Probleme bei der Diagnose

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Hey
LTT hat er noch nicht viel gesagt.
Ich bin mir aufjedenfall unsicher. Was ich machen werde ist den nächsten Monat abwarten und alle zusammenfügen. Bericht über Borrelien / Immunologischer Bericht / M.Wilson. Dann werde ich alle drei Ärzte bitten sich miteinnander kurzzuschließen und sich für die beste Therapie zu entscheiden.
zum Antibiotika kann ich nur sagen ich bin skeptisch. Ich kenn die ganzen Berichte in denen gezeigt wird wie unnötig Antibiotika heut zu tage verschrieben wird. Für mich muss ich leider sagen, dass ich in der Vergangenheit immer sehr gut auf Antibiotika reagiert habe. Keine bis kaum Nebenwirkungen und eigentlich nur Verbesserungen. Aber ich bin jetzt auch nicht scharf drauf Intravinös Antibiotika monate lang zu bekommen nur aufgrund einer falschen oder unwichtigen Diagnose. Andererseits glaube ich auch nicht wirklich daran das diese naturellen Produkte die mir der Dr. M. verschreiben möchte etwas verändern werden. Ganz ehrlich im letztne halben Jahr habe ich ungefähr 8 verschiedene Naturpreperate von Samento / Cumanda usw... eingenommen und es hat sich nichts verbessert, deswegen meine Skepsis.
 
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Hallo Stefan,

hattest Du denn einen Zeckenbiß schon mal gehabt? Oder hattest Du dieses Erythema migrans, d. h. diese typische Hautveränderung, die bei Borreliosen vorkommen?

Du schreibst immer wieder, die Symptomatik würde auf Borreliose, auf ... passen.
Nur allein weil die Symptomatik auf Borreliose passt, würde ich mir keine Antibiose antun.

Du schreibst, dass Dir Antibiosen schon manchmal gut getan haben.
Das habe ich bei mir auch schon beobachtet: Ich führte das darauf zurück, dass ich ein Sammelsurium an Keimen im Körper habe.
Ich weiß dass ich latent viele Streptokokken zu haben scheine (es gibt hierfür Ak wie die Anti-Streptodornase B, die bei mir vor der letzten Antibiose leicht erhöht war und danach so niedrig wie noch nie war)
Ich weiß, dass ich auch latent Staphylokokken aureus habe (dafür gibt es das Antistaphylolysin als AK).
Und als Leberkranker hat man oft viele Fäulnisbakterien im Darm.
Ein Breitband-AB wie z. B. Ciprofloxacin, das ich zuletzt eingenommen habe, räumt da evtl. auf und man fühlt sich besser.
Allerdings habe ich bei Ciprofloxacin das letzte Mal auch einige Nebenwirkungen gehabt auf die Gelenke. Zum Teil sind diese wieder verschwunden und zum Teil habe ich noch im linken Fuß eine Art Sehnenreizung <= Eigendiagnose, weil es sich so anfühlt (beim Arzt war ich deswegen noch nicht).
D. h. man muss schon abwägen, ob man ein AB nehmen will, denn es kann auch mal so heftige Nebenwirkungen machen, dass diese die positiven Wirkungen überlagern.

Ich weiß nicht, wie sicher der LTT auf Borrelien ist.
Er ist umstritten.
Hier die Meinung von PD Dr. Hassler, Münzesheim (Kraichgau), ein Schulmediziner:
Diagnostik
Er äußert sich ablehnend zum LTT. Dieser sei oft falsch positiv, schreibt er. Er schreibt auch, dass es seronegative Borreliosen nicht geben würde.

Ich weiß, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt. Wer nun Recht hat, weiß keiner wirklich sicher.

Naturprodukte:
Ich bin da auch eher skeptisch. Es gibt sicher einige, die eine Wirkung habe. Evtl. ist Umckaloabo so eines. Menthol kann manchmal gute Wirkungen haben, wenn man nicht allergisch ist drauf (ich bin es). Überhaupt halte ich die Allergiegefahr bei allergisch veranlagten Menschen bei Medikamenten aus Pflanzen für eine gewisses Risiko.
Bei vielen habe ich auch keine Wirkung bemerkt. Ich vermute, dass solche Präparate nur wirken, wenn man eine ganz milde Form der Krankheit hat, für die sie gedacht sind und vielleicht spielt der Glaube daran, dann noch eine gewisse Rolle.

