Mutter und Tochter Beziehungen

Biene67

Hallo, Heather!

Es ist echt bedrückend für mich, solche Zeilen wie deine zu lesen.
Eine Mutter sollte ja eine Unterstützung sein und nicht sowas, was du erlebst/erlebt hast.
Mal Trost aussprechen möchte- das ist echt traurig :traurigwink:

Meine Mama ist ja grad vor 2 Monaten an Brustkrebs erkrankt und es hat mich anfangs ganz schön umgeworfen.
Aber irgendwie hat es uns noch stärker zusammengeschweißt-
ich kann ihr jetzt mal was zurückgeben!
Sie ist eigentlich eher eine meiner besten Freundinnen und hat mir IMMER geholfen und hinter mir gestanden, obwohl ich schon immer viel Mist gebaut hab und ein hibbeliges, chaotisches Kind war. :rolleyes:

Jetzt kann ich IHR mal helfen und für sie da sein.
Ich weiß, sie würde mich NIE im Stich lassen- komme, was wolle und andersrum gilt das genauso.
Das ist ein superschönes Gefühl und mit solch einem Gefühl schafft man alles und denkt positiv. :)

Daher bin ich wirklich geschockt, wenn ich lese, was andere für Probleme mit ihrer Mutter haben, das ist so schrecklich traurig. :traurig:

LG, Biene :)
 
wundermittel
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Hallo Biene,

ich habe das von Deiner Mama bereits in einem Thread gelesen und kann nur sagen ich wünsche ihr bzw. auch Dir und Eurer Familie ganz viel Glück und Kraft, dass ihr diese schwierige Zeit übersteht. Es ist schön, dass Ihr eng miteinander verbunden seid und sie Dich daher an ihrer Seite hat. Das ist jetzt sehr wichtig für sie, dass Du einfach für sie da bist denn das gibt ihr auch immer wieder Mut.

Ich freue mich sehr wenn ich über eine Mutter-Tochter-Beziehung höre die, nicht unbedingt immer einfach, jedoch so voller Liebe ist, dass man sich der Unterstützung und der Hilfe immer bewusst sein kann. Einfach schön!
Und wer so zusammenhält kann ganz viele Hürden aus dem Weg räumen :daumendrueck:!

@ Hexe und Uta, danke für Eure Tipps und ich werde auf jeden Fall darüber nachdenken. Doch ich weiß nicht ob ich momentan überhaupt fähig bin davon etwas Abstand zu bekommen, obwohl, wie schon gesagt, geht es mir mit dieser jetzigen Situation besser wie vorher.
Aber trotz allem, ganz klar, ich wünsche meiner Mutter nichts böses und bemitleiden tue ich sie sowieso.


Liebe Grüße :wave:.

Heather
 
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Liebe Heather......,
mit Entsetzen hab' ich deine "Geschichte" hier eben gelesen - ich kann es irgendwie nicht fassen, was manche "Mütter" ihren Kindern antun. Ich denke zwar auch nicht, dass ich vollkommen bin (besonders seit 4 Jahren, wo meine Tochter in der Pubertät ist - oder sind's meine Wechseljahre?) Na, ich würde gerne mal sehen, was meine Tochter über mich schreiben würde, wenn sie gefragt werden würde?

Wie dem auch sei, ich wünsche Dir viel Glück, dass ihr noch ein friedliches Miteinander habt...irgendwie schade, wo man doch nur eine Mutter hat?!

Lieben Gruß :fans: Marina
 
regulat-pro-immune
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Hallo Marina,

meine Antwort ist suuuper spät, ich weiß, doch irgendwie habe ich das wohl übersehen :eek:).

Marina schrieb:
Ich denke zwar auch nicht, dass ich vollkommen bin
Das kann doch nun wirklich keine Mama von sich behaupten. Außerdem, sind es nicht gerade unsere eigenen Charakterzüge die unsere Kinder zu dem machen was sie sind bzw. sein werden :rolleyes:? Das ist doch ziemlich spannend! - oder meinst Du nicht auch?

