Natürliche Potenzmittel – welche Erfahrungen habt ihr, gerade bei anderen gesundheitlichen Themen?

Themenstarter
Beitritt
15.04.16
Beiträge
116
Ich frage mich schon länger, ob natürliche Potenzmittel wirklich helfen können – auch im Zusammenhang mit gesundheitlichen Themen, die nicht direkt mit der Potenz zu tun haben. Mein Bruder (noch relativ jung) hat da Probleme, spricht aber nicht gern drüber. Er hat allerdings starke Verdauungsprobleme, reagiert z. B. auf Fruktose und Histamin, vielleicht auch Gluten – da ist noch nicht alles abgeklärt. Jetzt frag ich mich: Kann so eine Unverträglichkeit das Thema Potenz irgendwie beeinflussen?

Ich hab online gelesen, dass es keinen direkten Zusammenhang gibt, aber wenn’s dem Körper insgesamt nicht gut geht, wirkt sich das ja vielleicht doch aus. Hat jemand hier Erfahrungen gemacht, ob sich durch Ernährung oder bestimmte natürliche Mittel was verbessern kann – oder ob z. B. erst der Darm zur Ruhe kommen muss, bevor überhaupt was anderes greifen kann? Würd mich über Tipps oder Erfahrungswerte freuen.
 
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Wo hast du gelesen, dass es keinen Zusammenhang gibt?
Habe jetzt extra nachgelesen und schon etwas von einem Einfluss gefunden. Nicht jede Allergie wirkt sich da negativ aus aber gerade Histaminintoleranz wird da als negativer Einfluss beschrieben.
Da wird wohl viel mit hineinspielen. Würde zuerst einmal körperliche Ursachen ausschließen aber auch die Psyche hat da einen großen Einfluss darauf.
Mit der Ernährung würde ich dann halt versuchen nichts zu mir zu nehmen, dass mir schadet - egal wie die Auswirkungen dann sind. Im Idealfall soll die Ernährung ja unterstützen und nicht zusätzliche Probleme hervorrufen.
 
Danke dir – ja, stimmt, Histamin kam bei meiner Suche auch öfter vor, nur waren die Infos zum Teil widersprüchlich. Dass du nochmal nachgeschaut hast, find ich super. Ich glaub auch, dass es so eine Mischung ist: Wenn der Körper eh schon kämpft, ist’s wahrscheinlich schwer, dass alles rundläuft. Bei meinem Bruder ist halt noch unklar, was genau da alles mitspielt – es ist wie so ein Gesamtpaket aus Verdauung, Stress, Schlaf.

Ich frag mich nur, ob’s überhaupt Sinn ergibt, da mit natürlichen Sachen zu starten, oder ob man nicht erst den Darm einigermaßen stabil bekommen sollte, damit überhaupt was ankommt. Hast du in dem Bereich mal was ausprobiert – also gezielt ein Mittel, das spürbar was verändert hat? Und wie würdest du da vorgehen: eher was für die Leber, Darmflora, Durchblutung? Ich such grad noch nach einem Einstieg, der nicht gleich zu viel auf einmal ist.
 
Ja weil es mich verwundert hatte. Kann ja durchaus sein, dass da schon wieder neue Studien dazu draußen sind. Will nicht behaupten, ich bleib da immer auf dem neusten Stand:)
Ich würde da mal gezielt auf das Potenzproblem gehen. Was in Richtung Coitosan etc. Soll sich dazu mal in der Apotheke beraten lassen. Dann sieht man ja ab der Einfluss anderer Sachen die Wirkung beeinflusst. Wenn man da zuvor alle anderen kleinen Probleme beheben möchte, wird man wohl nie zum eigentlichen Problem kommen.
Wird sicherlich vieles einen Einfluss haben, was aber nicht sagt, man kann das Problem nur dann beheben, wenn man alle Einflussfaktoren ändert. Das glaube ich nicht. Vielleicht wird es schwieriger aber denke da gibt es dann nicht sowas wie eine Prioritäten-Liste, die man davon abhacken muss. Nicht nur was jetzt dieses konkrete Problem betrifft.
 
Ja, das mit den Studien kenn ich, man liest was und ein paar Monate später klingt’s schon wieder anders – echt schwer da den Überblick zu behalten. Dein Gedanke, direkt mal auf ein konkretes Potenzmittel zu schauen und nicht ewig drumrum zu reparieren, hat was. Sonst verheddert man sich nur. Das Mittel sagt mir nix, klingt aber interessant, wenn’s wirklich in Apothekenberatung auftaucht, hat das schon ein anderes Gewicht als die üblichen dubiosen Netz-Angebote.

