Seit 8 Monaten 24/7 Harndrang/Druck in der Scheide/Harnröhre

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Hallo liebe Mitglieder,

ich lese hier sehr viel mit und habe beschlossen endlich einmal selbst einen Post zu schreiben. Irgendwie ist meine Symptomatik anders als bei den meisten.

Ich habe seit 8 Monaten Harndrang, immerzu, nie Erleichterung, nach Toilettengang am stärksten das Gefühl dringend zu müssen, nach dem Stuhlgang noch so ein kribbeliges Gefühl in der Scheide. Alles fing mit einer einfach Blasenentzündung 2 Wochen nach der Geburt meiner ersten Tochter an. Die Geburt war im Krankenhaus, erst war alles gut, zum Schluss hatte ich eine Muttermundverhärtung, heftige Schmerzen, es folgte PDA, Wehenhemmer. Alles sehr traumatisch für mich, ich stand unter Schock, hatte eine Panikattacke. ich führe das auf den Hebammenwechsel zurück. Die Hebammme, die dann kam, setzte mich unter Druck und hatte einen Kommando Ton, ich bekam Angst und die Folge war dann wie eben beschrieben. Geburt war dann zum Glück noch natürlich, nur ein Dammriss 2. Grades.


Weiter im Lied. BE war hartnäckig dauerte 2 Wochen, hörte dann auf und kam nach weiteren 2 Wochen wieder und hört bis jetzt nicht auf. Nur wurden dann keine Bakterien mehr gefunden. Niemand half mir. Weder Urologe, Gynäkologe, noch Hausarzt.

Dann vor einem Monat bei neuer Urologin gewesen. Bakterienkultur ergab Strepptokokken. 5 Tage Antibiotika. Entzündetes Gefühl ging am 3. Tag weg, typischer Druck/Harndrang blieb. Nach Antibiotika wieder klassisches BE Gefühl, Mannose genommen und es war gut.

Ich merke in den ganzen Monaten, dieses typische Gefühl einer Blasenentzündung, aber nicht stark und vergeht auch wieder mit Mannose. Aber diese andauernde Druck ist immer da und macht mich verückt! Ich habe NIE Erleichterung nach dem Toilettengang, ich warte immer bis ich dringend muss, weil ich dann sicher bin, dass auch viel Urin kommt. Das Komische: Beim Wasserlassen KEINE Schmerzen, DANACH seltsames Ziehen am Harnröhrenausgang, als würde man einen Stöpsel ziehen.

Gestern bei neuem Gynäkologen gewesen: Er stellt heftigen Scheidenpilz, Feigwarzen (!) und Muttermundentzündung fest. Er vermutet zusätzlich, dass ich mir im Krankenhaus einen multiresistenten Keim eingefangen habe. Daher wohl auch der Harndrang. Er hat Abstriche gemacht, auch um Krebs auszuschließen.

Aber ich bin kritisch. Eine Blasenentzündung dauert doch wohl nicht 8 Monate am Stück an oder? Die sind doch wiederkehrend? So wie ich es auch eigentlich merke, dass es sich immer wieder entzündet, verschwindet, Harndrang aber bleibt. Es ist sehr komisch. Ich versteh einfach nicht was es ist. Hoffe es ist keine interstitielle Zystitis. Hatte auch Wochen, wo ich sicher war, dass ich es habe und Depressionen deswegen. Aber bei dieser Krankheit wird der Schmerz als pochend/stechend beschrieben und das Wasserlassen soll schmerzen. Das ist bei mir gar nicht der Fall.

Eine Urologin vermutet Östrogenmangel bei mir, auch weil ich noch viel stille. Hatte vor der Geburt polizystische Ovarien, da ist der Hormonhaushalt wohl auch nicht in Ordnung. Habe bis jetzt 18 Tage am Stück Vaginaltabletten mit Östrogen genommen, bis jetzt keine Veränderung.

War schon beim TCM Arzt. 4 mal bei der Akupunktur gewesen, nichts gebracht. Kräuter nehme ich weiterhin.

Physiotherapie nach Dr. Pohl habe ich auch begonnen, war 3 mal dort. Hat nichts verändert.

Zahlreiche Mittel: Schachtelhalm, Meerrettich, Bärentraubenblätter, Mannose und Forskolin, Neem Kapseln, Nahrungsergänzungsmittel, Probiotika, Propolis, Sitzbäder mit Aromaölen, Effektive Mikroorganismen. Diverse Homöopathika. Lycopodium hat kurz geholfen, habe es aber weiter genommen und das hat das Symptom dann vermutlich wieder ausgelöst.:mad:

Meine Ernährung ist schon seit Jahren basisch ausgerichtet. Glutenfrei, Laktosefrei, Histaminarm. Alles probiert. Keine Veränderung.

