Parasitenhäufigkeit in Hundekot

togian

Wer in Wien in Hundekot steigt, hat meist keine Parasiten an der Sohle kleben, fanden Wissenschaftler durch 1.001 Proben heraus. Im Vergleich zu anderen Großstädten und dem ländlichen Raum sind kaum Würmer im Hundekot.
https://wien.orf.at/news/stories/2949113/

Wenn man weiterliest, stellt man fest, dass:
Hundespulwurm - in jeder 100ten Probe gefunden wurde
Peitschenwürmer - in jeder 20ten
Giardien - in jeder 10ten!!!

ABER sobald man außerhalb der Großstadt (ebenfalls in sehr gepflegten Gemeinden/Kleinstädten) geschaut hat - scheinen da viel mehr Proben positiv gewesen zu sein.

In Wien selbst hat es sich von "Slalomlauf" zwischen Hundstrümmerln (bevor das Sammeln von Hundekot verpflichtend wurde) hin zu "kaum mehr ein Problem entwickelt". Also kaum was auf der Straße und somit ist die Ansteckung auch stark eingedämmt.
Ich vermute das spielt auch stark mit bei der Verbreitung von Parasiten zwischen Hunden (die kosten ja recht gern bei Stuhl von Artgenossen).
Am Land/sobald Grünflächen mit Auslauf da sind, ist die Ansteckung natürlich bei weitem höher.

Bleibt für mich - Ansteckungsmöglichkeiten (speziell für Tiere/Kinder) - sind immer noch ausreichend gegeben. Also wenn jeder 10te Hund welche hat (auch wenn der Artikel schreibt "kaum Würmer" - Giardien (Lamblien) sind ja auch Parasiten - muss die Ansteckung/Betroffenheit bei Kindern ja auch recht weit verbreitet sein.

Ich bin der einzige "Depp" in meinem Umfeld, der sein Kind regelmäßig (1-2/Jahr - je nach Symptomatik) entwurmt.

Letztens ein Gespräch am Spielplatz zu dem Thema. Um mich rum eher Kopfschütteln/Unverständnis für das Thema (Ärzte würden doch..).
Bis ein 5 jähriges Kinderstimmchen aus dem Off sich beteiligt hat im Sinne von: ja, sie hat da auch so lustige kleine Würmchen im Kaka und die tanzen immer für sie :D. Ihre Mutter saß neben mir und ist versunken vor Scham. Dabei haben sie keine Chance - viel am Land, 4 Hunde, 3 Katzen - äh klar, dass die Kleine "sammelt". (und ich geb's zu - ich hab die Situation kurzfristig genossen :eek:), nachdem die Mutter eine von den Nasenrümpferinnen/AugenverdreherInnen war). Und ihre Tochter ist seit einiger Zeit in Behandlung wegen div. Ausschläge/beginnender Allergien. Also hat sie gute Chancen mit Parasitenfreiheit die Symptome auch wieder los zu werden.

Das Thema gehört meiner Meinung nach (neben so vielen anderen) enttabuisiert und im Sinne einer Basisvorsorge in die Wahrnehmung von Kinderärzten aufgenommen!
Unsere verschreibt auf Anfrage problemlos ein Mittel - aber am Anfang, als es um Bauchschmerzen ging kam sie selbst nicht auf das Thema.

lg togi
 
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Also ich hatte als Kind mal Würmer. Ich hab es auch gleich meiner Mutter gesagt. Da hab ich viel rohes Sauerkraut essen müssen, dass ich eh mag und schon war der Fall Vergangenheit. Würmer mögen definitiv kein rohes Sauerkraut.:D
Ich denke, dass das früher öfter vorkam und die Menschen noch wussten, was zu tun ist.
 

togian

Sauerkraut, Zwiebeln, Knoblauch und praktisch das ganze Gewürzregal sind alles traditionelle Parasitenmittel. :cool:
solang sie nur im Darm sind, ist auch die Karottensuppe nach Moro oder geriebenen Karotte gut.

