofil (einige Werte waren grenzwertig, Einnahme der Aminosäuren verändert aber Symptome nicht)
22. Nitrostressprofil
23. Geschlechtshormone

Bei allen oben genannten Untersuchungen waren die Werte in der Norm (oder die Behandlung hat keine Verbesserung gebracht (z.B. Vitamin D).
Wenn jemand die genauen Werte haben möchte, bitte einfach posten. :)

Bitte gebt mir Anregungen, was ich übersehen haben könnte bzw. wo ich noch nachforschen sollte.
Ich fühle mich zur Zeit so, wie jemand der den ganzen Heuhaufen genauestens durchsucht, aber noch immer keine Nadel gefunden hat. :idee:
Ich bin mir einfach sicher, dass es dafür irgendeinen Grund geben muss, vor allem, weil ich das früher nicht gehabt habe!


Also, immer her mit den Ideen und danke für eure Hilfe!
:wave:
slowmoe
 
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26.06.10
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Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

11. Mineralstoffe in Vollblut
Blutwerte sind oft nicht besonders aussagekräftig.

Darmflora (2 Test, nie könnte Candida nachgewiesen werden, habe auch kein Bedürfnis nach Süßem, noch Verdauungsprobleme)
Stuhluntersuchungen auf Candida sind sehr oft falsch negativ. Eventuell zur Absicherung einen Spucktest (google) machen.

positiv: Chlamydien pneumoniae, Chlamydien trachomatis, Varizella-Zoster, Herpes Simplex 1 und 2, Candida albicans (keine Veränderung durch verschiedene Behandlungen)
Na das ist ja mal ein ganzer Haufen. Kenn mich aber nur mit Candida aus.

2. Habe kein Amalgam (nie gehabt)
Es reicht wenn deine Mutter Amalgam hatte, da diese ihre Schwermetalle über das Kind entgiftet.
 

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Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

schonmal in Richtung Narkolepsie Untersuchungen gemacht?
 
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30.03.13
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Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

Hallo Slowmow,
ich kenne dein Problem nur zu gut, leider selber schon seit Jahren darunter,
und kenne auch noch ein paar andere , die mir von diesem Problem erzählten
allerdings war ich nicht so "fleissig" wie du und habe die ganzen Untersuchungen gemacht. rgendwie hab ich gespürt, dass da nicht wirklich was körperliches dran schuld sein kann.
und es ist ja auch irgendwie beruhigend, zu wissen, dass der Körper einwandfrei funktioniert?

Ich habe im Lauf der Jahre ein paar Strategien gefunden, die es mir möglich machen, wenigstens zeitweise für längere Zeit ein Buch zu lesen.

Also- ich unterscheide zunächst einmal zwischen Lektüre, die ich wirklich vollständig verstehen und "mir einverleiben" möchte.(das wären für dich deine Bücher fürs Studium)
Solche Bücher lese ich prinzipiell nur stehend (Ich habe mir dafür ein Stehpult besorgt) und mit einem Bleistift in der Hand.
Das Unterstreichen von Textstellen hilft mir, die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten, und irgendwie wird der Text, der sonst ganz schnell eine "Buchstabensuppe" wird, die vor meinen Augen verschwimmt, damit strukturiert und es gibt optische Fixpunkte. Aber das machst du als Studentin sicher ohnehin.....

und ich mache während des Lesens immer wieder mal ne Pause, in der ich durchs Zimmer gehe oder irgendeine Kleinigkeit erledige, die den Kopf nicht in Anspruch nimmt, also z.B. Blumengiessen......

Ich hab auch gemerkt, dass ich in der Früh nach dem Frühstück meine "wachste" Zeit habe- das kann bei dir natürlich eine ganz andere Tageszeit sein, aber probier einfach mal aus , ob es Zeiten gibt, in denen du aufnahmefähiger bist!

