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Die Dt. Gesellschaft für Neurologie schreibe im Juli 2025:
In einer Veröffentlichung vom Juli 2025 nimmt die Dt. Gesellschaft für ME/CFS dazu Stellung:
www.mecfs.de
Im Grunde also nichts Neues auf diesem Gebiet. Es wird gemauert und angeblich gibt es nichts Neues .
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Grüsse,
Oregano
... Angesichts der bisherigen Erkenntnisse ist derzeit nicht davon auszugehen, dass immunologische Faktoren eine entscheidende Rolle bei ME/CFS spielen. Inwieweit möglicherweise andere, nicht-entzündliche Faktoren relevant sein könnten, ist Gegenstand aktueller Forschung.
Zukünftige Forschungsansätze sollten dabei aber nicht vorwiegend auf immunologische Erklärungsansätze gerichtet sein: Es sollten auch diagnostische und therapeutische Verfahren aus anderen Bereichen der Medizin, einschließlich dem Bereich psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und funktioneller Störungen miteinbezogen werden, um der Vielgestaltigkeit des Krankheitsbildes gerecht zu werden.
Wichtig ist die Beratung von Betroffenen darüber, dass es bisher keine speziell für die Behandlung von ME/CFS zugelassenen Medikamente oder andere Therapieverfahren gibt. Durch den Mangel an evidenzbasierten wissenschaftlich gesicherten Daten können derzeit keine nichtzugelassenen medikamentösen Behandlungen empfohlen werden. ...
In einer Veröffentlichung vom Juli 2025 nimmt die Dt. Gesellschaft für ME/CFS dazu Stellung:
... Die veröffentlichte Stellungnahme der DGN wird dem formulierten Anspruch nicht gerecht, den aktuellen internationalen Forschungsstand sachlich und umfassend einzuordnen. Statt neue Erkenntnisse aufzugreifen und das Krankheitsbild differenziert und realistisch darzustellen, werden biomedizinische Ansätze relativiert und ein stärkerer Fokus auf psychosomatische Konzepte gefordert, die international jedoch längst als nicht mehr haltbar gelten. Das gefährdet nicht nur die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit, sondern auch die Versorgung Betroffener, da nachweislich unwirksame und potenziell schädigende Therapien, wie Aktivierungsprogramme oder vermeintlich kurativ eingesetzte kognitive Verhaltenstherapie, erneut legitimiert erscheinen. Warum die psychosomatische Sicht auf ME/CFS Betroffenen schadet und zudem nicht im Einklang mit dem wissenschaftlichen Kenntnisstand ist, hat die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS in einem 2023 publizierten Fachartikel ausführlich dargelegt.
Auch der Zeitpunkt der Stellungnahme wirft Fragen auf. Gerade jetzt, da das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ME/CFS zur Forschungspriorität erklärt hat, wäre eine evidenzbasierte Positionierung der Neurologie nach aktuellem Stand der Wissenschaft nicht nur angemessen, sondern dringlich erforderlich. Nur so lässt sich der notwendige Forschungsschub effektiv unterstützen. Wie dringend notwendig dieser auch aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive ist, zeigen aktuelle Daten zur Prävalenz und den Kosten von ME/CFS und Long COVID (Daniell et al., 2025). ...
Statement zur Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie — Deutsche Gesellschaft für ME/CFS
Statement der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS zur Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie zu ME/CFS
www.mecfs.de
Im Grunde also nichts Neues auf diesem Gebiet. Es wird gemauert und angeblich gibt es nichts Neues .
Grüsse,
Oregano