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Rauch-Kallat prüft Warnung vor Handys

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Ärztekammer-Alarm:

Rauch-Kallat prüft Warnung vor Handys

VON ANDREAS WETZ UND CHRISTIAN MAYR (Die Presse) 06.08.2005

Laut neuer Studie kann elektromagnetische Strahlung Erbgut schädigen. Medizin-Experten und Handy-Betreiber bezweifeln die Seriosität der Studie.

Nun wird genau geprüft, ob Handys die Gesundheit schädigen. | (c) Lukawinsky

Während Österreichs Mobilfunk-Unternehmen die Drohung mit Tariferhöhungen wegen der Funkmasten-Steuer in Niederösterreich bekräftigen (siehe Bericht auf Seite 17), eröffnete sich am Freitag der Branche eine weitere, noch brisantere Front: Laut einer von der EU finanzierten Studie kann die elektromagnetische Strahlung, die beim mobilen Telefonieren entsteht, das menschliche Erbgut verändern.

Für die Wiener Ärztekammer Grund genug, vor dem häufigen Gebrauch von Handys zu warnen. Prompt reagierte auch Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat: Wie "Die Presse" erfährt, hat sie noch am Freitag den Obersten Sanitätsrat - ein höchstrangiges Expertengremium, das sie in allen wichtigen medizinischen Fragen berät -, angewiesen, bis Herbst ein neues Gutachten über die Risiken des Mobilfunks auszuarbeiten. Darin soll auch die neue Studie einfließen. Sollten sich danach die Hinweise verdichten, dass Handy-Telefonieren tatsächlich gesundheitsschädlich ist, werde man natürlich eine Warnung aussprechen, so ein Ministeriums-Sprecher zur "Presse".

Der Wiener Ärztekammer dauert das zu lange. Sie warnt bereits jetzt vor Gesundheitsschäden. Erik Huber, Referent für Umweltmedizin zur "Presse": "Bis heute wusste man nur, dass Röntgen- und die radioaktive Gammastrahlung das menschliche Erbgut verändern und in weiterer Folge Krebs auslösen. Die Reflex-Studie beweist, dass das auch durch Handy-Strahlung passieren kann." Deshalb sprach er - wie es die britische Gesundheitsbehörde bereits vor längerer Zeit getan hat - eine Warnung vor zu häufigem Handy-Gebrauch aus. Laut Huber seien Kinder auf hochfrequente Strahlung besonders empfindlich, weil deren Schädelknochen dünner und die Anfälligkeit für erbgutverändernde Effekte größer als bei Erwachsenen sei. "Wenn möglich, sollten Kinder überhaupt kein Mobiltelefon besitzen", rät Huber besorgten Eltern.

Der Vorsitzende des Obersten Sanitätsrats, der international renommierte Herzspezialist Ernst Wolner, versucht auf "Presse"-Anfrage hingegen die Wogen zu glätten. "Es gibt bis dato keine harten Daten, die belegen, dass Handy-Telefonieren irgendwelche Veränderungen hervorruft." Wörtlich spricht er von "lauter unphysiologischen Untersuchungen", die in regelmäßigen Abschnitten auftauchten. Einmal werde die Handy-Strahlung problematisiert, ein anderes Mal die Abwärme der Geräte. "Wir sind natürlich sehr vorsichtig und werden auch das prüfen - aber das ist alles Hypothese", so Wolner. Und er hält den Kritikern entgegen, dass Handys im Alltag schon "viele, viele Menschenleben" gerettet hätten (etwa bei Auto- oder Bergunfällen) und der Nutzen wesentlich höher sei als möglicher Schaden. "Das ist das einzig gesicherte Faktum", sagt Wolner.

Dem widerspricht der Leiter der klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin an der Medizin-Universität Wien vehement. Hugo Rüdiger leitete im AKH nämlich einen jener zwölf Forschungsstandorte, die an der drei Millionen Euro teuren neuen Studie beteiligt waren. "Durch die Studie ist eindeutig bewiesen, dass Handy-Strahlung einen biologischen Effekt auf das Erbgut hat", so Rüdiger. Allerdings hält er die Krebswarnung der Wiener Ärztekammer für "überzogen und spekulativ", denn: "Es ist nicht möglich, die Auswirkungen der Strahlung in ein konkretes Krebsrisiko zu übersetzen."

Gleichfalls anderer Meinung als Wiens Ärztekammer sind - weniger überraschend - die Mobilfunk-Unternehmen. Das Forum Mobilkommunikation (FMK), die Interessenvertretung aller heimischen Betreiber, spricht von "Schauermärchen". FMK-Geschäftsführer Thomas Barmüller ortet gar "geschäftsschädigendes Verhalten". Rechtliche Schritte gegen die Ärztekammer seien der falsche Weg.

Eine kompakte Zusammenfassung der Reflex-Studie finden Sie auf der "Presse"-Homepage unter:

https://www. diepresse.com/reflex-studie

Dies ist ein copyrighted Text und dient nur der privaten Information der Forumsteilnehmer. Der Text wurde unverändert dem Artikel entnommen.
 
Beitritt
25.07.05
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295
Hallo Mike
Ich kann im Web die Nachricht von der Presse nicht finden, irgendwas mache ich wohl falsch oder?

