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*Vielleicht ...
*vielleicht ...

Vielleicht
*vielleicht ...
Es gibt offenbar viele „Vielleicht“ in Deinem Leben. Vielleicht geht es einfach darum, Dir selbst zu glauben, daß das, was Du empfindest und fühlst für Dich richtig ist und es nie darum geht, immer die Zustimmung von Außen zu bekommen, dass es so richtig ist, wie Du es befindest?

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Grüsse,
Oregano
 
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Deine Wegweiser:
daß das, was Du empfindest und fühlst für Dich richtig ist und es nie darum geht, immer die Zustimmung von Außen zu bekommen, dass es so richtig ist, wie Du es befindest?
Ja das ist ein guter Ansatz, damit würde ich mich sehr wohl fühlen. Danke.

Ich kann sicher für einen grösseren Teil von meinem Leben nachvollziehen, warum „ich mir schlussendlich selbst ausredete“, dass das was in mir vorgeht nicht richtig ist. Als Beispiel bei meinen Aufenthalten in der Psychiatrie wurden viele meiner Gedanken und Gefühle als „krank“ eingestuft, ja einiges war auf jeden Fall „Krankheit“ aber auf keinen Fall alles.
„Zustimmung von Aussen“ da sehe ich auch einen Zusammenhang in meinem Leben, kann da gerade nicht auf Beispiele eingehen.
 
*Eine Notiz an mich*:
„Ich traue mir und meinen Fähigkeiten viel zu, auch dann, wenn ich nicht immer alles wahrnehmen kann.“
 
Täter-/Opferumkehr. Ein "weitverbreitetes Gesellschaftsspiel"...passiert immer wieder - jetzt hier auch eben an meinem Wohnort. Also aus Tätern werden Opfer gemacht und umgekehrt.
Die Jugend von heute - aus einer gewissen Ecke/ mit einem gewissen kulturellen Hintergrund - wendet oft dieses "Bisch Opfer!" um jemanden herunterzumachen... also man soll doch lieber Täter sein. So werden die wohl auch sozialisiert. Wenn man eine andere Erziehung genossen hat, wo man auf die anderen Rücksicht nehmen soll, gerät man ins Hintertreffen. Und ja - diese ganzen Existenzkämpfe "jeder gegen jeden", wo halt das kapitalistische System das auch begünstigt, laugt die Menschen aus...ist extrem unförderlich für die Gesundheit. Denn wir sind halt schon auch soziale Wesen - sieht man ja auch bei den Tieren...auch wenn es da auch um Dominanz und Unterwerfung geht.

Ayurveda sagt ja auch: "Unser kompetitiver Lebensstil ist der Gesundheit abträglich" Wie wahr - höher, schneller, weiter...und Mensch, Tier und Umwelt leidet darunter.

Kommunismus wäre als System grundsätzlich vielleicht eben diesbezüglich besser...dachte ich schon in meiner Jugend - denken viele...aber funktioniert hat es ja nie...wenn eben "das Gemeinwohl" mehr im Vordergrund steht. Sowohl beim einen, wie beim anderen hatten oder haben sich immer wieder Menschen übermässig bereichert - abgesahnt ..auf Kosten anderer. Oder, so war und ist es doch?...Masslosigkeit - die Reichen wollen noch reicher werden..ist man mal in dieser "Jet-set-Welt", will der eine den anderen noch mehr übertreffen - noch mehr Geld haben...Gier - ein Wahnsinn! Anstatt dass man mit dem vielen völlig überfliessenden Geld zum "grosszügigen, gefeierten Gönner" wird...zurückgibt...etwas Sinnvolles macht, was für einen selber in sehr positiver Art und Weise in Sinnstiftung und Aufwertung der Persönlichkeitsstruktur, oder wie immer man das nennen mag, zurückkommt!

Das "soziale Kapital" hat mal ein grosser Unternehmer, Gründer und Visionär schweizerischer Herkunft beschrieben und ins Leben gerufen, was heute noch als gesellschaftlicher Benefit steht. Aber auch die Migros sorgte bei anderen, die kleinere Läden betrieben für Existenznot - das sogenannte "Lädelisterben". Also auch der "beste Mensch, mit den besten Absichten" kann dann für gewisse Menschen wieder zum "Desaster" werden im ständigen Verdrängungs-/ und Ueberlebenskampf...auch in der Natur ist das so..