Unser 12-jähriges Kind (also schon dezent pubertär ;)) sagt in letzter Zeit immer mal wieder zu mir "Ach Mama, Du bist so schrecklich erwachsen...".
Mich motiviert das immer ein bisschen die Welt aus den Augen unserer Kinder zu sehen und das ist manchmal echt lustig wenn man selbst merkt wie recht die Kids doch haben.


Liebe Grüße :wave:.

Heather
 

konfus

etwas späte habe ich diese interessanten Beiträge gelesen, Mutter/Tochter Beziehungen, ich bin eine der Mütter, die von ihren Kindern mit Beleidigungen und Rücksichtslosigkeit seit 30 Jahren überhäuft werden, jeder macht Fehler, auch ich habe sie gemacht. Überforderung als sehr junge Mutter, Exisstenzängste, Armut nach der Scheidung, sie bekamen nicht, was sie als (2) kleine Kinder gebraucht hätten, aber nicht nur ich habe da versagt, auch der Vater, nur ist der vor über 10 Jahren gestorben und nun hat er einen Glorienschein und ich bin offensichtlich alleine und an allem Schuld, aber was ist Schuld? ich habe sie geliebt, ich habe gerackert damit wir über die Runden kamen, habe meine Tochter als dann alleinerziehende Mutter unterstützt wo ich konnte, damit sie ab und zu eine Auszeit hatte, etwas unternehmen konnte, verreisen, beide finanziell unterstützt wenn ich es konnte, mir ihre hysterischen Ausbrüche angehört, wenn was nicht geklappt hat, ich habe mit Schlafstörungen und Deressionen reagiert, aber ich habe auch immer versucht mit meinen Problemen allein zurecht zu kommen, ausser gewissen technischen oder handwerklichen Dinge und auch da nur, wenn ich keinen Ausweg wusste. In all den Jahren hatte ich Vollzeit gearbeitet, teilweise auch noch nebenbei, hatte fast keine Kraft mehr, mir ein eigenes Leben aufzubauen, Freunde zu suchen, dann kamen immense gesundheitlichen Probleme dazu, am Schluss dieser Jahre steht Einsamkeit und Krankheit.
Auch ich als Kind hatte gelitten, als Nachkriegskind, als Flüchtlingskind, eine Mutter die stets alles getan hatte und doch immer am Ende ihrer Kräfte war, wir hatten es auch auch immer schwer miteinander, aber ich habe sie nie beleidigt, habe sie respektiert, im Rahmen ihrer Kraft hat sie alles getan was ihr möglich war.
Ich wollte alles besser machen, das Ergebniss ist aber noch schlimmer, wir Geschwister haben uns um unsere alte Mutter gekümmert, meine Kinder interessiert nicht, ob ich lebe oder tot bin.
Meine Schuldgefühle haben mich auch manipulierbar gemacht, konnte mich irgendwann nicht mehr wehren oder Grenzen setzen. Ich konnte tun was ich wollte, es war immer falsch und nie genug, meine Enkel wurden in dem gleichen Stil erzogen, die Oma ist nur da, wenn man was möchte, bzw. werden von mir ferngehalten.
Es gibt immer zwei Seiten der Medaillie, die ist Schuld der Eltern/Mütter, oder nicht besser wissen oder handeln können, auch Schuld der (erwachsenen) Kinder, das andere ist verzeihen, letzteres würde ich mir wünschen und auch etwas Annerkennung meiner Leistung in den letzten 30 Jahren.
Und wenn ich so zurückblicke haben meine Kinder auch eine menge Fehler bei ihren Kindern gemacht, andere wie ich, aber nicht weniger.
Ich wünschte mir, dass Kinder auch mal verzeihen können, oder ein neuer Anfang gemacht wird, wenn er auch nicht innig ist, aber doch ein friedliches miteinander.

Dies ist nun der Beitrag einer der Mütter, die offensichtlich versagt haben, aus unterschiedlichen Gründen.
 
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Hallo Konfus,

danke für Deinen Beitrag :).

