Pestizide (hier: Chlorthalonil): Bienen-Hummel-Sterben

Themenstarter
Beitritt
10.01.04
Beiträge
75.099
Chlorthalonil - Einer der wichtigsten Fungizidwirkstoffe im Getreide I
Chlorthalonil - Einer der wichtigsten Fungizidwirkstoffe im Getreide II | DuPont Deutschland
... Chlorthalonil gehört zur Wirkstoffgruppe der Chloronitrile und ist der einzige Wirkstoff dieser Gruppe, der zum Einsatz im Pflanzenschutz zugelassen ist. In Deutschland ist der Einsatz sowohl im Getreide als auch in Kartoffeln möglich, der Einsatzschwerpunkt liegt aber im Getreide. Chlorthalonil ist ein sogenannter multi-site inhibitor, das heisst ein Wirkstoff, der an mehreren Stellen im pilzlichen Stoffwechsel angreift. Diese Wirkweise und die breite Zulassung im Getreide machen Chlorthalonil zu einem besonderen Wirkstoff, der selbst nach über 50 Jahren Anwendung nichts von seiner Wichtigkeit eingebüßt hat.
Chlorthalonil - Einer der wichtigsten Fungizidwirkstoffe im Getreide I | DuPont Deutschland

Das ist ein Zitat von einer Seite von Dupont, einem Chemiehersteller...
Leider wird dieses Chlorthalonil nicht nur als "Pflanzenschutz" sondern auch als Gift für Bienen und Hummeln (sie gehören zu den Bienen) und sorgt für deren Sterben. Und es gibt ja nicht nur dieses eine Pestizid sondern es gibt eine ganze Reihe von Pestiziden, deren Wirkungen sich sicher summieren.

.... Pestizide schwächen Bienen

In einem zweiten Schritt, gaben sie gesunden Honigbienen den mit Pestiziden belasteten Pollen zu essen, den sie zuvor in den Freilandversuchen gesammelt hatten. Danach brachten sie diese Bienen mit dem Darmparasit Nosema ceranae in Berührung, der die Krankheit Nosema verursacht. Pestizide bzw. Pestizid-Cocktails erhöhten die Anfälligkeit: Die Bienen waren nach dem Kontakt mit dem Erreger deutlich häufiger erkrankt, als die Kontrollgruppe, d.h. Bienen, die nicht mit Pestiziden in Berührung kamen. Besonders deutlich war dies bei Fungiziden. Bei dem Pilz-Mittel Chlorthalonil war die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung doppelt so hoch; bei dem Mittel Pyraclostrobin sogar fast dreimal so hoch.
...
Pflanzenforschung.de :: Untreue Bienen und tödliche Gefahren Bienensterben hat viele Ursachen und weitreichende Folgen

Insektensterben: Pestizide begünstigen Hummel-Parasiten - Spektrum der Wissenschaft

Grüsse,
Oregano
 
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Keine Mitglieder online.

Statistik des Forums

Themen
69.525
Beiträge
1.067.979
Mitglieder
53.378
Neuestes Mitglied
LukasM1983
Zurück
Oben