Das elektromagnetischer Smog das Erbgut schädigt, habe ich schon öfter mal, hier und da gelesen. Früher habe ich dem nicht so viel Bedeutung beigemessen. Ich glaube das da aber was dran ist.
Vielleicht spielen ja, beim geschädigten Erbgut auch mehrere Komponenten eine Rolle!

Ich muss, dienstliche Anweisung, mein Diensthandy mit mir führen und es auch benutzen. Dagegen werde ich mich wohl schlecht wehren können. Es sei denn, die Studie würde eindeutig eine Schädigung belegen.

Gruß Klaudi

:~ :)
 
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06.11.04
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Hallo Klaudi,

Du schreibst unter 'allgemeinen Themen', dass Du besser schläfst, seit Du nicht mehr in der Nähe von Strommasten wohnst. Ich dachte sofort, dass dort ein Mobilfunk-Sender (Handysender) in der Nähe sein könnte, denn die machen ziemlich Schlafprobleme. Bei den Strommasten kommt es sicher drauf an, wie hoch die Spannung ist und wie nahe beim Schlafplatz die Masten stehen. Sind es sehr hohe- oder sogar Gittermasten?
Ich selber bin sehr empfindlich auf Handy, Bahnstrom, Hochspannungsleitungen und Handysender! Bis jetzt habe ich hier nicht darüber geschrieben, weil ich in einem anderen Forum (www.Gigaherz.ch) unter dem selben Nick schreibe. Es gäbe viel zu berichten und ich habe gestern an einer Zusammenkunft von 15 Elektrosensibeln Schlimmes gehört. Ich möchte nicht Angst und Panik verbreiten, doch sollten wir der Realität, die leider noch und noch heruntergespielt wird, ins Auge schauen. Ich wollte Dich schon bei früheren Beiträgen von Dir, aufs Handy ansprechen, doch liess ich es sein, weil viele Forumsteilnehmer auf solche Einträge, die mich schliesslich ziemlich Zeit kosten, nicht reagieren. Wenn Du Fragen hast, frag: ich werde mir die Zeit nehmen, sie zu beantworten.
 
Themenstarter
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16.02.05
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Hab den Link oben gerade geprüft und bei mir funktioniert er einwandfrei. Du musst oben in Zeile drei (oder so) auf "Die Presse" (unterstrichen) klicken dann sollte ein neues Fenster aufgehen!

unten bei der Reflexstudie musst Du "leider" die Zeile markieren und oben im Adressfenster einkopieren. Das hängt dann vom Browser und Betriebssystem ab wie das geht. Im Extremfall musst Du halt die Zeile von Hand eingeben.

[geändert von Mike am 08-13-05 at 03:41 PM]
 
Beitritt
04.04.04
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Hallo,
da gibt es eine Lösung, nämlich das Handy entstören. Über Elektroakupunkturmessungen habe ich soche Entstörprodukte getestet und schließlich selbst eines entwickelt als ich herausgefunden hatte was Elektrosmog eigentlich ist. Auf der H9omepage www.bioprotect.de steht mehr dazu.
Gruß
Dietrich
 
Beitritt
13.03.05
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:idee:
Meine Lösung (DECT-Telefon, Handy, W-Lan mit Router, PCI-Karte und USB-WLAN-Stick) ist ein Glaszylinder, 10 cm Durchmesser, 20 cm hoch, mit Original-Lourdes-Wunderheilquellwasser und bioelektrisch ausgetesteten Heilquarzsteinen gefüllt, direkt neben die Strahlungsquellen gestellt.Die mit den Funkfrequenzen resonierende Micro-Kristallstruktur der Steine energetisiert das Wasser mit antitemporärer Energie, die über den Hertz-Helmholtz-Tesla (HTT)-Effekt die negativen Auswirkungen des Elektrosmogs kompensiert.
Ich werde es den "Rohark'schen Emissionograph" nennen und zum Stückpreis von Euro 100 (Luxusversion mit ausgependelten Steinen Euro 150) verkaufen, Wiederverkäuferprovision 50%, und steinreich werden, merke den alten Händlerspruch: Mit jedem Zug kommt ein Dummer.

Matthias
 
Beitritt
07.05.04
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Klasse Rohi!

Man sollte eines bedenken: es gibt feinstoffliche Entstörungsmaßnahmen, wie Kristalle u.ä., die wirken aber auch nur auf der feinstofflichen Seite. Mit einem E-Smog-Meßgerät wird man eine unverminderte Strahlung feststellen. Deshalb ist auch die physikalisch-chemische Wirkung die gleiche.

Es gibt aber Maßnahmen, mit denen man sowohl auf der grobstofflichen Ebene als auch auf der feinstofflichen Ebene Erfolg hat. Dazu gehören Vermeidung, Abschirmung, größerer Abstand, andere Frequenzbereiche und andere Modulationsverfahren. Damit sollte man beginnen!

Liebe Grüße

Günter
 
Beitritt
10.01.04
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@Rohi:) ,
wow! Das klingt sehr überzeugend, und ich bin ja so froh, daß auf diese Art Handy-Probleme total mystisch-esoterisch gelöst werden können. Wieder einmal ein Grund, dieses Forum zu schätzen ...
:wave: ,
Uta
 
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