Bücher , die ich einfach nur so zum Spaß lesen will, lese ich Abends im Bett,- und schlafe damit ein. Das ist wunderbar, denn wenn ich denke wieviel Menschen Schlaftabletten nehmen müssen, weil sie nicht einschlafen können, ist das ja eine sehr sanfte Therapie, meine ich!
Natürlich brauche ich für ein Buch ziemlich lange, bis ich es durch hab, muss auch am nächsten Abend 1 Seite vorher zu, lesen beginnen, damit ich weiss, was als letztes passiert ist:)

und ich bin draufgekommen (aber das wird für dich wahrscheinlich nicht zutreffen, dass ich mit einer Lesebrille (ganz schwach, so 1/2 Dioptrie) einfach noch klarer sehe und mein Lese-Einschlafen auch damit zu tun hatte, dass die etwas unklar wahrgenommen Buchstaben in meinem Kopf so eine Art "Nebel" erzeugen, der mich dann so müde macht.
Ich weiss nicht, ob da irgendetwas dabei ist, mit dem du was anfangen kannst. Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass man mit seinem Problem nicht alleine ist, oder?
Herzliche Grüße!
 
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22.05.12
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Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

Hallo alle miteinander und danke für eure Beiträge! :)

@Magg: Candida hatte und habe ich auch ganz oben auf meiner Liste der potentiellen Übeltäter. Ich habe diesen Spucktest schon einmal gemacht, der ist positiv ausgefallen. Viele meinen aber, dass der nicht so aussagekräftig wäre.
Candida könnte die Müdigkeit erklären, ich habe aber eine normale Verdauung und esse schon seit einiger Zeit keinen Zucker. Ich nehme zur Zeit auch Oreganoöl und Rizol Zeta und habe bis jetzt noch keine Veränderung gemerkt. :idee:

Die ganzen anderen Erreger können Ursache für meine Beschwerden sein, nur was will man gegen Viren machen??
Ich versuche zur Zeit auch mein Immunsystem zu stärken mit Reishi und Cat’s Claw.


@golia: Ja, im Zuge des Schlaflabors wurden noch einige Untersuchungen angehängt, die eine Narkolepsie ausschließen.


@salzburgerin: Du scheinst ja wirklich dasselbe zu haben, wie ich!
Das mit dem Stehpult ist eine wirklich tolle Idee, daran hatte ich auch schon einmal gedacht - würde sicher helfen.
Deine Vorschläge sind ziemlich genau das, was ich auch tatsächlich mache: Pausen in denen man herumgeht, unterstreichen, in den Zeiten lernen, wo es am ehesten geht (bei mir Abends)...
Ja, ich bin auch immer ganz verblüfft, wie jemand Einschlafschwierigkeiten haben kann.;) Kenn ich nur von früher.

Ich denke mir immer: Wenn es noch vor 3 Jahren anders war, dann muss sich in der Zeit doch irgendwas verändert haben.
Mit 10 Min kommt man einfach nicht in Lese- bzw. Lernfluss!
Interessant wäre auch, was der physiologische Unterschied ist zu den Zeiten, wo ich nicht so müde bin (also meistens Abends)?
 

kopf

Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

Hallo ,

bei schwäche der Augen oder bei einbeziehung der augen in etwas , woraus dann müdigkeit entsteht , also schwäche , in der schnellen art wie bei dir ,
sollte man an nicht optimal funktionierende mitochondrien denken .
an eine dysfunktion !
Mitochondropathie

LG kopf.
 
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10.01.04
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Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

Hallo slowmoe,

es hilft auch - so man kann - zu Lernendes zu singen :)...

Ich denke mir immer: Wenn es noch vor 3 Jahren anders war, dann muss sich in der Zeit doch irgendwas verändert haben.
Ja, das denke ich auch.
Also stellt sich die Frage, was sich vor 3 Jahren bzw. davor bei Dir ereignet hat, was der AUslöser für diese Müdigkeit gewesen sein könnte.
Fällt Dir da irgendetwas ein, wie z.B.:
- Zahnbehandlung, Antibiotika-Behandlung, neue Wohnung, neuer Arbeitsplatz, irgendwelche Lacke, Schimmel in der Wohnung, Unfall ...-?

Ist Deine Schilddrüse schon einmal angeschaut worden und die Blutwerte bestimmt?

Grüsse,
Oregano
 
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18.03.13
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Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

Hi, ich lese mich hier auch überall durch...

Bei mir war das erste schlimme Symptom Müdigkeit!!!
Bin überall eingeschlafen, u.a. Auch beim lernen, auf Geburtstagen, beim Besuch bin ich einfach weggeratzt. Horror war das, und das Umfeld kammgar nicht darauf klar. Was ich aber zuvor niemals hatte, diese schlimme Müdigkeit. Meine damalige Ärztin sagte direkt das wäre ein Pilz!!! Den man aber nicht im Stuhl feststellen kann, das kann man sich ersparen sagte sie.