In der Schweiz werden die Burnouts auch noch weiter zunehmen...leider. Es fehlen ja auch bis 2030 300'000 - 600'000 Arbeitskräfte in der Schweiz und bis 2050 sogar 1.2 Mio. Sagt der Arbeitgeberverband. (Arbeitskräfte - nicht mal Fachkräfte...die aber auch) Wie soll man das Problem lösen? Man mag es sich gar nicht vorstellen - ältere, kranke Menschen können nicht ausreichend betreut werden...Arbeit nicht erledigt werden...was die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens schwächt, was dann zum Verlust von Aufträgen führen kann. Weniger Arbeiter müssen mehr Arbeit erledigen/ noch mehr "krampfen"...Burnoutsraten nehmen zu, wie erwähnt. (Die demografische Entwicklung bezüglich der Ueberalterung ist ja auch "zweischneidig" - nämlich die Babyboomers (Jg. 46 - 64 bzw. 55- 69 je nach Betrachtung) werden sukzessive pensioniert - fehlen auf dem Arbeitsmarkt..zu wenige kommen nach...und sind dann in ihrer grossen Zahl auch zunehmende im Alter pflegebedürftig.
Soll man noch mehr Ausländer einquartieren? Das wird ja gemacht - die SVP wehrt sich dagegen...die (bezahlbaren sowieso) Wohnungen fehlen. Man kann natürlich ältere Menschen länger beschäftigen. Viele machen dass ja auch - wenn sie gesundheitlich fit sind, und Spass dran haben, und froh sind um Beschäftigung, und dem Gefühl, "noch nicht zum alten Eisen" gezählt zu werden - a la bonheur! Ist aber nicht für alle möglich. Und es gäbe ja auch immer mehr junge Menschen, die - vor allem aus psychischen Gründen - direkt in die IV wandern! Nie je gearbeitet haben....eine weiter "tickende Zeitbombe" - die IV überschuldet ...grad in den Schlagzeilen.
...und die Staustunden steigen...."Probleme über Probleme"...

..ich hoffe ich habe jetzt nicht zu pessimistisch das Szenario gezeichnet...vielleicht gibt es dann doch irgendeine Lösung...:sneaky:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @Remy
Danke für deinen Kommentar. Ich habe deinen neusten Kommentar gerade fertig durchgelesen und ich freue mich sehr über diese Antwort von dir. Auch solche Antworten, mit denen ich nicht gerechnet habe sind hier im „Notausgang“ sehr willkommen. Ich bin sehr offen für verschiedene Inhalte/was man mir antwortet, auch für solche wie in deiner Art. Ich habe ehrlich gesagt auch irgendwie gehofft, dass es mindestens 1 Antwort hier im „Notausgang“ gibt wie du es gerade formuliert hast.

Du hast mit dieser Antwort von dir etwas positiv in mir verändert, danke. Ich wage sogar zu sagen, dass du mit dieser Antwort sogar etwas in mir geheilt hast. Danke!
Schwierig für mich, dass genauer zu beschreiben was oder inwiefern das ein Gefühl von Heilung in mir ausgelöst hat, um das genauer beschreiben zu können muss ich mehr und intensiver überlegen und mir mehr Zeit nehmen. Nicht weil ich unfähig wäre, ich habe diese Fähigkeit, aber diese Fähigkeit war/ist? gesundheitlich angeschlagen.

Spielt es für dich eine Rolle in welche Richtung meine Antwort gehen würde, wenn ich auf ein paar Sachen aus deiner Antwort eingehe?
Ich frage das, weil ich während ich deine Antwort las den Gedanken hatte, dass ich dich das zuerst fragen sollte bevor ich genauer auf deine Antwort eingehe.

Liebe Grüsse
tnt
 
Kennst Du die podcasts von Verena König, einer Traumatherapeutin, z.B.?:

Hallo @Oregano
Ich habe mir gerade diese Podcastfolge von Verena König angehört. Auf irgendeine Art und Weise ist es interessant (für mich). Danke für die Empfehlung.
Ich habe diese Folge auf meine Art und Weise verstanden und interpretiert. Ins Detail gehen kann ich gerade nicht.

Während ich diese Folge hörte dachte ich immer wieder an „Künstliche Intelligenz/Roboter“. Diese Folge hat diesen Gedanken in mir ausgelöst. Warum ich diese Assoziation hatte weiss ich gerade nicht.

Diese Folge war für mich auf meine eigene Art und Weise hilfreich, unabhängig davon ob ich diese Folge verstanden habe wie es fachlich rübergebracht wurde.
 