Ich frag mich nur, wie stark solche Mittel bei jemandem anschlagen, der parallel noch Verdauungs- und Unverträglichkeitsthemen mit sich rumschleppt. Hast du selbst oder jemand in deinem Umfeld damit schon echte Erfahrungen gemacht – also so, dass man klar merkt: ja, da tut sich was?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Itoh,

da der Darm und unsere Verdauung mit praktisch allen physiologischen und „psychologischen“ Funktionen des Körpers zu tun haben, würde ich auf jeden Fall auch hier ansetzen und vor allem bei den Themen "Unverträglichkeiten , Morbus Crohn, Colitis, Allergien ...“ ansetzen, um nach Abklärung entsprechend zu therapieren. Wurde bei Deinem Bruder denn schon eine Darmspiegelung gemacht? Führt er ein Ernährungstagebuch? Weiß er, warum er mit der Verdauung Probleme hat? Wie ernährt er sich? Sind seine Zähne in Ordnung?

... neueste Untersuchungen legen nahe, dass Darmprobleme, insbesondere chronische Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom (RDS) oder entzündliche Darmerkrankungen (wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa), eng mit Erektionsstörungen in Verbindung stehen können.

Die exakte Ursache für diese Verbindung bleibt bisher weitgehend unklar. Es wird jedoch vermutet, dass Entzündungen im Darmbereich zu einer Beeinträchtigung der Blutzirkulation und Nervenfunktion führen können, was wiederum die Fähigkeit zur Erektion beeinträchtigt. Zusätzlich könnten hormonelle Veränderungen und der mit Darmproblemen verbundene Stress eine erhebliche Rolle in diesem Zusammenhang spielen. ...
https://www.kranushealth.com/de/magazin/koerper/darmprobleme-darmentzndung-erektionsstoerungen

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, das mit den Studien kenn ich, man liest was und ein paar Monate später klingt’s schon wieder anders – echt schwer da den Überblick zu behalten. Dein Gedanke, direkt mal auf ein konkretes Potenzmittel zu schauen und nicht ewig drumrum zu reparieren, hat was. Sonst verheddert man sich nur. Das Mittel sagt mir nix, klingt aber interessant, wenn’s wirklich in Apothekenberatung auftaucht, hat das schon ein anderes Gewicht als die üblichen dubiosen Netz-Angebote.

Ich frag mich nur, wie stark solche Mittel bei jemandem anschlagen, der parallel noch Verdauungs- und Unverträglichkeitsthemen mit sich rumschleppt. Hast du selbst oder jemand in deinem Umfeld damit schon echte Erfahrungen gemacht – also so, dass man klar merkt: ja, da tut sich was
Irgendwas aus dem Internet würde ich nicht bestellen sofern es das nicht auch bei uns in der Apotheke zu kaufen gibt. Coitosan gibts online auch, das wird aber auch in der Apotheke verkauft, ich würde es dann immer dort nehmen, wo es günstiger ist:)
Aber gerade in dem Bereich gibts ja einige dubiose Anbieter, da würde ich die Finger von lassen. Daher lieber mal in der Apotheke vorbeischauen oder gleich einen Arzt fragen. Dann kann man immer noch schauen ob man das Produkt online günstiger bekommt.

Also in dem speziellen Fall ist das ein natürliches Mittel, das unterstützt den Körper. Ich denke nicht, dass es da andere Probleme verschlechtert. Nebenwirkungen gibts ja bei natürlichen Mitteln kaum. Dafür ist meist auch die Dosierung zu gering - dafür muss man es ja auch länger einnehmen.
Ja, aus dem Freundeskreis hat es jemand genommen und es hat geholfen. Da lagen aber auch keine anderen körperlichen Probleme vor.
 
Ich hab online gelesen, dass es keinen direkten Zusammenhang gibt, aber wenn’s dem Körper insgesamt nicht gut geht, wirkt sich das ja vielleicht doch aus. Hat jemand hier Erfahrungen gemacht, ob sich durch Ernährung oder bestimmte natürliche Mittel was verbessern kann – oder ob z. B. erst der Darm zur Ruhe kommen muss, bevor überhaupt was anderes greifen kann? Würd mich über Tipps oder Erfahrungswerte freuen.