Aber man sollte es auch ausprobieren, damit man daraus dann seine Schlußfolgerungen für sich ziehen kann.

LG
margie
 
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Zecken hatte ich leider viel zu viele. Als ich das erste mal ernste gesundheitliche Probleme bekam wohnte ich in einem kleinen Dorf das in einem Wald liegt, welcher als Fsme und Borreliose Gebiet zählt. Hatte bestimmt im Jähr an die 10 von diesen Dingern an mir. Mieße nutzlose Tiere. Aber eine Wanderröhte habe ich niemals bemerkt. Nur eine Fsme Impfung wurde mal nach der zweiten Spritze abgebrochen, da ich mit starkem Fieber reagiert habe. Leider :) das war 2009
 
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Hallo Stefan
Nur eine Fsme Impfung wurde mal nach der zweiten Spritze abgebrochen, da ich mit starkem Fieber reagiert habe. Leider :) das war 2009
Wahrscheinlich war der "Haupterreger" (egal, ob Borrelien oder was völlig anderes) bereits zu diesem Zeitpunkt in dir. Dies würde die übertriebene Reaktion erklären.
Zecken hatte ich leider viel zu viele. Als ich das erste mal ernste gesundheitliche Probleme bekam wohnte ich in einem kleinen Dorf das in einem Wald liegt, welcher als Fsme und Borreliose Gebiet zählt. Hatte bestimmt im Jähr an die 10 von diesen Dingern an mir. Mieße nutzlose Tiere. Aber eine Wanderröhte habe ich niemals bemerkt.
Damit steigt schon mal das Risiko an einer Zeckenerkrankung erkrankt zu sein. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Minderheit von Borreliose Infizierten eine Wanderröte bekommt! Auch können Zecken nicht nur Borrelien, sondern z.B. auch Babesien, Bartonellen, Ehrlichien, Anaplasmen, Rickettsien und noch viele andere Erreger übertragen. Bei jenen kriegt man meines Wissens nach generell keine Wanderröte! Einen Zeckenstich wird übrigens in vielen Fällen nicht mal bemerkt. Z.B. Nymphen sind vielleicht maximal 1mm gross. Die sieht man kaum.

Es ist nicht einfach eine chronische Infektion zu behandeln. Wenn du erwartest, 1-2 Wochen lang 1 Antibiotika zu nehmen und dann gesund zu sein, hast du völlig falsche Erwartungen. Das ist nicht realistisch. Sicherlich mag es glückliche Ausnahmen geben. Aber die Regel ist das nicht. Im Gegenteil. Du hast einen Marathon vor dir und keinen Sprint! Die Genesung kann viele Monate oder gar Jahre dauern. Garantie auf vollständige Heilung gibt es dabei nicht. Die Erlangung vollständiger Symptomfreiheit ist aber möglich.

Erst einmal solltest du besser rausfinden, was genau du hast. Ich wiederhole mich äusserst ungern. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass du "nur" Borrelien hast, ist äusserst klein! Du solltest dich so rasch als möglich auch auf andere mögliche Co-Infekte testen lassen. Oft machen nämlich die Co-Infekte die meisten Symptome und nicht Borrelien! Zudem sind die Co-Infekte meist mit anderen Medikamenten/Mitteln und noch viel komplizierter zu behandeln als Borrelien!

Egal um welche Erreger es sich handelt und ganz egal, wie du diese behandeln möchtest (z.B. Langzeit-Antibiotika-Therapie, pflanzliche Mittel, Frequenztherapien etc.), deine Therapie wird lange dauern. Damit meine ich mindestens einige Monate. Wie gesagt, wer von einer chronischen Infektion gesunden will, macht einen Marathon, keinen Sprint! Es gibt nicht DAS Wundermittel, welches bei jedem helfen würde. Jeder muss für sich selbst rausfinden, was ihm hilft und natürlich auch, was er am besten verträgt (z.B. auch unter Berücksichtigung von Leber- und Nierenwerten etc.).

