Ich sehe da ein gewisses Problem darin, daß man vor lauter „vernetztem Denken“ kaum mehr dazu kommt, für sich selbst befriedigende Lösungen aktiv umsetzen zu können. (?). Denn darum geht es doch letzten Endes.
Hallo
@Oregano
Danke für die Verlinkungen. Das von von Thun habe ich noch nicht durchgelesen, aber in diesem Link erscheint eine bildliche Darstellung, diese bildliche Darstellung kenne ich irgendwoher, das muss lange her sein als mir diese Darstellung gezeigt wurde. Leider weiss ich nicht mehr in welchem Zusammenhang es mir gezeigt wurde, aber umso besser, dass ich jetzt wieder dazu gefunden habe.
*spontan fällt mir ein: ein vernetztes Denken anhand/über diese bildliche Darstellung zulassen.*
Ich verstehe deine Bedenken sehr gut. Es ist auf jeden Fall so, dass „zu viel (vernetztes) denken“ dazu führen kann, dass man zu sehr im Denken verstrickt ist, anstatt umzusetzen/handeln. Da muss man auf jeden Fall aufpassen oder das mindestens mit der richtigen Herangehensweise angehen.
Für mich persönlich könnte ich mir vorstellen, dass das trainieren/fördern von meinem vernetzten Denken die Bereiche in meinem Denken verbessern könnte die nicht mehr (soweit) denken können oder teilweise eingeschränkt oder blockiert sind.
Zu viel denken will ich auf keinen Fall und ich will mich auch nicht im Denken „verstricken“.(sagt man das so „verstricken“?)
Vielleicht könnte ein (besseres) vernetztes Denken (m)eine eigene Struktur in meinem Denken bringen?
Struktur im Kopf und im Denken ist mir sehr wichtig, das muss ich mir wieder aufbauen.
Eine Kombination aus Struktur und vernetztem Denken finde ich interessant, für mich persönlich auf jeden Fall. Vielleicht für mich geeigneter „ein strukturiertes vernetztes Denken“?
Eine Überlegung in meinem Kopf:
Ob mir vernetztes Denken vielleicht in der Aufarbeitung und Verarbeitung von meinen traumatischen Erlebnissen auf irgendeine Weise nützlich sein könnte?
(gibt es da einen wissenschaftlichen Zusammenhang?)
Meine einzelnen Beiträge hier im „Notausgang“ sind teilweise auch eine Art vernetztes Denken für mich, zum einen kann das bei mir innerhalb von einem einzelnen von mir verfassten Beitrag der Fall sein(ich beginne mit etwas ohne zu wissen worum es im ganzen Beitrag gehen wird, eine Entstehung, eine Assoziation von Gedanken und Gefühlen).
Aber das „vernetzte Denken“ begleitet mich auch auf meine Art und Weise innerhalb vom ganzen „Notausgang“ hier, da besteht für mich ein Zusammenhang auch unabhängig davon wie sehr sich die einzelnen meiner Beiträge hier unterscheiden können und dürfen. Ein Zusammenhang darf bestehen im „Notausgang“ hier, auch wenn meine Erinnerungsfähigkeit/Merkfähigkeit weniger zulässt, dass ich mich an den ganzen Inhalt im „Notausgang“ hier erinnern kann, der Zusammenhang kann sich für mich auch irgendwo durch trotzdem in meinen jeweils neuen Beiträgen im „Notausgang“ hier zeigen.
Ein paar meiner Überlegungen dazu.