Wenn du einfach mal mit einer strengen Diät anfängst bezgl der Pilze/ Candita, dass schadet ja nicht. Und so kannst du während der Suche nach möglichen anderen Ursachen weiter suchen.
Bei mir hat es sehr lange gedauert bis der Pilz weg war, denn ich hatte sogar eine Darmmykose, anscheindend war dass schon so massiv.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung schreiben. Jetzt habe ich nicht mehr die Müdigkeit wie vor ca. 2 Jahren.

Und Respekt, wie gut du das alles aufgelistet hast, sehr vorbildlich.

Viele Grüße
Luro
 
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Hallo Slowmoe,


Müdigkeit ist oft ein Zeichen einer Leberkrankheit.

Bei meinem Bruder, der eine milde Form der Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) hat, war es so, dass er fast sein Studium nicht beendet hätte, weil er ständig müde war.
Er hatte damals nur ein leicht erhöhtes Ferritin, was man bei einer Hämochromatose haben kann.
Die genaueren Untersuchungen ergaben dann, dass er eine milde Hämochromatose hat.


Daher meine Fragen:

1. Wie hoch sind folgende Leberwerte:
GGT, GPT, GOT, Cholinesterase, GLDH, Bilirubin, Alkalische Phosphatase

2. Wie hoch sind folgende weiteren Blutwerte:
Erythrozyten
Hämoglobin
Ferritin
Transferrin
Transferrin-Sättigung
Eisen
CRP (wenn möglich, vom gleichen Tag, an dem auch Ferritin bestimmt wurde).

Wichtig wäre die Transferrin-Sättigung, falls je einmal bestimmt.


Gerade in Deinem Alter könnte sich diese Krankheit bemerkbar machen.
Nicht immer sind gleich die Leberwerte erhöht, da diese Krankheit langsam voranschreitet.
Manchmal hat man aber bereits grenzwertig hohe Leberwerte.


Gibt es Auffälligkeiten bei den Mineralstoffen Zink und Magnesium und beim Vitamin A ?


LG
margie
 
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Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

positiv: Chlamydien pneumoniae, Chlamydien trachomatis, Varizella-Zoster, Herpes Simplex 1 und 2, Candida albicans (keine Veränderung durch verschiedene Behandlungen)
Gegen Viren kannst du derzeit nicht viel machen. Auch ein mögliches Candida-Problem muss meiner Meinung nach hinten anstehen. Erstmsls müssen diese beiden Chlamydien WEG, und zwar so rasch als möglich. Da pflanzliche Mittel bis anhin scheinbar keine Veränderung des LTT brachten, würde ich auf "chemische Mittel" umsteigen. Wenn du "Glück" hast, werden deine Beschwerden alleine durch die Chlamydien verursacht. Wenn die Chlamydien mal weg sind (was sich über einige Zeit in normwertigem LTT zeigen würde) und du aber noch immer Beschwerden hast, dann kannst du dir immer noch Gedanken über weitere mögliche Erreger machen.

Lg
 
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22.05.12
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Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

Hallo alle miteinander, find ich super toll, dass mir so viele geantwortet haben! :)


@kopf: Ich habe bei einer Ärztin, die nach Kuklinsky untersucht und therapiert ein Nitrostress-Profil gemacht und dadurch dürfte eine Mitochondropathie auch ausgeschlossen sein.
B12 und Q10 nehm ich aber, weil da ein leichter Mangel festgestellt wurde.


@Oregano: Singen, coole Idee!:D

Hmm, ja, vor 3 Jahren ist schon einiges passiert.
- Am auffälligsten war meine Europareise für einen Monat, wo ich mit einer Bakterieninfektion im Gesicht und Juckreiz an bestimmten Körperstellen zurückkahm.
- Dann bin ich für 1 Jahr in einen anderen Ort gezogen wegen meinem Zivildienst.
- Nach dem Zivildienst eine OP mit Vollnarkose und Antibiotikum. Ein paar (alternative) Ärzte meinten, dass vl noch die Narbe ein Stöhrfeld sein könnte.
- Kurz nach der OP bin ich dann in die Stadt gezogen, um mit meinem Studium zu beginnen, wo mir meine Müdigkeit erst so richtig bewusst wurde.
Da ich jetzt wieder umgezogen bin und meine Müdigkeit auch in den 2 Monaten Sommerferien zu Hause nicht besser geworden ist, halte ich Schimmel oder Wohnungsgifte eher für unwahrscheinlich.