Falls du dich für den Antibiotika-Weg entscheidest: Standard-Therapien mit nur 1 Antibiotika während 10-14 Tagen wären vollkommen sinnlos. Einerseits würden mit nur 1 Antibiotika kaum alle Lebensformen der Erreger erfasst werden. Andererseits haben z.B. Borrelien einen Lebenszyklus, der eher 2-2.5 Mal so lange ist (hab die genaue Zahl grad nicht im Kopf). Selbst bei einer frischen/akuten Infektion sollte man während 4-6 Wochen behandeln. Bei chronischen Infekten müsste die Behandlungsdauer natürlich viel länger dauern, damit man möglichst sämtliche Erreger in möglichst allen Lebensformen erreichen kann!

Ein paar Kommentare zu den erwähnten Rocephin-Infusionen: Rocephin könnte zwar gut liquorfähig sein und könnte folglich bei gewissen "Kopfsymptomen" gut wirken. Allerdings wirkt Rocephin nicht intrazellulär. Dummerweise halten sich Erreger wie z.B. Borrelien oft/meist intrazellulär auf. Wenn Rocephin, würde ich persönlich daher zumindest Azithromycin dazu nehmen. Evt. zusätzlich noch Hyroxychloroquin. Aber ich persönlich würde Rocephin nicht als erstes "ausprobieren", sofern du dich überhaupt für den Antibiotika-Weg entscheidest, sondern eher z.B. Minocyclin plus Hydroxychloroquin, Tinidazol etc. Und nochmals ist darauf hinzuweisen, dass man nicht nur Borrelien betrachten sollte, sondern auch andere mögliche Co-Infekte, welche die Therapie massgebend bestimmen werden - ganz egal, wie du diese behandeln möchtest.

Einen Monat lang "nichts zu machen und abzuwarten" ist gefährlich. Die Erreger können sich unbehandelt immer weiter vermehren und auch neue Organsysteme infizieren. Auch lebensgefährliche Folgen oder Behinderungen sind natürlich unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Ich persönlich würde während dieser Zeit zumindest "was Pflanzliches" nehmen. Erfahrungsgemäss sind solche Mittel oft zu wenig stark, um die Erreger wirklich abtöten zu können. Aber zumindest solltest du damit eine weitere Vermehrung verhindern können.
Wie werden die Borrelien behandelt? Ich hatte heute nur ein kurzes Telephonat, worin der Arzt erklärte er würde ein naturelles Produkt von Heidelberg Chlorella empfehlen
Sicherlich ist Chlorella generell ein wichtiges Produkt. Z.B. wird es zur Ausleitung von Schwermetallen verwendet. Oder aber auch zur Ausleitung von Erregertoxinen. Es ist folglich ein Bindemittel von diversen "Giftstoffen". Irgendwelche Erreger abtöten kann Chlorella jedoch auf gar keinen Fall. Ein Arzt, welcher gegen Borrelien alleinig Chlorella verschreibt/empfielt, hat absolut überhaupt keine Ahnung! Bitte wende dich an einen richtigen Spezialisten!
mein Problem ist nur das ich nach 3-4 Seiten meine Konzentration schlapp macht. Deswegen gestalltet es sich für mich immer etwas schwierig mit solchen Dingen, geschweige denn ganze Bücher zu lesen.
Auch wenn du nur 3-4 Seiten pro Tag lesen könntest. Glaube mir, es lohnt sich, das Buch (oder ähnliche Lektüren) zu lesen! Du kannst nicht darauf vertrauen, dass Ärzte sich mit allem auskennen. Du musst dich selbst informieren!

Liebe Grüsse
 
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21.05.11
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Du kannst nicht darauf vertrauen, dass Ärzte sich mit allem auskennen. Du musst dich selbst informieren!

Wohl wahr diese Erfahrung machen leider viele hier. Ich habe leider Jahrzehnte chron . Erkrankung gebraucht, das zu begreifen mit heftigen gesundheitlichen Folgen.

Alles Gute.
Claudia.
 
