Sehr gute Erfahrung bei Ausleitung mit Detox Max Plus

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11.06.10
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Hi Windpferd,

Also was das EDTA angeht steht bei Supersmart nirgends dabei um welche Verbindung es sich handelt. Auch nicht auf der Packung selber.

Injiziert wird EDTA entweder als Natrium, Calcium oder Magnesiumverbindung. Die haben versch. Wirkungen, das ist richtig.

Ob es oral verabreicht dann wirklich reines EDTA ohne Na, Ca, Mg ist weiß ich nicht. Für mein Rezept hat es funktioniert.
 

Windpferd

Hallo,

nach dem gegenwärtigen Stand meiner Erkundigungen gibt es in D zur Infusion leider nur noch Na2-EDTA, und zwar bei GPU-Pharma GmbH (Dr. Pennicka, Vorstand der Gesellschaft für Metalltoxikologie, Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie, Tel. 06129 / 5029764, Fax -5). 10 Amp. a 2g 10ml ca. 70€, verschreibungspflichtig. Das muß man dann halt über 3 Stunden infundieren. (Schneller wäre nephrotoxisch.) Kontraindikation: Erhöhtes Kreatinin.

Eine Liste von Ärzten, die Infusionstherapie mit EDTA betreiben, s. www.metallausleitung.de.

Liebe Grüße
Windpferd
 
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Bodo

Hi Windpferd. :)




Eine Liste von Ärzten, die Infusionstherapie mit EDTA
betreiben, s. Ärztegesllschaft für klinische Metalltoxikologie.

Windi, diese Ärzte-Gesellschaft wurde schon im Board behandelt:

Diese Ärzte arbeiten in erster Linie mit EDTA. Die DMPS-Monographie wird
kaum Jemand kennen, sonst würden nicht Aussagen wie Obige getroffen.
Diese Ärztegesellschaft ist, neutral ausgedrückt, primär auf "Anti-Aging" geeicht.
Tiefere Kenntnisse von chronischen und akuten Vergiftungen fehlen.




Wozu brauchst Du denn EDTA?! Schwere Bleivergiftung? EDTA ist veraltet und risikobehaftet.
Interessantes findet sich auch im WIKI bezüglich der postulierten Verbesserungen bei Arteriosklerose:

Lange wurde von den Anwendern behauptet, durch die Chelat-Therapie
würden die so genannten Plaques, die Ablagerungen an den Gefäßwänden bei
Arteriosklerose, aufgelöst. Diese Ablagerungen bestehen im Wesentlichen aus
Calcium-Salzen und Cholesterin. Durch diese Ablagerungen verengen sich die
verhärteten Gefäße. Das injizierte EDTA sollte angeblich das Calcium
ausschwemmen und so die Arterien wieder „frei machen“.

Dieses Konzept konnte weder in experimentellen Studien noch in kontrollierten
klinischen Studien bestätigt werden, entsprechende Studien zeigten keinen
nachweisbaren Effekt. Die Ablagerungen bestehen auch nicht nur aus Calcium.[3]

Inzwischen räumen die Anwender selbst ein, dass die Theorie falsch war:
„Die Chelat-Therapie ist nicht, wie bisher angenommen, eine Art 'Rohrfrei'.
Bevor man etwas über die Pathologie der freien Radikale wusste,
bestand die Arbeitshypothese über das Wirkprinzip der EDTA darin,
dass die Chelat-Therapie ihren bedeutendsten Heileffekt in der Veränderung
des Calcium-Stoffwechsels hatte. (...) Dieses Denkmodell (...) ist tatsächlich
nicht ausschlaggebend (...).

Die Tatsache, dass EDTA frei verfügbares Calcium bindet, wird mittlerweile als
einer der unwichtigsten Aspekte seines Wirkprinzips angesehen.“[4]




Hier die Anwendungsgebiete der EDTA-Ampullen von GPU:

Dekorporierung von Calcium-Depots, Sklerodermie, Dermatomyosis,
Nephrocalcinose, occlusive Gefäßkrankheiten, Herzarrythmien,
Digitalisintoxikation, Diagnose der Hypoparathyreoidose.



