schwere Ausleitungsbeschwerden - falsche Dosierung der Algen ?

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Hallo !

Ich schneide meine Vorgeschichte nur kurz an, da es sich bei mir wirklich um eine jahrelange Odysee durch Arztpraxen und Kliniken gehandelt hat. Wenn ich diese vollständig wiedergeben wollte, würde ich ein halbes Buch schreiben müssen (das habe ich mir fest vorgenommen wenn ich mit der Ausleitung fertig bin).

Also, um's kurz zu sagen: nach ca. 12 Ärzten (da war alles dabei, Schlaflabor, Neurologe, Psychiater, mehrere Allgemeinmediziner, Umweltmediziner) und 3 verschiedenen Antidepressiva in Megadosenhabe ich ENDLICH die Ursache für meine ständige Müdigkeit, Vergesslichkeit, oft Depressivität, ungreifbaren Ängste, Sprachstörungen usw. usw. usw. gefunden: eher beiläufig habe ich 2001 einen DMPS-Mob.-Test bei einem Umweltmediziner gemacht. Das Ergebnis des Tests verschwand unbeachtet im Archiv, teils durch Unwissenheit des Arztes, teils dadurch, dass ich selbst nicht wirklich daran glauben konnte (ich hatte nur 2 Amalgamplomben und die waren schon seit Jahren draußen!Ich hatte ja keine Ahnung, dass die 13 Füllungen meiner Mutter und Impfungen eine Rolle spielen könnten!).

2005 musste ich verzweifelt mein Studium unterbrechen und zurück zu meinen Eltern in meine alte Heimatstadt ziehen, da es völlig unmöglich war, mit diesen Beschwerden weiter alleine durch den Alltag zu kommen. Mehr oder weniger durch Zufall (war's vielleicht doch eher eine Fügung) bekam ich das Buch "Amalgam-Risiko für die Menschheit" von Dr. Mutter in die Hände und habe meine Beschwerden zum ersten mal in komplettem Zusammenhang plausibel erklärt gefunden.
Daraufhin fiel mir der DMPS-Mob.-Test wieder ein. Aus dem Archiv geben lassen -> Quecksilber-Wert: Maximum: 50, bei mir 65. Und das war bei der ersten Spritze !
Anschließend habe ich mich in Behandlung bei einer Heipraktikerin gegeben. Der Vega-Check, sowie kines. Test ergaben eine schwerste Intoxikation mit Quecksilber.

Bis heute wurde ich 8 Monate lang mit Chlorella, Bärlauch, Koriander, Detox-Fußbädern, ein paar Wochen NDF (siehe meine Antwort im Thread "NDF...oh gott :D ) und insgesamt 7 DMPS-Spritzen behandelt und mein Zustand hat sich DEUTLICH gebessert, was ich allerdings nur merke wenn ich eine Zeit lang KEIN Mittel zur Ausleitung nehme.

Und jetzt komme ich auch endlich auf den Punkt :rolleyes: (sorry, ich kann mich so schlecht kurz fassen):
In der Ausleitungszeit habe ich sehr schwierige Phasen gehabt, die mich bislang sehr gestresst haben. Es waren eigentlich immer die gleichen Symptome, die sich durch eine DMPS-Gabe immer in kurzer Zeit aufgelöst haben (eine Woche nach der Spritze habe ich immer klar die Besserung durch die Ausleitung spüren können) und bis zur nächsten Spritze langsam zunahmen:

-morgens fällt das Aufstehen schwer, dazu ein ekeliges Druckgefühl im Kopf und totale Aufgedrehtheit
-generelles Krankheitsgefühl
-innere Unruhe, dadurch starke Einschlafstörungen
-Schwindel
-Chaos im Kopf, extreme "Matschbirne"
-Depressivität
-äußerlich auch sichtbar: Augen geschwollen, Augenringe usw.

-> wie ich immer gelesen habe, typische Anzeichen einer akuten Vergiftung mit Quecksilber, möglicherweise, da zu viel freigesetzt und zu wenig davon gebunden wird !

Bislang war das extrem störend aber nicht tragisch, da mein Studium auf Eis lag und ich mich ruhig ins Bett legen konnte wenn es mir schlecht ging.
Da in ca. 2 Wochen mein Studium weitergeht, muss ich diese Phasen in Zukunft jedoch unbedingt in den Griff kriegen.

In den letzten Wochen hatte ich diese Beschwerden wieder phasenweise sehr stark, habe daraufhin alle ausleitenden Medi's bis auf Chlorella und (ausgetestete) Vitamine weggelassen und war entsetzt, dass sich nichts gebessert hat.

Jetzt ist mir eingefallen, wann es mir in der letzten Zeit mit ABSTAND am besten ging: als ich nebenbei von meiner HP eine Naet-(Allergie)-Behandlung bekommen habe und dafür für 2 Wochen keine Algen und Sonstiges nehmen durfte ! Da habe ich erstmal gesehen wie gut es mir gehen kann !

Demnach müssen eigentlich die Algen der Übeltäter sein !

Und da wollte ich Euch um Hilfe bitten: ich war immer etwas skept., da meine HP die Algen viel niedriger dosiert, als man im Buch von Dr. Mutter und in Foren liest.

Ich bekomme die Heidelberger Chlorella in Kapselform, 3*2 Kapseln / Tag. Wurde kines. ausgetestet. Im Selbstversuch musste ich schmerzlich feststellen, dass eine Dosis von 3*5 Kapseln mich bereits VÖLLIG umhaut.