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Halli Hallo

Babesien, Bartonellen, Ehrlichien, Anaplasmen, Rickettsien und noch viele andere Erreger??? Wie viel gibts denn noch? Wer bzw. diese Erreger Diagnostizieren? Ich bin Momentan auch auf der Suche mal nen Therapieplan zu finden. Mit was mach anfäng und wie man weitermachen würde, wenn Therapie Nr.1 fehlschlägt. Frequenztherapie habe ich mal gegoogled. Funktioniert das denn? Mit Elektromagnetischen Wellen Erreger austreiben? Ich kann mir das noch bei lebenden Parasiten wie Borrelien vorstellen aber bei Viren? In einem Artikel wird behauptet, das mit der Frequenztherapie alle "bösen" Hausstaubmilben beseitigt wurden. Hat denen mal jemand erzählt, das man nur gegen den Kot der Hausstaubmilben allergisch ist und das man sterben würde wenn nicht viele Millionen Hausstaubmilben auf unserem Körper leben würden! Ohne Hausstaubmilben könnte sich unsere Haut nicht reinigen und keine Atmung betreiben, was letztendlich zum Tod führt. Ich bin skeptisch gegenüber solchen Aussagen. Zweites Problem: Habe mich über Therapien mit Antibiotika informiert und es scheint ja nicht ohne komplikationen abzulaufen. Bei Borrelien kann es wohl vorkommen, das diese Parasiten sich vor dem Absterben mit Toxischen Ausscheidungen wehren und man ernsthafte Schäden davon erhalten kann. Lebenslange kopfschmerzen usw... Davor hätte ich echt Angst... was mich eher erstmals zu harmoleren Therapien verleitet wie der Frequenztherapie! Hat da jemand Erfahrungen.

Liebe Grüße an Alle die mir helfen.
 
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04.05.14
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Hey mal eine Überlegung. Mir geht es nur dann einigermaßen gut wenn ich massig Zucker zuführe. Eistees Schokolade usw. Sind das nicht eig. Symptome die ein Diabetiker haben sollte mit zu Glucose im Blut?
 
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02.01.05
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Hallo Steve,

die Frage ist nicht ganz klar:
Meinst Du, wenn Du wenig Zucker zuführst, geht es Dir besser, als wenn Du mehr Süsses isst?

Oder meinst Du, wenn Du eher mehr Zucker zuführst, geht es Dir gut?


LG
Margie
 
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Hallo Steve,


wurde denn mal der HbA1C-Wert (=Langzeitzuckerwert) bestimmt? Wie hoch war er?
Ggf. würde ich den mal bestimmen lassen.

Wurde mal die Nüchtern-Glucose im Blut bestimm?
Oder der Blutzucker nüchtern gemessen?

Ich vermute, dass Du eher einen zu niedrigen als zu hohen Langzeitzuckerwert hast, trotzdem Du wohl viel Zucker zuführst.

Leberkranke haben die Tendenz zu Unterzucker. Menschen mit Unterzucker haben Verlangen nach Süssem.
Daher sollte man mal prüfen, ob Du evtl. die Neigung zu Unterzucker hast.

Hat man Unterzucker, so bekommt man etliche Störungen, die in die psychiatrische Richtung gehen können.
Googele mal nach den Symptomen bei Unterzucker bzw. Hypoglykämie.

Ich selbst hatte früher wiederholt Langzeitzuckerwerte, die bei 3,4 bis 3,8 lagen. Das ist zu wenig. Ich wurde daher auf ein Insullinom wiederholt untersucht, hatte aber keines. Insullinome schütten viel Insullin aus und so kann der Zuckerwert sinken.