Ich wünschte mir, dass Kinder auch mal verzeihen können, oder ein neuer Anfang gemacht wird, wenn er auch nicht innig ist, aber doch ein friedliches miteinander.
Eigentlich hatte ich ihr doch viele Jahre "verziehen". Auch war ich und auch mein Mann immer für sie da. Und nicht ich war die, die gejammert hat, kein Wort. Nein sie war immer diejenige die gejammert hat wie arm sie doch sei :eek:. Ein einziges Mal, als sie wieder einmal (in einer Weinlaune) von mir "getröstet" werden wollte gab ich ihr dann in ihren Leidensgesängen lediglich recht, dass sie keine gute Mutter war. Und ich denke das hat sie nicht verkraftet, das war der Anfang vom Ende. Wie konnte ich sie als "Königin" die alle Aufmerksamkeit immer für sich will (das ist keine Erfindung, damit haben meine Geschwister auch schon viel Groll gehegt) so beleidigen und als schlechte Mutter hinstellen... - kein Scherz, das kannst Du wörtlich nehmen!
Und erst dann, als sie sich mit ihrem Verhalten und ihren Taten immer mehr gegen mich, und vor allem auch gegen meinen Mann, gewendet hat wurde ich stutzig und irgendwann eben auch trotzig da ich dann erst richtig begriff was ich ihr anscheinend "angetan" habe mit dieser lediglichen Zustimmung auf ihr ewiges Gejammer.

Ich habe mich ja, falls Du alles gelesen hast ;), durchaus wieder versucht langsam anzunähern, jedoch stets mit dem Ergebnis, dass sie sich wieder einen Knaller leistete der dann alles zunichte machte. Ich kann ihr also nicht einmal den kleinen Finger reichen würde sie mir am liebsten den Arm ausreißen. Verstehst Du?

Es gab da auch noch ganz andere Sachen in meiner Kindheit die ich hier noch gar nicht beschrieben habe die mir erst in den letzten Jahren, seit ich selbst Kinder habe, so richtig bewusst wurden was sie aus Egoismus getan hat.

Und bei allem Verständnis, eine Mutter die es nicht einmal nötig hat für ein 10-jähriges Kind morgens den Hintern aus dem Bett zu bewegen habe ich absolut kein Verständnis. Das hat nämlich keinesfalls mit "können" zu tun sondern einfach mit nicht wollen oder als nötig ansehen. Oder was hältst Du davon, dass sie mir mal wegen einer Lappalie (vielleicht habe ich nicht auf´s Wort gehört, ich war lt. ihren Angaben nämlich ein außerordentlich liebes und braves Kind) aufdrängte, sie wolle mich nun nicht mehr haben... solange bis ich geweint habe... Hat das denn mit ihrer Situation zu tun oder eher doch mit reiner Willkür?

Wenn es sein muss reden wir auch einen Satz miteinander, aber ansonsten halte ich dem Frieden zuliebe besser Abstand. Ehrlich, sie tut mir aus tiefstem Herzen leid. Aber nicht weil sie so eine "arme" :cool: Frau ist, sondern weil sie so ist wie sie ist.


Liebe Grüße :wave:.

Heather
 

konfus

Hallo Konfus,

danke für Deinen Beitrag :).


Eigentlich hatte ich ihr doch viele Jahre "verziehen". Auch war ich und auch mein Mann immer für sie da. Und nicht ich war die, die gejammert hat, kein Wort. Nein sie war immer diejenige die gejammert hat wie arm sie doch sei :eek:. Ein einziges Mal, als sie wieder einmal (in einer Weinlaune) von mir "getröstet" werden wollte gab ich ihr dann in ihren Leidensgesängen lediglich recht, dass sie keine gute Mutter war. Und ich denke das hat sie nicht verkraftet, das war der Anfang vom Ende. Wie konnte ich sie als "Königin" die alle Aufmerksamkeit immer für sich will (das ist keine Erfindung, damit haben meine Geschwister auch schon viel Groll gehegt) so beleidigen und als schlechte Mutter hinstellen... - kein Scherz, das kannst Du wörtlich nehmen!
Und erst dann, als sie sich mit ihrem Verhalten und ihren Taten immer mehr gegen mich, und vor allem auch gegen meinen Mann, gewendet hat wurde ich stutzig und irgendwann eben auch trotzig da ich dann erst richtig begriff was ich ihr anscheinend "angetan" habe mit dieser lediglichen Zustimmung auf ihr ewiges Gejammer.

