"Masern, Corona & Impfpflicht - was Du jetzt wissen solltest!"

wundermittel
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25.08.20
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Mal eine ernst gemeinte Frage zum Verständnis. Nach offiziellen Zahlen haben ja bereits über 4 Millionen Menschen in D eine Coronainfektion durchgemacht und sollten somit immun sein. Ich setze für die Dunkelziffer mal einen Faktor 5 an, dann lägen wir bei 20 Millionen, also etwa 25 % der Bevölkerung. Wieso wird das bei der Impfkampagne ("85 % müssen geimpft sein") nicht berücksichtigt? Woher wissen wir, dass die 85 % Immunität nicht schon längst erreicht sind? Für mich macht das alles keinen Sinn.
 
regulat-pro-immune
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Es macht keinen Sinn @Grantler ,

aber was machen sie dann mit den Millionen von Impfstoffdosen, mit denen der Staat mit der Pharma in Geschäftsverbindung steht?

Weiter vermute ich, dass diese Impfung eine Bedeutung hat, welche weiß ich nicht und deshalb soll jeder damit infiziert werden, zumindest so viele wie möglich.

Gruß
Mara
 
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Hallo, Mara, da haben sich auch andere Gedanken drüber gemacht:

„Was bringt den Doktor um sein Brot?/ a) Die Gesundheit, b) der Tod./ Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,/ uns zwischen beiden in der Schwebe.“
―Eugen Roth

Weiter vermute ich, dass diese Impfung eine Bedeutung hat, welche weiß ich nicht und deshalb soll jeder damit infiziert werden, zumindest so viele wie möglich.

Vielleicht kannte Eugen Roth die Antwort?

Gruß
Maheeta
 
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Wieso wird das bei der Impfkampagne ("85 % müssen geimpft sein") nicht berücksichtigt? Woher wissen wir, dass die 85 % Immunität nicht schon längst erreicht sind? Für mich macht das alles keinen Sinn.
Und es werden jetzt, und auch für die Zukunft, keine Mittel und Wege und Vorgehensweisen entwickelt, wie man damit umgehen kann, wie man das überhaupt feststellen kann. Alles soll so (furchtbar) global und digital sein, aber die Gesundheit, die Immunität oder der Immunstatus ist irgendwie gar nicht wirklich global (feststellbar). Man "weiß" offenbar nur impfen impfen impfen, alles andere ist "rechts" - und 'das Recht' leidet dabei sehr! Keiner weiß angeblich, warum das unbedingt so sein muss, und es scheint vielen auch gar nicht wichtig zu sein hinter ihrem Sicherheitsinfektionsschutz!
 
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Ich setze für die Dunkelziffer mal einen Faktor 5 an, dann lägen wir bei 20 Millionen, also etwa 25 % der Bevölkerung.
Die Dunkelziffer lag 2020 bei ca. 4-5 und liegt jetzt bei ca. 2.
Die geringe und im Pandemieverlauf deutlich gesunkene Untererfassung in Deutschland (von etwa Faktor vier bis fünf auf etwa Faktor zwei) zeigt, dass SARS-CoV-2-Infektionen gut im Meldesystem abgebildet werden.
Nachweis: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/37/Art_02.html

Dort in dem Bulletin-Artikel auch eine Übersicht über sämtliche deutsche Studien zur Antikörperhäufigkeit in der Bevölkerung. Allerdings werden zu wenige solcher Seroprävalenzstudien gemacht, die meisten bilden nur die frühe Phase ab, und das hilft jetzt wenig. Jedenfalls ist 25% viel zu hoch geschätzt.
 
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regulat-pro-immune
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05.04.08
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Also, wir hatten gestern Gäste aus Deutschland, die sich definitiv nicht impfen lassen wollen, aber gleichzeitig erzählten, dass ein Bekannter von ihnen seinen Vater und seinen Bruder an Covid-19 verloren hat. Der Bekannte wollte sich trotzdem nicht impfen lassen und ist letzte Woche dann auch daran verstorben.