LG
margie
 
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Hallo Stefan
Babesien, Bartonellen, Ehrlichien, Anaplasmen, Rickettsien und noch viele andere Erreger??? Wie viel gibts denn noch? Wer bzw. diese Erreger Diagnostizieren?
Es gibt unendlich viele Erreger. Du sollst auch nicht alles testen. Aber dir mit deinem Arzt überlegen, welche Erreger anhand der Symptome am wahrscheinlichsten sind und dann diese testen. Einige Vorschläge habe ich dir zu Beginn schon gemacht. Grundsätzlich kann dies jeder Hausarzt testen (bitte nur in einem spezialisierten Labor). Nur einige Borrelioseärzte jedoch wissen auch über mögliche Co-Infekte Bescheid und können diese zumindest teilweise anhand der Symptomatik erraten.
Frequenztherapie habe ich mal gegoogled. Funktioniert das denn? Mit Elektromagnetischen Wellen Erreger austreiben?
Nicht austreiben, sondern eher abtöten. Jeder Erreger verfügt eine bestimmte Frequenz. Diese wird quasi zum Schwingen gebracht bis die Erreger schliesslich absterben (kanns nicht besser erklären, sorry).
Habe mich über Therapien mit Antibiotika informiert und es scheint ja nicht ohne komplikationen abzulaufen. Bei Borrelien kann es wohl vorkommen, das diese Parasiten sich vor dem Absterben mit Toxischen Ausscheidungen wehren und man ernsthafte Schäden davon erhalten kann. Lebenslange kopfschmerzen usw... Davor hätte ich echt Angst... was mich eher erstmals zu harmoleren Therapien verleitet wie der Frequenztherapie! Hat da jemand Erfahrungen.
Es gibt keine einzige Therapie, welche nicht schädlich ist sowie mit möglichen Komplikationen verbunden ist. Antibiotika sind sicherlich (potentiell) schädlich für Leber, Niere und Darm. Wobei man der Schädigung der Darmflora noch am besten entgegenwirken kann. Die von dir beschriebenen Herxheimer Reaktionen kommen bei erfolgreichen Therapien so gut wie immer vor, egal, für welche Therapie man sich entscheidet. Doch auch solchen kann man eigentlich ganz gut entgegen wirken. Egal, für welche Therapie man sich entscheidet, man beginnt langsam und schreitet langsam voran. Dann merkt man schon, wieviel man verträgt. Auch die Einnahme von Antioxidantien (z.B. Vitamin C, NAC etc.) sowie Bindemittel (z.B. Chlorella) hilft enorm.
Zur Frequenztherapie möchte ich folgendes sagen: Gemäss meinem Verständnis wirken sie nicht gegen intrazelluläre sowie zystische Erregerformen, sondern nur gegen extrazelluläre. Zumindest stand dies im Buch „When Antibiotics Fail - Lyme Disease and Rife Machines” von Bryan Rosner. Das ist natürlich schon nicht ganz günstig, wenn man bedenkt, dass sich die meisten "blöderen Erreger" vorwiegend intrazellulär etc. aufhalten... Man muss auch genau wissen, mit welchen Erreger man es zu tun hat. Denn wie gesagt, verfügt jeder Erreger über eine andere Frequenz mit welcher man ihn behandeln muss. Es gibt zudem etliche mögliche Maschinen. Da würde ich mich erst sehr gut informieren, bis du dich für ein Modell entscheidest. Aber sicherlich haben Frequenztherapien (wie viele andere Therapien auch) einigen sehr gut geholfen. Anderen wiederum gar nicht. Da muss man selbst ausprobieren. Aber wirklich "gesund" ist gewiss auch diese Therapieform nicht. Man hat es schliesslich mit elektromagnetischen Schwingungen/Strahlen zu tun...

Übrigens: Prä-Diabetes, Diabetes oder ähnliches sind oft Folgeerkrankungen von chronischen Infekten…
Ich persönlich würde den Zucker wirklich unbedingt meiden, auch wenn du zumindest kurz nach Einnahme das Gefühl hast, er würde dir gut tun. Wahrscheinlich sind die Erreger dann einfach "ruhig gestellt". Aber langfristig kann es nur schaden...

Liebe Grüsse
 
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04.05.14
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Hey Leute wollte kurz meine Erfahrung der letzten Wochenenden erzählen.
Ich habe mich mit zuckergetränken voll gestopft. War an allen drei Tagen des Wovhenendes jeweils betrunken, so richtig :) und habe im Schnitt 2-5 Stunden pro Nacht geschlafen. Und Ta Da mir ging es blendend. Hatte davor noch meine Lithiumdosis auf 900mg erhöht.
Ich werde dieses Wochenende nunja mich voll laufen lassen und dann den nächsten Tag genießen an dem es mir besser gehen wird. Ist das alles nicht ein rießen Indits das ich auch ein Psychisches Problem habe???
 