Achja, habe laut mehreren Gynäkologen auch keine Senkung. Ultraschall auch okay, auch kein Restharn, Blase hat ein normal großes Fassungsvermögen.

Ich komme einfach nicht dahinter, was es sein könnte. Ständig dieser Harndrang, seit 8 Monaten (!) Da wird man doch bekloppt.

Arbeite an meinem Stresspegel und an dem Geburtstrauma, und versuche auf mein Leben klar zu kommen. Eigentlich ist alles in bester Ordnung. Habe eine wundervolle Familie. Nur diese Symptomatik macht uns Angst und Bange. Ganz zu schweigen von dem ganzen Stress der vielen Termine, die deswegen anfallen.

Mir fällt noch ein, dass ich gerade beim Ostheopathen in Behandlung bin. War jetzt einmal da. Nächster Termin erst im Januar. Er stellte Beckenschiefstand fest und allgemein soll viel bei mir "fest" sein. Die Nieren bewegen sich beim atmen bis zu 7 cm auf und ab, bei mir sind die wohl steinhart an Ort und Stelle. Der Arzt schien mir sehr kompetent zu sein. Wie lange muss man da wohl warten, bis sich was tut?

Kann es sein, dass sich durch die vielen Blasenentzündungen und der schlechte Schleimhautzustand der Vagina alles so empfindlich ist und verkrampft, dass deswegen dieser Harndrang bleibt?

Bei einer Reizblase ist es ja auch so, dass der Harndrang urplötzlich kommt und man dann ganz dringend muss. Das hab ich jetzt auch nicht. Ich habe auch noch nie Urin verloren, egal wie dringend ich muss oder wenn ich niese.

Entschuldigt den langen Text, es ist doch schon eine kleine Krankheitsgeschichte geworden und ich wollte alles geschrieben haben.

Während ich das alles schreibe, wird mir nochmal klar wie rätselhaft das alles ist.

Habt ihr Rat? Ähnliche Erfahrungen gemacht? Noch ne Idee was es sein könnte?

Alles zum Heulen... aber ich will mich nicht entmutigen lassen. Versuche optimistisch zu sein. Das geht auch an guten Tagen. Aber wenn wieder schlimmere Tage kommen, bin ich auch psychisch am Ende.

Freue mich über Austausch! Und ein dickes Dankeschön an die, die bis hier hin gelesen haben!

Ganz liebe Grüße an euch. :eek:)
 

Alesund

Hallo du.
Sei erstmal gedrückt.
Man wird wirklich irre. Das kann sich kein Mensch vorstellen.
Ich habe genau den selben Mist seit 3 Jahren.
Harndrang ohne Ende nach fieser BE und etlichen Antibiotika.
Man kann den Urin in die Blase laufen lassen, verspürt schon nach kurzer Zeit den Drang, kann aber unter dem seltsamen Gefühl die Blase füllen.
Irgendwie anders als bei akuter BE.
Was macht ihr gegen den Scheidenpilz?
Wurde ein Harnröhrenabstrich gemacht?
...und ich will nicht wieder mit der Leier um den Darm anfangen.
Du hast ja schon viel dafür gemacht.

Wurde mal eine Spiegelung durchgeführt?

Oft sieht man erst da die geschädigte Schleimhaut der Blase.

LG
 
Themenstarter
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Danke für deine Antwort und für das Lesen meines kleinen Romans!;)

Eine Spiegelung würde nur mit Narkose klappen und dann müsste ich das Stillen unterbrechen. Das bring ich nicht übers Herz. Lieber warte ich noch etwas. Hast du schon eine machen lassen?

Habe hier im Forum von jemandem gelesen, der den Scheidenpilz mit Grapefruitkernextrakt-Spülungen geheilt hat. Ich lese immer wieder davon und wollte es nun auch mal ausprobieren. 1 Tropfen auf 30 ml und spülen.

Harnröhrenabstrich wurde nicht gemacht. Am Freitag muss ich wieder zum Urologen und mir graut es schon davor. Dieses Urin abnehmen ist so furchtbar unangenehm... und dann wollen die mir eh wieder Antibiotika verschreiben, aber damit bin ich durch.