In einem Beitrag von einem Krankenhaus in Köln - Intensiv war voll belegt mit Ungeimpften im Alter von 21- 50 Jahren, jetzt noch zu 2 Drittel belegt, von denen einige nicht überleben werden.

Und wenn ich das höre, und das sind keine Einzelfälle, dann frage ich mich schon, ist das notwendig? Was wäre, wenn diese Menschen geimpft gewesen wären, würden sie heute noch leben?

Mich macht das schon nachdenklich, wenn ich an die betroffenen Familien denke. Und ich frage mich dann bei diesem pauschalen Gehetze gegen die Impfung in diesem Tonfall, der teilweise herrscht, wo denn die Empathie für diese Schicksale geblieben ist.
 

Kate

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16.11.04
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Bist Du denn inzwischen geimpft?

Ich frage aus Interesse, denn auch bei Dir war ja Skepsis verhanden und Gründe, erstmal warten zu wollen.

Ich habe kürzlich meinen früher schon erwähnten, allgemein impfkritischen ("für freie Impfentscheidung") und besonders der C-Impfung gegenüber kritischen Hausarzt noch einmal dazu befragt (der ist jetzt sogar "in die Politik" gegangen, in eine recht neue Partei, die u.a. für freie Impfentscheidung eintritt, das aber nur am Rande). Auch, ob er einen Unterschied zwischen den Impfstoffen mache. Er sagte, es gäbe demnächst einen Peptid-Impfstoff (@evalesen - Eva hat das ja auch schon öfters erwähnt), dieser könnte womöglich vergleichsweise risikoarm sein. Wenn ich es richtig verstanden habe, soll dieser im Oktober zugelassen werden?!

Ich wünsche mir, wie schon an anderer Stelle geschrieben, dass wir hier möglichst diskutieren, ohne (noch weiter) zu polarisieren. Mich lassen weder C-Tote noch Impfnebenwirkungen oder -schäden (ich schrieb ja kürzlich dazu etwas aus meinem Umfeld) unberührt.

Gruß
Kate
 
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10.01.04
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In der Schweiz gelten bei der Einreise ab 20. September neue Regeln:

Quelle: Briefing der NZZ vom 18.9.21
...
Ab Montag, 20. September, müssen laut Bundesratsbeschluss Personen ab 16 Jahre, die nicht geimpft oder genesen sind, bei der Einreise in die Schweiz einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorlegen. Dies gilt unabhängig vom Verkehrsmittel. Ein zweiter Test muss vier bis sieben Tage nach der Einreise erfolgen. Ausserdem müssen ab Montag alle Einreisenden ein Einreiseformular (SwissPLF) ausfüllen. Ohne Tests und Formular drohen Bussen von bis zu 200 Franken. Ausgenommen sind Personen im Transit durch die Schweiz, Grenzgänger und Personen, die aus Grenzgebieten einreisen. Zum Bericht
Das ändert sich für Einreisende aus Ländern ausserhalb des EU/Efta-Raumes: Ab 20. September können geimpfte Personen von ausserhalb des EU/Efta-Raumes ein Schweizer Covid-Zertifikat erhalten, sofern sie mit einem von der EU anerkannten Impfstoff geimpft sind: Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson. Nur in einer Übergangsphase bis zum 10. Oktober sollen sämtliche ausländische Impfnachweise akzeptiert werden. ...​
 
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05.04.08
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Bist Du denn inzwischen geimpft?
Nein, aber ich trage mich mit dem Gedanken. Wenn ich gesund wäre, hätte ich mich schon längst impfen lassen, denn ich will auch wieder öfters nach Deutschland mit dem Flugzeug pendeln und ich denke, dass die Ansteckungsgefahr dabei, dann auch schon höher ist.

