Schwermetalle und Lebensmittelunverträglichkeiten

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Bei eine Lacotse-, Fruktose oder anderen Zuckerunverträglichkeit wird der mit der Nahrung aufgenommene Milchzucker (Laktose), Fruchtzucker usw. nicht oder nicht vollständig abgebaut, als Folge von fehlender oder verminderter Produktion der notwendigen Enzyme.

Es gibt Personen, die vermuten, dass Schwermetalle im Körper die Erzeugung der Enzyme blockieren und somit verschiedene Lebensmittelunverträglichkeiten verursachen können.

Deshalb wollte ich euch auf mögliche Intoleranzen aufmerksam machen. Vielleicht leiden einige von euch, genau wie ich, auch unter einer unerkannten Unverträglichkeit, schreiben jedoch ihre Beschwerden ausschliesslich der Amalgamvergiftung zu und können diese somit nie wirklich loswerden.

Die erste Person, die mich auf die Lebensmittelunverträglichkeiten aufmerksam machte, war unsere LIEBE UTA (DANKE UTA), als ich berichtete, dass ich mich mit der Ziegenmolke von Dr. Klinghardt fast selbst vergiftete (Gas...Schäme!), hat sie mir den Link zu LIbase.de angegeben.
Das Problem für die Erkennung der Unverträglichkeit ist meist, dass Symptome oft nicht sofort nach dem Essen sondern zeitverzögert auftreten. Auch können sie sehr verschieden sein und in den unterschiedlichsten Kombinationen auftreten.

Dies führt dazu, dass die Erkrankung lange unerkannt bleibt. Nahrungsmittelunverträglichkeiten können entweder angeboren oder erworben (Schwermetalle?) sein. Nach Krankheitsbestimmung ist es besonders wichtig, seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen und eine Diät einzuhalten. So verschwinden die Beschwerden manchmal verhältnismäßig rasch (eine totale Heilung ist jedoch meist nicht möglich).

Die häufigsten Symptome sind:

- Übelkeit
- Blähungen
- Durchfall
- Verstopfung
- Breiiger Stuhl (vor allem bei Fruktose)
- Kopfschmerzen
- Herzrasen bzw. -rythmusstörungen
- Verstopfte bzw. rinnende Nase
- Atemwegsbeschwerden/Asthma
- Hautausschläge, Trockene Haut, trockene Schleimhäute (Augen)
- Juckreiz
- Gelenkschmerzen
- Müdigkeit
- Antriebslosigkeit
- Depressionen, Schlaflosigkeit
- Schweissausbrüche, Nachtschweiss
- Zungenbrennen (Sorbitunverträglichkeit)

Hier einige Unverträglichkeiten:

Lactoseintoleranz (Milchzucker)
Hier kann aufgrund eines Enzymmangels (Lactase) Milchzucker aus der Nahrung nicht ausreichend abgebaut werden. Er gelangt ungespalten in den Dickdarm, wo er die Beschwerden auslöst.
Ausführliche Informationen unter : www.libase.de/thread.html?threadid=41&boardid=27&rpage=1

Histaminunverträglichkeit (Marcel hat dazu ja auch schon ausführlich berichtet)

Fruktoseunverträglichkeit oder Fruktosemalabsorption (Fruchtzucker)
Auch die Fruchtzuckerintoleranz beginnt im Dünndarm. Hier liegt eine Störung des Transportsystems "GLUT-5" vor, welches den Fruchtzucker beim gesunden Menschen in die Dünndarmzellen und damit in die Blutbahn schleust. Wird der durch die Nahrung zugeführte Fruchtzucker nur teilweise oder gar nicht verwertet, gelangt er bis in den Dickdarm, wo es zu den beschriebenen Folgeerscheinungen kommt.
Selbsthilfegruppe und Infos unter: http://www.fructose.at.gs/

Sorbit(ol)unverträglichkeit
Sorbitol ist in gewissen Früchten, aber auch in fast jeder Zahnpasta und in Diabetikerprodukten und vielen Medikamenten enthalten.
Kann Zungenbrennen verursachen (Himmelsengel, das ist für dich geschrieben!) Die Infos dazu findet man auch unter Fruktosemalabsorption.

Zöliakie (Glutenunverträglichkeit)
Hierzu habe ich noch keine Info gesammelt. Ich glaube jedoch, dass man das wüsste, falls man betroffen ist, denn da sind die Beschwerden (Durchfall) recht ausgeprägt.