Ich mach jetzt auch eine Darmaufbaukur, die über ein halbes Jahr geht.

Canephron probier ich vielleicht auch demnächst....

Ist es bei dir auch so, dass der Harndrang in jeder Sekunde da ist? Oder in Schüben?
 

Alesund

Der Harndrang ist immer da.

Ich habe 6 Blasenspiegelungen gemacht bis eine Veränderung im Trigonum erkannt wurde.
Dort wimmelt es vor Petechien.
Eigentlich tut es bei mir nicht weh , obwohl meine Blase und Harnröhre sonst richtig zicken.
Dann wurde in oberflächlichen Gewebeproben Veränderungen entdeckt, die auf IC hindeuten.
100 pro weiß ich es erst, wenn eine tiefe Biopsie unter Vollnarkose gemacht wird.
Und ich habe Candida Glabrata im Darm nachgewiesen.
Das alles muss aber nicht bei dir sein.

Wenn du Östriol vaginal wegen eventuellem Hormonmangel nimmst, kann das auch mal ein Vierteljahr dauern.

Lasse doch noch mal einen Harnröhrenabstrich machen.

Zum Spülen mit GKE gegen Pilz kann ich nichts sagen.
Ich brauchte dafür damals nur eine 3 Tageskur mit Clotrimazol Zäpfchen und Creme.
Leider wieder die Chemiekeule.
Auf der Seite von Netzwerk Frauengesundheit gibt es unzählige Tipps dazu.

Aber was empfiehlt dein Gyn?
LG
 

togian

Hallo Steffi,
ev. hilft Dir Jod (+ Selen, B2...).
https://www.symptome.ch/vbboard/nah...-halogene-entgiften-joddepots-auffuellen.html
Jede Zelle des Körpers benötigt Jod. Neben der SD benötigen alle hormonaktiven Gewebe eine gute Versorgung.
Sämtliche enzymatischen Vorgänge brauchen ebenfalls Jod (und durch Schwangerschaft/Stillzeit rutscht man da leicht in einem Mangel).
Schleimhäute werden gestärkt usw.
(ich bin dadurch meine Eierstockzysten los geworden - und ich hatte eine große Sammlung... :rolleyes:)

Eine optimale D3 Versorgung wäre ebenfalls wichtig.
(Wenn Du Deinen Körper gut versorgst, kann er sich selber helfen).
Jod+D3 Kombi sind auch eine gute Krebsprophylaxe.

lg togi
 
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Hey togi,

vielen Dank für deinen Beitrag! ich habe mir jetzt glatt Jod bestellt. Könnte mir vorstellen, dass ich da einen Mangel habe. Als ich schwanger war, hatte ich auch ein Rezept dafür bekommen, es aber nicht wirklich ernst genommen. Hoffe, es verändert was!

Allerdings scheint die Ursache meiner Probleme jetzt klar zu sein. Vor ein paar Tagen war ich bei meinem Gynäkologen. habe wohl doch keine Feigwarzen und Scheidenpilz, dafür aber einige Bakterien, die da nicht hingehören und vor allem: Die Epithelschicht in der Scheide ist nicht in Ordnung und zeigt, dass ich ein Hormonungleichgewicht habe.

Dieses Problem hatte ich schon vor der Schwangerschaft, nur ohne Symptome. Bis auf, dass ich sehr lange und unregelmäßige Zyklen hatte. Ich hatte auch erst mit 16 Jahren meine erste Regel, und dann auch immer sehr selten. Zusätzlich starken Haarausfall. Man vermutete zwischenzeitlich auch PCO bei mir. Ich denke, ich habe auch ein Leichtes. Durch den zusätzlichen Östrogenverlust vom Stillen, ist es wohl so extrem bei mir, das meine Scheide keine Milchsäure mehr produziert, wodurch sie anfällig für Bakterien, Viren etc. ist, was dann auch wiederum in meine Blase wandert und Entzündungen auslöst. Daher helfen auch die ganzen Mittel, die ich genommen habe nicht, obwohl sie es eigentlich müssten. Mein Gynäkologe riet mir abzustillen, um dann eine Hormontherapie zu machen. Das kommt für mich auf keinen Fall in Frage.

Ich muss zusehen, dass ich das mit Phytotherapie und Homöopathie in den Griff bekomme.

Die Schilddrüse hat aber nichts mit Östrogen, Gestagen etc zu tun oder?

