Leberversagen, Fresubin - Histamin-Intoleranz, Roemheld-Syndrom?

Liebe Leute,
ich leide unter starken Blähungen und Luft im Bauch und Magen. Möglicherweise leide ich unter dem Roemheld Syndrom. Wir kann so etwas eigentlich diagnostiziert werden? Eine Sibo wurde bei mir festgestellt. Mehr werde ich bei Gelegenheit zusammentragen.

Viele Grüße,

Stefan
 
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Hallo Stefan,

Deine Problematik hast Du ja schon einschließlich diverser Blutwerte beschrieben.

Insofern denke ich, daß die Symptome, die bei Dir auf ein Roemheld hindeuten, dazu gehören. Das heißt aber nicht, daß Du sie nicht beachten solltest, denn sie können auch auf Herz-Probleme hindeuten, und da sollte man aufmerksam bleiben.


Grüsse,
Oregano
 
Insofern denke ich, daß die Symptome, die bei Dir auf ein Roemheld hindeuten, dazu gehören. Das heißt aber nicht, daß Du sie nicht beachten solltest, denn sie können auch auf Herz-Probleme hindeuten, und da sollte man aufmerksam bleiben.
Hallo Oregano,
ich war im Mai beim Kardiologen. Gefunden hat er nichts. Allerdings hat der Hausarzt kurz nach meinem Zusammenbruch im Februar wegen des Leberversagens einen um das 12 fach erhöhten Wert für das Herz im Blut festgestellt. Nach einer Weisheitszahn OP Mitte Februar, hatte ich am Tag darauf morgens einen Erstickungsanfall nachdem ich Schmerzmittel genommen habe. Eine Schwellung im Hals wurde aber nicht festgestellt. Abends war ich immer noch sehr schlapp und hatte plötzlich Aussetzer am Herzen und bin auf mein Bett gestürzt und konnte mich nicht mehr rühren. Das Herz schlug immer langsamer. Ich war bereits am Sterben und wurde schon kalt, bin aber am nächsten Morgen wieder aufgewacht und habe mich wieder etwas erholt, bis es die Woche darauf zum Leberversagen kam. Mein enorm erhöhter Bluthochdruck ist aber verschwunden. Er ist seitdem wieder normal und ich brauche kein Blutdruckmedkamiment mehr. Vielleicht war er damals auch zu niedrig.
Viele Grüße,
Stefan
 
Hallo Stefan,

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Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Anfang des Jahres hatte ich plötzlich akutes Leberversagen, an dem ich fast gestorben werde und fast eineinhalb Monate bewegungsunfähig im Bett lag. Ich vermute einen Zusammenhang mit der Unverträglichkeit mit Medikamenten, die ich damals genommen habe, jetzt aber aus anderen Gründen abgesetzt wurden.
Welche Medikamente hast Du denn damals genommen?
Hast Du evtl. ein Präparat mit rotem Reis eingenommen? (enthält meistens Monacolin, das auch die Leber schädigen kann).

- Ist Deine Entgiftungsfähigkeit mal untersucht worden?

Grüsse,
Oregano
 
Beim Leberversagen habe ich überhaupt keine Medikamente zur Entgiftung bekommen. Zuvor habe ich jahrelang Psychopharmaka eingenommen, die zu dem Zeitpunkt seit wenigen Monaten und Wochen abgesetzt waren und das Bluthochdruckmedikament. Ich habe schon von Anfang an den Verdacht, dass die Medikamente mich vergiftet haben. Mein Darm hat ja seine Tätigkeit schon im Dezember fast vollständig eingestellt, so dass keine Entgiftung mehr stattfinden konnte. Tests habe ich bisher noch nicht gemacht.
 
Hallo Stefan,

meine Frage war nicht, welche Medikamente Du zur Entgiftung bekommen hast sondern welche Medikamente und NEMs Du selbst vor dem Leberversagen genommen hast .

Sind denn Deine Leberwerte kontrolliert worden, solange Du die Psychopharmaka genommen hast? Denn die können die Leber schädigen:

KI sagt:
... Blutdruckmedikamente und Leber:
Viele Blutdrucksenker können die Leber belasten, insbesondere Sartane (z.B. Candesartan, Irbesartan) und ACE-Hemmer, die Leberschäden verursachen können und bei Leberfunktionsstörungen kontraindiziert sind ...

Was tust Du denn jetzt für Deine Leber?


Grüsse,
Oregano
 
Meine ehemaligen Medikamente:
Irbesartan
Quetiapin
Mirtazapin
Promeathazin in hoher Dosierung
Diazepam

Alles nicht leberfreundlich (sehr untertrieben)

ich nehme Mariendistel und SAME.
 
[Anmerkung der Moderation: Beitragstext und Anhänge wurden auf Wunsch von Stefan F. gelöscht, da er ihn nochmal bearbeiten möchte.]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Stefan, weiter oben hattest du geschrieben, daß du wochenlang mit Leberversagen im Bett lagst. War das vor oder nach diesem Krankenhausbericht von März 25?
 