Ja, Schilddrüse ist untersucht worden. Wenn ihr wollt, kann ich die Werte hier noch einmal reinkopieren.


@Luro: Das mit der Pilz-Diät ist eine gute Idee, die ich zur Zeit sogar probiere. Ich esse keinen Zucker, kein Weißmehl und lasse auch Hefeprodukte (leider auch Bier) weg.

Super, dass der Pilz bei dir weggegangen ist! Woher wusstest du denn dass er weg war? Und wusstest du während deiner Diät sicher, dass du den Pilz hattest?

Danke, ich wollte meinen Beitrag so schreiben, dass die Leser und vor allem die Poster nicht noch mühseelig die Informationen zusammensuchen müssen.


@margie: Ich kann mir das gut vorstellen und finde auch, dass mich die Müdigkeit in meiner Leistungsfähigkeit ziemlich einschränkt.

Daher meine Fragen:

1. Wie hoch sind folgende Leberwerte:
GGT, GPT, GOT, Cholinesterase, GLDH, Bilirubin, Alkalische Phosphatase

2. Wie hoch sind folgende weiteren Blutwerte:
Erythrozyten
Hämoglobin
Ferritin
Transferrin
Transferrin-Sättigung
Eisen
CRP (wenn möglich, vom gleichen Tag, an dem auch Ferritin bestimmt wurde).

Wichtig wäre die Transferrin-Sättigung, falls je einmal bestimmt.


Gerade in Deinem Alter könnte sich diese Krankheit bemerkbar machen.
Nicht immer sind gleich die Leberwerte erhöht, da diese Krankheit langsam voranschreitet.
Manchmal hat man aber bereits grenzwertig hohe Leberwerte.


Gibt es Auffälligkeiten bei den Mineralstoffen Zink und Magnesium und beim Vitamin A ?


LG
margie
Ich bin über die Ferien nicht in meiner Wohnung und kann deshalb leider gerade an meine Befunde. Ich werde am Freitag gleich nachsehen und die Werte dann posten.
Hämochromatose ist etwas, an das ich in der Tat noch nicht gedacht habe und es wäre toll, wenn du deine Einschätzung dann schreiben könntest.


@Kaempferin: Die Chlamydien halte ich auch für möglich. Sie scheinen der Erreger mit den 1000 Gesichtern zu sein - zumindest habe ich noch keine übersichtliche Auflistung der möglichen Symptome gefunden.
Was mich stützig macht, ist, dass die meisten, die von Chlamydien betroffen sind, über Schmerzen klagen.
Da ich keine Schmerzen habe, weiß nicht, ob sie wirklich meine Beschwerden verursachen oder ob die nicht irgendwo anders her kommen. Es soll ja viele Menschen geben, die Chlamydien im Körper haben und rein gar nichts merken.

Ob sich der LTT verändert hat, werde ich erst Juni Erfahren. Da habe ich nämlich dann den nächsten Termin bei meinem Heilpraktiker. Dann werde ich wissen, ob die pflanzlichen Mittel etwas gebracht haben.


Ein herzliches Danke an alle, die mir bisher mit ihren Ideen und Vorschlägen geholfen haben!:danke2:
Macht weiter so!
 
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10.10.12
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Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

Hallo slowmoe,

…Was mich stützig macht, ist, dass die meisten, die von Chlamydien betroffen sind, über Schmerzen klagen…
Ich weiss nicht, wie du darauf kommst. Aber ich würde dies so nicht unterschreiben. Im Gegenteil. Sicherlich können die auch Schmerzen verursachen. Aber deren „Spezialitäten“ sind beispielsweise die Verursachung von: Müdigkeit (na ja, alle Infektionen dürften mehr oder weniger ausgeprägte Müdigkeit verursachen), Kältegefühl/Schüttelfrost sowie Entzündungen irgendwelcher Art – dies lieben die (z.B. der Lunge, Atemwege, Sinusitis, Gelenke/Arthrose/Arthritis – um nur einige wenige Beispiele zu nennen). Aber auch in Nerven, Muskeln und Drüsen fühlen die sich pudelwohl. In den Makrophagen sowieso. Ebenso in Hirn/ZNS, Augen, Ohren. Ich würde echt sagen, dass die Mehrheit eher „Beschwerden“ und keine „Schmerzen“ sind. Obige Nennungen sind nur ganz, ganz wenige Beispiele von möglichen betroffenen Bereichen! Eine vollständige Symptomliste ist nicht verfügbar. Ich wollte schon selbst eine erstellen. Dies habe ich aber schnell aufgegeben, da ummöglich. Dieser Erreger hat echt 1000 Gesichter!