Ich bin froh, dass es wohl nichts allzu ernstes, keine IC oder so ist. Andererseits kann so ein heftiger Hormonmangel ja noch vieles weitere verursachen. Nicht zu denken, wie das dann in den Wechseljahren sein wird. Ich würde mir wünschen, dass mein Körper es schafft, von alleine Östrogen usw zu produzieren. Will nicht ewig abhängig von Medizin sein.

Habt ihr dbzgl Rat, Erfahrungen?

Woltle jetzt anfangen eine Teemischung zu trinken mit der ich auch Schwanger geworden bin:

Frauenmanteltee
Schafgarbentee
Taubnesselblüten
Gundelrebenkraut
Majoran

Laut Internet sollte es da keine Probleme mit der Muttermilch geben.

Was könnte ich noch tun? Bin ganz aufgeregt, jetzt gehts wieder ans googlen :D

Möchte mich nochmal für den tollen Austausch bedanken! Das gibt Kraft.
 
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Hallo Steffi,

... Im Verlauf der → Hashimoto-Thyreoiditis und des → Morbus Basedow kann es zu zahlreichen Wechselwirkungen zwischen Schilddrüsenhormonen und Sexualhormonen kommen. Störungen der Schilddrüsenhormone wie eine Unter- oder Überfunktion können den Monatszyklus beeinflussen oder auch der Grund für eine ungewollte Kinderlosigkeit sein. Diese Probleme treten gehäuft bei Frauen mit einer manifesten Hypothyreose auf, können aber auch schon bei latenten Störungen vorliegen. Dafür kann es mehrere, sehr unterschiedliche Gründe geben.
...
Schilddrüsenbedingte Störungen der Sexualhormone (Prolaktin, Östrogene, Progesteron, Androgene) | Schilddrüsenguide – Der unabhängige Internetwegweiser zu Erkrankungen der Schilddrüse

Alle Hormone im Körper hängen zusammen, so daß Schwankungen/Mängel z.B. bei den Östrogenen und Progesteronen auch auf andere Hormone Einfluß haben.
Ist denn in letzter Zeit Deine Schilddrüse mal von einem Facharzt untersucht worden mit Blutwerten und Ultraschall?
Eine Schwangerschaft und Geburt können zu starken Hormonveränderungen führen. Deshalb kann natürlich auch die Schilddrüse (und die Nebennieren) betroffen sein.
... Fast jede zwölfte Mutter entwickelt wenige Wochen nach der Entbindung eine Schilddrüsenentzündung. Grund für die Postpartum-Thyreoiditis, wie der Fachausdruck lautet, ist die hormonelle Stresssituation, der die mütterliche Schilddrüse während der Schwangerschaft ausgesetzt ist. Die Erkrankung äußert sich durch Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Gereiztheit, Nervosität und depressive Verstimmung. „Das wird oft schnell abgetan und als Baby-Blues fehlinterpretiert“, erklärt Professor Dr. med. Matthias Schmidt vom Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e. V (BDN). Ein Bluttest klärt, ob eine Schilddrüsenentzündung nach der Geburt vorliegt.
...
Häufig verkannt: Schilddrüsenentzündung nach der Entbindung | Schilddrüsenguide – Der unabhängige Internetwegweiser zu Erkrankungen der Schilddrüse

Grüsse,
Oregano
 

togian

Hi Steffi,
Jod immer nur mit genug Selen.
Lies Dich gut ein.

Das mit den Hormonen ist wie Kuchen backen ;) - nur wenn alle Zutaten in ausreichender Menge da sind, wird der Kuchen gut.
Deto - um SD Hormone zu produzieren benötigt der Körper Jod+Selen (+B2, B3, Eisen, D3, Vit C...)
Grad Jod und Selen kommt über Nahrung zu wenig rein + da es für die Gehirnentwicklung der Minis so wichtig ist, bleibt im Regelfall für viele Mütter zu wenig übrig. In der Stillzeit geht es weiter...
(Ich hatte - trotz Jod im Multivitamin - zu wenig für mich und meinen Zwerg...)

Nach dem gleichen Schema (mit anderen Zutaten) werden andere Hormone vom Körper gebastelt.
Also ist die Basis immer das Bereitstellen aller Nährstoffe (allen voran Aminosäuren, dann Jod für alle enzymatischen Prozesse usw..)
Hormone von außen machen meiner Meinung nach erst Sinn, wenn ein Organ nicht mehr funktioniert/entnommen wurde).

Leider überspringen viele Schulmediziner den Schritt mit den Nährstoffen und substituieren lieber gleich Hormone.