Fasten mit täglichen Einläufen – mindestens sieben Tage – hat bei mir sehr gut gewirkt.
Ich würde es jedoch nicht empfehlen, es alleine zu machen. In einer darauf spezialisierten Klinik ist das sicherer und besser betreut.
Außerdem wird dabei auch die Darmflora saniert.
 
@Oregano: Danke dir für deine Antwort und fürs Zitat – echt spannend, was du da schreibst. Darmspiegelung hatte er bisher keine, aber das wär wohl wirklich mal sinnvoll. Ernährungstagebuch klingt gut, das könnt ich ihm vorschlagen, vielleicht sieht man dann, was genau triggert. Er isst recht unregelmäßig, oft auch zu spät, und schläft schlecht – alles so kleine Baustellen, die sich summieren. Den Link les ich mir auf jeden Fall noch durch, das mit der Durchblutung klingt plausibel.

@Eptome: Ja, das mit der Apotheke seh ich genauso. Im Netz ist einfach zu viel, was man nicht einschätzen kann. Dieses Mittel klingt nach einer guten Basis, wenn’s natürlich ist und längerfristig wirkt. Ich denk halt, wenn der Körper eh angeschlagen ist, sollte man’s eher langsam angehen, nicht gleich mit zig Sachen auf einmal.

@Igor07: Fasten klingt interessant, aber auch heftig – das würd ich ihm allein definitiv nicht empfehlen. Vielleicht erstmal leichtere Wege zur Entlastung finden, bevor man so einen Schritt macht. Hast du das damals wegen Verdauung oder allgemein zur Regeneration gemacht?
 
Verdauungs- und Unverträglichkeitsthemen
Wurde denn bezüglich Histamindysbalance abgeklärt, welche Abbauwege konkret gestört sind? Je nach Abbaustörung (Diaminoxidase und/oder Methylierung) würde man entsprechend mit Vitalstoffen eine Verbesserung/Heilung erreichen können. Im Zentrum steht diesbezüglich der histaminentzündliche Darm.
 
Fasten klingt interessant, aber auch heftig – das würd ich ihm allein definitiv nicht empfehlen. Vielleicht erstmal leichtere Wege zur Entlastung finden, bevor man so einen Schritt macht. Hast du das damals wegen Verdauung oder allgemein zur Regeneration gemacht?
Das ist nicht heftig, denke ich.


Wegen der Depressionen. Danach war die Potenz einfach fantastisch – ganz ohne irgendein Mittel.


Leider ist diese Methode hier im Westen kaum bekannt und in den Kliniken nicht umsetzbar.


Etwas 5–7 Tage kann man alleine machen, aber ich würde es beim ersten Mal niemandem empfehlen.


Ohne ärztliche Begleitung könnte das elend enden.

LG.
 
Ja, das mit der Apotheke seh ich genauso. Im Netz ist einfach zu viel, was man nicht einschätzen kann. Dieses Mittel klingt nach einer guten Basis, wenn’s natürlich ist und längerfristig wirkt. Ich denk halt, wenn der Körper eh angeschlagen ist, sollte man’s eher langsam angehen, nicht gleich mit zig Sachen auf einmal.
Grad bei dem Thema findest du jede Menge Schund im Internet. Alles aus dubiosen Kanälen meist aus Asien. Da muss man schon aufpassen.
Ich würde mir halt auch keinen Zeitdruck machen. Das würde dann wieder nur mehr Druck sein, der sich auch negativ auswirken könnte. Einfach mal gegensteuern und dann beobachten ob es besser wird.
Wegen der Depressionen. Danach war die Potenz einfach fantastisch – ganz ohne irgendein Mittel.
Weil sich bei dem Thema generell viel im Kopf abspielt. Da ist eine Depression sicherlich auch nicht förderlich. Die Psyche beeinflusst hier viel, wenn man sich selbst Druck macht - und in der Regel tut man das ja - dann wird es schnell auch schlechter. Man bekommt es als Mann natürlich mit und für die Partnerin ist es auch bemerkbar. Da kommt dann schon der erste Druck her. Alles was dann mehr Stress macht, ist nicht förderlich.
Geht man da offen damit um und spricht mit der Partnerin, ist es weniger Druck. Dann sucht man zusammen an einer Lösung.
 
@Seldom: Das mit den Abbauwegen klingt spannend – soweit ich weiß, wurde da bisher nichts Spezifisches untersucht. DAO-Wert allein sagt ja noch nicht viel, oder? Hast du da einen Einstiegstipp, wie man das am besten angeht – Labor? Mikronährstoffe testen?

