Omega-3-Fettsäuren verlängern Telomere

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Professor Janice Kiecolt-Glaser v Ohio State University

Omega-3 fatty acids, oxidative stress, and leukocyte telomere length: A randomized controlled trial.

Omega-3 fatty acids, oxidative stress, and leukocyte telomere length: A randomized controlled trial. - PubMed - NCBI


Wie Omega-3-Fettsäuren das Altern verhindern
Antioxidantien schützen Ihre Telomere und Omega-3 verlängern diese.

https://www.facebook.com/Andreas.Jopp/posts/946274585442922

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Deine Wegweiser:
Hier wird erklärt, welche Rolle die Telomere bei der Alterung spielen:

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Omega-3-Fettsäuren schützen unsere Erbsubstanz
Die Gruppen 1 und 2 konnten mit der Omega-3-Einnahme das Fettsäuremuster ihrer Ernährung immens verbessern und sorgten so für ein günstigeres Omega-3-Omega-6-Verhältnis. Es zeigte sich nun, dass diese Änderung der Fettsäurezusammensetzung bei den beiden Omega-3-Gruppen zu einem besseren Schutz der Erbsubstanz (DNA) in den weissen Blutkörperchen führen konnte.

Das Geheimnis der Unsterblichkeit?
Wie genau sieht dieser DNA-Schutz nun aus? In nahezu jeder einzelnen Körperzelle befindet sich unsere Erbsubstanz in Form von 46 Chromosomen. An den Enden eines jeden Chromosoms befinden sich sog. Telomere.

Wenn sich nun eine Zelle teilt, dann müssen sich zunächst die Chromosomen der ursprünglichen Zelle verdoppeln, damit die neue Zelle ebenfalls einen kompletten Chromosomensatz und damit die vollständige Erbsubstanz erhalten kann. Bei jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere um ein kleines Stück.

Wenn die Telomere nach vielen hundert Zellteilungen sehr kurz geworden sind, dann kann sich die Zelle nicht mehr teilen. Sie stirbt. Die Telomere sorgen also dafür, dass sich Zellen nicht unendlich oft teilen können. Gäbe es keine Telomere, wären wir fast schon unsterblich, weil sich unsere Zellen beliebig oft teilen könnten.
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Omega-3-Fettsäuren senken Entzündungsmarker
Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren zeigen eine starke entzündungshemmende Wirkung.

Entzündliche Prozesse sind der Grund für ausserordentlich viele gesundheitliche Probleme. Jede Substanz, die Entzündungen hemmen kann, bringt infolgedessen enorme gesundheitliche Vorteile, fügte Kiecolt-Glaser hinzu. So fanden die Wissenschaftler heraus, dass es bei jenen Studienteilnehmern, die Omega-3-Fettsäuren einnahmen, zu einer deutlichen Reduzierung der Entzündungsmarker im Blut gekommen war. Bei der Gruppe, die 1,25 Gramm Omega-3-Fettsäuren einnahm, sanken die Entzündungsmarker (Interleukin-6 (IL-6)) um 10 Prozent, bei der 2,5-Gramm-Gruppe sanken sie um 12 Prozent.

Die Placebo-Gruppe hingegen, die keine Omega-3-Fettsäuren, sondern die übliche Fettmischung einnahm, litt am Ende der Studie unter einer Erhöhung der Entzündungsmarker um sage und schreibe 36 Prozent.

Je geringer die Entzündung umso jünger der Mensch
Gleichzeitig entdeckten die Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der Höhe der Entzündungswerte und der Länge der Telomere.
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Die richtige Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren können auf verschiedene Weise eingenommen werden. So liefert bereits eine Ernährung mit reichlich Gemüse, mit Hanf-, Lein- und Chiasaat, Hanf- und Leinöl sowie Seefisch bereits eine gewisse Grundversorgung mit Omega-3-Fettsäuren.

Wer jedoch auch viele Getreideprodukte (Brot-, Back- und Teiwaren), Fleisch- und Milchprodukte sowie pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl oder Distelöl isst, sorgt wieder dafür, dass sich das Fettsäureverhältnis zugunsten der Omega-6-Fettsäuren verschiebt.

Ein hochwertiges Omega-3-reiches Nahrungsergänzungsmittel wie Krill-Öl-Kapseln oder das spezielle rein pflanzliche DHA-Öl mit Omega-3-Fettsäuren aus Algen können das Fettsäure-Verhältnis jedoch wieder optimieren und die Versorgung mit ausreichend Omega-3-Fettsäuren sicherstellen.
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Omega-3-Fetts?uren richtig dosieren


Welche Lebensmittel enthalten Omega-3-Fettsäuren?:

Welche Lebensmittel enthalten Omega 3 Fettsäuren?
https://www.was-wir-essen.de/verbraucher/novel_food_algenoel.php

Hier werden solche DHA-Öle angeboten:

Omega 3 - DHA nach Dr. Udo Erasmus
Omega-3 Algenöl, Fettsäuren aus Algen DHA - vegetarisch - Manfred Meder - green-life Vitamins
DHA-EPA-Algenöl | Dr. Jacob's Medical
Omega-3-DHA Kapseln aus Algenöl - Gesund für Hirn, Augen und Herz
https://www.kloesterl-apotheke.de/Produkte/Omega-3-aktiv/pc/5062/
https://www.purecaps.net/de/produkte/epa-dha-liquid-EDL2A
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Grüsse,
Oregano
 
Ich denke, dass die erbliche Veranlagung, das Darmmikrobiom und vor allem die zelluläre „Selbstreinigung“ am entscheidensten für ein hohes Alter sind, aber auch innerer Frieden.