Meiner Erfahrung der letzten Wochen nach sieht's jedoch so aus als ob ich die kleine Dosis auch nicht wirklich vertrage (o.g. Beschwerden).

Was meint ihr ? Ist das VIEL zu wenig (ich lese immer was von 3*10 oder mehr Kapseln) oder vertrage ich die Algen einfach nicht ? Oder kann die Ursache noch woanders liegen ?


Wäre Euch echt dankbar für jeden Tipp, ich muss in 18 Tagen wieder "einsatzfähig" sein und mache mir echt Sorgen...



PS Mir ist noch eine Sache eingefallen, die von Bedeutung sein könnte: immer wenn ich so eine Schwächephase habe, ist meine Zunge komplett mit einer dicken, weissen Schicht überzogen, wenn so eine Phase abklingt, baut sich das langsam in Richtung Rachen hin ab, bis es komplett verschwunden ist. Handelt es sich dabei vielleicht um Candida (der immer dann zum Vorschein kommt wenn der Körper geschwächt ist ?) ?
 
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Hallo Ma Ge !
Zunächst mal mein Mitgefühl !!!
Es ist schon übel. man leitet aus, um sich besser zu fühlen, und es geht einem meistens schlechter.
Dein Post ist für mich eine perfekte Vorlage um etwas einzubringen bzw. anzuregen, das ich nun schon seit längerem mit mit "herumtrage".
Wir sollten alle dafür dankbar sein, daß es die Klinghardtmethode gibt.
Und vermutlich wäre es für dich eine Verbesserung, die Chlori-Dosis zu erhöhen (mein Tipp: Nimm zusätzlich molkeprotein !!!)
Aber unabhängig davon kommkt mir die Klinghardt-Methode unausgereift vor, da anscheinend bei dem allermeisten (viel) mehr Gift mobilisiert wie ausgeschieden wird.
Aber Erleichterung wäre das, wonach wir uns sehnen und sie auf diesem Weg erst sehr spät erfahren.
Wer beispielsweise mit Rizinus ausleitet, fühlt sich zwar ein paar Stunden beschiossen, ist aber spätestens am nächten Tag enorm erleichtert.
Ich habe inzwischen viele dazu angeleitet und allein die Tatsache das während der Ausleitung in der regel sehr deutlich spürbar ist, wo das gift sitzt bzw. wo etwas mobilisiert wird zeigt mir wie "tief" diese Entgiftung geht.
Deshalb an dieser Stelle, auf Gerolds Erfahrungen aufbauend, folgende vollmundige Aussage:
Ich glaube inzwischen, daß das Klinghardtschema vollständig durch regelmäßige Rizinusengiftungen ersetzt werden kann.
Und ich gehe noch einen Schritt weiter.
Die Methode ist gleich auf mehreren Ebenen der Klinghardtmerthode überlegen:
Sie ist viel billiger, es geht einem die meiste Zeit gut dabei und ich halte sie sogar für intelligenter:
Bei der Klinghardtmethode wird reichlich Gift mobilisiert und der Körper muß dann zusehen wie er damit fertig wird, und ist, das zeigt die Erfahrung, dabei schnell und oft überfordert. Die Ausleitungsorgane werden stark belastet.
Bei der Rizinusmethode wird das Haupt-Entgiftungsorgan, nämlich die Leber, regelmäßig gereinigt und das verbleibende Gift aus den anderen Bereichen des Körpers wird im laufe der Zeit "abgetragen", es rückt sozusagen nach.
Und je länger ich mir darüber Gedanken mache, desto klarer wird mir, das das der "richtige" Weg sein muß.
Wie denkt ihr darüber ?
GeorgeT
 

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wäre mal interessant was klinghardt selbst zu dieser methode (rizinus) zu sagen hat.

hat irgendwer seine mailaddy?

greetz
human
 
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28.09.04
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Hallo MaGe,

seit dem Entfernen meiner Füllungen leite ich aus, das sind jetzt 1 1/2 Jahre. Ich habe mehrere Methoden angewendet: erst nach Klinghardt, dazu DMPS-Spritzen in die Nervenknoten am Kiefer, dann DMSA-Kapseln und ALA nach Cutler, zur Zeit Rizinusöl nach Gerold **g*-und-danke-an-dich*. Die Behandlung meiner Leber durch einen guten Osteopathen brachte einen Durchbruch - meine Verdauung hat sich dadurch gut reguliert. Außerdem habe ich meine Ernährung umgestellt, verschiedene Diäten ausprobiert, in Maßen Mineralien und Vitamine zugeführt, mache regelmäßig sehr warme Salzbäder, meide Stress und nehme mir mehr Zeit für mich. Leider habe ich hier in der Nähe noch keine Infrarot-Sauna zur öffentlichen Benutzung gefunden, das möchte ich gern noch machen, ach ja: die traditionelle chinesische Medizin TCM würde ich auch noch gern erfahren. (Aber es geht halt nicht alles auf einmal.)

Lange Rede, kurzer Sinn: Jeder sollte alles ausprobieren, was ihm sinnvoll und verträglich erscheint; nicht alles hilft jedem... damit habe ich mich eigentlich von Klinghardt abgewandt, aber in einem hat er Recht:

Der Weg hinaus ist der Weg hindurch.

