Solawi - Solidarische Landwirtschaft

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20.03.09
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Hallo,

seit Jahren, genauer 27 Jahren, versuche ich mich so gesund wie möglich zu ernähren. Dabei natürlich überwiegend Bio. Da aber auch im Ebl immer mehr Lebensmittel aus Jotwedeh angeboten werden statt aus der Region (u. inzwischen vieles angeboten wird, was an gesunder Nahrung genauso vorbeigeht wie in normalen Supermärkten), engagiere ich mich jetzt in einer Solawi vor Ort. Hier weiss ich genau, was ich bekomme u. immer frisch u. unterstütze damit regionale Landwirtschaft.

Vielleicht ist das auch für Dich eine Idee zum Aufgreifen?

Startseite :: Solidarische Landwirtschaft e.V.

Ein Konzept der Zukunft

Wie kann heute angesichts des globalen Super-Marktes eine bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft erhalten bleiben, die gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugt und die Natur- und Kulturlandschaft pflegt?

Solidarische Landwirtschaft fördert und erhält eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht Menschen einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum.

Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, haben meist nur die Wahl entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt von Subventionen und Markt- bzw. Weltmarktpreisen ab. Beide sind Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben und die sie häufig zwingen, über ihre persönliche Belastungsgrenze sowie die von Boden und Tieren zu gehen, oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen. Auch der ökologische Landbau ist von diesem Mechanismus nicht ausgenommen.

Solidarische Landwirtschaft ist eine innovative Strategie für eine lebendige, verantwortungsvolle Landwirtschaft, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt und einen essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet.

Es haben sich einige Menschen inzwischen bei uns gefunden, die nun als erstes eine Depotgruppe gegründet haben u. einen Bauern dafür gefunden haben, d.h. wir bekommen ähnlich wie bei der Abokiste wöchentlich Bio Gemüse, Obst, Eier - eben das was gerade wächst- u. helfen damit einem kleinen Bauern wirtschaften zu können. Nun sind daraus schon Planungen für die Zukunft entstanden u. das ist wunderbar.

Ziel ist es irgendwann Land zu finden, das gepachtet werden kann u. einen eigenen Gärtner/in finanzieren zu können. Dafür müssen dann schon ca. 300-400 Personen zusammenkommen.

Es ist eine tolle Sache, neben dem gesunden Gemüse hat man eine Gemeinschaft, die wächst u. sich gegenseitig bereichern kann.

Hier kann man sich einen guten Film dazu anschauen:
Was ist solidarische Landwirtschaft?

VG
julisa

Gestern erst wieder erfahren: Die regionalen Biobauern, die beim Ebl ihre Kartoffeln anbieten, können bei den Dumpingpreisen fast nichts mehr verdienen. Das ist echt ein Unding. Der Ebl bestimmt den Preis. Da will ich nicht mehr mitmachen.
 
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