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02.01.05
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Ich werde dieses Wochenende nunja mich voll laufen lassen und dann den nächsten Tag genießen an dem es mir besser gehen wird.
Du meinst, Du willst viel Alkohol trinken?
Davon würde ich Dir abraten. Du hast bereits ein Problem mit der Leber, so dass es unklug ist, wenn Du dann noch viel Alkohol trinkst.
Alkohol verschlechtert Deine Leber.

Lithium verringert die Verträglichkeit von Alkohol dazu noch.

Also ich würde Alkohol lieber sein lassen. Dir geht es besser ohne Alkohol.

LG
margie
 
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änken voll gestopft. War an allen drei Tagen des Wovhenendes jeweils betrunken, so richtig :) und habe im Schnitt 2-5 Stunden pro Nacht geschlafen. Und Ta Da mir ging es blendend. Hatte davor noch meine Lithiumdosis auf 900mg erhöht.

Die Frage ist ob es dir wirklich besser ging oder ob du durch den Schlafmangel und den Alkohol betäubt warst?

Manchmal wird man durch Schlafentzug wenn man eine gewisse Hemmschwelle überwindet aufgekratzt, leicht weggetreten etc.. in der Regel hält das aber nur so lange an bis der Körper aus dem Ausnahmezustand wieder runterkommt, danach kann es auch zu einem Crash kommen.

Man sagt ja auch länger nicht geschlafen zu haben kann sie beim Autofahren genauso negativ auswirken wie Alkohol, das Urteilsvermögen und die Reaktionsgeschwindigkeit beeinflussen.

Wenn man viel trinkt, wenig schläft, Medikamente nimmt merkt man vielleicht vorrübergehend weniger das man Beschwerden hat, aber ob man wirklich gesünder wird? Das lässt sich nur beantworten wenn man das über einen längeren Zeitraum beobachtet.

lg
 
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04.05.14
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An die Margie
Ich war in der Gastroenterologischen Ambulanz in Heidelberg mit Verdacht auf Morbus Wilson / Stoffwechselerkrankung usw. Wurde allerdings abgelehnt, da der Arzt keine Notwendigkeit erkennen kann diese Krankheit ab zu klären. Hab wie gesagt am 5.6 noch einen Termin beim niedergelassenen Gastroenterologen.

:(
 
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04.05.14
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An dmps123
Schlafmangel hat bei mir schon immer sehr gut funktioniert. Hatte mein Arzt jetzt auch vorgeschlagen mich in eine psychosomatische Klinik zu überweißen. Da auch Lithium sehr gut wirkt
 
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Hallo Stefan,

Ich war in der Gastroenterologischen Ambulanz in Heidelberg mit Verdacht auf Morbus Wilson / Stoffwechselerkrankung usw. Wurde allerdings abgelehnt, da der Arzt keine Notwendigkeit erkennen kann diese Krankheit ab zu klären
Hattest Du den Befund über die Fettleber dabei?
Wie erklärte der Arzt, dass Du mit 24 Jahren eine Fettleber hast (bei Untergewicht)?
Geht der Arzt evtl. davon aus, dass Du zuviel Alkohol trinkst?


Warst Du nun in der Ambulanz für M. Wilson oder in der allgemeinen gastroenterologischen Ambulanz?
Hast Du dem Arzt über die psychiatrischen Probleme, die Du hast (siehe Lithium-Therapie) berichtet? D. h. wußte er das und sah er dennoch keine Notwendigkeit, eine Leberkrankheit auszuschließen?

Hat der Arzt nicht einmal eine Blutentnahme veranlasst?


LG
margie
 
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Hallo Margie ,

SteveWee sollte für sich seinen Lebensstil überprüfen.
Unbedingt.
In seiner Altersgruppe und bei solchen Lebensgewohnheiten haben heute leider schon viele Fettleber.
Weil oft den ganzen Tag von Energiedrinks und Zuckerzeugs, manchmal noch Vollkornbrot, aber meist Toast mit Nutella oder Streichwurst , wenn es hochkommt ein Apfel dazu ( aber auch nicht immer ) ...gelebt wird. Und dann hier sehr verbreitet Cola mit "Schnaps" dazu am Abend......
Das meist verkaufte "Essen" in der Mensa bei mir um die Ecke sind Nudeln mit Soße plus Cola. Und das kaufen manche täglich über Jahre, die Soße wechselt im Dreitagesrythmus.