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es eine Ausleitungsmethode gibt, die das Wohlbefinden nicht beeinträchtigt. MaGe, so gesehen, musst du allein herausbekommen, was dir noch am besten bekommt. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner weiteren Ausleitung.

Liebe Grüße,
schurline
 
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Hallo GeorgeT !!!

Vielen Dank für Deine Antwort !

Der Idee mit dem Molkeprotein werde ich mal nachgehen (bin ich öfters schon in Foren drüber gestolpert).

Ansonsten habe ich wirklich mal 2 Tage lang die Dosis der Algen (von 3*2 KAPSELN täglich auf mehr als 3*10) erhöht und es hat mich erstaunlicherweise nicht umgehauen. War ein Selbstversuch, weil ich's jetzt einfach mal wissen wollte. Bisher habe ich mich da nicht drangetraut, da es mich bei 3*5 schon bereits "bettreif" zugerichtet hat. Nunja, ein bißchen übel ist mir schon gewesen aber dieses Druckgefühl im Kopf hat sich doch zusammen mit Depressivität und innerer Unruhe relativ stark verringert. Offensichtlich wurde viel von dem "herumschwimmenden" Dreck im Körper gebunden.

Nun werde ich erstmal meinem Körper eine Weile zum ersten mal seit 8 Monaten Ruhe gönnen, um unverschleiert den Erfolg der ganzen Angelegenheit sehen zu können.
Ich muss dazu betonen, dass ich in den wenigen bislang kurzen Ausleitungspausen EXTREM gut sehen konnte, was die ganze Geschichte im Positiven bewirkt hat ! Andere Leute haben mich sogar ständig darauf angesprochen wie frisch und erholt ich aussehe...ich kannte das bislang eigentlich gar nicht, dass meine Augen nicht ringsherum geschwollen sind; mein Blick sieht regelrecht anders aus !

Heute nun fühl ich mich schon besser, aber vermutlich wird sich der Körper erst komplett in ein paar Tagen erholt haben (schreibe dann nochmal wie die Lage ist).
Ich denke es ist echt mal notwendig, eine Pause einzulegen. Bislang hatte ich immer, als ich Ausleitungsbeschwerden hatte, nach dem Motto gehandelt "Jetzt erst recht!" und noch irgendetwas nachgeschoben: Chlorella, Bärlauch, Koriander, NDF, DMPS, Detox-Fußbäder (sollen wohl extrem effektiv sein und das merkt man auch ziemlich deutlich) usw usw. Konnte ich mir ja erlauben, da ich (noch) nicht arbeiten musste.

Jetzt wo das Studium wieder beginnt muss ich das Ganze echt mal überdenken. Mich haben die Ausleitungsbeschwerden bislang nicht so sehr interessiert, da ich nichts anderes zu tun hatte :D ...lästig bis extrem anstrengend aber ohne Konsequenzen: wenn ich erst um 6 Uhr morgens schlafen konnte, habe ich halt länger durchgeschlafen; wenn mich so schwindlig und schwach gefühlt habe dass ich kaum laufen konnte, habe ich mich halt hingelegt.
Ich habe mir aber oft vorgestellt, wie es sich anfühlen würde wenn ich in dem Zustand hätte Arbeiten müssen: mal ehrlich, das wäre nicht schwer gewesen, das wäre schlicht UNMÖGLICH gewesen ! Es war mir absolut klar, dass das SO auf keinen Fall weitergehen kann, wenn es bei mir drauf ankommt.

Die Rizinusmethode klingt interessant, gibt es darüber genaue Informationen (Wirksamkeit nachgewiesen? Welche Therapeuten arbeiten damit ? etc.) ?
Ich muss zugeben, dass es mir nun schon etwas schwer fällt, von der Klinghardt-Methode abzurücken, da ich dort wirklich voll drin bin. Habe Klinghardt-Vorträge gelesen (und auf DVD gesehen), 2 mal mit Doktor Mutter telefoniert usw.
Wenn es wirklich so sein sollte, dass diese Methode zwangsläufig bei richtiger Anwendung SO aussieht, muss ich wohl oder übel davon abrücken.

Von meiner Schwermetallbelastung war ich erst endgültig durch den Labortest überzeugt. An der Klinghardt-Methode hat mir eigentlich ziemlich gut gefallen, dass sie sehr gut dokumentiert und mit vielen Tests und Erfahrungen der Patienten untermauert ist....

Gibt es in dieser Richtung bei der Rizinusmethode auch klare Ergebnisse ?

Sorry, nicht falsch verstehen: ich habe davon einfach noch nicht viel gehört und bin von schulmedizinischen Ärzten zu einem notorischen Skeptiker erzogen worden ;) ...vielen Dank dafür an die Ärzteschaft ! Wenn man oft genug hört, man sei kerngesund wenn man vor'm Doc steht und sich setzen muss, da man vor lauter Schwindel fast in Ohnmacht fällt, dann verliert man seine Naivität :zunge: !

Ich schaff's wohl in diesem Leben nicht mehr, mich kurz zu fassen :) .... also wär klasse, wenn du mir sagen könntest, wo ich mehr über diese Rizinusmethode erfahren kann. Ansonsten werde ich mal schreiben, wie sich die Lage jetzt nach 8 Monaten Dauerbeschuss bei der ersten echten Pause entwickelt.