Ich habe mich ja, falls Du alles gelesen hast ;), durchaus wieder versucht langsam anzunähern, jedoch stets mit dem Ergebnis, dass sie sich wieder einen Knaller leistete der dann alles zunichte machte. Ich kann ihr also nicht einmal den kleinen Finger reichen würde sie mir am liebsten den Arm ausreißen. Verstehst Du?

Es gab da auch noch ganz andere Sachen in meiner Kindheit die ich hier noch gar nicht beschrieben habe die mir erst in den letzten Jahren, seit ich selbst Kinder habe, so richtig bewusst wurden was sie aus Egoismus getan hat.

Und bei allem Verständnis, eine Mutter die es nicht einmal nötig hat für ein 10-jähriges Kind morgens den Hintern aus dem Bett zu bewegen habe ich absolut kein Verständnis. Das hat nämlich keinesfalls mit "können" zu tun sondern einfach mit nicht wollen oder als nötig ansehen. Oder was hältst Du davon, dass sie mir mal wegen einer Lappalie (vielleicht habe ich nicht auf´s Wort gehört, ich war lt. ihren Angaben nämlich ein außerordentlich liebes und braves Kind) aufdrängte, sie wolle mich nun nicht mehr haben... solange bis ich geweint habe... Hat das denn mit ihrer Situation zu tun oder eher doch mit reiner Willkür?

Wenn es sein muss reden wir auch einen Satz miteinander, aber ansonsten halte ich dem Frieden zuliebe besser Abstand. Ehrlich, sie tut mir aus tiefstem Herzen leid. Aber nicht weil sie so eine "arme" :cool: Frau ist, sondern weil sie so ist wie sie ist.


Liebe Grüße :wave:.

Heather

Hallo Heather,
es war auch keine Kritik, sondern ledigleich ein Beitrag von der anderen Seite, ich weiss auch aus eigener Erfahrung im Austausch mit anderen Müttern, das viele ihr Fehlverhalten nicht sehen wollen oder können, oft ist es dann pures Selbstmitleid der Mütter. Ich kann Dich und Deine Geschichte gut verstehen, da würde ich als Tochter genauso handeln, Du hast es versucht und sie hat offensichtlich nichts dazu gelernt.
Ich wünschte mir in meinem Fall, ich könnte mal sagen, es tut mir leid, was ihr alles an schlechten Erfahrungen mit mir oder besser gesagt, mit euren Eltern gemacht habt, bitte verzeiht mir. Ich wünschte mir, dass mal einer meiner Kinder auf mich zu kommt und mir sagt, wir haben auch gelitten oder einfach nur die Dinge anspricht und ich dann antworten kann in irgendeiner Weise sich auf was neues einlässt.
Ich mache hundertmal den Anlauf und bekomme es nicht hin, leider habe ich auch in den letzen Jahren viele Wunden davon getragen,das erschwert die Sache, auch weil ich Angst habe vor Agressionen, vielleicht schaffe ich es nochmal, vielleicht noch vor meinem Tod, auch meinen Kindern zuliebe, damit sie freier leben können.
Mit manchen Dingen muss man einfach leben (können)

Liebe Grüße
Konfus
 
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liebe Konfus, :)

ich kann deinen Schmerz gut verstehen, und auch deine Angst vor der Konfrontation mit deinen Kinder. Besonders wenn man schon so viele Wunden hat kann man es kaum ertragen weiter verletzt zu werden.

Haben denn deine Kinder schon einmal agressiv reagiert auf einen Versuch von dir um Verzeihung zu bitten, oder hat dich deine Angst bisher von jedem Versuch abgehalten?

liebe Grüße von hexe :hexe:
 
regulat-pro-immune

konfus

liebe Konfus, :)

ich kann deinen Schmerz gut verstehen, und auch deine Angst vor der Konfrontation mit deinen Kinder. Besonders wenn man schon so viele Wunden hat kann man es kaum ertragen weiter verletzt zu werden.