@Igor07: Das mit der Depression und dem Effekt danach ist stark – und ehrlich. Dass das Fasten bei dir so durchgeschlagen hat, hätte ich nicht erwartet. Hattest du da vorher auch Probleme mit Ernährung oder war das rein psychisch bedingt? Die Verbindung klingt jedenfalls plausibel.

@Eptome: Der Punkt mit dem Druck trifft’s ziemlich gut – man will helfen, aber wenn’s zu viel auf einmal ist, wird alles nur zäher. Hast du Erfahrungen mit natürlichen Mitteln, die auch abseits der Potenz erstmal entlasten und die man kombinieren kann? Vielleicht was für Darm, Leber oder Stress? Ich such grad was Sanftes für den Einstieg, ohne gleich in die Vollen zu gehen.
 
Wurde denn bezüglich Histamindysbalance abgeklärt, welche Abbauwege konkret gestört sind? Je nach Abbaustörung (Diaminoxidase und/oder Methylierung) würde man entsprechend mit Vitalstoffen eine Verbesserung/Heilung erreichen können...
@Seldom: Das mit den Abbauwegen klingt spannend – soweit ich weiß, wurde da bisher nichts Spezifisches untersucht. DAO-Wert allein sagt ja noch nicht viel, oder? Hast du da einen Einstiegstipp, wie man das am besten angeht – Labor?
Ich möchte @Seldom nicht vorgreifen, denke aber, dass er diesen in letzter Zeit öfter mal erwähnten Test meint:

Ich weiß nicht, ob so etwas auch von anderen Laboren angeboten wird (falls jemand da etwas weiß, bitte gern schreiben, das wäre evtl. einen extra Thread wert). Mir erscheint die Herangehensweise auf jeden Fall interessant - sofern man nicht bereits histaminarm lebt, denn dann könnte die Aussagekraft eingeschränkt sein.
 
Leider ist diese Methode hier im Westen kaum bekannt und in den Kliniken nicht umsetzbar.

Etwas 5–7 Tage kann man alleine machen, aber ich würde es beim ersten Mal niemandem empfehlen.

Ohne ärztliche Begleitung könnte das elend enden.
Naja, so unbekannt ist Fasten im Westen auch wieder nicht:

...

Grüsse,
Oregano
 
Naja, so unbekannt ist Fasten im Westen auch wieder nicht:
Hier fastet man anders.


In Russland gab es einen sehr bekannten Professor in Moskau, der das Fasten – und zwar über sehr lange Zeit, teilweise mehr als 30 Tage – zur Behandlung von Schizophrenie, akuten Psychosen und Depressionen propagiert hat.


Kein Saft, nur Mineralwasser und Einläufe.


Das unterscheidet sich deutlich von den westlichen Methoden, die diese Härte nicht berücksichtigen.


Eine andere Bewegung – manche würden sagen eine Sekte – verzichtet einmal pro Woche für 48 Stunden vollständig auf Flüssigkeit und geht im Winter ins eiskalte Wasser schwimmen.


Ich habe diese Leute persönlich gekannt; viele von ihnen waren von der offiziellen Medizin aufgegeben worden. Und sie wurden tatsächlich gesund.


Beweise brauche ich dafür nicht – das waren meine persönlichen Erfahrungen.
 
Der Punkt mit dem Druck trifft’s ziemlich gut – man will helfen, aber wenn’s zu viel auf einmal ist, wird alles nur zäher. Hast du Erfahrungen mit natürlichen Mitteln, die auch abseits der Potenz erstmal entlasten und die man kombinieren kann? Vielleicht was für Darm, Leber oder Stress? Ich such grad was Sanftes für den Einstieg, ohne gleich in die Vollen zu gehen
ich würd emich da mal beraten lassen. Entweder du gehst gleich zum Arzt oder schaust was dus elbst regeln kannst. Dann würd eich mir Rat in der Apotheke holen. Die wissen meist sehr gut Bescheid.
Ich würde da aber nicht gleich gegen alles mit irgendwelchen Mitteln vorher. Am Ende steht man mit 5 verschiedenen Mitteln da. Auch wenn es da keine Nebenwirkung geben sollte, wie will man denn dann wissen was jetzt letztlich geholfen hat?
Alles auf einmal lösen ist dann vielleicht nicht der richtige Ansatz. Vielleicht verschwinden ja auch andere Probleme wenn man ein Problem mal gelöst hat. Wenn eine gestörte Darmflora das Immunsystem schwächt, dann kann das ja auch zu einer höheren Infektanfälligkeit führen. Löst man da ein Problem, verschwinden die Folgeprobleme.
Zu sagen, man macht etwas gegen gewisse Probleme finde ich mal gut, aber es sollte jetzt auch nicht dazu führen, dass man alle Probleme auf einmal lösen möchte.
 