Die Diagnose einer Laktose-, Fruktose- oder Sorbitolintoleranz kann mit Atemtest erstellt werden (schulmedizinisch anerkannt). Der H2-Atemtest wird in Arztpraxen und Kliniken durchgeführt und die Kosten werden meistens von den Krankenkassen übernommen.

Ich habe nun einen solchen Test mit Fruktose hinter mir und er war positiv. Scheinbar leide ich schon seit Kindheit an einer (kleinen?) Fruktosemalabsorption. Ich habe schon immer auf Früchten mit Frösteln und Heisshunger reagiert, jedoch diese Tatsache nie richtig beachtet. Als ich jedoch vor ca. 6 Jahren während fast einem Jahr ein Nahrungsergänzungsmittel gegen trockene Augen einnahm, das Sorbitol enthielt, wurde alles viel schlimmer. Die Migräne und Schlaflosigkeit tauchten auf. Da ich jedoch keine Ahnung von FM hatte, schob ich diese Beschwerden meiner Schwermetallvergiftung zu.

Tja, ich hoffe, dass es jetzt rasch besser wird und, dass ich vielleicht auch jemandem hier mit diesen Infos helfen kann. Zugegeben, mein Speiseplan ist nicht mehr sehr abwechslungsreich. Auch weiss ich nicht so recht, wie es nun mit der Schwermetallausleitung weitergehen soll. Algen getrau ich mich im Moment nicht mehr zu nehmen, denn ich kenne deren Fruchtzuckeranteil nicht. Das Einzige ist wohl noch DMPS. NDF vertrag ich auch nicht. Aber vorerst versuch ich mal diese Unverträglichkeit in den Griff zu bekommen, dann sehen wir weiter.

Liebe Grüsse an alle
Margot
;)
 
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Hallo Margot,
danke für Deinen Dank :) ...

Um herauszufinden, ob in Chlorella-Algen Fructose drin ist, könntest DU ja mal den Hersteller oder auch das INK anschreiben? Die müssen das doch wissen...

Ich ackere mich zur Zeit gerade durch das Buch von Jarisch "Histamin-Intoleranz" durch und finde es hochinteressant. Was ich da so lese, deutet für mich darauf hin,d aß ich seit Jahren damit herummache, daß ich nur nicht wußte, daß es sowas überhaupt gibt. Zur Zeit leide ich besonders, weil ich auf Birkenpollen und Frühblüher sowieso allergisch bin und entsprechend schon genug Histamin bei mir ausgeschüttet wird. Ich führe meine jetzigen Gelenkschmerzen darauf zurück, daß ich zu viel des guten Histamins in mir habe...
Es ist mir nicht verständlich, warum mich weder Allergologen, noch HNOler, noch Zahnärzte, noch Allgemeinärzte darauf hingewiesen haben, daß ich evtl. eine HI hätte. :? :( .

Heute habe ich mit einem Heilpraktiker gesprochen, der einen IgG-Test auf Nahrungsmittel anbietet und darauf schwört, daß es den Leuten viel besser geht, wenn sie darin angezeigten Lebensmittel erstmal für eine ganze Weile meiden.
Mein Arzt wiederum sagt, daß man diesen Test vergessen kann, weil im Körper auf alle Nahrungsmittel IgGs gebildet würden, die man ißt.
Was stimmt nur? :?

Hier kann man viele Tests machen lassen, nur leider rein privat:
http://www.ifu.org/_frames/f_11.htm

grüße,
Uta :)
 

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Themenstarter
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03.05.04
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Liebe Uta

Mach dich doch auf dem LIbase-Forum ein bisschen schlau. Da hat es viele, die von Histaminintoleranz betroffen sind. Wenn du über die Suchfunktion „Histamin“ eingibst, kannst du alle Artikel lesen, die dieses Wort enthalten.
Auch kannst du mal hier reinschauen:

http://www.laktonova.de/Histamin-Intoleranz/histamin-intoleranz.html
und hier: http://www.ukb.unibonn.de/quick2web/internet/internet.nsf/vwWebSpider/8B99B53DE7A3B0D7C1256EB100529CF6
und hier:
http://www.libase.de/lexikon.html?show=44&mode=STD&firstletter=

Ich bin jedoch nicht sicher, dass ein IgG-Test wirklich eine Histaminintoleranz ermitteln kann (echt umstritten). Es ist ja nicht eine Allergie im herkömmlichen Sinn. :?

Hingegen kann eine Histaminunverträglichkeit im Blut festgestellt werden.