Wenn sie in anderen Organen sitzen, geht es (zumindest meiner Erfahrung nach) nicht ohne Schulmedizin.

lg togi
 

Piratin

Habt ihr denn auch Haustiere, togian? Sonst ist die Ansteckungsgefahr ja relativ gering für Kinder, denke ich mal. Mein Hund ist leider auch so einer, der an ALLEM leckt. Und ich kann wirklich nur sagen, dass auch hier in der Stadt noch genug Haufen rumliegen. Im Wald jetzt z.B. weniger, da die meisten Stadtmenschen viel zu faul sind, da mit Hundi hinzugehen.
Ich selbst habe allerdings noch nie Würmer bei mir oder ihm tatsächlich gesehen. Entwurmen tue ich aber trotzdem, da ich glaube, dass die Fälle, wo man sie mit bloßem Auge sieht, doch eher selten sind. Oder?
 

togian

Huhu Piratin,
wir haben zwar keine Haustiere, aber ich dürfte "chronisch" Parasiten rumschleppen. Obwohl ich da mal hoffe nichts zu übertragen.

In den wärmeren Monaten sind wir viel am Land.
Klein Togi steckt z.B. einer Ziege (einem Schaf, Esel...) eine Karotte (Gurke, Apfel...) in den Mund um sie dann rasch wieder an sich zur reissen und abzubeissen. Deto hat er schon Hunde vom Onkel abgeschlabbert (wenn die das machen, dann mach ich das auch...). Beeren sammeln/essen im Wald usw...
Also grad am Land gibt es - auch an "nur Wochenenden" viele Gelegenheiten...

Und selbst in der Stadt: im Zoo, im Tropenhaus, im Haus des Meeres - frei laufend Affen, Fledermäuse, Vogelkot, div. Bekannte mit Katzen/Hunden - da ist Ansteckung/ein Aufsammeln auch nicht grad schwierig. Ich glaub aber nicht, dass auch nur 1 Kinderarzt in Wien nach Zoonosen sucht.

Zum Drüberstreuen hat klein Togi jetzt zum 3ten Mal in 1,5 Jahren Milbenkrätze aus dem Kiga heimgebracht (geht zum Glück mit Jod/Lugolscher gut weg). Also wird uns nicht fad! ;)

Ich glaub auch, dass man Würmer eher selten im Stuhl sieht. Einmal als Kind hab ich sie deutlich gesehen. Sonst nur gespürt (jucken...).
Bei klein Togi hatte ich auch schon mal das Vergnügen. Sonst verrät ihn auch meist nur das jucken am Po-Ausgang. Das spricht dann jeweils für Madenwürmer.
Aber es gibt ja auch viele andere Parasiten, die kein Po-Jucken machen und die nicht mit freiem Auge sichtbar sind.
Lamblien z.B. haben wieder eine ganz eigene Symptomatik und die sieht man nicht.

lg togi
 
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Hallo,

ich hatte als Kind auch mal Würmer im Stuhl: dünne, kurze, weiße. Hab ich meinen Eltern nie gesagt, dementsprechend nie behandelt worden. Jetzt hab ich die aber nicht mehr ;-) Von selbst weggegangen?!

Aber Afterjucken hatte ich auch länger mal (aktuell nicht). Wollte da jetzt kein großes Thema draus machen (hab anderes), aber mit

Sauerkraut, Zwiebeln, Knoblauch und praktisch das ganze Gewürzregal
und Karottensuppe nach Moro oder geriebenen Karotte

kann man einfach was dagegen machen, sofern die nur im Darm sind? Wie lange muss man das durchziehen und wieviel nehmen? Ich ess zwar oft Zwiebel, aber doch nicht dauernd und wirklich viel.

Viele Grüße
 
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Piratin

Ich glaube schon, dass das Immunsystem auch mal Dinge einfach selbst erledigt. Sonst wäre die Menschheit sicher schon ausgestorben.

