Rechtes Ohr drückt / Druckausgleich schlägt fehl?

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Hallo Zero2k4,

das ist ein ganz altes Hausmittel. Das Rotlicht hat eine heilende Wirkung. Früher gab es auch Rotlichtkabinen, in die man seinen Kopf gelegt hat. Die Rotlichtkabine sah aus wie die Haube einer Nähmaschine mit einem Fenster drin. War sehr lustig und hat damals gegen meinen ständigen Mandelentzündungen sehr geholfen. So was gibt es heute nicht mehr. Aber die Rotlichtlampen schon. Vielleicht sollte man schauen, dass die Lampe elektrisch einwandfrei ist. Ein langes Kabel schadet auch nicht. Ein GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) und ein CE-Zeichen sollten vorhanden sein.
 
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10.01.04
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Hallo,

nicht immer tut Rotlicht gut. Und: es gibt verschiedene Arten von Rotlicht-Anwendungen:

...
Rotlicht und Nebenwirkungen
Praktisch gesehen hat die Therapie mit Rotlicht kaum bis gar keine Nebenwirkungen. Wenn es zu Überempfindlichkeitsreaktionen und Reizungen der Haut kommt, sind diese leichter Natur und verschwinden binnen weniger Stunden von selbst.

Personen mit lichtempfindlichen Augen können es als eine Art optischen Reiz empfinden, wenn sie im Gesicht mit Rotlicht bestrahlt werden. Diesem Effekt kann durch die Verwendung einer Schutzbrille vorgebeugt werden. Bei manchen Rotlichtlampen ist von Haus aus eine Schutzbrille im Lieferumfang enthalten.

Um das Risiko von Nebenwirkungen klein zu halten ist die Dauer und Dosierung der Therapie wichtig. Es ist sinnvoll klein anzufangen und erst im Verlauf der Therapie längere Sitzungen, von bis zu 15 Minuten durchzuführen. Wird Rotlicht in zu starker Dosierung angewandt, kann es zu leichtem Schwindel, Übelkeit und Empfindlichkeit kommen. Wird eine Infrarotquelle zu lange verwendet, kann es zu Hautverbrennungen kommen. Diesen kann vorgebeugt werden, wenn der empfohlene Mindestabstand zur Lampe eingehalten und die Therapiedauer nicht überschritten wird.
...
Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
  • Akute rheumatoide Arthritis (Gelenkentzündung)
  • Entgleister Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
  • Infektarthritiden
  • Nebenniereninsuffizienz (Nebennierenschwäche)
  • Schwere Erkrankungen des Herzkreislaufsystems (z. B. Herzinfarkt) ...

Grüsse,
Oregano
 

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James

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20.05.08
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Hallo,
es könnte sich auch um einen Paukenerguss handeln, den ich schon mehrmals hatte. Auch dabei ist ein Druckausgleich nicht immer möglich. Wenn man das betroffene Ohr nach unten hält und den Kopf leicht bewegt verändert sich oftmals die Lage des Tropfens so, dass das unangenehme Gefühl weniger wird. Wichtig wäre, dass die Schleimhäute abschwellen und so sich die Eustachsche Röhre wieder öffnen und die Flüssigkeit ablaufen kann.
 
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15.06.14
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Hallo,
es könnte sich auch um einen Paukenerguss handeln, den ich schon mehrmals hatte. Auch dabei ist ein Druckausgleich nicht immer möglich. Wenn man das betroffene Ohr nach unten hält und den Kopf leicht bewegt verändert sich oftmals die Lage des Tropfens so, dass das unangenehme Gefühl weniger wird. Wichtig wäre, dass die Schleimhäute abschwellen und so sich die Eustachsche Röhre wieder öffnen und die Flüssigkeit ablaufen kann.
Das heißt mit ein wenig Kopf umher neigen und abschwellendem Nasenspray (oder gibts da nur für die Ohren was zum direkt reintun?) kann ich das selbst probieren? Wie gesagt komme ich leider momentan sehr schlecht zum HNO ohne Auto. Natürlich auf Kosten meiner Gehörqualität. Es klingt schon so als wäre da irgendwas "verstellt" tief im Ohr.
 

James

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20.05.08
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Ja, genau so meine ich das. Bei mir hat es geholfen. Es ist nur ein kleiner Tropfen der zwischen Trommelfel und Gehörknöchelchen geraten ist und dieses drückende Gefühl auslöst. Man hört auf dem betroffenen Ohr wie durch Watte. In das Ohr was zu geben ist Unsinn, denn das Problem sitzt ja hinter dem Trommelfell und ist von Außen nicht zugänglich. Die Eustachsche Röhre müdet letztlich in der Nasenhöhle und da kann man ansetzen. Aber so lange das Tröpfchen fest sitzt passiert leider gar nichts. Dann hilft nur Geduld...:(
 
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07.01.20
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Sollte es wirklich ein Paukenguß sein, kann man ein Paukenröhrchen in‘s betroffene Ohr einsetzen lassen. Es wird ein kleiner Schnitt gemacht und dann das Röhrchen eingesetzt. Durch dieses Röhrchen fliesst der Eiter, der sich im Innenohr gesammelt hat, langsam ab.
Es ist relativ unkompliziert und wird oft durchgeführt in speziellen HNO Kliniken.

LG wege
 
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Okay danke für die Tipps...die Tatsache dass das Problem nur einseitig ist, könnten auch dafür sprechen. Dieser Paukenerguss kann theoretisch aus dem Nichts auftreten oder? Also ohne Erkältung, etc.

Werde jetzt erstmal Nasenspray testen ...
 
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07.01.20
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@ewigeroptimist
Ich hab das Problem auch auf dem linken Ohr. Es kam aus dem Nichts und verschwand nie wieder. Hatte nie ne Grippe, Nebenhöhlen frei, Kopf MRT nichts zu sehen, Paukenröhrchen ohne Erfolg.
Würde mich auch interessieren, ob hier irgendwas dabei rausgekommen ist.
Lg, wege
 
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15.06.14
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@ewigeroptimist
Ich hab das Problem auch auf dem linken Ohr. Es kam aus dem Nichts und verschwand nie wieder. Hatte nie ne Grippe, Nebenhöhlen frei, Kopf MRT nichts zu sehen, Paukenröhrchen ohne Erfolg.
Würde mich auch interessieren, ob hier irgendwas dabei rausgekommen ist.
Lg, wege
100% weg ist es nicht aber nicht mehr so wie im März und April. Ich hab das Gefühl meine Ohren sind abartig sensibel und es reicht wenn ich mal zu stark gähne oder sogar zu lange airpods drin hab dass da was verspannt und aus dem Ruder ist!

Durch enge Gehörgänge hab ich auch alle 1-2 Monate Probleme mit Schmalz und das schlägt auch auf das Hören...
 
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