Es handelt sich bei dieser Unverträglichkeit auch um einen Enzymmangel (Verdauungsenzym DAO (Diaminoxidase). Das mit der Nahrung zugeführte Histamin wird nicht schnell und ausreichend genug abgebaut, so dass es zu Symptomen kommen kann, die allergischen Reaktionen ähneln. Bei einer Unverträglichkeit darf eine bestimme Toleranz-Grenze, nicht überschritten werden. Die kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Wenn du dich aber über Jahre hinweg falsch ernährst, kann die Grenze immer tiefer werden und du kannst mit der Zeit auch andere Unverträglichkeiten (Laktose, Fruktose usw.) entwickeln. War bei mir ja auch so! Eine wahrscheinlich seit ewig existierende kleine FM entwickelte sich bei mir durch dieses Medikament mit Sorbit (Sorbit ist VERBOTEN bei FM) zu einer wirklich ungemütlichen Unverträglichkeit. Auch kannst du allmählich dann Allergien entwickeln. (Habe ich auch schon).

Ich kann dir nur raten, einen anderen Arzt aufzusuchen, und um einen Test zu bitten. (Vielleicht ein Arzt für Stoffwechselerkrankungen? Ich bin mir da nicht ganz sicher). Deine Wut auf die Aerzte kann ich gut verstehen. Da können auf dem LIbase-Forum fast alle ein Liedchen singen. Vielleicht könntest du dich gleich bei der Termin-Vereinbarung erkundigen, ob er dies testet, bevor du unnötig Zeit und Geld verlierst.

Ich hatte das Glück, dass ich schlussendlich auf einen scharfsinnigen Arzt gestossen bin, der mir als Erstes mal diese Fermente verschrieben hat. Als ich ihm dann sagte, dass meine Beschwerden dadurch noch viel schlimmer wurden, hat er sofort auf eine Intoleranz getippt.

Liebe Grüsse von Margot :D
 
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16.02.05
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 Blasenentzündungen

- Übelkeit
- Blähungen
- Durchfall
- Verstopfung
- Breiiger Stuhl (vor allem bei Fruktose)
- Kopfschmerzen
- Herzrasen bzw. -rythmusstörungen
- Verstopfte bzw. rinnende Nase
- Atemwegsbeschwerden/Asthma
- Hautausschläge, Trockene Haut, trockene Schleimhäute (Augen)
- Juckreiz
- Gelenkschmerzen
- Müdigkeit
- Antriebslosigkeit
- Depressionen, Schlaflosigkeit
- Schweissausbrüche, Nachtschweiss
- Zungenbrennen (Sorbitunverträglichkeit)

Ein Thema ?

Obiger Text aus: PILZE IM KÖRPER - KRANK OHNE GRUND ? Südwest Verlag

und auch nachzulesen in: Candida Intestinaltrakt - Immunsystem - Allergie - Wolfgang R..Heinzmann - Promedico

In diesem Buch (Promedico) wird auch der Zusammenhang mit Histamin erklärt!
 
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02.01.05
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Hallo,

zum Thema IgG-Test auf Nahrungsmittel:
Bei mir wurde wiederholt festgestellt, dass die Diaminooxidase-Aktivität im Blut vermindert ist, was als Zeichen für eine Histaminintoleranz gilt.
Ich habe schon wiederholt IgG-Tests auf Nahrungsmittel machen lassen. Bei allen Tests habe ich bemerkt, dass die Werte für die Nahrungsmittel am höchsten waren, die ich zuvor oft konsumiert hatte.
Beim letzten Test war die Kartoffel am höchsten mit über 70 %. Zuvor hatte ich viel Kartoffelsaft, also gepressten Saft aus Kartoffeln, getrunken wegen Magenbeschwerden. Ähnlich ist es bei der Banane. Ich esse relativ viele Bananen und die Banane ist immer bei den höchsten Ergebnissen mit dabei. Auch wenn ich die Bananen mal für ein paar Woche meide und sie dann wieder esse, es ändert sich nichts: die Bananen-Werte sind immer hoch.
Aber es sind -eigenartigerweise- auch Werte von Nahrungsmitteln erhöht, von denen ich fast nichts esse, wie z. B. Kiwi. Ich esse hiervon evtl. 3 bis 5 pro Jahr.
Möglicherweise spielen da die sog. Kreuzallergien eine Rolle.

Ich glaube nicht, dass man mit diesem Test die Nahrungsmittel findet, die zu Histaminausschüttungen führen. Meine Beobachtung ist sogar, dass ich auf salzhaltige Nahrung mit Histaminausschüttungen reagiere bzw. wenn ich viel Salzhaltiges gegessen habe, die typischen Reaktionen folgen.

Gruß
Margie
 

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