Haben denn deine Kinder schon einmal agressiv reagiert auf einen Versuch von dir um Verzeihung zu bitten, oder hat dich deine Angst bisher von jedem Versuch abgehalten?

liebe Grüße von hexe :hexe:
Hallo Hexe,

Versuche habe ich gestartet, aber ich bin nicht angekommen, entweder habe ich Gleichgültigkeit gespürt oder Agression, aber vielleicht habe ich zumindest bei meiner Tochter nicht deutlich gemacht, dass ich mit ihr reden möchte, aber da ist auch die grösste Agression vorhanden.
Natürlich ist es schwer, sich Versagen einzugestehen, natürlich habe ich Angst davor, als nur schlechte Mutter dazustehen, aber was ich da so an Beiträgen von verschiedenen gelesen habe, waren meine sicherlich nicht Gleichgültigkeit oder Egoismuss, letzteres war vielleicht auch mal vorhanden, aber nicht als sie klein waren, ich habe sie versorgt, habe versucht eine gute Mutter zu sein, ist nicht gelungen.
Leider darf ich auch nicht sagen, dass ich nicht alleine verantwortlich für alles bin, denn wie ich schrieb,der Vater ist tot und im Verhalten meiner Kinder entdecke ich auch das Verhalten ihres Vaters, Schikane, nicht den eigenen Anteil sehen wollen und nie an irgendwas Mitschuld zu haben, leider, aber ich da rede ich von den längst erwachsenen Kindern.

Vielleicht bin ich mal so stark, dass ich es schaffe, wäre für alle gut.
 
Themenstarter
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Hallo Konfus,

ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Dich mit Deinen Kindern irgendwann versöhnen kannst. Vielleicht solltest Du erneut einen Anlauf wagen und versuchen in aller Deutlichkeit auf die schwierige Situation damals hinzuweisen. Bereite Dich vor, damit Du Deinen Kindern die Antworten geben kannst auf die sie vielleicht schon ganz lange warten.

Es würde mich freuen hier im Thema irgendwann lesen zu können, dass zwischen Euch wieder eine Art Harmonie herrscht :).


Liebe Grüße und alles Gute dafür :wave:.

Heather
 

konfus

Hallo Konfus,

ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Dich mit Deinen Kindern irgendwann versöhnen kannst. Vielleicht solltest Du erneut einen Anlauf wagen und versuchen in aller Deutlichkeit auf die schwierige Situation damals hinzuweisen. Bereite Dich vor, damit Du Deinen Kindern die Antworten geben kannst auf die sie vielleicht schon ganz lange warten.

Es würde mich freuen hier im Thema irgendwann lesen zu können, dass zwischen Euch wieder eine Art Harmonie herrscht :).


Liebe Grüße und alles Gute dafür :wave:.

Heather

Hallo Heather,

auf alle Fälle werde ich mich weiter bemühen, ob es zwischen uns nochmal Harmonie gibt, wag ich zu bezweifeln, eher Waffenstillstand von ihrer Seite aus, aber es kann gut sein, dass es mir wichtig ist, mal die Dinge anzusprechen und ich dann schon erleichtert bin und wieder normaler leben kann.
Aber ich kann mich erinnern, dass meine Mutter auch immer reden wollte, aber wir Kinder wollten von der Vergangenheit nichts mehr wissen, sie ist damit gestorben.
Kann ja sein, dass sowas auch normal ist, dass in einem gewissen Alter niemand mehr von den Dingen wissen will, die vor 30 Jahren waren, bei uns waren sie wohl zu schmerzlich.
Liebe Grüße
Konfus
 
Themenstarter
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Hallo Konfus,

Konfus schrieb:
ob es zwischen uns nochmal Harmonie gibt, wag ich zu bezweifeln
mit Harmonie meinte ich nicht unbedingt, dass Ihr zusammen in Urlaub fahrt ;) sondern ein ruhiger und fairer Umgang miteinander :). Ich hoffe jedenfalls Ihr schafft das.


Liebe Grüße :wave:.

Heather
 

konfus

Hallo Konfus,


mit Harmonie meinte ich nicht unbedingt, dass Ihr zusammen in Urlaub fahrt ;) sondern ein ruhiger und fairer Umgang miteinander :). Ich hoffe jedenfalls Ihr schafft das.


Liebe Grüße :wave:.

Heather

ersteres ist wohl nicht mehr möglich:D und wäre auch nicht normal, aber Du hast recht, eine ruhiger und fairer Umgang, das würde ich mir wüschen, ich arbeite daran.
Danke und
Liebe Grüße
Konfus
 
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Nun, liebe Heather...kein Problem.....
(wenn alles so einfach im Leben wäre....das wäre zu schön!)