…Da ich keine Schmerzen habe, weiß nicht, ob sie wirklich meine Beschwerden verursachen oder ob die nicht irgendwo anders her kommen…
Unabhängig davon, ob Schmerzen vorliegen oder nicht: Es gibt keinen Test, der dir sagen könnte, welches Symptom du aufgrund wessen Erreger hast. Ich weiss dies erst recht nicht. Aber ich bin sehr froh, dass du dieser Sache weiterhin nachgehst. Weil meiner Meinung nach - rein theoretisch - all deine Symptome zu diesen Chlamydien passen würde. Bitte halte uns auf dem Laufenden.

LG
 
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22.07.08
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Ständiges Einschlafen bei Lesen und Lernen

Hallo Slowmoe,

12. Blutdruck (Durchschnitt: 110:60)
ist für meine Begriffe für einen Mann auf Dauer zu niedrig.

Ein sogenannter normaler Blutdruck ist 120/80 ><, es kommt aufs Alter an, je älter, desto höher darf er sein, ohne gleich als krank zu gelten, allerdings werden sogenannte Normalwerte derzeit immer mal wieder "angepaßt", wenn zu viele Leute diesen Normalwert haben. :D

Ansonsten gebe ich gar nichts auf hin und wieder mal gemessene RR-Werte, denn sie wechseln öfter als das Wetter im April und in der Praxis ist sowieso alles verändert, das liegt an der "Umgebung" dort.

Wenn mein Mann mit 74 einen Blutdruck von 110/60 hat, dann bin ich besorgt und veranlasse ihn, daß er mal vom Sessel aufsteht und raus geht. Wenn er nämlich sitzen bleibt und noch dazu Lateintexte liest, fällt er nach und nach immer mehr in sich zusammen und schläft im Sitzen ein. Da ist es egal, welche Uhrzeit es ist, das kann er 100 Mal am Tag machen. Es geht noch schneller, wenn er Hunger hat. Also käme auch noch der Blutzucker in Frage, auch der wechselt und reagiert sowohl auf Streß, wie auch auf Langeweile und zeigt in der Praxis oft andere Werte als zu Hause am Schreibtisch.

Also, es kann am Blutdruck liegen und auch am Lese-Stoff den Du beackerst, vielleicht bist Du mehr der Typ, der Gärtner werden sollte? ;) Und vergiß nicht ofter mal was kleines zu Dir zu nehmen. :fans:

Liebe Grüße
Rota
 
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22.05.12
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Jetzt hab ich wieder freien Zugang zu meinem Befundeberg!;)
Wenn jemand noch irgendwelche Werte genauer wissen will, um mich auf eine mögliche Spur zu bringen, dann bitte einfach schreiben!

@margie: Meine Werte:
1.
GGT: 18 U/l (< 55)
GPT: 18 U/l (< 45)
GOT: 21 U/l (< 35)
Cholinesterase: 6,34 kU/l (5,32-12,92)
GLDH: nicht bestimmt worden!
Bilirubin: 1,4 mg/dl (< 1,2) (Messung von anderem Tag)
Alkalische Phosphatase: 73 U/l (30-120)

2.
Erythrozyten: 4,7 T/l (4,4-5,8)
Hämoglobin: 15,2 g/dl (13,5-18,0)
Ferritin: 58,1 mcg/l (20-300)
Transferrin: 270,2 mg/dl (200-360)
Transferrinsättigung: 16,8 % (16-45)
Eisen: 131 mcg/dl (59-158)
CRP: 0,07 mg/dl (< 1) (ist vom selben Tag wie Ferritin)

Vollblutmessung:
Magnesium: 34,48 mg/l (34-36)
Zink: 7,59 mg/l (7,3-7,7)
Vitamin A: Ist nie bestimmt worden!

Kannst du mir Mal schreiben, was du von meinen Werten hältst.
Sind sie irgendwie verdächtig für eine Hämochromatose?