Fazit: EDTA chelatiert Zink, Cadmium, Mangan, Blei, Nickel und Kobalt.
Ein Amalgami ist aber mit Quecksilber, Silber, Zinn und Kupfer hauptbelastet.





HGB
 

Windpferd

Hi Bodo,

schön, Dich auf einem Thread nach dem anderen zu treffen.

EDTA hat mir Dr. Mutter empfohlen zu Ausleitung von Nickel (das bei mir nach DMPS regelmäßig über der Grenze des Referenzbereichs liegt; sonst noch Cu und As). (Disulfiram = Antabus wird von Daunderer empfohlen, Dr. M. meinte, das sei zu toxisch.) Und dann habe ich eben angefangen, nachzuforschen, wo das zu kriegen ist. Die amalgamtypischen Elemente - außer Cu - sind bei mir längst normal, Hg 2 - 3 (mcg / l glaub ich). Und Cu ist ja nach Daunderer generell erhöht bei Schwermetall- (nicht nur Hg-) Belastung,

Grad eben hatte ich ein langes Telefongespräch mit Dr. Psenicka, einem der Leiter der GPU. (Sein Tel.: 06129 / 5029 764.) Er ist - soweit ich das beurteilen kann - sehr gut informiert, überhaupt nicht propandistisch. Und sehr bereit, Fragen zu beantworten. Anti-Aging hat er nicht mal erwähnt. Sie haben, sagte er, u.a. placebokontrollierte, doppelblinde Studien, in denen sich signifikante Wirkungen auf die Notwendigkeit von Bypässen und die von Amputationen bei schwerster Claudication intermittens zeigten.

Vor allem hat er die absolute Kontraindikation Niereninsuffienz (gemäß Kreatinin) betont und die Notwendigkeit, nicht schneller als 3 Stunden lang ("50 Tr. / Min.") zu infundieren. In USA habe es infolge Mißachtung dieser Regeln 30 Todesfälle durch akutes Nierenversagen gegeben - insofern ist es "gefährlich" -, in D nach einer sehr großen Zahl (die ich vergessen habe) von Anwendungen keinen einzigen Fall von Nierenschädigung.

"Veraltet"? Ja, was gibt's denn Neueres? Besseres? Ich bin, wie Du weißt, nun wirklich ein DMPS-Junkie - aber mein Ni-Wert bleibt damit konstant. Na gut, vielleicht kann man damit leben - aber bei PNP liegt es schon nahe, das Zeug rauszuholen.

Gute Nacht und liebe Grüße
Windpferd
 
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Bodo

Hallo Windpferd.


Hi Bodo, schön, Dich auf einem Thread nach dem anderen zu treffen.

Na, war doch nur ein anderer. Ich sag ja, je später der Abend, umso schöner die Gäste. :D


EDTA hat mir Dr. Mutter empfohlen zu Ausleitung von Nickel (das bei mir nach
DMPS regelmäßig über der Grenze des Referenzbereichs liegt; sonst noch Cu
und As). (Disulfiram = Antabus wird von Daunderer empfohlen, Dr. M. meinte,
das sei zu toxisch.)

Wenn Du klinisch relevant erhöhtes Nickel hast, das DMPS nicht runterholt,
dann könnte in diesem Fall wohl wirklich mal EDTA gemacht werden. Würde
ich aber nur ärztlich verordnet und kontrolliert (Ausscheidungen) machen.
Antabus hat sich bei Nickelintoxikationen bewährt, ist aber nicht 'ohne'.

Und bei Antabus muss wirklich jeder Tropfen Alkohol gemieden werden.
Wollten sie mir mal nach meiner Alkohol-Entgiftung andrehen.
Lehnte dankend ab, so weit hatte ich mich dann doch im Griff.

Noch abschließend was Wichtiges zur Ethylendiamintetraessigsäure:
Da muss wirklich höllisch auf funktionierende Nieren geachtet werden.







Gute Nacht, Bodo :sleep:
 

Windpferd

Hallo Bodo,

ein Beitrag zur Geisterstunde. Ja, was heißt "klinisch relevant". Maximalwert nach DMPS 39 (Ref. < 2.2). Die Symptome passen nicht zu den Ni-typischen nach D. - aber er schreibt ja, daß man noch relativ wenig weiß über das Bild einer chronischen Ni-Intoxikation.