Über diesem Kommentar musste ich schmunzeln:

Unser 12-jähriges Kind (also schon dezent pubertär ;)) sagt in letzter Zeit immer mal wieder zu mir "Ach Mama, Du bist so schrecklich erwachsen...".

Heather
Meine 18-jährige Tochter sagt eher: "Mams, nun sei nicht so verrückt kindisch - Du bist doch erwachsen!""
Tja, so unterschiedlich ist doch manche Meinung

Lieben Gruß
und
ein gesundes und frohes NEUES Jahr
wünscht Marina
 
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Hallo Marina,

diese Variante kenne ich durchaus auch, jedoch die von mir genannte kommt bei uns wesentlich öfter auf den Tisch. Allerdings glaube ich, unsere Kinder sind von uns so einiges gewohnt da mein Mann und ich manchmal ganz schön Blödsinn machen können... ;).

Ich wünsche Dir ebenfalls ein tolles Jahr 2010!


Liebe Grüße :wave:.

Heather
 

konfus

Hallo Marina,

diese Variante kenne ich durchaus auch, jedoch die von mir genannte kommt bei uns wesentlich öfter auf den Tisch. Allerdings glaube ich, unsere Kinder sind von uns so einiges gewohnt da mein Mann und ich manchmal ganz schön Blödsinn machen können... ;).

Ich wünsche Dir ebenfalls ein tolles Jahr 2010!


Liebe Grüße :wave:.

Heather

Hallo Heather,

aber auf alle Fälle hast Du trotz problematischer Kindheit und Mutter Deine Familie gut hinbekommen, einfach toll, ich beneide Dich.

Liebe Grüße
Konfus
 
Themenstarter
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25.09.07
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Hallo Konfus,

auch ich bin keine perfekte Mutter, das ist niemand. Doch versuche ich meinen Kindern einfach Geborgenheit und Liebe zu geben und vor allem wenn irgendwie möglich immer ein offenes Ohr für sie zu haben. Sie sollen einfach das Gefühl haben sich immer auf mich verlassen zu können. Ich denke das ist schon die halbe Miete.

Aber, sprechen wir uns in 10-20 Jahren nochmal, dann werden wir sehen ob mein "Konzept" tatsächlich einigermaßen funktioniert... :D.


Liebe Grüße :wave:.

Heather
 

konfus

Hallo Konfus,

auch ich bin keine perfekte Mutter, das ist niemand. Doch versuche ich meinen Kindern einfach Geborgenheit und Liebe zu geben und vor allem wenn irgendwie möglich immer ein offenes Ohr für sie zu haben. Sie sollen einfach das Gefühl haben sich immer auf mich verlassen zu können. Ich denke das ist schon die halbe Miete.

Aber, sprechen wir uns in 10-20 Jahren nochmal, dann werden wir sehen ob mein "Konzept" tatsächlich einigermaßen funktioniert... :D.


Liebe Grüße :wave:.

Heather

Hallo Heather,

bestimmt,bei Euch ist Humor da, denn in dem Alter waren meine schon problematisch und agressiv mir gegenüer, auch wenn ich mich auch um Liebe, Geborgenheit und Verlässlichkeit bemüht hatte, aber eben nicht hinbekommen.
Aber es ist schon auch so, dass in einem bestimmten Alter oft die Abrechnung mit Fehlern der Eltern, insbesondere der Mutter kommt, höre ich von vielen.
Aber ich habe ja Geschwister, die haben nicht weniger mitgemacht wie ich, da gibt es aber solche Problematik wie bei mir mit meinen Kindern nicht, die Tochter meiner Schwester sagte mal mit ca 35 Jahren, ab einem bestimmten Alter ist jeder für sich und sein Verhalten selbst verantwortlich und nicht immer die Mutter/Eltern haben an allem schuld, aber meine Schwester hat auch keine gescheiterte Ehe hinter sich und keinen Mann der sie ständig heruntermachte oder für alles was geschieht verantwortlich gemacht hat. Da bin ich wieder mit meiner Theorie, niemals ist einer allein verantwortlich, nicht wenn Mutter und Vater vorhanden sind.
Liebe Grüße
Konfus
 
regulat-pro-immune
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27.10.09
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Liebe Konfus

Wenn es Deine Kinder nicht können

Es ist eine grosse Leistung von Dir Deine zwei Knirpse gross bekommen zu haben!

Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, voll zu arbeiten und noch Kinder - Hausaufgaben und Haushalt auf die Reihe zu bekommen ist weiss Gott nicht leicht.

Da aber anscheinend Deine Kinder doch ''ordentlich'' geraten sind und anscheinend auch recht ''anständig'' im Leben stehen, ist DIR das doch GUT gelungen.

BRAVO - darauf sollst und kannst Du stolz sein!

Richtig, ich sage auch; Irgendwann kann man die Eltern nicht mehr verantwortlich zu machen ... wer es dennoch tut - ist meiner Meinung nach ein Feigling - der nicht die grösse hat auch einmal vor der eigenen Haustüre zu kehren.

Als glückliches Scheidungskind habe ich bereits bei meiner eigenen Mutter erlebt wie anstrengend es ist - zwei Kinder fast alleine gross zu bekommen.

Wollte dies immer vermeiden - so wie Du - nun ich bin auch geschieden - meine Kleine ein fast Einzelkind - und um ehrlich zu sein, meine Mutter hat alles einiges besser auf die Reihe gekriegt.

Ich habe ich ein gutes Verhältnis (nun) zu meiner Tochter und mit jetzt bald 16 Jahren kann Sie so einiges besser verstehen und auch einsehen!

Dennoch es gab Zeiten da liess ich mir so einiges gefallen von meiner Tochter, das lag dann an mir, mich durchzusetzen und auch Grenzen zu ziehen.

Heute weiss Sie sehr genau, dass Eltern NICHT perfekt sind, Fehler machen - aber in der Situation immer für die Kinder entscheiden, dies nach bestem Wissen und Gewissen.
Wie es dann effektiv heraus kommt - ja DAS weiss man immer erst im Nachhinein.

Nun noch einmal zu Dir Konfus
Wenn Du nur Unverständnis erntest, so bleibt Dir wohl nichts anderes übrig als dich von Deinen Kindern abzugrenzen - auch zu verabschieden.

Denn Verwandtschaft heisst noch lange nicht sich lieben zu müssen - dies klingt hart aber ist es denn nicht so????!!!

Nicht umsonst gibt es das Sprichwort
eine Mutter kann 10 Kinder durchbringen
10 Kinder schaffen es jedoch kaum eine Mutter durchzubringen.

Will heissen, dass sich die Kinder nicht per se um die Eltern / Mütter kümmern, sie sehen keine Veranlassung dazu. Im schlimmsten , Deinem Fall, auch kein liebes Wort sondern nur noch Forderungen.

Das ist sehr traurig, jedoch anscheinend ein Fact.

Ich hoffe Du verstehst mich richtig Konfus... Du solltest der wichtigste Mensch in Deinem Leben sein...

Ein Buchtip -> Ich stehe nicht mehr zur Verfügung -> Olaf Jacobsen - gibt es auch als Onlineversion

Sei lieb umarmt
Morja
 

konfus

Liebe Konfus

Wenn es Deine Kinder nicht können

Es ist eine grosse Leistung von Dir Deine zwei Knirpse gross bekommen zu haben!

Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, voll zu arbeiten und noch Kinder - Hausaufgaben und Haushalt auf die Reihe zu bekommen ist weiss Gott nicht leicht.

Da aber anscheinend Deine Kinder doch ''ordentlich'' geraten sind und anscheinend auch recht ''anständig'' im Leben stehen, ist DIR das doch GUT gelungen.

BRAVO - darauf sollst und kannst Du stolz sein!

Richtig, ich sage auch; Irgendwann kann man die Eltern nicht mehr verantwortlich zu machen ... wer es dennoch tut - ist meiner Meinung nach ein Feigling - der nicht die grösse hat auch einmal vor der eigenen Haustüre zu kehren.

Als glückliches Scheidungskind habe ich bereits bei meiner eigenen Mutter erlebt wie anstrengend es ist - zwei Kinder fast alleine gross zu bekommen.

