Schon komisch, was alles geht, wenn...

Themenstarter
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25.03.04
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man sich nicht gut fühlt bzw. krank ist.

  • Auf einmal kann ich weniger Cola trinken, weil ich gelesen habe, dass bei meinem Krankheitsbild Endometriose Koffein nicht gut sein kann. Genauso mit Milchprodukten.
  • Auf einmal esse ich viel weniger, weil ich oft Übelkeit habe.
  • Auf einmal kann ich auf der Arbeit mich für länger ausklinken, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
  • Auf einmal habe ich das Gefühl wieder mehr lesen zu müssen über bestimmte Dinge.
  • Auf einmal habe ich das Gefühl mich wieder mehr meiner spirituellen Seite zu widmen.
  • usw., usw.
Dies ist mir heute aufgefallen. Als es mir körperlich einigermaßen gut ging, habe ich alles reingestopft was ging. Auf nichts geachtet. Viel gearbeitet, konnte nicht Nein sagen und habe mich oft breitschlagen lassen, zu arbeiten, obwohl ich wusste, dass ist viel Stress und Druck für mich. Habe keine Bücher mehr angeguckt, keine Relax-CD's mehr abspielen lassen.

Heute ist mir wieder bewusste geworden, dass es doch eigentlich schade ist, nicht die Dinge wahrzunehmen, die einem ja eigentlich gut tun, wenn "Alles" irgendwie läuft und man seinen Alltagstrott hat.

Mir ging heute mal wieder durch den Kopf, dass man vielleicht gerade deswegen "niedergeknechtet" wird von Körper/Geist und Seele, um sich dieser Dinge wieder bewusst zu werden?!

Geht es euch auch schon mal so? Oder wie ist das bei euch?

LG
himmelsengel
 
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19.03.06
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Hallo Himmelsengel,
ich selbst habe für mich gemerkt, dass mir mein "Körper" (aber eben nicht nur der physische Teil) mir schon weitestgehend sagt, was (und wann) es gut für mich ist. Ich vermute, dass es letztenendes allen so geht. Man muss halt darauf achten.... . Wenn mir ein persönliches Beispiel einfällt, erzähle ich es.

Herzliche Grüße
und alles gute Dir,
von Leòn
 
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23.04.06
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Hallo Himmelsengel,

ja, das ist definitiv so. Stimmt etwas mit der Seele nicht, dann macht sich das über den Körper bemerkbar.
Dies ist kein Hokuspokus, sondern ein ganz klarer wissenschaftlicher Fall. Laufen Gedanken in die falsche Richtung, dann macht sich deren Energie im Körper in Form von energetischen Strömen bemerkbar. Sind diese negativ, dann geht es einem irgendwann schlecht und man muss die Notbremse ziehen.
Solche Dinge lernt man beim Autogenen Training oder aber wie du so schön sagst, aus guten spirituellen Büchern.
Gedanken sind Macht.
Läuft etwas nicht gut, dann ist man dem ausgeliefert, bis man merkt, halt bis hier her und nicht weiter.

Herzliche Grüsse von Juliette
 
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24.09.04
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Lieber Himmelsengel

zuerst zu deinem Namen und deinem Begriff "niedergeknechtet":
wir sind sowohl Geist- als auch Erdwesen ;)

Da hast du ja viel "Stoff" aufgeschrieben, um an deiner inneren Achtsamkeit zu "arbeiten". Dazu wünsche ich dir viele Erkenntnisse! :wave:
 
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25.01.05
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Hallo Himmelsengel,

das Phänomen ist bekannt - man wird "stillgelegt". Eigentlich ist es uraltes Wissen, dass mit der akuten Krankheit auch ein Reifungsprozess stattfindet, gerade bei Kindern gut zu beobachten.

Wenn es die Dreiheit von Körper Seele Geist für notwendig hält, dass Ruhe und Erholung angesagt ist, wird man für einige Tage stillgelegt. Natürlich kann man die "Stillegung" unterdrücken, verdrängen, überspielen. Nur, wird sie sich dann nicht nur um so heftiger melden und bemerkbar machen?

Eigentlich sind es gute Zeichen, dass Du das Gefühl und Bedürfnis hast, wieder vermehrt dies und das tun zu wollen. Geh diesen Gefühlen nach... höre auf Deine innere Stimme, sie weiss allermeistens besser was für Dich passt.

herzlichst - Phil :)
 
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25.03.04
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@Leon
ich wünsche dir, dass dir keins einfällt ;-) Umso harominscher verläuft ja dein Leben.

@Juliette
ja das merke ich sehr deutlich, dass Gedanken Macht sind. Meine Gedanken kreisen sehr negativ. Auch selbst wenn ich positiv denken möchte, dann kommt ein körperl. Problem und ich rutsche noch tiefer hinein.

@Pius
danke, die Erkenntnisse sind da. Jetzt muss ich sie nur noch umsetzen bzw. für mich den richtigen Weg gehen. Aber dazu muss sich mein Körper erstmal wieder erholen und vor allem mir auch die Ruhe geben, wieder Dinge anzupacken. Momentan könnte ich mich einfach nur "einbuddeln".

@Phil
wenn dem so ist und ich vieles unterdrückt habe (was ich durchaus denke), dann hat sie sich um so heftiger gemeldet und bemerkbar gemacht.
Diese Gefühle sind da, einiges anders anzupacken oder wieder zu machen, doch an der Umsetzung hapert es noch. Vielleicht fehlt mir auch der Wille??? Aber warum, dass ist auch noch so ne Frage *schmunzel*

LG
himmelsengel
 
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25.01.05
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Hallo,

vor jeder Anstrengung gilt es sich dafür fit zu machen, was nicht alleine Kraft bedeutet, sondern ebenso geschicklichkeit und das Gefühl für das Passende entwickeln und pflegen. Wille ist gut, sagt aber nichts über den passenden Zeitpunkt aus.
Wie ich aufghört habe zu rauchen, da war über ein halbes Jahr im Voraus der Willen da es zu tun: "Ich bin bereit mit dem Rauchen aufzuhören, wenn der Zeitpunkt da ist, werde ich es bemerken." Und so war's dann auch, von einem Tag auf den andern, ohne Anstrenung und Nebenwirkungen.

Etwas zum unpassenden Zeitpunkt tun zu wollen mag zwar in den Augen anderer wohl angesehen sein, dennoch ist es reine Kraftverschwendung und so gesehen sogar naturwidrig, und somit neues Ungemach schaffend. Da muss man sich auch nicht wundern wenn man vom 100sten ins 1000ste gerät.

Auch hier einmal mehr eine Frage der Geduld.

Ich bin mir bewusst, dass diese Ansicht in einem von zu Gunsten des Geschäftsergebnisses von Selbstverleugnung seiner Selbst nur so strotzenden Zeit diese Ansichten völlig quer in der Landschaft liegen...

Doch die Antwort der Natur ist eigentlich klar und einfach: was nicht passt wird weggeputzt.

herzlichst - Phil :)
 
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