Bezüglich Antabus frag ich mich, ob es überhaupt möglich ist, Alkohol völlig zu vermeiden. Mindestens bei der kaum völlig vermeidbaren Gärung im Darm entstehen ja Alkohole ("Fusel").

Das spricht doch für EDTA, scheint mir. (Obwohl nach Daunderer DMPS der zweitwirksamste Ni-Chelator ist. (EDTA erwähnt er gar nicht.)

Guten Morgen,
Windpferd
 
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27.08.09
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Hallo,

nach dem gegenwärtigen Stand meiner Erkundigungen gibt es in D zur Infusion leider nur noch Na2-EDTA, und zwar bei GPU-Pharma GmbH (Dr. Pennicka, Vorstand der Gesellschaft für Metalltoxikologie, Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie, Tel. 06129 / 5029764, Fax -5). 10 Amp. a 2g 10ml ca. 70€, verschreibungspflichtig. Das muß man dann halt über 3 Stunden infundieren. (Schneller wäre nephrotoxisch.) Kontraindikation: Erhöhtes Kreatinin.

Eine Liste von Ärzten, die Infusionstherapie mit EDTA betreiben, s. Ärztegesllschaft für klinische Metalltoxikologie.

Liebe Grüße
Windpferd




Hallo Windpferd,

ich wüsste eine deutsche Apotheke, die viele Eigenherstellungen macht, u.a. auch EDTA-Ampullen.

Preisliste habe ich nur von letztem Jahr, dürfte aber noch aktuell sein.

Natrium-EDTA-Injektionslösung 3 g / 20 ml: 3,50 Euro.
Na-Ca-EDTA-Injektionslösung 1,9 g / 20 ml: 4,80 Euro.

Ich selber hatte immer nur die Variante ohne Calcium, weil ich bei mir auch das Calcium binden wollte, das im Bindegewebe eingelagert ist. Die Na-Ca-Variante tut dies nicht, da sie mit Ca ja schon gesättigt ist.

Die Natrium-EDTA-Injektionslösung muss über einige Stunden infundiert werden, eben weil sonst Nierenschädigung droht.

Die Na-Ca-EDTA-Injektionslösung kann als Kurzzeitinfusion gegeben werden (lt. Aussage des Apothekers, der ebenfalls in so einer Chelatgesellschaft Vorstand oder so was ist), weil hier keine Gefahr für die Nieren besteht.

Ich habe zwar recht viele EDTA-Infusionen gemacht, habe mir zusätzlich aber immer während den Infusionen noch DMSA gespritzt, weil man als Hg-Belasteter EDTA nicht ohne DMSA oder DMPS benutzen soll. Direkt vor der EDTA-Infusion habe ich immer noch ALA-Infusion gemacht, und direkt davor eine Natroninfusion... ach ja, und zwischen der Natroninfusion und der ALA-Infusion noch eine mit 25 g Vit. C.
Den EDTA-Infusionen müssen noch mindestens Magnesium und Kalium zugesetzt werden (zumindest bei der Natrium-EDTA-Variante) und am besten auch ein paar B-Vitamine.

Ich habe es irgendwann wieder sein lassen, weil es doch recht anstrengend ist, 10 - 11 Stunden hier zu sitzen und den Arm wegen der Nadel nicht bewegen zu können... man soll während der EDTA-Infusion übrigens auch etwas essen.

Die DMSA-Ampulle kostet dort 16,90 Euro (0,2 g / 10 ml).

Ich hatte damals sehr viele Laboruntersuchungen bei Schiwara machen lassen (meist MEA-Tox) und kann bestätigen, dass diese Variante, wie ich sie angewendet habe, ordentliche Mengen an (Schwer-)Metallen ausleitet, auch sehr viel Nickel... nur wurden bei mir die bei den Laboruntersuchungen gefundenen Mengen leider nie weniger mit den Jahren. Nach über 100 DMPS-, DMSA- und EDTA-Infusionen und weit über 1.000 ALA-Infusionen habe ich immer noch Werte, die weit höher liegen als diejenigen von denen, die meinen, sie seien höchstvergiftet...

Bei Interesse kannst Dich ja melden.

Grüße
Lukas
 
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