Viele Grüße,
Mathias
 
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24.10.05
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wäre mal interessant was klinghardt selbst zu dieser methode (rizinus) zu sagen hat.

hat irgendwer seine mailaddy?

greetz
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Vermutlich wird Herr Klinghardt die Giftausleitung mit Rizinusöl entschieden ablehnen, da es hierbei für ihn nichts zu verdienen gibt, dies analog zum gesamten derzeitigen Gesundheitswesen.

Dennoch alles Gute!
Gerold
 
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20.01.06
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vermutlich.

würde klinghardt rizinus propagieren würde sein gesamtes ink-imperium zerbrechen.
so wird darth klinghardt seinen "todesstern" noch weiter gegen rizinus, die verheißungsvolle speerspitze der amalgamjedis navigieren.

sorry fürs abdriften.:schock:

aber jetzt mal im ernst: hab rizinus selber schon ausprobiert (3x), jeweils mit unterschiedlichem erfolg-hab nach dem dritten mal (miese verstopfung) erst mal die finger davon gelassen-aber im großen u ganzen hats mir gut getan.

zur nachweisbarkeit:

wär mal cool, wenn wer die "galle" ins nächste toxikologische institut schleppen würde, um nachzuweisen, welche gifte, schwermetalle, etc da so abgehen.

@gerold:

1.du hast geschrieben, dass menschen mit histaminintoleranz diese methode meiden sollten. wenn man nun unter histaminsymptomen wie migräne, etc leidet, wärs dann nicht trotzdem ein versuch wert, da die effektivität vom r.öl mehr wiegt als zum beispiel die symptome einer histaminintoleranz? man vielleicht von der massiven giftausscheidung von der histaminintoleranz geheilt werden kann?!?!?!

2. wenn ich nun wieder mal rizinusöl anwenden will, wie lange vorher sollte ich dann msm weglassen? reicht ein tag?


greetz
human
 
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16.07.06
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Halli Hallo !
Mir macht dieses Thema RICHTIG Freude !!!

Wäre es etwa das erste mal, das eine teure und komplizierte Sache durch etwas erstaunlich einfaches ersetzt werden kann ???

Für mich steht außer Frage das die Kombination beider Methoden den schnellsten Erfolg bringen würde, aber ich sehe was mit denen passiert die nur mit Rizinus ausleiten und gehe davon aus das das "reicht" wenn etwas Geduld oder vielleicht einfach nicht genug Geld vorhanden ist.
Molkeprotein hat mir in Kriesenzeiten (ähnlich wie ALA) sehr geholfen.
Die neutrale, aromafreie Variante von Powerstar kann ich übrigens sehr empfehlen.
Und um über das Thema Rizinus auf dem laufenden zu sein genügt es den Thread zu lesen und im Zweifelsfall unseren Experten (Gerold) zu löchern.
:popcorn:
GeorgeT
 

oli

Wartet nur ab, demnächst wird Rizinusöl, Kohlepulver und andere solche Sachen noch verboten, weil´s nicht viel zu verdienen gibt daran.

Oder Pfizer bzw Bayer (o.ä.) sichern sich die Patentrechte dafür ("RIZIAGRA" im ersten und "RIZIRIN" im zweiten Fall)....

:schlag:
 
Beitritt
16.07.06
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Hi Oli1 !
Ist es nicht gruselig ? Je eifacher, effektiver und hilfreicher etwas ist, desto grösser die Wahrscheinlichkeit das es "unterdrückt" wird.
Kein Krimi könnte schlimmer sein als die Machenschaften der Pharmaindustrie !!!
Und das schlimmste ist, das die meisten Menschen immernoch an das Märchen von den Göttern in weiss glauben. Gruselig.
Aber ich kläre in meinem gesamten Freundes,- u. Bekanntenkreis auf. Mit Erfolg. Die meisten werden seeeeehr nachdenklich über das, was ich Ihnen erzähle.
Und ich denke, jeder, der weiss, was da läuft, sollte das tun.
Grüsse, GeorgeT
 
Beitritt
24.10.05
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vermutlich.

würde klinghardt rizinus propagieren würde sein gesamtes ink-imperium zerbrechen.
so wird darth klinghardt seinen "todesstern" noch weiter gegen rizinus, die verheißungsvolle speerspitze der amalgamjedis navigieren.

sorry fürs abdriften.:schock:

aber jetzt mal im ernst: hab rizinus selber schon ausprobiert (3x), jeweils mit unterschiedlichem erfolg-hab nach dem dritten mal (miese verstopfung) erst mal die finger davon gelassen-aber im großen u ganzen hats mir gut getan.

zur nachweisbarkeit:

wär mal cool, wenn wer die "galle" ins nächste toxikologische institut schleppen würde, um nachzuweisen, welche gifte, schwermetalle, etc da so abgehen.

@gerold:

1.du hast geschrieben, dass menschen mit histaminintoleranz diese methode meiden sollten. wenn man nun unter histaminsymptomen wie migräne, etc leidet, wärs dann nicht trotzdem ein versuch wert, da die effektivität vom r.öl mehr wiegt als zum beispiel die symptome einer histaminintoleranz? man vielleicht von der massiven giftausscheidung von der histaminintoleranz geheilt werden kann?!?!?!

2. wenn ich nun wieder mal rizinusöl anwenden will, wie lange vorher sollte ich dann msm weglassen? reicht ein tag?


greetz
human
Zunächst ist festzuhalten, daß ich grundsätzlich nur das weitergebe, was ich selbst an mir erfahren habe, sonst nichts. Da ich nicht an einer Histamintoleranz leide, vermag ich dazu bei der Einnahme von Rizinusöl nichts auszusagen.