@Kämpferin: Ich habe die Müdigkeit und das Kältegefühl, aber keine Hinweise auf Entzündungen (außer einem etwas erhöhten TNF-Alpha). Enzündungen gehen doch in der Regel auch mit Schmerzen einher, oder?


@Rota: Der Blutdruck war auch die Theorie meines Bruders!:)
Er ist bei uns in der Familie generell niedrig.
Die 110/60, die ich angegeben habe sind nicht die Werte, die von den Ärzten gemessen wurden, sondern der Mittelwert aus den Messungenmit meinem eigenen Blutdruckmessgerät.
Interessant ist folgendes: Ich habe meinen Blutdruck gemessen, als ich hundemüde war und meistens war der Wert gleich oder sogar ein bischen höher, als bei den Messungen, wo ich mich frisch fühlte.

Vielleicht kann man daraus schon Schlüsse ziehen.
Für mich klingt es eher danach, wie wenn es nicht direkt mit dem Blutdruck zusammenhängt.

Ansonsten habe ich auch abundzu versucht, meiner Müdigkeit mit Traubenzucker entgegenzuwirken, hat aber leider auch nicht funktioniert.


Ganz allgemein wollte ich noch schreiben, dass mir mein Vater vor ein paar Wochen erzählt hat, dass in seiner Familie auch immer ALLE einfach eingenickt sind, wenn sie z.B. bei Tisch saßen.
Aber selbst wenn das ganze genetisch ist, dann muss es doch in irgendwelchen Werten auffallen bzw. irgendeinen Grund dafür geben, oder?

Wichtig finde ich auch, dass meine Müdigkeit weniger wird, wenn ich mich körperlich betätige. Bei Menschen mit CFS wird es mit körperlicher Ertüchtigung ja eigentlich schlimmer. Nur stagniere ich trotz gutem Training und Ernährung vollkommen (mit dem Trainingsfortschritt)!

Liebe Grüße

slowmoe
 
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Hallo Slowmoe,

@margie: Meine Werte:
1.
GGT: 18 U/l (< 55)
GPT: 18 U/l (< 45)
GOT: 21 U/l (< 35)
Cholinesterase: 6,34 kU/l (5,32-12,92)
GLDH: nicht bestimmt worden!
Bilirubin: 1,4 mg/dl (< 1,2) (Messung von anderem Tag)
Alkalische Phosphatase: 73 U/l (30-120)

2.
Erythrozyten: 4,7 T/l (4,4-5,8)
Hämoglobin: 15,2 g/dl (13,5-18,0)
Ferritin: 58,1 mcg/l (20-300)
Transferrin: 270,2 mg/dl (200-360)
Transferrinsättigung: 16,8 % (16-45)
Eisen: 131 mcg/dl (59-158)
CRP: 0,07 mg/dl (< 1) (ist vom selben Tag wie Ferritin)

Vollblutmessung:
Magnesium: 34,48 mg/l (34-36)
Zink: 7,59 mg/l (7,3-7,7)
Vitamin A: Ist nie bestimmt worden!

Kannst du mir Mal schreiben, was du von meinen Werten hältst.
Sind sie irgendwie verdächtig für eine Hämochromatose?
Nein, für eine Hämochromatose ergibt sich bei diesen Werten kein Verdacht.
Ferritin und die Transferrinsättigung liegen eher im unteren Bereich. Du bist m. E. weit von einer Hämochromatose entfernt.
Du liegst eher an der unteren als an der oberen Grenze mit den Eisenwerten, d. h. hast vielleicht einen Tick zu wenig Eisen.

Bist Du Vegetarier?
Oder isst Du wenig Fleisch?
Ich würde bei jemandem, der viel Fleisch isst, höhere Eisenwerte erwarten.

Wo ich einen höheren Wert besser fände, ist bei der Cholinesterase. Diese liegt tendenziell eher an der unteren Grenze.
Aber sie ist noch nicht auffällig. Vielleicht ist sie auch beim nächten Mal höher.

Bilirubin ist allerdings zu hoch.
Wurde mal das Haptoglobin bestimmt?
Oft wird zwar erhöhtes Bilirubin vorschnell als Morbus Meulenkracht interpretiert, aber es kann auch bei einer Hämolyse erhöht sein. Das sieht man in einem niedrigen oder erniedrigten Haptoglobin.