Und vor allem - ich bedauere, dass es keinen Impfstoff gegen EBV gibt, denn was dieser Virus meiner Gesundheit angetan hat, macht mich so wütend und wenn ich dann höre, dass Sarscov2 EBV wieder reaktivieren kann... Und gleichzeitig dann natürlich auch die Frage, inwieweit ein Impfstoff dort auch ansetzt... Man ist hin- und hergerissen...

Meine Gäste erzählten mir gestern, dass eine Freundin mit MS sagte, sie wurde von ihrer Hausärztin angerufen, sie solle sich nicht impfen lassen, es gäbe eine neue Studie zu MS und Impfung. Ich suchte danach, konnte aber nur eine Beobachtungsstudie finden, die erst anläuft. In der großen MS-Gruppe in FB haben wiederum viele die Impfung gut vertragen, andere bekamen Schübe und erneute Läsionen...

Auf eine risikoärmere Impfung würde ich mich einlassen...
 
regulat-pro-immune
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12.05.11
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Dann lass es halt 10-15 % sein, die Fragestellung bleibt trotzdem bestehen, wieso das keine Rolle spielen soll und nur Impfungen "zählen".
Richtig, ich habe mich das auch gefragt. Sind es die Kosten, die man vermeiden will? Ist es die Komplexität, die man dadurch in die Impfwerbung einführen würde und für die man das Volk für zu einfach gestrickt hält? Ist es Zögerlichkeit im Aufgreifen neuer medizinischer Erkenntnisse? Einen vernünftigen Grund kann ich nicht sehen.
 
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12.05.11
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Tja, was war es tatsächlich - zB eine Lungenentzündung nur mit oder wirklich aufgrund SARS-CoVirus-2
Damit man das in seiner Größenordnung mal einschätzen kann:
Abrechnungsdaten einer großen Krankenkasse, der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See, geben Hinweise auf das Ausmaß der so entstehenden Verzerrung. Ihren Abrechnungsdaten zufolge hatten 20 Prozent der Patienten, die 2021 bislang mit nachgewiesener Covid-Infektion in Kliniken lagen, nur einen symptomlosen Nebenbefund.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutsch...ona-Indikator-beruht-auf-falschen-Zahlen.html

Die Zahlen der gemeldeten schweren Fälle im Krankenhaus müssen also in D möglicherweise um 20% nach unten korrigiert werden. Bei Lungenentzündungen (ich hatte das schon mit Absicht genannt, weil es das Symptom war, mit dem die Krankheit anfangs überhaupt auffiel) dürfte es aber extrem selten sein, daß jemand eine hat plus einen Virus-Nachweis, aber seine Lungenentzündung nicht als Folge des Virus hat.
 
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20.08.09
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Also, wir hatten gestern Gäste aus Deutschland, die sich definitiv nicht impfen lassen wollen, aber gleichzeitig erzählten, dass ein Bekannter von ihnen seinen Vater und seinen Bruder an Covid-19 verloren hat. Der Bekannte wollte sich trotzdem nicht impfen lassen und ist letzte Woche dann auch daran verstorben.
Das ist schrecklich und es ist wichtig, über solche Schicksale immer wieder zu erzählen.
In einem Beitrag von einem Krankenhaus in Köln - Intensiv war voll belegt mit Ungeimpften im Alter von 21- 50 Jahren, jetzt noch zu 2 Drittel belegt, von denen einige nicht überleben werden.
Es frustriert mich sehr, aber solche Berichtige glaube ich so pauschal nicht. Wer weiß, ob die Menschen auf der Intensiv an Corona gestorben sind oder ob sie irgendwann Corona hatten und halt noch positiv testen, wie es Prof. Dr. Bertram Häussler hier beschreibt. (80% der Todesfälle).

Am Rande: Ein Bekannter von uns arbeitet mit Bertram Häussler zusammen und kennt ihn persönlich. Er ist definitiv kein Verschwörungstheoriker.