Hier pflichte ich der Aussage von human voll zu: Es wäre auch aus meiner Sicht entscheidend wichtig, nach einer Giftausleitung mit Rizinusöl die Galle systematisch in einem Labor nach sämtlichen Toxinen und Schwermetallen zu analysieren, damit der Betreffende genau weiß, woran er ist. Derzeit werden doch ständig irendwelche kleinere oder mittelgroßen Krankenhäuser stillgelegt, um neue effizienter arbeitende Klinkzentren neu hochzuziehen. Meiner Ansicht nach wäre es nahliegend, ein solches kleineres Haus zu einem "Allergologie- und Entgiftungszentrum" umzugestalten; vielleicht muß die Zeit dazu noch reifen.

Nun ist es aber so, daß human ausgesagt hat, daß ihm die Anwendung von Rizinusöl - abgesehen von einer schweren Verstopfung, die sich mit Dulcolax-Suppositorien in nützlicher Frist beheben lassen dürfte - diesbezüglich keine Probleme bereitet hat. Nur auf diesem Hintergrund vermag ich die gestellten Fragen sehr vorsichtig und behutsam zu beantworten:

zu 1.: Es ist mir völlig unmöglich auszusagen, ob es möglich ist, auf dieser Weise von einer Histamintoleranz geheilt zu werden.

zu 2.: Nach meiner Abschätzung sollte drei Tage vorher auf die Einnahme von msn verzichtet werden.

Am Rande: Niemals habe ich mich als Heiler verstanden, vielmehr geht es mir allein darum, anderen Menschen Hinweise zu geben, in welcher Weise sie selbst heil werden können.

Alles Gute!
Gerold
 
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25.10.04
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Hallo,

ich habe mich bisher noch nicht getraut, die Rizinusöl- Methode anzuwenden, da ich eine Histaminintoleranz habe. Nichtsdestotrotz werde ich sie bald einmal ausprobieren und dann hier berichten...
Ich zweifle nicht an dieser Methode, habe allerdings Bedenken, ob sie wirklich die Klinghardt- Methode ersetzen kann. Ich frage mich, ob auch intrazellulair entgiftet wird und ob das Gehirn frei wird...
Hat da jemand Erfahrungen oder Kenntnisse?

Ich leite seit 1 1/2 Jahren mit Algen und Koriander aus und muß sagen, dass ich nach Koriandergabe deutliche Fortschritte gespürt habe.
Ich werde auch weiterhin Algen etc. nehmen, da ich mich nicht auf eine Methode verlassen will.

Im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, dass viele kleine Maßnahmen zur Besserung und zu Fortschritten führen können. Mal ist es der Osteopath, der das Zwerchfell mobilisiert und so die Nackenschmerzen lindert,
mal ist es ein PK- Besuch, der Klarheit verschafft, mal ist es eine Procain- Spritze, die eine Narbe entstört und die Energie wieder besser fließen lässt...
Ich glaube, mehrere Maßnahmen sind sinnvoll und führen hoffentlich irgendwann zu einem guten Ergebnis.

@ MaGe
Ich weiß nicht, ob es gut wäre, völlig von der Klinghardt- Methode abzuweichen. Ich habe gute Erfahrungen mit Chlorella & Co gemacht.
Ich habe von Anfang an 3x 10 Algen oder mehr (je nach Bedarf) genommnen. Bei einer kleineren Menge ging es mir oft schlechter. Vielleicht kombinierst Du erstmal beide Methoden?
Wenn Du so schwer vergiftet bist/ warst, ist es fraglich, ob Du so schnell wieder einsatzbereit bist. Ich will Dich nicht entmutigen, aber ich war auch schwerst vergiftet und bei mir dauert die Arbeitsunfähigkeit jetzt schon fast 2 Jahre an. Ich will damit nur sagen, dass man viel Geduld haben muß und eine Ausleitungszeit bis zu 3 Jahren nicht selten ist.

Ich drück Dir natürlich trotzdem die Daumen, dass du in zwei Wochen Dein Studium wieder aufnehmen kannst!

Gruß Kerstin
 
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15.08.06
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Hallo !!!

Danke erstmal für die zahlreichen Antworten...das geht ja wirklich super schnell in diesem Board !

@GeorgeT:
Ich werd mich mal an die Suchen-Funktion in diesem Forum begeben, um mehr über die Methode mit dem Rizinusöl zu erfahren. Gibt es Therapeuten, die damit arbeiten ? Das wär für mich schon eine wichtige Sache, da ich wirklich jemanden brauche, der mir bei der Geschichte persönlich zur Seite steht wenn mal irgendetwas unklar ist oder schief läuft. Meine bisherige HPerin ist ziemlich erfahren und mein Eindruck von ihr ist ein ziemlich guter (deckt sich mit ihrem Ruf), jedoch konnte sie mir einige Fragen nicht klar beantworten....sonst würde ich sie hier nicht stellen ;)
In zwei Wochen geht's eh wieder in die Hauptstadt, wo ich mir jmd anders suchen muss. Für Klinghardt spricht dabei, dass es halt eine verbreitete und (relativ) erforschte+genormte Methode ist.... es ist so verdammt schwer, sich wirklich ein Urteil zu bilden ! Ist ja klar, dass die Verwirrung groß ist, wenn man sich eine objektive Meinung über Auswege aus einer Krankheit sucht, die es offiziell ja gar nicht gibt....