Auch das Alpha-2-Globulin in der Eiweiß-Elektrophorese ist dann manchmal erniedrigt, wenn eine (latente) Hämolyse vorliegt.
Bei einer Hämolyse ist meist das indirekte Bilirubin erhöht (das Gesamt-Bilirubin setzt sich aus direktem und indirektem Bilirubin zusammen).

Dem erhöhten Bilirubin sollte man nachgehen.
Vielleicht liegt hier die Ursache für die chron. Müdigkeit?

LG
Margie
 
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22.05.12
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Danke Margie für deine qualifizierten Aussagen!

Absolut nicht! Ich esse jeden Tag Fleisch, ca. 2 mal in der Woche Lachs (weiß nicht, ob der auch Eisen enthält). Mein Ferritinwert war mal noch niedriger, was für einen jungen Mann, der nie Blut verliert, ziemlich ungewöhnlich ist. Wollte schon eine Eiseninfusion machen, aber dann waren die Werte auf 50 und laut dem Eisenzentrum kann man hier davon ausgehen, dass das Eisen nicht verantwortlich für die Müdigkeit sein kann.
Ich hab nur einmal gelesen, dass Chlamydien sich des Eisens bedienen... ?

Nein, Haptoglobin wurde noch nie bestimmt. Ich habe mal kurz nach Hämolyse gegoogelt, aber nicht wirklich was gefunden - was können denn da die Symptome sein?

Vielen Dank für den Hinweis. An das Billirubin hatte ich noch nie so wirklich gedacht. Ich werde Haptoglobin und Alpha-2-Globulin mal bestimmen lassen. Wär ja spitze, wenn ich endlich den Übeltäter finde!
 
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02.01.05
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Hallo Slowmoe,


Hämolyse bedeutet, dass die roten Blutkörperchen vorzeitig absterben. Wenn dies schnell geht, kann es lebensbedrohlich werden und evtl. eine sofortige Organtransplantation (Leber, manchmal noch Nieren) nötig werden.

Wie Du sicher weißt, sind die roten Blutkörperchen für den Transport von Sauerstoff zuständig. Wenn diese aber vorzeitig absterben, wird der Sauerstoff unzureichend transportiert und Du bist dann schnell müde und unkonzentriert, weil Deinen Zellen Sauerstoff fehlt.

Daher wäre eine latente Hämolyse eine denkbare Ursache für Deine Beschwerden.

Wenn der Prozess der Hämolyse stärker beschleunigt wird, d. h. aus der latenten eine akute Hämolyse wird, können noch erhöhte Herzfrequenz, Schüttelfrost, Fieber, Kreislaufstörungen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Gelbfärbung der Bindehaut der Augen, dunkler Urin, etc. hinzukommen.


LG
Margie
 
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22.05.12
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So, lange hats gedauert! Aber jetzt habe ich endlich die Werte bekommen.

Bilirubin: 0,8 mg/dl (bis 1,1) (diesmal in der Norm)
Haptoglobin: 0,8 g/l (0,3-2,0)
Beta-2-Mikroglobulin: 1,47 mg/dl (< 2,1) (das Labor hat sich da vertan, ich wollte eigentlich Alpha-2-Globulin bestimmen..., weiß wer, was dieser Wert aussagt?)

Erhöht waren:
GPT: 48 U/l (< 45) (anderen Leberwerte waren ok)
FSH: 17,4 mU/ml (1-11)

interessant fand ich auch dass folgende Werte relativ niedrig waren:
Erythrozyten: 4,6 T/l (4,4-6,6)
Hämoglobin: 14,5 g/dl (13,5-18,0)
Hämatokrit: 41% (40-52)

TSH: 1,21 uU/ml (0,27-4,20)

Viel mehr gab das Blutbild leider nicht her. Kann man mit den Werten (vor allem Bilirubin und Haptoglobin) eine latente Hämolyse eher ausschließen?

Müdigkeit ist nach wie vor da und behindert mich enorm beim Lernen. Leider hilft mitlerweile auch der Kaffee nicht mehr so richtig.
Hoffe, es hat noch irgendwer Vermutungen und Vorschläge.
 
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26.07.09
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Auch wenn das vielleicht nicht sofort weiterhelfen mag, eine Freundin mit extremem Müdigkeits-Problem beim Lesen stellte jetzt fest, dass sie beim Busfahren gut lesen kann, ohne müde zu werden.

Beim Busfahren, genau.


Grüße, Gerd
 
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