MB und glutenfreie Ernährung

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hallo Leute,

bin ein MB in der Hemmerterapie Phase. Und ich habe Riesenschwierigkeiten mit der Einstellung der Medikamente. Meine Werte schwanken wie wild :-(.

Mir wurde mal gesagt, dass glutenfreie Ernährung die SD-Werte stabilisieren könne und eine Spontanheilung begünstige. Hat hier ein MBler Erfahrung damit? Gute / Schlechte?

Freu mich auf Eure Auskunft

Grüsse Beetle
 
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Hallo bluebeetle,

ob eine glutenfreie Ernährung generell bei MB hilft, kann ich nicht sagen. Vielleicht einfach ausprobieren?
Ich denke, die Ernährung spielt immer eine Rolle, vor allem, falls man Allergien und/oder Intoleranzen hat. Aber da gibt es eben dann nicht nur das Gluten, das Probleme machen kann sondern auch Laktose, Histamin und Fruktose. LI und FI kann man per Atemtest in etwa testen lassen; - Histamin eher durch eine Eliminationsdiät, ebenso wie das Gluten. Mehr Infos dazu findest Du hier im Forum, z.B. im Wiki bzw. in den entsprechenden Rubriken.

Es gibt aber sonst eine Reihe von Maßnahmen, die helfen können:

Morbus Basedow (Basedow-Krankheit) Therapie: Ernährung und Bewegung, Entspannung, Myxödem - Onmeda.de

Grüsse,
Oregano
 

Bei Schilddrüsenproblemen kann der Baubiologe hilfreich sein

Forschungen zeigen den Einfluss von elektromagnetischer Strahlung auf hormoneller Ebene.
So werden Stresshormonspiegel erhöht und die der glücklich machenden Nervenbotenstoffe vermindert. Gleiches gilt für Testosteronwerte bei Männern. Weiter wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin gehemmt usw.

Solche hormonellen Störungen bleiben nicht ohne Folgewirkung im menschlichen Körper. Deshalb gilt es, sich möglichst vor hoher elektromagnetischer Strahlung zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von Elektrosmog im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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21.05.11
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Ich würde das auf jeden Fall von einem Gastroenterologen untersuchen lassen auf Zöliakie bevor ich auf glutenfrei gehe. Denn nach einer gewissen Zeit glutenfrei ist es fast unmöglich die schlimmere Variante, also die Zöliakie noch zu diagnostizieren. Es ist aber sehr wichtig in den Konsequenzen zu wissen, ob man eine Zöliakie oder aber eine Glutensensivität hat! Ein Zöli hat, wernn er die Diät nicht hundert pro einhält allein für Darmkrebs ein wesentlich erhöhtes Risiko!
Der Gastro wird eine Antikörperbestimmung machen. 10% haben keine. Deshalb gehört zur vollständigen Diagnostik eine Dünndarnbiopsie per Magenspiegelung.

Also ich kenne eine Frau, die hat auch MB und ich bin mir sicher, sie ist ein Zöli seit Kindes Beinen an: Sie ist körperlich mit über 30 sehr unterentwickelt, hat Asthma, viel zu dünn und blass.

Ich würde dem nachgehen mit Hilfe des Gastros erst mal, wenn es da ein negatives Ergebnis gibt, Glutensensivität durch Auslass über 2 Monate austesten. Ich sage extra 2 Monate, obwohl das häufig anderes geschrieben steht, weil die Zöli nahtlos in die GS übergeht.

Alles Gute.
Claudia.
 
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hallo zusammen,

danke für Eure Antworten. Ich glaube, ich muss mich mal informieren, was die Symptome für die Zöliakie sind. Aktuell merke ich eigentlich keine Nahrungsmittelunverträglichkeiten... ausser mein MB ist natürlich eine solche.

Gruss
Beetle
 
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21.05.11
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Was willst Du denn merken bzgl . der Zöliakie, ich habe auch nichts gemerkt, mein Onkel auch nicht. Dass man da heftige Probleme mit MagenDarm hat, ist ein alter Hut, Heute ist die Z, heute meistens nicht vordergründig von derlei geprägt. Ansonsten kann so ziemlich alles vorkommen.....
Die Z. gilt als das Chamäleon der Krankheiten und wird sehr häufig nicht erkannt oder erst sonstwann. Bei mir hat das kein Arzt gesehen, bei meinem Onkel auch nicht.....

Schau mal hier:
Zöliakie: Starker Anstieg der Darmerkrankung

Du könntest auch noch mal im Zöliakietreff nachfragen oder reinschauen...

Häufig schmiert der Stuhl und riecht eher vergoren.

Alles Gute.
Claudia.
 
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