Östradiolmangel - welche Ursachen?

Themenstarter
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16.03.12
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Hallo,

was für Ursachen kommen für einen Östradiolmangel bzw. sehr niedrigen Wert in Frage? Finde nur Infos bezüglich Östrogendominanz oder erhöhter Östradiolwerte, also genau das Gegenteil von dem, wofür ich mich interessiere.


Viele Grüße
 
Beitritt
12.10.18
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die gleichen wie bei östrogenmangel, u.a. wechseljahre, die pille, untergewicht, unterernährung usw.

was sagt denn dein arzt dazu ?


lg
sunny
 
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10.01.04
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68.441

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Unter dem Begriff „Östrogen“ werden die Hormone Estradiol, Estron und Estriol zusammengefasst. Von allen drei Hormonen ist Estradiol das wirksamste, weshalb es auch als Arzneistoff eingesetzt wird (als „Estradiol-Hemihydrat“, das produktionsbedingt noch etwas Wasser enthält). Im gebärfähigen Alter (von der ersten Regelblutung bis hin zu den Wechseljahren) ist es auch das häufigste Östrogen im Körper der Frau; während der Schwangerschaft übernimmt Estriol diese Rolle und nach den Wechseljahren Estron.
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... Ursachen für einen Östrogenmangel

In den Wechseljahren stellen die Eierstöcke allmählich ihre Funktion ein und die Produktion der Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen lässt nach. Deshalb ist das Klimakterium eines der häufigsten Auslöser für einen Östrogenmangel. In jungen Jahren kann die Einnahme der Anti-Baby-Pille oder anderer hormoneller Verhütungsmittel einen Östrogenmangel bei Frauen hervorrufen. Auch eine Nebennierenschwäche kann das Hormondefizit verursachen. Weitere Ursachen für einen Östrogenmangel können sein:
  • die operative Entfernung der Eierstöcke beispielsweise bei Krebs
  • eine Gelbkörperschwäche
  • Pubertas tarda – eine Verzögerung in der Pubertät und der sexuellen Reifung aufgrund von Mangelernährung, zu viel Sport oder einer Fehlfunktion der Hormondrüsen.

Diagnose: Wie erkennt man einen Östrogenmangel?​

Auch wenn die Symptome scheinbar darauf hinweisen ist eine Selbstdiagnose bei Östrogenmangel nicht angebracht, sondern sollte immer von einem Arzt untersucht werden. Er kann bei Bedarf eine Hormonanalyse veranlassen und den Östrogenspiegel prüfen. Es gibt auch Speicheltests, die Zuhause durchgeführt werden können und anschließend eingeschickt werden. Das Ergebnis sollte allerdings mit einem Arzt besprochen werden. Im Durchschnitt beträgt der Östrogenspiegel im Körper einer Frau 50 Piko-Gramm pro Milliliter (pg/ml) und sollte nicht unter einen Wert von 15pg/ml sinken.
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Hallo waesserchen,

ich schließe mich der Frage von sunny sunlight an ... :).

Grüsse,
Oregano
 
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09.09.08
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Wuhu,
wie Oregano es schon verlinkte,
Östradiolmangel ... Östrogendominanz oder erhöhter Östradiolwerte
handelt es sich wohl um dasselbe! Genauer wahrscheinlich um Estradiol (E2) - die beiden anderen Estrogene heißen Estron (E1) und Estriol (E3)...

Neben den schon erwähnten Ursachen kann es ev auch an der Nebenniere (Nebenniereninsuffizienz) liegen; Ein Missverhältnis zu anderen Hormonen geht oft damit einher, ein/e Endokrinolog/e/in sollte sich Deine kompletten Werte mal ansehen...
 
Zuletzt bearbeitet:
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24.02.18
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Erstmal gucken was an der Estradiolbildung beteiligt ist.
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Wenn die Hormone Durchgetestet sind weiß man warum. Dann das entsprechende Organ umfassend prüfen lassen ob es noch richtig arbeitet. Danach richtet sich die Therapie. Hinzu kommen Ausschlussfaktoren wie Umweltgifte ( Pille, Schwermetall, ect. pp.)
 
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