@Kate: Danke dir für den Link – das ist genau die Richtung, die mir gefehlt hat. Wenn da mehrere Parameter analysiert werden, klingt das schon deutlich fundierter als diese DAO-Alleintests. Weißt du zufällig, wie sensibel der Test auf aktuelle Ernährung reagiert? Mein Bruder isst phasenweise sehr histaminarm – da wär’s vielleicht gut, vorher wieder mehr Normalzustand zuzulassen, oder?

@Igor07: Spannend, was du zum russischen Fastenansatz schreibst. Ich kannte bisher nur die milderen Varianten à la Buchinger. Dass du da so eine Veränderung gespürt hast, ist beeindruckend – und eben nichts, was man so einfach als „Placebo“ abtun kann. Hattest du danach auch langfristig positive Effekte oder ist das eher was mit kurzer Halbwertszeit?

@Eptome: Deine Einschätzung mit dem „nicht gleich alles auf einmal“ kann ich absolut nachvollziehen – ich hab auch keine Lust, da zig Mittel gegeneinander wirken zu lassen und am Ende weiß keiner, was wirklich was gebracht hat. Würdest du also etwa Coitosan allein nehmen oder denkst du, dass man vorsichtig etwas dazu kombinieren kann? Zum Beispiel in Richtung Darm oder Leber? Oder eher mal eine Sache gezielt testen, Wirkung beobachten, dann evtl. erweitern?
 
Weißt du zufällig, wie sensibel der Test auf aktuelle Ernährung reagiert? Mein Bruder isst phasenweise sehr histaminarm – da wär’s vielleicht gut, vorher wieder mehr Normalzustand zuzulassen, oder?
Ich schrieb ja schon etwas dazu:
Mir erscheint die Herangehensweise auf jeden Fall interessant - sofern man nicht bereits histaminarm lebt, denn dann könnte die Aussagekraft eingeschränkt sein.
Das basiert aber vor allem auf dem, was @Seldom in einem anderen Thread geschrieben hat:
Da du ja so starke Symptome hast, würde der Test meiner Meinung nach aussagekräftig sein, wenn du an deiner Ernährung für jetzt einfach nichts änderst. Das müsste klappen. Nur bei streng histaminarmer Ernährung wird der Test leider kein verwertbares Ergebnis zeigen...
Auch interessant für die Präanalytik:
Die DAO Einnahme würde das Testergebnis verzerren, wenn man einen Test machen möchte. Der Test würde nicht richtig ausweisen, man würde DAO einige Tage davor absetzen.

Seldom kennt sich offenbar sehr gut damit aus. Weiteres zum Histamin-Thema schreibt er z.B. hier: #95, #99, #239. Mehr ist per Suchfunktion zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Einschätzung mit dem „nicht gleich alles auf einmal“ kann ich absolut nachvollziehen – ich hab auch keine Lust, da zig Mittel gegeneinander wirken zu lassen und am Ende weiß keiner, was wirklich was gebracht hat. Würdest du also etwa Coitosan allein nehmen oder denkst du, dass man vorsichtig etwas dazu kombinieren kann? Zum Beispiel in Richtung Darm oder Leber? Oder eher mal eine Sache gezielt testen, Wirkung beobachten, dann evtl. erweitern?
Beim Darm würde ich mal die Dinge weglassen, die da ein Problem darstellen. Fruktose, Histamin und Gluten sollen da ja das Problems ein (vermutlich). Da muss man ja zuerst mal nicht zufügen sondern her die Problemauslöser weglassen. Ich würde das halt mal testen lassen was der Auslöser ist, ob eine Allergie/Unverträglichkeit vorliegt.
Potenz sehe ich jetzt als ein anderes Problem. kann zusammenhängen. Kann man aber auch mal gezielt unterstützen. Also hier nichts weglassen sondern zuführen. Heißt, am Ende hat man eh nur für ein Problem etwas zugeführt.
Kontraproduktiv wäre es wenn das Potenzmittel dann auf den Magen schlägt:)
 

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Statistik des Forums

Themen
69.528
Beiträge
1.068.013
Mitglieder
53.379
Neuestes Mitglied
Wiesen
Zurück
Oben