Aber Afterjucken hatte ich auch länger mal (aktuell nicht). Wollte da jetzt kein großes Thema draus machen (hab anderes), aber mit

Das hatte ich auch und mein HP hat mir damals ein schulm. Antiwurmmittel verordnet. Danach war es weg. Mein Hund hat aber immer dieses Afterjucken...fährt dauern Schlitten. Auch nach dem Entwurmen mit Milbemax hat sich nichts verändert. :confused:
 
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Unsere beiden Hunde werden gebarft. Da kann man leicht Einfluss nehmen.
Die beiden bekommen das gleiche Futter und verarbeiten es ganz unterschiedlich. Der eine hat immer optimalen Kot. Der andere hat zum Schluss manchmal etwas weicheren Kot. Da ist es auch schon passiert, dass er mit dem Popo auf dem Boden rutscht.

Wenn der Kot zu weich ist, kann man Heilerde im Futter, rohe Möhren, evtl. Haferflocken oder auch etwas getrocknetes Brot als Leckerli probieren, um den Kot fester zu machen. Wir geben selten Getreide im Hauptfutter.
Heilerde oder Haferflocken kann man auch in einer kleinen Abendmahlzeit mit Quark oder ähnlichem und Frucht- oder Gemüsebrei geben. Unsere werden morgens gefüttert und bekommen abends immer noch eine Kleinigkeit.
 
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Hallo togian,
Um das Thema Parasiten herrschen viele falsche Vorstellungen, Vorurteile, Mythen, Unwissenheit und Fehlinformationen. Es ist nicht selten, dass man Folgendes zu hören bekommt: hier bei uns (Wien, Berlin…) gibt es so etwas ja gar nicht, oder dass es nur irgendwo in Afrika, im Busch vorkommt. Solche Aussagen bekommt man sogar von den Ärzten zu hören, die hätten es besser wissen müssen. Tun es aber nicht.

Das Thema muss, wie du schreibst, enttabuisiert werden. Das ist auch meine Meinung. Du hast vollkommen Recht, wenn du Parasiten und die Gesundheit der Kinder ansprichst. Da habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht.

Wir selbst machen es den Parasiten leicht, wir sind für sie leichte Beute geworden. Wenn man den eigenen Körper zu einer Art Mülldeponie macht ( Schwermetalle, Umweltgifte, Medikamente ) , sich „parasitenfreundlich“ ernährt (viel Kohlenhydrate , wenig natürliche antiparasitäre Stoffe, Übersäuerung) , bietet es ihnen optimale Lebensbedingungen. In diesem Milieu gedeihen sie und ihr Gefolge (Pilze, Bakterien, Viren) prächtig. Die Folgen solcher „Fremdbesetzung“ sind verheerend. Viele chronische Erkrankungen haben ihren Anfang in diesen Infekten. Es kommen dazu Stress usw.

Diese Zusammenhänge sind den meisten Menschen gar nicht bewusst.
In Kontakt mit Parasiten zu kommen ist auch leichter geworden. Die Hundehäufchen sind nur die Spitze des Eisbergs. In der Massentierhaltung werden jedes Jahr Unmengen von Gülle produziert, diese Gülle wird auf den Feldern verteilt, samt den Parasiteneiern. Von dort gelangen sie ins Grundwasser, Gemüse, mit dem Wind werden die kleinsten Staubpartikeln durch die ganzes Land verteilt und können eingeatmet werden. Früher wurden viele Krankheitserreger im Winter durch den Frost abgetötet, mit dem fortschreitenden Klimawandel ist das nicht mehr der Fall. Die einzelnen Faktoren verstärken sich gegenseitig, es kommt zu Synergieeffekten. All dem sind wir schutzlos ausgeliefert, weil es „so was bei uns (angeblich) nicht gibt“.

Grüße, Panacea
 

alexo13105

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Man denke nur an die Idiotie , das GrünflächenReiniger mit Gebläsen durch Wohngebiete laufen und den ganzen Untergrund aufwirbeln . Allmöglich Dreck wird so durch die Luft gewirbelt . Anbei alle möglichen Kotarten . Vögel , Hund , Wildtiere etc.

Nebenbei , jetzt grad im Herbst , zerstört man damit natürlich auch die Winterquatiere der Insekten , Laubbeseitigung.
Herr Gott im Himmel , ich flehe dich an , beende diese Dummheiten ! Es tut mir so weh !