Hallo,
also noch einmal den Krankenhausbericht in überarbeiteter Form. Die Leberwerte waren jedenfalls teils über das 10fache erhöht. Kann jemand daraus irgendetwas ableiten. Der Dünndarm scheint zumindest etwas entzündet zu sein.
Viele Grüße
Stefan
 

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Ja, sah nicht gut aus.
Was waren die Befunde aus der Pathologie zu den entnommenen Biopsien aus Zwölffingerdarm und Magen?
Steht das Messergebnis von Coeruloplasmin auf einem weiteren Laborblatt oder wurde das vergessen, obwohl ausdrücklich im Befundbrief erwähnt?
Wurden das Eiweiß, die Aszites, das Blutbild, die Schilddrüsenhormone und die Leberwerte seither ambulant weiterverfolgt?
 
Das ist noch eine Geschichte wie jemand einfach NICHT behandelt wird, die Psychopharmaka solls richten.

Ja, man kann lesen...ein Teil deiner Leber ist "explodiert". Sozusagen.

Wenn du 50kg abgenommen hast (weiss nicht wie schwer du bist) solltest du kein thyroxin nehmen. Hast ja gar keinen Mangel bei der SD oder hab ich was übersehen?

Diazepam. Wofür? Wenn du in der Nacht sowieso jede Stunde auf dem WC sitzt.

Du musst deinen Gallenfluss in Ordnung bringen, damit deine Verdauung besser funktionert.
Schonkost und Leberpflege.

Und bitte keine Benzos mehr!

lg
 
Was waren die Befunde aus der Pathologie zu den entnommenen Biopsien aus Zwölffingerdarm und Magen?
Die Fragen kamen mir auch. Z.B. im Hinblick auf eine mögliche Zöliakie. Die versprengte Magenschleimhaut in der Speiseröhre könnte durch Säureproduktion wohl auch Probleme machen (war mal die Aussage eines Arztes mir gegenüber) - wobei das eher nicht direkt den Gewichtsverlust erklärt.

Steht das Messergebnis von Coeruloplasmin auf einem weiteren Laborblatt oder wurde das vergessen, obwohl ausdrücklich im Befundbrief erwähnt?
Das würde ich - wegen der schlechten Leberwerte - auch interessant finden, im Hinblick auf möglichen Morbus Wilson.

Wurden das Eiweiß, die Aszites, das Blutbild, die Schilddrüsenhormone und die Leberwerte seither ambulant weiterverfolgt?
Falls ja, wären da die aktuellen Werte interessant (anonymisiert).

Wenn du 50kg abgenommen hast (weiss nicht wie schwer du bist) solltest du kein thyroxin nehmen. Hast ja gar keinen Mangel bei der SD oder hab ich was übersehen?
Das wundert mich auch. Waren diese SD-Werte schon unter Thyroxin oder vorher? Auf die Frage, ob mir bei niedrigen Schilddrüsenhormonwerten (und normalem TSH) eine Thyroxineinnahme helfen könnte, hat mir mal ein Schilddrüsen-Doc gesagt: Damit tun Sie sich nichts Gutes, dann werden Sie noch dünner.
 
Was waren die Befunde aus der Pathologie zu den entnommenen Biopsien aus Zwölffingerdarm und Magen?
Steht das Messergebnis von Coeruloplasmin auf einem weiteren Laborblatt oder wurde das vergessen, obwohl ausdrücklich im Befundbrief erwähnt?
Wurden das Eiweiß, die Aszites, das Blutbild, die Schilddrüsenhormone und die Leberwerte seither ambulant weiterverfolgt?
Die Krankenkasse hat die Laboruntersuchungen der Biopsie nicht bezahlt, weshalb nichts analysiert wurde. Was aus dem Coeruloplasmin geworden ist, weiß ich nicht. Vielleicht ist das Ergebnis beim Hausarzt.
Eiweiß ist wohl wieder normal, Aszites ist weg, Leberwerte wieder normal (wird jeden Monat kontrolliert), die Blutwerte waren im Herbst nahezu normal, jetzt verschlechtern sie sich jedoch wieder.
 
Wenn du 50kg abgenommen hast (weiss nicht wie schwer du bist) solltest du kein thyroxin nehmen. Hast ja gar keinen Mangel bei der SD oder hab ich was übersehen?

Diazepam. Wofür? Wenn du in der Nacht sowieso jede Stunde auf dem WC sitzt.

Und bitte keine Benzos mehr!
Die 50 kg sind ein Beispiel dafür wie schlampig die im Krankenhaus alles aufgezeichnet haben. Es waren 50 kg in 4 Jahren und nicht in Monaten, mit einer zwischenzeitlichen Gewichtszunahme von 10 kg. In 2 Jahren verlor ich 30 kg. In 4 Monaten waren es 14 kg, was aber bei nur noch 48 kg lebensbedrohlich war. Inzwischen bin ich aber wieder auf 75.
L-Thyroxin nehme ich auch nicht mehr, da die Schilddrüsenüberfunktion wieder verschwunden ist. Und das Diazepam war schon in Absetzung, bevor ich ins Krankenhaus kam. Seit April nehme ich gar keine Psychopharmaka mehr. Ich halte eine jahrelange Langzeitvergiftung für sehr wahrscheinlich, mein Hausarzt leider nicht. ich habe das Zeug nur akzeptiert, weil ich an einer schweren Schlafstörung wohl durch den Darm leide.
 

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