Der Fehler in meinem Leben liegt unter anderem darin, dass jemand nach meiner Erklärung die „jemand“ inhaltlich verstand „die Situation“ trotzdem nicht (auf)löste.
Ich ziehe in Erwägung, dass „jemand“ nicht wollte.

Kurz und knapp.
 
Warum ist es in meiner Realität in Bezug auf mein Leben so, dass ich bestimmte Lieder die mir gut tun und ich mag nur in bestimmten Momenten nämlich, wenn es der richtige Zeitpunkt da ist hören darf, da ich nur frei werde, wenn ich im richtigen Zeitpunkt Lieder höre? Freiheit ist das trotzdem nicht.

Gibt es eine wissenschaftliche Erklärung warum ich das als Realität für mich empfinde?

Warum fühlt es sich an als wurde mir verboten, dass ich wenigstens darüber offen und direkt mit jemandem rede?
 
Der heutige Tag war bisher gut und interessant.
Es war noch nicht alles im „Normalzustand“, es ist in Ordnung wenn der Weg zum „Normalzustand“ so wie ich es mir für mich vorstelle kleine Schritte braucht, spielt weniger eine Rolle, hauptsache ich gelange dorthin.

Der heutige Tag war lehrreich, unter anderem auch wegen euren heutigen Antworten.

Ich freue mich auf den Prozess den ich auf diesem Weg erfahren werde. Ich bin gespannt was ich dabei lernen werde und welche positive Veränderungen ich erleben werde.

Der heutige Tag gab mir Optimismus, dass dorthin kommen werde wo ich hin möchte.
 
Das was ich heute unter anderem als gut empfunden habe war, dass da in mir auch gesunde Anteile in den Gedanken und Gefühlen waren.

Ich wünsche mir unter anderem diese Art von Freiheit für mich, dass ich gesunde Anteile in meinen Gedanken uns Gefühlen „haben darf“. Im besten Fall, dass ich komplett geheilt sein werde, das wäre meinerseits wünschenswert, aber auch ungewohnt, weil ich es nicht mehr kenne „gesund“ zu sein. Etwas Ungewohntes ist aber kein Hindernis.
 
„Warum?“, fragte ich dich seit meiner Kindheit und auch bis heute noch. Du hast mir diese Frage noch nicht beantwortet.
 
Der heutige Tag gab mir etwas zurück, etwas was ich früher hatte oder etwas was zu mir gehörte, etwas was bei mir am richtigen Platz ist.

Ja ich interessiere mich immer noch für den rechtlichen Fall im Ausland, für den ich das Gesetz von einem anderen Land studieren wollte und immer noch studieren wollen würde. Der Traum.
Ich träume immer noch davon diesen Fall zu übernehmen, nicht um Geld damit zu verdienen, nicht um mir dann als Anwältin einen Namen zu machen, sondern weil ich helfen will.

„Was wenn etwas was in meinem Kopf vorgeht auch den Rest der Welt betrifft?“
Wie soll ich diese Überlegung interpretieren? Wortwörtlich? Oder sollte ich dafür in alle Richtungen denken wie eine Anwältin?

Es ist in Ordnung, wenn ich diese Frage noch nicht beantworten weiss, es ist in Ordnung wenn niemand hier diese Frage zu beantworten weiss.

Orientierung.
 
Ja ich bin so wie heute meine Gedanken und Gefühle gesünder und angenehmer waren deutlich optimistischer.
Trotzdem frage ich mich: was wenn „etwas Bestimmtes“ nie ganz weg aus meinem Leben sein wird? Wenn ich deshalb immer achtsam sein muss und aufpassen muss. Dann würde das für mich bedeuten, dass ich nie richtig und nie in vollständiger Freiheit gelebt haben werde.
Um dieses „etwas Bestimmtes“ mein Leben lang im Griff zu bekommen müsste müsste ich sozusagen ein „Profi“ werden um das locker im Griff zu haben ohne Einschränkungen ohne ständige und grosse Vorsicht.
Ob man für so etwas ein „Profi“ werden kann? Oder ob ich dafür ständig dazulernen muss?
 
Gerade zufällig entdeckt und irgendwie sehr passend:

„Um glücklich zu sein musst du 2 Dinge eliminieren: die Angst einer schlechten Zukunft und die Erinnerung einer schlechten Vergangenheit.“
(Seneca)
 
Die Anwältin in mir die ich bisher nie wurde darf in alle Richtungen denken um den Fall zu lösen. Das ist wichtig. Vernetztes denken?

Weiss jemand ob man „vernetztes Denken“ trainieren kann und wie mit welcher Technik?
 

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