Das Ergebnis ist eine "junge Fettleber" und junge Menschen, die manchmal keine drei TReppen mehr steigen können.
Das ist jetzt sicher das Extrem, es gibt auch Jungs, die bei solcher ERnährung ins Fitnessstudio gehen oder anderen Sport machen und eventuell dazu sehr selektiv Eiweissdrinks verspeisen. Oder massenweise Quark und co.

Das muss SteveWee nicht betreffen, so viel hat er noch gar nicht geschrieben . Das sind nur Beobachtungen aus dem täglichen Leben.

Und leider gehören dann die hier aufgezählten Symptome , Erkrankungen und Medikationen von Steve dazu ....
 
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Hallo SteveWee,

die Leber ist das Organ, das sich bei entsprechender Änderung von Ernährung und Lebensstil am besten wieder regenerieren kann . Und das recht schnell.
Natürlich nur so lange, wie nicht schon irreversible Schädenvorhanden sind. Und das sollte bei den meisten mit Deinen Problemen noch nicht der Fall sein.


In vielen Fällen kann durch angepassten / verändertem Lebensstil auch das Leberproblem samt neurologischer Folgen stark verbessert oder "geheilt" ( so lange, wie man halbwegs genetisch korrekt lebt ) werden.

Da Du schon Einiges weißt, wo bei Dir Schwachstellen im Stoffwechsel vorhanden sind ( Enzymmangel....Gendefekte ??? ) Infektanfälligkeit erhöht....,resultiert sicher aus Überlastung des Lymphsystems ( Mandel OP , Lymphknotenresektion wegen ständiger Schwellung ) und Deine Allergietests eine deutliche Sprache sprechen ( Milch , Getreide , Hühnereiweiss....um nur die wichtigsten zu nennen ) ...
würde ICH dort anfangen.


Milchprodukte sind nicht selten die Auslöser für aus dem Ruder gelaufene Immunreaktionen , Kohlehydratverwertungsstörungen äußern sich in ständigem Drang, neue KH , am besten schnell verfügbar ( Zucker - Getränke , Eis, Gummibonbons ...Schoki ) nachzufüllen. Letzteres hält man nicht lange durch.
Also wäre eine Art "LOGI " Kost hilfreich....
Getreideverdauung dürfte problematisch sein ....auf Buchweizen bist Du allergisch....

Also bleibt eine Ernährung mit gutem Fleisch, Fisch und VIEL Gemüse.

Das viele Insulin, welches Du brauchst um den ständigen Zuckerschock abzubauen hängt auch ganz eng mit den anderen Hormonen zusammen , die Du teilweise erhöht hast .
Insulin triggert auch wieder Entzündungen...so das vermehrt Cortisol freigesetzt wird.

Es wird zu viel, alles aufzuzählen....Dein Stoffwechsel muss beruhigt werden.

Ein gutes Buch zum Thema: Grundlos erschöpft Dr. Wilson.

Neben ausführlichen Beispielen wird sehr gut erklärt, wie der ZUsammenhang im Stoffwechsel läuft....
Ich wünsche Dir Alles Gute !
 
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Hallo Kullerkugel,

Stefan hat nun wiederholt schon angegeben, dass er öfters mal bewußt Alkohol über den Durst trinkt und er nimmt Lithium ein.
Das sind 2 Komponenten, wo sich jemand sehr schaden kann, wenn er wie Stefan leberkrank ist.

Er ist 24 Jahre, ist untergewichtig und hat bereits eine Fettleber.
Wäre er übergewichtig, würde man vielleicht noch die Meinung vertreten können, dass er falsch isst. Auch wenn ich diese Meinung auch dann nicht vertrete, wenn jemand mit Übergewicht leberkrank ist, d. h. eine Fettleber hat, denn ich kenne schwer Leberkranke, die aufgrund einer genetischen Krankheit leberkrank sind und die übergewichtig sind.