Was die Pharmaindustrie betrifft, sehe ich das absolut genauso wie du: durch meine eigene Geschichte begab ich mich auf die Suche nach weiteren "Leichen im Keller" und habe mich mit größter Skepsis und Vorsicht quer durch's Internet gelesen (wobei ich Informationen echt von allen Seiten abgeklopft habe). Ich war immer alles andere als ein Verschwörungstheoretiker aber das Gesamtbild, das sich einem schon nur bei den wirklich felsenfest untermauerten Fakten bietet, ist eine einzige Katastrophe ! Wie oft habe ich mir in der Vergangenheit bei großen Irrtümern der Menschheitsgeschichte gedacht "Ach, wie konnten die alle damals so dumm sein...so etwas wäre doch heutzutage absolut nicht mehr möglich. Es wird doch alles streng kontrolliert, die Medien würden doch auch darüber berichten".
Von Wegen ! Was da gerade läuft ist GENAU das...und dieser Irrglaube begünstigt das doch nur noch !
Aber was will man denn bitte auch erwarten wenn man die menschliche Gesundheit dem mächtigsten Wirtschaftzweig der Welt überlässt. Ohne wirklich unabhängige Kontrollinstanzen, allein unter dem Gesetz der Gewinnmaximierung, bestenfalls "überwacht" durch Leute aus den eigenen Reihen.... Wie naiv muss man sein, um zu glauben, das würde schon alles irgendwie gut gehen ?! Und die Konzerne wollen ja nur das beste für den Menschen, verzichten auch gerne auf einen Teil ihres Gewinns, um zu helfen...

@Kerstin9:
Puh, 1 1/2 Jahre sind schon echt eine lange Zeit. Kürzer wird's wohl bei mir auch nicht dauern, da muss ich einfach realistisch sein.
Nimmst du Deine Chlorellas in Kapselform oder die Presslinge ? Ich habe bislang immer die Presslinge bekommen, die angeblich deutlich stärker sein sollen...
Kann aber echt gut sein mit der höheren Dosis; irgendwie kam mir das immer etwas merkwürdig vor mit den 3*2/Tag (laut meiner HP). Ansonsten war alles, was sie machte, absolut nachvollziehbar, aber bei der Sache habe ich wirklich immer etwas anderes gelesen.
Ich habe an den beiden Tagen mit den 3*10 unter eigener Regie auf jeden Fall weniger Beschwerden gehabt als bei der niedrigen Dosis. Trotzdem will ich echt erstmal weiter eine Pause einlegen mit allen Mitteln, die "anstrengend" sind. Wenn ich dann wieder im Alltag bin muss ich mich dann wieder vorsichtig an die Sache herantasten...

@schurline
Der Weg hinaus ist der Weg hindurch.
Ja, das ist wohl passend. Ohne Einsatz gibt es da wohl nichts. Ich muss noch austüfteln, wie man Studium und diesen Prozess am besten unter einen Hut kriegt...bislang spielte halt bei meiner Ausleitung der Begriff "alltagstauglichkeit" noch keine Rolle, da muss ich jetzt umdenken.

Es müsste aber eigentlich in reduzierter Form schon hinhauen. Hatte ja mein halbes Leben mit schwersten Beschwerden zu kämpfen; ich befand mich in der Schulzeit eigentlich fast immer "so gerade" am Rand des absoluten Zusammenbruchs und habe dann trotzdem alles irgendwie geschafft. Da sieht's jetzt schon deutlich besser aus, aber die Ausleitung muss irgendwie weitergehen.

Dabei komme ich echt mit allem klar, nur 2 Sachen machen mir wirklich Angst:
vernebeltes Denken+Depression...das sind die beiden Dinge, die ECHT Schwierigkeiten machen wenn sie auftreten. Auch wenn es seltener geworden ist, aber das macht mir Sorgen.
Meine Schwester und meine Mutter (ja, bei uns ist die ganze Familie betroffen) haben dagegen Glutation von der HP bekommen...hat bei ihnen bei genau den Problemen wirklich toll geholfen. Vielleicht kann mir das noch einiges erleichtern.....hat jemand hier damit selbst Erfahrungen gemacht ?


Ich muss mich jetzt mal wieder bremsen, das ist ja wieder spät geworden :) ....:sleep:


Viele Grüße an alle,
Mathias
 
Beitritt
24.10.05
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Hallo,

ich habe mich bisher noch nicht getraut, die Rizinusöl- Methode anzuwenden, da ich eine Histaminintoleranz habe. Nichtsdestotrotz werde ich sie bald einmal ausprobieren und dann hier berichten...
Ich zweifle nicht an dieser Methode, habe allerdings Bedenken, ob sie wirklich die Klinghardt- Methode ersetzen kann. Ich frage mich, ob auch intrazellulair entgiftet wird und ob das Gehirn frei wird...
Hat da jemand Erfahrungen oder Kenntnisse?

Gruß Kerstin
Kerstin,

gestatte zwei Anmerkungen:

1. Da im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl lediglich im Dünndarm passiv vorhandene Histamine aktiviert werden, ist zu vermuten, daß eine Histaminintoleranz hier keine Rolle spielt.