LG
 

togian

ich hatte als Kind auch mal Würmer im Stuhl: dünne, kurze, weiße. Hab ich meinen Eltern nie gesagt, dementsprechend nie behandelt worden. Jetzt hab ich die aber nicht mehr ;-) Von selbst weggegangen?!
Ja, kann bei Madenwürmern kann das sein. Die kriechen an den Popschausgang, legen ihre Eier und sterben. Wenn man sich dann nicht wieder selber ansteckt (indem man die Eier wieder oral aufnimmt oder einatmet) kann man den Zyklus durchbrechen.
Oder mit der Zeit viele Generationen -parallel - in sich beherbergen. Ich vermute mal bei Frischansteckung hat man nur alle 14 Tage Popschjucken. Bei Langzeitgästen kann das dann auch täglich sein. :idee:

kann man einfach was dagegen machen, sofern die nur im Darm sind? Wie lange muss man das durchziehen und wieviel nehmen? Ich ess zwar oft Zwiebel, aber doch nicht dauernd und wirklich viel.
Sorry, bin überfragt. Bei der Suppe/geriebenen Karotten muss man genug auf einmal essen, dass ein paar Zentimeter (ca. 10) den Darm durchwandern. Am Stuhl sieht man das gut. Da gibt es in Tierforen gute Anleitungen.
Aber ob 1x oder 10x oder - muss man schauen, ob noch Symptome da sind. Auf alle Fälle in regelmäßigen Zyklen wiederholen (denn Eier erwischt man mit der Methode ja nicht).
Und es werden auch nicht alle Parasiten erwischt - aber die Populationen kann man zumindest gut klein halten/dezimieren ohne sich Gift reinzupfeiffen.
Spannend fand ich, dass klein Togi an Bauchwehtagen schüsserlweise geriebene Karotte verlangt hat (Sommer/Herbst). Dafür verweigert er die Suppe nach Moro.

Andere Parasiten leben fröhlich in uns ohne eine lange Darmpassage hinter sich zu bringen - die können uns auch ein Leben lang begleiten. Also kommt es auch jeweils auf den/die Parasiten ein, die man sich eingefangen hat.
Also auch eine Möglichkeit hier nach einem "Nährstoffklau" zu suchen. (Oft sagt man ja Bakterie X kostet viel Eisen, oder... - aber Parasiten können da schon viel eher picknickmässig zu Buche schlagen).

@Piratin: ich hab ein wenig nachgelesen wegen der Analdrüsen (Drüsen ausdücken bis hin zu OP :schock:) - und denk mir: das wird doch nicht schon wieder so ein "Fehlkonstrukt" der Natur sein? ;)
Bei mir leuchtet auf: Drüsen brauchen immer ausreichend Jod.
Hunde haben Schilddrüsen, also brauchen sie auch Jod.
Jod-giftig-für-Hunde scheint der selben Quelle entsprungen zu sein wie Jod-unverträglich-für-Menschen.
Ev. hilft Jod (+ Selen + Co's ) bei Deinem Hund aufzufüllen um die Drüsenprobleme zu heilen?
Gibt es noch die Fluorid angereicherten Leckerlies für Hundezähne? Ich hab dunkel in Erinnerung, dass beim Hund einer Freundin die Zähne mit Fluorid versiegelt wurden... :idee:
Wenn Fluorid ein Thema ist, kann es in den ersten Tagen der Jodgabe (z.B. über Kelpalgen) zu unangenehmen Symptomen kommen (wie beim Menschen wenn das Fluorid und Bromid ausgeschieden wird).

@Panacea: ich hab mich vor längerem mal durch WHO Statistiken gekämpft - selbst wenn man davon ausgeht, dass manche mehr als 1 Parasiten haben - geht man davon aus, dass 1/4-1/2 der Menschheit mit Parasiten rumrennt.
Freilebende Tiere werden auf 100% kommen. Ist ein Teil des Lebens.
Und klar - in warmen Ländern mit schlechteren hygienischen Bedinungen werden sie weiter verbreitet sein, als zB im "sauberen" Mitteleuropa. Andererseits kommt in unseren Breiten ja keiner drauf mal zu schauen...

Spätestens wenn der eigene Körper nicht mehr kompensieren kann, muss man das Thema angehen.