Wollte dies immer vermeiden - so wie Du - nun ich bin auch geschieden - meine Kleine ein fast Einzelkind - und um ehrlich zu sein, meine Mutter hat alles einiges besser auf die Reihe gekriegt.

Ich habe ich ein gutes Verhältnis (nun) zu meiner Tochter und mit jetzt bald 16 Jahren kann Sie so einiges besser verstehen und auch einsehen!

Dennoch es gab Zeiten da liess ich mir so einiges gefallen von meiner Tochter, das lag dann an mir, mich durchzusetzen und auch Grenzen zu ziehen.

Heute weiss Sie sehr genau, dass Eltern NICHT perfekt sind, Fehler machen - aber in der Situation immer für die Kinder entscheiden, dies nach bestem Wissen und Gewissen.
Wie es dann effektiv heraus kommt - ja DAS weiss man immer erst im Nachhinein.

Nun noch einmal zu Dir Konfus
Wenn Du nur Unverständnis erntest, so bleibt Dir wohl nichts anderes übrig als dich von Deinen Kindern abzugrenzen - auch zu verabschieden.

Denn Verwandtschaft heisst noch lange nicht sich lieben zu müssen - dies klingt hart aber ist es denn nicht so????!!!

Nicht umsonst gibt es das Sprichwort
eine Mutter kann 10 Kinder durchbringen
10 Kinder schaffen es jedoch kaum eine Mutter durchzubringen.

Will heissen, dass sich die Kinder nicht per se um die Eltern / Mütter kümmern, sie sehen keine Veranlassung dazu. Im schlimmsten , Deinem Fall, auch kein liebes Wort sondern nur noch Forderungen.

Das ist sehr traurig, jedoch anscheinend ein Fact.

Ich hoffe Du verstehst mich richtig Konfus... Du solltest der wichtigste Mensch in Deinem Leben sein...

Ein Buchtip -> Ich stehe nicht mehr zur Verfügung -> Olaf Jacobsen - gibt es auch als Onlineversion

Sei lieb umarmt
Morja

Hallo Morja,

danke für die tröstlichen Worte und auch für das Verständniss, ich habe mich versucht abzugrenzen, aber ich leide darunter, auch weil ich durch viele Krankheiten aus der Bahn geworfen wurde und deshalb auch recht einsam geworden bin, ich vestehe meine Kinder nicht und irgendwie sind sie mir auch fremd geworden,aber ich liebe sie trotzdem, manchmal habe ich sogar das Gefühl sie hassen mich. Warum die nicht sehen, was ich trotz aller Schwierigkeiten für sie beide geleistet habe, geholfen habe wo ich konnte, da war wenn sie mich brauchten, (ich spreche jetzt von den erwachsenen Kindern), da müsste man doch auch mal sagen können, gut das eine war schlecht, dafür hat sie in den letzten 30 Jahren viel geleistet und war da und fast immer war sie da, wenn wir sie brauchten, aber auch da sehen sie nur, wenn ich mal nicht konnte und einmal sogar in meiner Not nein gesagt habe, das halten sie mir beide heute noch vor, tut mir im nachhinein auch wieder leid. Wenn ich wieder mal angebrüllt und fertig gemacht wurde, oft ohne grossen Anlass, weil einer von ihnen gerade schlecht gelaunt, überarbeitet oder sonstwas war und ich evtl. noch was sagen oder gar haben wollte, es waren so viel Demütigungen, auf die habe ich dann auch manchmal reagiert , das hat dann alles noch schlimmer gemacht.
Ich habe mich viel mit anderen Müttern unterhalten, eine sagte mir, sie hat viel Fehler auch aus Überforderung gemacht, ähnlich wie ich, aber ihre Kinder sagten dann zu ihr, das hast du längst wieder gut gemacht...wenn ich das nur mal höhren würde.
Fehler sind auf beiden Seiten gemacht worden, aber ich denke, ich kann nicht zur Ruhe kommen, wenn ich nicht wenigstens nochmal versuche, ein Gespräch zu führen.
Und eines merke ich immer wieder, sie fühlen sich verletzt, ich habe wohl nicht das recht auch verletzt zu sein.
Liebe Grüße
Konfus
 
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