Maria Branyas: Fallstudie einer 117-Jährigen​

Bei der Untersuchung handelte es sich um eine hochdimensionale Einzelstudie (Fallstudie) mit vergleichender Analyse, in der man den biologischen Zustand von M116 mittels modernster molekularbiologischer Methoden erfasste. Die Wissenschaftler sammelten verschiedenste Daten und analysierten diese kombiniert, was man als Multiomics-Studie bezeichnet.

Untersucht wurden unter anderem:

  • Genom (alle Gene)
  • Epigenom (DNA-Methylierung, die Genaktivität steuert)
  • Transkriptom (aktive Genexpression: Umwandlung der DNA-Info in ein Protein oder RNA-Molekül)
  • Proteom (Eiweißprofil im Blut und in extrazellulären Vesikeln)
  • Metabolom (Stoffwechselprofil, insbesondere Lipide und Entzündungsmarker)
  • Mikrobiom (Zusammensetzung der Darmbakterien)

Biologisch jung geblieben​

Die wichtigste Erkenntnis: M116 vereinte molekulare Zeichen des hohen Alters mit gleichzeitig jung gebliebenen biologischen Systemen, was ihre außergewöhnlich gesunde Langlebigkeit erklären könnte.

Zentrale Befunde​

Telomere​

Die Telomere (Schutzkappen der Chromosomen) waren extrem kurz – eigentlich ein typisches Zeichen für Zellalterung. Dennoch zeigte M116 keine altersbedingten Krankheiten.

Genetische Varianten​

Sie besaß seltene genetische Varianten, die mit Immunstabilität, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Gehirnschutz und Mitochondrienfunktion verbunden sind.

Blutzellen​

Trotz genetischer Hinweise auf sogenannte klonale Hämatopoese (altersbedingte Blutzellmutation), entwickelte sie keinen Krebs.

Immunzellen​

Ihre Immunzellen zeigten Alterszeichen, aber auch auffällig hohe Aktivität und jugendliche Autophagie-Signaturen (zelluläre „Selbstreinigung“). Die Autophagie der 117-Jährigen war denen der jungen Vergleichsgruppen ähnlicher als denen älterer Menschen.

Stoffwechselprofil​

Sie hatte ein außergewöhnlich günstiges Stoffwechselprofil: sehr hohe HDL-Werte („gutes“ Cholesterin), niedrige VLDL-Cholesterin- und Triglycerid-Werte sowie niedrige Entzündungsmarker (GlycA/B) und einen effizienten Fettstoffwechsel.

Mikrobiom​

Im Darmmikrobiom dominierte Bifidobacterium, eine „verjüngende“ Bakteriengruppe. Ihre Mikrobiom-Vielfalt war deutlich höher als bei gleichaltrigen Kontrollen. Die Vermutung der Forscher: dass es eine Korrelation zum Joghurtkonsum der 117-Jährigen gegeben haben könnte. Sie aß täglich drei Joghurts mit den Bakterien Streptococcus thermophilus and Lactobacillus delbrueckii. Diese werden mit der Bildung von Bifidobacterium in Verbindung gebracht.

Biologische Uhr​

Ihre epigenetische Uhr zeigte ein biologisches Alter, das 23 Jahre jünger war als ihr tatsächliches Alter – quer über verschiedene Gewebe hinweg. Biologisch alterte Maria Branyas also deutlich langsamer als die meisten anderen Menschen.


Hier werden noch weitere alte Menschen mit verschiedener Lebensweise genannt.

 
Danke für den interessanten Beitrag, @Adina :)

Ich sehe noch nicht den Zusammenhang zu Omega-3-Fettsäuren (siehe Thread-Thema). Wäre der Beitrag nicht anderswo besser aufgehoben?
 
Hallo @Kate

ich habe in der Suchfunktion vom Forum nach Telomere gesucht, weil diese bei der Studie mit untersucht worden sind. Ich finde, man muss nicht immer gleich jedes Mal einen neuen Thread eröffnen.
 
Das habe ich auch nicht gesagt (dass man das immer muss). Es passt aber nicht zum Omega-3-Thema und es geht hier unter - was ich schade finde.
 
Ja stimmt, Omega 3 wurde bei den alten Menschen nicht erwähnt. Meine Mutter ist 93 Jahre alt geworden. Sie aß in ihrem Leben täglich Joghurt, Quark und Äpfel, nahm keine Medikamente oder NEM, aß wenig Fleisch, trank nie Alkohol und sie hat sich viel bewegt. Im letzten Lebensjahr erst aß sie täglich Leinöl in den Quark, nachdem ihr eine Bekannte dazu geraten hat, aber das hatte bei ihr keinen lebensverlängernden Einfluss.
 

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