Und wenn ich das höre, und das sind keine Einzelfälle, dann frage ich mich schon, ist das notwendig? Was wäre, wenn diese Menschen geimpft gewesen wären, würden sie heute noch leben?
Natürlich zählt dieses Argument pro Impfung, vor allem, wenn ein Verwandter oder Bekannter betroffen ist.

Dennoch gibt es für die meisten schwer von Coronainfektionen Betroffenen Prädispositionen. Als erste Maßnahme mag es ja sinnvoll sein, auf Lockdowns und Impfungen für die gesamte Gesellschaft zu setzen. Nach 1 1/2 Jahren müsste die moderne Medizin allerdings soweit sein, jene Menschen mit Disposition über das Risiko zu informieren und jene zu schützen bzw. möglicherweise zu impfen.

Bei allen anderen ohne Disposition für schwere Verläufe geht es um das Risiko der Entzündungsreaktion - und die kann man von der Impfung genauso haben wie von der Infektion.
 
regulat-pro-immune
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12.05.11
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Die Kosten für die flächendeckende Antikörpertestung. Es reicht ja nicht zu sagen, wir haben da per Stichprobe die Vermutung, daß 15% die Infektion schon durchgemacht haben, weil diese 15% nicht automatisch alle ungeimpft sind.

Wenn du es ohne Antikörpertestung machen willst und eine Einschätzung der gesamtgesellschaftlichen Immunität haben willst, kannst du nur rechnen: 63% geimpft (oder whatever) + 15% vom Rest immun = 68,5%
 
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09.09.08
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Wuhu,
In der Schweiz gelten bei der Einreise ab 20. September neue Regeln:

Quelle: Briefing der NZZ vom 18.9.21
ist ja interessant... auch, eher noch interessanter ist aber, finde ich, weil nicht so vorhersehbar:

uncutnews.ch/einreisenden-aus-israel-werden-nach-portugal-nun-auch-in-schweden-untersagt/
September 6, 2021 Nach Portugal folgt Schweden und verbietet die Einreise aus Israel
Nach Portugal ist Schweden nun die zweite europäische Nation, die Einreisenden aus Israel, das zu dem am meisten geimpften Land gehört, untersagt. Schweden hat auch die Einreise von Bürgern aus den Vereinigten Staaten, dem Kosovo, dem Libanon, Montenegro und Nordmazedonien untersagt.
Schweden ist das zweite Land der Europäischen Union, das aufgrund des Anstiegs der COVID-19-Fälle in Israel ein Einreiseverbot für israelische Bürger verhängt hat, obwohl das Land zu den am meisten geimpften Ländern der Welt gehört. ...
Der uncutnews-Artikel ist eine Übersetzung des Artikels hier: greatgameindia.com/portugal-sweden-bans-travellers-israel/


Auch in der Times of Israel findet sich so ein Artikel darüber: timesofisrael.com/portugal-sweden-slap-covid-entry-ban-on-israelis-including-those-vaccinated/
Google-Übersetzer
3. September 2021 Israel ist „seltsamer Fall: hohe Infektionen, hohe Impfungen“
Portugal und Schweden verhängen COVID-Einreiseverbot für Israelis, einschließlich der Geimpften

Ironischerweise treten neue Verbote in Kraft, da Israel die Quarantäneregeln für zurückkehrende Reisende lockert; Italien, Niederlande, Rumänien, Spanien, Tschechien verbieten ungeimpfte Israelis ...


Was also ist in Schweden und Portugal (an Wissen oder Befürchtungen) anders als in Italien, Holland, Rumänien, Spanien und Tschechien? Also letztere wie in der Schweiz, die nur (wie eben vorhersehbar) Ungeimpfte nicht mehr einreisen lassen wollen, im Gegensatz zu Schweden und Portugal, wo man auch als Geimpfter nicht mehr einreisen darf? :unsure:
 
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