2. Hier habe ich bereits an anderer Stelle dargestellt, daß ich nach der Entfernung sämtlicher bei mir noch vorhandener Amalgamplomben durch systematisches Abführen mit Rizinusöl in etwa einem halben Jahr sämtliche dadurch im Gehirn deponierten organischen Quecksilberverbindungen dort auszuleiten und über die Leber auszuscheiden vermochte. Bei diesen Ausscheidungen war der Geruch derart schauderhaft, daß ich in dem einen WC eine leistungsfähige Abluftanlage einbauen lassen mußte.

Alles Gute!
Gerold
 
Themenstarter
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15.08.06
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Hallo !

Wollte mich mal melden, wie jetzt der aktuelle Stand der Dinge ist.

Habe jetzt die Algen und alle Mittel, die für den Körper u.U. erstmal anstrengend sein können, abgesetzt.

Erstaunlicherweise ist nun wieder eine Sache eingetreten, die ich sonst nur kurz nach einer DMPS-Spritze hatte: erst ein paar Tage starkes Pfeifen im Ohr und starkes Chaos im Kopf, anschließend legt sich das und überall am Kopf bilden sich kleine Knötchen unter der Haut. Diese verschwinden innerhalb von ein paar Wochen langsam. Deutlicher kann man wohl kaum noch vor Augen geführt bekommen, was man alles für Schweinereien im Hirn hat (also, ähm, Toxine natürlich :D )

Auffällig: wenn der Körper vorher schon stark am kämpfen war, hat das alles viel länger gedauert. Ich hatte teilweise bis zu 5 Wochen nach der Spritze unangenehme Symptome.
Heute habe ich erst beim Blick in den Kalender bemerkt, dass die letzte Injektion erst knapp 3 Wochen her war !
Offensichtlich wirkt das DMPS immer noch.

Die Frage ist für mich jetzt nur, ob ich dem Körper eher einen Gefallen tue, KEINE Algen zu nehmen oder doch gerade jetzt ? Bislang haben sich diese Knötchen immer binnen ein paar Wochen rargemacht, doch dabei habe ich bis jetzt auch immer Chlorella genommen. Wird das auch ausgeschwemmt wenn man nichts nimmt (außer DMPS, das anscheinend noch in Umlauf ist) ?

Viele Grüße,
Mathias
 
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24.10.05
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Hallo !

Wollte mich mal melden, wie jetzt der aktuelle Stand der Dinge ist.

Habe jetzt die Algen und alle Mittel, die für den Körper u.U. erstmal anstrengend sein können, abgesetzt.

Erstaunlicherweise ist nun wieder eine Sache eingetreten, die ich sonst nur kurz nach einer DMPS-Spritze hatte: erst ein paar Tage starkes Pfeifen im Ohr und starkes Chaos im Kopf, anschließend legt sich das und überall am Kopf bilden sich kleine Knötchen unter der Haut. Diese verschwinden innerhalb von ein paar Wochen langsam. Deutlicher kann man wohl kaum noch vor Augen geführt bekommen, was man alles für Schweinereien im Hirn hat (also, ähm, Toxine natürlich :D )

Auffällig: wenn der Körper vorher schon stark am kämpfen war, hat das alles viel länger gedauert. Ich hatte teilweise bis zu 5 Wochen nach der Spritze unangenehme Symptome.
Heute habe ich erst beim Blick in den Kalender bemerkt, dass die letzte Injektion erst knapp 3 Wochen her war !
Offensichtlich wirkt das DMPS immer noch.

Die Frage ist für mich jetzt nur, ob ich dem Körper eher einen Gefallen tue, KEINE Algen zu nehmen oder doch gerade jetzt ? Bislang haben sich diese Knötchen immer binnen ein paar Wochen rargemacht, doch dabei habe ich bis jetzt auch immer Chlorella genommen. Wird das auch ausgeschwemmt wenn man nichts nimmt (außer DMPS, das anscheinend noch in Umlauf ist) ?

Viele Grüße,
Mathias
Mathias,

nachdem Du an den aufgetretenen Symptomen deutlich zu erkennen vermagst, daß vermutlich nach längerer Algen-Einnahme offensichtlich noch längst nicht alle Gifte und Schwermetalle aus dem Körper ausgeschieden sind, vermag ich nur zu empfehlen, damit anzufangen, diese systematisch mit Rizinusöl auszuleiten. Anfangs ist es durchaus möglich, daß es einem kräftig durcheinanderwirbelt, jedoch darf man zuversichtlich sein, daß man im Laufe der Zeit effizient zum Ziel kommt.

Alles Gute!
Gerold
 

Lukas

außer DMPS, das anscheinend noch in Umlauf ist

DMPS bleibt normalerweise nicht wochenlang im Umlauf sondern ist nach ein bis zwei Tagen wieder (nahezu) vollständig ausgeschieden.

Die Reaktionen im Organismus nach DMPS-Gabe wie z.B. Schwermetallumverteilungen im Körper etc. - man spricht dann evtl. auch von "DMPS-(Aus-/Neben-)Wirkungen" - können dagegen tatsächlich wochenlang andauern.

Grüße
Lukas
 
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24.10.05
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vermutlich.

würde klinghardt rizinus propagieren würde sein gesamtes ink-imperium zerbrechen.
so wird darth klinghardt seinen "todesstern" noch weiter gegen rizinus, die verheißungsvolle speerspitze der amalgamjedis navigieren.

sorry fürs abdriften.:schock:

aber jetzt mal im ernst: hab rizinus selber schon ausprobiert (3x), jeweils mit unterschiedlichem erfolg-hab nach dem dritten mal (miese verstopfung) erst mal die finger davon gelassen-aber im großen u ganzen hats mir gut getan.

zur nachweisbarkeit:

wär mal cool, wenn wer die "galle" ins nächste toxikologische institut schleppen würde, um nachzuweisen, welche gifte, schwermetalle, etc da so abgehen.

