Oxidativer Stress gesund? Achtung vor zuviel Antioxidantien!

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Hallo,

nachdem ich hier jetzt immer wieder von Leuten gelesen habe, welche sich anscheinend täglich mit den möglichst stärksten Antioxidantien(-Mixturen) vollhaun (z.b. http://www.symptome.ch/vbboard/oxid...905-staerkste-antioxidans-gibt-kurkuma-4.html), habe ich mich an einen Artikel letzten Jahres in der Sprektum erinnert:

Medizin: Die Entzauberung der Antioxidantien - Spektrum der Wissenschaft

Es ist ein sehr langer und ausführlicher Artikel, wecher auch sehr einleuchtend ist. (Wenn jemand wirklich daran interessiert ist->pm)

Vielleicht haben hier auch schon einige über Hormesis gelesen, was natürlich schwierig ist zu beweisen, da man niemand absichtlich für Studienzwecke vergiften kann. Ausserdem wäre für die Pharmaindustrie ja wenig Geld zu holen. Aber ich finde, es ist auf jeden Fall nicht auszuschliessen.

Ich nehme selbst Vitamin C, aber das nicht konsequent jeden Tag und vor allem nicht täglich in hohen Dosen. Vielleicht sollte man darauf hinweisen, nicht das Neulinge sich blind Mischungen machen wie Medizinmann in obig verlinkten Thread. Der Körper braucht auch Zeit in welcher er seine Selbstheilungskräfte und sein Immunsystem trainieren kann.

Ich hoffe ihr beschmeisst mich nicht gleich mit eiern :kiss:

Viele Grüsse
 

Kate

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Hallo chrischna,

und willkommen hier :) Hast Du Dich schon ein wenig Eingelesen in dieser Rubrik (Forum und Wiki)?

Uns ist hier sehr bewusst (und die Wiki-Artikel zu oxidativem/nitrosativem Stress geben das auch klar wieder),
  • dass ROS/RNS (Reaktive Sauerstoff-/Stickstoffspezies) wichtige Funktionen im Körper haben und
  • dass es hier um ein Gleichgewicht und komplexe Regelungsmechanismen im Körper geht
Im Wiki taucht auch der Begriff "physiologischer oxidativer Stress" für geringfügige Ungleichgewichte auf. Treten diese im Rahmen der physiologischen Funktionen der ROS/RNS auf, so ist wohl davon auszugehen, dass das gesund ist (Deine Thread-Frage).
nachdem ich hier jetzt immer wieder von Leuten gelesen habe, welche sich anscheinend täglich mit den möglichst stärksten Antioxidantien(-Mixturen) vollhaun (z.b. http://www.symptome.ch/vbboard/oxid...905-staerkste-antioxidans-gibt-kurkuma-4.html)
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Mehrheit der User sich "vollhaun", sondern dass hier sehr sorgfältig und oftmals basiert auf Befunden vorgegangen wird. Auch Kuklinski warnt übrigens vor einem Über-das-Ziel-Hinausschießen, was dann zu reduktivem Stress führt (siehe http://www.symptome.ch/vbboard/oxid...-2010-fragen-pall-kuklinski-3.html#post463819).

habe ich mich an einen Artikel letzten Jahres in der Sprektum erinnert:

Medizin: Die Entzauberung der Antioxidantien - Spektrum der Wissenschaft
Schau mal hier, da gab es schon eine ähnliche Diskussion: http://www.symptome.ch/vbboard/oxid...antioxidantien-einnahme-frage.html#post295184
Vielleicht haben hier auch schon einige über Hormesis gelesen, was natürlich schwierig ist zu beweisen, da man niemand absichtlich für Studienzwecke vergiften kann.
Das klingt interessant, mir scheint der Artikel allerdings nicht durchweg schlüssig. Auch geht es da ja eher um geringe Dosen, während es hier in der Rubrik oftmals um vermutlich große Ungleichgewichte geht.

Vielleicht sollte man darauf hinweisen, nicht das Neulinge sich blind Mischungen machen wie Medizinmann in obig verlinkten Thread.
Du hast sicherlich recht, dass es gut ist, auf die Problematik hinzuweisen. Wer allerdings die Ressourcen des Forums/Wiki' nutzt, findet solche Hinweise.

Der Körper braucht auch Zeit in welcher er seine Selbstheilungskräfte und sein Immunsystem trainieren kann.
Viele hier sind schon lange Zeit so krank, dass sie im Alltag erheblich eingeschränkt sind. Ich denke schon, dass man das als Hinweis sehen könnte, dass der Körper es eventuell ohne Hilfe (Kuklinski hat mal von "Bypässen für den Stoffwechsel" gesprochen) nicht schafft und es nicht klappt, das Immunsystem durch einfach-so-weiter-Leben zu trainieren.

Die Förderung von Selbstheilungskräften und Immunsystem durch Maßnahmen wie gemäßigte Bewegung, gute Ernährung und Entspannung gehören übrigens bspw. bei Kuklinski zum Grundkonzept.

Gruß
Kate
 
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Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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