Behandelbar ist die Leberkrankheit allemal. Nur muss man damit ein Leben lang leben, weil die eine schwer geschädigte Leber nicht heilbar ist (außer durch Transplantation).

Ich gehe nicht davon aus, dass ein 24-jähriger deutlich untergewichtiger Mensch ohne Grund eine "Fettleber" hat.
Ich habe auch unterstellt, dass Stefan nicht durch Alkohol die Fettleber bekommen hat, sonst hätte ich von Anfang an anders argumentiert.

Dabei ist bei ihm diese "Fettleber" nur im Ultraschall festgestellt gewesen. Im Ultraschall habe sogar ich eine Fettleber - tatsächlich ist es bei mir aber bereits eine Fibrose und eine partielle Zirrhose.
D. h. eine Fettleber im Ultraschall kann durchaus schon eine Leberkrankheit im fortgeschrittenen Stadium sein.
Eine Leber regeneriert sich nur, wenn sie noch keinen Dauerschaden hat, d. h. keine Fibrose und keine Zirrhose (was man beides aber im Ultraschall oft noch nicht sehen kann).

Ich glaube nicht, dass Menschen aus seiner Altersgruppe sich nur falsch ernähren. Vor allem würden sie dann nicht untergewichtig sein, wie er es ist, wenn er sich so ernährt, wie Du das in Deinem Beitrag Nr. 40 beschreibst. Diese ungesunde Ernährung würde bei jedem vorher Gesunden zu Übergewicht wohl führen - wobei einzelne von Dir kritisierte Nahrungsmittel durchaus nicht ungesund sind (wie z. B. der Quark).

Stefan war bei sehr vielen namhaften Ärzten in seiner Umgebung, d. h. wenn es nur an der Ernährung liegen würde, hätten die ihm sicher schon helfen können.

Stefan hat offenbar auch psychiatrische Probleme, denn nur so bekommt man kein Lithium. Vom Essen wird man psychiatrisch nicht krank, zumindest ist mir das nicht bekannt.

D. h. man muss bei ihm die Beschwerden in der Gesamtschau sehen und dann ihm Vorschläge machen:
"Fetteber", Allergien, Infektanfälligkeit, psychiatrische Probleme (Stimmungsschwankungen), etc

Zusammen mit psychiatrischen Beschwerden könnte ein M. Wilson sich dahinter verbergen.

Wieso sollte man jemandem, der bereits bei sehr, sehr vielen Ärzten war und der immer noch keine Lösung für seine Probleme hat, dann nicht auch auf den M. Wilson ansprechen dürfen?

Zur Ernährung:
Menschen mit Leberkrankheiten haben nun einmal einen Hunger nach Kohlenhydraten. Das ist ein Fakt, der nicht in Deine Ernährungsempfehlung passt.
Man rät einem Menschen mit einer Leberkrankheit sogar dazu vermehrt Kohlenhydrate zu essen.
Nun zu sagen, dass ein Leberkranker (Fettleber) sich einfach so ernähren soll, wie ein Gesunder, würde ich mich nicht getrauen.

D. h. ich bin der Meinung, dass bei Stefan im Vordergrund steht, dass geklärt wird, woher er seine Fettleber hat.
Ob er eine schwere Leberkrankheit hat oder nicht.
Erst wenn eine schwere Leberkrankheit ausgeschlossen wurde, kann er versuchen, evtl. sich anders zu ernähren.
Er sollte aber, da er untergewichtig ist, auch Kohlenhydrate essen. Die braucht ein Untergewichtiger auch.
Übrigens wird Quark und überhaupt Milchprodukte bei Leberkranken auch empfohlen.

Ich versuche durch recherchierte Argumente meine Meinung zu begründen und wenn ich den Inhalt anderer Beiträge kritisiere, dann sachlich und eben mit recherchierten Argumenten.

Ich denke, dass Stefan sich entscheiden muss, welchen Hinweisen er nach geht.
Es bleibt aber weiterhin meine Überzeugung, dass man die Fettleber aufklären sollte.

LG
margie
 
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