Mir fällt grad ein - in Indonesien gab es eine Köchin, die extreme Bauchschmerzen hatte - Bauch war ca. "7 Monat schwanger". Nach Arztbesuch und ein paar Tagen war sie schlank und wurde richtig fröhlich/lebendig.
Ich kann mich noch an die Parasiten-Gerüchte erinnern. Das war vor gut 15 Jahren auf einer Reise.... Sie hat auch unser Essen gekocht. Juhu! :rolleyes:
Nach der Reise waren bei mir alle Befunde negativ - aber ich hatte etliche Symptome, Fieberschübe, erste Unverträglichkeiten. Arzt vom Tropeninsitut meinte abschließend - das sei bei jungen Frauen leider oft: einfach nur ein wenig hysterisch, ohne das es einen Grund gäbe... :cool:
Wir brauchen kein Kabarett! Das passiert Tag für Tag IN REAL LIFE!!

lg togi
 

alexo13105

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Ich hab mal während der Möhrenernte Hunde auf Bioacker erlebt . Die haben sich die Teile rein gezogen , als seien sie von Sinnen . Regelrecht abhalten musste man sie . Wir hatten alten , große Sorten angepflanzt .
Die wussten , was ihnen gut tut .
 

Piratin

Hallo Togian!

@Piratin: ich hab ein wenig nachgelesen wegen der Analdrüsen (Drüsen ausdücken bis hin zu OP :schock:) - und denk mir: das wird doch nicht schon wieder so ein "Fehlkonstrukt" der Natur sein? ;)
Bei mir leuchtet auf: Drüsen brauchen immer ausreichend Jod.
Hunde haben Schilddrüsen, also brauchen sie auch Jod.
Jod-giftig-für-Hunde scheint der selben Quelle entsprungen zu sein wie Jod-unverträglich-für-Menschen.
Ev. hilft Jod (+ Selen + Co's ) bei Deinem Hund aufzufüllen um die Drüsenprobleme zu heilen?
Gibt es noch die Fluorid angereicherten Leckerlies für Hundezähne? Ich hab dunkel in Erinnerung, dass beim Hund einer Freundin die Zähne mit Fluorid versiegelt wurden... :idee:
Wenn Fluorid ein Thema ist, kann es in den ersten Tagen der Jodgabe (z.B. über Kelpalgen) zu unangenehmen Symptomen kommen (wie beim Menschen wenn das Fluorid und Bromid ausgeschieden wird).

Ja, auch das stimmt leider. Er hat ein Problem mit den Analdrüsen. Aber so oft ich sie auch leeren lasse, es ändert nichts am Poporutschen.
Er hat auch Schilddrüse, wird da schon ganz lange aus allen möglichen Richtungen behandelt. Nur leider ist er genau so eine Dauerbaustelle wie ich und ich bin da immer noch am forschen und suchen.
Von der Schulmedizin wird strikt abgeraten Schildihunden Jod in jeglicher Form gegeben. Es wird aber auch gesagt, dass die Schilddrüse nicht heilbar wäre naturheilkundlich. Stimmt nicht. Seit ich ihn behandelt habe, konnte ich die Hormonsubstitution um immerhin gute 75% runterfahren! Von daher werde ich da nochmal schauen.
Was ich lustig fand, dass er meine Chlorella immer sehr gern mit schnabulierte so als Leckerlie zwischendurch. Aber nur immer so ein paar Stück und dann war es gut. Er ist sehr klug, frisst Erde und Kräuter im Garten und im Wald.
Müsste für ihn einen eigenen Thread aufmachen, aber ich habe Angst, dass ich dann noch mehr verwirrt bin und ich habe ehrlich gesagt keine Lust auf diese "Wie kannst du nur...-Diskussionen". Über mich gern, aber über meinen Hund ist es mir einfach emotional viel zu anstrengend.
Es ist sehr schwierig für den Hund jemand Kompetentes zu finden in Richtung Naturheilkunde, der auch dauerhaft bezahlbar ist. Alle THP´s waren bisher für die Katz. Vielleicht kann ich doch mal einen Thread aufmachen. Ein sehr interessanter Thread über Darmaufbau beim Hund im Tierbereich ist leider im Sande verlaufen.
 
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