Achtung beim Jod punkto Dosierung. Die üblichen Empfehlungen (ich glaub 250mcg in der Stillzeit?) reichen grad für die SD - nicht aber für die restlichen Organe.
Andererseits entgiftet der Körper Halogene (Bromid, Fluorid) wenn er mehr Jod zur Verfügung gestellt bekommt. Die gehen dann in die Muttermilch.

Ich persönlich würde daher mit Jod langsam hochfahren, dabei gut mit allen Co-Faktoren unterstützen, und während der Stillzeit im mcg Bereich bleiben (ich würde mich auf 500-1.000mcg einpendeln und erst nach dem Stillen höher gehen).

Fluorid: blockiert die Jod Rezeptoren. Ich hab Fluorid aus unserem Leben gestrichen. Wenn es in Mineralwasser oder sonst wo natürlich drinnen vorkommt, dann passt das schon. Aber keine Zahnpflegeprodukte, Salz.. mit Fluorid.
Das Thema wird kontrovers diskutiert. Ich denk mir ich seh erst in paar Jahren (anhand der 2ten Zähne meines Kleinen) ob es eine gute Entscheidung war.

Lies Dich in das Thema ein und entscheide was gut für Dich und Deine Familie ist.

Ein weiteres Nadelöhr ist D3. Optimal ist ein Spiegel von ca. 60ng/ml. Ab dem Level sollte auch genug D3 über die Muttermilch ans Kind gehen (ist ja auch „eleganter“ statt dem Kind D3 Tropfen zu geben.
Da ich es nicht besser wusste, musste ich auch Tropfen geben. Aber zumindest in der Schwangerschaft hatte ich einen guten D3 Spiegel (Klein Togi hatte von Geburt an eine stabile Kopfhaltung- das scheint bei guter D3 Versorgung normal zu sein).

Schon genial, wie man seine Gesundheit/kindliche Entwicklung mit einfachen Mitteln steuern kann :)

lg togi
 

Alesund

Hallo.
Was nimmst man denn, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist?

-Zum einem die Vaginalschleimhaut durch Östrogenmangel soooo dünn ist und bei allen Anwendungen wie MultiGyn, Gymoflor, Oekolp, Ovestin und so weiter nur brennt?
-Statt Döderleinflora reichlich Darmkeime da sind.

Also wie Schleimhaut mit Östriol usw. reparieren und Döderleinflora ansiedeln, die Milchsäure bilden, wenn es NUR brennt.

Die Blase wird dann in dem selben jämmerlichen Zustand sein.
Und die Bakterien mit Antibiotika aus der Schleimhaut kriegen brennt auch nur und macht alles noch schlimmer

Wer weiß Rat wenn es brennt?

Es muss nicht IC sein.
Es kann auch Trigonumatrophie, die mindestens genau so schmerzhaft ist.

Und eine schöne Voraussetzung für Keime sich in der Blasenschleimhaut anzusiedeln.

Was, wenn alle Werte von SD usw. in Ordnung sind und nur das Vitamin D erniedrigt ist aber zu wenig Östrogen und Progesteron vorhanden sind?

Soll Vitamin D Mangel tatsächlich an so einer Misere Schuld sein?

Ich kenne es mur nach SS und WJ.

LG
 

togian

Hi Alesund,
1 Mangel kommt (leider) selten allein.
Neben D3 fällt mir für Schleimhäute speziell noch Vit A und Jod ein (https://ehrlichherrlich.de/haufig-gestellte-fragen/jod.html
B Vitamine, Vit C (!!!) auch sehr wichtig.

Ich glaub sogar mal von D3 getränkten Tampons gelesen zu haben die hilfreich sein könnten :idee:

Aminosäuren (generell auf gute Eiweißversorgung achten, 1 Gramm/kg Normalgewicht/Tag ist die untere Grenze. Wenn es Reparaturbedarf gibt (oder wie Steffi in der Stillzeit) entsprechend mehr.
(wenn Jod und Co fehlen, „hängen“ auch enzymatische Prozesse - somit auch bei ausreichend Eiweiß eventuell ein Verwertungsmangel und damit dennoch Aminosäuremangel im Hintergrund).
Für Schleimhäute fällt mir speziell L-Glutamin ein. Ev. noch andere Aminos. :idee:

Ein Mangel an Elektrolyten wäre auch noch eine mögliche Ursache. (so banale Dinge wie zu wenig an Natrium machen sich auch bei den Schleimhäuten bemerkbar.)

Schwierig zu sagen wo es hängt...

lg togi
 
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