@gerold:

1. du hast geschrieben, dass menschen mit histaminintoleranz diese methode meiden sollten. wenn man nun unter histaminsymptomen wie migräne, etc leidet, wärs dann nicht trotzdem ein versuch wert, da die effektivität vom r.öl mehr wiegt als zum beispiel die symptome einer histaminintoleranz? man vielleicht von der massiven giftausscheidung von der histaminintoleranz geheilt werden kann?!?!?!

2. wenn ich nun wieder mal rizinusöl anwenden will, wie lange vorher sollte ich dann msm weglassen? reicht ein tag?


greetz
human
zu 1.: Nachdem ich weiter über dieses Problem nachgedacht habe, bin ich auf folgende Lösung gekommen: Da im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl im Menschen keine Histamine erzeugt werden, vielmehr die nach der hydrolytischen Spaltung von Rizinusöl freigesetzte Ricinolsäure lediglich die im Dünndarm bereits passiv vorhandenen Histamine aktiviert, ist anzunehmen, daß sich auch bei einer Histaminintoleranz keine Probleme ergeben dürften.

zu 2.: Vermutlich wird es sinnvoll sein, bereits drei Tage vor einer Anwendung von Rizinusöl msm wegzulassen.

Alles Gute!
Gerold
 
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Hallo !

@Lukas:
Interessant, habe ich nicht gewusst.
Demnach dürfte ich unmittelbar von dem DMPS eigentlich nie etwas gemerkt haben. Die Reaktionen kamen meistens ca. 1 Woche später und waren eigentlich immer gleich:
-erst ein paar Tage extremes Chaos im Kopf (teilweise hatte ich dabei so gut wie kein Gefühl mehr in den Händen z.B.)
-dann bilden sich Knubbel unter der Haut, besonders im Bereich des Kopfes
-anschließend macht sich der Darm bemerkbar und der ganze Dreck verlässt den Körper mit einer nicht zu ignorierenden Showeinlage :)))

erstaunlich, diese ganzen Reaktionen kamen diesmal echt erst nach 3 Wochen und das überdeutlich (Schweiß stinkt ekelhaft und färbt Textilien gelb ein usw usw).
Habe diesmal das DMPS gespritzt bekommen, als durch das mislungene Experiment mit dem NDF meine Nieren stark angeschlagen waren (ich hatte mir laut meiner HP damit regelrecht eine akute Quecksilbervergiftung eingehandelt). Könnte mir gut vorstellen, dass der Körper jetzt erst in der Lage ist, das Quecksilber abzutransportieren.

@gerold:
Hätte ich von der Methode mit dem Rizinusöl vor einigen Monaten erfahren, hätte ich es sofort ausprobiert. Jetzt habe ich leider seit einem Monat die schlimmsten Ausleitungssymptome seit langem und muss erstmal so weit es geht bis zu meinem Studienbeginn auf die Beine kommen (Mist, vor dieser Phase gings mir fast einen Monat am Stück echt so gut wie noch nie !). Es wird schon allmählich besser aber ich kann momentan absolut kein Risiko eingehen und irgendetwas nachlegen.
Wenn ich einige Wochen frei habe, werde ich die Rizinusmethode in Angriff nehmen. Ist diese Methode bei normaler Anwendung unproblematischer als die Klinghardt-Methode ? Also in Bezug auf Alltagstauglichkeit und Arbeitsfähigkeit ? Mein Studium ist ziemlich stressig; es wird viel Leistung gefordert und verlängern lässt es sich bei Problemen jetzt auch nicht mehr. Von daher muss ich sehr vorsichtig sein...
 
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Hallo !

@gerold:
Hätte ich von der Methode mit dem Rizinusöl vor einigen Monaten erfahren, hätte ich es sofort ausprobiert. Jetzt habe ich leider seit einem Monat die schlimmsten Ausleitungssymptome seit langem und muss erstmal so weit es geht bis zu meinem Studienbeginn auf die Beine kommen (Mist, vor dieser Phase gings mir fast einen Monat am Stück echt so gut wie noch nie !). Es wird schon allmählich besser aber ich kann momentan absolut kein Risiko eingehen und irgendetwas nachlegen.
Wenn ich einige Wochen frei habe, werde ich die Rizinusmethode in Angriff nehmen. Ist diese Methode bei normaler Anwendung unproblematischer als die Klinghardt-Methode? Also in Bezug auf Alltagstauglichkeit und Arbeitsfähigkeit ? Mein Studium ist ziemlich stressig; es wird viel Leistung gefordert und verlängern lässt es sich bei Problemen jetzt auch nicht mehr. Von daher muss ich sehr vorsichtig sein...
Da ich für die Giftausleitung nach Klinghardt bzw. mit Rizinusöl keine Vergleichsmöglichkeiten habe, vermag ich hierzu nichts auszusagen, jedoch meine ich, daß sich auch bei einem anspruchsvollen Studium (z. B. über das Wochenende) immer wieder einmal ein Tag finden lassen sollte, bei dem man zu Hause bleibt, um mit Rizinusöl zu entgiften: Lernen kann man auch auf dem WC.

Guten Erfolg!
Gerold
 
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